dilemma-der-woche-quadr-5

Moderator Axel Prokof                    Foto: Stadtmagazin piste

Jeder von uns kennt das: Ihr sollt euch für eine Sache entscheiden, doch in eurer Brust schlagen zwei Herzen. Für und Wider. Ja oder nein? Dieser innere Konflikt kostet nicht nur Nerven, er führt meistens auch dazu, dass eine Entscheidung immer wieder verschoben wird. Ein Teufelskreislauf, aus dem wir euch ab sofort heraus helfen wollen!

Jetzt NEU bei Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern: Das Dilemma der Woche! Jeden Sonntagnachmittag zwischen 14 und 18 Uhr helfen wir euch bei der Entscheidungsfindung in einer kniffligen Angelegenheit.

Soll ich meinen Chef jetzt nach einer Gehaltserhöhung fragen? Soll ich meinem Liebsten den Seitensprung beichten? Soll ich trotz Flugangst in der Karibik Urlaub machen?

Wir fragen einfach das ganze Land, wie ihr euch entscheiden sollt! Dabei können ihr euch auf die besten und klügsten Ratgeber der Welt verlassen – unsere vielen Hörerinnen und Hörer. Jeder kann mitmachen, mitreden und mithelfen, eine Entscheidung zu treffen. Stimmt hier auf unserer Seite ab, schreibt uns eine Mail, schickt uns eine WhatsApp Nachricht oder ruft uns einfach im Studio an: 0381 – 49 78 110 (Festnetzanschluss zum Ortstarif).

„Das Dilemma der Woche“-Moderator Axel Prokof (Foto) sammelt eure Meinungen und stellt die Pro- und Kontra-Argumente live im Programm vor.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 

 

J E T Z T   A N M E L D E N

Ihr steckt auch in einem Dilemma? Dann lasst uns gemeinsam diesen inneren Konflikt, der euch gerade beschäftigt, lösen. Fragt das ganze Land nach Rat. Füllt jetzt einfach das Anmeldeformular aus.

AnmeldebuttonOSW

 

 

 

 

 

 

 

 

 

R Ü C K B L I C K

Sendung vom 26.03.2017 – Nesthocker. Ausziehen oder bleiben?

Lukas aus Rostock lebt mit 28 Jahren noch im „Hotel Mama“. Seine Eltern würden ihm langsam schon gern „Beine machen“, doch Sohnemann findet es einfach bequem, weiter zu Hause zu wohnen und denkt gar nicht daran, in eine eigene Wohnung zu ziehen. Tatsächlich scheint das ein Männer Thema zu sein! Die meisten Nesthocker sind: Männlich, Single und gebildet – Frauen ziehen deutlich früher aus Hotel Mama aus. 80 % der Männer zwischen 18 und 24 leben noch zu Hause, bei den Frauen sind es nur 60% .

Familientherapeutin Monika Deininger aus Hamburg rät Lukas Eltern deutliche Worte zu finden, und Lukas gleichzeitig die Vorzüge des Alleine Lebens schmackhaft zu machen. Auch Ihr habt eine deutliche Meinung zum Thema bewiesen. Die Eltern haben Recht, Lukas braucht eine eigene Wohnung! Fanden 88% der Voter. Nur 12% von Euch fanden dass Lukas Recht hat, und es keinen Grund gibt ab einem bestimmten Alter bei den Eltern auszuziehen!
Lukas Eltern haben sich entscheiden, Nägel mit Köpfen zu machen und Lukas nahezulegen in einem Zeitraum von einem Jahr flügge zu werden. Dabei wollen sie ihn natürlich liebevoll unterstützen.

 

Sendung vom 19.03.17 – Welchen Nachnamen bei der Hochzeit annehmen?
Maria und Philipp aus Dargun wollen heiraten. Die beiden wussten nicht, für welchen Nachnamen sie sich entscheiden sollen. Maria würde gerne, dass ihr Nachname der künftige Gemeinsame wird, weil sie nicht will, dass der Name ausstirbt. Philipp mag es aber lieber traditionell und findet, wenn geheiratet wird, dann gehört der Nachname vom Mann eindeutig dazu. Möglich in Sachen Nachnamen bei der Hochzeit ist so einiges, hat Andreas Beck, Vorsitzender des Fachverbandes für Standesbeamte in Mecklenburg-Vorpommern verraten: „Der Name des Mannes ist möglich, der Name der Frau, jeder kann seinen behalten oder einer der Partner nimmt einen Doppelnamen in Kombination mit dem Familiennamen des anderen  Partners“. Vielen Dbak für eure Hörer-Tipps und -Meinungen: Franziska aus Schwerin sieht es zum Beispiel auch konservativer und findet, dass sich das so gehört, dass die Frau den Männer-Namen annimmt. Genau wie Justin aus Gorlosen und einige andere. Viele aber fanden, dass die beiden einfach ihre jeweiligen Namen behalten und trotzdem heiraten sollten. „Auch so kann man glücklich sein“, meinten zum Beispiel Mandy aus Lubmin, Sabine aus Jennewitz und Birgit aus Loitz. Bei unserer Internet-Umfrage gab es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende haben sich 53% auf Philipps Seite geschlagen und meinten. Am Ende dieser „Dilemma der Woche“-Sendung haben sie Maria und Philipp zusammengerauft. Sie wollen jeweils ihre bisherigen Nachnamen behalten und freuen sich auf eine tolle Hochzeit!

Sendung vom 12.03.17 – Zurück in die Heimat ziehen oder in der „Ferne“ in Hannover bleiben ?
Jan aus Neustrelitz lebt und arbeitet seit 5 Jahren in Hannover und überlegt wieder zurück nach Mecklenburg-Vorpommern zu kommen. Seine Freunde wollen aber, das er in Niedersachsen bleibt. Seine Freunde und seine Familie in Mecklenburg-Vorpommern wollen natürlich, das Jan zurück kommt, zumal er schon ein Jobangebot in unserem Land hat. Die besten Ratgeber der Welt, unsere Hörerinnen und Hörer waren sich einig: Heimat ist da, wo Familie und Freunde sind. Jan soll also seine Sachen packen und wieder zurück in unser schönes Bundesland Mecklenburg-Vorpommern kommen. Hilfe für Heimkehrer bietet übrigens in diesem Zusammenhang das Jobportal „MV4YOU.“ Hier bekommt man jede Menge Jobangebote in der Heimat individuell auf die Interessenten zugeschnitten. Unsere Internet-Umfrage hat ein knappes Ergebnis gezeigt: Hier hält sich das Für-und Wieder für einen Umzug nach Mecklenburg-Vorpommern fast die Waage. 51 Prozent von euch sagen, das Jan zurück in unser schönes Bundesland kommen soll. Für Jan steht die Entscheidung fest: Er will zurück zu Familie und den „alten“ Freunden und kehrt zurück hier nach Mecklenburg-Vorpommern. Wir heißen Jan herzlich willkommen zurück in unserem Land.

Sendung vom 05.03.17 – Mit 16 Jahren schon offenbaren, dass man schwul ist?
Hannes aus Grimmen ist 16 Jahre alt und seit einigen Monaten mit einem jungen Mann zusammen. Er ist schwul, doch das sollte eigentlich keiner wissen und vorerst sein Geheimnis bleiben. Doch sein Freund hat keine Lust mehr auf das Versteck spielen und will, dass Hannes endlich die Wahrheit sagt und sich Familie und Freunden gegenüber outet. Ihr habt wieder fleißig unterstützt und Tipps gegeben. Einige meinten: logisch raus damit, schwul sein ist nichts Schlimmes. So wie Christoph aus Ribnitz-Damgarten. Der hat sich selbst mit 15 geoutet und das war eine der besten Entscheidungen seines Lebens „Da fällt einem ein richtig großer Stein vom Herzen“, schrieb er. Andere von euch waren aber der Ansicht, dass man Hannes nicht drängen sollte und er mit der Wahrheit erst dann rausrücken sollte, wenn er es für richtig hält und sich gut dabei fühlt. Anne aus Broderstorf nahm Hannes aber auch ein bisschen die Angst. Denn sie ist sicher: „Zumindest die Familie steht eigentlich immer hinter Einem“. Bei unserer Umfrage gab es am Ende ein recht eindeutiges Ergebnis. 65% meinten „Raus mit der Wahrheit“. Das nimmt sich Hannes auch zu Herzen. Er will jetzt offener mit seiner Sexualität umgehen und in den nächsten Tagen zumindest seinen engsten Verwandten und Freunden davon erzählen – zusammen mit seinem Freund, der ihm zur Seite steht. Wir wünschen alles Gute!

Sendung vom 26.02.17 – Zusammenziehen wenn erst 3 Monate zusammen?
Jasmin und ihr Freund Alex aus Grevesmühlen sind seit 3 Monaten zusammen. Die beiden sind bis über beide Ohren verknallt und wollen unbedingt zusammenziehen. Die Turteltauben wollen sich nicht davon abbringen lassen – aber die Freunde und Familie der Beiden finden das gar nicht gut –  Immerhin sind die Zwei ja noch nicht soooo lang zusammen. Dank Eurer vielen positiven Rückmeldungen und Erfahrungsberichte haben sich die beiden jetzt ein Herz gefasst und wollen die erste gemeinsame Wohnung in Angriff nehmen und freuen sich darauf! Auch unsere Umfrage hatte ein eindeutiges Ergebnis. 87% waren der Meinung, gleich zusammen ziehen. Wenn es Liebe ist, wird es schon klappen. Nur 13% waren der Meinung, dass das wirklich zu früh sei. Liebe Jasmin, lieber Alex!

Sendung vom 19.02.17 – Neues Auto anschaffen, obwohl das alte einem so am Herzen liegt?
Pauline aus Röbel muss leider mit ihrem 20 Jahre alten Audi immer wieder in die Werkstatt. Das Auto hat immer wieder „Altersmacken.“ Ihr Freund Johnny hat ihr schon seit längerem geraten, endlich ein neues Auto zu kaufen. Nur Pauline hat es bisher nicht über das Herz gebracht, sich von ihrem Audi 80 zu trennen. Jetzt allerdings schon, denn dank Eurer Ratschläge ist sich Pauline bewusst geworden, dass ein neues Auto zwar von der Anschaffung zunächst teuer ist. Aber dafür spart sie in der Werkstatt Geld und muss nicht ständig Reperaturen in ihr Monats-Budget einplanen. Auch unsere Umfrage hat eine deutliche Sprache gesprochen: 95 Prozent von euch sind ebenfalls der Meinung, das Sabrina ein neues Auto benötigt und der alte Audi 80 wohl oder übel weg muss. Und so fahrt Pauline demnächst mit einem „neuen“ Gebrauchtwagen durch die Gegend.

Sendung vom 12.02.17 – Ist künstliche Befruchtung ok, wenn der Mann zeugungsunfähig ist?
Sabrina und Leon sind seit Jahren ein Paar. Seit längerem haben sie einen gemeinsamen Kinderwunsch. Leider ist Leon unfruchtbar. Sabrina möchte jetzt unbedingt eine künstliche Befruchtung. Leon ist dafür zu stolz. Die besten Ratgeber der Welt, ihr, unsere Hörerinnen und Hörer, habt den ganzen Nachmittag fleißig diskutiert. Dabei ist die überwiegende Mehrheit auf der Seite von Sabrina: Ein klares „Ja“ zur künstlichen Befruchtung. So sagen auch bei unserer durchgeführten Umfrage 94 Prozent von euch, das eine Befruchtung die beste Lösung sei. Spannende Infos gabs dazu, so haben wir von der Samenbank in Berlin erfahren, das man als Samenspender anonym bleiben kann, wenn man das möchte. Letztendlich wird sich Sabrina nun künstlich befruchten lassen. Sie hofft, das Leon nach den ganzen Tipps unserer Hörer auch überzeugt ist und uns hat sie verraten, das es gut aussehe und Leon sich so langsam mit dem Gedanken der künstlichen Befruchtung anfreunden könne.

Sendung vom 05.02.17 – Soll der Hund nachts mit ins Bett? Lisa findet „Logisch“, Freund Toni ist komplett dagegen!
Lisa und Toni sind ein junges Pärchen aus Grevesmühlen und seit einigen Monaten zusammen. Lisa hat den Beagle „Sparky“ mit in die Beziehung gebracht. Der darf – seit er ein Welpe ist – mit ihr nachts zusammen im Bett schlafen. Toni findet das aber überhaupt nicht cool und will, dass Sparky künftig aus den Federn kommt. Auch er mag ihn, aber im Bett – das geht zu weit. Für ihr Dilemma haben sie sich an unsere Hörerinnen und Hörer gewandt. Das Thema traf auf geteilte Meinungen. Sowohl Laura aus Dragun, als auch Karin aus Lübesse, Björn aus Sternberg und Peggy aus Patzig meinten „Ein Hund gehört nicht ins Bett“. Anders sahen es zum Beispiel Monique aus Prenzlau, Stefanie aus Stralsund und Bodo aus Zarrenthin am Schaalsee. Die sehen Hunde als vollwertige Familienmitglieder. Deshalb haben sie auch kein Problem damit, dass die im Bett schlafen. Und auch Hunde-Experte Martin Rütter hat entgegen der Erwartungen gar nichts gegen Hunde im Bett gehabt. „Die wollen nicht die Weltherrschaft übernehmen, sondern nur so gemütlich wie möglich schlafen“, hat er uns verraten. Wenn man aus hygienischen Gründen keine Lust drauf hat, sieht er das aber auch ein. Einen Tipp, der zur Entscheidung beitrug gab es von Jana aus Neustrelitz. Ihre Hunde dürfen einmal die Woche im Bett schlafen. Da hat auch Ehemann Jörg nichts dagegen.  Bei unserer Umfrage war es recht eindeutig. 67% meinten, Toni hat Recht – keine Hunde im Bett. 33% waren auf Lisas Seite, die es gern kuschelig mit ihrem Sparky hat. Am Ende entschieden sich beide für einen Kompromiss. Sparky darf zwei Tage die Woche mit IM Bett schlafen, Toni kauft ein Hunde-Körbchen, in dem er dann die anderen fünf Tage neben den beiden am Boden schlafen darf.

Sendung vom 29.01.17 – Sonja überlegt Vegeatarierin zu werden – Familie sagt, es sei Quatsch!
Sonja (26) aus Neubrandenburg setzt sich schon seit einigen Jahren für den Tierschutz ein. Nun überlegte sie Nägel mit Köpfen zu machen und Vegetarierin zu werden. Doch Familie und Freunden rieten ihr eher davon ab, das bringe alles nichts. Deshalb hat sie sich an unsere Hörerinnen und Hörer gewandt. Die Meinungen gingen relativ weit auseinander. Claudi aus Strasburg Uckermark meinte „Fleisch ist wichtig und gesund“ und auch Franzi aus der Nähe von Lübeck bekräftigte „Wenn Sonja nicht vollkommen dahinter steht, wird sie irgendwann rückfällig“. Christian aus Hagenow meinte aber, sie solle auf ihr Herz hören und sich nicht reinreden lassen: „Wenn sie persönlich Vegetarierin werden will, soll sie es tun“. Schwierig für Sonja… Aber Mario aus Rostock hatte eine gute Idee, die sie überzeugte. Er meinte man könne ja bewusster drauf achten nicht sooo viel Fleisch zu essen. Aber komplett lassen stellt er sich schwierig vor. Auch sein Sohn hatte das mal einen Monat versucht, der war aber wieder froh, als es ein Schnitzel gab. Bei unserer Umfrage meinten auch nur 15%, dass Sonja Vegetarierin werden solle. 85% schlossen sich der Meinung von Familie und Freunden an und finden: Fleisch ist wichtig und gesund. Selbst Ernährungsexpertin Charlotte Conze aus Neustrelitz gibt zu bedenken „Vitamin B kriegt ein Vegetarier nicht ausreichend“. Deshalb entschied sich Sonja am Ende auch für den Mittelweg. Weniger Fleisch und vor allem bewusster. Aber ganz darauf verzichten, das würde sie wohl dann doch nicht schaffen, hat sie uns verraten!

dilemma-der-woche-1