Musik und Sachen, die Spaß machen

Musik und Sachen, die Spaß machen

Die meiste Musik und Sachen, die Spaß machen - das ist "Der Gute Morgen" bei Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern. Andrea Sparmann und Julian Krafftzig sorgen zwischen 5 und 10 Uhr dafür, dass ihr entspannt und mit allen wichtigen Informationen versorgt in den neuen Tag starten könnt.
Ihr habt uns wieder zur Nr. 1 gemacht

Ihr habt uns wieder zur Nr. 1 gemacht

Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern bleibt dank eurer Treue der mit Abstand beliebteste Radiosender im gesamten Land! Über eine halbe Millionen Menschen schalten jeden Tag ein. Das geht aus den am Dienstag veröffentlichten neuesten Hörerzahlen hervor.
Schreibt uns, was ihr hören wollt

Schreibt uns, was ihr hören wollt

Täglich erreichen uns hunderte Musikchef-E-Mails - und das ist gut so! Mit euren Wunschhits sorgt ihr dafür, dass Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern wirklich "Die meiste Musik - die größte Vielfalt!" spielen kann. Um alle Musikwünsche schnell zu erfüllen, legen wir ab sofort jeden Tag ab 19 Uhr eine Extra-Schicht ein!
Von "A" wie Auto bis "Z" wie Zubehör

Von “A” wie Auto bis “Z” wie Zubehör

Hund zugelaufen? Wellensittich weggeflogen? Wir von Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern bringen alles wieder an den richtigen Mann. Oder ihr habt ein paar Konzertkarten zu viel? Auch diese könnt ihr bei unserer Tauschbörse loswerden. Also - reingucken lohnt sich!
Nachrichten-Ticker
  • MV-Innenminister gegen höhere Flüchtlingszuteilung an Flächenländer
    Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat die Überlegung des Hamburger Innensenators Detlef Scheele (SPD) zurückgewiesen, den Flächenländern anteilig mehr Flüchtlinge zuzuteilen. Die Aufteilung nach der Zahl der Einwohner (Königsteiner Schlüssel) habe sich bewährt, sagte Caffier am Mittwoch in Schwerin. «Aufgrund der derzeit hohen Zahl an Flüchtlingen sind alle anderen Bundesländer ebenso anteilig belastet.» Leicht sei die Situation für niemanden.
  • Transparenz: Energieversorger rüstet Netze für mehr Öko-Strom
    Parchim/Schwerin (dpa/mv) - Der kommunale Energieversorger Wemag (Schwerin) rüstet seine Leitungsnetze für die Aufnahme von zusätzlichem Öko-Strom und sichert den Verbrauchern dabei Transparenz zu. In einer am Mittwoch mit dem Land getroffenen Vereinbarung verpflichtet sich das Unternehmen, Antragsunterlagen frühzeitig zu veröffentlichen und über die Projekte umfassend zu informieren.
  • Erste Ernteschätzung: Guter Durchschnitt ohne Spitzenerträge
    Schwerin (dpa/mv) - Die Erträge bei Raps und Getreide in Mecklenburg-Vorpommern liegen nach ersten Ernteeinschätzungen in diesem Jahr im guten Durchschnitt. Spitzenerträge werden von den mehr als 500 befragten Landwirten nicht erwartet, wie das Statistische Amt am Mittwoch mitteilte.
  • Wohnungssanierung soll Rücksicht auf alternde Bevölkerung nehmen
    Greifswald (dpa/mv) - Bei der Sanierung oder dem Neubau von Wohnungen sollte nach Ansicht von Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) auf den Alterungsprozess der Bewohner eingegangen werden. Mit technischen Möglichkeiten könnten alte Menschen möglichst lang das Wohnen in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden. Das sagte Hesse am Mittwoch bei der Besichtigung der Musterwohnung für alltagsunterstützende Assistenzsysteme in Greifswald. Die von der kommunalen Beratungsstelle «Besser Leben im Alter durch Technik» eingerichtete Wohnung enthält Systeme, mit denen ältere Menschen ihre Wohnung per Touchscreen beherrschen und steuern können. Außerdem sind Sensoren vorhanden, die bei Bedarf Ärzte oder Pflegepersonal alarmieren.
  • Caffier entschieden gegen Polizei-Bezahlung durch Fußball-Clubs
    Schwerin (dpa/mv) - Mit scharfer Kritik hat Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) auf die Bremer Pläne reagiert, zur Bezahlung von Polizeieinsätzen bei Risikospielen Bundesliga-Clubs mit zur Kasse zu bitten. Der Vorstoß von Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) sei schon im Ansatz nicht nachvollziehbar und rechtlich fragwürdig. «Als Allererstes sollte der Bremer Innensenator der bundesweiten Öffentlichkeit erklären, wie er durch die Bezahlung von Polizeieinsätzen durch die Vereine und Verbände einige, wenige Chaoten und Gewalttäter von ihrem Handeln abbringen will», sagte Caffier am Mittwoch in Schwerin.
  • Polizei fasst mutmaßliche Bootsdiebe: Beutesuche mit Hubschrauber
    Waren (dpa/mv) - Die Polizei sucht an der Müritz mit einem Hubschrauber nach einem gestohlenen Motorboot. In dem Zusammenhang waren am Mittwochmorgen in Waren (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) zwei Tatverdächtige festgenommen worden, die mit ihrem Auto zufällig in eine Verkehrskontrolle geraten sind, wie eine Polizeisprecherin in Neubrandenburg sagte. Die Männer werden derzeit vernommen. Der Diebstahl war erst am Morgen bekannt geworden. Die Kontrolle fand zufällig in einer Straße statt, die vom dicht belegten Stadthafen in Waren wegführt. Weitere Details zum Motorboot oder den Tatverdächtigen wollte die Sprecherin mit Rücksicht auf die Ermittlungen noch nicht bekanntgeben.
  • Lkw rammt Auto in Neubrandenburg: Kinder verletzt
    Neubrandenburg (dpa/mv) - Bei einem Unfall mit einem Lastwagen sind am Mittwoch in Neubrandenburg zwei Kinder verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, rammte der Lkw auf dem stark befahrenen Innenstadtring ein neben sich fahrendes Auto und schob es ein längeres Stück vor sich her. Die zwei und sechs Jahre alten Mädchen in dem Wagen aus Neubrandenburg kamen in eine Klinik, die Eltern blieben unverletzt, am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Verkehr staute sich auf der dreispurigen Ringstraße der Bundesstraßen 96 und 104 kurzzeitig.
  • Medikamente für 174 Euro je Versichertem in drei Monaten in MV
    Hamburg/Schwerin (dpa/mv) - Die Arzneimittelkosten sind in Mecklenburg-Vorpommern im ersten Quartal weiter gestiegen. Die Ausgaben kletterten dabei stärker als bundesweit. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen hervor, die die Techniker Krankenkasse am Mittwoch veröffentlichte.
  • Weiteres Hemmnis für Sportboot-Verleih beseitigt
    Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommern hat dem Wassertourismus ein weiteres Hindernis aus dem Weg geräumt. Nachdem Freizeitkapitäne schon keinen Bootsführerschein brauchen, um ein Sportboot zu mieten, wird ihnen jetzt auch der pyrotechnische Befähigungsnachweis erlassen, teilte das Sozialministerium in Schwerin am Mittwoch mit. Schiffe haben pyrotechnische Signalmittel an Bord, um im Notfall etwa Leuchtraketen abschießen zu können. Den Bootsführern auf Zeit werde jetzt lediglich eine Einweisung gegeben, hieß es.
  • Korallenriff im Zeitraffer: Licht-Ton-Installation im Meeresmuseum
    Stralsund (dpa/mv) - Das bekannte Korallenriff-Exponat im Deutschen Meeresmuseum in Stralsund hat Stimme und Farbe bekommen. Wechselnde Lichtstimmungen und Informationen über die Meeresbewohner simulieren erstmals in einer Ton-Licht-Installation den Alltag in einem tropischen Korallenriff. Der Riffpfeiler, der seit den 1980-er Jahren eines der Hauptexponate im Meeresmuseum ist, sei etwas «müde» geworden und wurde deshalb modernisiert, sagte der Kurator Götz-Bodo Reinicke am Mittwoch. 125 kleine Scheinwerfer, 2500 LED-Lampen sowie 150 LED-Liner beleuchten jetzt das Riff in der fast 10 Meter hohen Vitrine.
  • Bankmitarbeiterin verhindert Trickbetrug
    Wismar (dpa/mv) - Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin hat in Wismar einen Trickbetrug an einer 76-jährigen Frau verhindert. Die Rentnerin wollte am Dienstagnachmittag mehrere tausend Euro auf ein Konto in Thailand überweisen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Ein Mann habe sich ihr am Telefon als Anwalt in der Rechtsabteilung der Rentenversicherung ausgegeben und angekündigt, dass ihre Rente gekürzt werden solle. Als Grund sei ein Gewinnspielvertrag genannt worden. Um die Kürzung zu verhindern, sollte die Frau einen höheren Betrag auf ein Privatkonto nach Thailand überweisen. Die Bankmitarbeiterin nahm das Geld nicht an und riet der Frau, zur Polizei zu gehen.
  • Rechtsexperte: Gemeinden können Baden verbieten
    Greifswald (dpa) - Bundesweit können die Kommunen nach Auffassung eines Rechtsexperten Sanktionen gegen Badegäste verhängen, die trotz Warnungen bei gefährlichen Bedingungen ins Wasser gehen. «Die Gemeinden können Badeverbote erlassen», sagte Frank Hardtke, Rechtsanwalt und Dozent an der Universität Greifswald, am Mittwoch. «Das wäre nicht anders als ein Parkverbot.» Das Baden sei dann in solchen Fällen eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden könne. Bislang sind die roten Flaggen an Stränden und Seen, die oft als Verbot bezeichnet werden, nur Empfehlungen. Am vergangenen Wochenende waren in Deutschland teilweise trotz eindeutiger Warnhinweise mindestens 19 Menschen ertrunken.
  • Sonderberatung nach umstrittenen Ferkeltötungen
    Schwerin (dpa/mv) - Das umstrittene Töten von Ferkeln in Schweinemastbetrieben ist am Donnerstag Thema einer außerordentlichen Beratung im Schweriner Landwirtschaftsministerium. Anlass sind wiederholte Fernsehbilder, die zeigen, wie Tierpfleger die nach ihrer Ansicht nicht überlebensfähigen oder überzählige Ferkel mit dem Kopf auf den Fußboden oder gegen die Kobenwand schlagen und so töten. Wie ein Ministeriumssprecher am Mittwoch sagte, sind zu der Beratung unter Leitung der Landestierärztin Maria Dayen die Veterinäramtsleiter der Landkreise, Schweinehalter, der Schweinekontroll- und Beratungsring und der Bauernverband eingeladen.
  • Neuer Generalintendant für Mecklenburgisches Staatstheater gesucht
    Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin sucht für das größte Theater des Bundeslandes von der Spielzeit 2016/17 an einen neuen Generalintendanten. Dann endet der Vertrag mit dem langjährigen Chef des Mecklenburgischen Staatstheaters, Joachim Kümmritz (65). Die Stadtverwaltung veröffentlichte jetzt auf ihrer Internetseite die Stellenausschreibung. Bewerbungen können bis zum 15. Oktober eingereicht werden, heißt es dort. Aktuell hat das Theater 317 Mitarbeiter.
  • Fünf Derbysieger bei Reitturnier in Groß Viegeln
    Groß Viegeln (dpa/mv) - Ein illustres Teilnehmerfeld hat sich für das internationale Reitturnier im Rahmen der 2. DKB-Pferdewochen in Groß Viegeln angekündigt. Mit Turnierorganisator Holger Wulschner (Groß Viegeln), Carsten-Otto Nagel (Norderstedt), Nisse Lüneburg (Hetlingen), André Thieme (Plau) und Thomas Kleis (Gadebusch) werden gleich fünf aktuelle oder ehemalige Derbysieger von Freitag bis Sonntag über den Springparcour auf der Reitanlage vor den Toren Rostocks gehen. «Mit den 80 Reitern ist bei dem Drei-Sterne-Turnier die Obergrenze erreicht», sagte Wulschner.
  • Prozess um Abrechnungsbetrug: Neurochirurg kündigt Erklärung an
    Rostock (dpa/mv) - Im Prozess um einen Abrechnungsbetrug in Millionenhöhe vor dem Landgericht Rostock hat die Verteidigung des angeklagten 50-jährigen Neurochirurgen für Donnerstag eine Erklärung angekündigt. Diese werde sich auf alle Anklagepunkte beziehen, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Vorausgegangen war ein Angebot der Kammer, dass der Angeklagte im Falle eines umfassenden und glaubhaften Geständnisses eine Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten bis maximal vier Jahren und sechs Monaten zu erwarten habe.
  • Solistenpreis der Festspiele bei Konzert an Cellistin Harriet Krijgh
    Schwerin (dpa/mv) - Die niederländische Cellistin Harriet Krijgh erhält bei einem Konzert an diesem Samstag in der Schlosskirche Schwerin den mit 5000 Euro dotierten Solistenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Krijgh spielt zusammen mit der Pianistin Magda Amara Werke von Brahms, Debussy, Franck und Chopin, wie die Festspiele am Donnerstag mitteilten. Der Solistenpreis wird seit 1995 im Rahmen der Konzertreihe «Junge Elite» an herausragende Nachwuchssolisten vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören spätere Stars wie die Geiger Julia Fischer und Daniel Hope, der Cellist Daniel Müller-Schott und der Klarinettist Matthias Schorn.
  • Hintersee scheitert mit Wiedervernässungsklage - Revision zugelassen
    Greifswald (dpa/mv) - Die Gemeinde Hintersee ist mit ihrer Klage gegen die Wiedervernässung des Martenschen Bruchs gescheitert. Das Oberverwaltungsgericht hat aber ausdrücklich eine Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht zugelassen. Wie das Gericht am Mittwoch in Greifswald mitteilte, ist bislang ungeklärt, inwieweit eine Gemeinde mit dem Einwand einer fehlerhaften Umweltverträglichkeitsprüfung aus der Entscheidung ausgeschlossen sein könne.
  • Feuer in Rostocker Bürogebäude: Brandstiftung vermutet
    Rostock (dpa/mv) - In Rostock hat es in der Nacht zu Mittwoch erneut in einem Firmengebäude gebrannt. Wie eine Polizeisprecherin sagte, brach das Feuer kurz nach Mitternacht im Keller eines Bürogebäudes im Stadtteil Marienehe aus. Betroffen war eine Firma, die mit Druckern handele. Feuerwehren konnten die Ausbreitung der Flammen auf andere Gebäudeteile verhindern. Es werde Brandstiftung vermutet, hieß es. Die Höhe des Schadens sei noch unklar. In Rostock gab es zuletzt mehrere ungeklärte Brände auf dem Gelände von Unternehmen, allein viermal war eine alte Molkerei im Süden der Stadt betroffen.
  • Syrische Flüchtlinge im Fernbus durch Deutschland geschleust
    Rostock (dpa/mv) - Bei einer Kontrolle eines Fernreisebusses im Seehafen Rostock ist die Bundespolizei am Dienstag auf zehn Flüchtlinge gestoßen, die unerlaubt ins Land geschleust worden waren. Wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte, konnten sich die neun Männer im Alter von 28 bis 50 Jahren und die 24-jährige Frau nur mit syrischen Papieren ausweisen. Schleuser hatten die Flüchtlinge in Berlin in den Bus mit Fahrtziel Skandinavien gesetzt. Die Flüchtlinge stellten Schutzersuchen und wurden an die zuständige Aufnahmestelle verwiesen. Die Schleuser konnten noch nicht ausfindig gemacht werden. Es gebe jedoch Hinweise, sagte eine Sprecherin.
  • Kind auf Fahrrad von Auto erfasst
    Vorland (dpa/mv) - Ein Neunjähriger ist bei einem Unfall in Vorland (Landkreis Vorpommern-Rügen) schwer verletzt worden. Wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte, fuhr das Kind mit seinem Fahrrad aus einer Grundstückseinfahrt auf die Straße, wo es sogleich von einem Auto erfasst wurde. Die Autofahrerin hatte den Jungen zwar noch bemerkt, konnte aber nicht mehr rechtzeitig bremsen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn am Dienstagabend ins Krankenhaus.
  • Løkkevik-Prozess geht in Sommerpause
    Rostock (dpa/mv) - Seit Mitte Januar läuft am Landgericht Rostock der Betrugsprozess gegen den Investor der Yachthafenresidenz Hohe Düne, Per Harald Løkkevik. Nach 23 Verhandlungstagen geht es nach der Verhandlung an diesem Mittwoch in die Sommerpause. Laut Anklage soll der Norweger das 2002 begonnene 100-Millionen-Euro-Projekt künstlich zweigeteilt haben, um mehr Fördermittel zu bekommen. Außerdem habe er sich des Sozialversicherungsbetrugs schuldig gemacht, indem er Polen als Scheinselbstständige beschäftigt und keine Beiträge zur Sozialversicherung gezahlt haben soll. Ein Ende des Prozesses ist nicht in Sicht. Das Gericht hat neue Termine bis Ende des Jahres bekanntgegeben.
  • Rostocker Bürgerschaft will Bockhahn als Sozialsenator durchsetzen
    Rostock (dpa/mv) - Die Bürgerschaft der Hansestadt Rostock hält an Steffen Bockhahn (Linke) als Sozialsenator fest. Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte am Dienstagabend dafür, Beschwerde gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Schwerin einzulegen, das Bockhahn als ungeeignet für den Posten sieht, teilte Stadtsprecher Ulrich Kunze mit. Nun muss das Oberverwaltungsgericht in Greifswald klären, ob ein Senator vor allem als Kommunalpolitiker tätig ist oder ob er ein Verwaltungsexperte sein muss. Die Linke hatte die Beschwerde in einer außerplanmäßigen Sitzung beantragt. Das Innenministerium als Rechtsaufsichtsbehörde habe Bockhahns erforderliche Sachkunde bestätigt, argumentierte die Fraktion.
  • Mecklenburg-Vorpommern unterstützt deutsche Olympiabewerbung          
    Schwerin (dpa/mv) - Die Landesregierung will eine deutsche Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele unterstützen. Darauf einigte sich das Kabinett am Dienstag, wie die Staatskanzlei in Schwerin mitteilte. Die Mitausrichtung der Spiele würde dem Land nach Ansicht von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) vielfältige Chancen bringen. «Einmal mehr könnten wir uns einer großen Öffentlichkeit vorstellen und den nationalen und internationalen Blick auf Mecklenburg-Vorpommern richten», sagte er.
  • Fast 1000 Bäume werden auf Rügen gefällt: Windbruchgefahr
    Schwerin/Bergen (dpa/mv) - Knapp 1000 Bäume werden auf der Insel Rügen entlang der Bundesstraße 96 gefällt. Die durch Windbruch bedrohten Bäume gefährdeten die Verkehrssicherheit, teilte das Verkehrsministerium am Dienstag in Schwerin mit. Betroffen sind 622 Bäume im Burkvitzer Wald und 292 Bäume im Kubbelkower Wald. Die Fällarbeiten sollen an diesem Mittwoch (23. Juli) beginnen und seien mit der Naturschutzbehörde abgestimmt. Vor Bergen komme es deshalb zu kurzfristigen halbseitigen Sperrungen. Die Wälder waren wegen umgestürzter Bäume Anfang Juli eingehend kontrolliert worden. Danach wurde die Entscheidung zur Fällung getroffen.
  • Online-Petition für sichere Finanzierung von Opfer-Beratungsstellen
    Rostock (dpa/mv) - Der Landesfrauenrat Mecklenburg-Vorpommern hat eine verlässliche Finanzierung der Beratungsstellen für Gewaltopfer gefordert und dazu im Internet eine Online-Petition gestartet. Seit der Veröffentlichung bei www.openpetition.de am 7. Juli trugen sich mehr als 200 Unterstützer ein. Zu den Erstunterzeichnern gehören die Gewerkschaft der Polizei, die Liga der Wohlfahrtsverbände, der Kinderschutzbund und der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern.
  • Radfahrer bei Kollision mit Auto lebensgefährlich verletzt
    Gallin (dpa/mv) - Ein Radfahrer ist beim Zusammenstoß mit einem Auto in Gallin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Zu seinem Alter konnten die Beamten zunächst keine Angaben machen. Nach ersten Erkenntnissen war die Autofahrerin während eines Überholmanövers mit dem Fahrrad kollidiert. Die Lange Straße wurde vollständig gesperrt.
  • Auto rammt Kleinbus: Fünf Verletzte in Grimmen
    Grimmen (dpa/mv) - Bei einem Unfall mit einem mit Senioren besetzten Kleinbus sind am Dienstag in Grimmen (Kreis Vorpommern-Rügen) fünf Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Wie ein Polizeisprecher in Grimmen sagte, hatte eine 31 Jahre alte Autofahrerin die Vorfahrt des Kleinbusses missachtet und war mit dem Fahrzeug zusammengestoßen.
  • Hohe Masern-Impfrate in MV hielt Krankheitswelle fern
    Schwerin/Rostock (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommern ist im Vorjahr von der bundesweiten Masern-Welle verschont geblieben. Wie aus dem am Dienstag in Schwerin vorgelegten Jahresbericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales hervorgeht, wurde im Nordosten lediglich ein Fall aktenkundig. In Deutschland hatte es 1770 Masern-Infektionen gegeben, was die Debatte um mangelnden Impfschutz neu belebte. Dem Bericht zufolge erreichten nur Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg Impfraten von über 95 Prozent, die zur angestrebten Ausrottung der Masern nötig sind. Rückläufig sind weiterhin Salmonellen-Infektionen. Mit 511 dieser schweren Durchfallerkrankungen wurde die bislang geringste Zahl registriert. Dagegen verzeichnete die Behörde mit knapp 4000 Erkrankungen die schwerste Grippe-Welle seit Jahren.
  • Mehr als 200 Schiffe zur Hanse Sail in Rostock erwartet
    Schwerin/Rostock (dpa/mv) - Dichtes Gedränge wird bei der Hanse Sail vom 7. bis 10. August in Rostock nicht nur auf den Flaniermeilen herrschen, sondern auch an den Anlegestellen der Schiffe. «Viele Großsegler stehen auf der Anmeldeliste - mehr, als wir in Warnemünde am Passagierkai unterbringen können», sagte Holger Bellgardt, Leiter des Sail-Büros, am Dienstag in Schwerin. Zur 24. Auflage des maritimen Großereignisses an der Warnowmündung hätten sich erneut mehr als 200 Schiffe angemeldet. Sie kommen aus zwölf Nationen. Zum Treffen der Traditionssegler werden die Viermast-Barken «Sedov» (117,5 Meter) und «Krusenstern» (114,5) aus Russland sowie das Vollschiff «Dar Mlodziezy» (108,8) aus Polen erwartet. Wieder dabei ist auch das Segelschulschiff der Deutschen Marine, die «Gorch Fock».