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Musik und Sachen, die Spaß machen

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Von "A" wie Auto bis "Z" wie Zubehör

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Nachrichten-Ticker
  • Verwaltungsgericht untersagt Fällarbeiten am Schweriner Burgsee
    Schwerin (dpa/mv) - Das Verwaltungsgericht Schwerin hat der Landeshauptstadt vorläufig den Rückschnitt von Weidengehölzen am Burgsee in der Nähe des Schlosses untersagt (Az. 2 D 32/14). Wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag erläuterte, soll verhindert werden, dass durch die Fällarbeiten vollendete Tatsachen geschaffen werden, bevor abschließend über die Angelegenheit entschieden wurde. Die Umweltorganisation BUND hatte beim Verwaltungsgericht einen Zwischenentscheid beantragt, nachdem die Stadt trotz des Einwandes des BUND mit den Fällarbeiten begonnen hatte. Die von der Stadt als Pflegemaßnahmen bezeichneten Rückschnitte der Weidengehölze auf zehn Zentimeter Höhe zerstören nach Ansicht des BUND die Funktionen des Uferbereiches für etwa 25 Jahre. Betroffen seien Wasservögel, Fledermäuse, Insekten, Fische und die Wasserqualität. Die BUND-Landesgeschäftsführerin Corinna Cwielag sagte, Pflegemaßnahmen seien für intakte Weidengehölze an Seeufern nicht nötig. Die Begründung, Sichtachsen zum Schloss zu schaffen, sei nicht ausreichend, um eine Ausnahme vom gesetzlichen Biotopschutz zu erwirken. Dies sei ihr vom Umweltministerium bestätigt worden. Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke) habe den Stopp der am Dienstag begonnenen Sägearbeiten aber dennoch abgelehnt.
  • Auto brennt nach Unfall aus: Fahrer und Beifahrer flüchten
    Warsow/Bandenitz (dpa/mv) - Bei einem Unfall im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist am Dienstag ein Auto in Flammen aufgegangen und ausgebrannt. Der Fahrer und der Beifahrer des Wagens flüchteten vom Unfallort auf der B312 zwischen Warsow und Bandenitz in den Wald, wie die Polizei mitteilte. Polizisten mit einem Diensthund sowie Feuerwehrleute suchten nach ihnen. Die Beamten stellten zwischen Parum und Dümmer zwei leicht verletzte Männer, bei denen es sich vermutlich um die Autoinsassen handelt. Sie sollten von einem Arzt behandelt und dann weiter befragt werden. Nach ersten Erkenntnissen kam der in Schwerin zugelassene Wagen in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab, überschlug sich und prallte gegen einen Baum. Die Straße war wegen Löscharbeiten zeitweilig gesperrt.
  • IHK Neubrandenburg und Rostock senken Beiträge für Firmen
    Rostock/Neubrandenburg (dpa/mv) - Die Industrie- und Handelskammern in Rostock und Neubrandenburg senken die Beiträge für ihre Mitgliedsunternehmen. Das haben die Vollversammlungen beider Kammern beschlossen, wie am Dienstag mitgeteilt wurde. Bei der IHK Neubrandenburg werden die Grundjahresbeiträge demnach im Schnitt um zehn Prozent gesenkt. Davon profitiere etwa die Hälfte aller Mitgliedsunternehmen zwischen Greifswald, der Insel Usedom, Penkun und der Mecklenburgischen Seenplatte. Die genaue Einsparung richte sich je nach Größe und Ertrag der Firma. Die Vollversammlung der IHK Rostock beschloss eine Senkung der Umlage für den Mitgliedsbeitrag von 0,14 auf 0,12 Prozent. Zugleich sei beschlossen worden, die Rücklage weiter abzubauen. IHK-Präsident Claus Ruhe Madsen sagte: «Die Rücklagen werden zur Senkung der Mitgliedsbeiträge verwendet und so den IHK-Mitgliedern zurückgegeben, was bereits im letzten Jahr von der Vollversammlung beschlossen worden war.» Die Vollversammlung der IHK zu Schwerin tritt am 3. Dezember zusammen. Es soll um den Haushalt 2015 gehen. Dabei werden auch die Beiträge für das kommende Jahr festgelegt.
  • Frau in Grünhufe von Intercity erfasst und getötet
    Stralsund (dpa/mv) - Eine Frau ist am Dienstag am Bahnhaltepunkt Stralsund-Grünhufe von einem durchfahrenden Intercity erfasst und getötet worden. Wie die Bundespolizei mitteilte, reichte die eingeleitete Gefahrenbremsung nicht aus, um das Unglück auf der Linie Rostock-Stralsund zu verhindern. Nähere Angaben zum Unfallhergang und zum Opfer konnte die Polizei zunächst nicht machen. Während des Unfalls sollen jedoch Kinder an dem Bahnhaltepunkt gespielt haben und anschließend weggelaufen sein. Sie könnten Augenzeugen gewesen sein. Die Bundes- und Landespolizei bittet nach Angaben einer Sprecherin dringend um Mithilfe der Kinder und Eltern. So könne eine psychologische Betreuung der Kinder notwendig sein. Die Bahnstrecke zwischen Stralsund und Martensdorf war zeitweilig gesperrt. Gegen 16.00 lief der Zugverkehr nach Polizeiangaben wieder.
  • Hakenkreuz-Schmierereien an Greifswalder Kirchengebäude
    Greifswald (dpa/mv) - Unbekannte haben ein Kirchengebäude in Greifswald mit Hakenkreuzen beschmiert. Die oder der Täter hätten in der Nacht zu Dienstag Fassade, Briefkästen und Eingangstür besprüht, wie die Polizei am Dienstag in Neubrandenburg mitteilte. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen. Die Schmierereien wurden entfernt.
  • 20-jährige Stalkerin in U-Haft
    Schwerin (dpa/mv) - Weil sie ihrem Ex-Freund eifersüchtig nachstellte und ihn dabei verletzte, ist eine 20-Jährige aus der Region Hagenow jetzt in Untersuchungshaft gekommen. Die Frau soll am Sonntag den Mann und dessen neue Freundin im Auto aggressiv verfolgt haben, teilte die Staatsanwaltschaft Schwerin am Dienstag mit. Die neue Freundin am Steuer habe entnervt angehalten, um den Mann alleine weiterfahren zu lassen. Die 20-Jährige soll mit ihrem Auto so an dessen Wagen herangefahren sein, dass sie den Mann zwischen beiden Fahrzeugen einklemmte. Er kam verletzt ins Krankenhaus. Gegen die Stalkerin ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Vorwurfs des Nachstellens, der gefährlichen Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Das Amtsgericht Hagenow erließ Haftbefehl. Die Frau soll am Unfallort sinngemäß erklärt haben, dass ihr ehemaliger Freund dies verdient habe. Dem Vorfall waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft vielfache Versuche vorausgegangen, mit dem ehemaligen Lebenspartner Kontakt aufzunehmen. Der Mann hatte bereits Anzeige erstattet. Die Frau war von der Polizei erfolglos aufgefordert worden, den Kontakt zu ihrem ehemaligen Freund zu unterlassen.
  • Bürgerinitiative hofft weiter auf Rettung der Südbahn
    Schwerin (dpa) - Die Bürgerinitiative für den Erhalt der Bahnverbindung zwischen Parchim und Malchow als Teil der Strecke Hagenow - Neustrelitz gibt nicht auf. Sprecher Clemens Russell appellierte am Dienstag in Schwerin an das Verkehrsministerium und den Landkreis Ludwigslust-Parchim, den Bahnverkehr nicht zum 15. Dezember einzustellen. Es liege ein Angebot der Hanseatischen Eisenbahngesellschaft vor, das als Notlösung angenommen werden solle. Dann könne in Ruhe geschaut werden, wie die Bahnstrecke durchgehend erhalten werden könne. Sie sei wichtig für die Bewohner der Region und auch für Rad-Touristen aus Hamburg und Berlin.
  • Umweltministerium will Nachbesserungen am Sperrwerk Greifswald
    Greifswald (dpa/mv) - Im Streit um die Durchfahrtstiefe für Schiffe am Sperrwerk Greifswald hat Umweltminister Till Backhaus (SPD) Nachbesserungen angekündigt. Die Spüldüsen auf dem Drehsegment des Sperrwerks würden bis zum Auslaufen der «Greif» aus dem Winterlager entfernt, sagte Backhaus. Zuvor hatte «NDR1 Radio MV» darüber berichtet. Die 14 Zentimeter hohen Spüldüsen, die nachträglich geplant waren, hatten dazu geführt, dass das Flaggschiff der Hansestadt Greifswald mit einem Tiefgang von 3,60 Meter seinen Heimathafen nur bei Hochwasser anlaufen kann. Bindend sei für das Ministerium der ursprüngliche Planfeststellungsbeschluss, sagte Backhaus. Der Minister kündigte auch an, dass das Land das Sperrwerk betreiben werde.
  • Frau in Grünhufe von Intercity erfasst und getötet
    Stralsund (dpa/mv) - Eine Frau ist am Dienstag am Bahnhaltepunkt Stralsund-Grünhufe von einem durchfahrenden Intercity erfasst und getötet worden. Wie die Bundespolizei mitteilte, reichte die eingeleitete Gefahrenbremsung nicht aus, um das Unglück auf der Linie Rostock-Stralsund zu verhindern. Nähere Angaben zum Unfallhergang und zum Opfer konnte die Polizei zunächst nicht machen. Während des Unfalls sollen jedoch Kinder an dem Bahnhaltepunkt gespielt haben und anschließend weggelaufen sein. Sie könnten Augenzeugen gewesen sein. Die Bundes- und Landespolizei bittet nach Angaben einer Sprecherin dringend um Mithilfe der Kinder und Eltern. So könne eine psychologische Betreuung der Kinder notwendig sein. Die Bahnstrecke zwischen Stralsund und Martensdorf war zeitweilig gesperrt.
  • Wirtschaftsbericht 2014: Wachstum um 2,3 Prozent im ersten Halbjahr
    Schwerin (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern läuft der Konjunkturmotor rund. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs nach Angaben von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) im ersten Halbjahr um 2,3 Prozent. «Die Wirtschaft ist auf einem guten Kurs», sagte er am Dienstag in Schwerin bei der Vorstellung des Wirtschaftsberichts 2014. Wesentliche Wachstumsimpulse seien im ersten Halbjahr aus dem produzierenden Gewerbe gekommen, und da insbesondere aus Industrie und Baugewerbe. Der Aufschwung habe auch die Dienstleistungsbereiche erreicht. Für das gesamte Jahr rechnet der Minister ebenfalls mit einer soliden Entwicklung der Wirtschaft.
  • Vogelgrippe-Proben im Umfeld der infizierten Krickente sind negativ
    Schwerin/Ummanz (dpa/mv) - Aufatmen auf der Insel Ummanz bei Rügen: Alle auf einem Bauernhof in Mursewiek genommenen Proben sind negativ auf Vogelgrippe getestet worden. Das sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) am Dienstag der dpa. Nach dem Nachweis des gefährlichen H5N8-Erregers bei einer Krickente auf Ummanz bei Rügen hatten die Behörden am Wochenende 70 Stichproben aus dem rund 4300 Tiere umfassenden Bestand genommen und auf Vogelgrippe getestet. Im Jahr 2006 war der Gänse-Bestand von Bauer Kliewe vorsorglich getötet worden, als im Umfeld des Hofes viele Wildvögel an der Vogelgrippe H5N1 gestorben waren.
  • Auto brennt nach Unfall aus: Insassen auf der Flucht
    Warsow/Bandenitz (dpa/mv) - Bei einem Unfall im Landkreis Ludwigslust- Parchim ist am Dienstag ein Auto in Flammen aufgegangen und ausgebrannt. Der Fahrer und der Beifahrer des Wagens flüchteten vom Unfallort auf der B312 zwischen Warsow und Bandenitz in den Wald, wie die Polizei mitteilte. Polizisten mit einem Diensthund sowie Feuerwehrleute suchten nach den beiden Männern, hieß es. Es sei noch völlig unklar, warum die Verunglückten verschwunden sind. Nach ersten Erkenntnissen kam der in Schwerin zugelassene Wagen in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab, überschlug sich und prallte gegen einen Baum. Die Straße war wegen Löscharbeiten zeitweilig gesperrt.
  • Frauen demonstrieren für besseren Schutz von Gewaltopfern
    Schwerin (dpa/mv) - Heiße Rhythmen auf der Frauen-Demo: Etwa 100 Frauen tanzten am Dienstag vor dem Schweriner Schloss nach dem Song «Spreng die Ketten - One Billion Rising» (Eine Milliarde erhebt sich). Der Titel steht für eine weltweite Kampagne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, die 2012 von der New Yorker Künstlerin Eve Ensler ins Leben gerufen worden war. Zur Kundgebung am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen vor dem Schweriner Landtagssitz waren Frauen aus allen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns gekommen. Im Gepäck hatten sie Transparente, türkisfarbene Luftballons, Schirme und Tücher sowie Trillerpfeifen. Lautstark forderten sie einen Rechtsanspruch auf die sichere Finanzierung des Opferschutz-Hilfesystems im Land. Der Landesfrauenrat will, dass der Schutz von Gewaltopfern eine Pflichtaufgabe des Staates wird. Eine entsprechende Online-Petition wurde bisher von mehr als 4600 Menschen unterzeichnet. Die stellvertretende Vorsitzende des Landesfrauenrates, Ulrike Bartel, überreichte die Unterschriftenlisten in zwei Kartons an die Landtags-Vizepräsidentin Beate Schlupp. «Unser Anliegen ist der bedarfsgerechte Ausbau des Hilfesystems», sagte Bartel. Derzeit sei das Hilfesystem von der Haushaltslage des Landes abhängig, kritisierte der Sprecher der Liga der Wohlfahrtsverbände, Bernd Tünker. Die neun Frauenhäuser und 21 Beratungsstellen im Land würden von Trägervereinen betrieben. Die staatlichen Zuwendungen würden nur einen Teil der Kosten decken. Die Unsicherheit bei der Finanzierung belaste die Mitarbeiter und hindere die Träger an langfristigen Investitionen. Im vorigen Jahr haben nach angaben von Tünker fast 600 Frauen und Kinder in Frauenhäusern Zuflucht gefunden. Mehr als 6600 Betroffene kamen in die Beratungsstellen. Das bestehende Hilfesystem erreiche jedoch nicht alle, die Hilfe brauchen, sagte Tünker und verwies auf Behinderte, Migrantinnen und Flüchtlinge. Wilma Wäntig von der Gewerkschaft der Polizei sagte, dass weltweit Gewalt die häufigste Todesursache von Frauen zwischen 14 und 60 Jahren ist, noch vor Krebserkrankungen und Verkehrsunfällen. In Mecklenburg-Vorpommern würden jährlich 1500 Fälle häuslicher Gewalt registriert, die Dunkelziffer sei höher. Die CDU-Politikerin Schlupp, die den Landtag und die erkrankte Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) vertrat, zitierte aus dem Manuskript der Ministerin. Darin verwies Hesse darauf, dass der dritte Landesaktionsplan zur Bekämpfung häuslicher und sexualisierter Gewalt erarbeitet werde. Die Landesregierung sei eine verlässliche Partnerin und habe im vorigen Jahr 2,1 Millionen Euro für den Opferschutz bereitgestellt. Zur Finanzierung müssten aber auch Kommunen und Träger beitragen. «Wir sehen den Schutz von Gewaltopfern als Pflicht an, dazu bedarf es keiner Pflichtaufgabe», zitierte Schlupp unter dem Pfeifkonzert der Teilnehmerinnen die Sozialministerin.
  • Kamera-Spanner auf Greifswalder Uni-Toilette
    Greifswald (dpa/mv) - Nach Spanner-Kameras auf Stralsunder Damentoiletten wurde jetzt ein Bildaufnahmegerät auf einem WC der Universität Greifswald entdeckt. Eine 37-jährige Mitarbeiterin des Instituts für Fennistik und Skandinavistik hatte die Kamera am Montag entdeckt, als diese ihr gegenüber unter den Sanitärbauten zu blinken begann, wie die Polizei am Dienstag in Anklam mitteilte. Die Polizei fand später in einem nahen Arbeitsraum einen offenbar dazu genutzten Laptop und USB-Sticks. Die Hard- und Software sei sichergestellt worden, um sie im Landeskriminalamt auf mögliche Bild- und Filmaufnahmen prüfen zu lassen. Ein 47-jähriger Mitarbeiter einer Elektrofirma gilt nach Angaben der Polizei als dringend tatverdächtig. Er war zur Tatzeit im Hause. Er gab in seiner Vernehmung an, dass er die Kamera nur abgebaut habe, um weitere Frauen zu schützen, wie ein Polizeisprecher sagte. Das Gerät habe er in einer Mülltonne entsorgt, wo es auch später gefunden wurde. In Stralsund war Anfang Juni 2014 ein 39-Jähriger festgenommen worden. Er soll Kameras in verschiedenen Damentoiletten installiert haben. Die Polizei sieht zwischen den Stralsunder Taten und dem Greifswalder Fall keinen direkten Zusammenhang.
  • Stallpflicht für Kanzlerin-Gans
    Grammendorf (dpa/mv) - Kein Promibonus für das Federvieh: Mit den 13 Millionen Hühnern, Enten und Gänsen in Mecklenburg-Vorpommern muss auch die Weihnachtsgans von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen der Vogelgrippe in den Stall. Die Pommersche Gans sei noch am Sonntag zusammen mit ihren Artgenossen eingestallt worden, sagte der frühere Landrat von Nordvorpommern, Wolfhard Molkentin, am Dienstag auf dpa-Anfrage. Seit Jahren bezieht Kanzlerin Merkel die Weihnachtsgans vom Pensionär und Hobbygeflügelhalter Molkentin, der die Tiere in Freilandhaltung zur Schlachtreife großzieht. «Den Gänsen geht es im Stall sehr gut», versicherte Molkentin aber. Allerdings ist offen, wie lange noch. In den nächsten Tagen beginne die Schlachtung der Tiere - entsprechend den vorhandenen Kühlkapazitäten. Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) hatte am Wochenende die Stallpflicht für alle Enten, Gänse und Hühner angeordnet, nachdem erstmals bei einem Wildvogel der Vogelgrippe-Erreger H5N8 entdeckt worden war. Der frühere Landrat des ehemaligen Landkreises Nordvorpommern Molkentin gehörte 1990 zu den großen Unterstützern für Merkels erste Bundestagskandidatur im vorpommerschen Ostseewahlkreis. Er war bis 2008 Landrat und Vorsitzender des Landkreistages in MV