Musik und Sachen, die Spaß machen

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Die meiste Musik und Sachen, die Spaß machen - das ist "Der Gute Morgen" bei Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern. Andrea Sparmann und Julian Krafftzig sorgen zwischen 5 und 10 Uhr dafür, dass ihr entspannt und mit allen wichtigen Informationen versorgt in den neuen Tag starten könnt.
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Dank euch sind wir: Das Mitmachradio

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Von Rügen bis zur Müritz alles im Blick

Von Rügen bis zur Müritz alles im Blick

Was ist gerade am Hafen von Waren/Müritz los? Wie ist das Wetter in unserer Landeshauptstadt Schwerin? Wie hoch schlagen die Wellen an der Seebrücke in Ahlbeck? Hier könnt ihr nachsehen, was aktuell gerade los ist. Hier findet ihr die besten Webcams aus ganz Mecklenburg-Vorpommern. Klickt mal rein!
Von "80er Hits" bis "Brandneue Hits"

Von „80er Hits“ bis „Brandneue Hits“

Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern bietet euch ab sofort noch mehr Vielfalt in der Musik! Ab sofort könnt ihr über unsere Internetseite und unsere kostenlosen Apps sieben zusätzliche Musik-Kanäle empfangen. Von "80er Hits" über "90er Hits" "Brandneue Hits" oder "Deutsche Hits" ist für jeden Musik-Geschmack etwas dabei.
Schreibt uns, was ihr bei uns hören wollt

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Täglich erreichen uns hunderte Musikchef-E-Mails - und das ist gut so! Mit euren Wunschhits sorgt ihr dafür, dass Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern wirklich "Alle aktuellen Hits und die größte Vielfalt mit der meisten Musik" spielen kann. Jeden Tag ab 19 Uhr legen wir eine Extra-Schicht ein!
Nachrichten-Ticker
  • Zwei Fußgänger auf Usedom von herabfallendem Ast am Kopf verletzt
    Neubrandenburg (dpa/mv) - Zwei ältere Urlauber sind in Zinnowitz auf Usedom von einem herabfallenden Ast am Kopf schwer verletzt worden. Die beiden Urlauber, ein 80-jähriger Mann und eine 74-jährige Frau, waren am Montagnachmittag auf einem Bürgersteig unterwegs, als der morsche Ast von einem Eichenbaum abfiel, wie die Polizei mitteilte. Beide Urlauber seien in ein Krankenhaus gebracht worden, es bestehe keine Lebensgefahr.
  • Caffier und Kokert mit 100 Prozent zu Direktkandidaten gewählt
    Neverin/Waren (dpa/mv) - Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern hat am Montag ihre ersten beiden prominenten Landtagskandidaten für die Wahl 2016 als Direktkandidaten gekürt. Dabei erhielten Innenminister und Landesparteichef Lorenz Caffier in Neverin sowie Fraktionschef Vincent Kokert in Neustrelitz bei Kreiswahlversammlungen jeweils 100 Prozent der Stimmen. Caffier bekam 31, Kokert 43 Stimmen, Gegenkandidaten gab es nicht. Nach Angaben des Kreisvorsitzenden an der Mecklenburgischen Seenplatte Marc Reinhardt geht die Nominierung an diesem Dienstag in Waren weiter. Dort gibt es vier Kandidaten. So will der Mitbegründer der Klassik-Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Helmuth von Maltzahn, erstmals in das Landesparlament einziehen. Der 66-Jährige, der kommunalpolitisch bisher wenig in Erscheinung trat, sieht sich drei Konkurrenten gegenüber: Kreistagspräsident Thomas Diener, Warens Stadtpräsident Rene Drühl und dem Bürgermeister von Grabowhöfe, Enrico Malow.
  • Fachkräftemangel in MV wirkt sich auf Unternehmensnachfolge aus
    Rostock (dpa/mv) ? In Mecklenburg-Vorpommern besteht nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammern (IHK) ein großer Bedarf an Fachkräften. Dieser Mangel wirke sich auf die Unternehmensnachfolge aus, sagte IHK-Präsident Claus Ruhe Madsen am Montag bei einem Sommerempfang. Unternehmer müssten potenzielle Fachkräfte direkt ansprechen. «Wir müssen uns um die Jugendlichen bemühen», sagte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD). Auch Fachkräfte aus anderen Ländern und Flüchtlinge sollten besser in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden. Zum Sommerempfang waren gut 600 Unternehmer aus der Region erschienen.
  • Privates «Klassik Radio» in MV nicht mehr über UKW zu hören
    Schwerin (dpa/mv) - Der private Hörfunksender «Klassik Radio» hat zum 1. September seine UKW-Frequenzen in Mecklenburg-Vorpommern zurückgegeben. Damit wird der Sendebetrieb auf den UKW-Frequenzen in Schwerin (90,1 MHz), Wismar (97,0 MHz) und Stralsund (98,9 MHz) am Dienstag eingestellt, wie die Landesmedienanstalt am Montag in Schwerin mitteilte. In Rostock werde der Sendebetrieb gar nicht erst aufgenommen. Hintergrund sei die Konzentration auf digitale Übertragungsstandards, hieß es. Aus Kostengründen wolle das Unternehmen nach und nach alle analogen Übertragungskapazitäten über UKW in Deutschland aufgeben. Im Nordosten sei der Sender nun nur noch über Digitalradio «DABplus» sowie über Satellit, Kabel und Internet zu hören. Die frei gewordenen UKW-Übertragungsmöglichkeiten würden wieder ausgeschrieben.
  • Reifenpanne: Traktor rammt Bistro zur Mittagszeit
    Jürgenstorf (dpa/mv) - Ein geplatzter Traktorreifen hat am Montag in Jürgenstorf (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) für 60 000 Euro Schaden und einen gehörigen Schrecken in einem Mittagsbistro gesorgt. Durch den geplatzten Reifen fuhr die Zugmaschine nach links und rammte die Wand des Bistros, wie ein Polizeisprecher in Neubrandenburg sagte. Obwohl Mittagszeit war, sei niemand verletzt worden. Der Traktor zog zwei mit Getreide beladene Anhänger. Zugmaschine und Hänger mussten abgeschleppt werden, was für eine zweieinhalbstündige Sperrung der Bundesstraße 194 sorgte. Der 31 Jahre alte Treckerfahrer kam mit einem Schrecken davon.
  • Sellering fordert fairen Finanzausgleich zwischen den Ländern
    Rostock (dpa/mv) - Gut eine Woche vor dem Finanzgipfel der Länder-Regierungschefs in Berlin hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident (SPD) seine Forderung nach einem fairen Länderfinanzausgleich bekräftigt. Der aktuelle Vorschlag für die Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern bedürfe dringend einiger Nachbesserungen. «Wir brauchen einen fairen Ausgleich zwischen den Ländern, der allen gute Chancen für die weitere Entwicklung bietet. Am Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse muss unbedingt festgehalten werden», mahnte Sellering am Montag beim Sommerempfang der IHK Rostock. Es sei klar, dass der Solidarpakt II und damit die besondere Förderung der ostdeutschen Länder Ende 2019 auslaufe. Beim neuen Länderfinanzausgleich müsse aber die nach wie vor geringere Finanz- und Wirtschaftskraft der Ost-Länder stärker berücksichtigt werden. Der bisherige Vorschlag des Bundes begünstige hingegen einseitig die großen westdeutschen Länder. «Dieser Vorschlag würde bedeuten, dass Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich zu heute pro Jahr 350 Millionen Euro weniger zur Verfügung hat. Auch die anderen ostdeutschen Länder müssten ein klares Minus hinnehmen. Die finanzstarken Länder bekämen aber mehrere Hundert Millionen Euro mehr, Nordrhein-Westfalen sogar 1,3 Milliarden Euro», kritisierte Sellering. Werde dies umgesetzt, gehe die Schere zwischen Ost und West wieder auf, warnte Sellering. Die Länder-Regierungschefs wollen am 9. September in Berlin auf einer Sonderkonferenz über die Bund-Länder-Finanzbeziehungen beraten.
  • Bundes-Schäferchampion Nöller siegt bei MV-Meisterschaft
    Schlesin/Karow (dpa/mv) - Deutschlands bester Schäfer hat erneut auch bei der Meisterschaft in Mecklenburg-Vorpommerns gesiegt. Wie der Landesschafzuchtverband in Karow (Kreis Ludwigslust-Parchim) am Montag mitteilte, hat Riko Nöller beim Landesleistungshüten am Wochenende in Schlesin den Landesmeistertitel von 2014 verteidigt. Der Schäfer aus Lohmen (Landkreis Rostock) siegte am Samstag klar mit 104,7 von 118 möglichen Punkten und vertritt den Nordosten am 12. und 13. September bei der Bundesmeisterschaft in Hessen, wo er auch als Titelverteidiger antritt. Zweiter wurde Mario Reinhäkel aus Reimershagen (Landkreis Rostock) mit 88 Punkten, gefolgt von Stephan Stockfisch aus dem Land Brandenburg mit 73,5 Punkten. Die Schäfer hatten 2015 erstmals ihre Meisterschaft wegen der Hitzeperiode verschoben. Statt Anfang August fand sie nun am 29. August in Schlesin statt, wo es deutlich kühler war. Die Herden werden mit Hilfe von Hunden angetrieben und über Wiesen und Hindernisse geführt.
  • Linke: Schulen oft nicht im Computerzeitalter angekommen
    Schwerin (dpa/mv) - In Schulen Mecklenburg-Vorpommerns drängen sich vielfach zehn Schüler und mehr um einen Computer. In Extremfällen sind es sogar mehr als 20 Schüler, wie aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der oppositionellen Linksfraktion hervorgeht. «Statt endlich im Computerzeitalter anzukommen, scheint man in einigen Regionen noch auf Rauchzeichen zurückgreifen zu müssen», kommentierte die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, die teilweise erheblichen Ausstattungsdefizite an den Schulen des Landes. Insbesondere an Grundschulen seien die Lücken häufig groß. Im Durchschnitt kommen laut Regierung 5,6 Schüler auf einen Schulcomputer. Oldenburg mahnt die SPD/CDU-Regierung in Schwerin, den Aufbruch in das digitale Zeitalter entschlossener anzugehen. «Wenn die Entwicklung neuer Lern- und Unterrichtsmethoden nicht völlig an Mecklenburg-Vorpommern vorbeilaufen soll, muss das Land aktiv werden. Nur mit den entsprechenden technischen Voraussetzungen können Lehrkräfte und Schüler in der modernen Unterrichtswelt ankommen.» Bislang seien von über 500 öffentlichen Schulen im Land lediglich 19 «Multimediaschulen». Kommunen und Kreise als Schulträger benötigten mehr Hilfe. «Wir brauchen umgehend eine Richtlinie zur IT-Ausstattung der Schulen, die nicht nur Standards regelt, sondern den Schulträgern auch eine 50-prozentige Kostenerstattung sichert», sagte Oldenburg. Am Dienstag will die Landesmedienanstalt in Schwerin einen neuen Medienkompass vorstellen, der als Orientierungshilfe und Arbeitsinstrument für die Schulen des Landes dienen soll. Die Medienanstalt ist nicht nur Aufsichts- und Regulierungsbehörde für den privaten Rundfunk. Sie koordiniert auch medienpädagogische Aktivitäten im Land. Laut Oldenburg wäre die vom Bildungsminister geplante Einführung eines eigenständigen Faches «Informatik und Medienkunde» ein Schritt in die richtige Richtung. Doch drohe dieser ins Leere zu gehen, weil die vorliegenden Rahmenpläne «aus der Steinzeit» stammten. «In diesem Bereich kann niemand mehr etwas mit Lehrplänen aus den Jahren 2001 und 2004 anfangen», monierte die Oppositionspolitikerin. Zudem setze eine erfolgreiche Medienbildung eine kontinuierliche Fortbildung der Lehrer voraus.
  • Jugendreisekatalog: Erneut weniger Übernachtungsstätten
    Rostock (dpa/mv) - Im kriselnden Kinder- und Jugendtourismus in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich keine Trendwende ab. Der am Montag vom Landestourismusverband veröffentlichte neue Katalog für Klassen- und Jugendreisen 2016/17 stellt nur noch 57 Übernachtungsstätten vor. Im Katalog 2014/15 waren 85 aufgelistet worden, in der Auflage 2012/13 sogar 94. Die Broschüre wird kostenlos an mehr als 700 Schulen in Mecklenburg-Vorpommern und an rund 240 Schulämter in ganz Deutschland verschickt, wie der Verband in Rostock mitteilte. Im Kinder- und Jugendtourismus des Landes sinken die Übernachtungszahlen seit mehreren Jahren. Wurden 2011 nach Jahren des Wachstums 948 000 Übernachtungen gezählt, waren es 2014 nach Angaben des Schweriner Wirtschaftsministeriums nur noch 867 000. Die Opposition sieht einen Investitionsstau und fordert entsprechende Programme. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) hatte vor dem Sommer im Landtag eine Analyse der Lage angekündigt. Der Kinder- und Jugendtourismus sei wichtig, denn das seien die Gäste von morgen, hatte er gesagt.  Neben 57 Übernachtungsstätten stellt der aktuelle Jugendreisen-Katalog auch 52 sogenannte Erlebnispartner vor. Im Mittelpunkt stehe die Vielfalt der Naturerlebnisse und naturpädagogischen Angebote des Nordostens, hieß es. Doch auch spannende Angebote aus Kultur und Historie würden präsentiert.
  • E-Herd brennt: Wohnung verrußt
    Goldberg (dpa/mv) - Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Goldberg ist am Montag Sachschaden in noch unbekannter Höhe entstanden. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge geriet im Obergeschoss ein Elektroherd in Brand. Nachbarn hörten einen Knall und alarmierten die Feuerwehr. Anschließend verließen die Bewohner das Haus. Die Flammen zerstörten die Küche und verrußten die Wohnung, deren Mieter nicht zu Hause war. Die Ermittler nehmen einen technischen Defekt als Brandursache an.
  • Kritik an Gerichtsreform in MV hält an
    Schwerin (dpa/mv) - Die Gegner der Gerichtsreform in Mecklenburg- Vorpommern haben unmittelbar vor dem Volksentscheid am Sonntag nochmals Gründe für die von ihnen geforderte Rücknahme der Gerichtsschließungen aufgelistet. So sei das genannte Einsparpotenzial mit 33 Millionen Euro in 25 Jahren verschwindend gering. Für Betroffene und Schöffen ergäben sich mit den deutlich größeren Amtsgerichtsbezirken Anfahrtswege zum Gericht von bis zu 120 Kilometern. «Mit öffentlichen Verkehrsmitteln teilweise gar nicht mehr an einem Tag zu schaffen», hieß es in einer am Montag verbreiteten Mitteilung des Deutschen Anwaltvereins. Der neue Amtsgerichtsbezirk Ludwigslust erreiche mit 4334 Quadratkilometern fast das Achtfache des Bundesdurchschnitts. Der Rückzug der Amtsgerichte bedeute auch weniger Rechtsrat für die Bürger. Zweigstellen könnten daran kaum etwas ändern, da sie nicht für alles zuständig seien. Die Vorgabe von zehn Richtern pro Gericht sei willkürlich, zwei Drittel aller Amtsgerichte in Deutschland seien «kleiner und trotzdem effizient», betonte Die mit den Stimmen der SPD/CDU-Koalition verabschiedete Reform sieht vor, bis 2017 von den früher 21 Amtsgerichten fünf zu schließen und sechs in Außenstellen umzuwandeln, einiges wurde schon umgesetzt. Die Landesregierung sieht in der Reform einen unverzichtbaren Schritt zur dauerhaften Sicherung einer leistungsfähigen und effizienten Rechtsprechung und hielt daher bislang an der Umsetzung fest.
  • Caffier: Fremdenfeindlichkeit ist gesamtdeutsches Problem
    Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hält die neu entflammte Debatte um die unterschiedliche Ausprägung von Fremdenfeindlichkeit in Ost und West für «nicht zielführend». Dies sei eine gesamtdeutsche Problematik, die nur gesamtdeutsch zu lösen sei. «Wir müssen doch alle zur Kenntnis nehmen, dass es Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte in Ost und West gibt. Das sind schlimme Straftaten, die konsequent geahndet werden müssen», betonte Caffier. Bedenken von besorgten Bürgern müssten aber ernst genommen, die Kommunen bei der Unterbringung der Asylbewerber insgesamt besser unterstützt werden. Aufklärung und Hilfe seien wichtige Schlüssel für mehr Offenheit. «Wir hatten 1992 die fürchterlichen Krawalle in Rostock-Lichtenhagen. Eine Konsequenz, die wir daraus damals gezogen haben: Das Land übernimmt vollständig die Kosten der Flüchtlingsunterbringung», erklärte Caffier. Das machten heute aber längst nicht alle Bundesländer. Viele Kommunen und damit auch deren Einwohner fühlten sich dann häufig alleingelassen. Caffier zeigte sich zudem erstaunt über die neue Ost-West-Debatte zum Rechtsextremismus. «Wir waren uns doch alle einig, dass wir die rechtsextreme NPD verbieten lassen und eine der Quellen von Fremdenhass austrocknen wollen», sagte Caffier. Alle Bundesländer hätten für das Dossier, das die Gefährlichkeit der NPD vor dem Verfassungsgericht belegen soll, Fakten zusammengetragen. Dass aus Mecklenburg-Vorpommern dabei mehr als aus anderen Ländern gekommen sei, das habe eine Ursache: Die NPD sitze in Schwerin im Landtag und die Fraktion spiele strukturell eine wichtige Rolle für die Partei. «Ungeachtet der Diskussion tun wir aber weiterhin alles, um gewalttätige Rechtsextremisten in die Schranken zu weisen», betonte Caffier. Die Ost-Ministerpräsidenten hatten am Wochenende davor gewarnt, ihre Länder an den Pranger der Fremdenfeindlichkeit zu stellen. Man solle sich hüten, «vorschnell von einem ostdeutschen Phänomen zu sprechen», sagte Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) der «Welt am Sonntag». Anders als die ostdeutschen Ministerpräsidenten sieht der Vorsitzende der Innenminister-Konferenz, Roger Lewentz (SPD), im Osten aber «eine größere Bereitschaft zu einer fremdenfeindlichen Radikalisierung» als im Westen. Das zeige auch das vom Bundesrat für das NPD-Verbotsverfahren nachgelieferte Beweismaterial.
  • Bauarbeiten am Autobahnkreuz Schwerin beginnen
    Schwerin (dpa/mv) - Auf dem Autobahnkreuz Schwerin sollen am Mittwoch die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke beginnen. Die Sanierung werde in zwei Bauphasen erfolgen, teilte das Infrastrukturministerium am Montag mit. Zunächst werde die Fahrbahn in Richtung Berlin saniert. Von Mitte Oktober an folge die Erneuerung der Fahrbahn in Richtung Hamburg. Insgesamt koste die Erneuerung des Autobahnkreuzes rund 4,2 Millionen Euro. Das Geld komme vom Bund.
  • Strohmiete brennt nieder: 2000 Euro Schaden
    (dpa/mv) - Auf einem Feld in Lassahn am Schaalsee (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist am Montag eine Strohmiete abgebrannt. Rund 50 Ballen wurden vernichtet, wie die Polizei mitteilte. Der Schaden wurde auf 2000 Euro geschätzt. Zwei Freiwillige Feuerwehren aus der Region kamen zum Löscheinsatz. Die Polizei geht derzeit von einer Selbstentzündung der Strohmiete aus.
  • 17-Jähriger überschlägt sich mit Auto: Schwer verletzt
    Boizenburg (dpa/mv) - Ein 17-Jähriger hat sich mit dem Auto seiner Eltern überschlagen und schwer verletzt. Der jugendliche Fahrer, der noch keine Fahrerlaubnis hatte und vermutlich betrunken war, kam am frühen Sonntagmorgen in Brahlstorf bei Boizenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) von der Straße ab, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Wagen stieß seitlich gegen zwei Bäume, überschlug sich und prallte frontal gegen einen weiteren Baum. Rettungskräfte brachten den Verletzten ins Krankenhaus.