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Urteile im Prozess um Busbrand-Serie erwartet
Schwerin (dpa/mv) - Nach achtmonatiger Verhandlungsdauer werden heute (Freitag/13.00) im Prozess um die Serie von Busbränden in der Region Parchim die Urteile erwartet. Der Staatsanwalt hatte vor dem Landgericht Schwerin langjährige Haftstrafen für die zwei Angeklagten gefordert. Der 40-jährige Juniorchef des am meisten betroffenen Reiseunternehmens soll wegen Brandstiftung und Steuerhinterziehung für zehneinhalb Jahre hinter Gitter. Für einen ehemaligen Mitarbeiter plädierte der Ankläger auf eine Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten. Die Verteidiger plädierten auf Bewährung sowie Freispruch. Zwischen Februar 2011 und Januar 2012 waren bei insgesamt fünf Bränden 24 Busse in Flammen aufgegangen. Der Schaden wurde mit drei Millionen Euro beziffert.
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Merkel besucht Naturerbezentrum und Marinetechnikschule
Prora/Parow (dpa/mv) - Bundeskanzlerin Angela Merkel ist heute in ihrem Wahlkreis unterwegs. Auf der Insel Rügen weiht sie (ab 1100) das Naturerbezentrum ein - eine Erlebnisausstellung über die als nationales Naturerbe gesicherten Flächen in Deutschland. Am Nachmittag (1430) wird die Kanzlerin in Parow bei Stralsund zu einem Festakt anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Marinetechnikschulen in Deutschland erwartet.
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Bundesumweltminister besucht Landes-Ökozentrum in Neustrelitz
Neustrelitz (dpa/mv) - Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) besucht heute (10.00) das Landeszentrum für erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern (Leea) in Neustrelitz (Kreis Mecklenburgische Seenplatte). Der Minister wird die Ausstellungen in dem Zentrum besichtigen und eine Rede auf der Mitgliederversammlung des Fördervereins halten, wie es hieß. Erwartet werden Aussagen Altmaiers, wie die Energiewende künftig politisch aus Sicht des Bundes flankiert werden soll.
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Boote «Gepard» und «Hermelin» vom Libanon-Einsatz zurück
Rostock (dpa/mv) - Nach einem Jahr Einsatz vor der Küste des Libanons werden heute (10.00) die Schnellboote «Gepard» und «Hermelin» in ihrem Heimathafen Rostock-Warnemünde erwartet. Seit dem Auslaufen am 24. Mai 2012 haben die beiden Boote knapp 90 000 Kilometer zurückgelegt. Die jeweils 35-köpfigen Besatzungen waren in dieser Zeit zweimal ausgetauscht worden. Mitte April hatten die Korvette «Braunschweig» und das Schnellboot «Frettchen» Warnemünde verlassen, um die beiden Schnellboote abzulösen. Die Marineschiffe sind am Unifil-Einsatz zur Unterbindung des Waffenschmuggels vor der libanesischen Küste beteiligt.
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Den Opfern einen Namen gegeben - Gestohlene «Stolpersteine» ersetzt
Greifswald (dpa/mv) - Ein halbes Jahr nach dem Diebstahl von elf «Stolpersteinen» sind in Greifswald dreizehn neue Gedenksteine im Straßenpflaster verlegt worden. Rund 200 Menschen begleiteten die Verlegung der Steine, die an das Schicksal der Greifswalder Juden während des Nationalsozialismus erinnern, auf einem Rundweg durch die Hansestadt. «Mit der Verlegung der Gedenksteine geben wir den Opfern aufs Neue einen Namen zurück», sagte der pommersche Bischof, Hans-Jürgen Abromeit. Die Täter hätten das Gegenteil von dem erreicht, was sie erreichen wollten.
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Tötung aus Mordlust: Staatsanwältin fordert lebenslange Haft
Rostock (dpa/mv) - Aus reiner Mordlust brachte er eine Prostituierte um - ein 23-jähriger Rostocker soll dafür nach dem Willen der Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe erhalten.
Die Anklägerin sah es am Donnerstag im Landgericht Rostock als erwiesen an, dass der Mann im November 2012 die 52-Jährige mit mehreren Messerstichen und -schnitten getötet hat. Er habe sehen wollen, wie ein Mensch stirbt. Neben der Mordlust sah die Staatsanwältin auch das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt. Die 52-Jährige habe mit keinen Feindseligkeiten gerechnet. Dennoch verzichtete die Staatsanwältin auf die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld, damit hätte der Täter nicht nach 15 Jahren aus der Haft entlassen werden können.
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Autofahrer stürzt in Waren von der Straße auf Bahngelände
Neubrandenburg (dpa/mv) - Ein 59 Jahre alter Autofahrer ist am Donnerstagnachmittag in Waren mit seinem Auto auf dem Schweriner Damm von der Straße abgekommen und auf die Gleisanlage der Bahn gestürzt. Der Mann wurde leicht verletzt, wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte. Er sei zunächst von seiner Fahrspur abgekommen, 70 Meter in die Gegenrichtung gefahren, habe dann einen Zaun durchbrochen und sei die zwölf Meter hohe und schräge Böschung hinabgefahren. Erst am Gleisbett kam der Pkw zum Stillstand. Der Fahrdienstleiter des Warener Bahnhofs stellte sofort den Zugverkehr ein und schaltete den Strom an der Oberleitung ab. Bundespolizei, Feuerwehr, Rettungswagen und ein Notfallmanager der Bahn AG eilten zum Unfallort. Den Gesamtschaden schätzte die Polizei auf 12 000 Euro.
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Gysi zu SPD-Geschichte: «gigantische Leistungen und großes Versagen»
Schwerin (dpa/mv) - Die Linke zollt der Sozialdemokratie in Deutschland zu ihrem 150. Gründungsjubiläum Respekt und Anerkennung, spart Kritik aber nicht aus. «Die Geschichte der Sozialdemokratie ist die Geschichte gigantischer Leistungen und großen Versagens, von beachtlichen Siegen und schweren Niederlagen», sagte der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, am Donnerstag in Schwerin. Die SPD habe auch mehrfach Verfolgung erlebt, was mit Leid verbunden gewesen sei. Auf die Zwangsvereinigung mit der KPD in Ostdeutschland ging er nicht ein.
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Gysi fordert unverzüglich Auskunft de Maizières zu Drohnenprojekt
Schwerin (dpa/mv) - Nach dem Aus für das Drohnenprojekt «Euro Hawk» verlangt der Chef der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) unverzüglich Aufklärung über die Hintergründe. «Da wurde mehr als eine halbe Milliarde Euro in den Sand gesetzt. Steuergeld. Die Bevölkerung hat Anspruch auf Information. Sofort und nicht erst in zwei Wochen, wenn der Minister im Verteidigungsausschuss berichten will», sagte Gysi am Donnerstag nach einem Treffen der Linke-Fraktionschefs aus Bundestag und Länderparlamenten in Schwerin. Die Verschwendung von Steuergeldern einerseits und die Finanznot von Kommunen und Kultureinrichtungen andererseits lasse die Politikverdrossenheit nur noch wachsen, warnte Gysi.
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Grauer Mai: Zu wenig Sonne, zu viel Regen
Offenbach/Schwerin (dpa/mv) - Der Mai dieses Jahres hat in Mecklenburg-Vorpommern und auch in Deutschland insgesamt keine Chance mehr, als Wonnemonat in die Geschichte einzugehen. Obwohl der Monat noch eine Woche dauert, sind im Nordosten bereits über 90 Prozent des für den Monat üblichen Regens gefallen, wie Uwe Kirsche vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag sagte. Bundesweit seien es bislang 85 Prozent. Dafür habe es in MV erst 60 Prozent des Solls an Sonnenschein gegeben, bundesweit die Hälfte. Gefühlt war es auch zu kalt, aber das geben die DWD-Daten nicht her: Die Temperaturen liegen im Nordosten bislang leicht über dem langjährigen Mittel, wie Kirsche sagte.
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DFB unterstützt Fußballmannschaft in Jugendgefängnis
Neustrelitz/Schwerin (dpa/mv) - Für die Resozialisierung junger Straftäter engagiert sich in Mecklenburg-Vorpommern jetzt auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB). Am kommenden Dienstag wird in der einzigen Jugend-Strafanstalt des Landes in Neustrelitz (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) zusammen mit dem DFB das Projekt «Anstoß für ein neues Leben» gestartet, wie das Schweriner Justizministerium am Donnerstag mitteilte. Dank der finanziellen Hilfe der Sepp-Herberger-Stiftung beim DFB könnten die Fußballaktivitäten der Anstalt deutlich ausgebaut werden. So seien nun auch Schiedsrichter- und Trainerseminare sowie Workshops und Anti-Gewalt-Training für die verurteilten Straftäter möglich.
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Rostocker Barlach-Ausstellung wegen großer Nachfrage verlängert
Rostock (dpa/mv) - Die Ernst-Barlach-Ausstellung im Kulturhistorischen Museum Rostock wird wegen der großen Nachfrage um eine Woche bis zum 2. Juni verlängert. Das teilte das Museum am Donnerstag mit. Seit Eröffnung der Schau «Ernst Barlach. Skulptur und Zeichnung» am 15. März seien rund 13 000 Besucher gekommen. Barlach (1870–1938) zählt als Bildhauer, Zeichner und Grafiker, Dramatiker und Schriftsteller zu den herausragenden Künstlern der Moderne des 20. Jahrhunderts. Barlach, der seit 1910 in Güstrow lebte, starb 1938 in einem Rostocker Krankenhaus.
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Drei Millionen Euro für Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehr
Rostock (dpa/mv) - Das Land will die Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) zusätzlich mit drei Millionen Euro fördern. Hintergrund ist das Anfang 2013 in Kraft getretene neue Personenbeförderungsgesetz, das eine vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV bis 2022 vorsieht, sagte Verkehrsminister Volker Schlotmann (SPD) am Donnerstag anlässlich des 8. Rostocker Verkehrsforums. Das Geld werde für den Ausbau barrierefreier Haltestellen und die Anschaffung barrierefreier Busse verwendet. 2013 stünden dafür insgesamt elf Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesen Investitionen könne die Attraktivität des ÖPNV erhöht werden.
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Streit um Bettensteuer: IHK Rostock erinnert Wahlversprechen
Rostock (dpa/mv) - In der Diskussion um die Einführung einer Zwangsabgabe auf Hotelübernachtungen in Schwerin hat die IHK Rostock vor den landesweiten Folgen dieses Beschlusses gewarnt. Sollte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) diese Bettensteuer genehmigen, könnten sich alle anderen Kommunen darauf berufen und ebenfalls eine solche Abgabe erheben, sagte der stellvertretende IHK- Hauptgeschäftsführer Jens Rademacher am Donnerstag in Rostock. Der Entscheidung Caffiers komme also bahnbrechende Wirkung zu.
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Sechs Prozent mehr Geld für Beschäftigte in Seehäfen
Hamburg (dpa) - Die rund 15 000 Beschäftigten in den deutschen Seehäfen erhalten ab dem 1. Juni mehr Geld. Die Einkommen steigen zunächst für ein Jahr um 3,2 Prozent und anschließend nochmals um 2,8 Prozent, teilte die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag in Hamburg mit. Verdi und der Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) hätten sich nach schwierigen Verhandlungen in der dritten Runde geeinigt. Beide Seiten seien an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gegangen.
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Stralsunds Alter Markt auf Tierdung gegründet
Stralsund (dpa/mv) – Mittelalterlicher Tierdung hat auf dem Alten Markt in Stralsund über Jahrhunderte eine Reihe archäologischer Fundstücke bewahrt. Bei Ausgrabungen vor dem Rathaus stießen Archäologen in der ältesten Schicht des Marktes auf Münzen, eine mittelalterliche Schere, Messingbeschläge und Pilgerabzeichen. Zwar sei der Markt von Zeit zu Zeit von Unrat gereinigt worden, doch verlorene Gegenstände seien gut in den Schichten konserviert worden, sagte Grabungsleiterin Tanya Armbruester am Donnerstag bei der Vorstellung der Funde. Der Platz, der seit dem 13. Jahrhundert als Markt genutzt wurde, wurde erst im 14. Jahrhundert gepflastert. In späteren Schichten entdeckten die Archäologen einen Goldring, der ebenfalls aus dem Mittelalter stammt. Der Markt wurde seit 2011 für rund 2,7 Millionen Euro saniert. Die Arbeiten stehen kurz vor dem Abschluss.
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Linke will mit «Soli III» gleichwertige Lebensverhältnisse schaffen
Schwerin (dpa/mv) - Mit einem «Solidarpakt III für strukturschwache Regionen in West und Ost» soll nach dem Willen der Linken die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland vorangetrieben werden. Regionale Unterschiede und soziale Ungleichheiten seien nicht mehr nur ein Ost-West-Problem. «Sie entwickeln sich zunehmend bundesweit zu Entwicklungsbremsen», heißt es in einer «Schweriner Erklärung», die die Fraktionsvorsitzenden der Linken aus Bundestag und Länderparlamenten am Donnerstag auf einem Treffen in Schwerin verabschiedeten. Bund und Länder hatten den Solidarpakt I und II geschlossen, um die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland finanziell zu unterstützen. Die im Westen zunehmend kritisierte milliardenschwere Sonderförderung läuft 2019 aus.
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Ehemalige Heinkel-Landungsbrücke vor Hohe Düne wird entfernt
Rostock (dpa/mv) - In der Ostsee vor Rostock wird derzeit ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg entfernt. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund lässt die Reste der ehemaligen Landungsbrücke des Flugzeugbauers Heinkel in Hohe Düne beseitigen. Bis zum Beginn der Badesaison sollen die alten Stegreste vollständig verschwunden sein, wie das Amt mitteilte. Durch den fortschreitenden Verfall wegen der permanenten Wellen- und Eisbelastung und auch der zunehmenden Verlandung der Bucht von Hohe Düne sei eine erheblich Gefährdung von dem Bauwerk ausgegangen, hieß es. Es habe dringender Handlungsbedarf bestanden.
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Kurze Rapsblüte verspricht hohe Erträge
Malchow/Poel (dpa/mv) - Die Rapsblüte fällt in diesem Jahr wegen des späten Beginns etwas kürzer aus als sonst. Vielerorts sind die Felder schon nicht mehr sattgelb. Für die Anbauer ist das ein Vorteil. Eine kurze Blütezeit verspricht eine gute Ernte, denn die Samen sind alle gleichzeitig reif, wie der Anbauberater Günter Willner in Malchow auf der Insel Poel am Donnerstag der dpa sagte. Tatsächlich sei die Hauptblüte in diesem Jahr witterungsbedingt nur etwa zwei Tage kürzer gewesen, berichtete der Mitarbeiter der Norddeutschen Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG. Dazu habe ideales Befruchtungswetter geherrscht, mit hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen über 20 Grad. Der nachfolgende Regen sei für einen hohen Ertrag ebenfalls günstig.
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EU will Europas Häfen stärken
Brüssel (dpa) - Die EU will die wichtigsten Häfen Europas stärken und deren Betreiber zu mehr Wettbewerb zwingen. Das Ziel lautet, die Häfen finanziell unabhängiger zu machen. Einen entsprechenden Aktionsplan legte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel vor. So sollen die Preise für die Hafennutzung nicht übermäßig steigen. Brüssel will zudem dafür sorgen, dass die Aufträge für Hafendienstleistungen offen vergeben werden. Die EU ist bereit, beim Ausbau von Straßen und Bahntrassen die Hafenanbindung bevorzugt zu fördern. Der Vorschlag soll die 319 wichtigsten Häfen Europas umfassen und der europäischen Wirtschaft bis zum Jahr 2030 bis zu 10 Milliarden Euro einsparen. Das Europaparlament und die EU-Staaten müssen die Pläne noch billigen.
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Frau aus Greifswald entführt - Polizei vermutet Brautraub
Greifswald (dpa/mv) - Eine möglicherweise bei einem Brautraub entführte 22-jährige Frau aus Greifswald ist am Donnerstag von der Polizei in einer Wohnung in Lüneburg (Niedersachsen) entdeckt worden. Zwei Männer wurden festgenommen, teilte die Polizei in Neubrandenburg mit. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte es sich um einen inguschetischen Brauch eines «traditionellen Brautraubes» gehandelt haben. Ein solcher sei jedoch nicht in jedem Fall mit dem deutschen Recht vereinbar, hieß es.
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Hausbesitzerin überrascht Einbrecher - Täter flüchten
Zinnowitz/Anklam (dpa/mv) - Eine Frau in Zinnowitz auf Usedom hat am Mittwoch zwei Einbrecher in ihrem Haus ertappt. Die etwa 25 Jahre alten Männer seien dabei gewesen, Schubladen und Schränke zu durchwühlten, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die jeweils Deutsch sprechenden Männer waren den Angaben zufolge durch ein Fenster tagsüber eingestiegen und flohen mit einem schwarzen Auto mit Rostocker Kennzeichen. Bei einem Täter sei eine Tätowierung am Unterarm aufgefallen.
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Diskussion um Gemeindereform - SPD lässt an Fahrplan nicht rütteln
Schwerin (dpa/mv) - Die SPD hat ihren Regierungspartner CDU zur Einhaltung der Absprachen für die Gemeindeneuordnung in Mecklenburg- Vorpommern ermahnt. «Es gibt in der Koalition einen klaren Fahrplan für den Weg zur Gemeindestrukturreform, der im Koalitionsvertrag und im Koalitionsausschuss festgelegt wurde», erklärte der Chef der SPD- Landtagsfraktion, Norbert Nieszery, am Donnerstag in Schwerin. Er reagierte damit auf Aussagen seines CDU-Amtskollegen Vincent Kokert, der erklärt hatte, «eine per Gesetz durchgedrückte Verringerung der Zahl der Gemeinden» abzulehnen. Dies sei eine Replik auf wiederholte Forderungen von Landesrechnungshofpräsident Tilmann Schweisfurth nach einer raschen Reform gewesen, hieß es von der CDU. Am Ziel, bis 2015 ein Leitbild für die Gemeindereform zu erstellen, halte die CDU fest.
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Studie: Gewalt gegen Kinder in Ostdeutschland hat abgenommen
Merseburg (dpa) - Die Eltern-Kind-Beziehungen in ostdeutschen Familien sind nach Worten eines Sexualwissenschaftlers in den vergangenen 20 Jahren liebevoller und gewaltfreier geworden. «Körperliche Gewalt gegenüber Kindern hat drastisch abgenommen», sagte der Professor für Psychologie und Sexualwissenschaft an der Hochschule Merseburg, Konrad Weller, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Als Leiter der Studie «Partner 4» hat Weller vor allem das Sexualverhalten von ostdeutschen Jugendlichen untersucht. Erstmals vorgestellt wurden die Ergebnisse am Donnerstag auf dem Symposium «Jugendsexualität 2013» an der Hochschule Merseburg.
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Firmen blicken trotz hoher Energiepreise optimistisch in Zukunft
Neubrandenburg (dpa/mv) - Die Unternehmen im Osten und Südosten Mecklenburg-Vorpommerns blicken weitgehend optimistisch in die Zukunft. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage der Neubrandenburger Industrie- und Handelskammer (IHK) hervor, die am Donnerstag vorgestellt wurde. Die Zuversicht werde nur durch hohe Energie- und Treibstoffpreise etwas getrübt, unter anderem im Speditionsgewerbe. Befragt wurden bei der Frühsommerumfrage 500 Firmen, von denen die Hälfte geantwortet habe. Die Kammer vertritt die Interessen von rund 22 000 Firmen in Vorpommern und an der Mecklenburgischen Seenplatte.
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Ladendieb dank Hundemarke gefasst
Parchim (dpa/mv) - Die Steuermarke für seinen Hund ist einem mutmaßlichen Ladendieb in Parchim zum Verhängnis geworden. Ein Kunde hatte den Mann im Supermarkt festgehalten, nachdem er beobachtet hatte, wie dieser Waren aus den Regalen unter seiner Jacke versteckte. Das teilte die Polizeiinspektion Ludwigslust am Donnerstag mit. Der mutmaßliche Dieb konnte sich dem Griff entwinden, wobei er allerdings seine Lederjacke verlor. Darin fanden die Ermittler später eine Hundesteuermarke, deren aufgedruckte Nummer die Identität des Halters preisgab. Eine Stunde nach dem Raub standen die Beamten vor der Tür des 31-Jährigen.
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Die Schnäpel kommen zurück - 270 000 Jungfische ausgesetzt
Viehle (dpa) - Der fast ausgestorbene Nordseeschnäpel soll künftig wieder die Elbe besiedeln. Dafür werden nun Jungfische ausgesetzt. Die ersten von insgesamt rund 270 000 kleinen Schnäpeln wurden am Donnerstag bei Viehle (Kreis Lüneburg) in einen Altarm des Flusses in die Freiheit entlassen. Auch an zwei weiteren Orten in der Gemeinde Amt Neuhaus wollen Experten des Biosphärenreservates Elbtalaue Fische aussetzen.
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Linke fordert null Promille für Radfahrer
Schwerin (dpa/mv) - Die Linke hat ein Alkoholverbot für Radfahrer gefordert. «Die gegenwärtige Grenze von 1,6 Promille ist unverantwortlich», sagte die verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Mignon Schwenke, am Donnerstag in Schwerin. Radler in einem derartigen Zustand könnten nicht mehr sicher unterwegs sein, sie gefährdeten sich und andere. Da die Diskussion um die Null-Promille-Grenze für Autofahrer jedoch gezeigt habe, dass diese Forderung nicht durchsetzbar sei, sollte Schwenke zufolge für Radfahrer zumindest der gleiche Wert von 0,5 Promille gelten. Die Innenminister von Bund und Ländern beraten derzeit über eine Herabsetzung des geltenden Richtwertes für Radfahrer. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) plädiert dabei für einen Richtwert von 1,1 Promille.
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22. Norddeutsches Behindertensportfest in Schwerin
Schwerin (dpa/mv) - Die Sportanlagen am Schweriner Lambrechtsgrund sind am Samstag Schauplatz des 22. Norddeutschen Behindertensportfestes. Dazu werden Aktive aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und erstmals aus der Ukraine erwartet. Auf dem Programm stehen Wettkämpfe im Hallenboccia, Fußball, Rollstuhlbasketball und -fechten sowie im Tischtennis und Floorball.
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Exkursionen in die Natur - MV hat bei Nationalparks die Nase vorn
Schwerin (dpa/mv) - Bei Nationalparks hat Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland die Nase vorn: Mit 3,7 Prozent der Landesfläche liegen im Nordosten deutlich mehr Landschaften in solchen Großschutzgebieten als im Bundesdurchschnitt mit 0,54 Prozent. Zu den drei Nationalparks - Müritz, Jasmund und Vorpommersche Boddenlandschaft - kommen noch drei Biosphärenreservate und sieben Naturparks. Darauf machte das Umweltministerium in Schwerin vor dem Tag der Parke am Freitag (24. Mai) aufmerksam, der vielerorts mit Exkursionen, Führungen und Veranstaltungen begangen wird. Zu den Großschutzgebieten gehören auf insgesamt 17,4 Prozent der Landesfläche Gebiete wie die Kreideküste Rügens, die Inseln Usedom und Hiddensee, Fischland-Darß-Zingst, die Mecklenburgische Schweiz, die Seenplatte oder die Schaalseeregion.
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Arbeiter stürzt bei Dachreparatur ab - tödlich verletzt
Bergholz (dpa/mv) - Bei der Reparatur eines Stalldaches in Bergholz (Kreis Vorpommern-Greifswald) ist am Donnerstag ein Arbeiter ums Leben gekommen. Der 51-Jährige stürzte vom Dach durch eine Zwischendecke auf den Stallboden, wo er tödliche Verletzungen erlitt, wie die Polizei in Anklam mitteilte. Nach ersten Ermittlungen war eine Firma mit den Arbeiten beauftragt, ein Radlader soll den Arbeiter auf das Dach des Schafstalls gehievt haben. Die genauen Umstände des Vorfalls würden noch untersucht. Der Tote stamme aus einem Nachbardorf im brandenburgischen Kreis Uckermark.
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Mehrkämpferin Julia Mächtig startet in Götzis in die WM-Saison
Götzis (dpa/mv) - Mehrkämpferin Julia Mächtig aus Neubrandenburg startet am Wochenende beim traditionellen Mehrkampfmeeting in Götzis in Österreich in die Freiluft-Saison. Die 27 Jahre alte Siebte der Hallen-EM will dabei die Norm für die Leichtathletik-WM im August in Moskau überbieten. «Ich habe gut trainiert und fühle mich fit. Es muss nur noch umgesetzt werden», teilte Mächtig auf ihrer Facebook-Seite mit. Die Norm liegt bei 6150 Punkten, die Bestleistung der Mecklenburgerin seit dem vergangenen Jahr bei 6345 Punkten.
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SPD im Landkreis Rostock entscheidet über Landratskandidaten
Güstrow (dpa/mv) - Die SPD im Landkreis Rostock entscheidet an diesem Samstag in Güstrow über ihren Kandidaten zur Landratswahl im September. Dabei tritt der ehemalige Güstrower Landrat Lutz da Cunha gegen den vom Kreisvorstand einstimmig nominierten Sebastian Constien an, der Bürgermeister in Bützow ist, wie eine Sprecherin des Kreisverbandes am Donnerstag sagte. Die Neuwahl des Landrates ist nötig, weil der bisherige SPD-Landrat Thomas Leuchert Anfang 2013 überraschend gestorben war.
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Hansa-Profi Starke nicht zum Länderspiel nach Namibia
Rostock (dpa/mv) - Hansa Rostocks namibischer Nationalspieler Manfred Starke wird am Samstag nicht für sein Heimatland im Testspiel gegen Sambia auflaufen. Der 22 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler verzichtete wegen des anstehenden Landespokalfinales von Mecklenburg-Vorpommern auf einen Einsatz. Hansa trifft am 29. Mai in Neustrelitz auf den Regionalligisten TSG Neustrelitz.
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29-Jähriger in Rostock beraubt
Rostock (dpa/mv) - Ein 29 Jahre alter Mann ist am Mittwoch in Rostock auf der Straße beraubt worden. Wie die Polizei mitteilte, forderten ihn drei unbekannte Täter auf, seinen Laptop herauszugeben. Als er nicht darauf einging, schlugen sie ihn in den Magen und entrissen ihm den Computer. Der 29-Jährige wurde nach Polizeiangaben nicht ernsthaft verletzt.
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Per Postkutsche vom Norden bis zur Zugspitze
Dabel (dpa/mv) - Nicht um die Welt, aber längs durch Deutschland: In 33 Tagen will ein Mecklenburger Pferdezüchter mit der Postkutsche vom Kap Arkona bis zur Zugspitze fahren. Die Tour führe entlang historischer Handelswege, sagt Helmut Deutschkämer aus Dabel im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Sein Gefährt sei eine original nachgebaute englische «Mail Coach», die Replik einer Londoner Postkutsche von 1806. Seit 1999 kutschiere er damit Touristen durch Mecklenburg-Vorpommern, erklärt der 61-Jährige. Seine bislang längste Postkutschenreise führe nun vom 1. Juni bis 3. Juli über rund 1200 Kilometer von Nord nach Süd durch die ganze Bundesrepublik.
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Fraktionschefs der Linken tagen in Schwerin
Schwerin (dpa/mv) - Die Fraktionsvorsitzenden der Linken aus Bundestag und Länderparlamenten kommen heute in Schwerin zu einer Beratung zusammen. Dabei wollen sie sich nach eigenen Angaben mit der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Ost und West befassen. Mit Blick auf die deutlich größere Stammwählerschaft im Osten soll dieses Thema auch im Bundestags- Wahlprogramm der Linken, das Mitte Juni auf dem Bundesparteitag in Dresden beschlossen werden soll, breiten Raum einnehmen. Einer jüngst veröffentlichten Umfrage zufolge bezweifeln 80 Prozent der Ostdeutschen, dass die wirtschaftliche Angleichung an den Westen bis 2020 erreicht werden kann. Nach dem Willen der Linken sollen aber auch strukturschwache Regionen im Westen mehr Hilfe erhalten.