Reisen & Risikogebiete

Aktuelle Hinweise für Mecklenburg-Vorpommern

ÜBERSICHT ZU RISIKOGEBIETEN
-> in Deutschland: Aktuelle Übersicht des Landesgesundheitsamtes ...hier.
-> international: Aktuelle Übersicht des Robert-Koch-Institutes ...hier.


FRAGEN & ANTWORTEN
Wann muss ich mich in Quarantäne begeben?
Wenn ihr Kontakt zu einem Corona-Infizierten hattet oder aus einem Risikogebiet im Ausland nach Mecklenburg-Vorpommern kommt steht eine 14-tägige Quarantäne-Pflicht.

Was muss ich tun, wenn ich aus einem Risikogebiet innerhalb Deutschlands nach Mecklenburg-Vorpommern komme?
Wenn ihr aus einem innerdeutschen Risikogebiet nach Mecklenburg-Vorpommern kommt, gibt es keine Einschränkungen für euch. Voraussetzung: Ihr seid symptomfrei.

Was muss ich tun, wenn ich aus einem Risikogebiet im Ausland nach Mecklenburg-Vorpommern komme?
Wenn ihr aus einem Risikogebiet im Ausland nach Mecklenburg-Vorpommern kommt, müsst ihr einen ersten Test auf COVID-19 machen, euch sofort 14 Tage in Quarantäne begeben und beim Gesundheitsamt melden.

Kann ich die 14-tägige Quarantäne vorzeitig beenden?
Ihr könnt einen zweiten Test nach etwa fünf bis sieben Tagen freiwillig durchführen lassen. Die Kosten für den zweiten Test, müsst ihr allerdings selbst tragen. Ist der Test negativ, kann das Gesundheitsamt die Quarantänezeit verkürzen.

Ich möchte zum Shoppen in ein Corona-Risikogebiet. Muss ich mich danach in Quarantäne begeben?
Nein, wenn ihr euch innerhalb Deutschlands aufgehalten habt. Allerdings solltet ihr kritisch abwägen, ob eine solche Reise ins Risikogebiet bei der aktuellen Corona-Lage wirklich notwendig ist.

Ich möchte Freunde in einem Corona-Risikogebiet besuchen. Muss ich mich danach in Quarantäne begeben?
Nein, wenn ihr euch innerhalb Deutschlands aufgehalten habt. Allerdings solltet ihr kritisch abwägen, ob eine solche Reise ins Risikogebiet bei der aktuellen Corona-Lage wirklich notwendig ist.

Meine Kernfamilie, die in einem Risikogebiet lebt, möchte mich in Mecklenburg-Vorpommern besuchen. Wie ist es hier mit der Quarantäne?
Verwandten-Besuche innerhalb der sogenannten Kernfamilie in Mecklenburg-Vorpommern sind möglich. Zur Kernfamilie gehören Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Lebensgefährten, Kinder, Eltern, Großeltern, Geschwister und Urenkel.

Ich möchte meine Kernfamilie, die in einem Risikogebiet lebt, besuchen. Wie ist es hier mit der Quarantäne?
Hier gibt es keine Einschränkungen. Zur Kernfamilie gehören Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Lebensgefährten, Kinder, Eltern, Großeltern, Geschwister und Urenkel.

Muss ich als Berufspendler in Quarantäne?
Nein, Arbeitspendler, Beschäftigte im Transportwesen sowie Mediziner, Polizisten, Abgeordnete und Juristen müssen nicht in Quarantäne, sofern die Fahrt oder Reise erforderlich ist.

Dürfen Schüler am Unterricht teilnehmen, wenn sie die Kernfamilie in einem Risikogebiet besucht haben?
Ja, Schüler und Lehrer dürfen in die Schule. Voraussetzung: Ihr seid symptomfrei.

Wer gehört zur Kernfamilie?
Zur Kernfamilie gehören: Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Lebensgefährten, Kinder, Eltern, Geschwister, Enkel, Urenkel, Großeltern und Urgroßeltern.


UNSERE NACHBARLÄNDER
- Polen ist ab Samstag, 24.11.20, als Corona-Risikogebiete eingestuft. Die Einstufung als Risikogebiet und die damit automatisch verbundenen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Das Gute für Urlauber: Sie können bereits gebuchte Reisen stornieren, wenn ihr Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Das Schlechte: Rückkehrer aus Polen müssen für 14 Tage in Quarantäne, können sich aber durch einen negativen Test davon vorzeitig befreien lassen. Die Landesregierung hat für Berufspendler und Schüler aus dem Nachbarland Polen eine Ausnahmeregelung erlassen, die es diesen Personen ermöglicht, ohne Quarantäne einzureisen und die berufliche Tätigkeit auszuüben bzw. die die Schule zu besuchen. Hierfür gelten aber strenge Regeln wie z.B. ein regelmäßiger Corona-Test.

Berufspendler aus unserem Nachbarland Polen sollen erneut 65 Euro pro Tag als Zuschuss für Übernachtung und Verpflegung in MV erhalten. Angehörige sollen 20 Euro pro Tag erhalten. Damit solle Pendlern etwa nahegelegt werden, am Wochenende in Deutschland zu bleiben. Die entsprechenden Antragsunterlagen würden auf der Internetseite des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) eingestellt, bei dem die Anträge auch einzureichen seien. Das gleiche Programm hatte die Landesregierung bereits im Frühjahr aufgelegt, als strenge polnische Corona-Grenzregeln galten. Laut Wirtschaftsministerium wurden dort mehr als 260 Anträge gestellt, von denen rund 2150 Pendler und 150 Angehörige profitiert hätten. Viele Menschen aus Polen kommen für die Arbeit, etwa im Gesundheitswesen und im Gastgewerbe, nach Mecklenburg-Vorpommern.

- Dänemark lässt wegen der in Deutschland gestiegenen Infektionszahlen keine deutschen Touristen mehr ins Land. Ohne triftigen Grund darf man dort nicht mehr einreisen. Für Einwohner Schleswig-Holsteins sollen Ausnahmen gelten.



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