Durch die Corona-Krise sind aktuell tausende Familien bei uns in Mecklenburg-Vorpommern, in ganz Deutschland und weltweit auf teilweise engstem Raum zusammen. Ohne Kita, ohne Schule, ohne Vereine. Leider sind nicht alle Kinder glücklich zu Hause. Seit Tagen – und vermutlich noch viele weitere Tage…

Spätestens seit dem tragischen Tod der vermutlich über einen längeren Zeitraum von ihrem Stiefvater misshandelten Leonie (6) aus Torgelow sollte uns bewusst sein, wie wichtig es ist, hinzuschauen.

Das Team von Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern möchte dafür sensibilisieren und bittet euch: Habt gerade in dieser Zeit #KinderImBlick. Dankeschön!

 

STATEMENT VON CARSTEN STAHL

Carsten Stahl, im Fernsehen durch seine bundesweite Aktion „Stoppt Mobbing“ (…hier) bekannt geworden, unterstützt ebenfalls die Ostseewelle-Initiative #KinderImBlick.

 


wikipedia.org/wiki/Stefanie_Drese

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD)
am 25.03.20 im Interview mit Ostseewelle-Moderatorin Ina Teloudis. Sie begrüßt die Initiative  #KinderImBlick  und empfehlt auch einen Blick auf die Homepage des Sozialministeriums mit vielen praktischen Hinweisen und Tipps …hier.

 

Natürlich haben auch Eltern Stress in dieser außergewöhnlichen Zeit. In vielen Familien ist das Geld knapp, Mutter und Vater fürchten um ihre Jobs. Ostseewelle unterstützt deshalb die Arbeit des Kinderschutzbundes Mecklenburg-Vorpommern. Die Experten sehen aufgrund des weitgehend lahmgelegten öffentlichen Lebens Spannungen auf viele Familien zukommen. Deshalb bietet die Organisation jetzt ein «Elternstresstelefon» an. Telefonberater stehen als Gesprächspartner für Eltern bereit, die unter der aktuellen familiären Belastungssituationen leiden.

«Wir müssen davon ausgehen, dass die Belastungen, Anspannungen und Stresssituationen innerhalb vieler Familien im Laufe der Zeit erheblich zunehmen werden», sagte Landesgeschäftsführer Carsten Spies. Aufgrund von Schul- und Kitaschließungen müssten die Kinder und Jugendlichen für lange Zeit zu Hause bleiben, alternative Freizeitmöglichkeiten stünden nicht zur Verfügung. Immer mehr Eltern verlagerten ihre Arbeit ins Homeoffice. Gleichzeitig bauten sich möglicherweise finanzielle Einschränkungen auf, hieß es mit Blick auf Kurzarbeit und mögliche Entlassungen. Dies werde viele Familien treffen, die auf eine solche Situation in keiner Weise vorbereitet seien.

 


Egal ob ihr Kinder, Jugendliche oder Eltern seid – nutzt bitte die bestehenden Hilfsangebote:

Eltern-Stress-Telefon
Kinderschutzbund Mecklenburg-Vorpommern berät bei Spannungen in Familien

Telefon: 0385 – 47 91 570
(Mo-Fr von 14-17 Uhr)

Bundesweites Elterntelefon des Kinderschutzbundes
gebührenfreies Telefon: 0800 – 1110550
(Mo-Fr von 9-11 Uhr sowie Di+Do von 17-19 Uhr)

„Nummer gegen Kummer“ für Kinder und Jugendliche
Bundesweites Sorgentelefon des Kinderschutzbundes
Telefon: 116 111
(Mo-Sa von 14-20 Uhr)