Reisehinweise: Urlaub im Ausland

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Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für Touristen wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union bis zum 30. September verlängert. Außenminister Heiko Maas hatte bereits im Juni mitgeteilt, dass für viele europäische Länder die Reisewarnung durch Reisehinweise ersetzt wird. Trotzdem sind touristische Reisen seit Mitte Juni nicht auch automatisch in allen dieser Länder wieder möglich. Es gelten immer noch die individuellen Regelungen der Staaten. Besteht ein Einreiseverbot und eine Ausgangssperre, ist der Urlaub in diesem Land noch nicht möglich.

Aus der EU stehen aktuell neben Spanien (außer Kanaren) auch Luxemburg, die belgische Provinz Antwerpen sowie Teile Rumäniens und Bulgariens auf der Liste der Risikogebiete. Diese Einstufung ist nicht gleichbedeutend mit Reisewarnungen, die das Auswärtige Amt für Länder ausspricht. Eine Reisewarnung ist zwar kein Reiseverbot, aber die abschreckende Wirkung ist beabsichtigt. Der Unterschied zwischen einer Reisewarnung und Reisehinweisen besteht im Wesentlichen in der Rechtslage. Eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt ist die höchste Warnstufe. Sie wird ausgerufen, wenn für die Urlauber und deren leibliches Wohl eine Gefahr besteht. Reisen können dann auch kostenlos storniert werden. Das ist bei Reisehinweisen nicht der Fall.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten auf die in Mecklenburg-Vorpommern geltenden verschärften Schutzvorkehrungen hingewiesen. Ein negativer Virentest reiche im Nordosten nicht aus, um die vorgeschriebene zweiwöchige Quarantäne vorzeitig verlassen zu können. Dazu sei - anders als es der Bund vorschreibt - im Nordosten ein zweiter Test ohne Befund nötig, der fünf bis acht Tage nach der Rückkehr vorgenommen werden müsse. So lange dürfe die Wohnung nicht verlassen werden. Schwesig wolle sich weiter dafür einsetzen, dass die Regelung mit dem zweiten Pflichttest auch bundesweit Anwendung findet.

KEIN ZUSÄTZLICHER URLAUB FÜR QUARANTÄNE
Reisende, die aus einem Corona-Risikogebiet zurückkehren und in Quarantäne müssen, müssen dafür keinen Urlaub nehmen und auch keinen Verdienstausfall befürchten. Das sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am 26.08.20 in Berlin. Unter Verweis auf das Infektionsschutzgesetz und die Quarantäneverordnungen der Länder sagte er: «Das heißt, der Arbeitnehmer muss aufgrund behördlicher Anordnung für den Zeitraum der Quarantäne zu Hause bleiben. Deshalb besteht für ihn weder die Pflicht, dafür Urlaub zu nehmen, noch muss er einen Verdienstausfall befürchten.» Der Sprecher verwies bei einer Pressekonferenz auf Paragraf 56 des Infektionsschutzgesetzes. Darin ist eine Entschädigungsregelung enthalten, wonach der Staat für Verdienstausfälle aufkommt, wenn jemand «Verboten in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet». Auf die Nachfrage, ob der Staat auch dann für den Verdienstausfall aufkommt, wenn jemand in ein Gebiet reise, bei dem schon vor der Reise feststehe, dass dies ein Risikogebiet sei, sagte der Sprecher, die entsprechende rechtliche Grundlage «würde auch in solchen Fällen greifen». Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagte, sie appelliere an die Verantwortung jedes Einzelnen, «vielleicht auch im Vorfeld abzuwägen, ob denn die Reise ins Risikogebiet unumgänglich ist».


REISEHINWEISE EINZELNER LÄNDER
Albanien
Vom Auswärtigen Amt gilt für dieses Land eine weltweite Reisewarnung. Die Landesgrenzen sind dennoch seit dem 1. Juni wieder geöffnet, der kommerzielle Flugverkehr am Flughafen Tirana-Rinas wurde am 15. Juni wieder aufgenommen. Grundsätzlich besteht keine Quarantänepflicht nach Einreise. Mehr Infos: ...hier

Belgien
Das belgische Außenministerium stuft eine Reihe von Ländern und Regionen weltweit als „rote“ (Gebiete mit hohem Infektionsrisiko) und „orange Zonen“ (Gebiete mit mäßig hohem Infektionsrisiko) ein. In Deutschland ist derzeit keine Region als „rot“ eingestuft. „Orange“ sind derzeit die Regierungsbezirke Stuttgart, Tübingen, Karlsruhe, Schwaben, Mittelfranken, Unterfranken, Oberpfalz, Ober- und Niederbayern, Darmstadt, Düsseldorf und Köln, das Land Berlin, die Freie Hansestadt Bremen, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Region Hannover eingestuft. Einreisenden aus diesen Gebieten wird eine 7-tägige häusliche Quarantäne nach Einreise nach Belgien dringend empfohlen. Ausnahmen gelten für Berufspendler, Saisonarbeiter und Berufskraftfahrer sowie bei bestimmten Reisegründen. Für die Durchreise durch Belgien, auch für Reisende aus den o.a. Gebieten, gelten diese Regelungen nicht. Mehr Infos: ...hier

Bosnien und Herzogowina
Vom Auswärtigen Amt gilt für dieses Land eine weltweite Reisewarnung bis 30.09.20. Seit dem 10. September 2020 ist die Einreise nach Bosnien und Herzegowina für alle ausländischen Staatsangehörigen wieder gestattet, unter der Voraussetzung, dass bei Einreise ein negativer COVID-19-PCR-Test vorgelegt werden kann, der nicht älter als 48 Stunden ist. Für Transitreisende ist keine Vorlage eines negativen COVID-19-PCR Tests erforderlich. Cafés, Kinos, Restaurants, Bars, Museen und vergleichbare Einrichtungen sind unter Einhaltung der Abstandsregeln geöffnet. Mehr Infos: ...hier

⚠️Bulgarien
Das Auswertige Amt warnt vor Reisen in den Verwaltungsbezirk (Oblast) Blagoevgrad. Seit dem 1. September 2020 ist u.a. allen EU-Staatsangehörigen und Staatsangehörigen aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, Monaco, San Marino, Andorra, Vatikanstaat und deren Familienangehörigen die Einreise ohne Vorlage eines COVID-19-PCR-Tests gestattet. Personen mit o.a. Staatsangehörigkeiten, deren Reiseausgangspunkt in einem Drittstaat liegt, dürfen nur unter Vorlage eines negativen COVID-19-PCR-Testergebnisses einreisen. Der Test darf bei Einreise nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. Alternativ gilt für Einreisende ohne Test eine 14-tägige verpflichtende häusliche Quarantäne. Mehr Infos: ...hier

⚠️Dänemark
Das Auswertige Amt warnt vor Reisen in die Region Hovedstaden (einschließlich der Hauptstadt Kopenhagen). Die Einreise von Personen mit Wohnsitz in einem als epidemiologisch sicher eingestuften Land, wie z.B. Deutschland, ist wieder ohne Einschränkungen möglich. Für die Einreise wird ein gültiger Pass oder Personalausweis und ein Nachweis des Wohnsitzes (z.B. Adresse auf dem Personalausweis, Meldebescheinigung) benötigt. Das dänische Statens Serum Institut aktualisiert die Liste der als „offen“ klassifizierten Länder wöchentlich anhand der COVID-19-Infektionszahlen. Mehr Infos: ...hier

⚠️Estland
Die Einreise nach Estland ist u.a. für Reisende der EU-Mitgliedstaaten und Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz sowie Großbritannien und Nordirland, Andorra, Monaco, San Marino und Vatikan zwar möglich. Es gilt jedoch grundsätzlich eine Quarantänepflicht bei Einreise aus Ländern deren Koeffizient oberhalb von 16 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer 2-Wochen-Frist liegt. Es gilt zusätzlich eine Toleranzgrenze von 10 %, also 17,6 Neuinfektionen für zwei Wochen. Die Liste der europäischen Länder mit den entsprechenden COVID-19-Koeffizienten veröffentlicht das estnische Außenministerium jeden Freitag mit Gültigkeit ab dem darauffolgenden Montag. Deutschland hat die Toleranzgrenze überschritten. Somit besteht für Einreisende aus Deutschland seit 31. August 2020 eine 14-tägige Quarantänepflicht in Selbstisolation. Mehr Infos: ...hier

Finnland
Einreisen aus Deutschland sowie aus Estland, Lettland, Litauen, Norwegen, Schweden, Polen, Island und der Slowakei sind seit 19. September 2020 wieder uneingeschränkt möglich. Reisebeschränkungen und Quarantänevorschriften bestehen weiterhin bei der Einreise aus anderen europäischen Staaten. Die Modalitäten einer Einreise nach Finnland hängen vom Infektionsgeschehen im Herkunftsland ab, das den epidemiologischen Grenzwert von 25 Neuinfektionen pro 100.000 Personen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nicht überschreiten darf. Die finnischen Behörden überprüfen diesen Wert regelmäßig und bei Überschreiten könnten erneute Reisebeschränkungen eingeführt werden. Mehr Infos: ...hier

⚠️Frankreich
Das Auswertige Amt warnt vor Reisen in die Regionen Île-de-France, Provence-Alpes-Côte-d’Azur, Auvergne-Rhône-Alpes, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Hauts-de-France, Centre-Val-de-Loire, Normandie, Bretagne sowie Corse (Korsika). Auch vor Reisen nach Französisch-Guyana, St. Martin, Guadeloupe und La Réunion wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Von Reisen in die übrigen französischen Überseegebiete, für die Einreisebeschränkungen bestehen, wird dringend abgeraten. Die Einreise aus Deutschland ist allerdings uneingeschränkt möglich, wenngleich Frankreich – aus nicht pandemiebedingten Gründen – seine EU-Binnengrenzen bis Ende Oktober 2020 weiter kontrolliert. Mehr Infos: ...hier

Griechenland
Die Einreise aus den meisten EU-Staaten ist erlaubt. Reisende müssen sich aber mindestens 24 Stunden vor der Ankunft elektronisch anmelden und angeben, wo sie vorher waren und wo sie sich in Griechenland aufhalten werden. Es gilt eine Maskenpflicht für alle geschlossenen Einrichtungen. An den Stränden müssen die Sonnenschirme mindestens vier Meter voneinander stehen. Masken müssen auf Fähren immer getragen werden - auch auf den offenen Decks. Griechenland hat - gemessen an der Bevölkerung - eine niedrige Infektionsrate, allerdings trat in den vergangenen Tagen eine erhöhte Anzahl von Fällen auf. Aus diesem Grund hat die Regierung in Athen erstmals seit Ausbruch der Pandemie einen Teil-Lockdown für eine kleine Urlaubsinsel (Poros) angeordnet. Die wichtigste Regel: Alle Tavernen, Tanzbars und Restaurants müssen um 23.00 Uhr schließen. Die Menschen müssen auch im Freien Masken tragen. Versammlungen von mehr als neun Personen sind nicht erlaubt. Mehr Infos: ...hier

⚠️Großbritannien
Vor Reisen nach Gibraltar wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Reisende aus Deutschland und etwa 80 anderen Ländern und Territorien können inzwischen ohne Einschränkungen einreisen. Dazu zählen Österreich, die Schweiz und Italien. Es muss aber ein Formular mit Kontaktdaten und Informationen zu früheren Reisezielen ausgefüllt werden. Für Reisende aus anderen Staaten, etwa den USA, gilt weiter die Pflicht zur zweiwöchigen Quarantäne. Kurz vor Reiseantritt lohnt ein Blick ins Internet, denn die Liste der von der Quarantänepflicht ausgenommenen Staaten kann sich ständig ändern, wie das Beispiel Spanien oder auch Belgien zeigt. Für beide wurde kürzlich die Quarantänepflicht wieder eingeführt. Medien spekulierten, Frankreich könnte als nächstes dran sein. Jeder britische Landesteil bestimmt über seine eigenen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie. So gibt es auch unterschiedliche Regelungen zur Maskenpflicht. In mehreren Gebieten, wie im Raum Leicester, Manchester und Aberdeen gibt es derzeit lokal begrenzte Kontaktbeschränkungen. Mehr Infos: ...hier

⚠️Irland
Vor Reisen in die Hauptstadt Dublin wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Reisende aus Deutschland sollen nach ihrer Ankunft in Irland weiterhin zwei Wochen in Isolation gehen. Nur eine geringe Zahl von Ländern auf einer «grünen Liste» ist von dieser Regelung ausgenommen. Dazu gehören etwa Italien, Griechenland, Finnland und Norwegen, manche Länder wie Malta wurden aber auch schon wieder davon entfernt. Bei der Einreise müssen zudem Kontaktdaten hinterlassen werden. Innerhalb des Landes sind Reisen grundsätzlich wieder erlaubt, auch auf die Inseln. Es muss aber mit kurzfristig verhängten regionalen Einschränkungen gerechnet werden, so sind derzeit Reisen in die Grafschaften Kildare, Laois and Offaly nur in Ausnahmefällen erlaubt. In öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften und anderen geschlossenen Räumen müssen Masken getragen werden. Mehr Infos: ...hier

⚠️Island
Mit Wirkung vom 19. August 2020 hat Island alle Länder als Hochrisikogebiete eingestuft. Reisende müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen, das u.a. Kontaktdaten, Flug- und Aufenthaltsdaten sowie Informationen zum Gesundheitszustand und zu Voraufenthalten abfragt. Alle Reisenden können wählen, ob sie sich in einer 14-tägige Quarantäne begeben oder einen COVID-19-Test bei Einreise durchführen lassen. Der Test ist kostenpflichtig: 9.000,- ISK (etwa 58,- Euro) bei Zahlung vor Einreise im Zusammenhang mit dem o.g. Registrierungsformular und 11.000,- ISK (etwa 70,- Euro), bei Zahlung nach Einreise. Nur Kartenzahlung wird akzeptiert, Barzahlung ist nicht möglich. Kinder, die im Jahr 2005 oder später geboren wurden, sind von den Tests ausgenommen. Nach der Einreise müssen sich alle Reisenden für 5-6 Tage in häusliche Quarantäne begeben und sich dann einem zweiten (kostenfreien) COVID-19-Test unterziehen. Erst nach Erhalt eines negativen Testergebnisses darf die Quarantäne beendet werden, im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine Isolation angeordnet. Aktuelle Informationen zu den Einreisebestimmungen und den Quarantäneregeln bietet die isländische Gesundheitsbehörde und der isländische Zivilschutz. Mehr Infos: ...hier

Italien
Die meisten Urlauber aus der EU oder aus dem Schengenraum dürfen seit Juni ohne Beschränkungen einreisen. Nur für Ankünfte aus Bulgarien und Rumänien verhängte Rom wieder eine zweiwöchige Quarantänepflicht - sie gilt auch für Besucher aus Nicht-EU-Ländern. Innerhalb Italiens darf man sich ungehindert fortbewegen. Die Infektionszahlen stiegen zuletzt, es gab stets mehrere Hundert Neuinfizierte pro Tag - sie lagen aber weiter unter den Werten in Deutschland. Trotzdem sind viele Italiener beunruhigt. In Geschäften, Zügen oder anderen geschlossenen Räumen gilt zumindest bis in den September Maskenpflicht. Größere Ansammlungen von Menschen sind verboten, stehen die Leute zu eng zusammen und trinken auf der Piazza, greift die Polizei häufig ein. An Stränden müssen Distanzregeln eingehalten werden - was teils aber nicht richtig gelingt. In den Bars und Restaurants haben viele Wirte ihre Tische fast komplett nach draußen gestellt. Manchmal gibt es zusätzlich eine Plexiglas-Abtrennung zum nächsten Tisch. Vorherige Reservierungen sind erwünscht, aber kein Muss. Mehr Infos: ...hier

Kosovo
Vom Auswärtigen Amt gilt für dieses Land eine weltweite Reisewarnung bis 30.09.20. Die kosovarischen Behörden erlauben Ausländern seit dem 9. Juni die Einreise nach Kosovo wieder ohne Auflagen solange Reisende keine Krankheitssymptome zeigen. Bei der Einreise finden verstärkte Kontrollen und Gesundheitsprüfungen statt. In der Vergangenheit wurden einschränkende Maßnahmen in Zusammenhang mit der Pandemie durch die kosovarische Regierung sehr kurzfristig beschlossen und umgesetzt. Sollten die Infektionszahlen in Kosovo wieder stark ansteigen, ist nicht auszuschließen, dass Landgrenzen und der Flughafen sehr kurzfristig wieder geschlossen werden. Mehr Infos: ...hier

⚠️Kroatien
Vor Reisen in die Gespanschaften Lika-Senj, Zadar, Šibenik-Knin, Split-Dalmatien, Dubrovnik-Neretva, Požega-Slawonien, Brod-Posavina und Virovitica-Podravina wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Die Einreise nach Kroatien ist für alle Staatsangehörigen der EU-Mitgliedstaaten ohne Einschränkungen gestattet. Bei der Einreise werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer ihres Aufenthalts in Kroatien registriert. Zur Vermeidung langer Wartezeiten bei einem Grenzübertritt empfiehlt das kroatische Innenministerium, die Kontakt- und Aufenthaltsdaten vorab online zu hinterlegen. Für Einreisen nach Kroatien aus den EU-Mitgliedstaaten und den Schengen-assoziierten Staatenbesteht derzeit keine 14-tägige häusliche Quarantänepflicht. Die Vorlage eines Gesundheitszeugnisses/einer COVID-19-Negativbescheinigung ist bei Einreise aus den vorgenannten Staaten ebenfalls nicht erforderlich. Mehr Infos: ...hier

⚠️Luxemburg
Das Auswärtige Amt warnt wegen der hohen Infektionszahlen aktuell vor «nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen» nach Luxemburg. An den Grenzen zum Großherzogtum gibt es keine Kontrollen und keine Einreisebeschränkungen. Maskenpflicht gibt es unter anderem im öffentlichen Nahverkehr. In Geschäften und öffentlichen Einrichtungen muss zudem ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden. In manchen Bereichen gelten unter Umständen noch strengere Bestimmungen. Mehr Infos: ...hier

⚠️Lettland
Die Einreise nach Lettland ist für Reisende aus Deutschland und den meisten Europäischen Staaten grundsätzlich möglich. Sofern die Inzidenz jedoch oberhalb von 16 Neuinfektionen bei 100.000 Einwohnern in einer 2-Wochen-Frist liegt, gilt eine Quarantänepflicht in Form der Selbstisolation. Die Liste der Europäischen Länder mit den entsprechenden COVID-19-Inzidenzen veröffentlicht das Lettische Zentrum für Seuchenkontrolle und -Prävention. Deutschland wird derzeit mit einem Wert geführt, der über dem o.a. Grenzwert liegt. Seit dem 17. September 2020 gilt daher eine 10-tägige Quarantänepflicht, die in der Unterkunft durchgeführt werden kann. Nähere Informationen bieten die Deutsche Botschaft Riga und das Lettische Zentrum für Seuchenkontrolle und -Prävention. Mehr Infos: ...hier

Litauen
Die Einreise von Personen, die in den EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz oder im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland leben und sich dort zuletzt aufgehalten haben, ist gestattet, sofern im Land weniger als 25 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen diagnostiziert wurden, darunter Deutschland.

Von der 14-tägigen Quarantäne befreit sind alle Personen, die aus Staaten einreisen, in denen weniger als 15 Fälle je 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen diagnostiziert wurden. Dazu gehört auch Deutschland.

Gesundheitszeugnisse werden von Litauen nicht verlangt. Wer aus dem Ausland einreist, kann auf eigene Kosten einen freiwilligen COVID-19-Test vornehmen lassen. Mehr Infos: ...hier

Luxemburg
Zwischen Luxemburg und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Es bestehen keine Einschränkungen bei der Einreise. Mehr Infos: ...hier

Malta
Nach Malta dürfen Bürger aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen weiteren Ländern Europas, die als «sicher» eingestuft sind, in der Regel wieder ohne Beschränkungen einreisen. Allerdings dürfen sie in den vergangenen 14 Tagen nicht außerhalb dieser «sicheren» Länder gewesen sein. Nach Angaben des AA messen die Malteser bei der Ankunft die Körpertemperatur. Liegt sie bei 37,2 Grad Celsius oder höher, wird ein Corona-Test durchgeführt. Mehr Infos: ...hier

⚠️Moldau/Moldawien
Die Einreise in die Republik Moldau ist seit 1. September 2020 ohne Einschränkung möglich, es sei denn, sie erfolgt aus einem der Länder, die das moldauische Gesundheitsministerium auf einer Liste benannt hat, die alle 14 Tage aktualisiert wird. Mehr Infos: ...hier

⚠️Montenegro
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist ohne Quarantänepflicht gestattet, sofern die Einreise aus einem Staat der „grünen Liste“, darunter Deutschland, erfolgt, dort ein Wohnsitz besteht oder der Aufenthalt in den letzten 15 Tagen durchgängig dort war. Alle Reisenden, die aus den Nachbarstaaten Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo und Serbien sowie weiteren Staaten der „gelben Liste“ einreisen, müssen einen negativen COVID-19-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Bei einem positiven COVID-19-Test oder Kontakt zu einer infizierten Person beträgt Pflicht zur Selbstisolation 14 Tage. Mehr Infos: ...hier

Niederlande
Zwischen dem Königreich der Niederlande und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Die Einreise für Reisende aus Deutschland ist uneingeschränkt möglich. Vor Reisen in die Provinzen Nordholland (Noord-Holland), Südholland (Zuid-Holland) und Utrecht sowie nach Aruba und nach St. Maarten wird derzeit jedoch gewarnt. Mehr Infos: ...hier

⚠️Nordmazedonien
Die Einreise nach Nordmazedonien ist grundsätzlich uneingeschränkt erlaubt. Die Quarantänepflicht und die Notwendigkeit, einen negativen PCR-Test nachzuweisen, sind entfallen. Der Flugverkehr an den internationalen Flughäfen Skopje und Ohrid wurde wieder aufgenommen. Eine Ausnahme gilt für aus dem Kosovo Ein- und Durchreisende, die ab sofort einen negativen PCR-Test nachweisen müssen, der bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Mehr Infos: ...hier

⚠️Norwegen
Ab dem 29. August 2020 gilt bei Einreisen aus Deutschland eine 10tägige Quarantänepflicht. Bei Einreise muss eine feste Adresse und geeignete Unterkunft für die nächsten 10 Tage durch aussagekräftige Dokumente (z. B. Buchungsbestätigung) nachgewiesen werden, um dort die Quarantäne zu verbringen. Eine Unterkunft gilt dann als geeignet, wenn Kontakt mit Personen außerhalb des eigenen Haushalts vermieden wird. Unterkünfte (auch Campingplätze) mit gemeinschaftlicher Nutzung von Waschräumen, Küchen usw. entsprechen daher nicht den Vorgaben. Wird dieser Nachweis nicht erbracht, kann die Einreise verweigert werden. Bei Symptomen darf die Unterkunft nur in Absprache mit den Gesundheitsbehörden verlassen werden. Die Quarantäne darf bei Symptomfreiheit auch zum Zwecke der Heimreise verlassen werden. Mehr Infos: ...hier

Österreich
Die Corona-Situation in Österreich hat sich stabilisiert. Die Fallzahlen haben sich auf erhöhtem, aber bisher noch unkritischem Niveau eingependelt. Schwerpunkt der Fälle ist Wien. Die Einreise aus Deutschland ist ohne Auflagen möglich. Anders sieht es bei 32 Staaten und Regionen aus, die als Risikogebiet gelten. Dazu zählen die Länder des Westbalkans, aber auch Rumänien, Bulgarien, Schweden, die USA und Russland. Eine Reisewarnung gilt seit Montag auch wieder für das spanische Festland. Reisende aus diesen Gebieten müssen einen negativen PCR-Test mit sich führen. Alternativ können sie sich in Quarantäne begeben, müssen aber auch dann schnell einen PCR-Test machen. Als Folge der Restriktionen wird an den Grenzen zu Slowenien und Ungarn kontrolliert. Ein Teil der wieder häufigeren Coronafälle in Österreich wird auf infizierte Reisende zurückgeführt. Mehr Infos: ...hier

Polen
Das Land hat seit Juni seine Grenzen zu allen EU-Nachbarn geöffnet. Einreisende EU-Ausländer und Polen müssen nicht in Quarantäne. Hotels, Einkaufszentren sowie Restaurants und Cafés sind geöffnet. Das gleiche gilt für Friseursalons und Kosmetikstudios. Auch Schwimmbäder und Fitnessstudios sind in den meisten Regionen in Betrieb. Angesichts eines wieder wachsenden Infektionsgeschehens, besonders im Süden und Südosten des Landes, können Fitnessstudios allerdings regional geschlossen werden, wenn das Gesundheitsamt dies empfiehlt. In Polen gilt eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Restaurants, Geschäften und Museen. Die Zugverbindungen mit Deutschland, darunter der EC zwischen Berlin und Warschau, laufen planmäßig. Seit dem 1. Juli fliegt die polnische Fluglinie Lot wieder Ziele im Ausland an, darunter auch Hamburg, Frankfurt und Berlin. Andere Verbindungen, beispielsweise nach Hannover, werden aber erst Ende Oktober wieder aufgenommen. Mehr Infos: ...hier

Portugal
Für Deutsche gibt es keine Einreisebeschränkungen. Allerdings wird vor Reisen in die Metropolregion Lissabon (Área Metropolitana de Lisboa (AML) derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Besucher müssen aber Angaben unter anderem zum Zielort und zur Erreichbarkeit während des Aufenthalts im Land machen. Zudem wird die Körpertemperatur gemessen. Portugal galt lange Zeit als eines der Länder Europas, die vergleichsweise gut und mit geringen Ansteckungs- sowie Opferzahlen durch die Krise gekommen waren. Seit einigen Wochen wird aber eine Zunahme der Neuinfektionen vor allem im Großraum Lissabon verzeichnet, wenn sich die Lage dort zuletzt auch wieder leicht entspannt hat und der Lockdown in mehreren (von Touristen weniger besuchten) Vororten der Hauptstadt aufgehoben wurde. Es besteht anders als in Spanien keine generelle Maskenpflicht auch im Freien, aber immer mehr Städte und Regionen wie etwa Madeira haben das regional angeordnet. Mehr Infos: ...hier

Rumänien
EU-Bürger dürfen frei nach Rumänien einreisen. Allerdings könnten diese nachher Probleme bei der Aus- oder Weiterreise bekommen, weil wegen stark ansteigender Infektionszahlen Reisende aus Rumänien in mehreren EU-Ländern mit Hindernissen rechnen müssen. In den letzten Wochen ist die Zahl der Infektionen explodiert, die Behörden rechnen mit einem weiteren Anstieg. Das Auswärtige Amt warnt wegen der Corona-Zahlen vor Reisen in die Kreise Arge?, Bihor, Buzau, Neamt, Ialomita, Mehedinti und Timis. Die wichtigsten Urlaubsregionen in Siebenbürgen und am Schwarzen Meer sind von der Warnung jedoch nicht betroffen. Jederzeit können einzelne Ortschaften kurzfristig zum Infektionsherd erklärt und gesperrt werden. Plus 1378 Neuinfektionen binnen 24 Stunden waren es am Freitag. Das ist gut fünf Mal so viel wie vor den Mitte Mai in Kraft getretenen Lockerungen der Vorsichtsmaßnahmen. Eine prinzipielle Quarantänepflicht für Einreisende gibt es nicht. In geschlossenen öffentlichen Räumen gilt Maskenpflicht - in manchen Orten auch im Freien - sowie Distanzpflicht in der Gastronomie, an den Stränden und bei Veranstaltungen im Freien. Mehr Infos: ...hier

Russland
Vom Auswärtigen Amt gilt für dieses Land eine weltweite Reisewarnung bis zum 31.08.20. Die Regierung Russlands hat das Einreiseverbot zu privaten Zwecken auf unbestimmte Zeit verlängert. Mehr Infos: ...hier

Liechtenstein
Das Fürstentum Liechtenstein hat die Grenze zu allen EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich wieder vollständig geöffnet. Mehr Infos: ...hier

Schweden
Die Schweden haben trotz insgesamt sinkender Todes- und Infektionszahlen noch vergleichsweise hohe Corona-Werte zu verkraften. Dies sorgt unter anderem dafür, dass sie innerhalb Skandinaviens und Europas nicht so freizügig reisen können wie manch andere. Die schwedischen Grenzen sind für EU-Bürger dagegen offen - die Anreise per Flugzeug, Fähre oder Auto über die Öresundbrücke ist möglich, und auch innerhalb des Landes gibt es keine Beschränkungen. Angesichts der sinkenden Infektionszahlen hob das AA Mitte Juli seine Reisewarnung für das skandinavische Land auf. Mehr Infos: ...hier

⚠️Schweiz
Das Auswärtige Amt warnt nun vor Reisen in die Schweizer Kantone Genf,Waadt und Freiburg. Die Grenze ist für Reisende aus den Schengen- und einigen Drittstaaten wie Neuseeland und Australien offen. Allerdings stehen fast 50 Länder und Regionen auf einer Risikoliste. Wer in den 14 Tagen vor der Einreise dort war, muss in eine zehntägige Quarantäne. Deutschland gehört nicht dazu, aber Luxemburg, Festland-Spanien, Israel oder Serbien. Wer die Quarantänepflicht verletzt, dem drohen bis zu 10 000 Franken (rund 9300 Euro) Strafe. Maskenpflicht gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, darunter auch Seilbahnen. Alles andere regeln die Kantone unterschiedlich. Mehrere schreiben Mund- und Nasenschutz in Geschäften vor. Restaurants, Bars und Clubs sind zwar wieder geöffnet, wenn sie Schutzkonzepte mit Hygienemitteln oder Tischabstand einhalten. Vielerorts ist die Gästezahl aber beschränkt. Mehr Infos: ...hier

Serbien
Vom Auswärtigen Amt gilt für dieses Land eine weltweite Reisewarnung bis zum 31.08.20. Seit dem 22. Mai ist dennoch eine Ein- und Durchreise nach und durch Serbien wieder ohne jede Einschränkung möglich. Reisende erhalten an der Grenze ein zweisprachiges Informationsblatt über die zu beachtenden COVID-19-Maßnahmen. Mehr Infos: ...hier

Slowakei
Deutsche können ohne Einschränkungen einreisen. Nur für Transitreisen aus Risikostaaten gibt es Quarantänevorschriften, deren Nichteinhaltung bestraft wird. Das Land war vom Coronavirus kaum betroffen und hat deshalb die meisten anfangs sehr strengen Corona-Schutzmaßnahmen wieder gelockert. Weiter ist in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Inneren von Geschäften ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, in Lokalen nur beim Rein- und Rausgehen. In Warteschlangen etwa an Kassen ist ein Zwei-Meter-Abstand empfohlen. Bei Kulturveranstaltungen kümmern sich die Veranstalter um ausreichenden Abstand zwischen den Zuschauern. Mehr Infos: ...hier

Slowenien
Das EU-Land zwischen Alpen und Adria lässt Reisende aus Deutschland und mehreren anderen europäischen Ländern ohne Auflagen einreisen. Wer dort Urlaub machen will, muss nicht einmal mehr eine Buchungsbestätigung vorlegen. Zudem können Bürger aus diesen sowie anderen Ländern im Transit durch das kleine Land reisen. Slowenien dient jenen Urlaubern aus Deutschland als Durchreiseland, die mit dem eigenen Wagen nach Kroatien fahren. Es verfügt selbst über einen 46 Kilometer langen Abschnitt an der Adria mit gut ausgebauter touristischer Infrastruktur. Es gelten Abstandsregeln, in geschlossenen öffentlichen Räumen und öffentlichen Verkehrsmitteln muss eine Maske getragen werden. Mehr Infos: ...hier

⚠️Spanien
Inzwischen hat Deutschland das gesamte Urlaubsland Spanien (inklusive Mallorca und Kanaren) als offizielles Risikogebiet ausgewiesen. Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht greift. Bis die Ergebnisse von zwei Tests (Einreise und fünf Tage später) vorliegen, gilt eine Quarantäne-Pflicht. Wichtig für Spanien-Besucher: Man muss ein Online-Formular ausfüllen und erhält dann einen QR-Code, der bei der Einreise per Flugzeug vorzuweisen ist. Im Land selbst gelten strenge Corona-Regeln wie etwa Maskenpflicht nicht nur in geschlossenen öffentlichen Räumen, sondern auch im Freien, Abstandsregeln sowie Beschränkungen der Gästezahlen in Restaurants und anderen Einrichtungen. In großen Städten wie Barcelona oder Madrid, aber auch auf Mallorca ist das Nachtleben stark eingeschränkt. Mehr Infos: ...hier

⚠️Tschechien
Die Einreise ist für Deutsche seit Anfang Juni wieder möglich. Auch für die tschechische Hauptstadt Prag bestehet eine Reisewarnungen, diese gilt nun auch für die Mittelböhmische Region rings um die Hauptstadt. Eine Quarantäne oder ein negativer Corona-Test sind nicht erforderlich. Eine Maskenpflicht gilt unter anderem in der Prager U-Bahn sowie in der östlichen Verwaltungsregion Mährisch-Schlesien. Zuletzt hatte es wieder mehr Neuinfektionen gegeben. Die Hauptstadt Prag versucht, Touristen mit Kultur-Gutscheinen anzulocken. Der Tourismus in der Unesco-Weltkulturerbe-Stadt ist aufgrund der Corona-Pandemie dramatisch eingebrochen. Die Zahl der Übernachtungsgäste in Prag ging im zweiten Quartal 2020 um 93,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück, wie die Statistikbehörde CSU mitteilte. Bisher gab es in Tschechien mindestens 390 Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Mehr Infos: ...hier

⚠️Türkei
Die Bundesregierung hat kürzlich die Reisewarnung für die wichtigsten Urlaubsgebiete in der Türkei aufgehoben - und zwar für die Provinzen Aydin, Izmir, Mugla und Antalya. Für den Rest des Landes gilt die Reisewarnung des AA voraussichtlich weiter bis zum 31. August. Alle, die aus der Türkei nach Deutschland zurückreisen, müssen bei der Ausreise einen negativen Corona-Testnachweis vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Begründet wurde die teilweise Aufhebung mit der relativ niedrigen Zahl von Neuinfektionen in diesen Gebieten und dem «speziellen Tourismus- und Hygienekonzept», das die türkische Regierung entwickelt hat. Mit Blick auf das ganze Land sind die täglichen Fallzahlen allerdings kürzlich wieder gestiegen. Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige für das Land. Mehr Infos: ...hier

Ukraine
Für die Zeit vom 28. August bis zunächst 28. September 2020 hat die ukrainische Regierung einen Einreisestopp für Ausländer verfügt. Dieser gilt auch für Transitreisende. Derzeit können Deutsche und andere Staatsangehörige der EU-Mitgliedsstaaten, des EWR, der Schweiz sowie ihre Ehepartner und Kinder, Polen im Transit zur Rückkehr an ihren Wohn- oder Aufenthaltsort durchqueren. Eine Ausreise für Deutsche und Personen mit ständigem Wohnsitz in Deutschland sowie deren mitreisende Familienangehörige ist auf dem Landweg auch durch Ungarn über den Grenzübergang Tschop täglich zwischen 11 Uhr und 23 Uhr möglich. An der Grenze findet eine Gesundheitsuntersuchung statt. Verdachtsfälle unterliegen einer Quarantäne durch die ungarischen Behörden. Ungarn muss spätestens bis 5 Uhr morgens wieder verlassen werden. Mehr Infos: ...hier

Ungarn
Ungarn hat seine Grenzen Anfang September für ausländische Touristen geschlossen. Einreisen sind nur mit triftigem Grund möglich. Deutsche Urlauber können ohne Einschränkungen einreisen, wenn sie ihre Reise in einem Land antreten, das als sicher in Hinblick auf die Pandemie eingestuft ist. Deutschland und die meisten EU-Staaten gelten als sicher. Allerdings gibt es eine Reisewarnung für die Hauptstadt Budapest. Der Transit durch Ungarn ist in jedem Fall möglich, diese Reisenden dürfen aber von bestimmten Transitkorridoren nicht abweichen und müssen das Land in maximal 24 Stunden verlassen. In Ungarn haben die meisten Hotels, Restaurants und Bars wieder geöffnet. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis und Geschäften gilt eine Maskenpflicht. Zudem sind Abstandsregeln zu beachten. Mehr Infos: ...hier

Zypern
Die Zahl der Infektionen ist auf der Insel leicht gestiegen. Wer nach Zypern fährt, muss sich vor dem Antritt elektronisch anmelden. Eine Maskenpflicht gilt für alle geschlossenen Räume, öffentliche Verkehrsmittel oder Einkaufszentren. öffentlichen Verkehrsmittel und Krankenhäuser. Für Bürger aus Rumänien und Bulgarien sind negative Coronatests spätestens 72 Stunden vor Einreise erforderlich. Die Urlaubsinsel hat verglichen mit anderen Staaten Europas eine sehr niedrige Infektionsrate. Mehr Infos: ...hier


EXPERTE IM INTERVIEW
Daniel Böttcher vom TUI-Reisebüro in Rostock

Bin ich finanziell abgesichert, wenn mein Urlaub nicht stattfinden kann?
„Da greifen die EU-Pauschalreiserichtlinie und das deutsche Reiserecht. Wenn die Reise nicht stattfinden kann, weil die Einreise nicht erlaubt ist, die Flieger nicht gehen oder die Hygienemaßnahmen vor Ort nicht eingehalten werden können, dann ist man zu 100 Prozent abgesichert.“

Daniel Böttcher vom TUI Reisebüro Rostock
Daniel Böttcher vom TUI Reisebüro Rostock
26.06.2020
Tourismus-Experte Daniel Böttcher
Reinhören

Pauschalreise oder alles einzeln buchen? Was ist zur Zeit besser?
„Dabei gibt es einige rechtliche Dinge zu beachten. Die Pauschalreisen sind zu 100 Prozent abgesichert, denn in diesem Fall greift das EU-Pauschalreiserecht. Anders ist es bei einzelnen Flügen (Beförderungsvertrag) oder einer Ferienwohnung beziehungsweise einem Ferienhaus (Mietvertrag). Dem entsprechend ist man in diesen Fall finanziell nicht abgesichert. Eine Pauschalreise ist also zurzeit die bessere Wahl.„

Daniel Böttcher vom TUI Reisebüro Rostock
Daniel Böttcher vom TUI Reisebüro Rostock
26.06.2020
Tourismus-Experte Daniel Böttcher
Reinhören

Kann ich meinen Urlaub stornieren, wenn ich Angst habe zu reisen? (Hörerfrage)
„Die reine Angst vor dem Reisen beziehungsweise vor Corona ist kein Stornierungsgrund. Kunden haben aber aktuell bei vielen Reiseveranstaltern die Möglichkeit, auf einen anderen Termin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.“

Daniel Böttcher vom TUI Reisebüro Rostock
Daniel Böttcher vom TUI Reisebüro Rostock
26.06.2020
Tourismus-Experte Daniel Böttcher
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Urlaub in einem Land mit Einreisebeschränkungen, sollte ich umbuchen bzw. stornieren oder abwarten? (Hörerfrage)
„Auch das ist abhängig davon, ob es sich um einen Pauschalurlaub oder um Einzelleistungen handelt. Bei einem Pauschalurlaub wäre man abgesichert und könnte den Urlaub stornieren oder umbuchen solange eine Reisewarnung besteht. Bei Einzelleistungen müsste man die einzelnen Hotels beziehungsweise Fluggesellschaften kontaktieren und herausfinden, was möglich ist und zu welchen Bedingungen.“

Daniel Böttcher vom TUI Reisebüro Rostock
Daniel Böttcher vom TUI Reisebüro Rostock
26.06.2020
Tourismus-Experte Daniel Böttcher
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Wie verhält es sich aktuell mit Kreuzfahrten? Und kann es passieren, dass ich in einem Land festsitze?
„Das ist ein schwieriges Thema, weil so viele Menschen auf relativ engem Raum sind. Aktuell machen sich die Reedereien hauptsächlich Gedanken um Kurzkreuzfahrten und Flusskreuzfahrten, weil die wahrscheinlich als erste wieder möglich sein werden. Bis Karibikkreuzfahrten oder zum Beispiel Touren im Asiatischen Raum wieder stattfinden können, wird es sicher noch eine Weile dauern.

Wer eine Pauschalreise gebucht hat, braucht sich in der Regel keine Sorgen machen, in einem Land festzusitzen, denn der Reiseveranstalter ist verpflichtet die Urlauber zurückzuholen. Anders ist es bei einem einzelnen Flug – in dem Fall bin ich selbst dafür verantwortlich, wie ich zurückkomme.“

Daniel Böttcher vom TUI Reisebüro Rostock
Daniel Böttcher vom TUI Reisebüro Rostock
26.06.2020
Tourismus-Experte Daniel Böttcher
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WIE SIEHT ES MIT DEM FLIEGEN AUS?
Seit der Corona-Krise hat der Flugverkehr am Himmel drastisch abgenommen. Doch die Airlines sind vorbereitet, auch in einem Urlaubs-Sommer durchzustarten. Magdalena Hauser von der Airline Condor hat bei uns im "Guten Morgen" erzählt, dass die meisten Airlines erst mal mit einem Sommer-Flugplan starten. Ziele rund ums Mittelmeer werden wieder häufiger angeflogen und Ziele in Länder, bei denen die Reisewarnungen seit dem 15. Juni aufgehoben sind. Bis zu einem normalen Flugbetrieb, wie wir ihn von vor wenigen Monaten noch kennen, wird es noch dauern. Allerdings gehen Fluggesellschaften davon aus, das es voraussichtlich bis zum Ende des Jahres auch wieder Flüge beispielsweise in die Karibik geben könnte.

Wir müssen nur mit einigen Hygiene-Maßnahmen an Bord rechnen. Es gilt eine Mund-Nasenschutz-Pflicht im Flieger. Außerdem werden die Flugzeuge besonders häufig und gründlich gereinigt. Die Luft an Bord ist durch regelmäßiges durchlüften so sauber, wie in OP-Sälen. Reisebeobachter rechnen grade zum Urlaubs-Start noch mit einigen Schnäppchen. Danach ist es gut möglich, dass neben den Ferienfliegern auch die Ticketpreise abheben!


URLAUB IN DEUTSCHLAND
Rügen statt Malle – Schwarzwald statt Kreta. Auch in Deutschland gibt es genug Urlaubsalternativen. Trotz vieler Lockerungen ist der Urlaub in Deutschland immer noch am sichersten. Es gibt keinen Stress mit einer Flug-Rückerstattung, falls die Corona-Zahlen wieder steigen sollten. Mit dem eigenen Auto oder ganz entspannt mit der Bahn, kann man überall hinfahren. In Deutschland gelten für die Hotels meistens sehr verlässliche und sehr gute Stornierungsbedingungen, sodass man auch kurzfristig aus der gebuchten Reise gut rauskommt, hat uns Kurzurlaub.de - die Reise-Experten aus Schwerin - verraten!

Einen 2-Wochen-Sommerurlaub kann man natürlich auch in Deutschland perfekt verbringen. Von der Küste über die Mittelgebirge ab in die Alpen. Unterwegs warten ein paar coole Städte wie Köln, Düsseldorf, München. In Deutschland gibt es die ganze Bandbreite, die man in anderen Urlauben sonst nur in mehreren Jahren erlebt.

Bei den Preisen ist es in Deutschland ganz unterschiedlich. In den Ferienregionen, wie Ostsee, Nordsee oder an Badeseen in Brandenburg ist der Preis gestiegen, weil die Nachfrage steigt. Viele Städte wie Berlin, Hamburg oder Stuttgart bieten gerade viele Schnäppchen. Die Städte müssen nämlich auf Messegeschäfte oder viele Geschäftsleute verzichten. Allerdings wollen laut einer aktuellen Studie 29% der Deutschen in diesem Sommer gar nicht erst verreisen.


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