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OSTSEEWELLE-NACHRICHTEN ZUM NACHHÖREN
In den Ostseewelle-Nachrichten halten wir euch über die Corona-Entwicklung in unserem Land und natürlich auch in Deutschland und der Welt auf dem Laufenden. Hier könnt ihr die jeweils aktuellste Nachrichten-Sendung nochmal nachhören.

News
26.01.2021
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AKTUELLE INFEKTIONS-LAGE IM LAND
Stand: Dienstagnachmittag
Infizierte seit Ausbruch: 18.946 (im Vergleich zum Vortag: +381)
Verstorbene: 399 (+15)
Genesene: ca. 15.036 (+209)
Aktuell Infizierte: 3.511 (+157)
7-Tage-Inzidenz MV: 103 (+0,7)

Stand: Dienstag, 26.01.2021
Stand: Dienstag, 26.01.2021


DIESE REGELN GELTEN AKTUELL IN MECKLENBURG-VORPOMMERN
(Stand: 19.01.21) Der Shutdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wird wegen weiter hoher Infektionszahlen bis zum 14. Februar verlängert und teilweise verschärft. Hier eine Übersicht, was das für Mecklenburg-Vorpommern bedeutet.

VERSCHÄRFTE MAßNAHMEN / HOCHRISIKOGEBIETE
In Landkreisen mit mehr als 150 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche soll es weiterhin Einschränkungen geben können. Bisher galt der Inzidenzwert von 200 als ausschlaggebend. Gilt seit 08.01.21 für den Kreis Mecklenburgische Seenplatte; ab 25.01.21 für Vorpommern-Greifswald sowie ab 25.01.21 eventuell auch für Ludwigslust-Parchim.
- Ausgangssperren (21-6 Uhr);
- eingeschränkter Bewegungsradius (15-Kilometer-Radius ab Standort der eigenen Wohnung - Berechnung ..hier);
- Einreiseverbot für Besucher aus anderen MV-Regionen;
- Aufenthaltsverbot in Zweitwohnungen;
- Kitas schließen (Betreuung soll nur noch in begründeten Ausnahmefällen möglich sein. Dazu zählen etwa Alleinerziehende);
- Schulen schließen (Betreuung für die Klasse 1-6 nur für Kinder vorgesehen, deren Eltern oder Erziehungsberechtigte in der sogenannten kritischen Infrastruktur arbeiten. Das sind laut Bildungsministerium etwa Berufe im Gesundheits- und Pflegebereich und Lebensmittelhandel. Postboten, Polizisten und Feuerwehrleute sind weitere Beispiele);
- Präsenzunterricht für Abschlussklassen unter verschärften Hygienemaßnahmen.
- Ausnahmen generell nur bei "triftigem Grund" - dazu zählen z.B. Wege zur Arbeit oder zum Arzt. Lebensmitteleinkäufe sollten im persönlichen Wohnumfeld durchgeführt werden. Keine Quarantänepflicht nach Dienstreisen oder nach Besuch der Kernfamilie im Hochrisikogebiet.

Maskenpflicht: In öffentlichen Verkehrsmitteln, in Geschäften, an Arbeitsplätzen, in Gottesdiensten müssen künftig sogenannte medizinische Masken (OP-Masken oder mit Standards KN95/N95 oder FFP2) getragen werden (Infos zu den verschiedenen Masken: ...hier). In Innenstädten gilt in manchen Bereichen bereits eine Maskenpflicht. Dort sollen gewöhnliche Alltagsmasken, etwa aus Baumwolle, weiterhin erlaubt sein. Doch generell wird empfohlen, auf die Masken zurückzugreifen, die einen höheren Schutz bieten.

Kontaktbeschränkungen: Ein Haushalt darf sich nur noch mit einer weiteren Person treffen. Kinder bis 12 Jahre können davon ausgenommen sein, wenn dies für die Betreuung der Kinder notwendig ist. Es ist egal, wo das Treffen stattfindet - bei der Einzelperson oder beim Haushalt mit mehreren Menschen.

HomeOffice: Arbeitgeber müssen das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen, sofern es der Job zulässt. Eine entsprechende Verordnung soll zunächst bis zum 15. März gelten.

Schulen: Die Präsenzpflicht ist weiterhin aufgehoben. Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen können landesweit wieder in die Schule gehen, müssen es jedoch nicht. Alle anderen Jahrgänge sollen zu Hause lernen. Eine Betreuung vor Ort für Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse wird weiterhin angeboten, sofern Eltern sie nicht zu Hause betreuen können. In Schulen und im Hort gilt Maskenpflicht für alle. Verpflichtende Klausuren werden bis zum Beginn der Winterferien im Februar nicht geschrieben.
Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 150 und mehr in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt wird nur noch eine Notbetreuung für die Kinder bis Klasse 6 angeboten. Voraussetzung ist, dass die Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Aktuell betrifft dies den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte; ab Montag, 25.01.21, außerdem die Kreise Vorpommern-Greifswald und Ludwigslust-Parchim. Wenn die Zahl der Neuinfektionen dauerhaft auf einen Wert unter 150 sinkt, kann wieder in die normalen Betreuungsangebote gewechselt werden.

Kitas: Eltern, die ihre Kinder nicht zu Hause betreuen können, können sie weiterhin in die Kita bringen. Es wird jedoch auch hier appelliert, wenn möglich, zu Hause zu bleiben. Die Betreuungszeit wird demnach nicht eingeschränkt. Eltern müssen ihre Kinder vorher in der Kita anmelden. Ein entsprechendes Formular können Eltern über die Homepage des Sozialministeriums oder der Kita erhalten. AUSFÜHRLICH: ...hier
Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 150 und mehr in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt wird nur noch eine Notbetreuung für die Kinder bis Klasse 6 angeboten. Voraussetzung ist, dass die Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Aktuell betrifft dies den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte; ab Montag, 25.01.21, außerdem die Kreise Vorpommern-Greifswald und Ludwigslust-Parchim. Wenn die Zahl der Neuinfektionen dauerhaft auf einen Wert unter 150 sinkt, kann wieder in die normalen Betreuungsangebote gewechselt werden.

Häusliche Kinderbetreuung: jedes Elternteil bekommen zehn zusätzliche Kind-Betreuungstage bei vollem Lohnausgleich; Alleinerziehende erhalten 20 zusätzliche Tage (Regelung wie bei Kind-Krank-Tagen).

Handel/Gastronomie: Geschäfte für den täglichen Bedarf bleiben geöffnet. Das sind etwa Supermärkte, Drogeriemärkte, Apotheken, Getränkemärkte, Banken und die Post. Restaurants bleiben geschlossen. Auch Betriebskantinen geschlossen. Abhol- und Lieferservice bleibt grundsätzlich für alle erlaubt.

Dienstleistungen/Hotels: Hotels dürfen weiterhin keine touristischen Übernachtungen anbieten. Betriebe im Bereich der Körperpflege sind geschlossen, also Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios. Sollte es eine medizinische Notwendigkeit geben, sind beispielsweise Fußpflege und Physiotherapie weiterhin erlaubt. Fahrschulen mussten schließen, auch Fahrprüfungen wird es bis Ende Januar vorerst nicht geben.

Pflegeheime: Dort gelten bereits seit 12.12.20 verschärfte Besuchsregelungen. Laut Sozialministerium dürfen Bewohner derzeit nur noch von einer festgelegten Person am Tag besucht werden. Übersteigt der Inzidenzwert landesweit die Marke von 100, sind Besuche dann nur noch an drei Tagen pro Woche möglich; bei einem Wert von 200 oder höher dann nur noch an einem Tag in der Woche. Genauere Besuchsregelungen zu den Weihnachtsfeiertagen sollen noch folgen. Besucher müssen einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Vor Ort in den Einrichtungen soll es die Möglichkeit für einen Schnelltest geben. Diesen müssen Besucher nicht bezahlen.

Freizeit: Diese ist weitestgehend eingeschränkt. Zoos und Tierparks dürfen nicht mehr ihre Außenbereiche öffnen. Kinder- und Jugendsport ist ebenfalls untersagt. Die seit Wochen bestehenden Schließungen von Kinos, Theater oder Fitnessstudios bleiben bestehen.

Alkohol: Alkohol darf nicht mehr in der Öffentlichkeit ausgeschenkt werden. Damit sollen Menschenansammlungen - wie häufig etwa vor Glühweinständen - vermieden werden.

Innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns: So lange sich Einwohner an die Kontaktbeschränkungen halten, dürfen sie sich im Bundesland frei bewegen. Ausnahme: Einreisen in Hochrisikogebiete (aktuell Kreis Mecklenburgische Seenplatte) sind untersagt. Ein Spaziergang an der Ostsee ist somit etwa nach wie vor möglich. Touristische Aufenthalte bzw. Urlaube im Land sind weiterhin nicht erlaubt!

So geht es weiter: In der ersten Februar-Hälfte Februar wollen die Ministerpräsident*innen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel das weitere Vorgehen beraten.


RISIKOGEBIETE
Deutschland: Aktuelle Übersicht des Landesgesundheitsamtes ...hier.
International: Aktuelle Übersicht des Robert-Koch-Institutes ...hier.

WEITERE INFORMATIONEN
Aktuelle Nachrichten und Videos rund um die Uhr bei unseren Kollegen von Focus Online …hier.
Die Bundesregierung informiert auf gesonderten Seiten zur Entwicklung in Sachen Corona …hier.
Das Robert-Koch-Institut erfasst und bewertet kontinuierlich die aktuelle Lage …hier.

Weitere Informationen rund um Covid-19

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