Neuer Ostseewelle-Podcast

MV Werften in der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat auch den Schiffbau in Mecklenburg-Vorpommern hart getroffen. Seit dem Frühjahr 2020 ging die Arbeit auf den MV Werften nur noch langsam voran. Im Ostseewelle-Podcast berichten wir in fünf Folgen über das jüngste Kapitel im Schiffbau in Mecklenburg-Vorpommern, das jetzt zunächst ein Happy End verzeichnet: Die MV Werften in Wismar, Warnemünde und Stralsund erhalten rund 300 Millionen Euro in Form einer stillen Beteiligung und Darlehen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesregierung, bestätigte Wirtschaftsminister Peter Altmaier am 03.06.21. Bereits Ende Mai hatte die Schweriner Landesregierung die vorläufige Rettung angekündigt.
«Das ist eine wichtige Entscheidung, die den Beschäftigten in der Region und dem Land insgesamt Zuversicht gibt», sagte der CDU-Politiker. Die Werften hätten nun die Chance, aus der pandemiebedingten Krise erfolgreich rauszukommen.
Der Werften-Verbund in Mecklenburg-Vorpommern baut für den asiatischen Mutterkonzern Genting Hongkong Passagierschiffe und war durch den coronabedingten Einbruch im Kreuzfahrttourismus in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Um eine Insolvenz der MV Werften abzuwenden, waren bereits im Dezember vom Bund verbürgte Kredite von 193 Millionen Euro bewilligt worden. Die Werft könne nun nicht nur begonnene Schiffe fertigstellen, sondern auch neue Aufträge einwerben, sagte Altmaier.


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