OSTSEEWELLE-NACHRICHTEN ZUM NACHHÖREN

In den Ostseewelle-Nachrichten halten wir euch über die Corona-Entwicklung in unserem Land und natürlich auch in Deutschland und der Welt auf dem Laufenden. Hier könnt ihr die jeweils aktuellste Nachrichten-Sendung nochmal nachhören.


 

Stand: 28.05.20 | 15:53 Uhr | Zum Vergrößern anklicken

(zuletzt aktualisiert: 28.05.20 | 15:53 Uhr | osw/dpa)   Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock hat am Donnerstag erneut keinen weiteren nachgewiesenen Fall einer Corona-Neuinfektion in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet. Damit blieb die Zahl der landesweit registrierten Infektionsfälle bei 759 (Stand Donnerstag, 15 Uhr), teilte das Lagus am Donnerstag mit. Die Zahl der im Nordosten bislang im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorbenen Menschen blieb bei 20.
715 der Infizierten gelten – ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer – als genesen. 112 Menschen mussten oder müssen landesweit in Krankenhäusern behandelt werden, 19 davon auf einer Intensivstation. Mecklenburg-Vorpommern hat bundesweit mit Abstand die geringsten Corona-Zahlen. In den vergangenen sieben Tagen gab es mehrfach keinen weiteren nachgewiesenen Fall einer Corona-Neuinfektion.

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Greifswald hat eine Klage gegen die Belegungsobergrenze von 60 Prozent der Betten in Hotels in Mecklenburg-Vorpommern am Mittwoch als unbegründet abgelehnt. Der Gerichtsbeschluss bezieht sich auf zwei Anträge der P&S Immobiliengesellschaft und der The Grand Hotel Management GmbH, vertreten jeweils durch den Geschäftsführer und Hotelier Oliver Schmidt. Er wollte mit den Klagen vor allem erreichen, dass die wegen der Corona-Pandemie festgelegte Belegungsobergrenze aufgehoben wird. Die Landesregierung als Antragsgegnerin in dem Verfahren argumentierte, die Regelung diene in erster Linie der Beschränkung von Kontakten in den Beherbergungsbetrieben. Die Regelungen seien angesichts ihrer Geltungsdauer bis zum 10. Juni angemessen. Das OVG erklärte, die Regelung sei erforderlich. Andere Mittel seien nicht vorhanden, um das Ziel der Verordnung, Infektionen mit dem Coronavirus zu verhindern, effektiv zu erreichen. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) sagte, mit der Entscheidung sei der Kurs der Landesregierung bestätigt worden. «Das Gericht hat dem vorsichtigen, schrittweisen und verantwortungsvollen Vorgehen und Handeln der Landesregierung in Bezug auf den Schutz vor Corona-Neuinfektionen Rechnung getragen», sagte er. Die Corona-Pandemie sei noch längst nicht überstanden, wie die jüngsten Ausbrüche in anderen Bundesländern zeigten. Das Kabinett will Glawe zufolge in zwei Wochen entscheiden, inwieweit weitere Lockerungen, auch in Bezug auf den Tourismus, möglich sind.

Gegen die Belegungsobergrenze in Mecklenburg-Vorpommern hat auch die Dorint-Hotelgruppe mit Sitz in Köln geklagt. Sie nannte die Belegungsbeschränkungen unverhältnismäßig. Über die Klage wurde einem Gerichtssprecher zufolge noch nicht entschieden. Es handele sich nicht um einen Eilantrag. Im entschiedenen Fall wurden den Antragstellern die Kosten des Verfahrens aufgelegt.

Seit Öffnung des Landes für auswärtige Touristen sind nach Worten von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) bislang rund 200.000 Menschen nach Mecklenburg-Vorpommern gereist. Man gehe von bis zu 150.000 weiteren Gästen zu Pfingsten aus, sagte Caffier am Dienstag in Schwerin unter Berufung auf Zahlen des Wirtschaftsministeriums. Die dann bis zu 350.000 Gäste seien eine Nagelprobe, ob die abgesprochenen Corona-Regelungen tragen. Am 9. Juni will die Landesregierung über weitere Lockerungen beraten. Seit Montag dürfen auch auswärtige Touristen wieder nach MV reisen, sofern sie eine Übernachtung gebucht haben. Allerdings müssen Hotels und Campingplätze ihre Bettenkapazitäten auf 60 Prozent reduzieren. Diese Regelung ist umstritten. Tagestouristen dürfen weiterhin nicht nach MV kommen.

Bis zum 31. Juli wird weiter keines der 14 Kreuzfahrtschiffe der Rostocker Reederei Aida Cruises unterwegs sein. In vielen von Aida angelaufenen Destinationen seien die Regelungen für den internationalen Tourismus noch in Abstimmungsprozessen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Rostock mit. Die konkreten Bedingungen für einen Neustart nach der Corona-Krise seien noch nicht geklärt. Um den Gästen die notwendige Planungssicherheit für ihren Urlaub zu geben, müsse die seit Mitte März dauernde vollständige Unterbrechung nun bis Ende Juli ausgedehnt werden. «Der Schutz der Gesundheit von Gästen und Besatzungsmitgliedern hat jederzeit höchste Priorität», sagte Aida-Sprecher Hansjörg Kunze. Dazu stehe Aida in enger Abstimmung mit den nationalen und internationalen Behörden und Gesundheitsorganisationen.

Für Gäste, die ihren Urlaub zu einem späteren Zeitpunkt antreten wollten, werde der bereits gezahlte Reisepreis als Guthaben plus einem zehnprozentigen Bonus zurückgelegt. Dieses Guthaben könne bei Buchungen bis Ende 2021 eingesetzt werden. Gästen, die dieses Angebot nicht in Anspruch nehmen möchten, werde auf Wunsch der Reisepreis in Höhe der bereits geleisteten Zahlung erstattet. Um den Reisebürovertrieb weiter zu unterstützen, werde Aida einen Liquiditätsvorschuss auszahlen. Dieser liege bei zehn Prozent des Guthabens und werde dem Vertriebspartner überwiesen, sobald Aida das Reiseguthaben für den gemeinsamen Kunden angelegt hat

Bei den Corona-Hilfen für die Wirtschaft hat es auch in Mecklenburg-Vorpommern mutmaßliche Betrugsfälle gegeben. Das Landeskriminalamt geht aktuell 83 Geldwäsche-Meldungen im Zusammenhang mit einem möglichen Corona-Betrugsfall nach, wie eine Sprecherin am Mittwoch sagte. Nach einem Bericht der «Schweriner Volkszeitung» ermittelt zudem die Staatsanwaltschaft Schwerin in zwölf Fällen wegen Subventionsbetrugs im Zusammenhang mit Corona-Beihilfen. Die Behörde rechne mit noch deutlich steigenden Fallzahlen, zitierte das Blatt den Sprecher der Staatsanwaltschaft, Jörg Ebert. Zu Schadenssummen gab er demnach keine Auskunft.


 

AUS  DEN  STÄDTEN  UND  LANDKREISEN

Landeshauptstadt Schwerin

  • Die Helions-Kliniken in Schwerin haben ihr weitgehendes Besuchsverbot am Montag leicht gelockert. Eltern dürften ihre Kinder besuchen, und auch schwerstkranke und sterbende Menschen könnten Besuch bekommen, erklärte Klinikgeschäftsführer Daniel Dellmann. Die Besucher müssten jedoch über den Haupteingang in die Klinik kommen und dort einen Fragebogen zu möglichen Risiken in Zusammenhang mit Corona ausfüllen. Jeder lauffähige Patient habe außerdem die Möglichkeit, sich außerhalb des Klinikgebäudes unter Einhaltung der Abstandsregeln mit Verwandten zu treffen. Besuche im Krankenhaus blieben aber grundsätzlich kritisch. Am besten sei es, wenn Angehörige und Freunde davon absähen, da immer ein Infektionsrisiko bleibe. Die Helios-Kliniken haben nach eigenen Angaben rund 600 Patienten im Haus. «Durch die bisherigen sehr restriktiven Vorgaben hat sich bisher kein Patient und kein Mitarbeiter bei uns mit dem Corona-Virus infiziert», sagte Dellmann.
  • Die Jugendfreizeiteinrichtungen sind seit Donnerstag, 14.05.20, wieder geöffnet. Natürlich gelten auch hier strenge Hygieneregeln – so zum Beispiel dürfen nur maximal zehn Personen unter Wahrung der Abstandsregeln zusammenkommen. Alle Angebote: hier.

Hansestadt Rostock

  • Die Drittliga-Fußballer von Hansa Rostock treten beim Neustart der 3. Liga am 30.05.20 beim Tabellen-17. FSV Zwickau an. Die Partie der achtplatzierten Mecklenburger wird um 14 Uhr angepfiffen, teilte Hansa am Donnerstag mit. Ebenfalls zeitgenau angesetzt ist das Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim. Die Rostocker empfangen den Zweiten am 02.06.20 um 20.30 Uhr. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will die Saison in der 3. Liga bis zum 04.07.20 abschließen. Das teilte der DFB mit, nachdem die Entscheidung im Präsidium per Umlaufverfahren fixiert worden war. Die Clubs waren bereits am späten Mittwochabend per E-Mail unterrichtet worden.
  • Das Kreuzfahrtunternehmen Aida Cruises hat wegen des coronabedingten Stillstands der Flotte Kurzarbeit beschlossen. Das Unternehmen und der Betriebsrat hätten eine Rahmenvereinbarung zur Einführung bis Ende des Jahres geschlossen, teilte Aida am Mittwoch in Rostock mit. Davon seien am Standort Rostock rund 800 Mitarbeiter betroffen. Details dazu würden aktuell abgestimmt. Mit diesem Schritt sei Planbarkeit für die Mitarbeiter und Aida Cruises selbst geschaffen worden, sagt Aida-Sprecher Hansjörg Kunze. Zunächst hatte die «Ostsee-Zeitung» (Mittwoch) berichtet. Aida Cruises, das insgesamt rund 15 000 Mitarbeiter beschäftigt, hat Mitte März wegen der Ausbreitung der Corona-Pandemie die Reisesaison unterbrochen. «Wir konnten alle unsere Gäste schnell und sicher nach Hause bringen», sagte Kunze.
  • Das Hotel Neptun in Warnemünde, eines der bekanntesten Hotels in Mecklenburg-Vorpommern, bleibt wegen der Corona-Krise noch bis Anfang Juli geschlossen. «Damit wir gemeinsam in eine neue und sichere Normalität starten können, arbeiten wir bis voraussichtlich Ende Juni an Schutz- und Hygienekonzepten, die unseren Gästen einen weitestgehend störungsfreien Urlaub ermöglichen», sagte der Geschäftsführer der DSR Hotel Holding, Daniel Bär. Dafür sei ein eigener medizinischen Beirat aus Experten eingerichtet worden, der bei der Gestaltung eines sicheren Urlaubsproduktes beratend und kontrollierend zur Seite steht.
  • Am Flughafen Rostock-Laage werden die Flugreisen wieder aufgenommen. Die Lufthansa werde vom 30.05.20 an samstags von München an die Ostseeküste fliegen und zurück. «Der Flug ist mit seinen Flugzeiten auf touristische Reisende ausgerichtet», sagte Flughafenchefin Dörthe Hausmann. «Das für unser Bundesland so wichtige Tourismusgeschäft wird dadurch wieder belebt.» Urlauber aus anderen Bundesländern dürfen vom 25.05.20 an wieder in Mecklenburg-Vorpommern Ferien machen. Zum Einsatz kommen den Angaben zufolge Flugzeuge des Typs CR9 mit 90 Sitzplätzen. Gestartet werde am Münchner Flughafen um 10.55 Uhr. Nach einer Stunde und 15 Minuten sollen die Maschinen um 12.10 Uhr am Rostocker Flughafen landen. Zurück nach München starte die Maschine in Rostock-Laage um 12.45 Uhr und erreiche den Flughafen München um 14.05 Uhr. Hausmann verwies auf die Hygienemaßnahmen: So werde es neben den Abstandsregeln auch eine Mundschutzpflicht geben. Reisende mit hohem Fieber oder Corona-Symptomen dürften den Flug nicht antreten. Dafür werde im Mai in Rostock-Laage eine Wärmebildkamera installiert. Es sei wichtig, mehr Zeit vor dem Flug einzuplanen. Grundsätzlich sei das Risiko, sich während einer Flugreise mit dem Virus anzustecken, extrem gering. Lufthansa-Flugzeuge seien mit Filtern ausgestattet, die die Kabinenluft reinigen. Der Abscheidegrad dieser Filter entspreche dem Standard der Filter eines klinischen Operationssaals.

Nordwestmecklenburg

  • Seit Montag, 27.04.20, wird fahren die Busse im gesamten Landkreis inklusive Wismar wieder nach dem Fahrplan „Schulzeit“.
  • Wegen des Verbots von Großveranstaltungen bis Ende August kann auch das Piraten-Open-Air in Grevesmühlen nicht stattfinden. Die nächste Saison 2021 findet erst von 18.06.-04.09.21 statt.

Ludwigslust-Parchim

  • Wegen eines mutmaßlichen Betrugs mit Atemschutzmasken ermittelt die Staatsanwaltschaft Schwerin gegen zwei Männer aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim und eine Frau aus dem Raum Dresden. Am Mittwoch wurden Wohnungen der beiden 32 und 52 Jahre alten Männer und der 34-jährigen Frau sowie ein Hallenkomplex und zwei Firmensitze im Landkreis Ludwigslust-Parchim und im Raum Dresden durchsucht, wie die Staatsanwaltschaft Schwerin mitteilte. Die Behörde ermittelt gegen das Trio wegen Verdachts des gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betrugs sowie wegen Verstoßes gegen das Medizinproduktegesetz. Sie sollen größere Mengen Atemschutzmasken aus Vietnam importiert haben, um sie als FFP2-Atemschutzmasken weiterzuverkaufen. Allerdings hätten sie gewusst, dass die Masken weder eine Klassifizierung als FFP2-Masken hatten noch die erforderlichen Eigenschaften aufweisen. Bei den Durchsuchungen seien Atemschutzmasken in erheblichem Umfang sichergestellt worden.

Landkreis Rostock

  • Die Kitas im Landkreis stoßen in Sachen Notfallbetreuung an die Grenzen. Es gibt kaum noch freie Kapazitäten.
  • Wegen der Corona-Pandemie werden die Motorsportanhänger am Pfingstwochenende bei zwei Traditionsrennen wie erwartet nicht auf ihre Kosten kommen können. Die Organisatoren vom MC Bergring Teterow und vom MC Güstrow haben am Freitag sowohl die Bergringrennen am 31.05.20 auf der Grasbahn in Teterow als auch den Pfingstpokal im Speedway in der Barlachstadt am gleichen Wochenende abgesagt. Terminverschiebungen auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr wird es nach Angaben beider Veranstalter nicht geben.
  • Die Stadt Kühlungsborn hat ein Spendenkonto für durch die Corona-Krise in Not geratene Eltern und Kinder eingerichtet. Die Einwohner sind aufgerufen, Geld zu spenden. Über die Vergabe der Mittel entscheidet ein Gremium.

Vorpommern-Rügen

  • Die tägliche Gesundheitsbestätigung von Eltern in Kitas wegen der Corona-Pandemie kann im Landkreis Vorpommern-Rügen künftig entfallen. Dieses Prozedere könne nun einmalig – sozusagen bis auf Widerruf – erfolgen, teilte ein Sprecher in Stralsund am Donnerstag mit. Das Jugend- und das Gesundheitsamt des Landkreises haben gemeinsam ein neues Formular entwickelt und empfehlen den Kitas dessen Nutzung. Mit ihrer Unterschrift verpflichten sich die Eltern, den Kitas tagesaktuell Veränderungen wie gesundheitliche Beeinträchtigungen ihrer Kinder oder Kontakte zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person zu melden.
  • Der Landkreis hat ein eigenes Konzept zur Kita-Betreuung erstellt. Demnach sollen vollberufstätige Eltern ihre Kinder überall bis zu acht (statt der vom Land vorgschriebenen sechs) Stunden in die tägliche Kita-Betreuung geben können – mehr: hier.
  • Auf der Freilichtbühne in Born auf dem Darß wird auch in diesem Jahr gespielt. Wie die Darß-Festspiele am Donnerstag berichteten, feiern die «Heiden von Kummerow – Die grandiosen Sieben» am 29. Juni Premiere. Alle vom Gesundheitsamt vorgeschriebenen Auflagen und Hygienestandards würden eingehalten, sagte Intendant Holger Schulze. Deshalb könnten statt der üblicherweise knapp 400 nur maximal 130 Besucher eingelassen werden. Vorstellungen seien bis Anfang September terminiert.

Mecklenburgische Seenplatte

  • Schlittschuhläufer können an der Mecklenburgischen Seenplatte ab Pfingsten eine große Plastik-Kunsteisbahn nutzen. Die 600 Quadratmeter große Lauffläche wird an diesem Samstag eröffnet – wegen der Corona-Pandemie nur in kleinem Rahmen und mit halber Kapazität, wie Daniel Finn vom Kultur- und Sportring Malchow am Dienstag sagte. So dürfen vorerst nur 50 Besucher zugleich auf die Plastik-Kunsteisbahn, ohne Beschränkungen sollen es doppelt so viele Schlittschuhläufer zugleich sein. «Die Eisfläche ist 17 mal 35 Meter groß und damit größer als eine aus dem gleichen Material, die wir uns in Berlin-Köpenick angeschaut haben», sagte Finn. Die Berliner Plastik-Eisfläche sei rund 440 Quadratmeter groß, vier Jahre alt, bestens in Schuss und werde aber nur zum Training von Vereinen genutzt. Der Tourismusverband sieht in der Investition eine gute Ergänzung für Freizeitaktivitäten der Seenplatte-Urlauber. Die Kunsteisteile wurden in 600 Platten wie ein Puzzle verlegt. Sie kostete rund 140 000 Euro, die von der Stadt Malchow und dem Kultur- und Sportring getragen werden. Die Bahn wurde auf der Fläche verlegt, auf der im Winter ein 1800 Quadratmeter großes Kunsteisstadion für Eishockeyspiele und Freizeit seinen Platz hat.
  • Am Neustrelitzer Gymnasium können sich die Schüler der Abiturklasse freiwillig zwei Mal pro Woche auf Corona testen lassen. Die Abstriche sind durch einen Sponsor möglich, die Rostocker Biotech-Firma Centogene. Jetzt will das Schweriner Bildungsministerium das Testprojekt wissenschaftlich von der Uni Rostock begleiten lassen.
  • Die Kita in Waren (Müritz), die vergangene Woche wegen eines mit dem Corona-Virus infizierten Kindes geschlossen werden musste, kann ab dem Donnerstag, 07.05.20, wieder öffnen. Alle Erzieher und exponierten Kinder, einschließlich der betreuenden Erwachsen der betroffen Kinder, können als gesund aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden.

Vorpommern-Greifswald

  • Einwohner und Pendler an der deutsch-polnischen Grenze müssen auf die Öffnung vieler Grenzübergänge noch warten. Das wurde am Montag bei einem Treffen von Landespolitikern aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am geschlossenen Übergang Rosow (Uckermark) mit dem Marschall der Woiwodschaft Westpommern Olgierd Geblewicz deutlich. «Wir fordern in einem gemeinsamen Brief an Warschau, dass noch vor dem 12. Juni bisher geschlossene Übergänge für den kleinen Grenzverkehr möglichst wieder geöffnet werden», sagte der Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann (SPD), nach dem Treffen. Polen hatte zuletzt eine weitere Aufhebung solcher Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie für den 12. Juni in Aussicht gestellt. Mitte März hatte die nationalkonservative Regierung in Warschau beschlossen, die EU-Binnengrenzen für Ausländer zu schließen. Ausnahmen gelten für Menschen mit Daueraufenthaltsgenehmigung, für Lkw-Fahrer, Diplomaten und seit Mitte Mai für medizinisches Personal. Derzeit gebe es Ausnahmeregelungen für einige Berufsgruppen, die auch sehr wichtig sind, sagte Dahlemann. Aber die Menschen müssen zum Teil unzumutbar weite Umwege in Kauf nehmen. So seien in Vorpommern nur Übergänge in Garz auf Usedom und an der A11 bei Pomellen in Vorpommern geöffnet. Wer in Löknitz wohnt und in Stettin (Szczecin) arbeitet oder andersherum, ist rund zwei Stunden länger unterwegs als nötig, weil die B104 in Linken trotz Protesten noch dicht ist. Auch Hintersee, Rieth und viele Übergänge in Brandenburg sind noch geschlossen. Nötig seien weitere Zwischenschritte, sagte Dahlemann. In Pomellen und an offenen Übergängen in Brandenburg und Sachsen war es vor Himmelfahrt zu langen Staus bei der Ausreise nach Polen gekommen, unter anderem wegen der Coronatests. Beobachter rechnen ohne zusätzliche Übergänge für Pfingsten wieder mit ähnlichen Problemen.Am Neustrelitzer Gymnasium können sich die Schüler der Abiturklasse freiwillig zwei Mal pro Woche auf Corona testen lassen. Die Abstriche sind durch einen Sponsor möglich, die Rostocker Biotech-Firma Centogene. Jetzt will das Schweriner Bildungsministerium das Testprojekt wissenschaftlich von der Uni Rostock begleiten lassen.

 

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