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Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Gute Gewässerqualität in Badeseen und Ostsee

Rostock (dpa/mv)- Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern können in den Ferien sorgenfrei ins kühle Nass springen: Die Badeseen und die Ostsee haben trotz hoher Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad Celsius eine gute Wasserqualität. «Unsere Laboruntersuchungen weisen bislang keine Belastungen durch Keime auf», sagte Heiko Will vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Dienstag. An 500 ausgewiesenen Badestellen sei das Baden erlaubt, bislang habe es auch «kein vermehrtes Aufkommen von Blaualgen» gegeben, sagte Will. In seichten Uferbereichen einiger Binnengewässer könnten sich Larven von Saugwürmern (Zerkarien) ansiedeln. In der Ostsee käm außerdem die seltene Bakterienart Vibrionen vor, die in seltenen Fällen zu Infektionen führen könne.

Traktor bei Ernte abgebrannt

Lübz (dpa/mv) - Bei Erntearbeiten auf einem Feld bei Gischow in der Nähe von Lübz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist ein Traktor mit Ballenpresse in Brand geraten. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 65 000 Euro, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll das Feuer während des Betriebes durch einen technischen Defekt an der Landmaschine ausgebrochen sein. Menschen seien nicht verletzt worden. Der Brand ereignete sich bereits am Montagnachmittag.

«Szczecin»: Deutsche Bahn tauft Zug auf polnischen Namen

Pasewalk/Stettin (dpa/mv) - Die Deutsche Bahn AG tauft an diesem Donnerstag in Stettin (Szczecin) erstmals einen ihrer Züge auf den Namen einer polnischen Stadt. Dabei handelt es sich um einen Dieseltriebzug, der auf der Ost-West-Route von Lübeck über Bützow, Neubrandenburg und Pasewalk nach Stettin und zurück fährt, wie eine Sprecherin der DB AG am Dienstag in Berlin sagte. Der rote Triebzug werde «Szczecin» heißen. Zur Zugtaufe werden Vertreter der polnischen Bahngesellschaft Przewozy Regionalne, der Marschall der Woiwodschaft Westpommern Olgierd Geblewicz sowie Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) erwartet. Die klimatisierten und barrierefreien Züge sind erst wenige Monate in Betrieb, 42 Meter lang und haben 110 Sitzplätze. Das polnische Unternehmen Przewozy Regionalne sp.z.o.o, deren Gesellschafter die polnischen Woiwodschaften sind, ist Partner der DB AG beim Betrieb der Ost-West-Route bis ins polnische Territorium. Wer aus Mecklenburg-Vorpommern zur Zugtaufe will, muss allerdings am Donnerstag ab Pasewalk noch per Bus fahren: Wegen Bauarbeiten fahren Züge erst wieder ab 29. Juli zwischen Stettin und Pasewalk. 

Einbruchsversuch in Linken-Parteibüro in Anklam

Anklam (dpa/mv) - Unbekannte haben am Wochenende versucht, in ein Wahlkreisbüro der Partei Die Linke in Anklam (Kreis Vorpommern-Greifswald) einzubrechen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, scheiterten die Täter aber bei dem Versuch, die elektrischen Rollläden der großen Fenster gewaltsam zu öffnen. Der Staatsschutz habe nach der Anzeige am Montag die Ermittlungen übernommen. Bei der Tat seien die Rollläden vor den schaufenstergroßen Scheiben beschädigt worden. Die Polizei prüfe auch, ob es einen Zusammenhang mit einem weiteren versuchten Einbruch am Sonntag in einer Gaststätte in der Innenstadt Anklams gebe.

NSU-Prozess: Vorwürfe gegen Zeugen-Anwalt erhoben

München (dpa/lby) - Die Bundesanwaltschaft hat dem Rechtsbeistand eines Zeugen im Münchner NSU-Prozess Anstiftung zur falschen uneidlichen Aussage vorgeworfen. Oberstaatsanwalt Jochen Weingarten reagierte damit am Dienstag auf eine Bemerkung, die Rechtsanwalt Egbert Gueinzius aus Sachsen-Anhalt dem Zeugen zuflüsterte und die von anderen Prozessbeteiligten gehört wurde. Demnach soll der Anwalt dem Zeugen geraten haben, auf eine Frage Weingartens zu behaupten, er erinnere sich nicht. Weingarten beantragte zudem, den Rechtsanwalt von der weiteren Zeugenvernehmung auszuschließen. Das Oberlandesgericht München unterbrach die Verhandlung für eine Beratungspause. Der Zeuge hatte Anfang der 2000er Jahre eine rechtsradikale Zeitschrift herausgegeben. Befragt werden sollte er zu einem Brief mit einer Geldspende, den die untergetauchten Terroristen des «Nationalsozialistischen Untergrunds» ihm geschickt haben sollen. Hauptangeklagte im NSU-Prozess ist Beate Zschäpe. Die Bundesanwaltschaft wirft ihr Mittäterschaft bei zehn rassistisch motivierten Morden und zwei Sprengstoffanschlägen vor.

Kinder erforschen Welt von Strandkrebsen und Meeresalgen

Rostock (dpa/mv) - Ausgestattet mit Lupe und Kescher haben am Dienstag 60 Kinder zwischen fünf und 15 Jahren die Lebenwelt am Ostseestrand von Warnemünde erkundet. Mit der Ferienaktion «Nimm die Küste unter die Lupe!» will das Leibniz-Institut für Ostseeforschung (IOW) Kinder für Fauna und Flora am Meer begeistern. «Sie sollen sehen, mit wem sie ihr Badewasser teilen und dass die Ostsee ein Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere ist», sagt Sven Hille, zuständig für Schülerarbeit am IOW. Er und ein fünfköpfiges Team von Meeresboden-Ökologen erklärte dem Nachwuchs auch, dass allein in Buhnennähe rund 1000 Kleintiere wie Strandkrebse lebten.

Minister Glawe sieht Wirtschaft in MV gut in Schwung

Schwerin (dpa/mv) - Der wirtschaftliche Aufschwung in Mecklenburg-Vorpommern hat nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) fast alle Branchen erfasst. Wachstumstreiber seien mit überdurchschnittlichem Zuwachs bei Umsatz und Beschäftigung das verarbeitende Gewerbe und die Dienstleistungsbereiche. Auch im Handwerk, im Tourismus und in der Gesundheitswirtschaft laufe es gut, sagte Glawe am Dienstag in Schwerin bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts. Im Jahr 2015 war die Wirtschaftsleistung im Nordosten mit einem Plus von 1,9 Prozent schneller gewachsen als im bundesweiten Durchschnitt, der bei 1,7 Prozent lag. Das Bruttoinlandsprodukt erreichte im Land 39,9 Milliarden Euro und damit den bislang höchsten Wert in einem Jahr.

Studie: MV bei Digitalisierung der Wirtschaft hinten

Schwerin (dpa/mv) - Bei der Digitalisierung der Wirtschaft hat Mecklenburg-Vorpommern einer Studie der Commerzbank zufolge Aufholbedarf. Nur acht Prozent der befragten Unternehmen im Land setzen stark auf Digitalisierung, wie aus der Untersuchung hervorgeht, deren Ergebnisse am Dienstag in Schwerin vorgestellt wurden. Das war der geringste Anteil bundesweit. Außerdem äußerten sich 58 Prozent der befragten Unternehmen unzufrieden mit der vorhandenen Infrastruktur wie Breitband und Mobilfunk. Bundesweit waren es nur 41 Prozent. Für die Studie hatte das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag der Commerzbank bundesweit 4000 und in Mecklenburg-Vorpommern 75 Mittelständler befragt.

Sellering verteidigt Berufung von Repräsentanten in Moskau

Schwerin (dpa/mv) - Ungeachtet der erneut verlängerten Handelssanktionen gegen Russland knüpft Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) die Fäden nach Moskau noch enger. Am Dienstag verteidigte er die Berufung des aus Schwerin stammenden Juristen Falk Tischendorf zum Repräsentant des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Russland. «Ich bin ihm sehr dankbar, dass er diese wichtige Aufgabe ehrenamtlich übernimmt. Es geht darum, die Wirtschaftskontakte zu Russland weiter auszubauen», erklärte Sellering in Schwerin. Er reagierte damit auf Kritik des CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg. Der frühere CDU-Landeschef hatte im «Nordkurier» (Dienstag) die Vermutung geäußert, dass die Berufung Tischendorfs ein «wahltaktisches Manöver» sein könnte, um Punkte bei der Landtagswahl zu sammeln. Diese Deutung sei «unsachlich und unsinnig», entgegnete Sellering. «Ich setze mich nun wirklich seit vielen Jahren für gute Kontakte unseres Landes nach Russland ein. Dazu hat die Landesregierung zwei Russlandtage ausgerichtet und mehrere Delegationsreisen in unsere Partnerregion unternommen», sagte der Regierungschef. Schon auf dem Russlandtag im Mai sei angekündigt worden, dass Tischendorf als Repräsentant des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Russland tätig sein werde. Sellering warf Rehberg vor, mit unsachlicher Kritik schlechte Stimmung im Land zu machen.

Dicke Luft im Gefängnis: Schmerzensgeld für Häftling

Schwerin (dpa/mv) - Für die tagelange Zwangsgemeinschaft mit zwei Dauerrauchern in einer Haftzelle in Stralsund ist einem ehemaligen Untersuchungsgefangenen ein Schmerzensgeld zugesprochen worden. Das Urteil sei bereits Anfang Mai verkündet worden, sagte am Dienstag eine Sprecherin des Landgerichtes Schwerin und bestätigte damit einen Bericht des Senders NDR 1 Radio MV. Demnach soll der 56-jährige gebürtige Anklamer vom Staat für jeden der fünf Tage im dichten Qualm 100 Euro Entschädigung bekommen, plus fünf Prozent Zinsen (Az. 4 O 165/15). Damit war der Kläger allerdings nicht zufrieden. Laut Gericht hat er das Urteil angefochten, so dass sich nun das Oberlandesgericht mit dem Fall befassen wird. Der Betroffene hat dem NDR zufolge schon 2010 unmittelbar nach der Haft beim Landgericht Stralsund Beschwerde gegen die Unterbringung mit Rauchern eingelegt. Die Richter dort, wie auch später das Oberlandesgericht in Rostock, wiesen diese aber ab. Mit einer Verfassungsbeschwerde hatte der Mann dann aber Erfolg. Die Richter in Karlsruhe entschieden nach NDR-Recherchen im Oktober 2012, dass die Unterbringung zusammen mit starken Rauchern die körperliche Unversehrtheit des Mannes verletzt habe und ein Eingriff in dessen Grundrechte gewesen sei (2 BvR/737/11). Den Richtern im Nordosten schrieben die Verfassungsrichter ins Stammbuch, sie hätten viel zu einfach und ohne eingehende Prüfung der Sache entschieden. Nach NDR-Angaben verbüßt der gelernte Schlosser wegen versuchten Mordes derzeit noch eine sechseinhalbjährige Haftstrafe in der Vollzugsanstalt Bützow (Landkreis Rostock). Seine Entlassung stehe im Oktober bevor.

Reeder schippern weiterhin im Tief: Investoren gesucht

Hamburg (dpa) - Die deutschen Reeder erwarten nach einer aktuellen Umfrage in den nächsten zwölf Monaten keine Besserung ihrer Lage. Nur 27 Prozent von mehr als 100 befragten Führungskräften rechnen mit steigenden Charterraten für Schiffe, 39 Prozent mit steigenden Frachtraten, teilte die Unternehmensberatung PwC am Dienstag in Hamburg mit. Dennoch laufen die Modernisierung der Flotten und die Digitalisierung weiter: Rund 70 Prozent der Reeder wollen neue oder gebrauchte Schiffe kaufen, mehr als 80 Prozent verkaufen Schiffe oder verschrotten sie. Um die notwendigen Investitionen zu finanzieren, bemühen sich die Reedereien zunehmend um Kapital ausländischer Fonds.

Keine massiv stärkere Polizeipräsenz bei Hanse Sail

Schwerin/Rostock (dpa/mv) - Für die Hanse Sail ist trotz der Zwischenfälle vom vergangenen Wochenende bislang keine massiv erhöhte Polizeipräsenz vorgesehen. Hinweise auf eine Gefährdung von Veranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern lägen derzeit nicht vor, sagte Ministeriumssprecher Michael Teich am Dienstag in Schwerin. «Mit Blick auf die Urlaubszeit widerspricht es schon dem friedlichen und öffentlichen Gedanken öffentlicher Veranstaltungen, die Sicherheitsvorkehrungen von Sport- und Musikveranstaltungen oder Volksfesten massiv und außer Verhältnis stehend zu erhöhen.» Die Hanse Sail sei bereits in den vergangenen Jahren durch die Polizei mit sichtbaren und verdeckten Maßnahmen begleitet worden, sagte Teich. «Die Polizei steht hier in engem Kontakt mit den Betreibern und Veranstaltern.» Für das ganze Bundesgebiet bestehe eine anhaltend hohe, abstrakte Gefährdung, die sich jederzeit bis hin zu terroristischen Anschlägen konkretisieren könne. Die Polizei sei auf alle Eventualitäten eingestellt, versicherte der Sprecher. Zur Hanse Sail werden vom 11. bis 14. August in Rostock und Warnemünde rund eine Million Besucher erwartet. Zur Bewältigung von Amokläufen oder Terroranschlägen wie in Würzburg, München oder Ansbach gibt es Teich zufolge in der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommerns Spezialeinheiten. Für Streifenpolizisten, die vermutlich als erste an einem möglichen Tatort sind, werde derzeit ein «Erstinterventionskonzept» erarbeitet. Zudem soll die Ausstattung der Beamten weiter verbessert werden, «auch wenn das viel Geld kostet».

NSU-Prozess: Zeuge schildert anonyme Geldspende

München (dpa/lby) - Ein früherer Herausgeber einer Neonazi-Zeitschrift aus Sachsen-Anhalt hat am Dienstag im Münchner NSU-Prozess ausgesagt, er habe 2002 einen anonymen Brief mit einem beiliegenden 500-Euro-Schein erhalten. Dieser Brief stammt nach Überzeugung der Ermittler von dem damals bereits im Untergrund lebenden NSU-Trio. Der sogenannte «NSU-Brief» soll an mehrere Empfänger versandt worden sein. Er gilt als erstes Dokument, in dem die Gruppe sich unter dem Namen «Nationalsozialistischer Untergrund» offenbarte. Einer der Empfänger soll der heutige NPD-Landtagsabgeordnete David Petereit aus Mecklenburg-Vorpommern gewesen sein. Die gespendeten Geldscheine sollen aus der Beute von Banküberfällen stammen. Mitglied des NSU sollen die mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe gewesen sein. Mundlos und Böhnhardt sollen zehn Menschen aus rassistischen Motiven erschossen haben. Zschäpe ist in dem Münchner Prozess als einzige Überlebende des NSU-Trios wegen Mittäterschaft angeklagt.

Bio-Gemüseanbauer dampft Unkraut im Freiland ein

Gresse (dpa/mv) - Unkraut wird beim Gemüseanbauer BioBehr in Gresse (Landkreis Ludwigslust-Parchim) einfach «weggedämpft». Auf offenem Feld werde jetzt der Boden für die Aussaat von Bio-Kulturen wie Rucola, Babyspinat oder Babyblattsalate vorbereitet, sagte der Vorstandsvorsitzende des Gemüseanbauers Behr AG, Rudolf Behr, am Dienstag am Firmensitz im niedersächsischen Seevetal. Die vollautomatisch arbeitende Maschine könne zeitgleich drei Flächen unter drei rechteckige Hauben nehmen, aus denen 90 Grad heißer Wasserdampf in den Boden dringe. Die Hitze töte die Unkrautsamen in den oberen 4 bis 5 Zentimetern ab. Danach komme der Samen für die Gemüsepflanzen in die Erde.  Die BioBehr GmbH baut auf 155 Hektar unter anderem Brokkoli, Eisbergsalat und Mini-Romasalat an.

Theater und Orchester GmbH mit rund 120 000 Besuchern

Neustrelitz (dpa/mv) - Kurz vor Ende der Spielzeit 2015/16 hat der Intendant der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz (TOG,) Joachim Kümmritz, eine positive Bilanz gezogen. «Wir werden wieder knapp 120 000 Besucher haben», sagte Kümmritz am Dienstag in Neustrelitz. Das sei ähnlich wie im Vorjahr und das Potential, was man in der dünn besiedelten Region erreichen könne. Die TOG habe mehr Besucher als das Theater in Rostock. «Ich bin wirklich zufrieden.» So rechnet Kümmritz mit rund 13 000 Besuchern in Neustrelitz bei den Operettenfestspielen, wo das Revuestück «Im Weißen Rössl» läuft. Es werde vom Publikum gefeiert und steht noch viermal von Donnerstag bis Sonntag im Programm. «Das wird eine Auslastung von etwa 70 Prozent», schätzt Kümmritz. Nur eine Open-Air-Vorstellung war stark verregnet. «Aber die Wetter-Apps per Smartphone machen uns sehr zu schaffen», meinte der Intendant. Sobald eine Wolke vorhergesagt werde, verzichteten manche Gäste auf einen Freilufttheater-Besuch. Besonders gefragt sei das Spektakel «Die Drei von der Tankstelle» in Neubrandenburg gewesen, wo es Zusatzvorstellungen gab. Sonst hatten alle Sparten stabile Gästezahlen. Kümmritz gibt Ende Juli das Amt als Generalintendant in Schwerin auf und wird dann die TOG im Südosten und das Theater in Rostock leiten.

Nur wenige Blitze über Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin (dpa/mv) - Im Norden und damit auch in Mecklenburg- Vorpommern sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Blitze niedergegangen als in Süddeutschland. Der am Dienstag veröffentlichte Blitzatlas weist für den Nordosten einen Erdblitz je Quadratkilometer aus. Weniger Entladungen wurden nur in Berlin, Bremen, Schleswig-Holstein und dem Saarland verzeichnet, wie der Blitz-Informationsdienst von Siemens (Blids) am Dienstag mitteilte. Spitzenreiter war Sachsen mit 2,85 Blitzen je Quadratkilometer. Deutschlands «Blitz-Hauptstadt» wurde Schweinfurt in Bayern mit einem Wert von 4,5.

Minenähnlicher Gegenstand sorgt für Sperrung im Bahnhof

Rostock (dpa/mv) - Ein minenähnlicher Gegenstand hat in der Nacht zu Dienstag vorübergehend für Behinderungen auf dem Bahnhof in Rostock gesorgt. Wie die Bundespolizei mitteilte, war der Metallgegenstand kurz vor Mitternacht bei Schotterarbeiten an einem Gleis gefunden worden. Sicherheitshalber seien mehrere Bahnsteige gesperrt und Züge auf andere Gleise umgeleitet worden. Munitionsberger konnten nach mehr als drei Stunden aber Entwarnung geben: Es handelte sich um ein schweres bahntypisches Eisengewicht. «Es hatte aber durchaus Ähnlichkeit mit einer Mine», sagte ein Experte.

Spitzenkandidaten sollen Wirtschaftskonzepte erläutern

Rostock (dpa/mv)- Bürokratieabbau für Unternehmer und eine bessere Bildung von angehenden Lehrlingen - das fordert der Präsident der Industrie- und Handelskammer(IHK) Rostock, Claus Ruhe Madsen, von der künftigen Landesregierung. Auf einer Podiumsdiskussion heute Abend sollen sich die Spitzenkandidaten von SPD, CDU, Linke, Grüne, FDP und AfD für die Landtagswahl den Fragen von Unternehmern aus Mecklenburg-Vorpommern stellen. Eingeladen haben IHK, Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern und der Unternehmerverband Rostock-Mittleres-Mecklenburg.

Mehrere Tausend Euro Schaden nach Brand eines Wohnanbaus

Ventschow (dpa/mv) - Beim Brand eines Hausanbaus in Ventschow (Kreis Nordwestmecklenburg) ist ein Schaden von mehreren Tausend Euro entstanden. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Das Feuer zog auch das Hauptwohnhaus in Mitleidenschaft, wie eine Polizeisprecherin am Dienstagmorgen sagte. Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten den Brand innerhalb von rund einer Stunde unter Kontrolle. Die Brandursache und die genaue Schadenshöhe waren zunächst unklar.

Auto brennt in Wismar: Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Wismar (dpa/mv) - In Wismar (Landkreis Nordwestmecklenburg) hat in der Nacht zum Dienstag ein Auto gebrannt. Dabei entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro, wie die Polizei mitteilte. Brandstiftung könne nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei ermittelt.