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Flaggenkunde: Die Zeichen am Strand

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Jeder hat sie schon mal gesehen - die bunten Flaggen am Strand. Aber welche Bedeutung hat welche Flagge? Und wann ist das Baden am sichersten? Hier findet ihr unsere kleine Flaggenkunde. mehr...
Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Ausstellungseröffnung in Ernst-Barlach-Stiftung

Güstrow (dpa/mv) - Im Haus der Ernst-Barlach-Stiftung in Güstrow ist am Sonntag die Ausstellung «Lichte Finsternis ? Alfred Kubin und Ernst Barlach» eröffnet worden.Die Ausstellung stellt erstmals Zeichnungen der beiden Künstler gegenüber. Aus ihren Werken spreche die Besinnung auf das Unbewusste, auf intensives Traumerleben, auf eine Welt des Irrealen, Dämonischen und Geheimnisvollen, teilte die Stiftung mit. Rund 50 Gäste kamen zum Start der Ausstellung am Sonntagvormittag. «Wir sind dennoch sehr zufrieden mit der Eröffnung. Wegen des guten Wetters haben wir eigentlich mit weniger Andrang gerechnet», sagte ein Sprecher der Stiftung am Sonntag. Kubin (1877?1959) und Barlach (1870?1938) waren in ganz unterschiedlichen Kulturräumen verwurzelt. Sie stammen aus Oberösterreich beziehungsweise Norddeutschland. Persönliche Begegnungen fanden nie statt. Erhalten sind jedoch Briefe an dritte Personen, in denen sie sich in gegenseitiger großer Wertschätzung äußern. Gezeigt werden insgesamt 80 Zeichnungen von Kubin und Barlach sowie von Kubin illustrierte Bücher und Mappenwerke. Grübelnd und hellsichtig suchten die beiden Künstler im Laufe ihres Schaffens die einfache Form, mit welcher sie die Wirklichkeit gestalten wollten. Kubin hatte sie in der Federzeichnung gefunden, Barlach war als Bildhauer der Gewandfigur ein Meister der Reduktion. Die Kubin und Barlach miteinander verbindende «Lebensstimmung» zeige sich in ihrem Versuch, hinter der Fassade des Scheins das «Wahrhaftige» herauszukristallisieren.

600 Teilnehmer bei neunter Christopher-Street-Day-Parade

Schwerin (dpa/mv) - Rund 600 Menschen haben in Schwerin an der neunten Parade zum Christopher-Street-Day teilgenommen. Unter dem Motto «Homophobie raus aus den Köpfen! Wissen schafft Akzeptanz» zogen die bunt gekleideten Teilnehmer am Samstag zu Partymusik quer durch die Innenstadt. Der Aufzug sei den Erwartungen gemäß friedlich verlaufen, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Christopher-Street-Day Paraden in Deutschland finden nicht am 28. Juni, dem genauen Jubiläumsdatum des historischen Aufstandes von Homosexuellen in New York, statt; hierzulande demonstrieren die Teilnehmer an verschiedenen Wochenenden im Sommer für Akzeptanz von Homosexuellen.

Landesraumentwicklungsprogramm: Zweite Runde startet

Greifswald (dpa/mv) - Der Entwurf des Landesraumentwicklungsprogramms geht in die zweite Beteiligungsrunde. In vier Dialogrunden in Greifswald, Neubrandenburg, Rostock und Schwerin will Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) die Veränderungen gegenüber dem ersten Entwurf erläutern und die Diskussion zum künftigen Landesentwicklungsprogramm fortführen. Die erste Veranstaltung startet am Montagabend in Greifswald. In der ersten Stufe des Beteiligungsverfahrens waren nach Angaben des Ministeriums rund 2100 Stellungnahmen eingegangen. Das Programm, das vermutlich 2016 beschlossen werden soll, benennt unter anderem die Ausbauziele für Windparks auf See. Nach Protesten von Schifffahrtseinrichtungen sowie Tourismus- und Umweltverbänden hatte die Regierung die Eignungsflächen um fast zwei Drittel auf 200 Quadratkilometer reduziert. Erstmals taucht nach Ministeriumsangaben in dem etwa 80-seitigen Papier die Kommunikationsinfrastruktur als eigenständiger Bereich auf. Zudem werden Zentren wirtschaftlicher Entwicklung gekennzeichnet und besonders förderungswürdige ländliche Regionen benannt.

Rund 1000 Interessierte beim Tag der offenen Tür des BSH

Hamburg (dpa/lno) - Trotz großer Hitze sind am Samstag rund 1000 Besucher zum Tag der offenen Tür des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg gekommen. «Wir haben gute Gespräche geführt, das Publikum war sehr fachinteressiert», sagte Sprecherin Susanne Kehrhahn-Eyrich vom BSH, das in diesem Jahr sein 25. Gründungsjubiläum begeht. Eigentlich habe man die Pforten um 15.00 Uhr schließen wollen, wegen des großen Andrangs aber um eine Stunde verlängert. Unter anderem konnte ein Rundgang auf dem Wracksuchschiff «Wega» unternommen werden - inklusive Radioaktivitäts-Messung des Wassers und der Entnahme einer Meeresboden-Probe.

Premierenausfall im Volkstheater wegen falschen Feueralarms

Rostock (dpa/mv) - Wegen eines falschen Feueralarms ist am Samstagabend die Premiere der Operette «Im Weissen Rössl» im Rostocker Volkstheater ausgefallen. «Die Ursache für den Fehler ist unbekannt», sagte der kaufmännische Geschäftsführer des Volkstheaters, Stefan Rosinski, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Die im Jahr 2011 eingebaute Anlage sei erst vergangene Woche gewartet worden. Mehr als 30 Minuten hatten die rund 300 Premierengäste auf dem Vorplatz ausgeharrt, bis Intendant Sewan Latchinian die schlechte Nachricht über die endgültige Absage übermitteln musste. Den Gästen wurde angeboten, die für Sonntag angesetzte Vorstellung der Operette zu besuchen. Am Sonntagvormittag stehe zunächst die Fehlersuche auf dem Programm, sagte Rosinski.

Auto prallt auf Baumstumpf: Beifahrer schwer verletzt

Teschvitz (dpa/mv) - Ein Autofahrer ist auf einer Straße bei Teschvitz (Kreis Vorpommern-Rügen) gegen einen Baumstumpf gefahren - Sein Beifahrer ist bei dem Unfall schwer verletzt worden. Der 53 Jahre alte Autofahrer war am Samstagnachmittag zu schnell unterwegs gewesen und kam deshalb in einer Linkskurve nach rechts von der Straße ab, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Daraufhin fuhr er in einen Baumstumpf. Sein gleichaltriger Mitfahrer wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt.

Harley-Fahrer prallt gegen Leitplanke: Schwer verletzt

Altefähr (dpa/mv) - Ein Harley-Fahrer ist auf einer Bundesstraße bei Altefähr (Kreis Vorpommern-Rügen) gegen eine Leitplanke geprallt und hat sich schwere Verletzungen zugezogen. Der 48-Jährige war am Samstagmittag in einer Rechtskurve nach links von der Straße abgekommen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er fuhr daraufhin in die Leitplanke und stürzte auf die Straße - ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus.

Betrunken im Straßenverkehr: Autofahrer schwer verletzt

Anklam (dpa/mv) - Ein Autofahrer hat sich in Anklam (Kreis Vorpommern-Greifswald) mit seinem Fahrzeug überschlagen und ist mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Der 31-Jährige geriet am frühen Sonntagmorgen in den Gegenverkehr, wie die Polizei am Sonntagmorgen mitteilte. Eine 23-Jährige, die auf der entgegengesetzten Spur fuhr, konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Daraufhin kamen beide Autos von der Fahrbahn ab. Der Wagen der 23-Jährigen prallte gegen die Leitplanke; das Auto des 31-Jährigen überschlug sich. Ein Alkoholtest bei dem Mann ergab einen Wert von 1,93 Promille.

Jetski überfährt Wassersportler

Hiddensee (dpa) - Eine Frau hat vor der Ostsee-Insel Hiddensee einen Wassersportler bei einem Bergungsmanöver mit einem Jetski überfahren. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann in ein Krankenhaus nach Stralsund. Die 37 Jahre alte Jetski-Fahrerin hatte am Samstagnachmittag versucht, den Mann zurück ans Ufer zu bringen, nachdem er mit einem Schleppreifen abgetrieben war, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie fuhr allerdings über den Schleppreifen. Der Mann erlitt schwere Verletzungen an der Schulter und am Bein. Zeugen holten den Verletzten aus dem Wasser und alarmierten die Polizei. Gegen die Frau wurde Strafanzeige erhoben.

Sportboot auf Müritz abgebrannt: Besitzer in Klinik

Rechlin (dpa/mv) - Beim Brand ihres Sportbootes auf der Müritz sind die beiden Besitzer schwer verletzt worden. Wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte, ging das Boot am Samstagabend nahe Rechlin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) in Flammen auf. Der 39-jährige Mann und die 33 Jahre alte Frau konnten sich durch einen Sprung ins Wasser retten. Sie wurden von Wassersportlern aus dem See geholt und kamen mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus. Ihr Motorboot wurde ans Ufer geschleppt. Der Schaden beträgt 35 000 Euro. Wie es zu dem Brand kam, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

Linke: Mehr deutsch-polnische Polizeistreifen im Grenzgebiet

Schwerin (dpa/mv) - Die Linke im Landtag hat mehr gemeinsame deutsch-polnische Polizeistreifen im Grenzgebiet gefordert. «Im vergangenen Jahr wurden nur 24 gemeinsame Streifen durchgeführt, in diesem Jahr bislang 11», sagte der innenpolitische Sprecher der größten Oppositionsfraktion, Peter Ritter, unter Berufung auf die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage. Das sei zu wenig. Gemeinsame Streifen seien wichtig für das Sicherheitsgefühl der Menschen im grenznahen Raum. Allerdings müssten die Beamten dafür die Sprache des jeweils anderen Landes sprechen, um mit den Einwohnern ins Gespräch kommen zu können. Die Polnisch-Kenntnisse hiesiger Polizeibeamter seien jedoch nicht sehr ausgeprägt. Ritter kritisierte, dass an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow ein Angebot zum Erlernen der polnischen Sprache fehle. Im deutsch-polnischen Grenzraum empfinden viele Menschen eine hohe Kriminalitätsbelastung, vor allem durch Wohnungseinbrüche. Ritter hatte in der Kleinen Anfrage nach aktuellen Entwicklungen bei der Kriminalität in der Region im laufenden Jahr gefragt. Dies konnte die Landesregierung nicht beantworten. Die Polizeiliche Kriminalstatistik werde erst zum Jahresende fertiggestellt, hieß es. Mit einem deutsch-polnischen Vertrag, der vor einem Jahr geschlossen wurde, sollen Polizisten im jeweils anderen Land mehr Befugnisse zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität erhalten. Er soll in Kürze in Kraft treten. War zuvor beispielsweise eine deutsch-polnische Streife in Polen unterwegs und stellte einen Verdächtigen, durfte der deutsche Beamte nicht aktiv werden. Dies war dem polnischen Kollegen vorbehalten. Auf Basis des neuen Vertrags kann auch der deutsche Polizist dort jemanden bei entsprechendem Verdacht festnehmen.

Festival-Preisträger geben Jubiläumskonzert in Ulrichshusen

Ulrichshusen (dpa/mv) - Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern begehen ihr 25-jähriges Bestehen mit einem großen Geburtstagsfest auf Schloss Ulrichshusen (Mecklenburgische Seenplatte). Gleich mehrere Konzerte und Gesprächsrunden stehen dazu heute auf dem Programm. So spielt am Abend ein eigens zusammengestelltes Festspielorchester unter Leitung von Christoph Eschenbach Werke von Mozart, Beethoven und Hindemith. Dem Orchester gehören vorwiegend Preisträger des Nachwuchswettbewerbs «Junge Elite» an, der seit 1995 Bestandteil des Festivals ist. Eschenbach, hochdekorierter Pianist und weltweit gefragter Dirigent, spielt zuvor mit dem Cellisten Daniel-Müller Schott, 1995 erster «Elite»-Preisträger, eine Beethoven-Sonate. Schon am Vormittag gestalten unter anderem der Geiger Daniel Hope, der Pianist Sebastian Knauer und das Fauré Quartett als maßgebliche Künstler in der 25-jährigen Festspiel-Geschichte den Auftakt der Geburtstagsfeier. Die Festspiele MV gehören mit jährlich etwa 80 000 Besuchern zu den größten Klassik-Festivals in Deutschland.

Zweiter Fünffach-Anlauf in der Kreuzfahrtgeschichte Rostocks

Rostock (dpa/mv) - Zum zweiten Mal in der Kreuzfahrtgeschichte von Rostock kommen heute gleich fünf der riesigen Hotelschiffe nach Warnemünde. Mit der «Viking Star», der «MSC Sinfonia», der «Celebrity Silhouette», der «Seven Seas Voyager» und der «Empress» werden rund 8200 Passagiere erwartet. Gleichzeitig werden viele der rund 3700 Crew-Mitglieder an Land gehen. Allerdings können nur die «Viking Star», die «MSC Sinfonia» und die «Celebrity Silhouette» an einem der begehrten Liegeplätze in Warnemünde festmachen. Die beiden anderen Kreuzfahrtschiffe werden im Seehafen anlegen. Die «Viking Star» wird als letztes der fünf Schiffe den Planungen zufolge Rostock gegen 23.00 Uhr verlassen.

Bremer Tom Maron gewinnt traditionelles Sundschwimmen

Stralsund (dpa/mv) - Überraschungssieger bei der 51. Auflage des traditionellen Sundschwimmens in Stralsund: Mit einer Zeit von 25 Minuten und 47 Sekunden ging der 19-jährige Bremer Tom Maron Samstag als schnellster Schwimmer ins Ziel. Bei den Frauen siegte mit der Dresdnerin Jenny Wachsmuth (26.41 Minuten) die Gesamtsiegerin des Vorjahres, teilte Ulli Hinz von der DLRG-Ortsgruppe Stralsund mit. Damals war sie eine Zeit von 24 Minuten und 51 Sekunden geschwommen. Insgesamt legten 998 Teilnehmer die 2315 Meter lange Distanz von Altefähr (Insel Rügen) nach Stralsund bei besten Bedingungen zurück - 23 Grad Wassertemperatur, 30 Grad in der Luft und beinahe Windstille. Ältester Teilnehmer des Traditionsschwimmens war der 81-Jährige Claus Püschel - er kam nach einer Stunde, vier Minuten und 59 Sekunden ins Ziel. «Eine Topleistung», sagte Hinz. Das Sundschwimmen auf der Meerenge zwischen Rügen und Stralsund findet seit 1965 statt. Der Startschuss dafür wird traditionell am ersten Sonnabend im Juli gegeben. Die Teilnehmer kamen in diesem Jahr überwiegend aus Deutschland. 14 Sundschwimmer hatten sich aus dem Ausland, darunter Australien, Neuseeland Tschechien und der Schweiz, angemeldet. Aus Sicherheitsgründen ist die Zahl der Teilnehmer auf rund 1000 begrenzt. 

Auffahrunfall auf A20: Sechs Menschen verletzt

Rostock (dpa/mv) - Fünf Erwachsene und ein Kind sind am Samstag durch einen Auffahrunfall auf der A20 bei Rostock verletzt worden. Zur Unfallaufnahme wurde die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Rostock-Südstadt und Rostock-West in Richtung Lübeck zeitweise komplett gesperrt. Ein Auto war aus zunächst ungeklärter Ursache auf den vorausfahrenden Wagen gefahren, wodurch dieser ins Schleudern geriet und in die Leitplanke krachte. Zur medizinischen Versorgung waren drei Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber vor Ort. Der Sachschaden war zunächst unbekannt.

Hitze löst Run auf Ostsee-Strände aus

Warnemünde (dpa/mv) - Zehntausende zusätzliche Spontanurlauber hat die Tropenhitze an die Strände Mecklenburg-Vorpommerns gelockt. «Das ist absolut ein Wochenende, an dem der Motor auf Hochtouren läuft», sagte der Sprecher des Tourismusverbandes, Tobias Woitendorf am Samstag. Vor allem aus den großen Metropolen hätten sich viele Sonnenhungrige spontan entschlossen, an die Küste in Mecklenburg-Vorpommern zu kommen. Die Zahl der Spontanreisenden hat in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen. Dieser Trend wird verstärkt durch die Fernbusse, die vor allem für junge Menschen in den Metropolen attraktive Angebote haben. Die Buchungsauslastung liege jetzt bei 90 Prozent, auch die Campingplätze seien sehr stark nachgefragt, sagte Woitendorf. In der offiziellen Statistik, in der Beherbergungsstätten mit mehr als neun Betten ausgewiesen werden, gibt es landesweit rund 180 000 Betten. Dazu kommen noch 100 000 Schlafgelegenheiten auf den Campingplätzen und ungefähr die gleiche Zahl von Betten in kleingewerblichen Betrieben. Die Außengastronomie profitiere auch stark vom Wetter. Der große Andrang bedeute für die Branche eine große Herausforderung. «Bei der Hitze sind die Mitarbeiter fast im Dauereinsatz», sagte Woitendorf. «Bei Wassertemperaturen in der Ostsee um die 18 Grad kann man sich gut abkühlen», sagte Woitendorf. Viele nutzten nach seinen Angaben das gute Wetter aber auch, um Wassersport wie Kanufahren oder Segeln zu betreiben. Neben dem Hochsommerwetter lockten aber auch Veranstaltungen wie die am Samstag eröffnete Warnemünder Woche oder das traditionelle Sundschwimmen in Stralsund zusätzlich Besucherscharen an. Vor dem kühlenden Bad in der Ostsee wurden die Autofahrer aber vielerorts auf eine Geduldsprobe gestellt. Vor allem die Anfahrten zu den Inseln Rügen und Usedom waren sehr stark frequentiert, wie ein Sprecher des Lagedienstes in Schwerin berichtete. Auch auf anderen Straßen zur Küste standen die Autos Stoßstange an Stoßstange. An vielen Badeorten waren zudem die Parkplätze überfüllt.

Student aus Österreich erhält Caspar-David-Friedrich-Preis

Greifswald (dpa/mv) - Der aus Wien stammende Student Lukas Janitsch ist am Samstag mit dem Caspar-David-Friedrich-Preis geehrt worden. Janitsch, derzeit Gaststudent an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste, habe die Jury durch seine besondere Auseinandersetzung mit der Beziehung von Mensch und Natur überzeugt, sagte eine Sprecherin der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft am Samstag in Greifswald. Er habe duftende Guckkästen, Fotografien, Objekte und Malereien geschaffen, in denen Vogelfedern, Würmer und Falter neben Skulpturen aus Naturstein und algengefüllten PET-Flaschen zu Hauptdarstellern werden. Zugleich wurde am Samstag eine Ausstellung im Caspar-David-Friedrich-Zentrum mit Werken des Preisträgers eröffnet. Um den mit 2000 Euro dotierten Caspar-David-Friedrich-Preis 2015 hatten sich 52 Studenten aus Greifswald, Kopenhagen und Dresden - den Studienorten des in Greifswald geborenen Caspar David Friedrich (1774-1840) - beworben. Neben dem Preisgeld und der Ausstellung wird eine Postkartenserie mit Motiven der preisgekrönten Werke gedruckt.

Unbekannte greifen Pärchen auf dem Nachhauseweg an

Rostock (dpa/mv) - Zwei Räuber haben am frühen Samstagmorgen in Rostock ein Pärchen angegriffen und zusammengeschlagen. Wie die Polizei mitteilte, rissen die Männer die Handtasche der 27-Jährigen an sich, in der sich alle Wertgegenstände des Paares befanden. Daraufhin ergriffen die beiden Täter mit der Beute die Flucht. Die Frau erlitt bei dem Angriff eine Platzwunde am Kopf, dem 32-jährigen Mann wurde ein Zahn ausgeschlagen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Autos prallen auf Kreuzung zusammen: vier Menschen verletzt

Ducherow (dpa/mv) - Bei einem Verkehrsunfall in Ducherow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) sind vier Menschen schwer verletzt worden, darunter ein vier Jahre altes Kind. Ein 45-jähriger Autofahrer hatte am Freitagabend an einer Kreuzung die Vorfahrt missachtet und stieß mit einem anderen Fahrzeug zusammen, teilte die Polizei in Neubrandenburg mit. Der Unfallverursacher prallte mit seinem Auto gegen eine Gebäudewand. Das andere Fahrzeug wurde gegen ein Geländer geschleudert. Ein 54-jähriger Mann, seine 51 Jahre alte Ehefrau und ihr vierjähriges Enkelkind wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Unfallverursacher erlitt schwere Verletzungen.

Betrunkener Autofahrer prallt gegen Baum: schwer verletzt

Malchin (dpa/mv) - Ein betrunkener 24-Jähriger ist bei Malchin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) mit seinem Auto gegen einen Baum geprallt und dabei schwer verletzt worden. Wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte, kam der junge Mann in der Nacht zum Samstag auf einer Landstraße von der Fahrbahn ab und prallte daraufhin gegen zwei Bäume. Die Polizei stellte bei dem Fahrer einen Alkoholwert von 1,98 Promille fest. Er war alleine im Auto unterwegs.