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Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Mann stirbt nach Wohnungsbrand in Güstrow

Güstrow (dpa/mv) - Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus ist ein 59-Jähriger in Güstrow ums Leben gekommen. Das Feuer sei am Montagnachmittag aus bisher ungeklärter Ursache in seiner Wohnung ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Der Mann sei ins Krankenhaus gebracht worden und dort gestorben. Zwölf weitere Bewohner des dreistöckigen Hauses konnten ihre Wohnungen unverletzt verlassen.

Grüne Woche als Werbeplattform: Erneut 60 Aussteller aus MV

Schwerin (dpa/mv) - Mit großen Erwartungen blickt die Ernährungsgüterwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns auf die am Freitag beginnende Internationale Grüne Woche in Berlin. Die zehntägige Schau am Funkturm gilt als eine der weltweit größte Verbrauchermessen und damit als wichtiger Treffpunkt zum Knüpfen neuer Geschäftskontakte. Rund 60 Unternehmen, Verbände, Landkreise und Tourismusanbieter aus Mecklenburg-Vorpommern haben ihre Teilnahme angekündigt. Am Dienstag (13.00 Uhr) will Agrarminister Till Backhaus (SPD) in Schwerin über die Angebote in der traditionellen Länderhalle informieren. Sie gehört laut Backhaus in jedem Jahr zu den beliebtesten Messeständen. Bis zu 50 000 Besucher werden dort täglich gezählt.

AfD-Landeschef äußert sich zu Kandidatur in Merkel-Wahlkreis

Schwerin (dpa/mv) - AfD-Landeschef Leif-Erik Holm will am Dienstag (10.00 Uhr) in Stralsund bekanntgeben, ob er bei der Bundestagswahl in diesem Herbst als Direktkandidat im Wahlkreis von Angela Merkel (CDU) antritt. Die Wahl des Ortes gilt als sicheres Indiz dafür, dass der 46-Jährige dem Drängen seiner Partei nachgibt und Merkel in ihrem Wahlkreis Vorpommern-Rügen herausfordern wird. In Stralsund unterhält Merkel ihr Wahlkreisbüro. Angesichts guter AfD-Ergebnisse bei der Landtagswahl sieht Holm Chancen, in Vorpommern auch bei der Bundestagswahl Direktmandate erringen zu können. Merkel errang bei allen Bundestagswahlen seit 1990 das Direktmandat im Ostsee-Wahlkreis mit Rügen, Stralsund und seit 2013 auch mit Greifswald. Bei der letzten Bundestagswahl kam sie auf 56,2 Prozent der Erststimmen.

Vorbereitung für Nato-Übung mit Niederländern in Vorpommern

Torgelow (dpa/mv) - In der Region Torgelow (Kreis Vorpommern-Greifswald) bereiten Soldaten aus den Niederlanden und Deutschland derzeit eine größere Nato-Übung vor. Was auf dem Übungsplatz Jägerbrück und später in Polen geplant ist, soll heute in Torgelow vorgestellt werden. Die etwa 600 Soldaten der niederländischen Streitkräfte und eines deutschen Panzerbataillons aus Bergen (Niedersachsen) wollen als gemeinsame Einheit unter anderem das Zusammenspiel von Schützenpanzern, Kampfpanzern und Einheiten mit kleineren Fahrzeugen üben. Bis Ende Januar könne es durch die Verlegungen der Truppe zeitweise zu Einschränkungen im Straßenverkehr kommen, hieß es beim Landkreis. Die Soldaten sollen bis Ende Januar in Vorpommern bleiben und dann an einer größeren Nato-Übung unter dem Titel «Bison Drawsko» nahe dem polnischen Dramburg (Drawsko Pomorskie) teilnehmen.

Voraussichtlich Plädoyers in Korruptionsprozess

Schwerin (dpa/mv) - Im Korruptionsprozess gegen einen ehemaligen Beamten des Landeskriminalamtes (LKA) vor dem Schweriner Landgericht soll heute die Beweisaufnahme abgeschlossen werden. Dann könnten die Plädoyers gehalten werden, erklärte ein Gerichtssprecher. Seit Mitte November stehen ein 60-jähriger Ex-Kriminalhauptkommissar, dessen 61-jährige Ehefrau und eine 69 Jahre alte selbstständige Unternehmensberaterin vor Gericht. Der frühere LKA-Beamte soll von ihr zwischen 2008 und April 2016 mindestens 300 000 Euro für personenbezogene Recherchen unter Nutzung polizeilicher Auskunftssysteme und für die Weitergabe interner Informationen erhalten haben. Die Firmenberaterin ist wegen Bestechung und Anstiftung zur Verletzung von Dienstgeheimnissen angeklagt. Die Ehefrau muss sich wegen Beihilfe zur Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung verantworten.

Brand in Wohnzimmer: 120 000 Euro Sachschaden

Sparow (dpa/mv) - Ein Brand in einem Einfamilienhaus in Sparow hat einen Sachschaden von etwa 120 000 Euro verursacht. Bei dem Feuer, das am Montagnachmittag im Wohnzimmer des Hauses im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ausgebrochen war, wurde zudem eine 57-jährige Bewohnerin leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Brandursache sei noch unklar.

2000 Einsätze für Seenotretter: DGzRS stellt neue Zahlen vor

Cuxhaven (dpa) - Rund 2000 Mal sind die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im vergangenen Jahr zu Einsätzen in Nord- und Ostsee ausgerückt - etwa so häufig wie in den Jahren davor. Im Dezember brachten die Helfer einen vermissten Fischer an Land, dessen havariertes Boot stundenlang vor der Stadt Rerik auf der Ostsee getrieben war. Im Oktober gelang es Einsatzkräften, einen vor Borkum auf Grund gelaufenen Krabbenkutter freizuschleppen. In der Ägäis unterstützte die DGzRS für mehrere Wochen ihre griechischen Kollegen bei der Rettung von Flüchtlingen. Auf dem in Cuxhaven stationierten Rettungskreuzer «Hermann Marwede» will die neue DGzRS-Botschafterin, Fernsehmoderatorin Heike Götz («Landpartie»), am Dienstag (11.00 Uhr) ausführliche Zahlen vorstellen.

Empor Rostock vor Verpflichtung von Aufbauspieler Lind

Rostock (dpa/mv) - Handball-Zweitligist HC Empor Rostock ist auf der Suche nach Verstärkungen im Kampf gegen den Abstieg fündig geworden. Der Tabellenletzte will Aufbauspieler Kevin Lind vom kroatischen Erstligisten RK Moslavina Kutina verpflichten. «Kevin hat sich im Probetraining der vergangenen Woche gegen seinen Landsmann Rudolf Cuzic durchgesetzt. Wir bieten ihm einen Kontrakt bis zum 30. Juni mit der Option auf Verlängerung an», sagte Empors Sportvorstand Guntram Porath am Montag. Der 22 Jahre alte Lind fühlte sich beim Probetraining in der vergangenen Woche sehr wohl im Team. «Ich wurde sofort integriert. Trotz anderer Angebote möchte ich gern bei diesem Traditionsverein Verantwortung übernehmen, kenne natürlich die Tabellensituation», sagte der Sohn einer kroatischen Mutter und eines deutschen Vaters. 

Mehr als 160 Schornsteinfeger bringen Glück in MV

Schwerin (dpa/mv) - Drei führende Mitglieder der Schornsteinfeger-Innung in Mecklenburg-Vorpommern haben am Montag Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) Glück fürs neue Jahr gewünscht. «Ein Schornsteinfeger ist heute auf vielen Feldern aktiv», sagte Glawe. Vom klassischen Kaminkehrer habe sich das Berufsfeld auch zum Dienstleister für Sicherheits-, Umwelt- und Energiefragen entwickelt. Von den mehr als 160 Schornsteinfegern im Land sind den Angaben zufolge 142 oder fast 85 Prozent in der Innung organisiert. Sie bildeten 32 Lehrlinge aus.

Vereinbarung für mehr Gesundheitsvorsorge unterzeichnet

Schwerin (dpa/mv) - Krankenkassen, Sozialversicherungsträger, Bundesarbeitsagentur, Land und Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern wollen künftig gemeinsam in der Gesundheitsvorsorge aktiv werden. Dazu haben Vertreter dieser Gruppierungen am Montag eine Vereinbarung unterzeichnet. Sie wollen künftig ihre Projekte abstimmen, um Doppelstrukturen zu vermeiden. Auch soll versucht werden, mehr Menschen als bisher zu erreichen. So erweise es sich bislang als schwierig, Präventionsangebote an Langzeitarbeitslose zu bringen, sagte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU). Hintergrund für die Vereinbarung ist das Präventionsgesetz des Bundes. Von diesem Jahr an sollen von den Krankenkassen im Land 5,8 Millionen Euro jährlich für die Prävention bereitgestellt werden. Zusätzlich will das Schweriner Gesundheitsministerium jährlich 2,7 Millionen Euro beisteuern.

Knapp 2000 Schulschwänzer in MV: «Dramatischer Anstieg»

Schwerin (dpa/mv) - Die Zahl der Schulschwänzer ist in Mecklenburg-Vorpommern gestiegen. Im vergangenen Schuljahr fehlten 1972 Schüler länger als fünf Tage unentschuldigt, wie das Bildungsministerium am Montag in Schwerin mitteilte. Bei 125 330 Schülern an öffentlichen allgemein bildenden Schulen insgesamt entspreche dies einem Anteil von 1,5 Prozent. Im Schuljahr davor galten 1361 Schüler oder 1,1 Prozent als Schulschwänzer. Ministerin Birgit Hesse (SPD) sieht nach eigenen Worten keinen Grund zur Beunruhigung. «Wir müssen die Entwicklung genau beobachten», sagte sie. Möglicherweise gingen die Lehrer sensibler als früher mit den Fehltagen um und vermerkten sie im Klassenbuch. Mit einem Sieben-Punkte-Programm wolle das Land die Zahl der Schulschwänzer verringern. Es sehe pädagogische Maßnahmen vor. Spätestens am sechsten unentschuldigten Fehltag soll das Jugendamt eingeschaltet werden. Die oppositionelle Linke sprach von einem dramatischen Anstieg der Zahlen um fast die Hälfte binnen eines Jahres. Das Bildungsministerium bekomme das Problem nicht in den Griff, sagte die Fraktionsvorsitzende Simone Oldenburg. «Es ist offenbar nicht in der Lage, die immer wieder angekündigten Maßnahmen endlich umzusetzen.» So fehlten noch immer ein landeseinheitlicher Handlungsleitfaden und gezielte Lehrerfortbildungen. «Ungeachtet dessen handelt es sich bei dem Sieben-Punkte-Programm ohnehin um völlig unverbindliche Hinweise, eine Rechtsvorschrift als Grundlage des Handelns gibt es nicht.»

Bürgermeister von Prerow schlägt neues Verkehrskonzept vor

Prerow (dpa/mv) - Im Zuge der Planungen zum Neubau eines Hafens vor Prerow hat Bürgermeister René Roloff (parteilos) ein neues Verkehrskonzept für das Ostseebad vorgeschlagen. Es gehe darum, die «etwas unglückliche Verkehrssituation im Sommer» aufzulösen, sagte Roloff am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Er wolle den Gemeindevertretern vorschlagen, diese Themen in einem Zusammenhang zu betrachten. Die letzte Verkehrsuntersuchung sei zehn Jahre alt, die neue Untersuchung müsste die starke Zunahme der Zahl der Touristen und insbesondere der Fahrradfahrer miteinbeziehen. Auch hätten sich die touristischen Verkehrsströme völlig verändert. Ein Ziel des neuen Konzepts könnte es sein, die Menschen zu motivieren, das Auto länger stehen zu lassen und damit mehr Ruhe in den Ort zu bringen. Früheren Planungen zufolge soll der rund zwölf Millionen Euro teure Hafenneubau den umstrittenen Nothafen Darßer Ort ersetzen. Der Hafenbau soll bis zum Jahr 2019/2020 abgeschlossen sein. Der Nothafen liegt mitten in der Kernzone des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft, die Zufahrt sandet regelmäßig zu. Die Ausbaggerung sorgt seit Jahrzehnten für Streit. Auch aktuell ist der Hafen für den Seenotrettungskreuzer wegen der Sandablagerungen nicht erreichbar.

Mietpreisbremse soll auch in MV eingeführt werden

Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommern soll die Mietpreisbremse nun auch bekommen. SPD und CDU haben für die Landtagssitzung kommende Woche einen entsprechenden Antrag vorgelegt. Die Mietpreisbremse soll demnach auf Antrag von Kommunen eingeführt werden, die von stark steigenden Mieten betroffen sind. Solche Anträge liegen aus Rostock und Greifswald vor. Im April 2016 hatte die Koalitionsmehrheit im Landtag einen gemeinsame Antrag von Linken und Grünen auf Einführung der Mietpreisbremse noch abgelehnt. Gemäß der 2015 vom Bund beschlossenen Mietpreisbremse darf bei neuen Verträgen die Miete nur noch zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Bislang nutzten aber nur sehr wenige Mieter ihr Klagerecht und gehen gerichtlich gegen ihre Vermieter vor. Nach einem Bericht der «Ostsee-Zeitung» (Montag) zählt Mecklenburg-Vorpommern neben Sachsen-Anhalt, Sachsen und dem Saarland zu den Bundesländern, die noch keine Mietpreisbremse eingeführt haben. Die Länder können Gebiete festlegen, in denen sie gilt.

Kulturzentrum ehrt Fotografin Tüllmann mit Gesprächsabend

Neustrelitz/Berlin (dpa/mv) - Das Kulturzentrum Alte Kachelofenfabrik in Neustrelitz (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) widmet der Fotografin Abisag Tüllmann (1935-1996) einen Film- und Gesprächsabend. Dazu wird am 21. Januar die Filmregisseurin Claudia von Alemann in dem Neustrelitzer Fabrikkino erwartet, wie Leiter Horst Conradt am Montag mitteilte. Die zuletzt in Frankfurt am Main lebende Tüllmann gelte mit ihren umfangreichen Schwarz-Weiß-Fotografin als einer wichtigsten Foto-Zeitzeugen bundesdeutscher Wirklichkeit, die eine politische und kulturelle Ära abbildete. Dazu gehörten die 1960er Jahre in und um Frankfurt am Main. Ihr Motto hieß «Fotografieren heißt teilnehmen». Die Berliner Filmemacherin Alemann hatte einen Porträtfilm über ihre langjährige Bekannte vorgelegt. Die Alte Kachelofenfabrik wurde schon mehrfach für ihr vielfältiges Filmprogramm, das mit Musik, Vorträgen, Ausstellungen und Diskussionen verknüpft wird, ausgezeichnet.

Mord-Ermittlungen wegen Vermisstem bei Tessin gehen weiter

Tessin (dpa/mv) - Der mutmaßliche Mord an einem Mann aus Kronskamp (Landkreis Rostock), dessen Leiche vor wenigen Tagen erfolglos auf einem Grundstück bei Tessin gesucht wurde, gibt Staatsanwaltschaft und Polizei weiter Rätsel auf. «Die Sucharbeiten auf dem Grundstück des Tatverdächtigen sind beendet, die Ermittlungen gehen aber weiter», sagte Staatsanwalt Harald Nowack am Montag in Rostock. Der 27-Jährige wird seit April 2016 vermisst. Der Verdächtige und der Vermisste kannten sich, sagte Nowack. Es wäre die zweite Gewalttat, die dem inzwischen 30 Jahre alten Tatverdächtigen angelastet wird.   Der Mann aus einem Dorf bei Tessin sitzt wegen einer brutalen Messerattacke am 31. Oktober in Goritz bei Tessin in Haft. Das Opfer erlitt schwere Halsverletzungen, überlebte aber. Der ebenfalls 27-Jährige war damals wegen einer Panne mit seinem Wagen auf der Straße liegengeblieben. Sein Kontrahent kam mit einem Auto vorbei und soll auf ihn eingestochen haben. Eine Autofahrerin fand den Schwerverletzten an der Straße und holte Hilfe.     Die Männer sollen sich um eine Frau gestritten haben. Der mutmaßliche Täter war geflohen, aber am Abend in seiner Wohnung festgenommen worden. Später erging Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Der 30-Jährige bestreite allerdings die Messer-Attacke. Bei den Vernehmungen war der Mordverdacht an dem vermissten Mann aufgekommen.

Minister kontrollieren sich selbst als Landtagsmitglieder

Schwerin (dpa/mv) - Der Landtag soll die Landesregierung kontrollieren - doch angesichts der Tatsache, dass fast 13 Prozent der Parlamentarier der Regierung angehören, hat die FDP Zweifel, dass dies richtig funktionieren kann. «Wenn sechs Minister der SPD und ein Staatssekretär sowie zwei Minister der CDU zugleich Abgeordnete des Landtags sind, wird der Grundsatz der Gewaltenteilung schwerwiegend durchbrochen», kritisierte FDP-Landesgeneralsekretär Johannes Weise am Montag. Zwar seien Ministeramt und Abgeordnetenmandat laut Landesverfassung nicht unvereinbar, dennoch sei in der Praxis ein Interessenkonflikt vorprogrammiert. «Jeder Minister ist an die Richtlinienkompetenz des Ministerpräsidenten gebunden, also in der freien Ausübung seines Mandates eingeschränkt», sagte Weise. Zudem bestimme ein Minister als Abgeordneter über den Haushalt seines eigenen Ministeriums. Außer Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) sitzen alle Minister und Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) auch im Parlament. «Wenn wie in Mecklenburg-Vorpommern fast die komplette Landesregierung ebenfalls Landtagsmandate hat, schwächt dies zudem die Position des Landtags, der Kontroll- und Initiativrechte gegenüber der Landesregierung hat.» Einen faden Beigeschmack hätten außerdem die Doppelzahlungen aus vollem Ministergehalt und zusätzlichen Abgeordnetendiäten. Das Problem gibt es laut Weise in allen Bundesländern mit Ausnahme der Stadtstaaten Hamburg und Bremen, «allerdings selten in dieser massiven Ausprägung». Der FDP-Politiker forderte eine Debatte im Land darüber, ob eine Unvereinbarkeit von Ministeramt und Landtagsmandat in die Landesverfassung aufgenommen werden sollte.

Hansa Rostock verpflichtet Quiring

Rostock (dpa) - Der FC Hansa Rostock hat Mittelfeldspieler Christopher Quiring verpflichtet. Der 26-Jährige unterzeichnete einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 bei dem Fußball-Drittligisten. Quiring kommt vom Zweitligisten 1. FC Union Berlin. Den Kontrakt bei den Eisernen mit Gültigkeit bis zum Saisonende hatte er zuvor aufgelöst. «Hansa hat sich sehr um mich bemüht. Ich freue mich, nun in Rostock wieder Vollgas geben zu können», sagte Quiring in einer Mitteilung am Montag. Die Mecklenburger wollten den Offensivmann, der schon 130 Zweitligaspiele bestritten hat, bereits vor einem Jahr holen. «Er ist schnell, sehr dynamisch und kann auf beiden Außenbahnen oder hängende Spitze spielen», sagte Hansas Sportvorstand René Schneider über den ersten Neuzugang in der Winterpause. Die Rostocker sind unter anderem auch noch auf der Suche nach einem Stürmer. 

Einbruch in Experimentarium Zingst: Auswirkungen unklar

Zingst (dpa/mv) - Unbekannte sind am Wochenende in das Experimentarium in Zingst (Kreis Vorpommern-Rügen) - eines der Tourismusmagnete für Kinder in der Region - eingebrochen. Wie ein Polizeisprecher am Montag in Neubrandenburg sagte, fehlt von den Einbrechern noch jede Spur. Nach bisherigen Erkenntnissen seien die Täter in der Nacht zu Sonntag durch ein Fenster eingestiegen und hätten tragbare Computer und Bargeld gestohlen. Inwieweit der Diebstahl Auswirkungen auf die Öffnung der Einrichtung mit vielen Experimenten aus Wissenschaft und Technik hat, sei noch unklar. Am Wochenende sei mindestens ein weiterer Einbruch in dem Ostseeheilbad bekannt geworden.

Genehmigungen für Sandabbau in Ostsee fehlen

Schwerin (dpa/mv) - Für die Beseitigung der Sturmflut-Schäden an den Küstenschutzanlagen an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns könnte der Sand knapp werden. Nach Angaben des für die Lagerstätten zuständigen Energieministeriums gibt es bis auf eine Ausnahmeerlaubnis aktuell nicht eine Genehmigung für die Sandförderung in den Küstengewässern vor MV. Vor der Küste sind 15 Sandabbaugebiete mit einer Gesamtfläche von 400 Quadratkilometer ausgewiesen. Nach Angaben des Ministeriums lagert dort zwar insgesamt ausreichend Sand für den Küstenschutz. Dennoch ist die Sandentnahme bislang lediglich in einem sieben Quadratkilometer großen Gebiet vor dem Darßer Ort per Ausnahmegenehmigung erlaubt. Aufspülungen werden zudem teurer. Nach den Munitionsfunden an den Stränden von Rerik und Boltenhagen haben sich die Preise von 7 bis 10 Euro auf 13 Euro pro Kubikmeter aufgespülten Sand nahezu verdoppelt.

Videos überführen Gelddiebe aus Supermarkt in Pasewalk

Pasewalk (dpa/mv) - Mit Videoaufnahmen hat die Polizei in Pasewalk (Kreis Vorpommern-Greifswald) zwei mutmaßliche Diebe überführt, die in einem Supermarkt Geld gestohlen haben sollen. Das Paar sei kurz nach der Tat am Freitag in seiner Wohnung gestellt worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Den Ermittlungen zufolge hatte die Frau im Kassenbereich Schmiere gestanden, während der 35-jährige Mann in die Personalräume eindrang und mehr als 5000 Euro aus einem Tresor entwendete. Mit den Tatverdächtigen fand die Polizei auch das meiste Geld wieder. Wie der Mann in dem Supermarkt in der Oststadt an das Geld in dem Tresor gelangt sein soll, dazu wollten die Ermittler zunächst keine detaillierten Angaben machen.