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Nachrichten-Ticker aus Mecklenburg-Vorpommern

Leiche am Strand von Trassenheide auf Usedom gefunden

Heringsdorf (dpa/mv) - Eine männliche Leiche ist am Strand von Trassenheide auf Usedom angespült worden. Ein Wachleiter der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft habe die Polizei am Samstag gegen 12.30 Uhr alarmiert, teilte die Polizei mit. Eine Identifizierung des Mannes sei auf Grund der längeren Liegezeit im Wasser zunächst nicht möglich gewesen. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde in der Gegend niemand vermisst. Es sei allerdings auch nicht auszuschließen, dass der Mann aus Polen komme. Weitere Angaben zum Sachverhalt könnten zur Zeit nicht gemacht werden.

Merkel: Bundeswehr sorgt für Sicherheit und Frieden

Stralsund (dpa/mv) - Die Marine hat am Samstag das Gesicht der Stralsunder Altstadt geprägt: Am Tag der Bundeswehr präsentierten sich Marinesoldaten mit ihrer Technik neben Vertretern anderer Heeresbereiche auf einem Fest der Marinetechnikschule Parow am Stralsunder Hafen. Prominentester Gast war Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Zuvor waren knapp 100 Rekruten auf dem Alten Markt vereidigt werden. Die Ehrenrede für das Gelöbnis hielt der ranghöchste Soldat der Bundeswehr, General Eberhard Zorn. Merkel, die als Bundestagsabgeordnete zu der Veranstaltung in ihren Wahlkreis in Vorpommern gekommen war, zeigte sich locker und gut gelaunt. Stralsund habe es gut getan, dass die Marinetechnikschule von Schleswig-Holstein nach Vorpommern umgezogen ist, sagte sie. «Stralsund hat das verdient.» Sie dankte den 250 000 Soldaten und Zivilbeschäftigten der Bundeswehr, dass sie jeden Tag dafür sorgten, dass Deutschland in Sicherheit und Frieden leben könne. «Heute ist der Tag, zu sagen, was Tolles in der Bundeswehr geleistet wird.» Bei «maritimem Wetter», wie sie Wind und Regenschauer nannte, besuchte die Kanzlerin Informationsstände, unter anderem von der Tauchergruppe Warnemünde, dem Familienbetreuungszentrum und vom Bundeswehrverband sowie die Ausbildungsmesse der Marinetechnikschule. Sie spendete für das Soldatenhilfswerk, gab Autogramme, lächelte für Selfies in Kameras, aß Erbsensuppe. Nach großer Politik stand ihr nicht der Sinn. Zum Konflikt zwischen Iran und den USA befragt, sagte sie: «Wir setzen auf eine friedliche Lösung. Es war gut, dass unser Außenminister im Iran war. Wir sind mit allen Partnern im Gespräch.» Beim Gelöbnis erinnerte General Zorn daran, dass Einsätze auch den Einsatz von Gesundheit und Leben bedeuten könnten. Im Moment seien 18 000 Männer und Frauen der Bundeswehr im Einsatz. «Die Marine soll wachsen, um die Landesverteidigung und das internationale Krisenmanagement zu bewältigen», erklärte er. Ein Höhepunkt des Tages war der Überflug des A400 M, des größten Transportflugzeugs der Bundeswehr. Es überflog alle 14 Standorte, die sich deutschlandweit am Tag der Bundeswehr beteiligten. Ziel des Militärs war es, sich als attraktiver Arbeitgeber für Soldaten und Zivilbeschäftigte vorzustellen. In Stralsund gab es Vorführungen des Wachbataillons, von Tauchern und Seenotrettern, außerdem waren Marineschiffe für Besucher geöffnet.

Gewitterfront: Zahlreiche Einsätze

Rostock (dpa/mv) - Eine schwere Unwetterfront hat am Samstag in Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche Einsätze der Feuerwehren verursacht. Vor allem im Nordwesten des Landkreises Rostock hätten die Rettungskräfte in Folge starker Regenschauer zu zahlreichen Einsätzen ausrücken müssen, teilte der Pressesprecher der Landkreises, Michael Fengler, mit. So war unter anderem in Neubukow ein Supermarkt vom Regenwasser überschwemmt worden, in Kösterbeck schlug wenig später Blitz in ein Gebäude ein. Auch in Kühlungsborn, Nienhagen, Bad Doberan und Elmenhorst waren die Feuerwehren wegen Wasserschäden im Einsatz. Zudem hatte es zwischenzeitlich so ausgesehen, als müsste ein für den Abend geplantes Open-Air-Konzert von Mark Forster im Rostocker Iga-Park aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Zur Mittagszeit konnte Pressesprecherin Dörte Lembke von der Polizeiinspektion Rostock jedoch eine erste Entwarnung geben. «Der Wettergott scheint auf unserer Seite zu sein. Im Moment sieht es so aus, als würde das Gewitter abziehen und das Konzert wie geplant stattfinden», sagte sie. In der Zwischenzeit würden die Aufbauarbeiten auf dem Konzertgelände in Schmarl wie geplant fortgesetzt. «Wir gucken natürlich stündlich, wie sich die Lage entwickelt und halten Absprache mit dem Veranstalter», so Lembke. Die mehr als 11 000 Fans, die sich Karten für das Konzert gekauft hatten, müssen sich demnach noch bis 16 Uhr gedulden. Erst dann soll entschieden werden, ob das Konzert tatsächlich stattfinden kann. Am frühen Samstagmorgen hatte der Deutsche Wetterdienst noch vor extremen Gewittern in weiten Teilen Norddeutschlands gewarnt. In Mecklenburg-Vorpommern sollten sich Anwohner vormittags auf starke Unwetter samt schwerer Gewitter- und Hagelschauer einstellen. Im gesamten Gebiet herrsche eine «Wetterlage mit hohem Unwetterpotential», so der DWD in einer Warnung. Zur Mittagszeit galt die amtliche Warnung vor «starkem Gewitter» jedoch vorläufig nur noch für das Gebiet um Rostock. Unwetter beeinträchtigte am Morgen auch das 25. Stadtfest in Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg). Nach Angaben der Organisatoren musste der Umzug absagt werden. Auch ein Feuerwehrwettkampf im benachbarten Upahl wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt.

Strandhotel an der Ostsee ausgebrannt: Riesiger Schaden

Wustrow (dpa/mv) - Ein Großbrand hat in der Nacht zu Samstag ein Hotel im Ostseebad Wustrow (Kreis Vorpommern-Rügen) zerstört. Das Haupthaus des familienbetriebenen «Ostseehotel Wustrow» sei aus bisher unbekannten Gründen am späten Freitagabend in Brand geraten, teilte die Feuerwehr mit. Erst am Samstagmorgen gegen halb 10 Uhr konnten die Löscharbeiten beendet werden. Ein Gast hatte das Feuer am Abend um kurz vor 23 Uhr bemerkt und das Hotelpersonal informiert. Kurz darauf rückte die Feuerwehr mit einem großen Aufgebot an. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich insgesamt 71 Personen aus dem brennenden Gebäude und den umliegenden Wohneinheiten ins Freie gerettet. «Bei unserem Eintreffen stand das Gebäude bereits zur Hälfte in Flammen», sagte Kay Mittelbach, Amtswehrführer für den Bereich des Amtes Darß/Fischland. Innerhalb kürzester Zeit breiteten sich die Flammen auf das komplette Reetdach des Strandhotels aus. Durch das schnelle Eingreifen der mehr als 160 Helfer der Freiwilligen Feuerwehren vor Ort konnte ein Übergreifen des Feuers auf die benachbarten Häuser verhindert werden. Das Haupthaus des Ostseehotels, in dem sich neben zahlreichen Wohneinheiten unter anderem auch das Hotelrestaurant und eine Bar befand, wurde durch die Flammen vollständig zerstört. «Was das Feuer nicht zerstört hat, hat spätestens das Wasser erledigt», so Mittelbach. Die betroffenen Gäste wurden zum Teil in umliegenden Hotels untergebracht, manche von ihnen konnten zudem in ihre Zimmer auf dem Hotelgelände zurückkehren. Die L21 war die ganze Nacht voll gesperrt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf rund zwei Millionen Euro beziffert.

53-Jähriger stirbt bei schwerem Verkehrsunfall auf der B 192

Neubrandenburg (dpa) - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 192 zwischen Sietow und Sembzin (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) ist ein 53 Jahre alter Mann tödlich verunglückt. Der Mann sei mit seinem Transporter am frühen Samstagmorgen aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, teilte die Polizei mit. Dort streifte sein Fahrzeug einen Baum, geriet ins Schleudern und prallte mit einem zweiten Baum zusammen. Der 53-Jährige wurde durch die Wucht des Aufpralls in seinem Wagen eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten ihn befreien, er erlag jedoch noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Für den Zeitraum des Rettungseinsatzes musste die B 192 voll gesperrt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf rund 40 000 Euro beziffert.

Niedriger Wasserstand in MV: Weniger Schleusungen

Schwerin (dpa/mv) - In den Flüssen und Seen in Mecklenburg-Vorpommern fehlt Wasser: Der lange Sommer 2018, der trockene Winter und der sonnenreiche Mai haben für sehr niedrige Pegelstände gesorgt. «An der Müritz haben wir ein historisches Tief. Die lang anhaltende Trockenheit ist wirklich ungewöhnlich», sagt Sebastian Dosch von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Eberswalde, die für die Wasserstraße südlich der Müritz zuständig ist. Der Regen reiche derzeit nicht aus, um die Gewässer entlang der Havel wieder aufzufüllen. In Waren liegt der Pegel nach mehreren starken Gewittern etwa 21 Zentimeter unter dem jährlichen Mittelwert. Bei der Störwasserstraße fehlen 6, in der Warnow 16, im Koblentzer See in Vorpommern 14 und am Schweriner See 16 Zentimeter. In Ludwigslust lässt der niedrige Pegelstand der Stör die Wasserspiele allmählich trocken laufen, das Wasser- und Schifffahrtsamt will den Pegelstand möglichst konstant halten und kein Wasser abgeben. Bauern, Angler und Sportbootkapitäne stellen sich auf einen weiteren trockenen Sommer ein. Die Gewitter in den vergangenen Tagen brachten aber leichte Entlastung. Schon jetzt hat der geringe Wasserpegel Auswirkungen: SAMMEL-SCHLEUSUNGEN AUF SEENPLATTE: Kapitäne von Sportbooten müssen auf der Mecklenburgischen Seenplatte mehr Zeit einplanen. Das Schifffahrtsamt Eberswalde hat an 10 der 40 Schleusen stündliche Sammel-Schleusungen eingeführt. Um Wasser zu sparen, werden die wartenden Boote gemeinsam einmal pro Stunde in die Kanäle geschleust. «Das betrifft nur Nebenstrecken. Die Verbindung zwischen Müritz und Brandenburg hat für uns Priorität», sagt Dosch vom Wasserverkehrsamt. Allerdings ist die Verbindung nach Berlin bei Zaaren (Uckermark) noch ganz gesperrt, was etliche Freizeitskipper abschrecken dürfte. Die Schleuse soll erst im August wieder nutzbar sein. Einige Sportboote mit viel Tiefgang könnten nicht mehr alle Liegeplätze an der Müritz benutzen. «Davon sind aber maximal 10 bis 20 Prozent der Sportboote betroffen», sagt Dosch. Der niedrige Pegelstand werde voraussichtlich keine Auswirkungen auf Urlauberzahlen haben, sagt Bert Balke vom Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte. Etwa 14 Prozent der Gäste in der Region verbringen ihren Urlaub auf dem Wasser und die würden ihre Hausboote lange im Voraus buchen. «Im Urlaub bringt man die Zeit mit. Die Wassertouristen kennen die Schleusenzeiten«, sagt Balke. WASSERSTAND FÜR FISCHE NOCH NICHT BEDROHLICH: Niedrige Wasserpegel an heißen Sommertagen sind nichts Ungewöhnliches. Doch die mittlerweile über Monate andauernde Trockenheit bereitet Naturschützern und Anglern Sorgen. In einigen Gegenden kamen bei den letzten Regengüssen zwar bis zu 20 Liter und mehr pro Quadratmeter runter, doch andere Gebiete warteten vergebens auf Niederschlag. Noch seien die Wasserstände in den Gewässern für die meisten Fische ausreichend, sagt Helmut Winkler vom Naturschutzbund Nabu. Die Fischtreppen an der Müritz führten noch immer genügend Wasser. «Aber die Reserven werden knapp. Steigen die Pegelstände nicht bald, drohen uns richtig massive Probleme», sagt Axel Pipping vom Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern. Besonders gefährdet seien Fische in kleineren Teichen; sie bekämen bei anhaltender Hitze und Trockenheit zu wenig Sauerstoff. In Parchim habe der Verband bereits die ersten Karpfen in größere Gewässer umgesiedelt. Größere Einschränkungen für Angler gebe es aber bislang nicht. Sollte der Regen ausbleiben, werde der Landesanglerverband auf die diesjährige Bestandskontrolle der Fische verzichten, um die Tiere nicht weiter unter Stress zu setzen. Bei der Kontrolle werden die Bestände gezählt. Dazu betäuben die Angler die Fische und entlassen sie nach dem Zählen zurück in die Gewässer. BAUERN FEHLT DAS WASSER AUS GRÄBEN UND FLÜSSEN: Der niedrige Wasserstand macht auch den Landwirten zu schaffen. Viele Bauern nutzen angrenzende Flüsse, Seen und Gräben, um ihre Felder zu bewässern. In diesem Jahr sei bei vielen der sogenannte erste Futterschnitt entfallen, sagt Sarah Selig vom Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern. «Das letzte Jahr war bereits sehr hart, es gibt keine Futterreserven aus 2018», sagt Selig. Besonders in der Müritz-Region, in der es wenig geregnet hat, müssten die Bauern sehr sparsam mit ihren Vorräten und auch dem Wasser umgehen. Umweltminister Till Backhaus (SPD) hatte im März eine Schließung von Wasserwehren gefordert. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es ein weit verzweigtes Grabensystem. An deren Enden seien Schotten, um das Wasser in der Fläche halten zu können. Diese Gräben würden in der Regel von den Wasser- und Bodenverbänden betreut, in denen auch die Landwirte sitzen. «Ich habe den Landwirten empfohlen, alle Wehre zuzumachen und kein Wasser mehr herauszulassen.» Das gelte auch für große Wehranlagen wie etwa bei Heiligendamm oder am Wallensteingraben. «Wir denken auch über ein Notwasser-Versorgungssystem nach.»

Deutscher Wetterdienst warnt: Unwetter in Norddeutschland

Hamburg (dpa/lno) - Über Norddeutschland ist am Samstagvormittag ein Unwetter mit Gewittern und starken Böen hinweggezogen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor extremen Gewittern in weiten Teilen Norddeutschlands gewarnt. In Hamburg müsse man sich tagsüber auf heftigen Starkregen, schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h sowie Hagel mit Korngrößen von bis zu 4 cm einstellen, hieß es in der amtlichen Unwetterwarnung am frühen Morgen. Am heftigsten traf es nach ersten Erkenntnissen den Kreis Herzogtum Lauenburg, wo das Lagezentrum allein 17 Einsätze bis 10 Uhr meldete, darunter hochgedrückte Gullydeckel und einen Blitzeinschlag in Müssen. Hier wurde ein Giebel beschädigt. Auch in Lübeck gab es mehrere Einsätze. Die Einsatzkräfte mussten etwa wegen einer unter Wasser stehenden Tiefgarage und unter Wasser stehenden Straße ausrücken. Im übrigen Schleswig-Holstein blieb es nach Angaben der Leitstellen eher ruhig. In Flensburg musste die Feuerwehr lediglich wegen eines umgestürzten Baums ausrücken. Auch in Hamburg zog das Unwetter zunächst vorbei, ohne größere Schäden zu hinterlassen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wurden zunächst keine größeren Schäden vermeldet.

Unbekannter überfällt Angestellte mit Messer

Rostock (dpa/mv) - In Rostock ist eine Angestellte eines Matratzengeschäfts von einem Unbekannten überfallen und mit einem Messer zur Herausgabe von Bargeld gezwungen worden. Der Täter habe die 59-Jährige am Freitagabend beim Abschließen des Ladens in das Geschäft zurückgedrängt und mit einem Messer bedroht, teilte die Polizei am Samstag mit. Anschließend ergriff er mit der Beute in unbekannter Höhe zu Fuß die Flucht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gedenken an DDR-Volksaufstand vor 66 Jahren

Berlin (dpa) - Mit einem zentralen Gedenken in Berlin wird am Montag (11.00 Uhr) an die Opfer des DDR-Volksaufstandes vor 66 Jahren erinnert. Zu der Gedenkstunde der Bundesregierung auf dem Friedhof an der Seestraße werden Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) erwartet. Sie wollen am dortigen Mahnmal für die Opfer des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 Kränze niederlegen. Geplant sind auch eine Gedenkminute sowie Gespräche mit Zeitzeugen. Müller erklärte vorab, viele Menschen in der DDR hätten damals mit ihrem Protest gegen den SED-Staat ein Zeichen für Demokratie gesetzt. «Bis heute lehrt uns der 17. Juni, dass Freiheit erkämpft werden muss», betonte der SPD-Politiker. Der Tag gehöre zur Geschichte Berlins als «Stadt der Freiheit». Gerade nachwachsenden Generationen müsse vermittelt werden, dass es sich lohne, demokratische Werte zu bewahren. «Freiheit gibt es nicht zum Nulltarif.» Vor 66 Jahren gingen in der DDR in rund 700 Orten Hunderttausende gegen die politisch und wirtschaftlich angespannte Lage auf die Straße. Normerhöhungen brachten laut Stasi-Unterlagen-Behörde das Fass zum Überlaufen. Aus spontanen Streiks entwickelte sich demnach ein Aufstand mit Rufen nach Freiheit und Einheit. Panzer der Sowjetarmee schlugen den Protest blutig nieder. Mehr als 1500 Demonstranten wurden verurteilt und kamen ins Gefängnis. Der Aufstand hatte laut Behörde die DDR-Staatssicherheit als auch die SED-Führung überraschend getroffen. Sie sprachen von einem «faschistischen Putsch» - gesteuert vom Westen. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erklärte, der Volksaufstand bleibe ein zentrales Ereignis der deutschen Freiheitsgeschichte. Damals habe sich gezeigt, dass die DDR nur durch Waffengewalt der Sowjetunion und mit eigenen Sicherheitskräften aufrecht erhalten werden konnte, sagte Geschäftsführerin Anna Kaminsky. Es habe dann noch 36 Jahre bis zur Friedlichen Revolution 1989 gedauert. Auf dem Platz des Volksaufstandes von 1953 in der Hauptstadt wird ebenfalls an die Niederschlagung des Aufstandes erinnert. Am Samstag (11.00 Uhr) wollen dort Vertreter des privaten Mauer-Museums und der CDU Kränze niederlegen. Auch der Berliner CDU-Landesvorsitzende Kai Wegner wollte kommen. Vor dem heutigen Finanzministerium und früheren Haus der DDR-Ministerien hatten sich damals aufgebrachte Arbeiter versammelt. Der Platz gilt als einer der Brennpunkte der Volkserhebung.

Marinetechnikschule lädt zum Tag der Bundeswehr

Stralsund (dpa/mv) - Die Marine will sich am Samstag in Stralsund als attraktiver Arbeitgeber für Soldaten und Zivilbeschäftigte vorstellen. Am diesjährigen «Tag der Bundeswehr» wirbt die Marinetechnikschule Parow auf der Hafeninsel unter anderem mit moderner Technik. Auch sind Vorführungen des Wachbataillons geplant, Taucher und Seenotretter zeigen ihr Können. Zudem wird zum Open-Ship auf Marineschiffe geladen. Als Ehrengast erwartet die Marinetechnikschule Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihren vorpommerschen Wahlkreis. Am Vormittag sollen zudem knapp 100 Rekruten auf dem Alten Markt der Hansestadt vereidigt werden. Die Ehrenrede für das Gelöbnis soll der ranghöchste Soldat der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, halten. Die Frauen und Männer haben am 1. April ihre dreimonatige Grundausbildung im Marinebereich begonnen. Am «Tag der Bundeswehr» sind bundesweit 14 Standorte beteiligt, die Marinetechnikschule bereits zum zweiten Mal. Sie bildet Techniker für alle Marineschiffe und deren Waffensysteme aus. An der Schule sind nach Angaben einer Sprecherin 600 Menschen beschäftigt, davon rund 100 zivile Mitarbeiter vor allem in der Verwaltung sowie 500 Soldaten, die vor allem als Ausbilder tätig sind. Pro Jahr absolvieren rund 4000 Soldaten einen Lehrgang an der Schule, der zwischen einer Woche und 21 Monaten dauert.

Hotelbrand an der Ostsee: Millionenschaden

Wustrow (dpa) - Bei einem Hotelbrand in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Schaden von rund zwei Millionen Euro entstanden. Wie die Polizei mitteilte, wurden nahe dem Ostseebad Wustrow Dutzende Hotelgäste in Sicherheit gebracht. Ein Gast hatte das Feuer am Freitagabend bemerkt und das Personal informiert. Kurz darauf rückte die Feuerwehr mit einem großen Aufgebot an. Die Löscharbeiten dauern vermutlich noch bis in die Morgenstunden. Warum es brannte, war noch nicht klar.

Nato-Manöver «Baltops» in der Ostsee läuft planmäßig

Kiel/Rostock (dpa) - Das große Nato-Manöver «Baltops» in der Ostsee läuft nach Angaben der Deutschen Marine bisher planmäßig. Es habe keine größeren Zwischenfälle gegen, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Militärübung mit mehr als 8000 Soldaten zu Wasser, zu Land und in der Luft war am Sonntag vergangener Woche von Kiel aus gestartet.  Bei dem Manöver, das noch bis zum nächsten Donnerstag läuft, sind insgesamt 36 Luftfahrzeuge, 50 Schiffe und zwei U-Boote im Einsatz. Größtes Schiff ist der rund 238 Meter lange spanische Flugzeugträger «Juan Carlos I». 18 Nationen sind beteiligt. Die deutsche Seite stellt rund 600 Soldaten sowie sieben Schiffe und Boote.

Grundschüler aus Wismar sind «Energiesparmeister 2019»

Wismar/Berlin (dpa/mv) - Die evangelische Robert-Lansemann-Grundschule in Wismar an der Ostsee ist Sieger beim bundesweiten Wettbewerb «Energiesparmeister 2019». Die Kinder dort wollen Plastikmüll vollständig aus ihrer Schule verbannen. Zunächst appellierten sie an ihre Eltern, ihnen verpackungsfreie Nahrung in die Brotbox zu geben und auf Einweg-Plastikflaschen zu verzichten, wie die mit dem Wettbewerb beauftragte Beratungsgesellschaft co2online mitteilte. Außerdem haben sie in Briefen an Vorstände von Supermarktketten und heimische Hersteller um weniger Verpackungen gebeten. Der Wettbewerb wird vom Bundesumweltministerium ausgerichtet. Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel (SPD) zeigte sich angetan: «Ich freue mich sehr mit den und für die Grundschülerinnen und -schüler und ihre Lehrer.» Er dankte zugleich allen, die für die Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern geklickt hatten. «Dank Ihrer Unterstützung ist unsere Energiesparmeister-Schule republikweit in aller Munde. Das ist auch eine schöne Werbung für unser Bundesland.» Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Platz zwei ging an das Hildegardis-Gymnasium Kempten in Bayern. Dort wurde ein Fahrplan entwickelt, um die Schule bis 2026 klimaneutral zu machen: Dazu gehören Baumpflanzungen, Mülltrennung sowie Hefte und Blöcke aus Recyclingpapier. Platz drei erhielt die Grundschule Adelby aus Flensburg ebenfalls für Klimaschutz. «Energiechefs» achten dort in jeder Klasse auf das richtige Lüften und Heizen sowie darauf, dass Licht und elektrische Geräte richtig ausgeschaltet werden. Lehrer und Schüler legen den Schulweg möglichst zu Fuß zurück. In den vergangenen Wochen wurde der Gewinner per Online-Abstimmung ermittelt. Mehr als 6500 der knapp 50 000 abgegebenen Stimmen entfielen den Angaben zufolge auf die Grundschule aus Wismar. Mit 299 Teilnehmern hat der Wettbewerb laut co2online in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung gehabt. Dies zeige, dass der Klimaschutz an immer mehr Schulen an Bedeutung gewinne.

Saison der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern beginnt

Schwerin (dpa/mv) - Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern werden heute in Wismar mit einem Konzert der diesjährigen Preisträgerin in Residence, Harriet Krijgh, eröffnet. Das erste der 152 Konzerte bis zum 15. September wartet mit einer Uraufführung auf: Die Cellistin Krijgh präsentiert mit dem Jugendkammerchor des Musikgymnasiums Schwerin die eigens für diesen Anlass komponierte Festspiel-Ouvertüre für Violoncello und Chor aus der Feder des australischen Komponisten Graeme Koehne. Außerdem kehrt die Pianistin Anna Vinnitskaya zu den Festspielen zurück und spielt mit dem Trompeter Guillaume Couloumy und dem NDR Elbphilharmonie Orchester Werke von Schostakowitsch und Tschaikowski. Die Festspiele bringen zahlreiche internationale Stars nach MV, darunter die Geiger Daniel Hope, Julia Fischer und Baiba Skride, den Dirigenten Kent Nagano, die Kings's Singers und den Dresdner Kreuzchor. Die Schauspielerin Katja Riemann liest im Rostocker Zoo am 25. August den «Karneval der Tiere», wozu das Deutsche Kammerorchester Berlin spielt. Bei den «Weltstars in Redefin» gastieren in der Reithalle des Landgestüts im Kreis Ludwigslust-Parchim der Pianist Emanuel Ax am 29. Juni, die Geigerin Lisa Batiashvili am 28. Juli und die Geigerin Hilary Hahn am 31. August. Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gehören zu den größten Klassik-Festivals in Deutschland. Mit mehr als 94 000 Besuchern bei etwa 180 Konzerten und Veranstaltungen war 2018 ein Rekord verzeichnet worden. Neben der dreimonatigen Sommersaison veranstaltet das Festival auch den Festspielfrühling auf Rügen sowie Advents- und Neujahrskonzerte auf Schloss Ulrichshusen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte).

Ex-Weltmeister Brähmer boxt wieder in Schwerin

Schwerin (dpa/mv) - Jürgen Brähmer boxt erstmals seit über eineinhalb Jahren wieder in seiner Heimatstadt Schwerin. Der 40 Jahre alte frühere Weltmeister trifft in einem Aufbaukampf heute Abend in der Sport- und Kongresshalle auf Erdogan Kadrija aus Hamburg. «Ich fühle mich sehr gut und habe beste Werte. Ich hoffe, dass noch ein paar spannende Kämpfe vor mir liegen», sagte Brähmer vor seinem ersten Kampf in diesem Jahr. Zuletzt bezwang Brähmer, der in Schwerin ein eigenes Gym betreibt, im Dezember 2018 in Hamburg den Argentinier Pablo Nievas vorzeitig. In der Kampfbilanz des Supermittelgewichtlers stehen 50 Siege und drei Niederlagen. Der gebürtige Stralsunder, der zuletzt im Oktober 2017 in Schwerin geboxt hat, will mit dem Duell gegen seinen acht Jahre jüngeren Widerpart noch einmal Anlauf auf einen Welt- oder Europameistertitel nehmen. In Jack Culcay und Tyron Zeuge steigen bei dem Kampfabend in der Landeshauptstadt zwei weitere ehemalige Weltmeister in den Ring.

Marinetechnikschule lädt zum «Tag der Bundeswehr»

Stralsund (dpa/mv) - Die Marine will sich heute in Stralsund als attraktiver Arbeitgeber für Soldaten und Zivilbeschäftigte vorstellen. Am diesjährigen «Tag der Bundeswehr» wirbt die Marinetechnikschule Parow auf der Hafeninsel unter anderem mit moderner Technik. Auch sind Vorführungen des Wachbataillons geplant, Taucher und Seenotretter zeigen ihr Können. Zudem wird zum Open-Ship auf Marineschiffe geladen. Als Ehrengast erwartet die Marinetechnikschule Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihren vorpommerschen Wahlkreis. Am Vormittag sollen zudem knapp 100 Rekruten auf dem Alten Markt der Hansestadt vereidigt werden. Die Ehrenrede für das Gelöbnis soll der ranghöchste Soldat der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, halten. Die Frauen und Männer haben am 1. April ihre dreimonatige Grundausbildung im Marinebereich begonnen.

20-Jähriger erleidet Schnittwunden in Güstrow

Güstrow (dpa/mv) - Ein 20-Jähriger hat am Donnerstagabend auf einer Skaterbahn in Güstrow (Landkreis Rostock) mehrere Schnittwunden am Oberkörper erlitten. Beim Eintreffen der Beamten sei der Mann gerade noch ansprechbar gewesen, teilte die Polizei am Freitag mit. Ein Rettungswagen habe den Mann in ein Krankenhaus gebracht, das er im Laufe des Freitags wieder verlassen konnte. Den bisherigen Ermittlungen zufolge war es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Verletzten und einem weiteren Mann auf der einen Seite und vier weiteren Männern auf der anderen Seite gekommen. Die genauen Hintergründe seien noch unklar, so die Polizei.

Endgültiges Ergebnis der Europawahl in MV bekanntgegeben

Schwerin (dpa/mv) - Knapp drei Wochen nach der Europawahl steht das endgültige Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern fest. 769 080 Bürger haben nach Angaben von Landeswahlleiterin Gudrun Beneicke ihre Stimme abgegeben. Zwei Prozent der Stimmen seien ungültig gewesen, heißt es der Mitteilung vom Freitag. Die Wahlbeteiligung lag den Angaben zufolge bei 58,4 Prozent. Das endgültige Ergebnis der Europawahl in Mecklenburg-Vorpommern unterscheidet sich nicht vom vorläufigen amtlichen Ergebnis, das in der Wahlnacht bekanntgegeben wurde. Die Christdemokraten kamen demnach im Nordosten auf 24,5 Prozent der Stimmen. Im Jahr 2014 hatte die CDU noch 34,6 Prozent erreicht. Die SPD verlor ebenfalls an Zustimmung und erreichte 15,6 Prozent. Auch Die Linke musste deutliche Verluste hinnehmen und kam noch auf 13,9 Prozent. Zu den großen Gewinnern zählten die Grünen, die in Mecklenburg-Vorpommern ihren Stimmenanteil im Vergleich zu 2014 auf 10,8 Prozent verdoppeln konnten. Die AfD erreichte 17,7 Prozent - ein mehr als doppelt so hoher Stimmenanteil wie im Jahr 2014. Die FDP konnte ihr Ergebnis von 2014 ebenfalls fast verdoppeln und kam auf 3,9 Prozent.

Aldi Nord ruft Kinderjeans zurück

Essen (dpa) - Der Discounter Aldi Nord ruft Kleinkinderjeans der Marke Pocopiano zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich bei den Jeans-Bermudas für Jungen des Lieferanten Furlano, die seit dem 6. Mai verkauft wurden, Kleinteile lösen, die von Kleinkindern verschluckt werden können, betonte das Unternehmen. Aldi riet deshalb von der weiteren Verwendung des Produkts ab. Der Kaufpreis werde bei der Rückgabe in den Filialen erstattet, teilte das Unternehmen mit. Furlano selbst berichtete, es sei in Einzelfällen zur Ablösung der Metall-Kordelenden bei den Jeans-Bermudas gekommen. Wenn diese von Kleinkindern verschluckt würden, könne eine Erstickungsgefahr nicht ausgeschlossen werden. Für Verbraucherfragen hat Furlano die kostenfreie Telefonnummer 0800/3309776 (Montag - Freitag, 00.00 bis 17.00 Uhr) sowie die E-Mail-Adresse service@furlano.net eingerichtet.

Ehrenmedaille für Retter: Männer bergen zwei Menschen

Schwerin (dpa/mv) - Drei Erstretter sind am Freitag von der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig für ihren Einsatz ausgezeichnet worden. Sven Uppleger (51), Tobias Ehrenberg (20) und Andreas Bettinger (54) erhielten die Rettungsmedaille des Landes Mecklenburg-Vorpommern, heißt es in der Mitteilung der Staatskanzlei. Die Männer hatten Anfang August 2018 einen Neunjährigen und dessen Großmutter aus der Ostsee bei Kühlungsborn gerettet. Der Junge war bei starkem Wellengang in eine Strömung geraten. Seine Großmutter habe daraufhin versucht, ihren Enkel zu retten. Sven Uppleger aus Kühlungsborn bemerkte die Notlage und sprang in die Ostsee. Er konnte das Kind aus dem Wasser holen. Tobias Ehrenberg aus Leipzig und Andreas Bettinger aus München hätten die bereits bewusstlose Großmutter geborgen. Die Frau sei allerdings kurz darauf im Krankenhaus gestorben. Die Gesellschaft brauche Menschen, die aufeinander achtgeben, sagte Schwesig bei der Verleihung. Die Männer seien Helden des Alltags und Vorbilder für Selbstlosigkeit.