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Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

AfD-Landeschef Holm: Mit Jamaika auch Merkel gescheitert

Schwerin/Berlin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns AfD-Landeschef Leif-Erik Holm hat das Scheitern der Sondierungen für eine Jamaika-Koalition begrüßt. «Die Bürger haben mehr verdient als parteipolitisches Geschacher und eine Politik der faulen Mini-Kompromisse. Wenn es überhaupt Einigungen gab, atmeten diese den Geist des «Weiter so» oder gar des Rückschrittes», erklärte Holm in einer am Montag in Schwerin verbreiteten Erklärung. Den Weg für «ein besseres, sichereres und lebenswerteres Deutschland» hätten Union, Grüne und FDP damit nicht ebnen können, so der Bundestagsabgeordnete. Holm, der zur Bundestagswahl in Vorpommern gegen die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel angetreten war, das angestrebte Direktmandat aber klar verfehlte, sieht mit Jamaika auch Merkel gescheitert. Er forderte sie indirekt zum Rücktritt auf, um so gegebenenfalls doch noch eine Neuauflage von Schwarz/Rot zu ermöglichen. «Wenn nicht, können uns natürlich auch Neuwahlen recht sein. Wir sind fest davon überzeugt, dass die AfD gestärkt aus ihnen hervorgehen würde», erklärte Holm.

Arbeitgeberpräsident Lambusch enttäuscht nach Jamaika-Aus

Schwerin (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern hat die Wirtschaft ernüchtert auf die gescheiterten Sondierungsgespräche zur Bildung einer Jamaika-Koalition in Berlin reagiert. «Ich bin enttäuscht, dass es nicht gelungen ist, zu einer stabilen Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen zu gelangen. Leider hat der Verlauf der Sondierungsverhandlungen bis hin zum Abbruch gezeigt, dass es bei den Parteien keine gemeinsame Idee von der Zukunft Deutschlands gab», erklärte Arbeitgeberpräsident Thomas Lambusch am Montag in Schwerin. Der Chef der Landesvereinigung der Unternehmensverbände (VUMV) äußerte sich besorgt über die entstandene Lage. In der Nacht zum Montag hatte die FDP überraschend die Gesprächsrunde in Berlin verlassen. «Jetzt gilt es, schnell, aber mit Bedacht die richtigen Schlüsse aus dieser Situation abzuleiten. Deutschland braucht eine handlungsfähige und stabile Regierung», mahnte Lambusch. Grund zur Panik gebe es aber nicht. «Unsere Demokratie und unsere Gesellschaft sind stark genug, auch schwierige Zeiten wie diese zu meistern», zeigte sich der Rostocker Unternehmer überzeugt.

Prozess um Fischsterben fortgesetzt: Urteil erwartet

Pasewalk (dpa/mv) - Der Prozess um das Fischsterben an der Zuckerfabrik Anklam ist am Montag vor dem Amtsgericht Pasewalk (Kreis Vorpommern-Greifswald) fortgesetzt worden. Das Gericht will die Plädoyers von Anklage und Verteidigung hören und anschließend das Urteil verkünden. Angeklagt sind der 35-jährige damalige Produktionsleiter des Ethanolwerks, das zur Zuckerfabrik gehört, und zwei Anlagenfahrer. Sie sollen dafür verantwortlich sein, dass im August 2015 mehr als 112 000 Liter Alkohol aus dem Ethanolwerk in die Peene flossen. Dabei sollen 18 Tonnen Fisch verendet sein. Den Angeklagten wird fahrlässige Gewässerverunreinigung vorgeworfen. Sie haben eine Schuld bestritten. Ursache für die Panne waren zwei geöffnete Absperrhähne, die geschlossen sein sollten.

Kinder als Stasi-Spitzel: Filmproduktion bekommt Geld

Wismar (dpa/mv) - Den Missbrauch Minderjähriger als Stasi-Spione zeigt der Dokumentarfilm «Als wir Kinder Spitzel waren», dessen Produktion mit 30 000 Euro von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern unterstützt wird. Die Auswahlkommission habe in ihrer November-Sitzung insgesamt 102 250 Euro für vier Produktionen, eine Stoff- und Projektentwicklung und einen Antrag auf Verleih, Abspiel und Präsentation vergeben, teilte die Leiterin der Kulturellen Filmförderung MV, Sabine Matthiesen, am Montag in Wismar mit.

33-Jährige überfallen: Verdächtige vor Haftrichter

Rostock (dpa/mv) - Die mutmaßlichen Räuber, die in Rostock nach einem Überfall in einer Bankfiliale gefasst wurden, sollen am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden. Das sagte ein Sprecher der Polizei am Morgen. Die beiden Rostocker sollen am Sonntag eine junge Frau im Stadtzentrum im Vorraum einer Bank überfallen haben, als diese gerade Geld abhob. Ihnen wird schwerer Raub vorgeworfen. Die 33-Jährige leistete Widerstand und als ein Zeuge dazu kam, flohen die polizeibekannten Täter mit der Geldbörse des Opfers. Dank der Hilfe eines zweiten Zeugen auf einem Rad konnten die alarmierten Beamten die 36 und 42 Jahre alten Verdächtigen in der Nähe festnehmen. Die gestohlene Geldbörse sei auf der Flucht weggeworfen, aber wiedergefunden und der Besitzerin überreicht worden.

Waschbär durch verbotene Tierfalle schwer verletzt

Friedland (dpa/mv) - Die Polizei an der Mecklenburgischen Seenplatte fahndet nach einem Unbekannten, der mit einer verbotenen Tierfalle einen Waschbär schwer verletzt hat. Der Waschbär wurde am Sonntag in Ihlenfeld bei Friedland gefunden, wie ein Polizeisprecher am Montag in Neubrandenburg mitteilte. Das Tier hatte sich mit der Pfote in einem sogenannten Tellereisen in einen Kellerzugang geflüchtet. Es musste wegen der schweren Verletzungen von seinen Qualen erlöst und getötet werden. Es werde wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Tellereisen sind seit 1995 verboten. Wo die Falle aufgestellt war, sei noch unklar. An der Seenplatte hat die Population der Waschbären, deren Zentrum im Müritz-Nationalpark bei Serrahn liegt, stark zugenommen.

Kreisreform brachte Ostteil 4,15 Milliarden Euro Verluste

Greifswald (dpa/mv) - Der Greifswalder Wirtschaftsgeograf Helmut Klüter fordert eine Korrektur von Fehlern bei der Kreisgebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern. «Die Kreisgebietsreform hat das wirtschaftliche Gefälle zwischen dem Osten und Westen des Landes Mecklenburg-Vorpommern vergrößert», sagte Klüter am Montag in einem Interview mit der Deutschen-Presse-Agentur. Innerhalb von sechs Jahren hätten sich für den östlichen Landesteil Wachstumsverluste von mindestens 4,15 Milliarden Euro ergeben. Die Landesregierung müsse jetzt gegensteuern und dezentralisieren: Schulen, Gemeindeverwaltungen, Ärzte müssten aufs Land. In Brandenburg war die geplante Kreisgebietsreform Anfang November gestoppt worden. «"Vernünftig», sagt der Professor an der Universität Greifswald. Er war als Experte im brandenburgischen Landtag gehört worden.

Zwei Fußgänger in Schwerin angefahren

Schwerin (dpa/mv) - Zwei Fußgänger sind in Schwerin von einem Auto angefahren und verletzt worden. Der 75-Jährige und die ein Jahr ältere Frau wollten am Sonntag über eine Straße laufen, als sie von dem Wagen eines 80-Jährigen erfasst wurden, wie die Polizei mitteilte. Während die Frau schwer verletzt wurde, kam der Mann mit leichteren Blessuren davon. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht.

VCO Schwerin nach 1:3 gegen Dingden weiter siegloser Letzter

Schwerin (dpa/mv) - Volleyball-Zweitligist VC Olympia Schwerin hat auch sein zehntes Saisonspiel verloren und bleibt Tabellenletzter. Das junge Bundesstützpunktteam kassierte am Sonntag gegen SV Blau-Weiß Dingden eine 1:3 (17:25, 25:22, 18:25, 14:25)-Heimniederlage. «Nach dem Gewinn des zweiten Satzes hat meine Mannschaft alles versucht, damit heute eventuell noch mehr herausspringt. Leider war aber nicht mehr drin. Ich mache dem Team aber keinen Vorwurf», sagte Trainer Bart Jan van der Mark. Vor allem nach dem Gewinn des zweiten Durchgangs hatte die Mannschaft des 32-Jährigen alles versucht, musste sich nach 92 Spielminuten allerdings der Überlegenheit eines starken Gästeteams beugen. Beste VCO-Spielerin war die Libera Lea Hartmann.

Dank Investor: Hansa Rostock bilanziert Millionenüberschuss

Rostock (dpa/mv) - Nur dank seines Investors Rolf Elgeti hat der FC Hansa Rostock im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/2017 einen Millionenüberschuss verzeichnet. Der Fußball-Drittligist präsentierte seinen Mitgliedern auf der Jahresversammlung am Sonntag in der Rostocker Stadthalle einen Jahresabschluss für den Konzern mit einem Plus von 4,8 Millionen Euro. Darin enthalten ist laut Pressemitteilung unter anderem ein Forderungsverzicht von Elgetis Obotritia Capital KGaA in Höhe von 8,5 Millionen Euro. Zu der turnusmäßigen Versammlung waren Medienvertreter wie schon in den vergangenen Jahren nicht zugelassen.  Hansa bilanzierte erstmals ohne die im vergangenen Jahr ausgegliederte Profi-Abteilung. Demnach hat der FC Hansa Rostock e.V. ein positives Jahresergebnis in Höhe von rund 96 000 Euro erwirtschaftet. «Das positive Ergebnis kam hauptsächlich durch gestiegene Mitgliedsbeiträge und Nutzungsentgelte für Markenrechte zustande», heißt es in der Mitteilung. Die Mitgliederzahl erhöhte sich von der vorangegangenen Mitgliederversammlung um 1300 auf aktuell 12 226. Vorstandschef Robert Marien bezeichnete perspektivisch die Rückkehr in die 2. Bundesliga einmal mehr als alternativlos. «Letzte Saison haben wir das Minus im operativen Geschäft auf 550 000 Euro verringert. Ziel bleibt die schwarze Null. In der 3. Liga ist es nicht möglich, Gewinne einzufahren. Die Zukunft von Hansa Rostock kann nicht in der 3. Liga sein», sagte er. Für das laufende Geschäftsjahr plant der Konzern FC Hansa Rostock mit einem negativen Jahresergebnis von 2,3 Millionen Euro.

Überfall im Kassenraum einer Bankfiliale: Festnahme

Rostock (dpa/mv) - Dank der Hilfe eines couragierten Zeugen ist am Sonntagmittag der Überfall auf eine Rostocker Bankkundin gescheitert. Nach Polizeiangaben wollte die Frau Geld abheben, als die zwei polizeibekannten Täter mit einem Messer Bargeld forderten. Trotz des Schreckens widersetzte sich die Frau. Als ein weiterer Kunde das Foyer betrat, flohen die 36 und 42 Jahre alten Täter mit der Geldbörse der Kundin. Ein weiterer Mann, der zufällig an der Filiale vorbeifuhr, verfolgte die Täter mit dem Fahrrad und verständigte die Polizei. Die Zwei konnten kurze Zeit später ergriffen und festgenommen werden. Sie sind nun im Polizeigewahrsam.

Drei Bootsmotoren gestohlen: 50 000 Euro Schaden

Waren (dpa/mv) - Unbekannte Diebe haben am Wochenende in Waren drei Bootsmotoren im Gesamtwert von rund 50 000 Euro gestohlen. Dabei habe es sich um einen 60-PS- und zwei 300-PS-Außenbordmotoren auf zwei Booten gehandelt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Beide Boote hätten sich auf Trailern auf dem umzäunten Gelände eines Bootshandels befunden. Die mögliche Tatzeit lag laut Polizei zwischen Samstag- und Sonntagmittag.

Landtag zum Volkstrauertag: Lehren aus Geschichte ziehen

Parchim (dpa/mv) - Die Vizepräsidentin des Schweriner Landtages, Mignon Schwenke, hat zum Volkstrauertag dazu aufgerufen, die richtigen Lehren aus der Geschichte zu ziehen. «Wir dürfen nicht vergessen, welche schrecklichen Gräueltaten in der Vergangenheit verübt wurden», sagte Schwenke am Sonntag zur Gedenkstunde des Landes in Parchim. Dieser Tag mahne, bei Gewalt, Kriegshandlungen und Verfolgung nicht wegzusehen. Die schrecklichen Ereignisse dürften sich nicht wiederholen. «Der europäischen Integration verdanken wir ein langanhaltendes, friedliches Miteinander unter den Mitgliedstaaten», betonte Schwenke. Doch nach wie vor werden Kriege geführt und oft als politisches Druckmittel zur Durchsetzung bestimmter Ziele benutzt. «Jeder und Jede kann durch persönliches Engagement, Zivilcourage und Mitgefühl zu mehr Frieden, Verständigung und Versöhnung beitragen.

Zwei Verletzte bei Auseinandersetzung in Rostock

Rostock (dpa/mv) - Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen in Rostock sind zwei 21-Jährige verletzt worden. Ausgangspunkt war ein Streit zwischen den jeweils rund fünfköpfigen Gruppen in einer Straßenbahn am späten Samstagabend, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. An der Haltestelle Marienehe eskalierte die Situation, einem der Männer wurde mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen. Er erlitt eine stark blutende Platzwunde. Ein weiterer Mann sei mit einem Messer leicht am Arm verletzt worden. Einer der Täter habe danach zudem mit einem Messer die Herausgabe von Handys gefordert. Beim Eintreffen der Polizei seien die Tatverdächtigen geflüchtet.

SV Warnemünde kassiert 1:3-Auswärtsniederlage in Bitterfeld

Bitterfeld-Wolfen (dpa/mv) - Volleyball-Zweitligist SV Warnemünde wartet weiter auf seinen zweiten Saisonsieg. Die Mecklenburger unterlagen am Samstagabend beim VC Bitterfeld-Wolfen mit 1:3 (22:25, 25:22, 25:27, 20:25). «Das ist äußerst ärgerlich. Und es hört sich völlig schräg an, aber eigentlich hätten wir das Ding mit 3:0 oder 3:1 gewinnen müssen», sagte Trainer Christian Hinze. Das Team des 38-Jährigen machte ein starkes Spiel, agierte äußerst effektiv im Block und Angriff, stand nach 99 Spielminuten aber mit leeren Händen da. Der Aufsteiger von der Ostseeküste belegt nach nur einem Sieg aus acht Spielen weiterhin den vorletzten Tabellenplatz in der 2. Liga Nord der Männer. Bester SVW-Spieler war Zuspieler Ole Ernst.

Stralsunder Wildcats verlieren beim VfL Oythe mit 1:3

Vechta (dpa/mv) - Volleyball-Zweitligist Stralsunder Wildcats hat nach drei Siegen in Serie wieder eine Niederlage kassiert. Das Team unterlag am Samstagabend beim Vfl Oythe mit 1:3 (19:25, 25:23, 23:25, 24:26). «Das war wirklich ein sehr enges Spiel auf gutem Niveau. Aber vor allem zum Ende der Begegnung haben wir zu viele Aufschlagfehler gemacht», sagte Trainer André Thiel. Schon früh versuchte die Mannschaft des 36-Jährigen, die Gastgeberinnen mit mutigen Aufschlägen unter Druck zu setzen. Doch anders als bislang in dieser Saison unterliefen den Wildcats vor allem in wichtigen Spielphasen entscheidende Fehler. Die Niederlage vor 190 Zuschauern in der Sporthalle Gymnasium Antonianum Vechta stand nach 113 Spielminuten fest. Beste Spielerin war Anne Domroese.

SSC Schwerin nach 3:0 über Schwarz-Weiß Erfurt ungeschlagen

Schwerin (dpa/mv) - Volleyball-Meister SSC Palmberg Schwerin bleibt in der Erfolgsspur. Die Mecklenburgerinnen feierten am Samstagabend vor 1846 Zuschauern in der heimischen Palmberg-Arena gegen Schwarz-Weiß Erfurt nach 75  Spielminuten einen glatten 3:0 (25:15, 25:16, 25:19)-Erfolg und behaupteten als einzige ungeschlagene Vertretung die Tabellenführung. «Wir sind unserer Favoritenrolle vollauf gerecht geworden. Besonders Spielerinnen, die sonst nicht so oft auf dem Feld stehen, haben ihre Sache wirklich gut gemacht», sagte Trainer Felix Koslowski. Die Meistermannschaft erwies sich für die mit nur neun Spielerinnen angereisten Gäste aus Thüringen als eine Nummer zu groß. Zwar schickte Koslowski gegen die noch sieglosen Erfurterinnen zunächst seine Stamm-Besetzung aufs Parkett, doch bereits nach dem klar gewonnenen ersten Durchgang wurde beim deutschen Rekordmeister munter durchgewechselt. Elisa Lohmann übernahm die Libero-Position vom italienischen Neuzugang Luna Veronica Carocci, die kroatische Nationalspielerin Beta Dumancic und Sabrina Krause agierten im Mittelblock, Jelena Oluic (Serbien) sammelte im Außenangriff Punkte, Kaisa Alanko übernahm das Zuspiel von Denise Hanke. Zwar kämpfte Erfurt und bemühte sich immer wieder, Rückstände zu verkürzen.   Doch gegen die geschlossene Mannschaftsleistung des elffachen deutschen Meisters hatte der Liga-Neunte nichts entgegenzusetzen. Beste Schweriner Spielerin war Zuspielerin Kaisa Alanko.

Drese: Diskriminierung und Gewalt entgegentreten

Schwerin (dpa/mv) - Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) hat die Menschen im Land dazu aufgerufen, jeder Form von Diskriminierung sowie häuslicher und sexualisierter Gewalt entschieden entgegenzutreten. «Jeder Mensch hat das Recht auf ein gewaltfreies Leben», erklärte Drese zur diesjährigen Antigewaltwoche, die am Montag beginnt. «Die Realität sieht leider in nicht wenigen Fällen anders aus.» Gewalt lauere oft hinter verschlossenen Türen: In der Partnerschaft, in der Familie, im Bekanntenkreis. «Die Opfer sind vor allem Frauen und Kinder.» Drese verwies auf zahlreiche Einrichtungen mit Beratungs-, Hilfe- und Schutzangeboten im Land. Neben Frauenhäusern seien dies Beratungsstellen für Betroffene von häuslicher oder sexualisierter Gewalt sowie Opfer- und Traumaambulanzen, die psychologische Betreuung und Behandlung anbieten. Im Rahmen der Internationalen Antigewaltwoche werden in Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche Veranstaltungen, Konzerte und Aktionen angeboten.

Linksfraktionschefin nennt Strategiefonds Unverfrorenheit

Neubrandenburg (dpa/mv) - Die Linke im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns will den neuen Strategiefonds der Landesregierung nicht hinnehmen. «Über die Verwendung dieser Gelder soll einzig und allein die Koalition entscheiden, wir sollen in die Röhre gucken», sagte die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg, am Sonntag auf dem Landesparteitag der Linken in Neubrandenburg. Sie nannte es eine Unverfrorenheit der Regierung und einem Versuch, am Parlament vorbei Geld zu verschenken und sich dafür feiern zu lassen. Der Strategiefonds ist umstritten. In ihn sollen jährlich 25 Prozent des Jahresüberschusses des Landesetats fließen. Verteilt wird das Geld ohne Parlamentsentscheidung. Oldenburg sagte: «Haushaltsgesetzgeber ist immer noch das Parlament. Und wenn die Regierung nicht einlenkt, werden wir nicht davor zurückschrecken, sie zu verklagen.»

Auto geht in Flammen auf: Brandstiftung vermutet

Born (dpa/mv) - Ein Auto ist auf einem Parkplatz bei Born auf der Halbinsel Darß (Landkreis Vorpommern-Rügen) am Samstagabend komplett ausgebrannt. Das Auto habe einem Mann aus der Region gehört, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Beamten ermittelten nun wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Verletzt wurde niemand. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf rund 15 000 Euro.