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CAMILA CABELLO FEAT. YOUNG THUG Havana
CAMILA CABELLO FEAT. YOUNG THUG
Havana (2017)

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Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Wettbewerb «Küsten-Dirndl»: Sieben Designer liefern Ideen

Rostock (dpa/mv) - Sieben Modedesigner haben sich am Trachten- Wettbewerb des Landestourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern beteiligt und Ideen für eine moderne Interpretation traditioneller Kleidung im Nordosten geliefert. Der Einsendeschluss für den mit 60 000 Euro dotierten Wettbewerb «Trachten neu erleben» war am Donnerstag, wie ein Sprecher des Landestourismusverbandes der Deutschen Presse-Agentur am Freitag sagte. Die prominent besetzt Jury mit Modedesignerin Jette Joop an der Spitze werde am 25. Januar zusammentreten. In dem Gremium sitzen unter anderem Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) und der Geschäftsführer des Landestourismusverbandes, Bernd Fischer. Die Jury soll die fünf besten Ideen für die zweite Runde des Wettbewerbs auswählen. Dann sollen die Outfits geschneidert und präsentiert werden. Der Sieger soll den Auftrag bekommen, eine Musterkollektion im Wert von 25 000 Euro herzustellen. Außerdem winken Geldpreise. Gesucht ist alltagstaugliche Bekleidung mit traditionellen Stilelementen und Accessoires, die am Markt verkäuflich ist. In seiner Ausschreibung verweist der Verband auf das große Geschäft mit alpenländischen Trachten, die von Designern mal traditionell, mal jung und trendig interpretiert werden. «Trachten haben eine Relevanz für junge Mode, Mode mit der Spezifik der Freizeit am Wasser und berufsspezifischen Anwendungen», heißt es in der Ausschreibung für den Wettbewerb, an dessen Ende eine Art «Küsten-Dirndl» stehen könnte. Zur Zielgruppe zählt der Verband zum Beispiel auch Kellner sowie Mitarbeiter von Museen und Tourist-Informationen.

Frau verletzt sich beim Anzünden einer Zigarette schwer

Ludwigslust (dpa/mv) - Eine Frau hat sich beim Anzünden einer Zigarette in ihrer Wohnung in Ludwigslust schwer verletzt. Die 44-Jährige kam am Freitag ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge mit ihrem Feuerzeug zu nah an ihre Haare, die daraufhin komplett Feuer fingen. Eine Nachbarin habe den Rauchmelder aus der Wohnung gehört und die Feuerwehr gerufen. Laut Polizei erlitt die Frau schwere Brandverletzungen im Gesicht. Sie sei mit einem Rettungshubschrauber in eine Lübecker Spezialklinik geflogen worden.

Gewerkschaft droht mit Warnstreiks in Busbetrieben

Schwerin (dpa/mv) - Nach der zweiten ergebnislosen Tarifrunde im Busverkehr Mecklenburg-Vorpommerns droht die Gewerkschaft Verdi mit Warnstreiks. Bereits in den nächsten Tagen könne es zu Arbeitsniederlegungen kommen, sagte Karl-Heinz Pliete von Verdi Nord am Freitag. Betroffen sein können alle öffentlichen regionalen Busverkehrsunternehmen im Land. Die nächste Verhandlungsrunde von Gewerkschaft und Arbeitgebern ist am 24. Januar in Rostock geplant. Verdi fordert für die rund 1600 Beschäftigten der Nahverkehrsbetriebe im Nordosten ein Gehaltsplus von 180 Euro und eine Laufzeit des Tarifvertrags von einem Jahr. Die Arbeitgeber haben nach Plietes Worten Lohnsteigerungen von 2,2 Prozent zum 1. Januar 2018, mindestens jedoch 75 Euro, sowie noch einmal 2,5 Prozent mehr ab dem 1. Januar 2019 angeboten. Das sei zu wenig, sagte Pliete. «Die Beschäftigten des Nahverkehrs in Mecklenburg-Vorpommern liegen mit ihrem Lohn deutlich unter dem Niveau vergleichbarer Tarifgebiete.» Mit den jetzigen Jahresentgelten steuerten Beschäftigte trotz Vollzeitstelle in die Altersarmut.

AOK: wenig Ost-Bundestagsmitglieder im Gesundheitsausschuss

Potsdam/Schwerin (dpa/mv) - Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) in den neuen Ländern und Berlin haben die geringe Zahl ostdeutscher Bundestagsabgeordneter im neuen Gesundheitsausschuss kritisiert. Dem 41-köpfigen Ausschuss sollen nur drei Bundestagsabgeordnete aus den ostdeutschen Ländern und Berlin angehören, wie die AOK Nordost (Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg), die AOK Sachsen-Anhalt und die AOK Plus (Sachsen und Thüringen) am Freitag gemeinsam unter Berufung auf Parlamentskreise mitteilten. In der Gesundheits- und Pflegepolitik übernehme der Ausschuss eine wichtige Rolle bei der Abstimmung von Gesetzen und Reformen im deutschen Gesundheitswesen, hieß es. Aus Sicht der ostdeutschen AOKs stehen wichtige Weichenstellungen gerade für den Osten an: Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels müsse eine zukunftsfähige medizinische Versorgung in strukturschwachen Regionen Deutschlands organisiert werden. «Dass Gesundheitspolitiker aus der Region von Zwickau über Magdeburg und Berlin bis hin zur Ostsee in dem jetzt berufenen Bundestagsausschuss mit voraussichtlich drei Mitgliedern derart unterrepräsentiert sind, trifft bei uns und anderen Akteuren im Gesundheitswesen Ostdeutschlands auf großes Unverständnis», schreiben die Chefs der drei Ost-AOKs. Für den Fall, dass sich im Zuge der anstehenden Koalitions- und Regierungsbildung Nachbesetzungen ergeben, forderten sie eine stärkere Berücksichtigung ostdeutscher Fachpolitiker.

Meister SSC Schwerin unter Druck: Sieg in Aachen Pflicht

Schwerin (dpa/mv) - Für Volleyball-Meister SSC Palmberg Schwerin ist am Samstagabend ein Sieg bei den Ladies in Black Aachen Pflicht. «Die Favoritenrolle liegt bei uns. Aber wir müssen ganz sicher alles in die Waagschale werfen, um den Abstand in der Tabelle zu Dresden und Stuttgart nicht größer werden zu lassen», sagte Trainer Felix Koslowski. Die Mannschaft des 33-Jährigen ist nach Niederlagen gegen die Roten Raben Vilsbiburg, den Dresdner SC und VC Wiesbaden auf den dritten Tabellenrang abgerutscht.  Nur zwei Plätze dahinter rangieren die Ladies in Black Aachen. Mit acht Siegen aus 13 Spielen ist die Mannschaft von Trainerin Saskia van Hintum eine der positiven Überraschungen dieser Saison. Vor allem vor heimischem Publikum sind die Gastgeberinnen eine Macht. Lediglich gegen die Spitzenteams aus Dresden und Stuttgart kassierte Aachen bislang Niederlagen.   Für den elfmaligen deutschen Meister aus Schwerin wird vieles davon abhängen, die Außenangreiferinnen McKenzie Adams und Oude Luttikhuis in den Griff zu bekommen. Das Hinspiel hat der deutsche Rekordmeister Ende Oktober vorigen Jahres mit 3:0 gewonnen.

Unbeleuchtetes Auto gerammt: Fahrerin jetzt gestorben

Malchow (dpa/mv) - Eine junge Autofahrerin, die am Wochenende auf der Autobahn 19 bei Malchow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) verunglückt war, ist tot. Die 23 Jahre alte Frau starb in einer Klinik an ihren schweren Verletzungen, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Den Ermittlungen zufolge hatte das Auto der Rostockerin am Samstagabend eine Leitplanke touchiert, war auf die Autobahn geschleudert, stand dort unbeleuchtet und wurde von einem Transporter gerammt. Die 23-Jährige wurde aus ihrem Wagen geschleudert. Der Fahrer des Transporters wurde leicht verletzt. Bei schweren Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern starben seit Jahresbeginn bereits zehn Menschen. Das seien überdurchschnittlich viele Todesopfer in diesem Zeitraum, hieß es bei der Polizei.

Schwesig: Zehn Millionen Euro für Digitalisierung

Rostock (dpa/mv) - Die Landesregierung will mit einem Zehn-Millionen-Euro-Programm die Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern vorantreiben. Dazu gehöre der Aufbau von mindestens zwei digitalen Gründerzentren in Rostock und Greifswald, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Freitag in Rostock bei einem Neujahrsempfang der «Ostsee-Zeitung». Dort sollen Start-up-Unternehmen unterstützt werden, die im Umfeld der Universitäten und Hochschulen ihre Ideen an den Start bringen wollen. Gleichzeitig sollen die vielen kleinen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern auf ihrem Weg in die digitale Zukunft unterstützt werden. Details dazu sollen in den kommenden Wochen im Kabinett beraten und dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

AOK: wenig Ost-Bundestagsmitglieder im Gesundheitsausschuss

Potsdam/Schwerin (dpa/mv) - Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) in den neuen Ländern und Berlin haben die geringe Zahl ostdeutscher Bundestagsabgeordneter im neuen Gesundheitsausschuss kritisiert. Dem 41-köpfigen Ausschuss sollen nur drei Bundestagsabgeordnete aus den ostdeutschen Ländern und Berlin angehören, wie die AOK Nordost (Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg), die AOK Sachsen-Anhalt und die AOK Plus (Sachsen und Thüringen) am Freitag gemeinsam unter Berufung auf Parlamentskreise mitteilten. In der Gesundheits- und Pflegepolitik übernehme der Ausschuss eine wichtige Rolle bei der Abstimmung von Gesetzen und Reformen im deutschen Gesundheitswesen, hieß es. Aus Sicht der ostdeutschen AOKs stehen wichtige Weichenstellungen gerade für den Osten an: Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels müsse eine zukunftsfähige medizinische Versorgung in strukturschwachen Regionen Deutschlands organisiert werden. «Dass Gesundheitspolitiker aus der Region von Zwickau über Magdeburg und Berlin bis hin zur Ostsee in dem jetzt berufenen Bundestagsausschuss mit voraussichtlich drei Mitgliedern derart unterrepräsentiert sind, trifft bei uns und anderen Akteuren im Gesundheitswesen Ostdeutschlands auf großes Unverständnis», schreiben die Chefs der drei Ost-AOKs. Für den Fall, dass sich im Zuge der anstehenden Koalitions- und Regierungsbildung Nachbesetzungen ergeben, forderten sie eine stärkere Berücksichtigung ostdeutscher Fachpolitiker.

Grüne Woche: Länderhalle MV eröffnet

Berlin (dpa/mv) - Agrarminister Till Backhaus (SPD) hat am Freitag die Länderhalle Mecklenburg-Vorpommern auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin eröffnet. Dort präsentieren sich bis Sonntag 63 Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft sowie Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Nordosten. «Die Länderhalle ist die Visitenkarte unseres Bundeslandes auf der IGW», sagte Backhaus. «Wir sind mit dem hier, was unser Land so besonders macht.» Neben großen Unternehmen, die schon zum wiederholten Mal dabei sind - wie die Ludwigsluster Fleisch- und Wurstspezialitäten GmbH, die Mecklenburger Kartoffelveredelung und der Verein Rügenprodukte e.V. - präsentieren sich auch junge, noch kleine Unternehmen erstmals auf der Messe.

Viva Touristika und Messe Fahrrad Rostock: 100 Aussteller

Rostock (dpa/mv) - In der Rostocker Hansemesse ist am Freitag die Doppelmesse «Viva Touristika» und «Messe Fahrrad Rostock» eröffnet worden. Die Viva Touristika gilt als die größte Reisemesse in Mecklenburg-Vorpommern, zu der zwischen 13 000 und 15 000 Besucher erwartet werden. Rund 100 Aussteller werden an den drei Messetagen ihre Waren und Dienstleistungen anbieten. Die Viva Touristika findet inzwischen zum 19. Mal statt. Wie der Landesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Martin Elshoff, sagte, hat sich die Doppelstruktur mit den beiden Messen bewährt. Allerdings seien die touristischen Ziele des ADFC für den Ausbau des Radwegenetzes noch ein großes Stück vom Ziel entfernt.

Frau für Kindstötung zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt

Schwerin (dpa/mv) - Wegen Totschlags an ihrem neugeborenen Baby ist eine 40-Jährige aus Wittenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Entscheidung des Landgerichts Schwerin vom Freitag zufolge hatte die Frau ihr Kind kurz nach der Geburt im Januar 2015 vermutlich erstickt. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre Haft beantragt. Die Mutter hatte während des Prozesses die Tat bestritten und erklärt, das kleine Mädchen sei ohne ihr Zutun gestorben. Sie hatte die Leiche mehr als zwei Jahre im Tiefkühlschrank aufbewahrt, bevor ein Bekannter das tote Kind Anfang März 2017 in ein Waldstück in Wittenburg brachte. Dort fanden es Spaziergänger.

Schneespuren verraten Einbrecher in Plau am See

Plau am See (dpa/mv) - Der erste größere Schneefall des Jahres hat einem Einbrecher in Plau am See (Landkreis Ludwigslust-Parchim) Probleme bereitet. Ein Bootsschuppenbesitzer bemerkte am späten Donnerstagabend Fußspuren im Schnee, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Abdrücke endeten demnach vor einem eingeschlagenen Fenster. Im Schuppen entdeckte er den Einbrecher unter einer Matratze. Der 25-Jährige habe sich nach mehrfacher Aufforderung aus seinem Versteck begeben. Beamte brachten den frisch aus der Haft entlassenen Mann zu einer Wache.

Überfall auf Juwelierladen: Einbrecher noch auf der Flucht

Rostock (dpa/mv) - Die Einbrecher, die am Mittwochabend ein Juwelier- und Schmuckgeschäft in Rostock überfallen und bestohlen haben, sind weiter auf der Flucht. Die Fahndung nach den drei Tätern sei bisher ohne Erfolg geblieben, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag in Rostock. Es gebe aber Ermittlungsansätze. So waren am Donnerstag mehrere telefonische Hinweise von Zeugen eingegangen und auch ein Teil der Beute entdeckt worden. Unweit des Geschäftes wurde eine Tasche mit Schmuck gefunden, der aus dem Laden stammte und dem Inhaber zurückgegeben. Die schwarz maskierten Täter hatten die Tür des Ladens aufgebrochen und mit einem Hammer Glasvitrinen eingeschlagen. Dann erbeuteten sie Goldschmuck in noch nicht genau bekannter Menge, der in Taschen verstaut und mitgenommen wurde. Ermittler schätzen den Schaden auf mehrere zehntausend Euro, den exakten Wert wollte der Geschäftsinhaber noch ermitteln. Zwei Täter flohen nach Polizeiangaben zu Fuß, wobei sie von Zeugen beobachtet wurden, der dritte Einbrecher fuhr mit einem weißen Transporter davon.

Mann raubt Geldbeutel: Ohne Geld

Rostock (dpa/mv) - Ein Räuber hat in Rostock einen älteren Mann zu Boden geschubst und beraubt, ohne dabei wirklich Beute zu machen. Der Geldbeutel des 67-Jährigen war nämlich bis auf dessen Personalausweis leer, wie die Polizei mitteilte. Er hatte sein letztes Bargeld vorher im Supermarkt ausgegeben. Der 67-Jährige wehrte sich am Donnerstagabend mit dem Gehstock gegen den Kriminellen, nachdem dieser ihn an der Haustür zu Fall gebracht hatte. Der junge Täter bekam dennoch die Brieftasche zu greifen und flüchtete mit ihr. Der Ausgeraubte blieb unverletzt. Die Polizei sucht nun nach einem rund 18 bis 20 Jahre alten Mann.

Nach Sturmtief «Friederike» weitgehende Entspannung in MV

Schwerin/Rostock (dpa/mv) - Nach Sturmtief «Friederike» hat sich die Lage auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern weitgehend entspannt. Die Polizei teilte mit, es habe in der Nacht zu Freitag landesweit keine größeren Behinderungen mehr gegeben. Allerdings müssten die Autofahrer weiterhin wegen möglicher Eisglätte ihr Tempo entsprechend anpassen. In Wahrsow (Kreis Nordwestmecklenburg) soll am Freitag die Schule ausfallen. Dies sei mit Blick auf die Wetterverhältnisse zum Schutz der Kinder so entschieden worden, teilte die Polizei mit. Betroffen sei die Regionale Schule Lüdersdorf. Bereits am Donnerstag kamen Schulbusse zu spät oder gar nicht. Der starke Schneefall hatte im Laufe des Donnerstags für Behinderungen und Unfälle gesorgt. Beim schwersten Unfall bei Penzlin (Mecklenburgische Seenplatte) starb eine 61-jährige Autofahrerin. Sie hatte vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit bei widrigen Straßenverhältnissen die Kontrolle über ihr Auto und schleuderte gegen einen entgegenkommenden Lastwagen. Insgesamt wurden am Donnerstag rund 150 Unfälle gemeldet, überwiegend Blechschäden. Sechs Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt, drei davon schwer. Außerdem habe es wetterbedingte Stromausfälle, defekte Schrankanlagen sowie umgestürzte Bäume gegeben. Unklar war zunächst, welche Auswirkungen auf den Zugverkehr am Freitag verbleiben. So war der Verkehr zwischen Büchen und Hamburg in der Nacht noch eingestellt. Auch zwischen Neustrelitz und Stralsund fuhr kein Zug. In weiten Teilen des Landes musste mit Verspätungen gerechnet werden. Allerdings wurde zwischen Schwerin und Ludwigslust der Zugverkehr wieder aufgenommen. Die Bahn empfahl Reisenden, sich vor Reiseantritt auf der Internetseite des Unternehmens zu erkundigen.

Museum erinnert an Zeichner Paul Holz

Pasewalk (dpa/mv) - Mit einer Kranzniederlegung und einem neuen Katalog ehrt das Stadtmuseum Pasewalk (Kreis Vorpommern-Greifswald) am Freitag den Zeichner Paul Holz (1883-1938). Anlass ist der 80. Todestag des von den Nationalsozialisten drangsalierten Künstlers, der aus Riesenbrück bei Pasewalk stammt. Kunstexperten zählen Holz zu den wichtigsten Zeichnern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Holz lebte im damals pommerschen Stettin und in Breslau, wo er auch an der Kunstakademie tätig war. Auf Druck der Nazis musste er die Akademie 1934 verlassen, war dann bis 1938 in Schleswig tätig und wurde nach seinem Tod in Uhlenkrug bei Riesenbrück begraben. Sein Werk geriet in der DDR in Vergessenheit und wird seit 1990 wiederentdeckt. Der 160 Seiten starke Katalog enthält sämtliche Zeichnungen und Dokumente, die das Museum als Paul-Holz-Gedenkstätte vom Künstler hat.

Fachleute diskutieren in Rostock über rechte Musik

Rostock (dpa/mv) - Über neue Formen rechtsextremistischer Musik diskutieren Experten am Freitag und Samstag in der Rostocker Hochschule für Musik und Theater (HMT). Früher sei rechte Musik in Form von Rechtsrock leicht zu identifizieren gewesen, doch mittlerweile hätten sich die Stile ausdifferenziert, erklärte Musikprofessorin Yvonne Wasserloos. Dies erschwere das Erkennen des ideologischen Gehalts. Häufig würden die wahren Inhalte verschleiert, damit ihre Urheber nicht sofort als Neonazis erkennbar seien. Die Organisatoren erwarten rund 70 Teilnehmer zu der Tagung, unter anderem aus Musikwissenschaft und -pädagogik, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Holter bekräftigt Forderung nach Ost-West-Schüleraustausch

Schwerin (dpa) - Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) hat seine Forderung nach einem Schüleraustausch zwischen Ost- und Westdeutschland bekräftigt. Es gebe Unterschiede zwischen Ost und West, die offensichtlich seien, sagte Holter der «Schweriner Volkszeitung» (Freitag) - etwa Lohn- und Rentenniveau oder Bevölkerungsdichte. «Und es gibt Vorbehalte, die teilweise nicht nur erhalten geblieben, sondern neu entstanden sind. Leider sehen wir, beispielsweise in den Debatten in sozialen Netzwerken, dass diese Vorbehalte auch an die nachwachsenden Generationen weitergegeben werden.» Mit seinem Vorstoß zur Belebung des Ost-West-Schüleraustauschs war Holter Anfang der Woche in seinem Heimatland Mecklenburg-Vorpommern wie auch in einigen anderen Bundesländern nur auf verhaltenes Interesse gestoßen. Der Minister sagte dem Blatt, sein Vorschlag habe ein großes Echo ausgelöst: «Es gab viel Zustimmung, auch Kritik.»

Holter bekräftigt Forderung nach Ost-West-Schüleraustausch

Schwerin (dpa) - Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) hat seine Forderung nach einem Schüleraustausch zwischen Ost- und Westdeutschland bekräftigt. Es gebe Unterschiede zwischen Ost und West, die offensichtlich seien, sagte Holter der «Schweriner Volkszeitung» (Freitag) - etwa Lohn- und Rentenniveau oder Bevölkerungsdichte. «Und es gibt Vorbehalte, die teilweise nicht nur erhalten geblieben, sondern neu entstanden sind. Leider sehen wir, beispielsweise in den Debatten in sozialen Netzwerken, dass diese Vorbehalte auch an die nachwachsenden Generationen weitergegeben werden.» Mit seinem Vorstoß zur Belebung des Ost-West-Schüleraustauschs war Holter Anfang der Woche in seinem Heimatland Mecklenburg-Vorpommern wie auch in einigen anderen Bundesländern nur auf verhaltenes Interesse gestoßen. Der Minister sagte dem Blatt, sein Vorschlag habe ein großes Echo ausgelöst: «Es gab viel Zustimmung, auch Kritik.»

Kindermedienfestival «Goldener Spatz» mit Melderekord

Erfurt/Gera (dpa/th) - Für das Deutsche Kindermedienfestival «Goldener Spatz» sind so viele Produktionen eingereicht worden wie noch nie seit Einführung des jährlichen Festivalrhythmus. 196 deutschsprachige Filme und Fernsehbeiträge stehen in der Auswahl, wie die Deutsche Kindermedienstiftung als Veranstalterin des Festivals am Donnerstag in Erfurt mitteilte. Aus den Arbeiten stellt die Auswahlkommission in den fünf Kategorien Kurzspielfilm, Kino-/Fernsehfilm, Serie/Reihe Animation, Dokumentation/Information und Unterhaltung zwischen fünf und neun Wettbewerbsbeiträge zusammen. Während der Festivalwoche vom 10. bis zum 16. Juni wird eine Kinderjury die Filme sichten und die Gewinner küren. Wie es weiter hieß, setzt sich bei den Einsendungen im Kinderspielfilmbereich der Trend von Literaturverfilmungen fort. «Es wird auf Sicherheit, hohen Bekanntheitsgrad, Quote und Erfolg gesetzt», schätzte die Kindermedienstiftung ein. Dagegen seien im Spielfilmbereich Stoffe rar, die sich stark an der Lebenswelt und dem Lebensumfeld von Kindern orientieren und diese inhaltlich abbilden. Im Kurzfilmbereich seien sie dagegen häufiger zu finden. Seien in den vergangenen Jahren noch die Themen Familie, Trennungs- und Scheidungsgeschichten oder die Sehnsucht nach einer intakten Familie an der Tagesordnung gewesen, drehten sich die Stoffe derzeit verstärkt um Abenteuer, Magie und Freundschaft, aber auch Leistungsdruck und Identität. Zudem sei es ein starkes Jahr von dokumentarischen Formaten, in denen sich Kinder vor allem mit den Themen Heranwachsen und Altern auseinandersetzen. Der «Goldene Spatz» hat sich seit seinem Start 1979 von einem Film- zu einem Medien-Festival gewandelt, das auch das Internet und Online-Spiele in den Blick nimmt. Die Wiege des Festivals steht in Gera, als zusätzlicher Austragungsort kam 2003 Erfurt hinzu.