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Nachrichten-Ticker aus Mecklenburg-Vorpommern

Klima-Demos: «Die Politik soll sich ändern, nicht das Klima»

Rostock/Schwerin/Waren (dpa/mv) - Die Botschaft ist klar: «Die Politik soll sich ändern, nicht das Klima», steht weithin lesbar auf einem Plakat, das Schüler Freitagmittag durch die Schweriner Innenstadt bis zur Staatskanzlei tragen. Sie haben sich eingereiht in einen langen und lauten Demonstrationszug. Die Polizei schätzt die Teilnehmerzahl auf etwa 1800, fast fünf Mal mehr als die von den Organisatoren erwarteten 400. In gut einem Dutzend Städte Mecklenburg-Vorpommerns folgten mehrere Tausend Schüler, Eltern, Gewerkschafter und Kirchenvertreter dem Aufruf zum globale Klimastreik der von der jungen Schwedin Greta Thunberg angestoßene Bewegung Fridays for Future. Unter anderem auch in Ludwiglust, Waren, Neubrandenburg und Greifswald. Die größte Protestaktion im Nordosten gab es in Rostock, wo die Polizei mehr als 3000 Teilnehmer zählte, die Veranstalter gingen von der doppelten Zahl aus. Bundesweit kam es den Angaben zufolge zu etwa 570, meist lautstarken Demonstrationen. In Berlin gingen nach Angaben der Organisatoren etwa 100 000 Menschen auf Straße, in Hamburg waren es laut Polizei 70 000. Rund um den Globus demonstriert mehrere Hunderttausend. Bereits am Morgen hatten sich auf dem Marktplatz in Waren gut 300 Menschen versammelt, um für einen besseren Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften zu demonstrieren. «Der Hebel muss grundsätzlich umgelegt werden. Ein Papier vorzulegen, das keinem weh tut und alles abfedert, das ist Betrug an uns selbst. Wir müssen einsehen, dass bestimmte Dinge einfach nicht mehr gehen», sagte Pastorin Anja Lünert und machte damit deutlich, dass ihrer Meinung nach das am Freitag in Berlin von Union und SPD vorgelegte Klimapaket nicht ausreichend ist. Nach eigenen Angaben hatten sie Diskussionen im Konfirmationsunterricht bewogen, die Klima-Protestaktion in Waren zu organisieren. «Das Thema bewegt Jugendliche stark», sagte sie. «Wir gehen seit neun Monaten auf die Straße und die Politik ändert nichts», beklagte die 15-jährige Pia. Die Schülerin hatte den Klima-Protest in Rostock mitorganisiert, den bislang größten im Land. In der Stadt mit dem einzigen Kohlekraftwerk Mecklenburg-Vorpommerns benennt sie eine der Hauptforderungen: «Kohleausstieg bis 2030 und ein Viertel der Kohlekraftwerke noch in diesem Jahr abschalten.» Und sie hat auch Vorschläge, wie jeder Einzelne zum Schutz der Umwelt beitragen kann. «Müllvermeidung, weniger Fleisch essen und weniger Fliegen, das sind einfache Schritte für ein klimabewusstes Leben», meint die Schülerin aus Ribnitz-Damgarten. Außerdem fordert sie bessere Radwege und einen besserer Nahverkehr, damit nicht mehr so viele Autos fahren. Die Fridays for Future-Bewegung in Mecklenburg-Vorpommern trägt ihren Protest nicht nur laut, sondern auch kreativ auf die Straße: «Hier ist aber dicke Luft», «There is no planet B», «Klima ist wie Bier: wenns warm ist, ist's Scheiße», «Make earth great again» oder «Politiker traut Euch» stand auf den Plakaten. «Die Politik hat noch immer nicht erkannt, wie groß das Problem ist. Sie tut einfach zu wenig und ihre Konzepte für den Klimaschutz sind völlig unzureichend», beklagte auch die 16-jährige Luise, die in Schwerin zu den Organisatoren der Proteste gehörte und die vor den vielen Kundgebungsteilnehmern beherzt das Wort ergriff. «Wir wollen eine Erde, auf der es sich auch in Zukunft lohnt zu leben», erläuterte die Schülerin die Motivation ihrer Altersgefährten, für einen besseren Klimaschutz regelmäßig auf die Straße zu gehen.

Kritik an Klimapaket von Kandidaten für SPD-Vorsitz

Neubrandenburg (dpa/mv) - Kurz nach der Einigung der großen Koalition auf ein Klimapaket haben sich Kandidaten für den SPD-Bundesvorsitz kritisch dazu geäußert. Auf einer Regionalkonferenz in Neubrandenburg sagte Karl Lauterbach, die SPD habe in der Vergangenheit den Ausbau der erneuerbaren Energien eher gebremst. «Die Beschlüsse heute werden das kaum ändern», sagte er. Es sei ein CO2-Preis beschlossen worden, mit dem er durch die höhere Pendlerpauschale am Ende als Autofahrer mehr im Portemonnaie habe. Lauterbach plädierte erneut für den Ausstieg aus der großen Koalition. Wenn die Partei mit offenem Visier für grün-linke Ziele kämpfe, werde sie neue Bündnisse finden und nicht in der Opposition landen.  Olaf Scholz, der als Bundesfinanzminister direkt von den Klimaverhandlungen in Berlin nach Neubrandenburg gekommen war, äußerte sich zufrieden über die Beschlüsse. So werde es keine Deckelung mehr beim Ausbau von Onshore- und Offshore-Windenergie geben und es werde mehr in den Schienenverkehr investiert. Saskia Esken - im Duo mit Norbert Walter-Borjans - sagte, Union und SPD hätten im Klimakabinett ganz unterschiedliche Ansätze. CDU und CSU seien «marktgetrieben», während die SPD politisch gestalten wolle. Michael Roth forderte, Klimaschutz müsse so gemacht sein, dass am Ende nicht Arbeitnehmer und Pendler im ländlichen Raum die Zeche zahlten. Boris Pistorius wandte ein, das Abwenden von der SPD seit 2005 habe nichts mit dem Klima zu tun. Es müsse wieder um mehr sozialen Zusammenhalt gehen. Die dem linken Flügel zugeordnete Hilde Mattheis warb dafür, alles zu tun, um die Glaubwürdigkeit wiedergewinnen, die die SPD durch eine neoliberale Politik verspielt habe. «Wir müssen wieder zur Partei der sozialen Gerechtigkeit werden», sagte sie. Ihr Teampartner Dierk Hirschel kritisierte, dass es drei Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer noch keine gleichwertigen Lebensverhältnisse in Ost und West gibt. Es sei Aufgabe der SPD, dies zu ändern. Er bedauerte, die SPD habe den Kontakt zum mittleren und unteren Arbeitnehmer-Milieu verloren. Walter-Borjans forderte eine Vermögenssteuer, denn wenn weder Reiche höher besteuert noch Kredite zugelassen würden, werde an der Zukunft gespart. In der großen Koalition werde man jedoch darüber nicht reden können, meinte er.   Neubrandenburg war die 14. von 23 Stationen der SPD-Vorstellungstour. Rund 200 Mitglieder und Interessierte ohne Parteibuch kamen zu der Regionalkonferenz, auf der sich sieben Duos für eine neue Doppelspitze vorstellten. Sie bewerben sich um die Nachfolge für die zurückgetretene Parteivorsitzende Andrea Nahles. Auf Regionalkonferenzen erhält die Parteibasis seit Anfang September die Möglichkeit zu Diskussionen, Gesprächen und Nachfragen an die Kandidaten. Diesmal fehlten Gesine Schwan und Christina Kampmann. Der Vorstellungsmarathon endet planmäßig am 12. Oktober in München. Danach soll per Mitgliederbefragung über die neue SPD-Spitze entschieden werden. Das Ergebnis soll am 26. Oktober feststehen.

Rostocker «Polizeiruf 110» erhält Roland-Filmpreis

Daun (dpa/lrs) - Der «Polizeiruf 110» aus Rostock wird heute beim Krimifestival «Tatort Eifel» mit dem Roland-Filmpreis ausgezeichnet. Die beiden Hauptdarsteller Charly Hübner und Anneke Kim Sarnau - bekannt als Ermittler Alexander Bukow und Katrin König - werden den Ehrenpreis bei einer Gala (ab 20.00 Uhr) in Daun (Kreis Vulkaneifel) entgegennehmen. Die ARD-Reihe verbindet laut Jury «Tradition und Innovation im deutschen Fernsehkrimi auf besonders gelungene Weise». Außerdem sei das Ermittlerduo überzeugend. Mit der Preisverleihung geht das Festival «Tatort Eifel» zu Ende, das seit 13. September tausende Krimifans zu Lesungen, Filmpremieren und Konzerten in die Eifel gelockt hat. Der undotierte Preis ist nach dem Hamburger Krimiregisseur Jürgen Roland (1925-2007) benannt und wird alle zwei Jahre in Form eines stilisierten Raben aus Blei überreicht. Bisherige Preisträger sind unter anderem die Schauspieler Götz George, Matthias Brandt und Senta Berger sowie die Krimiserie «Mord mit Aussicht» (WDR) und die deutsch-österreichische Koproduktion «Spuren des Bösen». Zu der ausverkauften Gala, die Schauspieler Oliver Mommsen moderiert, werden rund 550 Besucher erwartet. Auch Dietmar Bär (Kommissar Freddy Schenk im Kölner ARD-«Tatort») hat sein Kommen angekündigt. Das Krimifestival «Tatort Eifel» findet zum zehnten Mal statt. Es gilt als bundesweit größter Treff der Filmbranche zum Thema Krimi.

Bio-Landpartie: 62 Öko-Betriebe im ganzen Land geöffnet

Selow (dpa/mv) - 62 Bio-Betriebe beteiligen sich heute an der Bio-Landpartie der Umweltorganisation BUND in Mecklenburg-Vorpommern. Neben landwirtschaftlichen Höfen öffnen Käsereien, Bäckereien, Mostereien, Röstereien, Mühlen, Fleischereien, Brennereien, Gärtnereien sowie Vermarkter ihre Türen. Besucher können die Arbeiten in den Betrieben kennenlernen, Produkte kosten und mit den Produzenten ins Gespräch kommen, wie die Veranstalter mitteilten. Eröffnet wird der Tag von Agrarminister Till Backhaus (SPD) auf einem Hof in Selow bei Bützow (Landkreis Rostock) mit mehr als 6000 Legehennen in Mobilställen. Viele der teilnehmenden Betriebe haben besondere Aktionen vorbereitet. Die Palette reicht von Hoffesten über Trecker-Rundfahrten bis hin zum Melken oder Füttern von Tieren.

Lehrerverband macht Digitalisierung an Schulen zum Thema

Schwerin (dpa/mv) - Der Lehrerverband Bildung und Erziehung (VBE) macht die Defizite bei der Digitalisierung an den Schulen Mecklenburg-Vorpommerns zum Thema seiner Jahrestagung heute in Schwerin. So bekämen Schulen zwar internetfähige Schultafeln, verfügten aber nicht über schnelles Internet, machte der Landesverbandsvorsitzende Michael Blanck vor Beginn der Tagung eines der Probleme deutlich. Nach Angaben der Landesregierung hat nur knapp jede fünfte Schule einen Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde. Blanck vermisst zudem eine klare Linie und einheitliche Vorgaben des Landes für die von den Schulen geforderten Medienkonzepte. Zum Norddeutschen Lehrertag werden rund 160 Lehrer erwartet. Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) hat ihre Teilnahme zugesagt.

Linke kritisiert Kulturförderung per Crowdfunding

Schwerin (dpa/mv) - Kein einziges Kulturprojekt ist seit 2014 in Mecklenburg-Vorpommern durch Crowdfunding mit Landesbezug finanziert worden. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (7/4089) hervor. «SPD und CDU haben eine Förderungs-Fata-Morgana installiert - von der sie seit vier Jahren genau wussten, dass sie eine Illusion ist», kritisierte die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Eva-Maria Kröger, am Freitag. Die Landeshaushaltsordnung lasse es nämlich gar nicht zu, Projekte zu unterstützen, deren Gesamtfinanzierung nicht gesichert ist. Auf der Landeskulturkonferenz des Jahres 2015 brachte der damalige SPD-Kulturminister Matthias Brodkorb nach Angaben der Linken erstmals die Unterstützung von kulturellen Crowdfunding-Projekten in Mecklenburg-Vorpommern ins Gespräch. Die Anschubfinanzierung sollte über das Spendensammeln geschehen, das Land würde dann bei Bedarf nachfinanzieren. Die Regierungsparteien SPD und CDU folgten dieser Idee und schrieben die Unterstützung von Crowdfunding ein Jahr später in ihren Koalitionsvertrag.

Deutlich weniger Autodiebstähle in Mecklenburg-Vorpommern

Wiesbaden/Schwerin (dpa/mv) - Die Zahl der Autodiebstähle ist in Mecklenburg-Vorpommern deutlich stärker gesunken als im Bundesdurchschnitt. Wie aus Zahlen hervorgeht, die das Bundeskriminalamt (BKA) am Freitag veröffentlichte, wurden 2018 im Nordosten 242 Autos dauerhaft entwendet. Das waren 18,2 Prozent weniger als im Jahr davor. Die Kriminalstatistik des Innenministeriums in Schwerin weist für 2018 insgesamt 461 Autodiebstähle auf. Diese Zahl umfasst allerdings die Versuche und beinhaltet auch die Fälle, bei denen die Autos später wieder auftauchten. Der Rückgang gegenüber 2017 fiel in dieser Statistik mit 23 Prozent noch deutlicher aus. In ganz Deutschland kamen laut BKA im Vorjahr 16 613 Autos dauerhaft abhanden, ein Minus von 12,7 Prozent. Bei den Lastwagen fällt der Rückgang bundesweit deutlicher aus - und zwar um 22,6 Prozent auf 921 Fahrzeuge. Bei Autodieben besonders beliebt sind laut BKA weiterhin die deutschen Hersteller VW, BMW, Audi und Mercedes. Mehr als 56 Prozent der zur Fahndung ausgeschriebenen Wagen, die dauerhaft verschwanden, hatten diese Marken. Der Anteil von Fahrzeugen der vier Hersteller am Gesamtzulassungsbestand liegt bei rund 45 Prozent. Eine hohe Nachfrage nach gestohlenen Fahrzeugen besteht den Angaben zufolge in Südost- und Osteuropa sowie im Nahen und Mittleren Osten. «Nach wie vor wird die internationale Kfz-Verschiebung von hoch qualifizierten, spezialisierten und zumeist arbeitsteilig agierenden Tätergruppierungen dominiert», heißt es im Bericht. Wenn ein Auto eine SIM-Karte habe und theoretisch geortet werden könnte, hebelten die Diebe diese Möglichkeit oft mit einer speziellen Technik aus.

Joachim Böskens wird Direktor des NDR-Landesfunkhauses

Hamburg/Schwerin (dpa/mv) - Das NDR-Landesfunkhaus für Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin wird künftig von Joachim Böskens geleitet. Der bisherige Chefredakteur werde sein Amt zum 1. Dezember antreten und Elke Haferburg ablösen, die in den Ruhestand geht. Wie der NDR mitteilte, nahm der NDR-Verwaltungsrat am Freitag den Personalvorschlag von Intendant Lutz Marmor an. Der Landesrundfunkrat Mecklenburg-Vorpommerns habe seine Zustimmung bereits am 9. September gegeben. Böskens ist 52 Jahre alt. Er stammt aus Hannover. Nach seinem Studium der Politik, Psychologie und des öffentlichen Rechts in Kiel kam er 1989 zum NDR. Dort arbeitete er zunächst als Freier Mitarbeiter der Welle Nord in Schleswig-Holstein, ehe er 1994 Redakteur im Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern und später Chef vom Dienst bei NDR 2 in Hamburg wurde. Nach zweijähriger Tätigkeit bei dem Privatsender Antenne Niedersachsen kehrte Böskens 2003 als Programmbereichsleiter Hörfunk in das NDR-Landesfunkhaus Schwerin zurück und wurde dort 2011 Chefredakteur und stellvertretender Funkhausdirektor.

Schul-Digitalisierung: Lehrerverband kritisiert Wildwuchs

Schwerin (dpa/mv) - Die digitale Revolution droht Schulen, Schulträger und Bildungsministerium nach Einschätzung der Lehrergewerkschaft VBE gleichermaßen zu überfordern. Die verschiedenen Anforderungen passten nicht zusammen, sagte der Landesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), Michael Blanck, der Deutschen Presse-Agentur vor dem Norddeutschen Lehrertag am Samstag in Schwerin. Dort steht das Thema Digitalisierung im Zentrum. Rund 160 Lehrer vor allem aus Mecklenburg-Vorpommern, aber auch aus anderen norddeutschen Bundesländern, haben sich dafür angemeldet, wie Blanck sagte. Schulen bekämen internetfähige Schultafeln, ohne über schnelles Internet oder Wlan im Schulgebäude zu verfügen, berichtete er. Sie könnten die teure Technik dann gar nicht richtig nutzen. Wenn das Land sage, bis 2025 sollen alle Schulen schnelles Internet haben, dann sei das zu spät. «Wir brauchen das jetzt», sagte Blanck. An manchen Schulen kauften Eltern ihren Kindern iPads für das digitale Arbeiten, aber das ziehe Datenschutz- und auch soziale Probleme nach sich. Nicht jeder könne sich ein solches Gerät leisten. Es müssten Klassensätze angeschafft werden, auch wegen der einheitlichen Wartung der Geräte. Ein weiteres ungeklärtes Thema ist nach Blancks Worten die Forderung an die Schulen, Medienkonzepte zu entwerfen mit Ideen, was sie mit digitaler Technik im Unterricht machen wollen und was sie dafür benötigen. Dies sei Voraussetzung, um Geld aus dem Digitalpakt zu bekommen. «Doch wie sollen die Lehrer ein solches Konzept erstellen, wenn sie selber keine entsprechende Technik haben und sich nicht intensiv damit beschäftigen können?» Die meisten Schulen statteten ihre Lehrer ja noch nicht einmal mit Dienst-Laptops aus, die sie aus Datenschutzgründen benötigten, wenn sie zu Hause Zeugnisse tippten. Auch zur Vorbereitung von interaktivem Unterricht sei dienstliche Technik nötig. Blanck vermisst eine klare Linie und einheitliche Vorgaben für die Medienkonzepte und die Anschaffung von Technik für den digitalen Unterricht. «Schön wäre es, wenn es eine Koordinierung gäbe, damit es nicht ein Sammelsurium unterschiedlicher Endgeräte und Lösungen gibt.» Land und Schulträger müssten sich zusammensetzen. Beim Norddeutschen Lehrertag schreitet der VBE zur Selbsthilfe. Experten zeigen den Teilnehmern in Workshops, was alles mit digitaler Technik im Unterricht machbar ist. Die Themen reichen vom Lehren und Lernen mit Apps bis zum Unterrichten mit interaktiver Tafel und Tablets. Teilweise haben die Workshops exotisch klingende Titel wie «Quizzen mit Plickers und Kahoot» oder «Flipped classroom - Videounterricht zu Hause, Hausaufgaben in der Schule». Nach Angaben der Landesregierung hat nur knapp jede fünfte Schule schnelles Internet mit mehr als 50 Mbit pro Sekunde. Von 501 Schulen, die im Frühjahr befragt wurden, verfügen 91 über einen solch leistungsfähigen Anschluss, wie aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken hervorgeht. Weitere 116 Schulen haben demnach 16 bis 50 Mbit, 289 weniger als 16 Mbit. Bei der Ausstattung der Schulen mit IT-Technik stammen die jüngsten Erkenntnisse des Bildungsministeriums der Antwort zufolge aus dem Jahr 2015 - für die Fraktionsvorsitzende der Linken, Simone Oldenburg, ein Unding. «Das Ministerium verliert zunehmend den Anschluss», sagte sie. «Eine derartige Ahnungs- und Sorglosigkeit ist schlicht unverantwortlich.»

Verdächtiger nach Vorfall in Ausländerbehörde wieder frei

Wismar (dpa/mv) - Einen Tag nach dem aufsehenerregenden Vorfall in der Wismarer Ausländerbehörde, bei dem ein Mann sein mutmaßlich eigenes Baby rund fünf Stunden in der Gewalt hatte, ist der Tatverdächtige am Freitag wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Der 22-jährige Ghanaer habe die Nacht in Polizeigewahrsam verbracht. Nach der Vernehmung wegen des Vorwurfs der Nötigung und einer erkennungsdienstlichen Behandlung sei er in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schwerin wieder entlassen worden. Es lägen keine Haftgründe vor, hieß es. Spezialeinsatzkräfte der Polizei hatten den Mann am Donnerstagabend nach mehrstündigen Verhandlungen schließlich überwältigt und das Kind befreit, das wohlauf sei. Nach Behördenangaben war der Mann mit der Mutter des zwei Monate alten Jungen in die Ausländerbehörde des Landkreises Nordwestmecklenburg gekommen. Er habe einen Test gefordert, um seine Vaterschaft zu beweisen und in Deutschland bleiben zu können. Gegen 14.00 Uhr eskalierte laut Polizei die Situation. Der Mann habe das Kind in seine Gewalt gebracht und auf die Annäherung der Polizei aggressiv reagiert. Daraufhin sei das Gebäude abgeriegelt worden. Am Abend, kurz vor 21 Uhr, gab es schließlich Entwarnung. Der unbewaffnete Mann hatte einer herbeigerufenen Ärztin das Kind für einen Check übergeben - diesen Moment nutzten Spezialkräfte einer Polizeisprecherin zufolge und überwältigte ihn.

SPD in Sassnitz beendet Zusammenarbeit bei Anträgen mit AfD

Sassnitz/Schwerin (dpa/mv) - Die SPD in Sassnitz auf Rügen hat nach der massiven Kritik an ihrer Zusammenarbeit mit der AfD in der Stadtvertretung Konsequenzen gezogen. Wie SPD-Stadtpräsident Norbert Benedict am Freitag sagte, verzichte seine Fraktion auf die sieben gemeinsamen Anträgen mit der AfD, zwei Wählergruppen und einem fraktionslosen Abgeordneten. Dies habe sie auch den anderen Fraktionen empfohlen, um die Stadtvertretung vor Schaden zu bewahren. «Wir sind an Sacharbeit interessiert. Dass dies so hohe Wellen schlägt, war nicht unsere Absicht», begründete Benedict die gemeinsamen Anträge für die Stadtvertretersitzung am kommenden Dienstag. Die Sozialdemokraten würden jetzt versuchen, in Gesprächen mit den anderen Parteien einen Konsens zu finden. Linke und CDU hätten jedoch bisher «Wahlschmerzen» gehabt, sagte Benedict. Sie hätten sich den Wählergruppen gegenüber verweigert. Bei der Kommunalwahl im Mai waren Die Linke mit 19,9 und die CDU mit 18 Prozent stärkste Parteien geworden. Die SPD kam auf 15,5, die AfD auf 14,4 Prozent. Die AfD hat sich dem Stadtpräsidenten zufolge ebenfalls von den Anträgen distanziert. Diese befassten sich thematisch mit Änderungen von Hauptsatzung und Geschäftsordnung der Stadt, mit der Arbeitsgruppe «Tierpark», mit der Schaffung von Parkplätzen und dem Erwerb eines Grundstücks. Benedict sagte, die SPD wolle sie überarbeiten und in der nächsten Sitzung einbringen.

Haftbefehl gegen Quartett: Erpresserischer Menschenraub

Schwerin/Goldberg (dpa/mv) - Weil sie einen 30 Jahre alten Mann gequält und gedemütigt haben sollen, sind zwei Männer und zwei Frauen aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim in Untersuchungshaft genommen worden. Den Verdächtigen im Alter von 21 bis 35 Jahren werde erpresserischer Menschenraub, räuberischen Erpressung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft Schwerin am Freitag mit. Das Quartett sei am Donnerstag dingfest gemacht worden, nachdem das Amtsgericht der Landeshauptstadt Haftbefehl erlassen habe. Die Verdächtigen sollen am Freitag vor einer Woche auf einer Veranstaltung in Goldberg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) den 30-Jährigen unter Androhung von Gewalt gezwungen haben, sich in ein Auto zu setzen und sie zur Wohnung einer der Beschuldigten zu begleiten. Dort sollen sie ihn abwechselnd mit weiteren Tätern geschlagen und genötigt haben, demütigende Handlungen vorzunehmen. Freigelassen hatten sie den 30-Jährigen den Angaben zufolge erst am frühen Sonntagmorgen. Zuvor hätten sie ihn noch gezwungen, 150 Euro von seinem Konto abzuheben. Dabei sollen sie ihn zu einer Bank begleitet und während des Abhebens die Ausgänge bewacht haben, um eine Flucht zu verhindern.

Gewerkschaft kündigt Warnstreiks in Postbank-Filialen an

Hamburg (dpa) - Nach gescheiterten Tarifverhandlungen hat die Gewerkschaft Verdi für den kommenden Montag Warnstreiks in Postbankfilialen angekündigt. In Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sollen rund 85 Zweigstellen einen Tag lang bestreikt werden, teilte Verdi am Freitag in Hamburg mit. Dabei könne es zu erheblichen Beeinträchtigungen für Postbank-Kunden kommen. «Viele Filialen werden am Montag nicht geöffnet haben, und wenn, dann mit stark verringertem Personaleinsatz», sagte Gewerkschaftssekretärin Alexandra Luerssen in Hamburg. Der Standort der Postbank AG in Hamburg - nicht die Filialen - soll für zwei Tage bestreikt werden. Die Verhandlungen laufen bundesweit für rund 12 000 Beschäftigte der Postbank-Filialen und einiger anderer Tochterunternehmen der Deutschen Bank. Verdi fordert unter anderem eine Erhöhung der Gehälter um sieben Prozent, mindestens aber um 200 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Das Angebot der Arbeitgeberseite bei der dritten Verhandlungsrunde am 9. September sei für die Gewerkschaft inakzeptabel gewesen und hätte noch nicht einmal die Teuerungsrate ausgeglichen.

Hansa-Trainer zuversichtlich: Pepic nicht so schwer verletzt

Rostock (dpa/mv) - Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock kann unter Umständen schneller als erwartet wieder auf die Dienste des verletzten Mittelfeldspielers Mirnes Pepic setzen. «Die Diagnose ist nicht so schlimm wie erwartet. Es ist nur ein Band beschädigt. Mit einem guten Tape könnten wir ihn vielleicht schon bald wieder auf dem Trainingsplatz sehen», sagte Trainer Jens Härtel am Freitag. Pepic hat sich am vergangenen Sonntag im Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig einen Außenbandriss zugezogen. Der 23 Jahre alte, gebürtige Montenegriner ist Stammspieler und bestritt bislang sieben der acht Ligaspiele der Rostocker in dieser Saison. Für das Heimspiel am kommenden Sonntag (13.00 Uhr) gegen den FSV Zwickau ist Mirnes Pepic allerdings ebenso wenig eine Option wie Kapitän Julian Riedel, der seit Wochen an einer Innenbandverletzung laboriert. «Er ist definitiv noch keine Option für Sonntag. Wir werden ihn nicht im Kader sehen», sagte Härtel. Im Aufeinandertreffen der beiden ehemaligen DDR-Oberligisten könnten sich die Hanseaten mit dem dritten Sieg in Folge ins obere Tabellendrittel verbessern. Härtel warnte aber. «Zwickau hat sich richtig gut entwickelt, spielt stabil in der 3. Liga. Sie haben eine Mannschaft, die über eine außergewöhnliche Mentalität verfügt. Das macht sie unangenehm», sagte der 50-Jährige.

Nordkirchensynode unterbricht Tagung für Klima-Andacht

Travemünde (dpa) - Mit einer Klima-Andacht haben die Mitglieder der Nordkirchensynode am Freitag bei ihrer Tagung in Lübeck-Travemünde ihre Unterstützung der Fridays-für-future- Bewegung bekundet. Um 11.55 Uhr hätten die 156 Synodalen ihre Diskussion in den Arbeitsgruppen unterbrochen und fünf Minuten lang innegehalten, sagte ein Kirchensprecher. Am zweiten Tag der Landessynode diskutierten die Kirchenparlamentarier über den Umgang mit verschiedenen Familien- und Lebensformen. Am Abend war ein Freiluftgottesdienst mit Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt geplant.

Vierte Kinderschutz-Aktionswoche in MV gestartet

Güstrow (dpa/mv) - Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) hat zu mehr Aufmerksamkeit schon für erste Anzeichen von Kindeswohlgefährdung aufgerufen. Um das Wohl der Kinder zu sichern, bedürfe es aufmerksamer Mitmenschen, engagierter Pädagogen, guter Erzieher und starker Jugendpfleger, erklärte Drese am Freitag in Güstrow zum Auftakt der Aktionswoche für Kinderschutz in Mecklenburg-Vorpommern. Traditionell wurde die Veranstaltungsreihe, für die in diesem Jahr der Landkreis Rostock Gastgeber ist, mit einer Kinder- und Jugendschutzkonferenz eröffnet. Dazu waren etwa 350 Fachleute nach Güstrow gekommen. Bis zum 26. September sind etwa 50 Veranstaltungen geplant. Die Spanne reicht vom Vortrag zur Rechtsmedizin über das Hebammen-Frühstück bis hin zum gemeinsamen Trommeln für Kinder. Damit soll die Öffentlichkeit mehr für das Thema Kindeswohl sensibilisiert werden. Drese sprach sich dafür aus, die Prävention weiter auszubauen und die Angebote der «Frühen Hilfen» weiterzuentwickeln. «Unsere Aufgabe ist es, Kindern und Familien, denen es nicht so gut geht, ein Netz zu knüpfen, das sie trägt und schützt», erklärte Drese. Überlastete Eltern erhielten Rat und Unterstützung. Damit würden die Lebens- und Entwicklungsperspektiven von Kindern und Jugendlichen verbessert. Nach Angaben Dreses wurden im Jahr 2017 rund 3800 Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung registriert. Bei jedem dritten gemeldeten Fall habe sich der Verdacht bestätigt. Knapp 1600 Kinder seien 2017 in Obhut genommen worden. Neuere Zahlen lagen nicht vor. Drese erneuerte ihre Forderung, die Rechte von Kindern ausdrücklich im Grundgesetz zu verankern. «Ich erwarte, dass von der eingesetzten Bund-Länder-Arbeitsgruppe noch in diesem Jahr ein konkreter Umsetzungsvorschlag vorgelegt wird», betonte sie.

Knapp 67 Millionen für Städtebau: Anträge für 118 Millionen

Schwerin (dpa/mv) - Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern haben in diesem Jahr Städtebaufördermittel in Höhe von rund 118 Millionen Euro beantragt. Tatsächlich erhalten werden sie knapp 67 Millionen Euro, wie Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) am Freitag mitteilte. Nicht bei allen Anträgen seien die förderrechtlichen Voraussetzungen gegeben, sagte er. Das Land erhalte für die Städtebauförderung knapp 35 Millionen Euro vom Bund und kofinanziere diese mit 31,8 Millionen Euro. Im Programmjahr 2019 werden laut Pegel 56 Fördergebiete in 34 Kommunen unterstützt. Schwerpunkte seien Schulbau, Kitas und Sporthallen. «Diese entsprechen besonders gut dem Zweck der Städtebauförderung, durch gute städtebauliche Rahmenbedingungen allen Bevölkerungsgruppen eine möglichst gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen», betonte Pegel. So flössen rund 30,6 Millionen Euro für Neu- und Umbauten sowie Sanierungen in Schulen, Kitas und Sporthallen. Aufgrund der kommunalen Kofinanzierung und teilweise weiterer Förderungen durch Dritte würden damit Investitionen in Höhe von rund 46 Millionen Euro ausgelöst. Besondere Beachtung finden laut Pegel Projekte in ländlichen Räumen, die besonderen Entwicklungsbedarf hätten. In acht Gemeinden werde der Rückbau von zusammen 214 Wohnungen gefördert. Vier Städte erhalten insgesamt 4,8 Millionen Euro für Maßnahmen, die der sozialen Integration dienen, wie Bildungs- und Sportstätten oder Bürgerhäuser. Die Fördermittel werden laut Ministerium für Maßnahmen bereitgestellt, die zwischen 2019 und 2023 umgesetzt werden.

Rentnerin in Güstrow getötet: Verdächtiger schweigt

Güstrow (dpa/mv) - Eine 79-jährige Frau ist in Güstrow einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Als Tatverdächtiger sei ein 43 Jahre alter flüchtiger Bekannter der Familie festgenommen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag. Über den bereits gestellten Haftantrag müsse das Amtsgericht Güstrow entscheiden. Der in Güstrow lebende Asylbewerber aus der Ukraine soll die Frau am Donnerstag erschlagen haben. Gegen ihn bestehe der dringende Tatverdacht des Totschlags. Sein Motiv sei noch unklar. Anhaltspunkte für einen Einbruch gebe es bisher nicht. Die 79-Jährige war von ihrem Mann mit schweren Kopfverletzungen in ihrem Wohnhaus gefunden worden. Wiederbelebungsversuche von Rettungskräften blieben erfolglos. Der Beschuldigte schweige bisher zu den Vorwürfen. Weitere Einzelheiten zu dem Tötungsdelikt, wie zu einer möglichen Tatwaffe, wollten die Behörden mit Rücksicht auf laufende Ermittlungen zunächst nicht mitteilen.

Proteste für Klimaschutz und Nachhaltigkeit gestartet

Waren/Rostock (dpa/mv) - Zum Auftakt der Klima-Demonstrationen in Mecklenburg-Vorpommern haben am Freitagmorgen in Waren etliche Menschen für einen besseren Klimaschutz demonstriert. Nach Angaben der Polizei versammelten sich etwa 250 Aktivisten auf dem Marktplatz der Stadt. Die Initiative dazu war von der evangelischen Kirchgemeinde der Müritz-Stadt ausgegangen. Die Demonstration ist Teil des globale Klimastreiks, zu dem die Fridays for Future-Bewegung aufgerufen hat. In Deutschland wollen sich rund 500 Städte beteiligen. In Mecklenburg-Vorpommern sind in mindestens zwölf Städten Veranstaltungen angemeldet worden. Zur größten Aktion im Nordosten erwarten die Veranstalter am Mittag in Rostock etwa 2000 Teilnehmer. Die von der jungen Schwedin Greta Thunberg angestoßene Bewegung fordert von der Politik mehr Tempo und Ehrgeiz im Kampf gegen den Klimawandel.

Auto kommt von Fahrbahn ab: Fahrerin schwer verletzt

Wackerow (dpa/mv) - Weil sie versehentlich auf eine Rampe fuhr, hat eine Autofahrerin in Wackerow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) einen Unfall gebaut und sich dabei schwer verletzt. Der Wagen der Frau sei fünf Meter durch die Luft geflogen und auf der Fahrerseite aufgeprallt, teilte die Polizei am Freitagmorgen mit. Die 40-Jährige war mit ihrem Wagen an einer Kreuzung im Ortsteil Steffenshagen von der Fahrbahn abgekommen und auf eine Rampe geraten. Die Feuerwehr musste sie aus ihrem Auto befreien, bevor sie in ein Krankenhaus gebracht werden konnte. Die Polizei nimmt an, dass die Frau betrunken war.