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Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Aufprall auf Straßenbaum: Mann lebensbedrohlich verletzt

Hundorf (dpa/mv) - Beim Aufprall ihres Autos auf einen Baum sind am Samstagmorgen bei Hundorf am Schweriner See drei Männer verletzt worden. Ein 39-jähriger sei mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht worden, teilte die Polizei mit. Die beiden 31- und 35-jährigen Männer hätten leichte Verletzungen davongetragen. Zur Unfallursache gab es zunächst keine Erkenntnisse, Alkohol habe jedoch eine Rolle gespielt, hieß es. Unklar sei auch, wer am Steuer saß. Der Sachschaden wurde auf rund 20 000 Euro geschätzt.

Reisezeit ist Hochsaison für Taschen- und Gepäckdiebe

Rostock (dpa) - Zum Beginn der Hauptreisezeit in Norddeutschland hat die Bundespolizei alle Bahnreisenden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Jetzt ist Hochsaison für Taschen- und Gepäckdiebe, wie ein Sprecher am Samstag in Rostock sagte. So sei am Freitag ein Reisender im Zug zwischen Hamburg und Schwerin bestohlen worden, als er nur kurz auf der Zugtoilette war und sein Gepäck unbeaufsichtigt zurückließ. Alle persönlichen Gegenstände wie Geldbörse samt Geldkarten, Ausweis und Führerschein sowie das Handy seien weg. Die Bundespolizei riet, die Geldbörse immer am Körper zu tragen und bei Abwesenheit Mitfahrer zu bitten, auf das Gepäck achtzugeben.

Reisezeit ist Hochsaison für Taschen- und Gepäckdiebe

Rostock (dpa) - Zum Beginn der Hauptreisezeit in Norddeutschland hat die Bundespolizei alle Bahnreisenden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Jetzt ist Hochsaison für Taschen- und Gepäckdiebe, wie ein Sprecher am Samstag in Rostock sagte. So sei am Freitag ein Reisender im Zug zwischen Hamburg und Schwerin bestohlen worden, als er nur kurz auf der Zugtoilette war und sein Gepäck unbeaufsichtigt zurückließ. Alle persönlichen Gegenstände wie Geldbörse samt Geldkarten, Ausweis und Führerschein sowie das Handy seien weg. Die Bundespolizei riet, die Geldbörse immer am Körper zu tragen und bei Abwesenheit Mitfahrer zu bitten, auf das Gepäck achtzugeben.

Ausgediente Fregatte «Karlsruhe» wird künftig beschossen

Kiel/Rostock (dpa/mv) - Ungewöhnliche Nachnutzung für die Fregatte «Karlsruhe» der Deutschen Marine: Das 1984 in Dienst und in diesem Jahr außer Dienst gestellte Schiff soll künftig für Beschuss- und Ansprengversuche genutzt werden, sagte ein Sprecher des Rostocker Marinekommandos am Samstag. Bereits in Kürze soll das 130 Meter lange Schiff durch den Nord-Ostsee-Kanal von Wilhelmshaven nach Kiel geschleppt und im ehemaligen Marinearsenal mit Messinstrumenten, Sensoren und Dummys ausgerüstet werden. Zunächst hatten die «Kieler Nachrichten» (Samstag) berichtet. Wie der Marinesprecher sagte, werden bei solchen Versuchen notwendige wissenschaftliche und wehrtechnische Erkenntnisse gewonnen. Laut «Kieler Nachrichten» werde die «Karlsruhe» im ersten Halbjahr 2018 zu einem Sperrgebiet vor Schönhagen gebracht. Dort sollen dann unter anderem Unterwasser-Sprengladungen getestet werden. Bei den auf drei Jahre angesetzten Versuchen gehe es auch um sogenannte asymmetrischen Bedrohungen, darunter sind Angriffe von Terroristen, Piraten oder Milizen zu verstehen.

Gelungene Premiere: «Michael Kohlhaas» in der HMT Rostock

Rostock (dpa/mv) - Neun Rostocker Schauspielstudenten sind am Freitagabend bei der Premiere des Schauspiels «Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel» lange gefeiert worden. Die Absolventen des zweiten Studienjahres der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Rostock hatten sich die klassische Vorlage von Heinrich von Kleists Novelle und dazu noch den gleichnamigen Film von Aron Lehmann vorgenommen und kräftig durcheinandergewirbelt. Die Rahmenhandlung bleibt: Der Pferdehändler Michael Kohlhaas wird von seinem Gegenspieler, dem Junker Wenzel von Tronka, um sein Eigentum gebracht, verliert seinen Knecht und am Ende auch seine Frau. Dadurch wird er zum Rebell, der sich vom Recht loslöst, weil ihm keine Gerechtigkeit widerfährt und dann mit Selbstjustiz die Ordnung wiederherstellen möchte - was natürlich scheitern muss. Die jungen Schauspieler haben es gut verstanden, unter der Regie von Jörg Steinberg die Dramatik der Handlung und die persönlichen Verflechtungen durch Worte, starke Gesten und mit leeren Ölfässern darzustellen. Dabei sind die Fässer die einzigen Requisiten auf der kleinen Bühne im Innenhof der Hochschule und stellen etwa einen Grenzzaun oder auch die Kanzel von Martin Luther dar.

Zwischen Hiddensee und Puszta: Wie die Minister urlauben

Schwerin (dpa/mv) - Die schwere Erkrankung von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD), der deshalb nötig gewordene schnelle Wechsel an der Spitze der Landesregierung und die Verhandlungen über den Landeshaushalt für die kommenden zwei Jahre - die vergangenen Wochen haben der Ministerriege in Schwerin viel abverlangt. Umso mehr freuen sich die Ressortchefs auf ihren Sommerurlaub. Erholung suchen die Minister an verschiedenen Orten und auf vielfältige Weise: auf Hiddensee, in der italienischen Lombardei, in der ungarischen Puszta, beim Zelten, beim Heckenschneiden und beim Faulenzen.

Höhepunkt der Tourismussaison erreicht: Kapazitäten frei

Rostock (dpa/mv) - Mit dem Ferieneintritt von Nordrhein-Westfalen, Berlin und Brandenburg sowie an diesem Wochenende von Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein ist für die Tourismusbranche im Nordosten der Höhepunkt des Jahres erreicht. Die meisten Häuser in der ersten Reihe an der Ostseeküste oder den großen Binnenseen sind vielfach ausgebucht, aber in der zweiten und dritten Reihe gibt es immer noch freie Kapazitäten, wie der Sprecher des Landestourismusverbands, Tobias Woitendorf, sagte. Das wechselhafte Wetter der vergangenen Wochen habe nicht zu größeren Einbrüchen geführt. «Wenn es einen Sonnentag wie etwa am vergangenen Mittwoch oder Freitag gibt, sind die Strände voll.» Auch auf den rund 200 Campingplätzen gehe es jetzt enger zu, sagte der Sprecher des Landescampingverbands, Gerd Scharmberg. Allerdings gebe es viele Camper, die ihre Reisepläne nach den aktuellen Wettervorhersagen treffen. «Diese Spontangäste bleiben natürlich aus. Das gibt in diesem Monat eine Delle.» Allerdings habe es in den Vorjahren auch immer wieder verregnete Zeiten gegeben. «Abgerechnet wird zum Schluss», betonte Scharmberg. Profiteure des wechselhaften Wetters seien die Indoorangebote wie Museen. Kurzfristige Negativeffekte auf die Bilanz seien nicht zu erwarten, sagte Woitendorf. Möglicherweise gebe es langfristige Effekte, wenn die Menschen nach einer wirklich 100-prozentigen Sonnenschein-Garantie suchen. «Unterkünfte gibt es noch für Ad-hoc-Suchende, die über die allgemeinen Zimmervermittlungen gebucht werden können», sagte Bert Balke vom Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte. Allerdings könne es sein, dass die schönsten Quartiere belegt sind. Die Seenplatte bildet mit seinen mehr als 1100 Seen das größte vernetzte Wassersportrevier Europas und hat zudem mit dem Müritz-Nationalpark, vier weiteren Naturparks und unzähligen Guts- und Herrenhäusern eine einmalige historische Kulturlandschaft.

Doppelunfall mit fünf Verletzten auf A24

Stolpe (dpa/mv) - Zwei Unfälle binnen eineinhalb Stunden hat es am Freitagabend auf der Autobahn 24 bei Wöbbelin (Ludwigslust-Parchim) gegeben. Daran waren insgesamt sieben Autos beteiligt, fünf Menschen wurden leicht verletzt, wie die Polizei in der Nacht zu Samstag mitteilte. Zunächst kollidierten zwei Autos so heftig, dass sie abgeschleppt werden mussten. Wegen des starken Verkehrs bildete sich rasch ein etwa drei Kilometer langer Stau, an dessen Ende dann fünf Autos zusammenstießen. Fünf Personen wurden dabei leicht verletzt, vier von ihnen in Krankenhäuser gebracht. Daraufhin staute sich der Verkehr in Richtung Berlin auf bis zu fünf Kilometern.

Hotel-Ausbildung für Flüchtlinge: Jobcenter zufrieden

Rostock (dpa/mv) - Zum Ende einer zwölfwöchigen Kampagne der Arbeitsagentur für die Integration von Flüchtlingen in Hotel- und Gaststättenberufen hat das Hanse-Jobcenter Rostock eine positive Bilanz gezogen. Von den ursprünglich 14 Flüchtlingen, die Anfang März begonnen hatten, konnte fünf eine weitere Perspektive geboten werden, sagte Jobcenter-Geschäftsführer Frank Junghans der Deutschen Presse-Agentur. Mit den übrigen werde weiter an Beschäftigungsalternativen gearbeitet. «Da bleiben wir dran.»

Abschluss der «Hansetour Sonnenschein»

Rostock (dpa/mv) - Die rund 190 Teilnehmer der Benefiz-Radtour «Hansetour Sonnenschein» zur Unterstützung schwerkranker Kinder werden heute zum Abschluss der Reise auf dem Neuen Markt in Rostock erwartet. Die Radler waren am Mittwoch in Rostock aufgebrochen und werden nach der Ankunft rund 500 Kilometer im Osten des Landes und auf der Insel Rügen zurückgelegt haben. Es war das Ziel des Organisators und Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Rostock, Claus Ruhe Madsen, rund 100 000 Euro für todkranke Kinder zu sammeln. Bei den 20 vergangenen Touren waren weit mehr als zwei Millionen Euro zusammengekommen.

Pferd scheut: Kutschunfall mit zwei Verletzten

Ribnitz-Damgarten (dpa/mv) - Rinder auf einer Koppel haben ein Pferd so irritiert, dass das Tier einen Kutsch-Unfall mit zwei Verletzten auslöste. Es scheute, löste sich von dem Gespann und galoppierte davon, wie die Polizei mitteilte. Die Kutsche kam am Freitag in Ahrenshagen-Daskow (Landkreis Vorpommern) nach links von der Fahrbahn ab, schleuderte gegen einen Grundstückszaun und kippte um. Die 48-jährige Kutscherin und ihr 76-jähriger Vater stürzten. Der Mann wurde schwer verletzt, die Frau leicht. Die Kutscherin konnte das Pferd danach wieder einfangen.

Auto erfasst Motorrad: 34-Jähriger schwer verletzt

Röbel (dpa/mv) - Ein Motorradfahrer ist in Röbel von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die 73-jährige Fahrerin des Wagens habe ihn am Freitag beim Linksabbiegen übersehen, teilte die Polizei in Neubrandenburg mit. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Der 34-jährige Motorradfahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Bauern lehnen Ackerflächen als Ausgleich für Gasleitung ab

Neubrandenburg/Stralsund/Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns Bauern haben zum Abschluss des Nord Stream 2-Anhörungsverfahrens ihren Widerstand gegen die Umwandlung von Acker- in Grünland als Umweltausgleich bekräftigt. Kompensationsmaßnahmen für einen Eingriff im Wasser - wie im Fall der zweiten Gasleitung durch die Ostsee - sollten auch im Wasser durchgeführt werden, erklärte der Präsident des Landesbauernverbandes, Detlef Kurreck, am Freitag in Neubrandenburg. Für den Bau der 1200 Kilometer langen Pipeline von Russland nach Deutschland sollten als Umweltausgleich rund 1000 Hektar hochwertiges Ackerland auf Rügen in Wiesen umgewandelt werden. Dagegen protestieren Bauern seit Monaten. Vor dem Hintergrund des Protestes hatte das Unternehmen Nord Stream 2 einen Teil dieser Pläne nun auf Eis gelegt. Wie ein Sprecher sagte, wird die Maßnahme Mellnitzer-Üselitzer Wiek vorerst zurückgestellt. Damit nehme man Rücksicht auf die agrarstrukturellen Belange. Die Äcker in diesem Gebiet hätten eine besonders hohe Bodenwertigkeit. Die anderen Maßnahmen auf der Insel Rügen - Wreecher See, Lobber See und Ossen - würden in verkleinerter Flächenkulisse und auf Basis der Freiwilligkeit der betroffenen Landeigentümer und Landwirte jedoch weiterverfolgt. Die geplante Umwandlung von fruchtbaren Ackerflächen in Grünland oder Wald auf Rügen als Kompensation sei «völlig inakzeptabel», betonte Kurreck. Das koste Fläche, was zum Verlust von Wertschöpfung und letztlich Arbeitsplätzen führe. Für Landwirte spiele es dabei keine Rolle, in wessen Eigentum sich diese Flächen befänden. Der Bau der Gasleitung wird bereits vorbereitet und soll 2018 beginnen. Sie soll weitgehend parallel zur Nord-Stream-1-Trasse gebaut werden, die 2011 in Betrieb ging. Der Bau von Nord Stream 2 stößt im Baltikum und in Polen politisch auf großen Widerstand. Die Gesamtkosten werden auf 9,5 Milliarden Euro beziffert. Wie das Energieministerium am Freitag mitteilte, haben zum Abschluss der Nord Stream 2-Erörterung Vertreter der polnischen Ostsee-Häfen Stettin und Swinemünde ihre Bedenken gegen den Pipeline-Bau bekräftigt. Laut Mitteilung äußerten sie die Befürchtung, dass mit der Rohrverlegung auf dem Ostseegrund im Bereich eines wichtigen Schifffahrtsweges eine Passage zu den beiden Häfen für Schiffe mit sehr großem Tiefgang langfristig nicht mehr möglich sei. Nord Stream habe jedoch die Forderung zurückgewiesen, die Leitung dort einzugraben, und beteuert, die Leitung werde die Schifffahrt nicht behindern. Kritik an den Umweltplanungen des Investors sei auch von einem Umweltverband und Ministerien aus Polen gekommen. Dem Bergamt Stralsund und dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) als deutsche Genehmigungsbehörden liegen eigenen Angaben zufolge insgesamt mehr als 200 Stellungnahmen vor. Verbände, Ämter, Fachbehörden und betroffene Bürger konnten bei der einwöchigen, nicht öffentlichen Anhörung Argumente und rechtliche Bedenken nochmals mündlich vortragen.

Gaststättengewerkschaft fordert mehr Lohn

Neubrandenburg (dpa/mv) - Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat den Entgelttarifvertrag für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Mecklenburg-Vorpommern zum 31. August gekündigt. Die Tarifkommission der Gewerkschaft will bei der kommenden Tarifrunde einen Euro mehr pro Stunde für alle Beschäftigtengruppen durchsetzen, wie Landesgeschäftsführer Jörg Dahms am Freitag mitteilte. Für die Einstiegsgruppe der Fachkräfte fordert die Gewerkschaft 10 Euro Stundenlohn. «Es entspricht nicht mehr der Lebenswirklichkeit, die ausgebildeten Fachkräfte unter 10,00 Euro zu vergüten», sagte Dahms. Das gelte auch für eine junge ausgebildete Fachkraft. Im Gastgewerbe in Mecklenburg-Vorpommern sind Dahms zufolge mehr als 50 000 Menschen beschäftigt, davon über 36 000 sozialversicherungspflichtig. Knapp 2000 seien Auszubildende. Die Branche setze pro Jahr rund 1,8 Milliarden Euro um. 

über 404 000: Zahl der Katholiken im Norden steigt weiter

Hamburg (dpa) - Katholiken sind in Norddeutschland nur eine Minderheit, aber eine seit Jahren wachsende. In Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg lebten Ende vergangenen Jahres 404 520 katholische Christen, wie das Erzbistum Hamburg am Freitag mitteilte. Ein Jahr zuvor waren es 401 955, was einen Anstieg um 0,6 Prozent bedeutet. Die Zahl der Kirchenmitglieder sei das siebte Jahr in Folge gestiegen. Das Erzbistum verzeichnete einen Rückgang der Kirchenaustritte von 5968 auf 5525. Auch die Zahl der Taufen sank von 2309 auf 2233. In Hamburg wurden allerdings mehr Taufen gezählt, nämlich 1268 nach 1217 im Vorjahr. Das Wachstum der Mitgliederzahl beruhe vermutlich auf einem Zuzug von Katholiken in den Norden, sagte ein Sprecher des Erzbistums. Die Zahl der Gottesdienstteilnehmer stieg in Hamburg um über 1000 auf rund 17 000, sank aber leicht in Schleswig-Holstein und Mecklenburg.

Polizei verfolgt Autodieb nach Polen

Pomellen/Rostock (dpa/mv) - Ein mutmaßlicher Autodieb hat sich an der deutsch-polnischen Grenze bei Pomellen in Vorpommern eine Verfolgungsjagd mit der Bundespolizei geliefert. Der 43-Jährige aus der Ukraine wurde von einer deutsch-polnischen Einheit bis auf polnisches Territorium verfolgt und dort am Donnerstag gefasst, wie eine Sprecherin der Bundespolizei am Freitag mitteilte. Dabei habe der Verfolgte einen Polizeiwagen gerammt, der sich in den Weg gestellt hatte. Verletzt wurde niemand. Ermittlungen ergaben, dass der etwa 40 000 Euro teure Neuwagen erst wenige Stunden vorher in Rostock gestohlen worden war.

Keiler kreuzt Autobahn: Aus Sicherheitsgründen erlegt

Groß Miltzow (dpa/mv) - Die Suche nach einem Revier ist für einen jungen Keiler an der Autobahn 20 östlich von Neubrandenburg tödlich ausgegangen. Ein Autofahrer meldete der Polizei am Freitagmorgen das männliche Wildschwein in Höhe Groß Miltzow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), wie eine Polizeisprecherin sagte. Als die Beamten kamen, hatte sich das Tier am Fahrbahnrand im Gebüsch versteckt. Plötzlich sei der Keiler wieder in Richtung der Fahrspuren gerannt, so dass die Polizisten aus Sicherheitsgründen «doch von der Schusswaffe Gebrauch machen mussten.» Das Wildschwein wurde verletzt und musste von einem Jäger erlegt werden. Die Autobahn habe zwischen den Anschlussstellen Friedland und Neubrandenburg-Ost nicht gesperrt werden müssen.  

Vater soll eigene Töchter sexuell missbraucht haben

Schwerin (dpa/mv) - Wegen schweren sexuellen Missbrauchs der eigenen Töchter in 63 Fällen kommt ein 51-jähriger Vater vors Gericht. Er soll den beiden Kindern vermittelt haben, dass Geschlechtsverkehr zwischen Vätern und Töchtern normal sei, teilte Landgericht Schwerin am Freitag mit. Vor allem das ältere der beiden Mädchen soll von den Übergriffen betroffen gewesen sein. Laut Anklage haben diese begonnen, als das Kind neun Jahre alt war. Sein Martyrium habe sechs Jahre angedauert. Außerdem wird dem Vater vorgeworfen, kinderpornografische Schriften besessen zu haben. Der Prozess beginnt am 3. August. Bisher sind sechs Verhandlungstage vorgesehen.

Vorpommern soll mehr mit weichen Standortfaktoren werben

Greifswald (dpa/mv) - Ostsee, Kita, Schloss am See - Mecklenburg-Vorpommern sollte nach Angaben von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) mehr als bisher mit seinen weichen Standortvorteilen um Investoren werben. «Neben einer gut ausgebauten Infrastruktur sind vorhandene Kindertagesstätten, Schulen sowie ein attraktives Wohnumfeld und Freizeitangebot wichtige Faktoren für eine Standortentscheidung», sagte Glawe am Freitag in Greifswald bei einem Treffen der Wirtschaftsförderer aus allen Regionen des Landes. Wer im Nordosten investiert, brauche motivierte Mitarbeiter, die sich wohlfühlen. Schwerpunkt der Vermarktung harter Standortvorteile seien die Gewerbegebiete, sagte Glawe. Dabei soll Vorpommern intensiver als bisher beworben werden. Im besonderen Fokus stünden der Standort Pasewalk sowie das Pommerndreieck bei Grimmen. Im Pommerndreieck gebe es mit der Ansiedlung von biosanica, Kaufhaus Stolz sowie Akku Sys Akkumulator und Batterietechnik Nord GmbH erste Erfolge. «Rund 100 Arbeitsplätze werden im Pommerndreieck nach Abschluss aller Maßnahmen entstanden sein», erläuterte Glawe.

Immer mehr Schwerbehinderte in MV

Rostock (dpa/mv) - Die Zahl der Schwerbehinderten in Mecklenburg-Vorpommern ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Ende vergangenen Jahres lebten rund 216 000 Menschen, denen ein Grad der Behinderung von 50 und mehr zuerkannt wurde, wie Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) am Freitag in Rostock sagte. Damit gelten 13,3 Prozent der Bevölkerung als schwerbehindert, der bundesweite Durchschnitt liege bei knapp 10 Prozent. Schon im Jahr 2015 hatte der Nordosten laut Statistischem Bundesamt die meisten Schwerbehinderten bezogen auf die Gesamtzahl der Einwohner. Drese warb bei Unternehmen, mehr Menschen mit Behinderungen und Handicaps eine Chance zu geben. «Finanzielle Mittel für Fördermaßnahmen sind durch die Ausgleichsabgabe vorhanden», sagte die Ministerin bei der Vorstellung des Jahresbericht des Landesamts für Gesundheit und Soziales.