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Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Trotz milden Winters wieder mehr als 100 000 Arbeitslose im Nordosten

Kiel/Schwerin (dpa/mv) - Der milde Winter hat den saisontypischen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar in Mecklenburg-Vorpommern abgebremst. Dennoch hat die Zahl der Arbeitslosen die Marke von 100 000 wieder überstiegen. Wie die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte, waren 102 200 Männer und Frauen auf Jobsuche, 11 300 mehr als im Dezember. Die Arbeitslosenquote liege bei 12,3 Prozent. Als Grund für den Anstieg nannte die Chefin der Regionaldirektion Nord, Margit Haupt-Koopmann, das eingeschränkte Tourismusgeschäft, vor allem aber die saisonbedingten Auftragsrückgänge im Wohnungs-, Straßen- und Gartenbau, typischen Männerberufen. Bei den neuen Arbeitslosen würden daher die Männer überwiegen.   Für einen Januar war die Arbeitslosigkeit jedoch die niedrigste seit der Wende. Vor einem Jahr suchten noch 111 600 Menschen Arbeit, 9400 mehr als jetzt. Vor zehn Jahren, im Januar 2005, waren es mit 210 000 sogar mehr als doppelt so viele Arbeitslose. Haupt-Koopmann blickt nach eigenen Worten optimistisch auf das Jahr 2015: «Ich gehe davon aus, dass wir in Mecklenburg-Vorpommern - bei allen Unabwägbarkeiten - weiter auf diese positive Entwicklung setzen können.» Bestärkt werde sie durch die aktuellen Wirtschaftsprognosen, die angesichts des niedrigen Ölpreises, des günstigen Wechselkurses n und des positiven Konsumklimas zuversichtlich stimmten.

Mutmaßliches Ehedrama bei Rostock

Gelbensande (dpa/mv) - Bei einem mutmaßlichen Ehedrama in Gelbensande bei Rostock ist ein Mann gestorben und seine Ehefrau schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen soll der 67-Jährige am Mittwoch seine Frau in einem Mehrfamilienhaus mit einem Werkzeug attackiert und sich dann in einer Gartenlaube selbst getötet haben, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Nachbarn hätten die schwer verletzte 78-Jährige gefunden, sie sei in eine Klinik gebracht worden. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Zeugnisse erstmals nach einheitlichen Kriterien - Start in die Ferien

Schwerin (dpa/mv) - Für die 138 600 Schüler an den allgemeinbildenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern beginnen am Freitag zwei Wochen Winterferien. Vor der Erholung stehen aber die Halbjahreszeugnisse. Wie Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) am Donnerstag mitteilte, haben die Lehrer erstmals die Leistungen der Schüler an Grundschulen, Regionalschulen, Gymnasien und Gesamtschulen landesweit nach einheitlichen Vorgaben bewertet. Die neue Verordnung zur   Leistungsbewertung gelte für die Klassenstufen 1 bis 10 und regele etwa die Anzahl und Bewertung von Klassenarbeiten, die schriftlichen Lernerfolgskontrollen und die Bewertung von mündlichen Leistungen.

Hansa Rostock verpflichtet Stürmer Sabrin Sburlea

Rostock (dpa) - Der abstiegsbedrohte Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock hat Sabrin Sburlea verpflichtet. Der Stürmer unterschrieb am Donnerstag einen Vertrag bis zum Saisonende, wie der Club mitteilte. Der 1,85 Meter große Offensivmann trainiert seit einer Woche bei den Hanseaten mit und konnte im Trainingslager in La Manga überzeugen. Der ehemalige rumänische Nationalspieler, der zuletzt beim rumänischen Erstligisten FC Vaslui unter Vertrag stand, konnte mit seinen Clubs bereits auf nationaler wie internationaler Ebene (Europa League/Champions-League-Qualifikation) Erfahrung sammeln.

Weitere Konsequenzen aus NSU-Ermittlungsfehlern gefordert

Schwerin (dpa/mv) - Politiker von Koalition und Opposition haben als Konsequenz aus den eklatanten Ermittlungsfehlern in der NSU-Mordserie weitergehende Reformen für die Ermittlungsbehörden in Mecklenburg- Vorpommern gefordert. Der von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) Ende 2014 vorgelegte Bericht lasse das notwendige Maß an Selbstkritik vermissen, sagte der SPD-Abgeordnete Julian Barlen am Donnerstag im Schweriner Landtag. Den Ermittlern in Bund und Ländern sei es nicht gelungen, das rechtsextremistische Terror-Trio NSU, auf dessen Konto zehn Morde und viele Banküberfälle gehen sollen, zu stoppen. Um die richtigen Konsequenzen ziehen zu können, sei ein Mentalitätswechsel nötig. Peter Ritter von der Linksfraktion äußerte die Sorge, dass die Behörden nach dem NSU-Schock «wieder in ihre alte Routine verfallen».

Rekord bei neuen Windrädern in Deutschland

Berlin (dpa) - 2014 ist in Deutschland mit einer Leistung von 4750 Megawatt so viel Windkraft wie nie zuvor neu installiert worden. Insgesamt wurden 1766 Windräder an Land errichtet, wie der Bundesverband Windenergie am Donnerstag in Berlin mitteilte. Das entspricht theoretisch der Leistung von drei Atomkraftwerken. Der Hauptgrund lag in mehr Flächenzuweisungen, auch die im August in Kraft getretene Ökostrom-Reform trug dazu bei - die Förderkürzungen führten dazu, dass zuvor noch viele Anträge gestellt wurden. Der bisherige Rekord wurde im Jahr 2002 mit 3240 Megawatt erreicht. Insgesamt gibt es nun an Land 24 867 Windräder in Deutschland.

Boxanfänger schwer verletzt: Berufungsprozess gegen Trainer

Neubrandenburg (dpa/mv) - Gegen einen Boxtrainer hat am Donnerstag vor dem Landgericht Neubrandenburg ein Berufungsprozess wegen fahrlässiger Körperverletzung begonnen. Der 71-Jährige soll verantwortlich dafür sein, dass ein Boxanfänger 2012 im Training schwer verletzt wurde. Der Trainer soll einen 15-Jährigen in Waren (Müritz) schon in der zweiten Übungsstunde gegen einen erfahrenen Kämpfer in den Ring geschickt haben. Danach musste der 15-Jährige unter anderem in einer Augenklinik operiert werden; er leidet noch immer an den Folgen. Der Coach war zu einer Geldstrafe von knapp 2400 Euro verurteilt worden. Dagegen legte er Rechtsmittel ein.

Caffier hält Einsatz von V-Leuten für «absolut unverzichtbar»

Schwerin (dpa/mv) - Zur Vorbeugung politisch oder religiös motivierter Gewalttaten hält Innenminister Lorenz Caffier (CDU) den Einsatz geheimer Informanten für «absolut unverzichtbar». Wachsende Gefährdungen durch Extremismus und Islamismus erforderten die Rekrutierung sogenannter Vertrauenspersonen aus den jeweiligen Szenen. Dies sei zum Schutz von Menschen und Werteordnung nötig. «Solche Mittel zur Gefahrenabwehr dürfen wir nicht leichtfertig über Bord werfen», warnte Caffier am Donnerstag im Landtag. Personen in Führungspositionen oder mit schwerwiegenden Straftaten kämen als V-Leute allerdings nicht Frage. Auswahl und Einsatz geheimer Informanten waren vor allem von der Opposition kritisiert worden und hatten auch zum Scheitern des ersten NPD-Verbotsantrags geführt.

Protestzug gegen Sparmaßnahmen an der Seenplatte geplant

Waren (dpa/mv) - Die geplante Auflösung von Sozialämtern im Kreis Mecklenburgische Seenplatte stößt auf breiten Widerstand. Ein Bündnis von Sozialverbänden und des Lebenshilfswerkes hat für Donnerstag zu einer Demonstration in Waren aufgerufen, wie ein Sprecher der Stadt am Morgen sagte. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 500 Teilnehmern. Die Initiative will verhindern, dass der flächenmäßig größte deutsche Landkreis die Sozialämter in den Ex-Kreisstädten Demmin, Neustrelitz und Waren auflöst. «Es geht um die Bürger, die sich selbst nicht richtig helfen können», sagte eine Sprecherin des Lebenshilfswerkes, das rund 300 Behinderte betreut. Hintergrund der Aktion ist, dass der 2011 entstandene Kreis ein Defizit von rund 20 Millionen Euro abbauen will. Die Umzüge sollten im Februar beginnen. Gutachter hatten davor gewarnt, die Sozialämter zu zentralisieren. So sei Neubrandenburg mit öffentlichen Verkehrsmitteln für Betroffene aus den bis zu 80 Kilometer entfernten Dörfern gar nicht an einem Tag erreichbar. Der Kreis Seenplatte ist mit knapp 5500 Quadratkilometern mehr als doppelt so groß wie das Saarland.

IG Metall setzt Warnstreiks im Norden fort

Hamburg (dpa) - Die IG Metall Küste hat ihre Warnstreiks im Norden fortgesetzt. Schwerpunkt der Aktionen war das Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder, wo mehrere tausend Beschäftigte am Vormittag zu einem dreistündigen Warnstreik aufgerufen sind. Weitere Warnstreiks sind für die Betriebe Evoqua Water Technologies in Barsbüttel (Schleswig-Holstein) und Leonie Special Cabels in Friesoythe (Niedersachsen) angekündigt. Die IG Metall hatte bereits in der Nacht mit Warnstreiks begonnen, nachdem die zweite Tarifrunde für die 140 000 Beschäftigten der Metallindustrie in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und dem nordwestlichen Niedersachsen ohne Ergebnis vertagt worden war.

Feuer im Dachstuhl treibt Bewohner aus den Betten

Dümmer/Rostock (dpa/mv) - Ein Feuer im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Dümmer (Landkreis Ludwigslust-Parchim) hat die Bewohner um ihren Schlaf gebracht. Alle Menschen aus den sieben Wohnungen wurden in der Nacht zum Donnerstag ins Freie gebracht, wie das Polizeipräsidium in Rostock mitteilte. Verletzt wurde niemand. Die Flammen breiteten sich über den gesamten Dachstuhl aus. Die Bewohner kamen in einer Gaststätte unter. Die Löscharbeiten dauerten am Morgen an. Bei Tageslicht soll die Kriminalpolizei prüfen, warum es in dem Haus gebrannt hat.

Landtag berät über Konsequenzen aus NSU-Ermittlungsfehlern

Schwerin (dpa/mv) - Der Schweriner Landtag will weitere Konsequenzen aus den folgenschweren Ermittlungsfehlern in der NSU-Mordserie prüfen. Auf Antrag aller vier demokratischen Fraktionen befasst sich das Parlament deshalb heute mit dem Bericht von Innenminister Lorenz Caffier (CDU). Dieser hatte Anfang Dezember einen 47 Punkte umfassenden Katalog mit Änderungsvorschlägen zur Arbeit von Polizei, Justiz, und Verfassungsschutz vorgelegt. Insbesondere Linke und Grüne hatten weitergehende Änderungen gefordert, um rechtem Terror wirksamer begegnen zu können. 13 Jahre lang war das aus Thüringen stammende rechtsextremistische Terror-Trio Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) unentdeckt geblieben, obwohl zehn Morde und zahlreiche Banküberfälle auf dessen Konto gehen sollen. Zu den Opfern hatte 2004 auch der türkische Imbiss-Mitarbeiter Mehmet Turgut in Rostock gehört. Zum Abschluss der zweitägigen Parlamentssitzung befassen sich die Abgeordneten unter anderem noch mit der Finanzierung der Hochschulen sowie der Personalsituation in der Jugend- und Schulsozialarbeit.

Fregatte F125 wird auf Peene-Werft Wolgast auf Kiel gelegt

Wolgast (dpa/mv) - Auf der zur Lürssen-Gruppe gehörenden Peene-Werft in Wolgast wird heute die vierte Fregatte der Klasse F125 auf Kiel gelegt. Zusammen mit ThyssenKrupp Marine Systems als Federführer baut die Lürssen-Werft die vier Marineschiffe, deren Auftragswert Werftangaben zufolge bei zwei Milliarden Euro liegt. Lürssen übernimmt den Bau der rund 65 Meter langen Vorschiffe. Zwei Vorschiffe seien bereits in Bremen gebaut worden. Nach der Übernahme der ehemaligen P+S-Werft in Wolgast im Mai 2013 hatte Lürssen den Bau des dritten und vierten Vorschiffes nach Wolgast verlegt.

Gewerkschaft will 4,8 Prozent mehr Geld für Chemie-Beschäftigte

Berlin (dpa) - Für die 44 000 Beschäftigten der Chemieindustrie in Ostdeutschland beginnen heute die Tarifverhandlungen. Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie fordert 4,8 Prozent mehr Geld für die Mitarbeiter bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von einem Jahr. «Die Unternehmen in der chemischen Industrie Ost und Berlin-West stehen gut da», betonte die Verhandlungsführerin der Gewerkschaft, Petra Reinbold-Knape. «Die Beschäftigten erwarten in dieser Tarifrunde zu Recht eine kräftige Schippe drauf beim Entgelt.» Die Arbeitnehmerseite dringt zudem im Rahmen eines Demografie-Tarifvertrags auf flexiblere Wege in den Ruhestand.

Boxanfänger schwer verletzt: Berufungsprozess gegen Trainer startet

Neubrandenburg (dpa/mv) - Am Landgericht Neubrandenburg beginnt heute ein Berufungsprozess gegen einen erfahrenen Boxtrainer. Der 71-Jährige soll verantwortlich dafür sein, dass ein Boxanfänger im Training schwer verletzt wurde. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Trainer fahrlässige Körperverletzung durch Verletzung der Aufsichtspflicht vor. Er soll Ende 2012 einen 15-Jährigen in Waren (Müritz) in der zweiten Übungsstunde gegen einen sehr erfahrenen Kämpfer in den Ring geschickt haben. Der 15-Jährige wurde schwer verletzt, musste unter anderem in einer Augenklinik operiert werden. Das Amtsgericht Waren hatte den Trainer 2014 zu knapp 2400 Euro Geldstrafe verurteilt. Dagegen hatte der Mann Rechtsmittel eingelegt.

Winterbedingt wieder mehr Arbeitslose erwartet 

Kiel/Schwerin (dpa/mv) - Dank des bisher milden Winters haben zahlreiche Betriebe etwa in der Bauwirtschaft auch im Januar arbeiten können. Experten erwarten in Mecklenburg-Vorpommern dennoch eine wintertypische Zunahme der Arbeitslosigkeit. Heute veröffentlicht die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit die Januar-Zahlen. Im Dezember war die Arbeitslosigkeit saisonbedingt gestiegen, 90 900 Frauen und Männer waren ohne Job. Die Arbeitslosenquote lag bei 11 Prozent. Im Januar werde die Arbeitslosigkeit deutlich geringer ausfallen als ein Jahr zuvor, hieß es. Damals suchten 111 600 Menschen eine Arbeit.

Schweriner SC nach 3:0 in Vilsbiburg 2015 weiter ungeschlagen

Vilsbiburg (dpa) - Volleyball-Rekordmeister Schweriner SC bleibt in diesem Jahr ungeschlagen. Die Mecklenburgerinnen gewannen am Mittwochabend bei den Roten Raben Vilsbiburg vor 500 Zuschauern nach 97 Spielminuten souverän mit 3:1 (25:13, 20:25, 25:22, 25:16) und feierten damit den siebten Sieg in Folge. «Meine Mannschaft hat eine wirklich gute Leistung gezeigt. Wir haben von Anbeginn hoch konzentriert gespielt und viel Druck mit unseren Aufschlägen gemacht. Auch die Block- und Feldabwehr hat super funktioniert», sagte SSC-Trainer Felix Koslowski. Mit Ausnahme des zweiten Durchgangs dominierte der zehnfache deutsche Meister die Begegnung beim Pokalsieger. Vor allem im ersten und vierten Satz ließ der SSC aus einer sicheren Ballannahme heraus die Gastgeberinnen mit variablen und druckvollen Angriffen kaum ins Spiel kommen. Insbesondere gelang es dem SSC die gegnerische kubanische Ausnahmeangreiferin Liana Mesa Luaces gut aus dem Spiel zu nehmen. Beste Spielerin beim Schweriner SC war Lonneke Slöetjes. Die niederländische Nationalspielerin verbuchte allein 21 Punkte auf ihrem Konto.

Dresdner SC zieht zum zweiten Mal in Champions League-Playoffs ein

Moskau (dpa) - Volleyball-Meister Dresdner SC hat sich trotz einer 0:3 (17:25, 21:25, 18:25)-Niederlage beim russischen Vizemeister Dynamo Moskau zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte für die Playoffs der Champions League qualifiziert. Das Weiterkommen der Volleyballerinnen stand am Mittwochabend bereits vor dem ersten Ballwechsel fest, da Eczacibasi Istanbul zuvor bei Omitschka Omsk 3:1 gewonnen hatte. Die Playoffs werden an diesem Donnerstag ausgelost. Im Moskauer Sportpalast Druschba gelang den Dresdnerinnen vor 1300 Zuschauern keine Überraschung wie im Hinspiel, als sie sich mit 3:2 durchgesetzt hatten. Die Russinnen diktierten von Beginn an die Partie, waren vor allem im Angriff und in der Block- und Feldabwehr den Gästen deutlich überlegen. Das Team von Trainer Alexander Waibl leistete sich insgesamt zu viele Fehler und konnte Dynamos druckvolles Angriffsspiel nicht stoppen. Nach 80 Minuten war die Niederlage besiegelt. Erfolgreichste Scorerin des DSC war Lisa Izquierdo mit 14 Punkten.

Wirkung von Wildwarnreflektoren umstritten: Land wartet Studie ab

Schwerin (dpa/mv) - Die Landesregierung scheut den flächendeckenden Einsatz blauer Wildwarnreflektoren zum Schutz vor Verkehrsunfällen, so lange deren Wirksamkeit nicht eindeutig belegt ist. Der erhebliche finanzielle Aufwand für Installation und Unterhaltung der Reflektoren an Bundes- und Landesstraßen lasse sich nur rechtfertigen, wenn er auf wissenschaftlicher Grundlage erfolge. «Deshalb schauen wir nach Göttingen. Bis 2017 läuft dort an der Universität ein Forschungsprojekt zur Überprüfung der Wirksamkeit von blauen und akustischen Reflektoren zur Bekämpfung von Wildunfällen», sagte Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) am Mittwoch im Schweriner Landtag. Erst wenn belastbare Ergebnisse vorlägen, könnten Entscheidungen getroffen werden. Der Landtag forderte die Regierung mit großer Mehrheit auf, wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der oft folgenschweren Wildunfälle zu ergreifen. Das schließe den Einsatz von Reflektoren ein, heißt es in dem von CDU und SPD initiierten Antrag. Darin wird aber ebenfalls ein Wirkungsnachweis als Voraussetzung genannt. Im Jahr 2014 ereigneten sich nach Angaben des Verkehrsministeriums landesweit 12 700 Windunfälle. Dabei wurden 132 Personen verletzt, 26 davon schwer. Unabhängig von künftigen Entscheidungen der Landesregierung will der Landkreis Vorpommern-Rügen im Alleingang auf Kreisstraßen die Wirksamkeit von Reflektoren prüfen. Frühere Versuche im Land auf etwa 38 Straßen-Kilometern hatten laut Pegel keine eindeutigen Hinweise darauf ergeben, dass Wildunfälle damit verhindert wurden. Absolut sichere Methoden zur Verhinderung von Wildunfällen gebe es ohnehin nicht. «Wir werden auch weiterhin vor allem mit der Beschilderung an bekannten Stellen der Wildquerung agieren und an die Vorsicht der Verkehrsteilnehmer appellieren», sagte Pegel.

Kontroverse Debatte um Hartz-Arbeitsmarktreformen

Schwerin (dpa/mv) - Die Folgen der umstrittenen Arbeitsmarktreformen vor zehn Jahren werden von den Parteien im Schweriner Landtag sehr unterschiedlich bewertet. Während die Regierungsparteien SPD und CDU auf den Rückgang der Arbeitslosigkeit verwiesen und die sogenannten Hartz-Reformen verteidigten, erneuerte die oppositionelle Linke ihre Grundsatzkritik. «Hartz IV hat dazu geführt, dass eine Vielzahl von Menschen in Armut landete. Vor zehn Jahren wurden ein dramatischer Sozialabbau und eine rigorose Umverteilung von unten nach oben in Gang gesetzt», sagte Linksfraktionschef Helmut Holter am Mittwoch im Landtag. Hartz IV habe den Druck auf die Beschäftigten massiv erhöht und die Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben. Nach Einschätzung von Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) zeigt eine Bilanz der Arbeitsmarktreformen «mehr Licht als Schatten». Seit 2005 nehme die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung beständig zu, die Arbeitslosigkeit im Land habe sich halbiert, die Jugendarbeitslosigkeit sei sogar um 70 Prozent gesunken. Doch räumte auch Hesse ein, dass die Hartz-Reformen kein Allheilmittel seien. So sei die Langzeitarbeitslosigkeit trotz spürbaren Rückgangs weiterhin hoch, viele Beschäftigte seien wegen geringer Einkommen auf staatliche Hilfe angewiesen. Kritisch äußerte sich auch Grünen-Fraktionschef Jürgen Suhr: Die Arbeitslosigkeit sei zwar gesunken, aber auch die Armut gestiegen. «Das Teilhabe- und Aufstiegsversprechen, das mit Hartz IV gegeben wurde, ist nicht erfüllt worden», stellte Suhr fest. Vorrangiges Ziel müsse es sein, den zuletzt 31 800 Langzeitarbeitslosen im Land wieder eine Beschäftigungsperspektive zu geben.