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Aktuelle Nachrichten

Online-Petition für Sonntagsöffnung

Usedomer Unternehmer haben eine Online-Petition ins Leben gerufen, die sich gegen das geplante Verbot der Sonntagöffnung in Bäderorten richtet. In dieser Woche solle 2.000 Unterschriften zusammenkommen. Bei der Petition unterschreiben könnt ihr auf dieser Seite. mehr...

Nachrichten-Ticker aus Mecklenburg-Vorpommern

Hansa Rostock im Pokal-Achtelfinale beim Güstrower SC

Schwerin (dpa/mv) - Cup-Verteidiger FC Hansa Rostock muss im Achtelfinale des Landespokals von Mecklenburg-Vorpommern beim Verbandsligisten Güstrower SC antreten. Das hat die Auslosung am Montagabend in Schwerin ergeben. Vorjahresfinalist FC Mecklenburg Schwerin gastiert beim Sievershäger SV aus der Landesklasse. Die Begegnungen werden am Wochenende vom 17./18. November 2018 ausgetragen. Das Finale wird am 25. Mai 2019 stattfinden. Der Sieger ist für die erste Runde des DFB-Pokals 2019/2020 qualifiziert.

Panne im Agrarministerium: Anträge auf Dürrehilfe offline

Schwerin (dpa/mv) - Wegen fehlerhafter Antragsunterlagen können dürregeschädigte Bauern in Mecklenburg-Vorpommern derzeit keine Anträge auf Hilfe aus dem Bund-Länder-Programm stellen. Die Formulare seien aus dem Internet genommen worden, um Unzulänglichkeiten des Kalkulationsrechners zu beseitigen, teilte das Agrarministerium am Montag in Schwerin mit. Die Antragsformulare sollen nach zweitägiger Überarbeitung ab Mittwoch wieder online verfügbar sein. Der Kalkulationsrechner ist eine Datei zur Erfassung der Antragsdaten, zur Berechnung der Schäden und der Schadenshilfe, erläuterte eine Sprecherin. Bei einer Beratung Ende vergangener Woche mit Betriebsberatern und Vertretern des Landesbauernverbandes seien die Unzulänglichkeiten zusammengetragen und Optimierungen besprochen worden. Bislang seien keine Anträge auf Dürrehilfe gestellt, aber viele Nachfragen gestellt worden. FDP-Landesvize und Landwirt Daniel Bohl kritisierte, diese Dürrehilfe sei ein dilettantisches Theater. «Untätig müssen die Landwirte sehen, wie die ohnehin knapp bemessene Zeit, die für die Bearbeitung der Anträge bleibt, weiterläuft.» Statt mit heißer Nadel gestrickter Sofortprogramme müssten die Bauern Gelegenheit bekommen, eine steuerfreie Risikorücklage zu bilden. Von der Trockenheit schwer geschädigte Bauern können seit Dienstag vergangener Woche finanzielle Unterstützung aus dem Bund-Länder-Dürrehilfsprogramm beantragen. Sie haben dazu drei Wochen Zeit - am 30. Oktober endet die Antragsfrist. Daran soll sich auch nichts ändern.

Wohnungswirtschaft kritisiert Rostocker Erbpacht-Pläne

Rostock/Hamburg (dpa/mv) - Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) hat Pläne Rostocker Kommunalpolitiker kritisiert, städtische Grundstücke nur noch in Erbpacht vergeben zu wollen. «Wir bauen, um zu bleiben. Deshalb wollen wir kaufen und nicht pachten», sagte VNW-Direktor Andreas Breitner am Montag. Stein des Anstoßes ist ein Antrag der Rostocker Bürgerschaftsabgeordneten Sybille Bachmann (Fraktion Rostocker Bund/Graue/Aufbruch 09), über den am Mittwoch abgestimmt werden soll. Ziel ist es laut Begründung, kommunale Grundstücke dauerhaft in öffentlichem Eigentum zu erhalten und so Steuerungsmöglichkeiten nicht aus der Hand zu geben. Außerdem könne so wirksam Grundstücksspekulation und Geldwäsche wirkungsvoller bekämpft sowie dauerhafte Einnahmen für die Stadt erzielt werden. Der VNW sieht dadurch die Vertrauensbasis im erst im Frühjahr gegründeten gemeinsamen «Bündnis für Wohnen» beschädigt. «Wenn die Politik ihre eigenen Vorstellungen ohne Rücksicht auf die örtlichen Wohnungsunternehmen durchsetzen will, dann macht so ein Bündnis keinen Sinn», sagte Breitner. Als Beispiel führte ein VNW-Sprecher Fälle in Hamburg an, wo alte Erbpachtverträge ausgelaufen seien. Da für eine Ablösesumme der aktuelle Verkehrswert der Immobilien angelegt werde, seien die Firmen nicht oder nur zu immensen Kosten in der Lage gewesen, die Immobilien zu übernehmen. Diese Kosten würden dann auf die Miete umgelegt - oder die Häuser würden ins Eigentum der Stadt übergehen. Zudem würde die letzten 20 Jahre vor Auslaufen der Verträge kaum noch in die Häuser investiert. Der Rostocker Antrag laufe deshalb den langfristigen Planungen der Wohnungswirtschaft zuwider.

Wohnungsbau: Ämter erteilen mehr Baugenehmigungen

Schwerin (dpa/mv) - Der Wohnungsbau in Mecklenburg-Vorpommern kommt in Schwung. Die Bauämter haben von Januar bis August den Bau von 4231 neuen Wohnungen genehmigt - 698 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das Statistische Landesamt in Schwerin am Montag bekanntgab. Allerdings zeichnet sich gerade in den Städten mit großem Wohnungsbedarf kein besonderer Bauboom ab. In Rostock und Greifswald, wo seit dem 1. Oktober wegen Wohnraummangels die Mietpreisbremse gilt, wurde der Bau von 380 beziehungsweise 167 Wohnungen genehmigt. In Schwerin, das nur knapp halb so groß wie Rostock ist, setzte das Bauamt seinen Stempel unter Anträge für 374 neue Wohnungen - fast so viele wie in Rostock. In Wismar, das weniger Einwohner als Greifswald hat, sind mit 250 neuen Wohnungen mehr als in Greifswald genehmigt worden. An der Spitze der Baugenehmigungen liegt der Landkreis Vorpommern Rügen mit 992 Wohnungen, gefolgt vom Landkreis Rostock mit 636. Greifswald war im vergangenen Jahr um 901 auf 58 886 Einwohner gewachsen, Wismar hingegen verlor 86 Einwohner und hat nun noch 42 906 (Stand 31. Dezember 2017). Rostock wuchs um 896 auf 208 409 Einwohner, Schwerin um 129 auf 95 797.

Oktoberfestbesuch: Polizei erwischt betrunkene Autofahrer

Rostock (dpa/mv) - Die Rostocker Polizei hat am Wochenende mehrere betrunkene Autofahrer erwischt. Innerhalb von zwei Stunden seien in der Nacht zu Sonntag drei Fahrer ertappt worden, die Alkoholwerte zwischen 1,4 und 2,09 Promille aufgewiesen hätten, teilte die Polizei am Montag mit. Die Männer hatten den Angaben zufolge unter anderem auf dem Rostocker Oktoberfest gefeiert. Die Führerscheine der drei seien eingezogen und Ermittlungen aufgenommen worden. Ein weiterer Fahrer war am Sonntagabend mit 0,82 Promille gestoppt worden.

Landesforstanstalt zieht Samen für klimagerechten Wald

Gädebehn (dpa/mv) - Wildapfel, Elsbeere, Schwarzpappel: Experten der Landesforstanstalt ziehen im Forstamt Gädebehn bei Crivitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) Samen für den Wald der Zukunft. «Für den klima- und standortgerechten Wald der Zukunft benötigen wir hochwertiges und anpassungsfähiges forstliches Vermehrungsgut. Die Anlagen in Gädebehn bilden dafür die Grundlage», sagte Agrarminister Till Backhaus (SPD) am Montag bei einem Besuch laut Pressemitteilung. Die Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern verfügt den Angaben zufolge über acht «Genarchive» auf einer Gesamtfläche von rund elf Hektar. Das sind Waldstücke, in denen gezielt bestimmte Baumarten gepflanzt werden, um sie zu erhalten. In Gädebehn sind das Wildapfel, Elsbeere, Schwarzpappel, Haselnuss, Bergahorn, Douglasie, Waldkiefer und Weymouthkiefer, wie es hieß. Zwei weitere «Klonarchive» der Baumarten Holzbirne und Gemeine Esche befänden sich im Aufbau. «Die Genarchive dienen der Erhaltung der Genressourcen und der Züchtungsforschung», erklärte Backhaus. Acht Samenplantagen dienen der Erzeugung von Saatgut. Auf 17 Hektar seien seit den 1960er Jahren fast ausschließlich Samen von Nadelbäumen gezogen worden. Um die Wälder vielfältiger und damit widerstandsfähiger gegen Klimaveränderungen zu machen, werden auch die Samenplantagen umgebaut. Bis 2022 sollen sie für die Baumarten Gemeine Esche, Stieleiche und Traubeneiche um zehn Hektar erweitert werden, sagte der Minister. Außerdem würden Eschen mit einer hohen Resistenz gegenüber dem Verursacher des Eschentriebsterbens gezüchtet, der den Eschenbeständen im Land große Probleme bereite.

Auseinandersetzung mit Machete bei Rockerclub: U-Haft

Neubrandenburg (dpa/mv) - Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit einer Machete im Umfeld eines Neubrandenburger Motorrad-Rockerclubs ist ein Verdächtiger in Untersuchungshaft genommen worden. Dem 38-jährigen Mann wird versuchter Totschlag vorgeworfen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Er soll laut Staatsanwaltschaft einen anderen Neubrandenburger am 23. September mit der Waffe lebensgefährlich am Kopf verletzt haben. Die genauen Umstände des Vorfalls seien aber noch nicht geklärt. Das gelte auch für eine mögliche Clubzugehörigkeit. Am Tattag habe es ein Treffen auf dem Rockergelände gegeben. Rettungskräfte fanden später das Opfer und den mutmaßlichen Täter verletzt im Umfeld des Clubs und holten die Polizei, die die Machete beschlagnahmte. Das Opfer wurde notoperiert. Der 38-Jährige hatte Handverletzungen. Beide schwiegen bisher zu den Hintergründen der Auseinandersetzung. Die Polizei habe aus ermittlungstaktischen Gründen nicht eher über den Fall berichtet.

Antisemitismus-Beauftragte auch für Ostdeutschland gefordert

Stuttgart/Berlin (dpa) - Angesichts judenfeindlicher Vorfälle hat der baden-württembergische Antisemitismus-Beauftragte Michael Blume sein Amt vor allem auch für ostdeutsche Bundesländer gefordert. Es gebe neben dem Antisemitismus-Beauftragten des Bundes auch Beauftragte etwa in Rheinland-Pfalz, Bayern oder Hessen, sagte Blume am Montag im Vorfeld der zweiten Sitzung des sogenannten Runden Tisches der Religionen im Integrationsministerium in Stuttgart. «Wir haben noch keine einzige Kollegin in den neuen Bundesländern, obwohl die Anzahl der antisemitischen Vorfälle pro 100 000 dort am höchsten ist.» Mehr Länder müssten sich einbringen, weil es klar um Länderthemen wie Bildung, Polizei und Integration gehe. Man könne erst wirkungsvolle Beschlüsse fassen, wenn man die Mehrheit der Bundesländer habe, sagte Blume.

Arzneigroßhändler eröffnet Logistikzentrum in Laage

Laage (dpa/mv) - Der Arzneigroßhändler Gehe Pharma Handel GmbH eröffnet in Laage (Landkreis Rostock) ein neues Logistikzentrum. Von dem neuen Standort aus sollen Apotheken im Nordosten und dem nördlichen Brandenburg beliefert werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Zur Eröffnung am Samstag wird auch Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) erwartet. Nach Firmenangaben sollen 60 Jobs entstehen, 40 davon in Vollzeit. Durch Investitionen in Digitalisierung sei der Standort der modernste des Unternehmens, das bundesweit 18 Niederlassungen betreibe.

5500 neue Studierende an den Unis Rostock und Greifswald

Rostock/Greifswald (dpa/mv) - Für rund 23 400 Studierende an den Universitäten Rostock und Greifswald hat am Montag das Wintersemester begonnen. An den beiden größten Hochschulen des Landes wurden rund 5500 Erstsemester begrüßt, rund 3300 in Rostock und 2200 Erstsemester in Greifswald. In Greifswald wurden die Neustudierenden mit einer feierlichen Immatrikulation im Dom, dem Gründungsort der Universität, in das Studium eingeführt. «Wir freuen uns, dass sich die Gesamtzahl der Studierenden stabilisiert hat und wir sogar mehr neue Studierende einschreiben konnten als im vergangenen Jahr», sagte Rektorin Professor Johanna Weber zum Semesterstart. Im Anschluss an die Immatrikulation luden Rektorin und der Greifswalder Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne) die Erstsemester zum traditionellen Fassbieranstich und Freibier für die Erstsemester. Insgesamt sind nach Uni-Angaben in Rostock 12 996 Studierende eingeschrieben. Während dort rund die Hälfte der Studienanfänger aus Mecklenburg-Vorpommern stammt, ist Greifswald vor allem bei Studierenden aus anderen Bundesländern gefragt. 26 Prozent der Greifswalder Erstsemester stammen aus Mecklenburg-Vorpommern. In Rostock kommen rund 1400 Studierende aus dem Ausland, in Greifswald knapp 800. In den zulassungsfreien Studienfächern in Rostock seien vor allem die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Informatik und Physik stark nachgefragt. Bei den zulassungsbeschränkten Fächern stehen wieder Medizin, Biowissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen hoch im Kurs. Auch Lehramtsstudiengänge waren beliebt. In Greifswald waren neben Medizin und Zahnmedizin die NC-Fächer Psychologie (Bachelor) mit 31 Bewerbern pro Studienplatz sowie Humanbiologie (Bachelor) mit 18 Bewerbern pro Studienplatz besonders begehrt. Auch habe es bei mehreren Lehramtsstudiengängen mit Zugangsbeschränkungen in Greifswald mehr Bewerber als Studienplätze gegeben, hieß es. In den Fächern Deutsch und Englisch (Gymnasium) konkurrierten beispielsweise sieben Bewerber um einen Studienplatz. Selbst im Lehramtsbereich Regionale Schule gab es wie in Geografie mehr Bewerber als Studienplätze. Bei den freien Studiengängen seien vor allem die Rechtswissenschaften, die Studiengänge für Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaft stark nachgefragt.

SPD-Bundesvize: «Der ständige Streit muss ein Ende haben»

Schwerin (dpa/mv) - Nach dem Absturz der SPD bei den bayerischen Landtagswahlen hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin und SPD-Vize im Bund, Manuela Schwesig, von einem bitteren Ergebnis für ihre Partei gesprochen. «Da gibt es nichts zu beschönigen.» Der ständige Streit, vor allem in der Union, habe die gute Arbeit einzelner Minister innerhalb der Bundesregierung überschattet. Dieses Erscheinungsbild der Bundespolitik habe in Bayern geschadet. Das Wahlergebnis müsse klar analysiert werden. «Eines ist aber jetzt schon klar: Der ständige Streit muss ein Ende haben», sagte Schwesig.

Bau von A20-Behelfsbrücke bei Tribsees beginnt

Langsdorf (dpa/mv) - An der Baustelle der abgesackten Autobahn 20 bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) hat am Montag die Montage der Behelfsbrücke begonnen. Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) sagte, dies sei ein Meilenstein bei der Reparatur des zerstörten Teilstücks, der nur aufgrund der Kraftanstrengung vieler Mitarbeiter in der Straßenbaubehörde möglich geworden sei. Die Arbeiten lägen im Zeitplan, so dass die Behelfsbrücke voraussichtlich ab Anfang Dezember freigegeben werden könne. Autofahrer können die Baustelle dann jeweils einspurig in jede Fahrtrichtung passieren. Die Umleitung des kompletten Autobahnverkehrs durch mehrere angrenzende Dörfer wird damit entfallen. Pegel beobachtete am Montagvormittag, wie das erste von insgesamt 81 Brückensegmenten verlegt wurde. Jeweils drei Stahlsegmente nebeneinander gelegt ergeben eine 7,5 Meter breite Fahrbahn, hieß es. Pro Tag sollen drei der jeweils 2,5 Meter breiten und bis zu 33 Meter langen Segmente mit Schwerlastern angeliefert und verbaut werden, sagte eine Ministeriumssprecherin. Die Einzelteile wögen zwischen 27,3 und 42,5 Tonnen. Die Asphaltdecke sei bereits auf den Segmenten verbaut. Nach der Montage müssen noch die Übergänge zur normalen Fahrbahn geschaffen sowie Fahrbahnmarkierungen, Leitplanken und Verkehrsschilder angebracht werden, sagte die Sprecherin. Die Gesamtlänge des Provisoriums werde am Ende 773 Meter betragen. Vermietet wird die Brücke von einer Firma in den Niederlanden. Zusammen mit den Bauarbeiten für das Fundament und die Verkehrssicherheit soll sie voraussichtlich 50 Millionen Euro kosten. Im Herbst 2017 war das A20-Teilstück über morastigem Boden in einer Fahrtrichtung erst abgesackt und schließlich vollständig weggebrochen. Kurz darauf wiederholte sich dies auch an der anderen Fahrspur, so dass die Autobahn vollständig unterbrochen wurde.

Schwesig: Impulse für Warenaustausch durch Russlandtag

Schwerin (dpa/mv) - Zum dritten Russlandtag in Rostock werden an diesem Mittwoch rund 850 Vertreter aus Wirtschaft und Politik in der Hansestadt erwartet. Damit finde das Treffen mehr Zuspruch als in den Jahren 2014 und 2016, hob Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Montag in Schwerin bei der Vorstellung des Programms hervor. Es gebe auf russischer und auf deutscher Seite großes Interesse am Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen. Als Reaktion auf die Krim-Annexion durch Russland und den Ukraine-Konflikt hatte die EU Handelssanktionen verhängt, die von Moskau erwidert wurden. Das belastet den Warenaustausch erheblich. Mecklenburg-Vorpommern und seine Partnerregion Leningrader Gebiet wollten auf regionaler Ebene einen Beitrag zum Dialog zwischen beiden Staaten leisten, begründete Schwesig das Engagement ihrer Regierung.

Universität Rostock begrüßt fast 3300 neue Studierende

Rostock (dpa/mv) - Die Universität Rostock begrüßt in diesem Wintersemester 3292 Studienanfänger. 443 von ihnen kommen aus dem Ausland, teilte die Hochschule am Montag mit. Rund die Hälfte stammt den Angaben zufolge aus Mecklenburg-Vorpommern, danach folgen die Nachbarländer Brandenburg mit Berlin, Schleswig-Holstein, Niedersachsen sowie Nordrhein-Westfalen. In den zulassungsfreien Studienfächern seien vor allem die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Informatik und Physik stark nachgefragt. Bei den zulassungsbeschränkten Fächern stehen wieder Medizin, Biowissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen hoch im Kurs. Auch Lehramtsstudiengänge waren beliebt. Insgesamt sind nach Uni-Angaben nun 12 996 Studierende eingeschrieben, 1421 davon aus dem Ausland.

Deutsch-russischer Studienabschluss in BWL

Stralsund (dpa/mv) ? Studierende der Betriebswirtschaftslehre in Stralsund sollen künftig einen deutsch-russischen Doppelabschluss erwerben können. Die Fachhochschule in St. Petersburg und die Hochschule unterzeichnen auf dem Russlandtag einen Vertrag zur Einrichtung eines deutsch-russischen Doppelabschlusses im Studiengang «International Management Studies in the Baltic Sea Region», wie die Hochschule Stralsund am Montag mitteilte. Damit solle die Zusammenarbeit des Landes durch die Hochschule unterstützt werden, sagte Rektorin Petra Maier. Die Hochschule Stralsund hat im Rahmen des «Russian Investment Monitors»  mehr als 1700 Unternehmen in Deutschland mit russischer Beteiligung betrachtet. Die Analyse der Unternehmen in MV zeige, dass deren Engagement in den letzten Jahren nachhaltig und wirtschaftsstrukturell wirksam sei, sagte der Stralsunder Professor Björn P. Jacobsen Bei dem Anteil der Unternehmen mit russischer Beteiligung liege Mecklenburg-Vorpommern im Mittelfeld der deutschen Bundesländer. Im Vergleich mit reinen Im- und Exportgeschäften benötigten Investitionen ein weit höheres Maß an Vertrauen in das wirtschaftspolitische Umfeld. Der Russlandtag sei deshalb wichtiger Bestandteil im Rahmen der Vertrauensbildung.

Vier Projekte für Gesundheitsprävention ausgezeichnet

Güstrow (dpa/mv) - Zum zweiten Mal ist am Montag in Güstrow der Präventionspreis des Landes für Gesundheitsprojekte verliehen worden. Minister Harry Glawe (CDU) betonte bei der Verleihung im Rahmen der Landesgesundheitskonferenz die Bedeutung der Gesundheitsförderung für die Lebensqualität der Menschen und als Standortfaktor. Ausgezeichnet wurden vier Projekte, die laut Mitteilung jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1500 Euro erhielten. Der Wismarer Verein Das Boot biete Beratungen für Kinder, Jugendliche und Eltern, die dort Entlastung von ihren Sorgen finden könnten und bekam dafür den Preis in der Kategorie gesundes Aufwachsen. Der Warener Handwerksbetrieb Horst Pietschmann GmbH wurde für sein betriebliches Gesundheitsmanagment in der Kategorie gesunde Lebensmitte ausgezeichnet. Für seinen Reha- und Gesundheitssport erhielt der Sportverein Medizin Stralsund den Preis in der Kategorie gesundes Älterwerden. Der Verein habe seine Aktivitäten im Jahr 2015 auf diesen Bereich umgestellt. Mittlerweile seien mehr als die Hälfte der 1000 Mitglieder in dem Bereich aktiv. Der Sonderpreis für kommunale Netzwerke ging an die Gemeinde Balow im Landkreis Ludwigslust-Parchim, die neben Grundschule und Kita auch eine überregionale Begegnungsstätte sowie Sportplätze und eine Outdoorfitnessanlage betreibe. Vor allem dank engagierter Bürger sei es gelungen, ein aktives Dorfleben und das Leitbild «Ein Dorf für Kinder - ein Dorf für alle» mit Leben zu füllen, sagte Glawe. Die Preisgelder wurden den Angaben zufolge vom Verband der Ersatzkassen und anderen Krankenkassen gestiftet.

Wie viel Hering darf gefischt werden? Verhandlungen

Luxemburg (dpa) - Die Verhandlungen der EU-Staaten über die jährlichen Fangquoten für die Ostsee gehen in die Schlussphase. «Die Gespräche sind auf einem guten Weg», sagte ein EU-Diplomat am Montag am Rande des Treffens der EU-Fischereiminister in Luxemburg. Zunächst wurden die Diskussionen jedoch auf den Abend verlegt. Eine Entscheidung könnte noch am Abend oder erst in der Nacht zum Dienstag fallen. Die EU-Kommission hatte im August unter anderem vorgeschlagen, dass die Fangquoten für Hering in der westlichen Ostsee im kommenden Jahr um 63 Prozent verringert werden sollte. Bereits 2018 war sie deutlich um 39 Prozent gesenkt worden. Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) hatte sich im Mai sogar dafür ausgesprochen, die Heringsfischerei in der westlichen Ostsee zunächst auszusetzen. Die EU-Fischereiminister legen in jedem Jahr die zulässigen Gesamtfangmengen fest. Die EU-Kommission gibt dafür vorab Empfehlungen auf der Grundlage des ICES-Gutachten, in denen der Zustand der einzelnen Bestände untersucht wurde. In den Verhandlungen geht es dann darum, Kompromisse zwischen den Interessen der Fischfangindustrie und dem Schutz der Fischbestände zu finden.

Grabstelle nach Zweifel an Schicksal von Juliane geöffnet

Sassnitz (dpa/mv) - Das Schicksal eines Mädchens aus Sassnitz soll rund 41 Jahre nach deren offiziell erklärtem Tod endgültig geklärt werden. Dazu seien in den vergangenen Tagen auf dem Sassnitzer Friedhof die frühere Grabstelle des Kindes geöffnet und DNA-Proben genommen worden, bestätigte der Bürgermeister der Stadt Sassnitz, Frank Kracht, am Montag entsprechende Medienberichte. Die Stadt und die Mutter Christa Steenvoorden hatten sich im Mai vor dem Oberverwaltungsgericht Greifswald auf die Graböffnung verständigt. Steenvoorden will Gewissheit, ob ihre Tochter tatsächlich im Dezember 1977 in der Badewanne ihrer Großeltern starb oder möglicherweise zwangsadoptiert wurde. Ergebnisse werden in zwei bis vier Wochen erwartet, hieß es. Die Mutter hatte vor zwei Jahren einen anonymen Anruf erhalten, der ihre Zweifel an einem Ertrinkungstod der damals dreijährigen Juliane nährte. Sie solle endlich mit dem Suchen beginnen, forderte die Anruferin auf. Die Staatsanwaltschaft Stralsund hatte daraufhin mit Untersuchungen begonnen und auch historische Akten geprüft. Weil sich keine Anhaltspunkte ergaben, seien die Untersuchungen eingestellt worden. Sollten die DNA-Ergebnisse nun Zweifel an dem Tod nähren, werde der Fall wieder aufgenommen, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Sascha Ott.

Landrat von Ludwigslust-Parchim kritisiert Strategiefonds

Schwerin/Ludwigslust (dpa/mv) - Der von SPD und CDU eingerichtete millionenschwere Strategiefonds zur Förderung ausgewählter Projekte in Mecklenburg-Vorpommern trifft in den eigenen Reihen auf Kritik. «Ich halte überhaupt nichts vom Strategiefonds der Regierungsfraktionen im Landtag. Das Geld muss in die Städte und Gemeinden gegeben werden. Die Bürgermeister und Gemeindevertreter wissen am besten, was ihre Gemeinden brauchen», sagte der SPD-Politiker und neue Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg, in einem Interview der «Schweriner Volkszeitung» (Montag). SPD und CDU hatten sich nach der Landtagswahl 2016 darauf verständigt, ein Viertel der Etatüberschüsse in den Strategiefonds zu stecken, aus dem Kommunen, Verbände und Unternehmen Zuschüsse für besondere Maßnahmen und Projekte erhalten.

Tunesische Delegation informiert sich über Verwaltung

Rostock/Bizerte (dpa/mv) - Sieben Stadträte und Bürgermeister aus Tunesien informieren sich in dieser Woche in Rostock über die Funktionsweise einer kommunalen Verwaltung. In dem nordafrikanischen Land entwickele sich seit dem Arabischen Frühling langsam aber stetig ein demokratisches System, das als Stütze eine effektive Verwaltung benötige, erklärte der Rostocker Bundestagsabgeordnete Peter Stein (CDU). Auf dem Programm der Delegation stehen unter anderem Besuche bei Rostocks Nachbargemeinde Amt Warnow-West, der Kommunalen Objektbewirtschaftung von Rostock und einem Stadtteilbegegnungszentrum. In Tunesien gibt es Stein zufolge seit den Kommunalwahlen im Mai erstmals Gemeindevertretungen und -verwaltungen, weshalb sich viele Verantwortliche weiterbilden müssten. «Tunesien ist Vorreiter der Demokratie-Entwicklung im afrikanischen Raum und weit besser als oft medial dargestellt», erklärte der Abgeordnete, der im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Berichterstatter für Nordafrika ist. Nach eigenen Angaben initiierte er auch die Städtepartnerschaft zwischen Rostock und der nordtunesischen Küstenstadt Bizerte.