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Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Windkraftanlagen-Hersteller Nordex legt Zahlen vor

Hamburg/Rostock (dpa) - Knapp zwei Wochen nachdem der Windkraftanlagen-Hersteller Nordex einen Wechsel an der Unternehmensspitze angekündigt hat, legt er heute die Bilanzzahlen für das Jahr 2016 vor. Der Aufsichtsrat hatte José Luis Blanco als Nachfolger von Lars Bondo Krogsgaard bestimmt. Schon Anfang März hatte Nordex bekanntgegeben, dass 2016 besser als erwartet gelaufen war. Der Umsatz kletterte dank der Übernahme von Acciona Windpower (AWP) nach vorläufigen Zahlen um 40 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente Nordex 95,4 Millionen Euro, ein Zuwachs von 82,4 Prozent. An der Börse zeigt sich dagegen ein negatives Bild. Vor sechs Monaten lag der Kurs noch bei 27,56 Euro, am Mittwoch dagegen nur noch bei rund 12,40 Euro. Hintergrund war, dass das Unternehmen die ursprünglichen Umsatzprognosen für 2017 zurücknehmen musste. «Wir reden hier nicht davon, dass wir in der Verlustzone sind», betonte ein Nordex-Sprecher. Klar sei aber, dass das Wachstum verlangsamt sei. Im Zusammenhang mit den enttäuschten Erwartungen sei auch der Wechsel an der Spitze zu sehen. In den Augen der Analysten habe der Vorstand seine Glaubwürdigkeit verloren. «Es konnte nicht jedem glaubhaft gemacht werden, dass das nur an den Marktveränderungen lag», sagte der Sprecher. Die Glaubwürdigkeit sei für die Analysten beschädigt gewesen. Blanco war bislang stellvertretender Vorstandschef von Nordex und zuvor mehr als vier Jahre CEO von Acciona Windpower.

Städtebund: Ost-Städte leiden unter geringer Steuerkraft

Rostock (dpa) - Die meisten ostdeutschen Städte müssen nach Ansicht des Deutschen Städte- und Gemeindebundes weiter mit einer wesentlich geringeren Steuerkraft auskommen als Städte im Westen. «Es gibt zwar regionale Unterschiede», sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Verbands, Uwe Zimmermann, vor der Konferenz der ostdeutschen Bürger- und Oberbürgermeister am Freitag in Rostock. Aber im Schnitt liege das Steueraufkommen etwa bei 60 Prozent der westdeutschen Städte. Allerdings müssten die Oststädte wie jede andere Stadt auch vergleichbare Aufgaben erfüllen wie die Aufrechterhaltung der Infrastruktur und der kommunalen Dienstleistungen auf hohem Niveau.

Arbeitsagentur will Flüchtlinge in Gastronomie vermitteln

Rostock (dpa/mv) - In Rostock startet heute eine Kampagne der Arbeitsagentur, mit der Flüchtlingen eine Arbeitsaufnahme in einem regionalen Hotel oder Restaurant ermöglicht werden soll. Zunächst hätten rund 15 renommierte Gastronomie-Arbeitgeber ihr Interesse an der Aktion bekundet. Innerhalb der ersten zehn Projektwochen sollen die Migranten Schritt für Schritt an die Arbeitsaufnahme herangeführt werden. Dabei würden Fachkenntnisse vermittelt und erprobt. In der elften und zwölften Woche sollen sie dann jeweils vier Tage direkt in den Unternehmen arbeiten und dabei den späteren Übergang in ein Arbeitsverhältnis vorbereiten. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer in dieser Zeit Deutschunterricht.

SSC Schwerin verliert gegen Bursa 1:3

Schwerin (dpa/mv) - Volleyball-Bundesligist SSC Palmberg Schwerin hat das erste Halbfinale um den europäischen Challenge Cup am Mittwochabend gegen den türkischen Verein Bursa BBSK vor 1776 Zuschauern in der heimischen Palmberg Arena nach 116 Spielminuten mit 1:3 (22:25, 28:30, 25:21, 20:25) verloren. «Natürlich bin ich enttäuscht, denn wir haben ein wirklich gutes Spiel gemacht. Aber in den entscheidenden Phasen fehlt uns einfach noch die nötige Erfahrung, die wichtigen Punkte auch zu machen. Daran müssen wir arbeiten», sagte SSC-Trainer Felix Koslowski. Zum Knackpunkt eines dramatischen Duells auf hohem Niveau entwickelte sich der zweite Durchgang, als sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Die Gastgeberinnen wehrten zwar vier gegnerische Satzbälle abwehren, doch auch einen eigenen Satzball rettete der SSC nicht ins Ziel. Schwerin gab in der Folge nicht auf, zeigte eine starke kämpferische Leistung. Doch vor allem auch wegen einer viel zu hohen Fehlerquote war mehr als der Gewinn des dritten Satzes nicht drin. Beste SSC-Spielerin war Jennifer Geerties. Nationalmannschaftskollegin Louisa Lippmann war mit 20 Zählern fleißigste Schweriner Punktesammlerin. Das Rückspiel in Bursa findet am kommenden Sonntag statt. Der zehnfache deutsche Meister muss dann unbedingt gewinnen, um über einen Golden Set noch den Sprung ins Endspiel des dritthöchsten europäischen Wettbewerbs zu schaffen.

Ausstellung über Kriegsgefangene in Peenemünde

Peenemünde (dpa/mv) - Eine Ausstellung im Historisch-Technischen Museum Peenemünde (HTM) dokumentiert von heute an die Behandlung westalliierter und osteuropäischer Kriegsgefangener in deutschen Lagern während des Zweiten Weltkrieges. Unter dem Titel  «Privilegierte Lager?» beleuchtet die Schau anhand von Bildtexttafeln und originalen Objekten die Hintergründe der Kriegsgefangenschaft. Erarbeitet wurde sie vom Militärhistorischen Museum in Berlin-Gatow und ist bis Mitte August in Peenemünde zu sehen.

Milchkrise und Missernte: Bauerntag nach schwierigem Jahr

Schwerin/Linstow (dpa/mv) - Die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern haben nach Meinung von Bauernverbandspräsident Detlef Kurreck noch lange an den Folgen von Milchkrise und Missernte zu kauen. Zwar seien die Milchpreise wieder gestiegen, mit 32 Cent je Liter aber noch nicht kostendeckend, sagte Kurreck vor dem Bauerntag, zu dem heute in Linstow (Landkreis Rostock) etwa 130 Delegierte erwartet werden. Doch nicht nur Milchlieferanten, sondern auch Pflanzenproduzenten litten unter den Folgen des Vorjahres. Die Erträge seien schlecht wie lange nicht gewesen und dazu hätten die Preise um 30 Prozent nachgegeben, berichtete Kurreck. Das setze die Agrarbetriebe unter Druck und erschwere Investitionen.

Bahn investiert in diesem Jahr 145 Millionen Euro in MV

Rostock (dpa/mv) - Die Deutsche Bahn investiert in diesem Jahr rund 145 Millionen Euro in Bahnhöfe, Gleise und in die Stellwerkstechnik in Mecklenburg-Vorpommern. Diese seien 15 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig würden große Vorhaben wie der Umbau der Bahnhöfe in Bad Kleinen und Neubrandenburg fortgesetzt, teilte die Bahn am Mittwoch in Rostock mit. Dies gelte auch für die Ausrüstung der Strecken mit elektronischen Stellwerken. So gingen noch dieses Jahr in Stavenhagen, Strasburg und Bergen neue Stellwerke in Betrieb. Der Zugverkehr lasse sich dann besser steuern und koordinieren. Insgesamt soll bis Jahresende an rund 2000 Stellen gebaut werden. Ein neuer Bauschwerpunkt sei der Abschnitt zwischen Schwerin und Bad Kleinen. Hier werde das Gleis für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometer pro Stunde ertüchtigt. So soll die Reisezeit zwischen Lübeck und Schwerin von 69 auf 52 Minuten verkürzt werden. Wie ein Bahnsprecher betonte, sind trotz der 2247 Bahnbaustellen im vergangenen Jahr die Züge insgesamt pünktlicher gewesen als noch im Jahr 2015.

Keine Einigung bei Tarifverhandlungen am Theater Vorpommern

Stralsund (dpa/mv) - Die Verhandlungen über einen Haustarif zwischen den Gesellschaftern des Theater Vorpommerns und den Gewerkschaften sind trotz eines verbesserten Arbeitgeberangebots am Mittwochabend zunächst ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Trägerkommunen und Land hätten den Gewerkschaften ein Angebot vorgelegt, das bis zur Fusion zum «Staatstheater Nordost» eine stufenweise Steigerung um 9,5 Prozent vorsehe, sagte der Intendant des Theaters. «Das ist ein gutes Angebot. Doch wir haben bislang keine Einigung erzielt.» Die Gewerkschaften bezeichneten das vorgelegte Angebot als «sehr, sehr schwierig». Das strukturelle Defizit zum Flächentarif würde zum 1. Januar 2018 noch immer bei 15, zum Sommer 2018 bei etwa 13 Prozent liegen. «Für diesen Vorschlag haben wir kein Verhandlungsmandat», sagte Gerrit-Michael Wedel von der Vereinigung deutscher Opernchöre. Deshalb müsse es zunächst in den Gremien beraten werden. Kommt es zu keiner Einigung, droht dem Theater ab 1. April die Insolvenz.

Umweltschützer kritisieren «rücksichtlose Raserei» auf Seen

Schwerin (dpa/mv) - Umweltschützer haben eine «rücksichtslose Raserei» auf Gewässern in Mecklenburg-Vorpommern kritisiert. Allein auf den Schweriner Seen habe die örtliche BUND-Gruppe im vergangenen Jahr 247 mutmaßliche Geschwindigkeitsüberschreitungen von Jetski-Piloten registriert, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Im Jahr davor seien es noch 102 gewesen. Bei Motorbooten sei es fast zur Verdreifachung von 429 auf 1202 mutmaßliche Geschwindigkeitsverstöße gekommen. Die Mitglieder des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) beobachten systematisch den Verkehr von Sportbooten und Wassermotorrädern und schätzen deren Geschwindigkeit, sie haben aber keine Messgeräte. Auf Gewässern gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde. «In den Vogelschutzgebieten der Schweriner Seen, des Ziegelaußensees und auf dem von Biotopen umgebenen Heidensee wird nach wie vor rücksichtslos gerast», beklagte Volker Thomas von der BUND-Gruppe Schwerin. Immer mehr übermotorisierte Freizeitboote seien neben hochmotorisierten Jetski unterwegs. Er appellierte an die Sportbootführer, rücksichtsvoller zu fahren. Gerade das Frühjahr sei eine sensible Zeit. «Einige Wasservogelarten wie Blässhuhn, Graureiher und Höckerschwan sind bereits mit Nestbau und Eiablage beschäftigt», sagte Thomas. Die Wellen zu schnell fahrender Wasserfahrzeuge gingen «wie Tsunamis» über die Brutstätten. Seit mehreren Jahren schon fordere die Gruppe ein Fahrverbot für Wassermotorräder in den unter nationalem und internationalem Schutz stehenden Gebieten. Bislang sei aber nichts passiert.

Polizei findet bei Hausdurchsuchung in Waren Drogen

Waren (dpa/mv) - Nach mehrmonatigen Ermittlungen haben Polizeibeamte am Mittwoch in Waren (Mecklenburgische Seenplatte) die Wohnung eines mutmaßlichen Drogendealers durchsucht und sind dabei auch fündig geworden. In der Unterkunft des 30-Jährigen seien verschiedene Betäubungsmittel «in nicht geringen Mengen» sichergestellt worden, teilte die Polizei in Neubrandenburg mit. Zu den beschlagnahmten Drogen gehörten Marihuana, Amphetamine und Haschisch. Den Wert für den illegalen Handel bezifferte die Polizei mit 13 000 Euro. Der Mann sei vorläufig festgenommen worden. Da aber weder Flucht- noch Verdunkelungsgefahr gesehen werde, habe die Staatsanwaltschaft die Freilassung des Mannes verfügt. Die Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts des Drogenhandels laufen laut Polizei aber weiter.

Innenministerium genehmigt Jagd mit Schalldämpfer

Schwerin (dpa/mv) - Jäger in Mecklenburg-Vorpommern können künftig auf der Pirsch mit Schalldämpfer schießen. Damit soll das Gehör der Jäger und der Jagdhunde besser geschützt werden, wie das Innenministerium am Mittwoch in Schwerin mitteilte. Bisher durfte nur mit Schalldämpfer schießen, wer bereits einen Gehörschaden hat. Schalldämpfer mindern den Mündungsknall, indem sie die an der Mündung plötzlich austretenden Gase nur nach und nach entweichen lassen. Der Überschallknall des Geschosses werde davon nicht berührt, betonte das Ministerium. Der Schuss bleibe für die Umgebung laut und weithin hörbar.

Kirchenasyl für 32 Flüchtlinge: Regierung akzeptiert

Schwerin (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern gewähren derzeit 15 Kirchengemeinden 32 abgelehnten, ausreisepflichtigen Flüchtlingen Kirchenasyl. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag hervor, die am Mittwoch in Schwerin veröffentlicht wurde. Es gebe grundsätzlich keine rechtliche Grundlage für das Kirchenasyl, dennoch respektiere die Landesregierung diese christlich-humanitäre Tradition. «Obwohl das Kirchenasyl keine legislative Grundlage hat, achtet das Land in allen bisherigen Fällen das Hausrecht der Kirchen.» Daran werde die Landesregierung auch festhalten, Handlungsbedarf werde nicht gesehen. Die AfD sieht das anders. Der Landtagsabgeordnete Holger Arppe warf der Landesregierung vor, «kirchliche Parallelwelten» zu dulden und forderte, geltendes Recht durchzusetzen.

Schnelles Internet kommt aufs Dorf

Neddesitz (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern hat der Breitbandausbau begonnen. In Neddesitz auf der Insel Rügen wurde am Mittwoch der Baubeginn für das landesweit erste Vorhaben gefeiert, mit dem schnelles Internet aufs Dorf gebracht werden soll. Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR) verbaut zunächst 5,3 Millionen Euro an Bundes-, Landes- und Eigenmitteln, um ländliche Regionen im Inselnorden bei Sagard, Lohme, Glowe und Sassnitz sowie bei Altefähr und Rambin an das schnelle Internet anzubinden. Energieminister Christian Pegel (SPD) übergab am Mittwoch einen weiteren Förderbescheid zur Ko-Finanzierung des Bundesprogrammes für den Glasfaserausbau in unterversorgten Regionen. Auf Rügen werden nach Angaben des Zweckverbandes etwa 40 Millionen Euro verbaut, um 2800 Kilometer Glasfaserkabel in die Erde zu bringen und damit ländliche Bereiche Rügens mit schnellem Internet von mindestens 50 Mbit/s zu versorgen.

Prozess wegen Erpressung und Freiheitsberaubung

Rostock (dpa/mv) - Vor dem Rostocker Landgericht hat am Mittwoch der Prozess gegen zwei Männer wegen schwerer räuberischer Erpressung und Freiheitsberaubung begonnen. Die beiden 30- und 39-Jährigen sollen unter anderem im November 2016 einen Mann in die Wohnung des einen Angeklagten gezwungen und dort mit einem Messer und Schusswaffen bedroht haben. Dabei hätten sie die Herausgabe von elektronischen Geräten und anderen Wertgegenständen verlangt. Noch vor Verlesung der Anklage baten die Anwälte der Angeklagten das Gericht und die Staatsanwaltschaft um ein sogenanntes Verständigungsgespräch. Üblicherweise geht es bei solchen Gesprächen um die Möglichkeit, als Gegenleistung für ein umfassendes und glaubwürdiges Geständnis einen Prozess zu verkürzen und eine mildere Strafe zu erhalten.

Bahn investiert in diesem Jahr 145 Millionen Euro in MV

Rostock (dpa/mv) - Die Deutsche Bahn investiert in diesem Jahr rund 145 Millionen Euro in Bahnhöfe, Gleise und in die Stellwerkstechnik in Mecklenburg-Vorpommern. Diese seien 15 Millionen Euro als im Vorjahr. Gleichzeitig würden große Vorhaben wie der Umbau der Bahnhöfe in Bad Kleinen und Neubrandenburg fortgesetzt, teilte die Bahn am Mittwoch in Rostock mit. Dies gelte auch für die Ausrüstung der Strecken mit elektronischen Stellwerken. So gingen noch dieses Jahr in Stavenhagen, Strasburg und Bergen neue Stellwerke in Betrieb. Der Zugverkehr lasse sich dann besser steuern und koordinieren. Insgesamt soll bis Jahresende an rund 2000 Stellen gebaut werden. Ein neuer Bauschwerpunkt sei der Abschnitt zwischen Schwerin und Bad Kleinen. Hier werde das Gleis für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometer pro Stunde ertüchtigt. So soll die Reisezeit zwischen Lübeck und Schwerin von 69 auf 52 Minuten verkürzt werden. Wie ein Bahnsprecher betonte, sind trotz der 2247 Bahnbaustellen im vergangenen Jahr die Züge insgesamt pünktlicher gewesen als noch im Jahr 2015.

Sascha Ott strebt Vizevorsitz in Landes-CDU an

Greifswald/Schwerin (dpa/mv) - Der Sprecher des Konservativen Kreises in der CDU, Sascha Ott, strebt den Posten des stellvertretenden Landesvorsitzenden an. Ott sagte am Mittwoch, dass er bei der Wahl des neuen CDU-Landesvorstandes am 8. April für eine Stellvertreter-Position kandidieren werde. «Ich glaube, Vincent Kokert bei der Neuaufstellung der Partei unterstützen zu können.»  Zudem wolle er als Vize-Landesvorsitzender die konservativen Positionen der CDU stärker in den Blickpunkt rücken. Vor der Partei stünden nicht nur mit der Bundestagswahl sondern auch mit den nächsten Kommunalwahlen wichtige Entscheidungen, sagte Ott. Die CDU, die bei der Landtagswahl mit 19 Prozent nur Platz drei nach SPD und AFD belegte, müsse sich wieder als richtige Volkspartei aufstellen. Der Greifswalder Ott ist Sprecher des Konservativen Kreises Anklam, der sich im Dezember 2016 - auch als Reaktion auf das desaströse Landtagswahlergebnis - gegründet hatte. Die Konservativen, deren Kernforderungen ein starker Rechtsstaat, innere Sicherheit und ein konservatives Werteprofil bei den Themen Ehe, Familie und Bildung sind, streben nicht nur mit der Personalie Ott einen größeren Einfluss in der Landes-CDU an. In Planung sei auch die Gründung eines Konservativen Arbeitskreises. Ziel: bereits bestehende Strukturen zu institutionalisieren, wie Ott sagte. Konservative Kreise gibt es bislang in Anklam, Schwerin und Rostock.  Laut CDU-Satzung ist der Landesvorstand verpflichtet, zu Beschlüssen von Arbeitskreisen Stellung zu nehmen. Die Gründung des Arbeitskreises, die durch den Landesvorstand bestätigt werden muss, soll aber noch nicht auf dem Landesparteitag erfolgen. Ott, stellvertretender Leiter der Stralsunder Staatsanwaltschaft, war bei der Landtagswahl als Justizminister nominiert worden, geriet dann aber wegen «Gefällt mir»-Klicks auf AfD-Facebook-Seiten in die Kritik. Daraufhin zog die CDU die Nominierung zurück.

Einkommen steigt bei höherer Bildung: MV am Ende der Skala

Frankfurt/Main/Schwerin (dpa/mv) - Je höher der Bildungsabschluss desto größer im Schnitt das Einkommen: Das gilt nach einer Untersuchung des Ifo-Institutes im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment auch für Mecklenburg-Vorpommern. Allerdings hängen selbst die Hochschulabsolventen im Nordosten im bundesweiten Vergleich am unteren Ende der Verdienstskala fest. Die Studie wurde am Mittwoch in Frankfurt/Main vorgestellt. Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern erreichen demnach mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung ein durchschnittliches monatliches Nettoeinkommen zwischen 1384 und 1502 Euro. Als Meister oder Techniker seien es 1743 bis 1811 Euro - im Bundesdurchschnitt aber 2378 Euro. Für solch ein Einkommen muss man in Mecklenburg-Vorpommern schon studiert haben: Universitätsabsolventen kommen der Studie zufolge auf durchschnittliche Netto-Bezüge von 2631 bis 2841 Euro pro Monat. Dieser Wert bilde das Schlusslicht selbst innerhalb der ostdeutschen Bundesländer, hieß es.

Nach Schlägereien wird Sozialarbeit verstärkt

Schwerin (dpa/mv) - Die Sozialarbeit für junge Zuwanderer wird nach den gewalttätigen Konflikten der vergangenen Monate in Schwerin verstärkt. Ein «Jugend-Integrationsmobil» soll künftig im Stadtzentrum und im Plattenbaugebiet Dreesch unterwegs sein und mit den jungen Menschen arbeiten, wie das Sozialministerium am Mittwoch mitteilte. Das Land unterstütze die Maßnahme mit rund 67 000 Euro aus dem Integrationsfonds. Geschulte Mitarbeiter der Evangelischen Jugend sollen die Flüchtlinge beraten und bei der Bewältigung ihres neuen Alltags unterstützen. «So können Wissen und Verständnis in Bezug auf die hiesige Gesellschaft aufgebaut und präventiv Konflikte entschärft werden», sagte Ministerin Stefanie Drese (SPD) bei der Übergabe des Förderbescheids. In der Schweriner Innenstadt war es seit Sommer 2016 wiederholt zu Schlägereien unter Zuwanderern, aber auch zwischen Deutschen und Zuwanderern gekommen. Künftig soll deshalb der Marienplatz - Nahverkehrsknotenpunkt und Shopping-Herz der Landeshauptstadt - videoüberwacht werden. Schwerin steht den Angaben zufolge mit der Flüchtlingsintegration vor einer enormen Herausforderung. Die Zuzüge anerkannter Flüchtlinge, die ihren Wohnort innerhalb Deutschlands frei wählen können, sei ebenso überdurchschnittlich wie die Zahl der unbegleiteten Minderjährigen. Das Ausmaß der im öffentlichen Raum gelebten Gewalt begründe die Notwendigkeit weiterer Integrationsangebote.

Schnelles Internet kommt aus Dorf: Breitbandausbau in MV

Neddesitz (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern hat der Breitbandausbau begonnen. In Neddesitz auf der Insel Rügen wurde am Mittwoch der Baubeginn für das landesweit erste Vorhaben gefeiert, mit dem schnelles Internet aufs Dorf gebracht werden soll. Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR) verbaut zunächst 5,3 Millionen Euro an Bundes-, Landes- und Eigenmitteln, um ländliche Regionen im Inselnorden bei Sagard, Lohme, Glowe und Sassnitz sowie bei Altefähr und Rambin an das schnelle Internet anzubinden. Energieminister Christian Pegel (SPD) übergab am Mittwoch einen weiteren Förderbescheid zur Ko-Finanzierung des Bundesprogrammes für den Glasfaserausbau in unterversorgten Regionen. Auf Rügen werden nach Angaben des Zweckverbandes etwa 40 Millionen Euro verbaut, um 2800 Kilometer Glasfaserkabel in die Erde zu bringen und damit ländliche Bereiche Rügens mit schnellem Internet von mindestens 50 Mbit/s zu versorgen.

Sellerings Ehefrau Britta arbeitet für Landesrechnungshof

Schwerin (dpa/mv) - Die Ehefrau von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD), Britta Sellering, wird künftig für den Landesrechnungshof Mecklenburg-Vorpommerns tätig sein. Die bislang beim Bundesfinanzministerium in Berlin beschäftigte Volkswirtin nehme im Rahmen einer Abordnung ihre neue Arbeit in Schwerin am 1. April auf. Die Tätigkeit sei auf zwei Jahre befristet, kündigte Rechnungshof- Präsidentin Martina Johannsen am Mittwoch in Schwerin an. Britta Sellering solle in der Prüfbehörde des Landes jene Abteilung verstärken, die sich mit Länder- und Kommunal-Finanzausgleich befasst. Beides habe für das Land große Bedeutung. Bei den kommunalen Finanzzuweisungen plane die Regierung eine grundlegende Reform und der Rechnungshof wolle seine beratende Funktion umfassend wahrnehmen, begründete Johannsen den Personalbedarf. Da es in der Behörde derzeit keine freien Stellen für zusätzliche Mitarbeiter gebe, habe sie sich mit einem Amtshilfeersuchen an den Bundesrechnungshof und an das Bundesministerium gewandt. Allein das Ministerium habe sich zu einer Abordnung bereiterklärt, Frau Sellering sei die einzige geeignete Bewerberin gewesen. Absprachen dazu habe es nicht gegeben. «Das war kein Deal. Mit mir werden keine Deals gemacht», betonte Johannsen. Erwin und Britta Sellering sind seit 2010 verheiratet. Beide hatten sich eineinhalb Jahre zuvor in Berlin bei Verhandlungen zu den Bund-Länder-Finanzen kennengelernt.