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Landkreis Rostock: 13-Jährige vermisst

Landkreis Rostock: 13-Jährige vermisst

Seit Montag wird die 13 Jahre alte Sarah Brandt aus Finkenthal im Landkreis Rostock vermisst. Sie ist ca. 1,70 m groß, etwas kräftiger gebaut, hat lange dunkle Haare und trägt eine Brille. Sie trug zuletzt ein hellrotes Oberteil, schwarze Leggins und Turnschuhen der Marke Nike mit bunten Streifen. mehr...
Neubrandenburg: Kind vermisst

Neubrandenburg: Kind vermisst

Seit Mittwoch, 02.09.15, 12 Uhr, wird das Kind Dominik Knapp aus Neubrandenburg vermisst. Er ist ca. 147 cm groß, hat braune Haare und eine normale Figur. Dominik trägt ein T-Shirt mit einem aufgedruckten Löwen und eine große blaue Brille. Außerdem hat er einen Turnbeutel von Star Wars dabei. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. mehr...
Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Backhaus für Fair-Trade-Siegel für regionale Lebensmittel

Schwerin (dpa/mv) - Verbraucherminister Till Backhaus hat angesichts des anhaltenden Preisverfalls bei der Milch bekräftigt, dass er das Kartellamt einschalten wolle. Der «Schweriner Volkszeitung» (Donnerstagausgabe) sagte Backhaus, er habe Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) gebeten, kartellrechtlich prüfen zu lassen, «ob die Lebensmitteleinzelhandels-Monopolisten mit ihren Preisdiktaten gegenüber den Erzeugern ihre Marktstellung missbrauchen». Konzerne, die angeblich Lebensmittel aus der Region liebten, müssten mit ihren Partnern vernünftiger umgehen. «Wir bräuchten ein Fair-Trade-Siegel für Lebensmittel aus der Region», sagte Backhaus der Zeitung. Ende August hatte Backhaus bei einer Kundgebung von Milchbauern bereits erklärt, er wolle die Lieferverträge der Molkereien mit den Bauern kartellrechtlich prüfen lassen. «Wir haben ein Preisdiktat des Lebensmitteleinzelhandels und der Molkereien in Europa», hatte er kritisiert.

Brand in Strohballenlager zerstört auch Photovoltaikanlage

Groß Molzahn (dpa/mv) - Beim Brand eines Strohballenlagers der Milchviehanlage in Groß Molzahn (Nordwestmecklenburg) ist am Mittwoch auch gleich die Photovoltaikanlage auf dem Dach zerstört worden. Nach Angaben der Polizei war das Feuer am Nachmittag aus noch ungeklärter Ursache im Bereich von etwa 1000 Strohballen ausgebrochen. Die Flammen hätten schnell auf das Schleppdach übergegriffen, auf dem die Solaranlage installiert war. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf etwa 100 000 Euro. Personen seien nicht zu Schaden gekommen. Eine Gefahr für die Tiere habe nicht bestanden.

IHK-Medienpreis an drei Journalisten vergeben

Rostock (dpa/mv) - Die Journalisten Dirk Böttcher, Maike Gross und Torsten Mehltretter haben den Medienpreis «Rufer» der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern erhalten. Die Preise, die am Mittwoch in Rostock in den Sparten Print, Hörfunk und Fernsehen übergeben wurden, sind mit jeweils 2000 Euro dotiert. Wie die Kammern mitteilten, erhielt Böttcher den Preis für seinen Bericht «Weg vom Rost» im Wirtschaftsmagazin «Brand Eins». Darin porträtiert er den Eigentümer der Nordic-Werften, Witali Jussufow. Die NDR-Journalistin Gross wurde für den Hörfunkbeitrag «Blackout ? Stromausfall in MV» ausgezeichnet. Er beschäftigt sich mit den Folgen eines Hackerangriffs auf die Energieversorgung in Mecklenburg-Vorpommern und schildert, wie sich Unternehmen dagegen schützen. Auch der Fernsehpreis ging an einen NDR-Journalisten. In «Typisch! Ein starkes Team» zeichnet Mehltretter den mühsamen Weg nach, den zwei ehemalige Mitarbeiterinnen der Drogeriekette Schlecker gegangen sind. Nach der Pleite der Kette hatten sie sich mit einer eigenen Drogerie selbstständig gemacht. Mit dem «Rufer» wollen die Kammern Journalisten motivieren, mehr über Wirtschaftsthemen zu informieren. Bei dieser Berichterstattung gelte es, nicht nur über Schließungen, Betriebsverlagerungen oder Massenentlassungen zu berichten, sondern auch über die Stärken der Region, damit das Land wirtschaftlich entsprechend wahrgenommen wird, sagte Claus Ruhe Madsen, Präsident der IHK zu Rostock.

Greifswald bei Kfz-Haftpflicht hochgestuft

Berlin/Schwerin (dpa/mv) - Für Autofahrer in Greifswald könnte die Kfz-Versicherung im kommenden Jahr teurer werden. Der Zulassungsbezirk der Hansestadt wurde vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft bei der Haftpflicht um drei in die fünfte von zwölf möglichen Regionalklassen hochgestuft. Bei Voll- und Teilkasko bleiben die bisherigen Regionalklassen erhalten, wie der Verband am Mittwoch in Berlin mitteilte. Neubrandenburg wurde demnach bei der Vollkasko um eine Klasse heraufgesetzt, Rügen bei der Teilkasko ebenfalls um eine Klasse. Stralsund wurde bei der Teilkasko um eine Klasse herabgestuft. Weitere Änderungen gibt es den Angaben zufolge in Mecklenburg-Vorpommern nicht. Die Regionalklassen, die für die Versicherungsanbieter unverbindlich sind, spiegeln dem Verband zufolge die Schadensbilanz der Regionen wider. Sie werden für die bundesweit 415 deutschen Zulassungsbezirke einmal im Jahr vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft herausgegeben. In der Kfz-Haftpflichtversicherung wird die Regionalklasse den Angaben zufolge vom Fahrverhalten der Autofahrer des Zulassungsbezirks beeinflusst. In der Kaskoversicherung werden außerdem die Diebstahlhäufigkeit, Sturm- und Hagelschäden sowie die Anzahl der Wildunfälle angerechnet.

Petersdorfer A19-Brücke wird für Lkw-Verkehr freigegeben

Röbel/Schwerin (dpa/mv) - Die Sperrung der östlichen Petersdorfer Brücke der Autobahn 19 Berlin-Rostock für Lkw und Busse wird wieder aufgehoben. Wie das Schweriner Verkehrsministerium am Mittwoch mitteilte, sollen Schwerlaster bis 44 Tonnen Gewicht die Brücke von Röbel (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) nach Norden ab Donnerstagabend wieder befahren dürfen. Zuvor müssten noch die Höhenbegrenzungen nahe der Abfahrt Röbel abgebaut werden. Vor der Brücke hatte es seit Ende April drastische Einschränkungen in Fahrtrichtung Rostock gegeben,  Lkw und Busse mussten kilometerlange Umwege in Kauf nehmen. «Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass der Neubau der Petersdorfer Brücke mit geringeren Einschränkungen für alle Verkehrsteilnehmer begonnen werden kann», erklärte Landesverkehrsminister Christian Pegel (SPD). Die Petersdorfer Brücke besteht aus zwei Teilbrücken. Sie sind je 1,2 Kilometer lang, führen über die Müritz-Elde-Wasserstraße, wurden in den 1970er Jahren gebaut und müssen saniert werden. Für die Arbeiten stellt der Bund 28 Millionen Euro zur Verfügung. Ab Oktober soll die westliche Teilbrücke abgerissen und neu gebaut werden. Dann müsse die Ost-Brücke den gesamten Verkehr tragen. Ab Juni 2017 soll es umgekehrt laufen.  

Linke will sich als Datenschutz-Partei profilieren

Schwerin (dpa/mv) - Die Linke sollte sich nach Vorstellung von Sicherheitspolitikern der Landtagsfraktion als Datenschutz-Partei profilieren. Das sieht ein 28-seitiges Konzept vor, das am Mittwoch in Schwerin bei einer Konferenz veröffentlicht wurde. «Unsere Stärken, also Vor-Ort-Verankerung und Vor-Ort-Aktivitäten, können und sollten genutzt werden, um für Datenschutz im Alltag zu sensibilisieren», heißt es in dem Papier. «Sollte dies in einer modernen, zeitgemäßen Ansprache gelingen, lassen sich über den Datenschutz durchaus neue Milieus für linke Politik erschließen.» Die Linksfraktion kritisiert die Spähprogramme des US-Geheimdienstes NSA und seiner Verbündeten. Dadurch werde die Privatsphäre von Kommunikationsdaten weitgehend beseitigt. Fraglich sei, ob Datenschutz und Datenschutzrecht bereits im 21. Jahrhundert angekommen seien. Weitere Forderungen der Linken betreffen den Erhalt des jetzigen Personalstands bei der Landespolizei und mehr Ausbildung in dem Bereich. Auch eine Entlastung der Beamten von «Hilfsdiensten», wie es heißt, wird vorgeschlagen. Dazu gehörten die Fahrerermittlung bei Ordnungswidrigkeiten, Alkoholkontrollen, Eskorten bei Schwertransporten, die Absicherung friedlicher Fußballspiele, die Amtshilfe bei Postzustellungen oder die Verfolgung von Konsum geringer Cannabismengen.

Schiffbauverband: Vernünftige Geschäftspolitik bei Nordic-Werften

Wismar/Hamburg (dpa/mv) - Die Nordic-Werften haben nach Einschätzung des Verbands für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) trotz der aktuellen Probleme in den vergangenen Jahren eine sehr vernünftige Geschäftspolitik betrieben. Derzeit sei das Unternehmen Einflüssen ausgesetzt, für die es keine Verantwortung trage, sagte VSM-Geschäftsführer Christian Schilling am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. «Ich hoffe, dass der Markt den unternehmerischen Einsatz irgendwann belohnt.» Nordic hatte am Dienstag den Abbau von Arbeitsplätzen angekündigt. Einige Bereiche entwickelten sich weniger dynamisch als erwartet, hieß es. Schilling äußerte die Hoffnung, dass auf der Nationalen Maritimen Konferenz im Oktober in Bremerhaven eine Strategie vorgelegt wird, von der auch die Nordic-Werften profitieren können.

Nach Fischsterben in Peene Leitungsleck in Zuckerfabrik gefunden

Anklam (dpa/mv) - Nach dem Fischsterben in der Peene ist das Leck im Rohrleitungssystem der Anklamer Zuckerfabrik, durch das umweltgefährdende Stoffe ausflossen, offenbar gefunden. Der Produktionsleiter der Tochterfirma für Bioethanol habe eine geöffnete Revisionsleitung im Tanklager festgestellt. Ein Hahn habe offen gestanden und ein zur Sicherung vorhandener Deckel sei entfernt gewesen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Polizei und Staatsanwaltschaft seien darüber informiert worden und würden ermitteln. Das Leitungssystem des Bioethanol-Tanklagers sei seit 2008 in Betrieb und Ende August der vorgeschriebenen Sicherheitsüberprüfung unterzogen worden. Unklar sei, wieso die Sicherheitsarmatur nicht verschlossen war.

Mehr Geld für Berufsschüler mit langen Fahrtwegen

Schwerin (dpa/mv) - Berufsschüler mit langen Fahrtwegen zur Schule können mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres mehr Geld vom Land bekommen. Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) hat die Finanzhilfe von 100 000 auf 350 000 Euro aufgestockt, wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte. Von dem Zuschuss kann profitieren, wer als Azubi bis zu 500 Euro brutto verdient und eine Landesfachklasse, überregionale Fachklasse oder länderübergreifende Fachklasse besucht. Auch für Unterkunftskosten kann ein Zuschuss gewährt werden. Dies kommt infrage, wenn der Weg zur Berufsschule länger als drei Stunden dauert. Mit der Neuregelung entfalle der bisher geltende Zwang zur finanziellen Beteiligung des Ausbildungsbetriebs, hieß es. In der Vergangenheit konnten viele Lehrlinge die Förderung nicht in Anspruch nehmen, weil der Betrieb nichts dazu gab. Ein weiteres Hindernis besteht allerdings nach wie vor: Wer Hartz IV bekommt, dem wird der Zuschuss auf die Leistung angerechnet. Im diesem Schuljahr besuchen laut Ministerium 33 100 Schüler die 52 öffentlichen und freien beruflichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern.

Neubrandenburg sieht Flüchtlinge als Chance: Projekt für Kinder

Neubrandenburg (dpa/mv) - Die Stadt Neubrandenburg sieht Flüchtlinge als Chance für ihre Zukunft. «Wer hier Verantwortung übernimmt, kann vielleicht nicht nur Bevölkerungsrückgang ausgleichen, sondern sogar eine Zunahme möglich machen», sagte Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) am Mittwoch bei der Vorstellung eines Langzeit-Bildungsprojektes. Unter dem Motto «Ein Quadratkilometer Bildung» werden seit Februar in der Oststadt mit 15 000 Einwohnern Schulen, Horte und Kindereinrichtungen enger vernetzt. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Integration von Flüchtlingskindern gelegt. In der Oststadt leben rund 600 Menschen in einer Gemeinschaftsunterkunft für Migranten, darunter 165 Kinder. Das Projekt läuft über zehn Jahre und im Nordosten nur in Neubrandenburg.

Grüne Welle mit Folgen

Wismar (dpa/mv) - Nach einem Zusammenstoß zweier Autos auf einer Ampelkreuzung bei Bad Kleinen haben am Mittwochmorgen laut Polizei beide Fahrzeugführerinnen darauf beharrt, bei «Grün» gefahren zu sein. Eine Überprüfung der Ampelschaltung habe aber keine Auffälligkeiten ergeben, teilte die Polizei mit. Während die Ursachensuche somit noch andauere, sei gleich nach den Unfall klar gewesen, dass beide Autos nicht mehr fahrbereit waren. Der Unfallschaden wurde auf 13 000 Euro geschätzt. Die 34 und 20 Jahre alten Autofahrerinnen überstanden den Unfall laut Polizei unverletzt.

Arbeitsunfall bei German Pellets in Wismar

Wismar (dpa/mv) - Bei Reparaturarbeiten an einer Häcksleranlage des Holzverarbeiters German Pellets in Wismar ist ein 25-jähriger Schlosser schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war der Mann gerade dabei, eine Förderbandwelle zu ersetzen, als die zuvor abgeschaltete Anlage wieder ansprang. Dabei habe der 25-Jährige Quetschungen am Oberkörper erlitten. Kriminalpolizei und Experten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales würden nun überprüfen, ob es bei dem Unglück am Dienstag Fahrlässigkeit gab.

Stabile Verbraucherpreise in MV dank verbilligter Energie

Schwerin (dpa/mv) - Dank weiter gesunkener Energiepreise haben Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern im Sommer kaum mehr Geld für ihren Lebensunterhalt aufbringen müssen als vor einem Jahr. Die Jahresteuerungsrate betrug im Juli und August lediglich 0,4 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Schwerin mitteilte. Im Vergleich zum Jahr 2010 müsse jetzt 7,5 Prozent mehr für einen festgelegten Warenkorb ausgegeben werden. Haushaltsenergie und Kraftstoffe waren den Angaben zufolge im Juli um 6,8 Prozent, im August sogar um 8,2 Prozent günstiger als vor einem Jahr. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke lagen im Juli mit plus 0,9 Prozent über, im August mit plus 0,4 Prozent im Durchschnitt der Inflationsrate. Deutlich teurer als vor einem Jahr sind jetzt hingegen Dienstleistungen, die durch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes beeinflusst sind. Das betreffe beispielsweise eine Taxifahrt (plus 16,2 Prozent) und Friseurleistungen (plus 10,5 Prozent), hieß es. Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen verteuerten sich um 5,8 Prozent.

«Rettungsschlauch» am Jagdschloss Granitz in Betrieb

Granitz (dpa/mv) ? Mit einem Rettungsschlauch werden Besucher im Ernstfall vom markanten Turm des Jagdschlosses Granitz auf der Insel Rügen geleitet. Das ungewöhnliche Rettungssystem, das bei einem Feuer an der Außenwand des 38 Meter hohen Turms heruntergelassen wird, ist am Mittwoch nach einem Test in Betrieb genommen worden. Eine Außentreppe als zweiter Rettungsweg sei aus Denkmalschutzgründen nicht infrage gekommen, begründete Brandschutzplanerin Ines Yitnagashaw die Wahl. Mit rund 120 000 Besuchern gehört das Jagdschloss neben dem Schweriner Schloss zu den meistbesuchten Schlössern in Mecklenburg-Vorpommern. In Spitzenzeiten im Sommer erklimmen täglich bis zu mehr als 1000 Besucher den Turm auf der Anhöhe Granitz, um einen Rundblick über Rügen zu genießen.

Flüchtlingsrat: CDU sollte Flüchtlingsrealität sehen

Schwerin/Cadenabbia (dpa/mv) - Der Landesflüchtlingsrat hat die CDU-Landtagsfraktion aufgefordert, ihre Italienreise nicht nur zur theoretischen Debatte über Flüchtlings- und Asylpolitik zu nutzen, sondern dort auch praktische Erfahrungen zu sammeln. «Dafür müsste man sich aber vom beschaulichen Comer See fortbewegen. Nach Mailand, wo Flüchtlinge unter Brücken nächtigen, oder nach Rom, wo im Umfeld von Bahnhöfen fast schon Siedlungen aus Pappkartons und Zelten entstanden sind», erklärte die Vorsitzende des Flüchtlingsrates MV, Ulrike Seemann-Katz, am Mittwoch in Schwerin. Noch immer sei Italien eines der Haupteinreiseländer für Flüchtlinge nach Europa, diese fielen dort aber zumeist durch alle Sozialsysteme. Die CDU-Abgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern waren schon in früheren Jahren im norditalienischen Cadenabbia in der Bildungsstätte der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Gast, um nach der Sommerpause die Eckpunkte ihrer weiteren Arbeit zu setzen. Bei den bis Freitag dauernden Beratungen soll es nach Angaben der Fraktionsleitung vor allem auch darum gehen, wie Mecklenburg-Vorpommern die Herausforderungen weiter wachsender Flüchtlingszahlen bewältigen kann. Statt der noch zu Jahresbeginn prognostizierten 5000 werden für 2015 mehr als 16 000 Asylbewerber im Nordosten erwartet.

Apfelernte offiziell begonnen: Anbaufläche etwas größer

Gnoien/Schwerin (dpa/mv) - In Gnoien ist am Mittwoch der offizielle Startschuss für die diesjährige Apfelernte in Mecklenburg-Vorpommern gegeben worden. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums werde ein Ernteertrag von knapp 39 000 Tonnen erwartet, im vergangenen Jahr waren es rund 36 500 Tonnen. Die Anbaufläche betrage 1545 Hektar und lag damit um 9 Hektar höher als im Vorjahr. Die leichte Zunahme der Anbaufläche belege, dass die Turbulenzen durch das Russlandembargo schwächer ausgefallen seien als erwartet. Zudem würden knapp 90 Prozent der Ernte zu Säften, Apfelmus und Kindernahrung verarbeitet.

Gegner der Gerichtsreform scheitern vor Verfassungsgericht

Schwerin (dpa/mv) - Kurz vor dem Volksentscheid sind Gegner der Gerichtsreform vor dem Landesverfassungsgericht mit dem Versuch gescheitert, der Landesregierung die Werbung für die eigene Position verbieten zu lassen. Die Richter in Greifswald lehnten den Antrag der Initiatoren des Volksentscheids auf einstweiligen Rechtsschutz ab, wie aus einer Mitteilung des Verfassungsgerichts vom Mittwoch hervorgeht (Az.: LVerfG 6/15 e.A). Sie wollten erreichen, dass das Justizministerium eine Pressemitteilung von seiner Internetseite entfernt, in der Ministerin Uta-Maria Kuder (CDU) praktisch zum Votum mit «Nein» aufruft. Der Volksentscheid findet am Sonntag statt.

Meyer Werft will Holding nach Luxemburg verlegen

Papenburg/Hannover (dpa) - Die Papenburger Meyer Werft hält an ihrem umstrittenen Plan fest, ihre Dachgesellschaft nach Luxemburg zu verlegen. Die Gespräche zwischen Werft, Landesregierung, der IG Metall und dem Betriebsrat hätte die Geschäftsführung des Unternehmens nicht umstimmen können, bestätigte das niedersächsische Wirtschaftsministerium am Mittwoch. «Man kann sagen, dass die Gespräche abgeschlossen sind und die Teilnehmer unterschiedlicher Meinung sind», sagte ein Sprecher des Kreuzfahrtschiffbauers. Zuerst hatte die «Neue Osnabrücker Zeitung» über das Ende der Gespräche berichtet.

Mecklenburg-Vorpommern verschärft Abschieberegelungen

Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommern will bei der Abschiebung abgelehnter Aylbewerber wieder härter durchgreifen. So sollen künftig auch Abschiebungen bei Nacht und ohne vorherige Ankündigung möglich sein. Wie die «Schweriner Volkszeitung» (Mittwoch) berichtet, hob Innenminister Lorenz Caffier (CDU) dafür einen seit über 20 Jahren geltenden Erlass auf. Der sogenannte «Nachtabschiebeerlass» aus dem Jahre 1994 besagte, dass Abschiebungen nur in Ausnahmefällen zwischen 21.00 und 6.00 Uhr erfolgen und dann den Betroffenen auch vorher anzukündigen sind. Das soll nun nicht mehr der Fall sein. 40 bis 45 Prozent der Flüchtlinge im Land hätten kein Anrecht auf Asyl. «Bei entschiedenen Verfahren müssen diese Menschen auch zurückgeführt werden», sagte Caffier. Viele würden aber vorher untertauchen.

Einbruch entpuppt sich als Werk eines Waschbären

Dömitz (dpa/(mv) - Alles sah nach einem Einbruch aus: In einem Jugendclub in Dömitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) brannte zur Nachtzeit Licht und eine Zwischendecke war zerstört. Die von einem Zeugen alarmierte Polizei hat nach Auswertung der Spurenlage jedoch einen anderen Verdacht: Der «Einbruch» am späten Dienstagabend geht vermutlich auf das Konto eines Waschbären, wie ein Sprecher der Polizeiinspektion Ludwigslust am Mittwoch mitteilte. Das vom Dach des Gebäudes kommende Tier brach demnach wohl in eine Zwischendecke ein. Auf der Suche nach einem Ausgang sei es gegen den Lichtschalter getapst und habe so die Beleuchtung angeknipst. Später sei es dem Tier gelungen, über das Dach wieder ins Freie zu gelangen. «Allerdings», hielten die Beamten in ihrem Bericht fest, «hinterließ der Waschbär neben eindeutigen «Fußabdrücken» auch diverse Beschädigungen.»