13°
Jetzt Läuft
ALMA
Chasing Highs (2017)

Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Voprommern – immer besser und aktueller informiert!
Wann immer etwas Wichtiges in unserem Land, Deutschland und der Welt passiert – ihr hört es sofort bei uns im laufenden Programm. Hintergründe, Foto und Videos  findet ihr tagesaktuell auf unseren Nachrichtenseiten im Internet. Unsere Reporter und Redakteure sind jeden Tag für euch in unserem Land unterwegs und sorgen dafür, dass ihr mit Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern keine wichtige Nachricht verpasst.

 

Werdet Hörer-Reporter und informiert uns über aktuelle Ereignisse
Mit eurer Hilfe wollen wir noch besser werden! Informiert uns, wenn in eurer Stadt oder eurem Dorf etwas passiert ist. Schickt uns einfach eine Fax-SMS an die Nummer 0381 / 49 78 120 oder noch besser eine E-Mail mit eurem Namen und eurer Telefonnummer an nachrichten@ostseewelle.de. Gern könnt ihr uns auch Bilder von dem Ereignis mailen. Vielen Dank für eure Unterstützung!

 

Aktuelles Wetter
Egal ob Sonne, Regen oder Schnee – mit uns seid ihr immer bestens über das aktuelle Wetter, aber auch über das Wetter der kommenden Tage, informiert – und zwar ganz regional. Zum Wetter: …hier



Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Experten beraten über Ausbau der E-Mobilität im Nordosten

Neustrelitz (dpa/mv) - Der Ausbau der Elektromobilität in Mecklenburg-Vorpommern steht am heutigen Donnerstag im Zentrum einer Fachtagung in Neustrelitz (Kreis Mecklenburgische Seenplatte). Das Landes-Kompetenzzentrum will mit Vertretern von Energieversorgern und Kommunen, Technikern und Touristikern beraten, wie das Ladenetz für Elektrofahrzeuge im Nordosten ausgebaut werden muss. Nach Ansicht von Fachleuten sind die Reichweiten von Elektroautos für so dünn besiedelte Regionen mit großen Entfernungen noch zu kurz und das öffentliche Ladenetz zu dünn. Mit immer mehr E-Autos werde sich aber auch das Tankverhalten und das Tankstellennetz verändern, da viele ihre E-Fahrzeuge auch zu Hause oder am Arbeitsplatz aufladen werden. 

Neue Arzneien ohne Zusatznutzen: Ärzte in MV zurückhaltend

Schwerin (dpa/mv) - 32 neue Medikamente hat die Techniker Krankenkasse (TK) untersuchen lassen - und keine echte Innovation darunter gefunden. Wie aus dem Innovationsreport 2017 der TK hervorgeht, sind 32 Präparate, die 2014 auf den Markt kamen, in drei Kategorien nach einem Ampelschema bewertet worden. Gibt es bereits eine verfügbare Therapie? Gibt es einen Zusatznutzen für Patienten? Verursacht das neue Medikament geringere Kosten? Das Ergebnis: Kein Medikament erhielt die Ampelfarbe grün. 17 Präparate wurden mit gelb und 15 mit rot bewertet. Echte Innovationen fanden die Wissenschaftler der Universität Bremen nicht. Dafür waren die neuen Medikamente teilweise viel teurer, wie die TK am Mittwoch mitteilte. Der mittlerweile fünfte Innovationsreport zeige, dass die Pharmaindustrie vor allem darauf bedacht sei, hohe Preise einzufordern und weniger darauf, wirklich innovative Arzneimittel zu entwickeln, kritisierte die Leiterin der TK-Landesvertretung, Manon Austenat-Wied. Ärzte in Mecklenburg-Vorpommern haben aber offenbar ein gesundes Misstrauen gegen neue Arzneien ohne Zusatznutzen. Sie verordneten solche Medikamente seltener als ihre Kollegen im Bundesschnitt, teilte die TK mit. In Mecklenburg-Vorpommern erhielten statistisch gesehen 1,4 von 1000 Versicherten diese Präparate. Nur in Bayern lag diese Zahl noch niedriger (1,1 Versicherte). Fast das Dreifache von Medikamenten dieser Art bekamen Versicherte aus Nordrhein-Westfalen (3,7) verordnet. Im Bundesdurchschnitt erhielten 2,2 von 1000 Versicherten diese Präparate.

Bund bewilligt Ausbau der B321 in Schwerin

Schwerin (dpa/mv) - Die Landeshauptstadt Schwerin wird im Südosten besser an die Autobahn 14 angebunden, die einmal von Wismar bis nahe Dresden führen soll. Wie Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) in Schwerin mitteilte, hat der Bund am Mittwoch die Baufreigabe für den vierstreifigen Ausbau des Autobahnzubringers B321 erteilt und stellt damit auch die Finanzierung sicher. Die Ausfallstraße verfügt südlich des Schweriner Sees bereits über vier Fahrspuren, verengt sich in den Stadtteilen Zippendorf und Muess aber auf zwei Spuren. Vor allem in den Stoßzeiten des Berufsverkehrs führt das regelmäßig zu Staus. Deshalb hatte das Land den Ausbau der Straße bis zum Autohbahnanschluss Schwerin-Ost auf den Bundesverkehrswegeplan setzen lassen. Die Investitionssumme wird nach bisherigen Planungen laut Pegel mit 21,4 Millionen Euro veranschlagt. Nach Angaben des Ministers kann nach der Zusage aus Berlin das Land nun mit der Ausschreibung der Bauleistungen und dann auch mit dem Bau beginnen. «Die Bundesstraße 321 bildet eine der wesentlichen Verkehrsverbindungen im westlichen Mecklenburg-Vorpommern. Sie fungiert als Autobahnzubringer zur A14 und bewältigt hier hohe regionale und überregionale Verkehrsströme», erklärte Pegel.

Mehr Gehör für Jugendliche im Landtag

Schwerin (dpa/mv) - Die Anliegen Jugendlicher sollen im Landtag mehr Gehör bekommen. Der Sozialausschuss beschloss am Mittwoch einstimmig eine Anhörungsreihe zum Thema «Jung sein in M-V», wie Vertreter mehrerer Fraktionen mitteilten. Damit wird eine Forderung des Landesjugendrings erfüllt. Geplant sind ab 2018 mehrere öffentliche Anhörungen zu Themen wie Teilhabe und Mitwirkung von Jugendlichen, Übergang von Schule in den Beruf, Digitalisierung und Medienbildung für junge Leute, Mobilität im ländlichen Raum, Ehrenamt, Kinderarmut und Chancengleichheit. Anschließend soll dem Landtag ein Bericht vorgelegt werden. Der CDU-Abgeordnete Sebastian Ehlers versprach, dass jugendliche Anliegen aus Mecklenburg-Vorpommern so unmittelbares Gehör im parlamentarischen Raum finden werden. Die SPD-Abgeordnete Nadine Julitz ergänzte, die Anhörungsreihe sei ein Schritt, um junge Menschen mehr an politischen Prozessen zu beteiligen. Auch die jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt, lobte die Anhörungsreihe. «Es ist gut, dass die Koalitionsfraktionen am Weltkindertag endlich aus den Puschen kamen», sagte sie. Der Landesjugendring fordert schon seit Jahren mehr Gehör im Landtag. Eine weitere Forderung der Spitzenvertretung der Jugendverbände ist die Absenkung des Wahlalters von 18 auf 16 Jahre.

Bundestagsabgeordnete Strenz weist Vorwürfe zurück

Schwerin (dpa/mv) - Die mecklenburgische CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz hat Lobbyismus-Vorwürfe für das Regime in Aserbaidschan zurückgewiesen. Wenige Tage vor der Bundestagswahl solle der Eindruck erweckt werden, sie würde ihr Mandat nicht unabhängig ausüben, erklärte Strenz am Mittwoch auf ihrer Facebook-Seite. «Ich weise dies mit aller Entschiedenheit zurück.» Nach Medienberichten soll Strenz als Abgeordnete Geld von einer Lobby-Firma erhalten haben. Das Unternehmen, das sich im Frühsommer aufgelöst habe, sei vom ehemaligen CSU-Bundestagsabgeordneten Eduard Lintner geführt worden, der beste Verbindungen zum Regime in Aserbaidschan und zu Machthaber Ilham Alijew habe. Dem Staatspräsidenten werden massive Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Das Geld, das auch an Strenz ging, sollte den Berichten zufolge offenbar Lobby-Arbeit für das Regime finanzieren. Strenz erklärte: «Ich hatte November 2014 - Januar 2015 für den Zeitraum von drei Monaten einen Beratervertrag mit der Firma Line-M-Trade. Dabei ging es um die Förderung der wirtschaftlichen Beziehungen mit Blick auf die mögliche Schaffung neuer Arbeitsplätze.» Das sei laut Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages zulässig. Die Einkünfte habe sie ordnungsgemäß angezeigt und versteuert. «Allen rechtlichen Transparenzanforderungen wurde damit Genüge getan.»

Hansa Rostocks Quiring wieder im Lauftraining

Rostock (dpa/mv) - Mittelfeldspieler Christopher Quiring ist nach monatelanger Verletzungspause wieder in das Training beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock eingestiegen. Der 26-Jährige Offensivmann absolvierte am Mittwoch eine Lauteinheit mit dem Team von Trainer Pavel Dotchev. In der nächsten Woche soll Quiring nach Vereinsangaben wieder komplett mit der Mannschaft trainieren. Endgültig entschieden wird darüber nach einer weiteren Untersuchung. Christopher Quiring hatte sich im Sommertrainingslager der Hanseaten auf Rügen eine Sehnen-Ruptur im hinteren rechten Oberschenkel zugezogen.

Landwirt filmte Wölfe: Tote Schafe bei Pritzenow gefunden

Pritzenow (dpa/mv) - Wenige Tage nachdem ein Traktorfahrer bei Pritzenow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) nachts Wölfe gefilmt hat, sind dort zwei gerissene Schafe gefunden worden. Wie das Schweriner Agrarministerium am Mittwoch mitteilte, fand ein Schafhalter am Dienstag ein getötetes Muttertier. Ein Gutachter habe das tote Tier untersucht und halte eine Wolfsattacke für möglich. Dies soll nun ein Gentest genauer klären. Es wäre der 16. Wolfsangriff bei Nutztieren im Jahr 2017. Der Schafhalter habe wenige Tage vorher schon ein getötetes Schaf entdeckt, das aber nicht gemeldet. Die Schafe sollen keinen geschlossenen Zaun als Sicherung gehabt haben. Der Fahrer hatte dem Zeitungsbericht zufolge in der Nacht zum 12. September mit einer Raupe den Acker für die Herbstbestellung vorbereitet, als er gegen 23.00 Uhr zwei Wölfe beobachtete. Diese seien fast zwei Stunden in der Nähe des Fahrzeuges geblieben, weshalb der Landwirt sie per Handy gefilmt habe, aber auch nicht ausgestiegen sei.

MV Werften übergeben zweites Flusskreuzfahrtschiff

Wismar (dpa/mv) - Die MV Werften haben am Mittwoch das zweite von insgesamt vier Flusskreuzfahrtschiffen der sogenannten Rhein-Klasse an den neuen Eigentümer, die US-Reederei Crystal River Cruises, übergeben. Wie auch das Schwesterschiff, die «Crystal Bach», sei der 135 Meter lange und 11,40 Meter breite Flusskreuzer «Crystal Mahler» speziell für Flussreisen durch Europa konzipiert, teilte MV Werften mit. Künftig können 110 Passagiere in 55 Balkonsuiten entlang von Rhein, Main und Donau reisen. An Bord werden auch 68 Crewmitglieder sein, wie es hieß. Derzeit seien mit der «Crystal Debussy» und «Crystal Ravel» noch zwei weitere Schiffe im Bau. Sie sollen 2018 ausgeliefert werden.

Plau bekommt neues «Haus des Gastes» auf Burg

Plau (dpa/mv) - Auf dem Burggelände im Luftkurort Plau am See (Kreis Ludwigslust-Parchim) entsteht ein moderner Anlaufpunkt für Besucher. Das leerstehende ehemalige Krankenhaus wird für rund vier Millionen Euro zum «Haus des Gastes» ausgebaut, wie das Schweriner Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte. Einen entsprechenden Förderbescheid über 3,6 Millionen Euro, die das Land übernimmt, übergab Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU). Zugleich wird das Burggelände als Wahrzeichen des bekanntesten Tourismusortes in Westmecklenburg samt Burgwall mit Türmen und Graben rekonstruiert. «Direkt am künftigen Haus des Gastes wird ein attraktiver Kur- und Erholungsraum mit einem Bewegungspark entstehen», erläuterte Glawe. Neben der Touristeninformation sollen eine Bibliothek sowie Vorführ-, Ausstellungs- und Beratungsräume im «Haus des Gastes» entstehen. Die Wehranlage mit Burgturm existiert seit 1449. Im Stadtmuseum in einer Scheune ist eine Ausstellung zu sehen, die Handwerk und Industrie des 19. Jahrhunderts darstellt. Im Mittelpunkt steht der aus Plau stammende Ernst Alban (1791-1856), der als Erfinder der Hochdruckdampfmaschine gilt. Der Ort ist wegen der Lage an Plauer See und Müritz-Elde-Wasserstraße sowie der Erreichbarkeit über die Autobahnen 19 und 24 auch bei Berlinern und Hamburgern sehr beliebt. 2016 wurden mehr als 470 000 Übernachtungen registriert. Zugleich wird ein Radweg um den Plauer See sowie eine Umgehungsstraße gebaut

DNA-Spuren überführten Dieb in Bansin

Bansin (dpa/mv) - Mithilfe von «Kommissar Wattebausch» hat die Polizei eine Einbruchserie aus dem Frühjahr in Ferienhäuser in Bansin auf Usedom aufgeklärt. An einigen nach dem Einbruch gesicherten Spuren fand sich die DNA eines 46-jährigen Mannes aus dem polnischen Swinoujscie (Swinemünde), wie die Polizei am Mittwoch in Anklam mitteilte. Der Mann sitzt seit April 2017 wegen ähnlicher Straftaten in der JVA Stralsund und muss sich nun für die acht Einbrüche verantworten, die er offenbar im März 2017 begangen hatte. Nach Angaben der Polizei saß der Mann bereits von 2015 bis 2016 wegen Einbruchdiebstählen in Haft.

Koschkar wechselt in CDU-Landtagsfraktion

Rostock/Schwerin (dpa/mv) - Der Politikwissenschaftler Martin Koschkar wechselt von der Universität Rostock zur CDU-Landtagsfraktion in Schwerin. Ab Oktober werde Koschkar das Fraktionsteam als Referent für politische und strategische Planung verstärken, teilte ein Sprecher der Fraktion am Mittwoch mit. Seit 2010 sei Koschkar wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Universität Rostock gewesen. Im Dezember 2016 habe er seine Promotion abgeschlossen. Die Forschungsschwerpunkte Koschkars lagen demnach auf dem regionalen Parteienwettbewerb und dem Wahlverhalten in Mecklenburg-Vorpommern. Für Medien hatte er oft Wahlen und politische Entwicklungen im Nordosten kommentiert.

Sparkassen-Tourismusbarometer: MV verliert Marktanteile

Ludwigslust (dpa/mv) - Trotz Rekordzahlen verliert das Reiseziel Mecklenburg-Vorpommern einer Studie zufolge Marktanteile. Das Wachstum bei den Übernachtungszahlen sei im ersten Halbjahr mit 0,9 Prozent schwächer als 2016 gewesen, sagte der Geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, Michael Ermrich, am Mittwoch bei der Vorstellung des aktuellen Tourismusbarometers in Ludwigslust. Wettbewerber wie Schleswig-Holstein erzielten höhere Zuwächse. Im vergangenen Jahr habe das Plus dort 4,1 Prozent betragen, im ersten Halbjahr 2017 sogar 5,5 Prozent. Investitionen in Qualität seien nötig, sagte Ermrich. Es gebe Frühwarnsignale. Bei der Gästezufriedenheit sei MV im Ranking der Bundesländer seit 2012 von Platz eins auf Platz fünf abgerutscht.

Wissenschafts- und Kulturaustausch mit Russland geplant

Schwerin (dpa/mv) - Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will nach ihrer ersten Russlandreise neben Wirtschaftskontakten auch den Austausch in Wissenschaft und Kultur voranbringen. In St. Petersburg habe sie den Aufbau eines Studenten- und Lehrkräfteaustauschs zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Partnerregion Leningrader Gebiet vereinbart, sagte Schwesig der Deutschen Presse-Agentur nach ihrer Rückkehr am Mittwoch. Auch kulturelle Kontakte seien geknüpft worden. Dazu sei der Leiter der Kunsthalle Rostock, Uwe Neumann, mit in St. Petersburg gewesen.

Landeswahlleiterin mahnt Briefwähler zur Eile

Schwerin (dpa/mv) - Für Briefwähler wird die Zeit nun knapp. Damit die Wahlbriefe mit der Stimmabgabe für die Bundestagswahl rechtzeitig bei den zuständigen Stellen vorliegen können, müssten sie nun umgehend zur Post gebracht werden, mahnte Landeswahlleiterin Doris Petersen-Goes am Mittwoch in Schwerin. Wer sicher gehen wolle, dass sein Stimmzettel spätestens zum Wahlsonntag eingegangen ist und damit zählt, könne den ausgefüllten Wahlschein alternativ im jeweiligen Briefwahlbüro abgegeben oder dort direkt an der Briefwahl teilnehmen. In vielen Kommunen Mecklenburg-Vorpommerns waren Anfang September Briefwahllokale eingerichtet worden. Dort können Wähler noch bis zum Freitag die Wahlunterlagen entgegennehmen und sofort abstimmen. Viele hatten sich auch die Wahlunterlagen zuschicken lassen, um sich den Gang in das Wahllokal am Sonntag zu ersparen. Bundesweit hatten sich zur Bundestagswahl 2013 fast ein Viertel der Wähler für die Briefwahl entschieden. Auch in Mecklenburg-Vorpommern nutzen immer mehr Menschen die vorgezogene Stimmabgabe. 2013 hatten 18,2 Prozent der Wähler per Briefwahl abgestimmt. Vier Jahre davor hatte der Anteil noch bei 15,4 Prozent gelegen. Für die Wahl 2017 wird erneut mit einem Anstieg gerechnet. In Rostock und Schwerin hatten den Behörden zufolge bis zum Dienstag jeweils etwa 20 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme schon abgegeben. Landesweit sind in diesem Jahr rund 1,33 Millionen Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen. Im Nordosten treten 106 Bewerber zur Wahl an. Sie gehören 13 zugelassenen Parteien an, zwei sind Einzelbewerber. 2013 hatte die CDU alle Direktmandate in den sechs Wahlkreisen gewonnen.

Lärm in Flüchtlingsunterkunft: Mann droht mit Messer

Wismar (dpa/mv) - In einen Streit um Lärm in einer Flüchtlingsunterkunft in Wismar hat sich in der Nacht zu Mittwoch die Polizei eingeschaltet. Der 27-jährige mutmaßliche Lärmverursacher soll seinen Nachbarn, der sich gestört fühlte, mit einem Messer bedroht haben, teilte eine Polizeisprecherin am Mittwoch mit. Er habe dann auch Sicherheitskräfte der Unterkunft bedroht. Einen Angriff auf die Mitarbeiter habe der Nachbar durch das Zuschlagen einer Tür verhindert. Als Polizeibeamte eintrafen, sei der Mann erneut mit dem Messer auf den Wachdienst sowie die Polizei losgegangen. Die Polizisten hätten den Angriff abwehren und den sich wehrenden Mann fesseln können. Der 27 Jahre alte Syrer sei nach der ärztlichen Versorgung von selbst zugefügten Schnittwunden in polizeilichen Gewahrsam genommen worden. Gegen ihn wird unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Drei Männer wegen Fischsterben ab November vor Gericht

Pasewalk (dpa/mv) - Zwei Jahre nach dem Fischsterben bei Anklam hat das Amtsgericht Pasewalk (Kreis Vorpommern-Greifswald) den ersten Prozess in dem Zusammenhang anberaumt. Vom 2. November an sollen sich drei Tatverdächtige aus dem Bioethanolwerk wegen Verdachts der fahrlässigen Gewässerverunreinigung verantworten, wie ein Sprecher des Amtsgerichtes in Pasewalk sagte. Sie sollen laut Anklage dafür verantwortlich sein, dass Ende August 2015 mehr als 112 000 Liter Ethanol über ein Rohrsystem der Zuckerfabrik in die Peene flossen, was zu einem großen Fischsterben führte. Nach Angaben des Schweriner Umweltministeriums waren damals 4,4 Tonnen tote Fische geborgen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem damaligen Produktionsleiter und zwei Mitarbeitern vor, dass durch das Ethanol insgesamt 18 Tonnen Fisch im Fluss verendeten. Die Umwelt sah Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) durch den Vorfall aber «nicht nachhaltig geschädigt.»

Lufthansa Group nicht mehr Sponsor für Kranichschutz

Frankfurt/Main/Groß Mohrdorf (dpa/mv) - Die Lufthansa Group zieht sich nach 26 Jahren als bedeutender Sponsor des Kranichschutzes in Deutschland zurück. Die Lufthansa Group, die den Kranich als Wappentier führt, beendet ihr Engagement im Kranichschutz nach eigenen Angaben zum Jahresende. Eine Sprecherin des Flugkonzerns begründete die Entscheidung mit einer strategischen Neuausrichtung des gesellschaftlichen Engagements auf soziale und humanitäre Themenfelder. Der Kranichschutz Deutschland gGmbH - die in Groß Mohrdorf das Kranichinformationszentrum betreibt - fällt mit dem Rückzug der Lufthansa Group nach eigenen Angaben zum 1. Januar 2018 ein Drittel der Haushaltsmittel weg.

Landesjugendring: Eigenständige Jugendpolitik etablieren

Güstrow (dpa/mv) - Eine eigenständige Jugendpolitik, bei der junge Leute gehört werden und mitentscheiden können, muss nach Meinung des Landesjugendrings in Mecklenburg-Vorpommern gesetzlich festgelegt werden. «Junge Menschen brauchen mehr Rechte und Möglichkeiten zur Mitbestimmung», sagte der zuständige Referent des Landesjugendrings, Christian Thönelt, der Deutschen Presse-Agentur zu einer Fachtagung am Mittwoch in Güstrow. «Dazu müssten in den Kommunen oder der Landesregierung Freiräume geschaffen werden, die sie selbst gestalten können.» Ein gelungenes Beispiel liefere Nordrhein-Westfalen, wo mit einem Landesjugendamt eine neue öffentliche Verwaltungsstruktur mit Beteiligung der jungen Leute gebildet worden sei.

Staatsschutz ermittelt nach Brandstiftung in Neubrandenburg

Neubrandenburg (dpa/mv) - In einem Haus in Neubrandenburg ist es innerhalb weniger Tage zwei Mal zu Brandstiftungen gekommen. Wie die Polizei in der Nacht zum Mittwoch mitteilte, wurde in einer leerstehenden Wohnung eine Couchgarnitur in Brand gesetzt. Ein Nachbar konnte das Feuer am Dienstag demnach noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschen. Verletzt wurde niemand. Bereits am Freitag waren nach Angaben der Polizei drei Fahrräder und ein Rollstuhl durch ein Feuer beschädigt worden. Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg ermittelt nun, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt. Ein politisch motivierter Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden. Laut Polizei leben in dem Mehrfamilienhaus auch Zuwandererfamilien.

Hansa Rostock daheim weiter sieglos: 1:1 gegen FSV Zwickau

Rostock (dpa/mv) - Hansa Rostock bleibt in der 3. Fußball-Liga unter Trainer Pavel Dotchev in dieser Saison daheim weiter sieglos. Die Mecklenburger kamen am Dienstagabend über ein 1:1 (1:1)-Unentschieden gegen den FSV Zwickau nicht hinaus und warten nun schon seit dem 5. April, als der MSV Duisburg mit 1:0 bezwungen wurde, auf einen Dreier vor heimischer Kulisse. Willi Evseev (27. Minute) erzielte vor 10 700 Zuschauern im Ostseestadion das einzige Tor für die Hanseaten, die nun schon seit vier Spielen nicht mehr gewonnen haben. Robert Koch (33.) traf für die Gäste. Mit ihrem wieder genesenen Kapitän und Regisseur Amaury Bischoff, der am vergangenen Samstag wegen einer leichten Verletzung beim 0:0 gegen Werder Bremen II gefehlt hatte, waren die Hausherren von Beginn an die klar spielbestimmende Vertretung. Evseevs Führung war nach einer knappen halben Stunde mehr als verdient. Zwickau hatte offensiv praktisch nichts dagegenzusetzen und in der ersten Halbzeit lediglich eine Torchance. Die aber nutzte Routinier Koch, weil Hansa-Verteidiger Joshua Nadeau nicht energisch genug eingriff. In der Folge kamen die Gäste besser in die Partie. Hansas Offensive erwies sich wie schon den Begegnungen zuvor als zu leicht ausrechenbar. Die wenigen zwingenden Gelegenheiten blieben ungenutzt, auch weil sich der frühere Rostocker Johannes Brinkies im FSV-Tor als sicherer Rückhalt erwies.