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Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Vierjähriger Junge mit Fahrrad von Auto erfasst

Demmin (dpa/mv) - Ein vierjähriger Junge ist am Samtag beim Fahrradfahren in Demmin von einem Auto erfasst und leicht verletzt worden. Der 56 Jahre alte Autofahrer habe noch scharf gebremst, als das Kind an einer Einmündung auf die vorfahrtberechtigte Straße fuhr, teilte die Polizei mit. Der Zusammenstoß sei aber nicht mehr zu verhindern gewesen. Der Vierjährige wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.

Beschädigte Scandlines-Fähre Ende Juni wieder in Betrieb

Kopenhagen/Hamburg (dpa) - Das bei einem Werftaufenthalt in Polen beschädigte Scandlines-Fährschiff «Prinsesse Benedikte» soll Ende Juni den Betrieb über den Fehmarnbelt wieder aufnehmen. Wie die Sprecherin der deutsch-dänischen Reederei, Anette Ustrup Svendsen, in Kopenhagen erklärte, würden die Reparaturarbeiten und die anschließende Testphase voraussichtlich noch drei Monate dauern. Bei dem Unfall am 11. März in der Danziger Reparaturwerft waren mehrere Löcher in die Außenhaut des Schiffes gerissen worden und Wasser drang in die Fähre ein. Auch der Maschinenraum habe unter Wasser gestanden, hieß es. Der Werftaufenthalt der Fähre hatte vor dem Unglück gerade zu Ende gehen sollen, als das Schiff beim Ausdocken vom Kielbock kippte. Ursprünglich sollte die 142 Meter lange Fähre bereits seit Mitte März mit modernisierter Technik wieder zwischen dem deutschen Puttgarden und dem dänischen Rødby verkehren.

Vergessenes Wurstgulasch qualmt auf Herd: 29-Jähriger verletzt

Warin (dpa/mv) - Ein Mann ist am frühen Samstagmorgen durch Rauchentwicklung in seiner Wohnung in Warin (Nordwestmecklenburg) verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fanden die Beamten den 29-Jährigen nach Öffnen der Wohnungstür durch die Feuerwehr schlafend vor. Er war betrunken und nur bedingt ansprechbar. Grund für die Rauchentwicklung war ein vergessener Topf mit Wurstgulasch auf dem Herd. Der Mann kam ins Krankenhaus.

Rostocker Passanten halten Schläger fest: Polizei lobt Zivilcourage

Rostock (dpa/mv) - Nach einem Angriff von drei betrunkenen Männern auf ein Pärchen im Rostocker Stadtteil Lütten-Klein haben couragierte Passanten einen der Schläger bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Wie die Polizei mitteilte, schlug einer der jungen Männer der Frau nach einer verbalen Auseinandersetzung in der Nacht zum Samstag von hinten gegen den Kopf. Den ihr zu Hilfe eilenden Freund traktierten die drei Männer mit Faustschlägen ins Gesicht. Passanten konnten einen der Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizisten festhalten. Die Beamten griffen auch die beiden anderen Männer noch in Tatortnähe auf. Das Pärchen kam ins Krankenhaus. Die Polizei lobte die Zivilcourage der Passanten.

Kleine Hoffnung für Weißstörche

Karow (dpa/mv) - Hoffnung für Weißstörche in Mecklenburg-Vorpommern: Es seien 2014 so viele Brutpaare mit Jungen gezählt worden wie seit sechs Jahren nicht mehr, sagte Tierarzt Lothar Daubner vom Vorstand der Landesarbeitsgruppe Weißstorchschutz beim 10. Storchentag in Karow (Landkreis Ludwigslust-Parchim). Das Jahr 2014 habe die Hoffnung geweckt, dass der Abwärtstrend gestoppt sei. Der Bestand an Störchen im Land war im Jahr 2005 drastisch eingebrochen - von 1142 Brutpaaren auf 834. Grund waren damals Unwetter auf dem Zugweg, sagte Daubner. Davon habe sich der Bestand nicht mehr erholt. 2014 wurden 864 Brutpaare gezählt. Sie hatten 1534 Junge, 118 mehr als im Jahr zuvor.

Unfall mit drei Schwerverletzten in Sponholz

Sponholz (dpa/mv) - Drei Menschen sind am Freitag bei einem Unfall auf der Bundesstraße 197 in Sponholz (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, ist ein 31 Jahre alter Mann mit seinem Auto aus bislang ungeklärter Ursache auf ein vor einem Bahnübergang haltendes Auto aufgefahren. Ein 62 Jahre alter Mann und seine 58 Jahre alte Beifahrerin, die sich in dem Auto befanden, wurden dadurch unter den Anhänger eines vor ihm stehenden Sattelschleppers geschoben. Alle drei am Unfall beteiligten Personen wurden schwer verletzt und kamen ins Krankenhaus.

Frau fährt gegen Baum in Leezen: Schwer verletzt

Leezen (dpa/mv) - Eine 52 Jahre alte Frau ist am Freitag bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 101 zwischen Leezen und Panstorf (beide Kreis Ludwigslust-Parchim) nahe Schwerin schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, kam die Frau mit ihrem Auto aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Straßenbaum. Die 52-Jährige kam mit schweren Verletzungen in ein Schweriner Krankenhaus.

Mann in Güstrow von hinten mit Messer angegriffen

Güstrow/Rostock (dpa/mv) - Ein 23-Jähriger ist in Güstrow (Landkreis Rostock) von hinten mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei in Rostock weiter mitteilte, wurde er in der Nacht zum Samstag auf der Straße von zwei Männern angesprochen. Ein Täter habe dann von hinten auf den 23-Jährigen eingestochen. Sein Komplize traktierte das Opfer mit Schlägen. Der 23-Jährige wurde mit Stichverletzungen im Rücken und einer gebrochenen Nase in eine Klinik gefahren. Die Polizei suchte zunächst vergeblich nach beiden Tätern.

Symposium in Neubrandenburg zu Fettleibigkeit

Neubrandenburg (dpa/mv) - Gut die Hälfte der Einwohner Mecklenburg- Vorpommerns ist nach Erhebungen der Landeskrankenhausgesellschaft übergewichtig, jeder fünfte sogar fettleibig - adipös. So hoch ist der Anteil krankhaft dicker Menschen nirgendwo sonst in Deutschland. Beim 8. Adipositas-Symposium der Dietrich-Bonhoeffer-Klinik in Neubrandenburg befassen sich am Samstag (08.30 Uhr) Mediziner unter anderem mit gefährlichen Begleit- und Folgeerkrankungen wie Diabetes und Arthrose. Die Veranstaltung richtet sich aber nicht nur an Ärzte. Nach Angaben der Organisatoren sind auch Therapeuten, Patienten und andere Interessierte willkommen.

2000 Flüchtlingskinder an Schulen erwartet: Lehrer dringend gesucht

Parchim (dpa/mv) - In diesem Jahr werden rund 2000 schulpflichtige Kinder von Asylbewerbern in Mecklenburg-Vorpommern erwartet. Bereits jetzt besuchen gut 3000 hier die Schule. Zuerst bekommen die Kinder einen Deutsch-Intensivkurs mit bis zu 20 Stunden pro Woche. Lehrer werden dringend gesucht. Das Bildungsministerium lässt derzeit 80 Lehrer zu «Deutsch als Zweitsprache»-Fachlehrern weiterbilden, um dem wachsenden Bedarf gerecht werden zu können, wie ein Sprecher mitteilte.

Methling zieht positive Bilanz nach zehn Jahren als OB in Rostock

Rostock (dpa/mv) - Roland Methling hat nach zehnjähriger Amtszeit als Oberbürgermeister in Rostock eine positive Bilanz gezogen. Unter seiner Führung sei der Schuldenberg von rund 400 Millionen Euro um rund ein Drittel verkleinert worden, sagte der 61-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Vor allem in den ersten Jahren hatte sich der parteilose Kommunalpolitiker den Ruf erarbeitet, kompromisslos für seine Sache zu kämpfen. Nach Darstellung der Chefin der Linksfraktion in Rostock, Eva-Maria Kröger, ist das Verhältnis heute entspannter als in den ersten Amtsjahren. Es sei Methlings großes Plus, dass er das Amt immer selbstlos betrieben habe.

Warnemünder Heringsfest: Spektakel für Tausende Besucher

Warnemünde (dpa/mv) - Auf dem Warnemünder Fischmarkt wird an diesem Wochenende das zwölfte Heringsfest gefeiert. Dazu werden wieder Tausende Besucher am Alten Strom erwartet, die an den rund 20 Verkaufsständen das «Silber des Meeres» genießen wollen. Dabei sind die Voraussetzungen für ein gelungenes Fest gut. Die Heringsbestände in der Ostsee haben sich erholt und können in diesem Jahr wieder stärker befischt werden. So wurde die Fangquote für den Hering wurde um 12 Prozent angehoben.

Beschäftigte in MV arbeiten länger als der Durchschnitt

Schwerin (dpa/mv) - Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern arbeiten im Jahr gut sieben Tage länger als der deutsche Durchschnittsarbeitnehmer. So lag 2014 die Jahresarbeitszeit im Nordosten mit 1429 Stunden je Beschäftigtem um 58 Stunden oder 4,2 Prozent höher als der Bundesdurchschnitt. Wie das Statistische Amt in Schwerin am Freitag mitteilte, summierte sich die Arbeitszeit der landesweit rund 731 600 Erwerbstätigen im Vorjahr auf mehr als eine Milliarde Stunden. Verglichen mit 2013 stieg die Jahresarbeitszeit je Beschäftigtem in Mecklenburg-Vorpommern um durchschnittlich 17 Stunden, im deutschen Durchschnitt dagegen nur um 8 Stunden. Die längste Arbeitszeit im Nordosten hatten 2014 Bauarbeiter mit jeweils 1646 Stunden im Jahr. Mit 1599 Stunden folgen Land- und Forstwirtschaft. In den Dienstleistungsbereichen arbeitete jeder Erwerbstätige im Schnitt 1387 Stunden. Als Ursachen für die Spreizungen zwischen den Wirtschaftsbereichen und den Bundesländern wurden unterschiedliche tariflichen Arbeitszeiten, Unterschiede bei der Nutzung von Vollzeit-, Teilzeitbeschäftigung, Urlaubs- und Krankentage genannt. Trotz der vergleichsweise langen Arbeitszeiten bleiben die Einkommen im Nordosten weit hinter dem Durchschnitt zurück. Letzten Erhebungen zufolge erreichen die Bruttolöhne in Mecklenburg-Vorpommern mit 2138 Euro im Monat rund 70 Prozent des Westniveaus, das bei durchschnittlich 3094 Euro lag. Als Grund für die fortwährend große Lohnlücke wird vor allem das Fehlen großer Industrieunternehmen genannt. Dafür verdienen viele Menschen ihren Lebensunterhalt in Tourismus oder Landwirtschaft, Branchen mit traditionell niedrigem Lohnniveau.

Dank Marteria und Beinlich: Hansa Rostock feiert Fußballfest

Rostock (dpa/mv) - Es geht nicht um Tore, es geht nicht um Punkte, es geht um viel mehr. Star-Rapper Marteria und der frühere Nationalspieler Stefan Beinlich kicken am Sonntag (13.30 Uhr/Sport1) mit ihren Freunden in der mit 27 000 Zuschauern ausverkauften Rostocker DKB-Arena für die Zukunft des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. Der Erlös aus dem Benefizspiel hilft dem finanzschwachen Verein, die Finanzauflagen seitens des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Höhe von 1,1 Millionen Euro zu erfüllen und Punktabzüge zum Ende der laufenden Saison zu verhindern. Die beiden Prominenten mit Hansa-Vergangenheit - Marteria spielte in der Nachwuchsabteilung, Beinlich stieg mit Hansa zweimal in die Bundesliga auf und managte später den Verein - hatten die Aktion am 15. Dezember vergangenen Jahres ins Leben gerufen. Die Resonanz unter den Fans und Sympathisanten war überwältigend. Bereits zwei Wochen später waren die 15 000 Karten, die der einstige Bundesligist nach eigenen Berechnungen zur Deckung des Finanzloches brauchte, verkauft. Und der Run ging weiter, bis der Verein am 12. März verkünden konnte, das das Stadion zum ersten Mal seit dem  Benefizspiel gegen den FC Bayern München am 14. Juli 2013 ausverkauft ist. «Wir freuen uns wahnsinnig über diese überwältigende Unterstützung und wissen das Engagement unserer Anhänger sehr zu schätzen», sagte Vorstandsvorsitzender Michael Dahlmann. Für das Team von Rapper Marten Laciny haben unter anderem Mario Basler, Sergej Barbarez, Oliver Neuville, Dietmar Hamann, Patrick Owomoyela, Rapper Sido und Campino, der Frontmann und Songwriter der «Toten Hosen»,  zugesagt. Zur Elf von Stefan Beinlich gehören Thomas Doll, Marko Rehmer, Ulf Kirsten, Fredi Bobic, Bernd Schneider, Dariusz Wosz, Uli Borowka, Carsten Ramelow und der ehemalige Handball-Nationalspieler Stefan Kretzschmar. Aus Hansas Schweden-Zeit kommen Magnus Arvidsson und Joakim Persson über die Ostsee an ihre einstige Wirkungsstätte. Publikumsliebling Arvidsson bestritt von 1999 bis 2006 insgesamt 198 Pflichtspiele für die Hanseaten und ist mit 27 Toren der erfolgreichste Torschütze in der Bundesligageschichte des Vereins. Aktuell ist der Angreifer Co-Trainer beim schwedischen Zweitligisten Ängelholms FF unter Chef-Coach Persson, der zwischen 2002 und 2005 insgesamt 92 Pflichtspiele für die Rostocker absolvierte. Zum Trainerstab gehört Uwe Reinders, der Hansa 1991 zum letzten DDR-Meistertitel und Pokalsieg führte und mit der Mannschaft um die Hansa-Legenden Juri Schünz, Hilmar Weilandt und Axel Schulz in die Bundesliga aufstieg. Geleitet wird die Partie vom ehemaligen FIFA-Referee Bernd Heynemann aus Magdeburg.  

Ifo-Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland kräftig gestiegen

Dresden (dpa/mv) - Die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft hat sich im März merklich verbessert. Wie das Dresdner Ifo-Institut am Freitag mitteilte, waren die befragten Firmen mit ihren aktuellen Geschäften zwar nicht mehr ganz so zufrieden wie im Monat zuvor. Doch mit Blick auf die künftige Geschäftsentwicklung habe der Optimismus deutlich zugenommen. «Die kräftige Expansion der ostdeutschen Wirtschaft hält an», lautete das Fazit der Wissenschaftler. In der Industrie sind die Erwartungen nach einem besseren Export gestiegen. Die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes gingen von kräftigen positiven Impulsen im nächsten Quartal aus. «Der Klimaindikator für den ostdeutschen Großhandel ist im März kräftig gestiegen und befindet sich auf dem höchsten Stand seit Juli 2014», hieß es weiter. Auch im Einzelhandel wurde eine positive Grundstimmung ausgemacht. Im Bauhauptgewerbe gaben die Werte dagegen nach, wie das Institut weiter mitteilte. Grund dafür sei eine deutlich schlechtere Einschätzung der aktuellen Geschäftslage. Allerdings fielen auch hier die Erwartungen nicht mehr ganz so ungünstig aus wie im Vormonat. Ifo befragt für das Geschäftsklima 1200 Firmen aus Industrie, Baugewerbe und Handel.

Steinwurf gegen Polizisten: Verdächtiger bleibt in Haft

Rostock (dpa/mv) - Ein wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags an einem Polizisten angeklagter Fußballfan bleibt in Haft. Das Landgericht Rostock habe bei einem Haftprüfungstermin weiter dringenden Tatverdacht gesehen, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag bestätigte. Der 32-jährige Mann soll im November 2014 bei einem Spiel des FC Hansa Rostock gegen Dynamo Dresden einen Pflasterstein gegen einen Polizisten geworfen und diesen dabei schwer verletzt haben. Bei der Wertung der Entscheidung gehen allerdings die Ansichten von Staatsanwaltschaft und dem Verteidiger auseinander. Nach Angaben des Anwalts wird seinem Mandanten seit Freitag nur noch gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Dem widersprach der Anklagevertreter. Es bleibe der Hauptverhandlung vorbehalten zu entscheiden, ob sich der Mann der gefährlichen Körperverletzung oder des versuchten Totschlags schuldig gemacht hat. Seine Behörde bleibe dabei, dass es sich um einen versuchten Totschlag handelte. Der Verteidiger sagte auch, dass der Tatverdächtige nicht einschlägig vorbestraft und der Polizist nicht schwer verletzt worden sei. Auch da beharrte die Anklagebehörde am Freitag auf ihrer Ansicht und verwies auf die kommende Gerichtsverhandlung und die Wertungen der Kammer. Der Polizist sei erheblich verletzt worden, zudem sei der Tatverdächtige wegen Gewalthandlungen gegen Polizeieinrichtungen strafrechtlich in Erscheinung getreten und verurteilt worden.

«Segeln zum Greifen»: Motto für Olympia-Bewerbung

Rostock (dpa/mv) - Mit den Slogans «Segeln zum Greifen» und «Alle an Deck» will sich Warnemünde um die Austragung der Olympischen Segelwettbewerbe 2024 bewerben. «Olympische Spiele in Hamburg und Warnemünde könnten eine wunderbare Gelegenheit sein, um Ost und West noch stärker zu vereinen», sagte der Präsident der IHK Rostock, Claus Ruhe Madsen, am Freitag in Rostock. Es sei nun von zentraler Bedeutung, dass alle Kräfte in Rostock und Warnemünde an einem Strang ziehen. «Wir brauchen jeden.» Da sei auch der olympische Geist gefragt. Es gebe in der Region keine großen Konzerne, die eine Kampagne managen könnten. «Wir sollten der Welt nicht Deutschlands bestes Segelrevier vorenthalten», sagte Madsen. Auf Initiative der IHK haben sich mehrere Akteure wie Stadt, Verbände oder Unternehmen zusammengetan, um in den kommenden Wochen die Vorzüge des Segelreviers zu vermitteln. Eine jüngst vorgestellte Machbarkeitsstudie sah die olympischen Segelwettbewerbe auf der Ostsee vor Warnemünde auch als gut realisierbar an. Um die Wettbewerbe bewerben sich auch Kiel und Lübeck.

Caffier: Neue Belege für NPD-Verfassungsfeindlichkeit

Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) will neue Belege für Verfassungsfeindlichkeit der NPD vorlegen. Die Nachforderungen des Bundesverfassungsgerichts für die Begründung des NPD-Verbotsantrags seien kein Indiz für ein neuerliches Scheitern. «Wenn das höchste deutsche Gericht also weitere Nachweise zur Eröffnung des Hauptverfahrens erbittet, ist es an uns, diese Nachweise zu erbringen - ohne Wenn und Aber. Und wir sind schon dabei», erklärte Caffier am Freitag in Schwerin. Die Richter verlangen zusätzliche Belege für das aggressive und antidemokratische Auftreten der rechtsextremen Partei und klare Beweise, dass V-Leute in NPD-Führungszirkeln abgeschaltet sind. Den ersten NPD-Verbotsantrag 2003 hatte das Gericht abgewiesen, weil solche Spitzel des Verfassungsschutzes nicht offengelegt wurden. Er sei nach wie vor überzeugt, dass die NPD verfassungsfeindlich ist und alle Voraussetzungen für ein Verbot erfülle. «Sie will unser Gesellschaftssystem umstoßen, bekämpft die Demokratie und unsere Freiheit aggressiv kämpferisch und sie propagiert offen Ausländerhass. Das haben die Demagogen an der Spitze dieser Partei nicht über Nacht aufgegeben. Ganz im Gegenteil», betonte Caffier. «Nur durch den Gang vor das Bundesverfassungsgericht erhalten wir alle Rechtssicherheit. Ich vertraue auf unser Rechtssystem.»

Debatte um «Soli»-Milliarden: Sellering hofft auf Einigung

Schwerin (dpa/mv) - Trotz fehlender Annäherung von Bund und Ländern im Streit um die künftigen Finanzbeziehungen hofft Mecklenburg- Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) weiter auf eine Einigung spätestens im Sommer. «Denn ich fürchte, dass wir sonst noch jahrelange Diskussionen über die Bund-Länder-Finanzen erleben werden. Solche Diskussionen bringen keinen weiter. Durch eine Vertagung lösen sich die Interessenkonflikte ja nicht auf», erklärte Sellering am Freitag in Schwerin. Bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag in Berlin hatten die Länderchefs deutlich gemacht, dass sie weiter auf Extraeinnahmen angewiesen seien. Die «Soli»-Beträge seien erforderlich, um vom Jahr 2020 an eine auskömmliche Finanzierung zu gewährleisten, sagte Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD). Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Host Seehofer wollen den «Soli» ab dem Jahr 2020 abschmelzen. Die Zukunft dieser Abgabe ist der strittigste Punkt in den festgefahrenen Bund-Länder-Verhandlungen. Laut Sellering liegen zahlreiche Einzelvorschläge auf dem Tisch, die nun durch den Bund zu einer Entscheidungsvorlage zusammengeführt werden müssten. «Die Länder sind sich einig darüber, dass wir das Aufkommen aus dem Solidaritätszuschlag weiter benötigen, um die besonderen Bedarfe der ostdeutschen Länder, der besonders hoch verschuldeten Länder Bremen und Saarland und die Entlastungswünsche der Geberländer berücksichtigen zu können», betonte Sellering.

Handtaschendiebstahl bringt Mann ins Gefängnis

Boizenburg (dpa/mv) - Der Diebstahl einer Handtasche in Boizenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) hat einen 33-jährigen Mann in Untersuchungshaft gebracht. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, soll der Mann am Mittwoch in einem Discountmarkt einer Frau die am Einkaufswagen hängende Handtasche gestohlen haben. Die Frau habe dies bemerkt und dem Täter nachgerufen. Die Mitarbeiter des Marktes schlossen die Eingangstür und versperrten dem Täter den Fluchtweg. Die Polizei entdeckte bei dem Mann 165 Euro aus der Handtasche der Frau. Dem Tatverdächtigen mussten Handfesseln angelegt werden, da er nach einem Fluchtversuch die Polizisten angriff. Der als wohnungslos geltende Mann sei wegen ähnlicher Delikte bereits bekannt, sagte ein Polizeisprecher. Wegen Fluchtgefahr wurde Haftbefehl erlassen.