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Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Unbekannter Mann verfolgt Zehnjährige

Grimmen (dpa/mv) - Ein Unbekannter hat am Mittwoch in Grimmen (Kreis Vorpommern-Rügen) offensichtlich versucht, eine Zehnjährige in seine Gewalt zu bringen. Wie die Polizei in der Nacht zu Donnerstag mitteilte, wollte er das Mädchen zunächst zum Einsteigen in sein Auto überreden. Als die Zehnjährige davonlief, folgte ihr der Mann und ließ erst von ihr ab, als ihm eine größere Gruppe von Kindern entgegenkam. Daraufhin sei er zu seinem Auto zurückgekehrt und davongefahren. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.

Vermutlich betrunkener Fahrer bei Unfall schwer verletzt

Greifswald (dpa/mv) - Ein vermutlich betrunkener Autofahrer ist bei einem Unfall in der Nähe von Greifswald schwer verletzt worden. Sein 27-jähriger Beifahrer erlitt leichte Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Demnach hatte der 24 Jahre alte Fahrer am Mittwochabend die Kontrolle über sein Auto verloren. Der Wagen kam von der Straße ab, fuhr durch den Straßengraben und blieb schließlich stehen. Polizisten nahmen bei der Unfallaufnahme Alkoholgeruch wahr. Mit einem Bluttest soll nun ermittelt werden, ob der Fahrer betrunken war. Gegen ihn wurde Anzeige erstattet.

Synode der Nordkirche vor einer «Meilenstein»-Entscheidung

Travemünde (dpa/lno) - Die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare im Gottesdienst ist ein Schwerpunktthema der Landesynode der Nordkirche, die am Donnerstag in Travemünde beginnt. Wenn die Kirchenparlamentarier aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern dem Vorschlag der Kirchenleitung zustimmen, werden diese Segnungen als offizielle kirchliche Amtshandlungen den Trauungen von Mann und Frau gleichgestellt. Das wäre ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Nordkirche, sagte Synodenpräses Andreas Tietze. Außerdem wollen die 156 Synodalen bis zum Sonnabend verschiedene Kirchengesetze beschließen und über das Thema «Kirche des gerechten Friedens werden» diskutieren. 

Umstrittener AfD-Kandidat für Landtagspräsidium bei CDU

Schwerin (dpa/mv) - Der als Rechtsaußen geltende AfD-Kandidat für das Amt des Landtagsvizepräsidenten, Ralph Weber, stellt sich heute bei der CDU vor. Danach will die drittgrößte Fraktion im neuen Landesparlament entscheiden, ob sie den Greifswalder Jura-Professor am kommenden Dienstag wählen wird. Aus der SPD, wo sich Weber zuletzt vorgestellt hatte, wird er keine Stimme bekommen. Das hatte Fraktionschef Mathias Brodkorb anschließend mitgeteilt. Auch die Linke lehnt Weber ab. Dem NDR sagte der AfD-Mann, er bezweifle, dass er gewählt wird. Sollte er nicht gewählt werden, wolle seine Fraktion keinen weiteren Kandidaten aufstellen. Er gehe davon aus, dass dann die AfD aber auch keine Schriftführer für die Plenarsitzungen stellen werde.

Pläne für Umbau des Meeresmuseums werden vorgestellt

Stralsund (dpa/mv) - Das Meeresmuseum im Stralsunder Katharinenkloster steht vor dem Umbau. Im Wirtschaftsausschuss der Stadt sollen heute die Planungen für die Neugestaltung des Stammhauses des Deutschen Meeresmuseums vorgestellt werden. Bund und Land wollen den Umbau mit insgesamt 30 Millionen Euro finanzieren. Analog zur virtuellen Reise durch die Kaltwassermeere im Ozeaneum soll der Besucher in den Mauern des Katharinenklosters künftig auf die Reise durch die Warmwassermeere entlang des Äquators gehen.

Weitere Entspannung am Arbeitsmarkt in MV erwartet

Schwerin (dpa/mv) - Die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit gibt heute die aktuellen Arbeitsmarktdaten für September bekannt. Beobachter erwarten in Mecklenburg-Vorpommern einen weiteren Rückgang der Arbeitslosenzahl im Nordosten aufgrund der anhaltenden Tourismussaison und der Herbstbelebung in der Wirtschaft. Schon im August war die Zahl der Arbeitslosen in Mecklenburg-Vorpommern - im Gegensatz zum Bundestrend - leicht um 300 auf 74 300 gesunken. Die Quote blieb wie im Juli bei 9 Prozent. Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung lag die Arbeitslosenzahl in einem August unter 75 000.

Koalitionsverhandlungen in großer Runde: Es geht ums Geld

Schwerin (dpa/mv) - Nach zahlreichen Vorgesprächen in Expertenrunden kommen heute erstmals die Spitzen von SPD und CDU in der großen Runde zu Koalitionsgesprächen zusammen. Dabei wollen die künftigen Regierungspartner die finanziellen Eckpunkte für die Regierungsarbeit der kommenden fünf Jahre festsetzen. Beide Parteien hatten im Wahlkampf kostenträchtige Versprechungen gemacht. So kündigte die CDU massive Stellenaufstockungen bei der Polizei an. Die SPD will die Kita-Zuschüsse für Eltern erhöhen. Der Bund der Steuerzahler mahnte die Regierungsparteien bereits maßzuhalten. Als Nehmerland im Länderfinanzausgleich solle Mecklenburg-Vorpommern genau überlegen, welche Extraausgaben es sich leisten könne, sagte die Landesvorsitzende des Steuerzahlerbundes, Sophie Mennane-Schulze.

Wahrzeichen muss weg: Abriss von Vier-Tore-Hotel gestartet

Neubrandenburg (dpa/mv) - In Neubrandenburg verschwindet ein Stück DDR-Geschichte: Bagger haben am Mittwoch mit dem Abriss des ehemaligen Vier-Tore-Hotels am Markt begonnen. Dabei «knabbert» ein Bagger mit einen schweren Betonschere zuerst dass etwa 25 Meter hohe Treppenhaus aus Stahlbeton Meter für Meter ab, wie ein Sprecher der Abrissfirma in Neubrandenburg sagte. Der 100 Meter lange Plattenbau in bester Lage zwischen Markt und Konzertkirche muss einem neuen Geschäfts- und Einkaufszentrum mit Hochgarage weichen. Der gesamte Abriss soll etwa zehn Wochen dauern. Insgesamt sollen rund 40 Millionen Euro in die Neubebauung diese Stadtquartiers investiert werden. Bauherren sind die Achim Griese Treuhandgesellschaft Hamburg und ein Investor aus Leipzig. Der Neubau soll Ende 2018 fertig sein. Das Vorzeigehotel der früheren DDR-Bezirksstadt Neubrandenburg war 1972 eröffnet und Ende 2015 geschlossen worden. Dort übernachteten unter anderem zahlreiche Politiker und Künstler aus dem In- und Ausland, darunter der ehemalige sowjetische Präsident Michail Gorbatschow und Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl. Die Neubebauung des Hotelgrundstücks ist neben dem Bahnhof, einem neuen Hotel und einem anderen Wohnviertel die vierte Großbaustelle im Zentrum.

Medien: Anfechtung der Wahl von AfD-Chef Holm in den Landtag

Berlin/Schwerin (dpa/mv) - Dem Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, droht nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland der Verlust seines Landtagsmandates. Gegen seine Wahl lägen vier Anfechtungen vor, teilte das Netzwerk am Mittwoch unter Berufung auf Landeswahlleiterin Doris Petersen-Goes mit. Holm werde vorgeworfen, als Spitzen- und Direktkandidat angetreten zu sein, ohne seinen Hauptwohnsitz mindestens drei Monate vor der Wahl nach Mecklenburg-Vorpommern verlegt zu haben. Er habe damit möglicherweise gegen das Landeswahlrecht verstoßen. Petersen-Goes sagte dem Redaktionsnetzwerk demnach, sie werde am Ende der Einspruchsfrist am 4. Oktober den Rechtsausschuss des Landtags über die Anfechtungen informieren. Bei seiner Kandidatur zum Schweriner Landtag hatte Holm angegeben, er lebe rund zehn Kilometer nördlich von Schwerin. Weder Holm noch Petersen-Goes waren am Mittwochnachmittag für eine Stellungnahme erreichbar.

Land und Kommunen: im ersten Halbjahr Schulden abgebaut

Wiesbaden/Schwerin (dpa/mv) - Land und Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern haben im ersten Halbjahr ihren Schuldenberg verkleinert. Das Land verringerte seine Kreditlast um 4,8 Prozent, bei den Kommunen waren es 3,2 Prozent. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden vom Mittwoch hervor. Im Ländervergleich hat nur Bayern einen noch höheren Prozentsatz der Schulden getilgt, nämlich 7,9 Prozent. Bei den Kommunen liegen vor Mecklenburg-Vorpommern die Sparmeister Sachsen (minus 17,4 Prozent) und Baden-Württemberg (minus 9,4 Prozent). Weil der Bund Kassenkredite in Milliardenhöhe aufgenommen hat, sind die Schulden der öffentlichen Haushalte im ersten Halbjahr in Deutschland insgesamt gestiegen. Sie nahmen dem Amt zufolge zum Stichtag 30. Juni 2016 um 0,7 Prozent auf 2,0375 Billionen Euro zu. Bei Ländern und Kommunen gingen sie im Vergleich zum Stichtag 31. Dezember 2015 um 0,9 Prozent zurück. Beim Bund erhöhte sich die Verschuldung um 21,4 Milliarden Euro auf 1,2864 Billionen Euro (plus 1,7 Prozent). Den Statistikern zufolge musste der Bund Ende Juni Milliarden an Kassenkrediten aufnehmen, um zehnjährige Anleihen zurückzuzahlen, die Anfang Juli fällig geworden waren.

FC Hansa Rostock ohne Gebhart nach Paderborn

Rostock (dpa/mv) - Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock muss am Freitagabend (19.00 Uhr) im Auswärtsspiel beim SC Paderborn auf Timo Gebhart verzichten. Der 27 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler hat am vergangenen Sonntag in der Partie gegen den FSV Zwickau (5:0) einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen und eine Muskelverletzung erlitten. «Das kann eine Woche aber auch zehn Tage dauern. Mal sehen, wie es sich entwickelt», sagte Hansa-Trainer Christian Brand am Mittwoch. Gebhart war in seinen bisherigen vier Einsätzen seit seiner Verpflichtung Ende August einer der Aktivposten bei den solide in die Saison gestarteten Mecklenburgern. Wer anstelle des ehemaligen U21-Europameisters in die Anfangself rückt, ließ Brand offen. Denkbar wäre, dass, wie schon beim 2:0-Auswärtssieg bei Fortuna Köln der vergangenen Woche, der Niederländer Melvin Platje die einzige Sturmspitze ist. Den starken Auftritt in Köln nimmt der Hansa-Coach als Maßstab für das Gastspiel bei den Paderbornern, die vor zwei Jahren noch erstklassig waren. «Wir sind durchaus nicht chancenlos, wenn wir die Leistung wieder abrufen können», meinte der 44-Jährige. Der SCP sei eine Mannschaft mit einigen erstligaerfahrenen Spielern. «Aber sie sind noch nicht wirklich in der dritten Liga angekommen. Da ist noch keine Konstanz drin», ergänzte Brand vor der Partie in der Benteler-Arena, in der bis zu 1000 Schlachtenbummler den Hanseaten den Rücken stärken wollen. 

Lkw-Fahrer bei Unfall ums Leben gekommen

Brüel (dpa/mv) - Ein Lastwagenfahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall auf der B104 nahe Brüel (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ums Leben gekommen. Sein Beifahrer erlitt leichte Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Der Lkw sei am Mittag aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt.

Einbruchserie an A20 geht weiter

Neuenkirchen (dpa/mv) - Die Einbruchserie bei Agrarbetrieben entlang der Autobahn 20 geht weiter. Wie die Polizei in Neubrandenburg am Mittwoch mitteilte, wurde in der Nacht in Neuenkirchen (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) ein Geländewagen und wieder eine größere Mengen Pflanzenschutzmittel gestohlen. Der Gesamtschaden wurde zunächst auf 37 000 Euro geschätzt. In Vorpommern und im Osten der Seenplatte hat die Polizei seit Wochen mehrfach vermutlich gezielt vorbereitete Einbrüche registriert, bei denen Pflanzenschutzmittel und hochwertigen Werkzeuge entwendet wurden. Zuletzt waren mehrere Betriebe und Einrichtungen im wenige Kilometer entfernten Grapzow betroffen. Nach bisherigen Erkenntnissen werde eine osteuropäische Tätergruppe hinter der Einbruchserie vermutet, hieß es von der Inspektion der Kriminalpolizei in Neubrandenburg. Dort werden die Ermittlungen wegen Einbruchdiebstahls in besonders schweren Fällen derzeit gebündelt.

Bundesagentur: 350 000 arbeitsuchende Flüchtlinge Ende 2016

Schwerin (dpa/mv) - Die Bundesagentur für Arbeit rechnet Ende des Jahres mit 350 000 Flüchtlingen, die dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Angesichts von mehr als 600 000 zusätzlichen sozialversicherungspflichtigen Stellen, die binnen Jahresfrist entstanden sind, gebe es keinen Wettbewerb zwischen Einheimischen und Flüchtlingen um freie Stellen, sagte der Vorstand für Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, am Mittwoch in Schwerin. Dort tagte der Hauptausschuss des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge zum Thema Flüchtlingsintegration. Ein großes Problem sei jedoch die Qualifikation der Menschen, sagte Scheele. Schon um zehn Prozent der Flüchtlinge im ersten Jahr in Arbeit zu bringen, seien große Anstrengungen nötig. Nach zehn Jahren könnten Prognosen zufolge 65 Prozent einen Job haben. Das bedeute, ein Teil werde dauerhaft Transferleistungen beziehen.

SPD und CDU einig über Kita-Beitragsentlastungen

Schwerin (dpa/mv) - Eltern von Kita-Kindern in Mecklenburg-Vorpommern können sich in den kommenden Jahren auf Beitragsentlastungen freuen. Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) sagte am Mittwoch in Schwerin, zwischen SPD und CDU bestehe im Zuge der Gespräche zur Regierungsbildung in dem Punkt Einigkeit. Vorgesehen sind demnach eine Entlastung von monatlich 50 Euro für das erste Kind, eine Halbierung des Beitrags für das zweite und Kostenfreiheit ab dem dritten Kind. «In den vergangenen Jahren haben wir Verbesserungen in den Kitas beim Betreuungsschlüssel vorgenommen, jetzt sollen die Eltern entlastet werden», sagte Hesse. Das Paket habe einen Kostenumfang von 30 Millionen Euro. Welche Schritte wann umgesetzt werden sollen, ließ die Ministerin offen.

Früherer Rostocker Hafenchef Ulrich Bauermeister gestorben

Rostock (dpa/mv) - Der langjährige Geschäftsführer der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock (Hero), Ulrich Bauermeister, ist tot. Er starb in der Nacht zu Montag im Alter von 69 Jahren nach schwerer Krankheit, wie die Hero am Dienstag berichtete. Bauermeister führte von 2000 bis Ende 2014 die Geschäfte der stadt- und landeseigenen Hafengesellschaft. Er habe in dieser Zeit die Entwicklung des Seehafens Rostock und Kreuzfahrthafens Warnemünde geprägt. Während seiner Amtszeit siedelten sich große Industrieunternehmen im Seehafen an und Rostock entwickelte sich zum größten deutschen Fähr- und Kreuzfahrthafen. Über viele Jahre hinweg war Bauermeister in zentralen Funktionen verschiedener Fachverbände aktiv. So war er Vorsitzender des Landesverbands Hafenwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern und stellvertretender Vorsitzender des Zentralverbands der deutschen Seehäfen. Auf internationaler Ebene war er unter anderem im Vorstand der Organisation der Ostseehäfen (bpo) tätig, einem Zusammenschluss von 45 Häfen der neun Ostseeanrainerstaaten.

Prozess gegen Ex-SS-Sanitäter geht am 10. Oktober weiter

Neubrandenburg (dpa/mv) - Das Landgericht Neubrandenburg will den Prozess gegen einen früheren SS-Sanitäter aus dem Konzentrationslager Auschwitz am 10. Oktober fortsetzen. Bis dahin soll auch über die  Befangenheitsanträge gegen den Vorsitzenden Richter Klaus Kabisch entschieden sein, sagte ein Gerichtssprecher am Mittwoch. Die Abstimmung mit Prozessbeteiligten laufe aber noch. Staatsanwaltschaft und Nebenkläger werfen Kabisch vor, «nicht neutral und unparteiisch zu agieren». Der 10. Oktober ist wegen der Strafprozessordnung der letztmögliche Fortsetzungstermin. Danach müsste die Verhandlung neu starten. Der Prozess gegen den 96 Jahre alten Mann hatte nach langem Streit um dessen Gesundheit am 12. September begonnen. Bisher wurde die Anklage verlesen und ein Gutachten zur Verhandlungsfähigkeit des Angeklagten kurz erörtert. Dann kamen mehrere Befangenheitsanträge gegen Kabisch. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 96-Jährigen Beihilfe zum Mord in mindestens 3681 Fällen vor. Er habe im Spätsommer 1944 einen Monat als SS-Sanitäter im KZ Auschwitz-Birkenau gearbeitet. In der Zeit kamen 14 Deportationszüge dort an, mindestens 3681 Menschen aus den Zügen wurden in Gaskammern getötet. Der Angeklagte habe sich damals in die Lagerorganisation eingefügt und die Vernichtung von Leben so befördert. Die Verteidigung bestreitet eine Schuld ihres Mandanten.

Malaysia strebt weitere Kooperationen an

Schwerin (dpa/mv) - Malaysias Premierminister Najib Razak betrachtet das Engagement der Genting-Gruppe im Schiffbau Mecklenburg- Vorpommerns als Startschuss für wirtschaftliche Kooperationen auch auf anderen Gebieten. Bei seinem Treffen mit Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) habe es auch Gespräche über die Nutzung erneuerbarer Energien, den Tourismus und die Gesundheitswirtschaft gegeben, sagte der malaysische Regierungschef am Mittwoch nach der knapp einstündingen Unterredung in Schwerin. Sellering zeigte sich erfreut über die Bereitschaft des fernöstlichen Landes zu mehr Partnerschaft. Die Investitionen der malaysischen Genting-Gruppe in die Werften seien ein guter Beginn und gäben dem Schiffbau im Land Sicherheit. Am Nachmittag wollten beide Regierungschefs die Wismarer Werft besuchen.

Wahrzeichen muss weichen: Abriss von Vier-Tore-Hotel

Neubrandenburg (dpa/mv) - In Neubrandenburg verschwindet ein Stück DDR-Geschichte: Bagger haben am Mittwoch mit dem Abriss des ehemaligen Vier-Tore-Hotels am Markt begonnen. Dabei «knabbert» ein Bagger mit einen schweren Betonschere zuerst dass etwa 25 Meter hohe Treppenhaus aus Stahlbeton Meter für Meter ab, wie ein Sprecher der Abrissfirma in Neubrandenburg sagte. Der 100 Meter lange Plattenbau in bester Lage zwischen Markt und Konzertkirche muss einem neuen Geschäfts- und Einkaufszentrum mit Hochgarage weichen. Der gesamte Abriss soll etwa zehn Wochen dauern. Insgesamt sollen rund 40 Millionen Euro in die Neubebauung diese Stadtquartiers investiert werden. Bauherren sind die Achim Griese Treuhandgesellschaft Hamburg und ein Investor aus Leipzig. Der Neubau soll Ende 2018 fertig sein. Das Vorzeigehotel der früheren DDR-Bezirksstadt Neubrandenburg war 1972 eröffnet und Ende 2015 geschlossen worden. Dort übernachteten unter anderem zahlreiche Künstler aus dem In- und Ausland, darunter der ehemalige sowjetische Präsident Michail Gorbatschow und Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl. Die Neubebauung des Hotelgrundstücks ist neben dem Bahnhof, einem neuen Hotel und einem anderen Wohnviertel die vierte Großbaustelle im Zentrum.

Tagung: Tourismus in MV darf sich nicht auf Erfolg ausruhen

Rostock (dpa/mv) - Die Touristen in Schleswig-Holstein und Bayern waren einer Untersuchung zufolge vergangenes Jahr mit ihrem Urlaub zufriedener als die Gäste in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Entwicklung spiele sich auf hohem Niveau ab und gebe noch keinen Anlass zur Sorge, sagte Mathias Feige vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr am Mittwoch bei einer Fachtagung in Rostock. Aber es sei ein wichtiges Signal. «Die Wettbewerber haben sich sehr stark entwickelt und geben sich extrem viel Mühe.» Mecklenburg-Vorpommern dürfe die bisherigen Erfolge nicht aufs Spiel setzen. Andere Regionen hätten sich in früheren Jahren auf ihren Erfolgen ausgeruht und dann in einem schleichenden Prozess an Boden verloren haben.