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Aktuelle Nachrichten

Verrückte Fahrt über A20-Behelfsbrücke

Am Mittwoch, 12.12.18, wurde die neue A20 Behelfsbrücke bei Tribsees freigegeben. Uns wurde bereits Anfang Dezember exklusiv eine erste Testfahrt zugespielt. Wir haben sie mal ein wenig vertont und nen Experten befragt. Viel Spaß! mehr...

Nachrichten-Ticker aus Mecklenburg-Vorpommern

Wohnungsverband für kommunalen Entschuldungsfonds

Schwerin (dpa/mv) - Altschulden aus der DDR-Vergangenheit sind nach Angaben des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen für die Firmen in Mecklenburg-Vorpommern noch immer das größte Hemmnis für Investitionen. Die im Verband organisierten Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften schleppten in ihren Büchern Altschulden in einem dreistelligen Millionenbetrag mit, erklärte Verbandsdirektor Andreas Breitner. Das habe er in einem Brief auch Rechnungshofpräsidentin Martina Johannsen mitgeteilt. «Unsere Mitglieder haben zwischen 2002 und 2017 über 20 000 Wohnungen vom Markt genommen. Die in diesem Zusammenhang bestehenden Rückzahlungsverpflichtungen belasten die Unternehmen noch bis ca. 2060», heißt es in dem Schreiben. Breitner reagierte damit auf den jüngsten Kommunalfinanzbericht des Landesrechnungshofs, in dem 33 Wohnungsunternehmen im Nordosten erneut einer Bestandsaufnahme unterzogen wurden. Nach Angaben Johannsens hat sich deren Lage im Vergleich zur Erhebung von 2011 nicht wesentlich verbessert. Mindestens vier der Unternehmen seien in ihrer Existenz akut gefährdet. Als Hauptgründe nannte sie niedrige Durchschnittsmieten und vergleichsweise hohe Leerstände. Breitner widersprach der Darstellung im Bericht, wonach der Großteil der Altschulden getilgt oder umgeschuldet sei. «Diese Aussage ist genauso irreführend wie falsch», betonte Breitner unter Hinweis auf Prüfungstätigkeiten des Verbands. Er regte die Bildung kommunaler Entschuldungsfonds an. Die Unternehmen seien für die DDR-Altschulden nicht verantwortlich, sie seien ihnen nach der Wende aufgebürdet worden, sagte der Verbandsdirektor. Landesweit gibt es derzeit rund 904 000 Wohnungen, davon gehören etwa 261 000 den 151 Betrieben im Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen. Das ist gut die Hälfte aller Mietwohnungen im Land.

Die Aufrüstung geht weiter: Erneut mehr Waffen in Privathand

Schwerin (dpa/mv) - Die Zahl privater Waffen im Nordosten ist erneut gestiegen - wenn auch etwas langsamer als im vergangenen Jahr. Zum Stichtag 1. Dezember waren 18 805 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern registriert, die legal mindestens eine Waffe besaßen, wie das Innenministerium mitteilte. Das seien knapp 200 mehr als am 1. Januar. 2017 war die Zahl noch um 300 gestiegen. Insgesamt waren zu Monatsbeginn 97 388 Waffen registriert, was einen Anstieg von rund 2600 Waffen seit Jahresanfang darstellt. 2017 war die Zahl allerdings noch um 4000 gestiegen. 12 094 Menschen gaben an, Jäger zu sein und deshalb eine oder mehrere Schusswaffen zu brauchen (Vorjahr: 11 922). Zudem sind 27 Reichsbürger mit Waffenerlaubnissen registriert, von denen 18 auch Schusswaffen erwerben dürften.

Mann bei Unfall meterweit aus Auto geschleudert: Tot

Blievenstorf (dpa/mv) - Ein Mann ist bei einem Verkehrsunfall im Landkreis Ludwigslust-Parchim ums Leben gekommen. Der 39-Jährige sei am Samstagabend auf der Landstraße zwischen Blievenstorf und Muchow mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt, teilte die Polizei am Sonntagmorgen mit. Durch den Aufprall wurde er über 20 Meter weit aus dem Auto geschleudert. Rettungskräfte konnten dem Mann nicht mehr helfen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte ist bislang noch unklar.

Auto und Bus kollidieren: Zwei Tote und über 20 Verletzte

Pasewalk (dpa/mv) - Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Auto und einem Reisebus im Landkreis Vorpommern-Greifswald sind zwei Menschen ums Leben gekommen und mehr als 20 Menschen verletzt worden. Der Pkw fuhr nach ersten Erkenntnissen der Polizei am Samstag auf der Bundesstraße aus Zerrenthin Richtung Rossow und prallte aus noch ungeklärter Ursache frontal auf den Reisebus eines Rostocker Reiseunternehmens. Der 36-jährige Fahrer und die 37 Jahre alte Beifahrerin in dem Auto starben noch an der Unfallstelle. Sie sollen beide aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte kommen. In dem Reisebus, der von einer Einkaufsfahrt aus Polen kam, befanden sich 34 Fahrgäste. 22 wurden leicht verletzt, zwei weitere schwer, aber nicht lebensbedrohlich. Die Insassen des Busses wurden im Rossower Gemeindezentrum vom Bürgermeister, dem Rettungsdienst und einem Kriseninterventionsteam des Landkreises betreut. Die B104 wurde für vier Stunden gesperrt, der entstandene Schaden wird auf 50 000 Euro geschätzt.

VfB Suhl auch in Schwerin chancenlos

Schwerin (dpa/sn) - Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VfB Suhl haben ihr Auswärtsspiel beim Tabellenführer Schweriner SC mit 0:3 (13:25, 20:25 und 16:25) verloren. Die Partie am Samstagabend in der Schweriner Palmberg Arena vor 1768 Zuschauern dauerte nur 67 Minuten. Die Mannschaft von VfB-Trainer Mateusz Zarczynski tat sich äußerst schwer und kam nur selten zu eigenen Aktionen. Der Suhler Mittelblock wurde nur sporadisch eingesetzt, auch der Diagonalangriff konnte sich selten durchsetzen, die Annahme verdiente sich allenfalls das Prädikat mangelhaft «Dass wir nicht kämpfen, ist momentan unser größtes Problem», sagte Zarczynski. Die Niederländerin Anniek Siebring (Fußverletzung) und die Tschechin Tereza Patockova (Erkältung) waren zudem nicht zu hundert Prozent fit. «Und dann ist es natürlich schwer, gegen einen Gegner, der so clever agiert, zu bestehen», sagte er. Deutliches Zeichen für die Überlegenheit des Gastgebers war auch die Tatsache, dass SSC-Coach Felix Koslowski während der gesamten Partie keine einzige Auszeit nehmen musste.

Rostocker Kunstpreis 2018 für Kathrin Harder

Rostock (dpa/mv) - Der mit 10 000 Euro dotierte Rostocker Kunstpreis geht in diesem Jahr an die in der Hansestadt geborene Künstlerin Kathrin Harder. Sie habe die Jury mit ihrer poetischen Bildsprache überzeugt, hieß es zur Begründung bei der Preisverleihung am Samstag. Ihr Werke seien zeitlos und individuell, unbeeinflusst vom Kunstmarkt. Harder, die in Eichwalde bei Berlin lebt, habe sich in einem mehrstufigen Abstimmungsprozess in der Jury mit großer Mehrheit gegen vier weitere Künstlerinnen durchgesetzt. Der Preis wurde in diesem Jahr in der Kategorie Malerei verliehen. Harder, Jahrgang 1969, studierte Malerei und Grafik an der Hochschule Berlin-Weißensee und an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Sie war Meisterschülerin bei Max Uhlig. Die Künstlerin arbeitet seit 2018 als Lehrbeauftragte am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald. In ihrem abstrakten Malstil dominierten einfache Pinselstriche, die Formen und Objekte bilden, hieß es. Sie male oft monochromatisch - mit weißen oder beigen Strichen auf dunklem Untergrund oder schwarzen Strichen auf weißem Untergrund. Die hellen und dunklen Striche ergänzen und verflechten sich oft zu einem feinnervigem Yin-Yang-Kosmos. Der Rostocker Kunstpreis wird seit 2006 jährlich von der Kulturstiftung der Hansestadt und der Provinzial-Versicherung vergeben. Die Stadt unterstützt die als Kandidaten ausgewählten Künstler, indem sie Werke von ihnen für die Kunsthalle ankauft.

Hansa kriselt weiter: Nach 1:1 gegen Aalen viermal sieglos

Rostock (dpa/mv) - Hansa Rostock hat die Hinrunde in der 3. Fußball-Liga am Samstag mit einem enttäuschenden 1:1 (0:0) gegen den Tabellen-Vorletzten VfR Aalen abgeschlossen. Pascal Breier erzielte in der sechsten Minute der Nachspielzeit vor 10 800 Zuschauern im Ostseestadion das späte Ausgleichstor für das Team von Trainer Pavel Dotchev, das die vierte Heimpleite gerade noch verhinderte. Marcel Bär (61. Minute) hatte die Gäste in Führung gebracht. In einer schwachen Partie waren die Hausherren zwar wie erwartet die feldüberlegene Vertretung. Zwingende Chance sprangen aus den einfallslosen Bemühungen allerdings nicht heraus. Gäste-Torhüter Daniel Bernhardt wurde in der ersten Halbzeit nicht ein einziges Mal ernsthaft geprüft, Hansas Schlussmann Ioannis Gelios allerdings ebenfalls nicht. Auch nach dem Wiederanpfiff brachten die Hanseaten kaum etwas Erfolgversprechendes zustande. Gelios verhinderte in der 58. Minute noch einen Rückstand mit einer Glanzparade gegen Mathias Morys. Drei Minuten später war aber auch er geschlagen, als Bär einen katastrophalen Fehler von Hansas Mittelfeldspieler Mirnes Pepic eiskalt bestrafte. Danach rannten die Rostocker verzweifelt an und wurden noch mit dem Ausgleich durch den eingewechselten Breier belohnt.

Güstrower Borwinbrunnen ein Jahr nach Zerstörung noch kaputt

Güstrow (dpa/mv) - Fast ein Jahr nach der Zerstörung des Güstrower Borwinbrunnens durch Feuerwerk in der Silvesternacht hat die Reparatur des Wahrzeichens immer noch nicht begonnen. Es habe Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Restaurator gegeben, sagte Maik Titze, Leiter des Gebäudemanagements der Stadt. Derzeit laufe ein Fördermittelantrag beim Land, über den aber noch nicht entschieden sei. Ursprünglich hatte die Sanierung im Herbst beginnen sollen, nun hofft Titze auf einen Baubeginn im Frühjahr 2019. Ein zur Tatzeit 30 Jahre alter Güstrower soll in der Silvesternacht 2017/18 Pyrotechnik in der Wasserschale des Brunnens gezündet und sie so abgesprengt haben. Die Polizei war schnell durch Handyvideos auf ihn aufmerksam geworden. Er hatte die Tat daraufhin gestanden. Ein Urteil gibt es in der Sache bisher nicht, sagte Titze. Drei bis vier Bruchstücke sollen dem Gebäudechef zufolge nachmodelliert und mit den restlichen Trümmern und der Brunnenschale verklebt werden. Dafür war der Brunnen zuvor mit einem 3D-Scanner vermessen worden. Am längsten dauerten ihm zufolge die Vorarbeiten mit Planung und der Vorbereitung der Trümmerstücke sowie die Suche nach einem Restaurator. Das spätere Verkleben werde voraussichtlich nicht mehr als einen Monat dauern, sagte Titze. Er rechnet mit Kosten von rund 110 000 Euro. Durch Spenden seien bis Mitte Dezember knapp 16 700 Euro zusammengekommen. Dass der Verursacher für eine so große Summe aufkommen kann, dürfte laut Titze eher unwahrscheinlich sein.

Transporter von Straße abgekommen: Fahrer schwer verletzt

Ferdinandshof (dpa/mv) - Ein 48-Jähriger ist bei Ferdinandshof (Landkreis Vorpommern-Greifswald) mit seinem Transporter von der Straße abgekommen, eine Böschung hinuntergefahren und dabei schwer verletzt worden. Warum der Mann am Freitagabend von der Landstraße abkam, war zunächst unklar, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der 48-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand den Angaben zufolge nicht.

Küstenfischer bilanzieren durchwachsenes Fischereijahr

Sassnitz (dpa/mv) - Die Kutter- und Küstenfischer in Mecklenburg-Vorpommern bilanzieren für 2018 ein durchwachsenes Jahr. Die Quoten für Dorsch und Hering seien abgefischt worden, sagte die Vorsitzende des Landesverbands der Kutter- und Küstenfischer, Ilona Schreiber. Ende Oktober/Anfang November habe es sogar so viel Dorsch gegeben, dass beispielsweise für die Fischereigenossenschaft Wismarbucht eine zehnprozentige Überfischung beantragt worden sei. Für den in diesem Zeitraum gefangenen Dorsch seien auf Auktionen in den Niederlanden gute Preise erzielt worden. Allerdings bewege sich die Fischerei weiter in einem äußerst schwierigen Umfeld mit seit Jahren anhaltenden Quotenkürzungen, sagte Schreiber. Die Heringsquote sank von 16 119 Tonnen im Jahr 2002 auf 2990 Tonnen für 2019, die Dorschquote von 3817 auf 1038 Tonnen.

Positive Bilanzen beim Weihnachtsgeschäft in MV

Rostock (dpa/mv) - Die Weihnachtsmärkte in Mecklenburg-Vorpommern sind mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. «Wir sind mit unseren Besucherzahlen sehr zufrieden», sagte Florian Wendt vom Schweriner Weihnachtsmarkt der Deutschen Presse-Agentur. Die Veranstalterin des Stralsunder Markts, Iris Stottmeister, zeigte sich ebenfalls erfreut über die allgemein gute Stimmung. Auch der Einzelhandel kann laut Handelsverband Nord nach dem bisherigen Weihnachtsgeschäft eine positive Zwischenbilanz vorlegen. «Wir sind zuversichtlich, das Ergebnis des Vorjahres von 1,6 Milliarden Euro zu erreichen», sagte Kay-Uwe Teetz, Geschäftsführer des Handelsverbands Nord in Rostock.

Rostocker Kunstpreis wird vergeben: Kategorie Malerei

Rostock (dpa/mv) - In der Kunsthalle Rostock wird am Samstag (16.00 Uhr) der Rostocker Kunstpreis vergeben. Die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung ist mit 10 000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr in der Kategorie Malerei verliehen. In den vergangenen Wochen waren die Werke der fünf für den Preis nominierten Künstlerinnen in der Kunsthalle zu sehen. Nominiert sind Kathrin Harder, Jennifer König, Linda Perthen, Franziska Reinbothe und Ramona Seyfarth. Alle sind laut Kunsthalle in der DDR geboren. Beworben hatten sich zuvor 80 Künstlerinnen und Künstler. Das Preisgeld wird von einer Versicherung gesponsert. Mit dem Preis wollen die Veranstalter Künstler würdigen und fördern, die in Mecklenburg-Vorpommern leben oder deren Werk einen Bezug zur Region hat.

Insolvenzverwalter Flöther: 2019 deutlich mehr Pleiten

Halle (dpa) - Die Zahl der Unternehmenspleiten wird im kommenden Jahr nach Einschätzung von Insolvenzverwalter Lucas Flöther deutlich ansteigen. Es sei bereits spürbar, dass vor allem die Autozulieferer, der Handel und die ostdeutschen Länder betroffen sein werden, sagte der Sprecher des Gravenbrucher Kreises der Deutschen Presse-Agentur. Der Kreis ist ein Zusammenschluss führender Insolvenzverwalter in Deutschland. Flöther ist unter anderem Insolvenzverwalter der Fluggesellschaft Air Berlin. Vor allem bei den Autozulieferern sei die Entwicklung bereits spürbar, sagte er. «Die Nachfrage nach Restrukturierungsexperten steigt, und es gibt bereits eine ganze Reihe Insolvenzanmeldungen.» Auch die Wirtschaftsauskunftei Bürgel warnte nach einer langen Phase sinkender Zahlen für 2019 vor einem wachsenden Insolvenzrisiko.

Aufsichtsrat erweitert Vorstand von Unimedizin Rostock

Rostock (dpa/mv) - Nach den früheren Vorwürfen gegen den freigestellten Vorstandsvorsitzenden der Universitätsmedizin Rostock, Christian Schmidt, hat der Aufsichtsrat den Klinikvorstand erweitert. Die bisher als stellvertretender Ärztlicher Vorstand tätige Professorin Gabriele Nöldge-Schomburg werde für das Jahr 2019 den Vorstandsvorsitz kommissarisch übernehmen, teilte das Bildungsministerium am Freitag mit. Die vom Aufsichtsrat in Auftrag gegebenen Untersuchungen an der Klinik seien abgeschlossen. Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, sei der Vorstand für seine Arbeit im Jahr 2017 entlastet worden. Als Ergebnis sei zudem entschieden worden, mit Schmidt als Ärztlichem Vorstand weiterzuarbeiten. Wie die Staatsanwaltschaft Rostock auf Anfrage mitteilte, laufen die juristischen Untersuchungen im Fall Schmidt weiter. Allerdings sei es dem Aufsichtsrat für die aktuelle Situation als vorteilhaft erschienen, vorübergehend eine weitere unabhängige Vorstandsposition einzurichten. Dort sollen die Aufgaben und Funktionen des Vorstandsvorsitzes gebündelt werden, hieß es. Im Vorstand sind weiter neben Schmidt noch Emil Reisinger als wissenschaftlicher Vorstand, Harald Jeguschke als Kaufmännischer Vorstand und Annett Laban als Pflegevorstand vertreten. Reisinger hatte seit Juli den kommissarischen Vorstandsvorsitz inne. Als Folge der Vorwürfe gegen Schmidt hatte Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) im August die «Kommission Universitätsmedizin 2020» einberufen. Unter Führung des früheren Rostocker Bundestagsabgeordneten Harald Terpe (Grüne) sollen Experten die Strukturen und Vorgänge an den Universitätskliniken in Rostock und Greifswald untersuchen.

Caffier kritisiert Jusos für Position zur «Roten Hilfe»

Schwerin (dpa/mv) - Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat eine Solidarisierung der Jusos mit der linken Rechts- und Hafthilfeorganisation «Rote Hilfe» kritisiert. Er warf der SPD-Jugendorganisation eine fehlende Abgrenzung zum Linksextremismus vor, die er «nicht nur sicherheitspolitisch für sehr bedenklich» halte, sagte Caffier am Freitag. Die Rote Hilfe unterstützt den Angaben zufolge Linksextremisten mit Geld und juristischer Beratung in Strafverfahren. Dem Innenministerium zufolge handelt es sich bundesweit um die bedeutendste Organisation dieser Art. Sie wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Die Jusos hatten sich auf ihrem Bundeskongress gegen ein Verbot des Vereins ausgesprochen und die SPD aufgefordert, ein solches zu verhindern. Grund war ein Medienbericht, wonach das Bundesinnenministerium ein Vereinsverbot gegen die seit 1975 bestehende Rote Hilfe vorbereite. Das Bundesinnenministerium kommentierte den Bericht nicht. Der Verein selbst erklärte, seine Arbeit möge «konservativen und rechten Kreisen nicht gefallen, rechtfertigt aber kein Verbot.»

Neue Leiterin für Justizvollzugsanstalt Waldeck ernannt

Waldeck (dpa/mv) - Die frühere Leiterin der Justizvollzugsanstalt Stralsund, Kristin Böcker, ist neue Chefin der JVA in Waldeck. Sie erhielt am Freitag von Justizstaatssekretärin Birgit Gärtner ihre Ernennungsurkunde. Böcker war den Angaben zufolge bereits während ihrer Referendariatsausbildung mehrere Monate in Waldeck tätig. Die gebürtige Warenerin folgt auf Frank Grotjohann, der seit Juni das mit rund 450 Plätzen größte Gefängnis Mecklenburg-Vorpommerns in Bützow leitet. Internetangaben hat Waldeck Platz für bis zu 284 Gefangene. Böcker hat nach Worten von Gärtner die JVA Stralsund in den vergangenen Jahren zur Vorzeigeanstalt im Land entwickelt.

Hobbytaucher finden Wasserleiche in der Ostsee

Wismar (dpa/mv) - Hobbytaucher haben in der Ostsee-Bucht Wohlenberger Wiek nahe Wismar einen Toten gefunden. Der Leichnam sei von Feuerwehr und Deutscher Lebens-Rettungsgesellschaft noch am Donnerstag geborgen worden, teilte die Polizei in Wismar am Freitag mit. Bei dem Toten handele es sich um einen 28-jährigen Mann aus Wismar. Die Kriminalpolizei ermittele zur Todesursache. Hinweise auf Fremdverschulden oder eine Straftat gebe es nicht.

Raubüberfälle in Grimmen: Zwei Jugendliche in Haft

Grimmen (dpa/mv) - Nach zwei brutalen Raubüberfällen in Grimmen hat das Amtsgericht Stralsund am Freitag Haftbefehle gegen einen 15- und einen 19-Jährigen erlassen. Ihnen wird vorgeworfen, am Mittwoch in der vorpommerschen Stadt zunächst einen 16-Jährigen angegriffen und in ein Toilettenhäuschen eingesperrt zu haben, wie die Polizei in Stralsund mitteilte. Dort sollen sie ihrem Opfer gewaltsam das Handy entrissen haben. Der 16-Jährige erlitt Kopfverletzungen. Nur wenige Minuten später sollen die aus Grimmen und der Gemeinde Süderholz stammenden Verdächtigen in Grimmen drei weitere Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren überfallen und ein Handy erbeutet haben. Die Opfer erlitten Kopf- und Gesichtsverletzungen. Die mutmaßlichen Täter waren am Freitagvormittag festgenommen worden und noch im Laufe des Tages in die Jugendhaftanstalt gebracht worden.

Angeklagter stört im Prozess um Doppelmord am Jungfernstieg

Hamburg (dpa) - Im Prozess um die tödliche Messerattacke auf eine Mutter und ihre kleine Tochter an der Hamburger S-Bahnstation Jungfernstieg hat der Angeklagte die Verhandlung am Freitag so gestört, dass sie kurz unterbrochen werden musste. Er wolle nichts mehr hören und keine Fragen mehr beantworten, sagte der 34-Jährige, wollte aufstehen und den Saal verlassen. Das Verfahren dauert länger als ursprünglich geplant, weil der Anwalt des Angeklagten an den vergangenen Verhandlungstagen mehrere Anträge gestellt hatte, über die die Richter entscheiden mussten. Mit einem Abschluss des Prozesses ist laut Hamburger Landgericht erst im kommenden Jahr zu rechnen. Erfolg hatte der Verteidiger mit der Forderung, noch einen weiteren Augenzeugen der Bluttat zu hören, der am Freitag aussagte. Der vorsitzende Richter versuchte dem Angeklagten zu erklären, dass der Verteidiger diese Anträge nur zu seinem Wohle gestellt habe. Der 34-Jährige blieb daraufhin zwar still sitzen, hielt sich während der Aussage des Zeugen aber die Ohren zu. Der 26-Jährige schilderte die Bluttat vom 12. April an der belebten S-Bahnstation in der Hamburger Innenstadt, bei der eine 34 Jahre alte Deutsche und ihre kleine Tochter starben. Er habe versucht, die Frau mit einer Herzdruck-Massage zu retten, berichtete der Zeuge. Der Angeklagte hatte die Tat gleich zu Prozessbeginn vor gut zwei Monaten eingeräumt. Hintergrund des Verbrechens war nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft ein Sorgerechtsstreit mit der ursprünglich aus Mecklenburg-Vorpommern stammenden Frau, die noch vier weitere Kinder mit anderen Partnern hatte. Der Prozess wird am Montag fortsetzt. Dann soll noch einmal ein psychiatrischer Gutachter befragt werden.

Waldbrand-Löscheinsätze: Bund lehnt Kostenbeteiligung ab

Parchim (dpa/mv) - Nach dem Einsatz teurer Löschpanzer bei Bränden munitionsbelasteter Wälder im Landkreis Ludwigslust-Parchim im vergangenen Sommer hat der Bund eine Kostenbeteiligung abgelehnt. Das bestätigte eine Sprecherin des Landkreises am Freitag in Parchim. Landrat Stefan Sternberg (SPD) wolle aber noch weiter verhandeln. Zuvor hatte der NDR berichtet. Es geht um Kosten in Höhe von knapp einer halben Million Euro: Bei einem Brand nahe der Ortschaft Groß Laasch stehen 275 000 Euro im Raum, die zunächst der Landkreis übernommen hat. Die Gemeinde Belsch am Rande der Lübtheener Heide musste eine Rechnung über 200 000 Euro begleichen. Diese Summe will dem Vernehmen nach das Land bis zu 90 Prozent ausgleichen. Als Ursache dafür, dass die Dörfer mit den Rechnungen konfrontiert wurden, gilt, dass der Landkreis seinerzeit nicht den Katastrophenfall ausgerufen hat. Nach dem Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz hätte der Landkreis dann die Gemeinden bei den Kosten entlastet.