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Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Linke: Schwesig bietet Chance für politischen Neufang in MV

Schwerin (dpa/mv) - Die Linke in Mecklenburg-Vorpommern hat den Nachfolge-Wunsch des scheidenden Ministerpräsidenten Erwin Sellering (SPD) begrüßt. Die Partei sehe mit Manuela Schwesig die Möglichkeit, einen wirklichen politischen Neuanfang im Nordosten zu wagen, hieß es am Dienstag in einer Erklärung der Landesgeschäftsstelle in Schwerin. Die Landesvorsitzende Heidrun Bluhm erklärte: «Jetzt wird sich zeigen, ob Frau Schwesig in Berlin all ihre Wahlversprechen zur Bundestagswahl ernst meint, denn in Mecklenburg-Vorpommern könnte sie diese mit uns garantiert umsetzen. Wir stehen jederzeit zu Gesprächen bereit.» Im Nordosten regiert ein Bündnis von SPD und CDU. Bei der Landtagswahl im September 2016 war die SPD auf 30,6 Prozent der Stimmen gekommen, die AfD auf 20,8, CDU auf 19 und die Linke auf 13,2 Prozent. Ein Bündnis von SPD und Linken hätte eine Mehrheit im Parlament. Die beiden Parteien kämen zusammen auf 37 der 71 Sitze im Landtag.

Brauchtum als nationales Kulturgut anerkannt

Barth/Berlin (dpa/mv) - Das Darßer Tonnenabschlagen und das Barther Kinderfest sind in Berlin durch die Unesco als nationales Kulturgut anerkannt worden. Wie die Landesvertretung von Mecklenburg-Vorpommern in Berlin am Dienstag mitteilte, waren in einem Festakt am Montag insgesamt 36 Traditionen aus Deutschland neu ins Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Darunter seien das deutsche Hebammenwesen, die Porzellanmalerei und das Posaunenspiel. Das Darßer Tonnenabschlagen ist ein volkstümlicher Reiterwettkampf, bei dem die Teilnehmer im Galopp durch eine Bahn reiten und mit einem Holzknüppel nach einer mit Laub und bunten Bändern geschmückten Tonne schlagen. Es findet laut der Darßer Kurverwaltung in den Sommermonaten in Wieck, Prerow und Born (alle Landkreis Vorpommern-Rügen) statt. Das Barther Kinderfest ist ein traditionsreiches Kinderschützenfest. Die Kinder versammeln sich an ihren Schulen und ziehen sternförmig zum Festplatz. Dort wird anschließend mit Armbrust und Taube ein Kinderkönigspaar ermittelt, das den Titel für ein Jahr behält. Das Kinderfest findet laut Barther Heimatverein am 1. Juli zum 189. Mal statt.

MV mit der bundesweit höchsten Raucherquote

Schwerin (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern wird nach Angaben der Landeskrankenhausgesellschaft am häufigsten geraucht. «Bei uns rauchen 41 Prozent der Männer und 27 Prozent der Frauen», sagte Geschäftsführer Wolfgang Gagzow am Dienstag zum Weltnichtrauchertag, der am Mittwoch begangen wird. Am seltensten werde in Sachsen zur Zigarette gegriffen. Dort rauchen Gagzow zufolge 32 Prozent der Männer und nur 18 Prozent der Frauen. Die Mitarbeiter der Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern seien täglich mit den Folgen des Rauchens konfrontiert. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und chronisch obstruktive Lungenerkrankungen gehörten dazu. Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) warnte ebenfalls vor den Folgen des Tabakkonsums. «Mit dem Rauchen aufzuhören ist für viele schwer. Trotzdem - jeder rauchfreie Tag im Leben ist ein Gewinn für die eigene Gesundheit», sagte er. Allein im Jahr 2014 starben nach seinen Angaben 310 Frauen und 740 Männer in Mecklenburg-Vorpommern an Lungenkrebs. «Damit ist Lungenkrebs bei Männern die häufigste und bei Frauen die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache.»

Dreyer nennt Sellering vertrauensvollen Kollegen

Mainz (dpa/lrs) - Bundesratspräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich bestürzt über den Rücktritt von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) gezeigt. «Mit Erwin Sellering verlieren wir im Kreise der Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen einen klugen, erfahrenen und vertrauensvollen Kollegen», erklärte die rheinland-pfälzische Regierungschefin am Dienstag in Mainz. Sie wünsche ihm «alle Kraft für den Kampf gegen den Krebs». Sellerings Vorschlag, dass SPD-Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ihm folgen soll, nannte Dreyer «die beste Lösung». Sellering hatte bekanntgegeben, dass er als Ministerpräsident und SPD-Landeschef wegen einer Lymphdrüsen-Krebserkrankung zurücktritt. Nach der Landtagswahl 2016 hatte er seine dritte Amtszeit begonnen.

SPD-Spitze einhellig für Schwesig als Nachfolgerin

Schwerin (dpa/mv) - Die SPD-Spitze in Mecklenburg-Vorpommern steht hinter Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig als Nachfolgerin des erkrankten Regierungschefs und Landesparteivorsitzenden Erwin Sellering. Der Personalvorschlag Sellerings sei beim Geschäftsführenden Landesvorstand, beim SPD-Fraktionsvorstand und den SPD-Ministern auf einhellige Zustimmung gestoßen, teilte die SPD-Landesgeschäftsstelle am Dienstag in Schwerin mit. Am Nachmittag tagt die SPD-Landtagsfraktion in Schwerin. Schwesig ist als Gast dabei. Am Mittwochabend kommen Landesvorstand und Landesparteirat zu einer Sondersitzung in Güstrow zusammen. Ein SPD-Sonderparteitag zur Nachfolge soll am 1. Juli stattfinden. Sellering wird nach Worten des Regierungssprechers sein Amt bis zur Wahl des Nachfolgers weiterführen. Sollte er dazu behandlungsbedingt nicht in der Lage sein, werde sein Stellvertreter, Innenminister Lorenz Caffier (CDU), die Geschäfte übernehmen.

SPD-Vize Stegner würdigt Leistung Sellerings

Kiel/Schwerin (dpa) - SPD-Vize Ralf Stegner hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidenten Erwin Sellering nach dessen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen «großen Dank und Anerkennung» ausgesprochen. «Erwin Sellering hat als Ministerpräsident für Mecklenburg-Vorpommern viel Gutes erreicht», sagte Stegner am Dienstag in Kiel. Das so plötzliche Ende seiner Amtszeit bedauere er sehr. «Mit seiner unaufgeregten hanseatischen Art habe ich Erwin Sellering als Partner im Norden sehr geschätzt.» Stegner wünschte ihm eine vollständige Genesung und viel Kraft und Unterstützung für die kommende Zeit. Sellering hatte zuvor eine völlig überraschend festgestellte Lymphdrüsen-Krebserkrankung als Grund für seinen Rückzug aus der Politik genannt. Diese Diagnose erfordere umgehend eine massive Therapie. Als Nachfolgerin hatte er Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgeschlagen. Als deren Nachfolgerin ist SPD-Generalsekretärin Katarina Barley im Gespräch.

Schulz: Sellering außergewöhnlicher Politiker und Mensch

Schwerin (dpa) - SPD-Chef Martin Schulz hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidenten Erwin Sellering «großen Respekt» für seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen gezollt. «Ich weiß, dass ihm diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist», sagte er am Dienstag in Berlin. Schulz würdigte Sellering als «außergewöhnlichen Politiker» und «außergewöhnlichen Menschen». Zu Nachfolgefragen wolle er sich zu einem späteren Zeitpunkt äußern. Sellering hatte eine völlig überraschend festgestellte Lymphdrüsen-Krebserkrankung als Grund für seinen Rückzug aus der Politik genannt. Diese Diagnose erfordere umgehend eine massive Therapie. Als Nachfolgerin hatte er Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ins Gespräch gebracht. Als deren Nachfolgerin ist SPD-Generalsekretärin Katarina Barley im Gespräch.

SPD-Generalsekretärin soll Familienministerin werden

Berlin (dpa) - SPD-Generalsekretärin Katarina Barley soll nach dpa-Informationen neue Bundesfamilienministerin werden. Barley solle Manuela Schwesig nachfolgen, die Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern werden soll, hieß es am Dienstag in SPD-Kreisen. Auch «Bild» und «Spiegel Online» berichteten darüber. Die Entscheidung über das Ministeramt soll noch im  Laufe des Tages bekanntgegeben werden. Zuvor hatte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) seinen Rückzug aus gesundheitlichen Gründen angekündigt.

Flüchtender Autofahrer ließ Kind zurück

Bandenitz (dpa/mv) - Ein Autofahrer ist am frühen Dienstagmorgen auf der A24 zu Fuß vor der Polizei geflohen und hat im Auto einen achtjährigen Jungen zurückgelassen. Der Mann hatte sich bei einer Verkehrskontrolle auf dem Rastplatz Schremheide (Landkreis Ludwigslust-Parchim) mit einem gefälschten Ausweis ausgewiesen und sollte deshalb überprüft werden, wie die Polizei mitteilte. Er sei daraufhin zu Fuß geflohen und konnte in der Dunkelheit zunächst nicht gefunden werden. Grund für die Flucht war offenbar ein Haftbefehl wegen Diebstahls und Hehlerei, hieß es weiter. Bei dem Kind handelte es sich den Angaben zufolge um den Sohn einer befreundeten Familie, den der Mann im Auftrag der Mutter aus Hamburg zum Vater nach Polen bringen sollte. Die Polizei nahm den Jungen vorübergehend in Obhut.

Nordex erwartet Geschäftsbelebung im Sommer

Rostock (dpa) - Der Windkraftanlagen-Hersteller Nordex mit Sitz in Rostock und Hamburg erwartet nach einem eher durchwachsenen ersten Quartal eine Belebung des Geschäfts in den Sommermonaten. «Wir fühlen uns gut gerüstet, unsere Ziele für 2017 zu erreichen», sagte der neue Vorstandsvorsitzende José Louis Blanco am Dienstag in Rostock laut Redetext auf der Hauptversammlung des Unternehmens. Blanco sprach für 2017 von einer Umsatzerwartung von 3,1 bis 3,3 Milliarden Euro nach 3,4 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Zudem erwarte er eine operative Marge von 7,8 bis 8,2 Prozent. Erfreulich sei die Entwicklung im Service, dessen Umsatz um 57 Prozent gestiegen sei und nun einen Anteil von mehr als 11 Prozent am Gesamtumsatz einnehme.

Betroffenheit über Sellerings Erkrankung

Schwerin (dpa/mv) - Der krankheitsbedingte Rückzug von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) hat Betroffenheit ausgelöst. Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Schweriner Landtag, Simone Oldenburg, dankte Sellering für sein Wirken und die Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren. «Wir wünschen ihm viel Kraft für den Weg, der vor ihm liegt, und baldige Genesung», sagte Oldenburg am Dienstag. SPD-Bundesvize Ralf Stegner twitterte: «Alles Gute für Erwin #Sellering ! Er hat für unser Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern und die SPD Großartiges geleistet.» Sellering kündigte wegen einer Krebserkrankung an, von all seinen Ämtern zurückzutreten. Er hat Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig als Nachfolgerin sowohl für das Amt des Regierungs- als auch des SPD-Landeschefs vorgeschlagen.

Prozess wegen versuchter Vergewaltigung beginnt in Rostock

Rostock (dpa/mv) - Ein 65-jähriger Rostocker muss sich ab dem 7. Juni unter anderem wegen mehrfacher versuchter Vergewaltigung und versuchter sexueller Nötigung vor dem Rostocker Landgericht verantworten. Die Anklage wirft ihm vor, im November 2016 zwei Mal versucht zu haben, ihm unbekannte Frauen zu vergewaltigen und in zwei weiteren Fällen Frauen sexuell zu nötigen, teilte das Gericht am Dienstag mit. Zudem soll er ein elfjähriges Mädchen aufgefordert haben ihn zu begleiten. Das Ziel sollen sexuelle Handlungen gewesem sein. Insgesamt werden dem Mann zehn Taten zur Last gelegt. Die Opfer seien zwischen elf und 84 Jahren alt gewesen. Der Mann sitzt seit Dezember in Untersuchungshaft.

Sellering tritt von allen Ämtern zurück

Schwerin (dpa) - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) tritt aus gesundheitlichen Gründen von all seinen Ämtern zurück. Das teilten der SPD-Landesverband und die Staatskanzlei am Dienstag in Schwerin mit. Er habe Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) als Nachfolgerin für beide Ämter vorgeschlagen.

Mutmaßlicher Vergewaltiger eines Elfjährigen vor Gericht

Schwerin (dpa/mv) - Nach dem mutmaßlichen Vergewaltiger eines elfjährigen Jungen in Schwerin wurde über ein Jahr gefahndet, der Fall in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY...ungelöst» ausgestrahlt - jetzt kommt der 41-jährige Mann vor Gericht. Der Prozess beginnt am 22. Juni vor dem Landgericht, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Zuvor hatte der NDR berichtet. Der Mann soll am Morgen des 15. Dezember 2015 nach einem Bordellbesuch den Jungen auf dem Schulweg angesprochen und sich als Polizeibeamter ausgegeben haben. Unter dem Vorwand eines Drogentestes soll er das Kind in den Schlosspark gelockt, eingeschüchtert und zu sexuellen Handlungen genötigt haben. Er wurde nach einem Treffer in einem Massen-DNA-Test im Januar 2017 festgenommen.

Autofahrer rammt Schulbus

Lützow (dpa/mv) - Ein Autofahrer hat am Dienstagmorgen in Lützow (Nordwestmecklenburg) einen Schul-Kleinbus mit vier Kindern an Bord gerammt. Möglicherweise sei der 30-jährige Pkw-Fahrer in einen Sekundenschlaf gefallen, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde demnach niemand. Der Schulbus konnte seine Fahrt nach dem Unfall fortsetzen und die Kinder zum Unterricht bringen.

Feuer zerstört Carportanlage: Verdacht der Brandstiftung

Pasewalk (dpa/mv) - Nach einem Feuer in einer größeren Carportanlage in Pasewalk (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. Bei dem Brand waren am Montag mindestens sieben von zehn Unterstellmöglichkeiten für Autos, mehrere Schuppen und ein Auto zerstört und stark beschädigt worden, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag erklärte. Vier Feuerwehren waren im Einsatz und konnten ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindern. Verletzt wurde niemand. Es werde mit einem Schaden in fünfstelliger Höhe gerechnet, hieß es. Ein Gutachter soll klären, ob der Brand fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde.

Frau und drei Kinder bei Unfall schwer verletzt

Mesekenhagen (dpa/mv) - Eine Autofahrerin und ihre drei Kinder sind bei einem Unfall bei Mesekenhagen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) schwer verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher in Neubrandenburg am Dienstag sagte, entstand am Auto der 39 Jahre alten Frau aus Vorpommern am Montagabend Totalschaden. Die Autofahrerin war aus zunächst ungeklärter Ursache erst nach rechts von der Bundesstraße 105 in Richtung Stralsund abgekommen. Dann schleuderte der Wagen nach links gegen die Leitplanke, kippte auf die rechte Autoseite und schleuderte dann wieder nach rechts, wo er vor der Leitplanke zum Stehen kam.  Die Fahrerin und ihre 4, 11 und 15 Jahre alten Kinder kamen in ein Krankenhaus. Weitere Fahrzeuge wurden nicht in den Unfall verwickelt.

Radfahrer schlägt in Schwerin auf drei Frauen ein

Schwerin (dpa/mv) - Ein Radfahrer hat in Schwerin auf drei Frauen eingeschlagen. Der Mann habe am Montag zunächst eine 59-jährige Frau und ein 17-jähriges Mädchen beschimpft und im Gesicht verletzt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Etwa zwei Stunden später fuhr der Mann gegen das Auto einer 27 Jahre alten Fahrerin, beleidigte sie und verletzte sie mit Faustschlägen am Oberkörper und im Gesicht. Die Polizei sucht nun nach dem Mann.

Zappa-Sohn Stargast bei 28. Zappanale in Bad Doberan

Bad Doberan (dpa/mv) - Der 47 Jahre alte Sohn von Frank Zappa, Dweezil, ist Stargast und Hauptattraktion der 28. Ausgabe des Rock-Festivals Zappanale Mitte Juli in Bad Doberan. Damit gehe für die Organisatoren und die Fans ein langgehegter Wunsch in Erfüllung, sagte Zappanale-Sprecher Thomas Weller der Deutschen Presse-Agentur. In den vergangenen Jahren habe Dweezil wegen eines Rechtsstreits zwischen dem Zappa Family Trust und dem Veranstalter nicht in Doberan gastieren können. Nun könne aber «der einzige direkte musikalische Erbe» von Frank Zappa endlich auftreten. Bei der Zappanale spielten bislang Zappas Geschwister Patrice «Candy» und Bob sowie sein Neffe Stanley Jason. Das Festival geht in diesem Jahr vom 14. bis 16. Juli über die Bühne.

Darßer Ort wohl erst nach Brutphase wieder einsatzbereit

Prerow (dpa/mv) - Der versandete und gesperrte Nothafen Darßer Ort soll nach Ende der Brutzeit durch eine erneute Ausbaggerung wieder einsatzbereit gemacht werden. Das Nationalparkamt habe eine entsprechende Genehmigung für den Zeitraum Mitte Juli bis Anfang August in Aussicht gestellt, sagte eine Sprecherin des Energieministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zwei Wochen nach der erneuten Sperrung hat die Behörde auch ein vorläufiges Ergebnis vorliegen, weshalb der Nothafen so schnell wiederversandet war. Experten hätten die Vermutung, dass die jüngste Baggerung nicht entsprechend den Ausschreibungsunterlagen ausgeführt worden sei. «Weiterhin dürfte (...) die langanhaltende extreme Nordostwind- und Strömungslage der vergangenen Wochen mit verantwortlich gewesen sein für die schnelle Wiederversandung der Fahrrinne», hieß es. Ziel ist es nun, den Nothafen für die Seenotrettung verfügbar zu halten, bis der neue Hafen in Prerow fertiggestellt ist. Der Nothafen war erst am 9. Mai wieder freigegeben worden, nachdem die Fahrrinne für 280 000 Euro vom Land ausgebaggert worden war. Am 16. Mai musste der Hafen erneut gesperrt werden. Seitdem können Seenotkreuzer, für die der Nothafen gedacht ist, dort nicht mehr anlegen. Bei der letzten Baggerung wurden 32 000 Kubikmeter Sand aus der Fahrrinne entfernt. Der Nothafen liegt mitten in der Kernzone des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft, die Zufahrt sandet regelmäßig zu. Deshalb ist ein Ersatzhafen geplant.