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Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Krankenhaus Wolgast erneut im Landtag   

Schwerin (dpa/mv) - Der Landtag hat sich am Donnerstag erneut mit dem Kreiskrankenhaus Wolgast befasst. Nachdem die Linksfraktion am Vortag mit ihrem Antrag auf Wiedereröffnung der geschlossenen Kinderstation und der Station für Frauenheilkunde und Geburtshilfe gescheitert war, forderte nun die AfD, die Versorgung dort wiederherzustellen. Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) sagte, die medizinische Versorgung in der Region Vorpommern-Greifswald sei gesichert. Es gebe acht Krankenhäuser. Zur ambulanten Versorgung stünden 30 Kinderärzte bereit, davon drei in Wolgast, sowie 26 Frauenärzte, davon zwei in Wolgast. Es gehe um eine gefühlte Unterversorgung, sagte Glawe. Geplant sei nun, am Kreiskrankenhaus Wolgast acht Betten für die Notfallversorgung von Kindern und Jugendlichen aufzustellen. Mit Unterstützung der Universität Greifswald werde ein Psychiater dort tätig sein. Auch niedergelassene Ärzte seien gefordert. Der Kompromiss soll Glawe zufolge Mitte Januar mit dem Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann, mit Ministerpräsidenten Erwin Sellering (SPD) und der Bürgerinitiative für das Wolgaster Krankenhaus besprochen werden. Es werde eine Lösung geben, die allen Ansprüchen der Bevölkerung gerecht werde, versicherte Glawe. Der Antrag der AfD wurde in namentlicher Abstimmung abgelehnt.  

Aal statt Weihnachtspost

Schwerin (dpa/mv) - Der Landesanglerverband spart in diesem Jahr das Geld für Weihnachtspost und gibt es stattdessen für Aale aus. Wie eine Sprecherin am Donnerstag in Görslow bei Schwerin mitteilte, will der Verband das eingesparte Geld sowie Spenden in «Aalaktien» investieren. Die Urkunden zeigen den finanziellen Wert an, für den zusätzliche Jungtiere zum üblichen Aalbesatz im Jahr 2017 gekauft werden. Die Jungaale werden in heimischen Gewässern ausgesetzt. Der Europäische Aal steht auf der Roten Liste und ist in seinem Bestand gefährdet. Vergleichbare «Aktien» gibt es bereits für Wälder und Moore. Sie werden vom Agrar- und Umweltministerium ausgegeben.

Ermittler sicherten 2015 Millionenbeträge

Rostock (dpa/mv) - Die Staatsanwälte in Mecklenburg-Vorpommern haben im Jahr 2015 Vermögenswerte in Höhe von knapp 3,45 Millionen Euro aus Straftaten gesichert. Damit habe sich die Summe im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht, teilte Generalstaatsanwalt Helmut Trost am Donnerstag in Rostock mit. Das Geld stamme aus insgesamt 164 rechtskräftig abgeschlossenen Finanz-Ermittlungsverfahren, beispielsweise wegen Betrugs oder Drogenhandels. Rund die Hälfte des Geldes sei an Opfer der Straftaten zurückgeflossen. Die andere Hälfte fiel an den Staat, beispielsweise weil es keine Geschädigten gegeben habe. Dies sei zum Beispiel beim Handel mit Betäubungsmitteln der Fall, hieß es.

MSC 2018 mit vier Schiffen in Deutschland

München/Hamburg (dpa/lno) - MSC Kreuzfahrten stationiert im Sommer 2018 zwei Schiffe in Hamburg. Darunter ist neben der «MSC Magnifica» auch das neue Flaggschiff der Reederei, die «MSC Meraviglia». Dadurch erhöhe sich die Kapazität in der Hansestadt um 130 Prozent, teilte das Unternehmen bei der Vorstellung seines neuen Katalogs mit. Unter anderem geht es mit der «Meraviglia» rund um Großbritannien und in die Ostsee. In Kiel wird die «MSC Preziosa» stationiert und kommt auf 20 Anläufe, die «MSC Orchestra» ist 16 Mal in Warnemünde.

Toter im Straßengraben gibt Polizei Rätsel auf

Ludwigslust (dpa/mv) - Ein Toter in einem Straßengraben am Ortsrand von Kummer bei Ludwigslust gibt der Polizei Rätsel auf. Bei dem Mann, dessen Leiche von einem Anwohner am Donnerstag gefunden wurde, handele es sich um einen 54-Jährigen aus der Region, teilte ein Polizeisprecher mit. Wie er zu Tode kam, sei noch unklar. Auch sei unbekannt, wie lange die Leiche bereits in dem Straßengraben an der Bundesstraße 5 gelegen hat. Die Kriminalpolizei ermittele. Anzeichen für eine Fremdeinwirkung gebe es aber derzeit nicht.

Prozessbegleitung: Hoffmeister kündigt Übergangslösung an

Schwerin (dpa/mv) - Bei Gewalttaten verletzte Kinder und Jugendliche haben bisher in Mecklenburg-Vorpommern Anspruch auf Betreuung und Begleitung vor Gericht. Hintergrund ist das Modellprojekt «Psychosoziale Prozessbegleitung» im Land, das jetzt jedoch endet. Ab Januar 2017 wird es bundesweit einen gesetzlichen Anspruch für Opfer von Gewalt- und Sexualstraftaten jeden Alters auf professionelle Betreuung geben, wie Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) am Donnerstag im Schweriner Landtag sagte. Die Linken befürchten damit eine Verschlechterung, denn statt Stellen für die bislang vier Prozessbegleiter soll es nur noch Pauschalen pro Betreuungsfall geben. Der Bundesgesetzgeber sehe zwar Fallpauschalen vor, lasse aber auch die stellenbezogene Vergütung für die Fachkräfte weiterhin zu, sagte die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, Jacqueline Bernhardt. Auch ihre Amtskollegin von der SPD, Martina Tegtmeier, stellte in Frage, ob die bundeseinheitliche Regelung ausreiche. Die Linksfraktion stellte den Antrag, an einer Vollfinanzierung der Prozessbegleiter festzuhalten. Hoffmeister sagte, sie beabsichtige, die bisherige stellenbezogene Finanzierung bis Ende Juni zunächst übergangsweise fortzusetzen. Die vom Bundesgesetzgeber vorgesehenen Pauschalen von maximal 1100 Euro pro Fall beruhen nach ihren Worten auf Erfahrungswerten aus Österreich und auch Mecklenburg-Vorpommern. Es gebe Berufsgruppen wie Verfahrensbeistände in Kindschaftssachen, die ebenfalls nach Fallpauschalen vergütet werden.  

Mit Reizgas gespielt: 20 Schüler müssen behandelt werden

Boizenburg (dpa/mv) - Beim Herumspielen mit Reizgas in der Kantine einer Schule in Boizenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) haben am Donnerstag rund 20 Schüler Augenreizungen und Reizungen der Atemwege erlitten. Sie wurden vor Ort ambulant behandelt, wie die Polizei mitteilte. Eine 16-Jährige soll das Tierabwehrspray in die Schule mitgebracht, ein gleichaltriger Schüler offenbar aus Neugier auf den Sprühknopf gedrückt haben. Der Jugendliche habe hinterher beteuert, ihm sei das Ausmaß seines Handelns vorher nicht bewusst gewesen. Nach der medizinischen Behandlung setzten einige der betroffenen Schüler den Unterricht fort, wie die Polizei weiter mitteilte. Andere seien von ihren Eltern abgeholt worden. Die Polizei stellte das Reizgas sicher und nahm eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung auf.

Landtag: Sicherheit für Fortbestand von Traditionsschiffen

Schwerin (dpa/mv) - In der Debatte um höhere Sicherheitsbestimmungen auf Traditionsschiffen hat sich Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) für einen Kompromiss ausgesprochen. Im Landtag in Schwerin sagte er am Donnerstag, es müsse einen Ausgleich geben zwischen Sicherheitsanforderungen und dem, was Betreiber zu leisten vermögen. Traditionsschiffe würden häufig von Vereinen ehrenamtlich betrieben, um historische Fahrzeuge zu erhalten und seemännische Traditionen zu pflegen. Das koste oft mehr als es einbringe. Eine neue Verordnung des Bundesverkehrsministeriums soll nun ab 2017 bauliche Beschaffenheit, Brandschutz und Ausrüstung sowie die Qualifikation der Crew neu regeln. Damit sollen auf 100 Jahre alten Traditionsschiffen die gleichen Anforderungen gelten wie auf modernen Schiffen, kritisierte der SPD-Abgeordnete Jochen Schulte. Er sieht die Existenz vieler historischer Schiffe gefährdet. SPD- und CDU-Fraktion beantragten im Landtag, dass sich die Landesregierung gemeinsam mit den anderen norddeutschen Bundesländern dafür einsetzen, dass die Bundesregierung die Verordnung überarbeitet. Im Mecklenburg-Vorpommern existieren nach Ministeriumsangaben noch 45 Traditionsschiffe, in ganz Norddeutschland knapp 130. Pegel sagte, es gebe keine Statistik, die belege, dass Traditionsschiffe überproportional an Unfällen beteiligt seien. Den Linken zufolge macht der Anteil der historischen Schiffe an Unfällen zwei Prozent aus. Die Abgeordneten nahmen den Antrag einstimmig an.  

Ahrenshoop feiert Jubiläum: 125 Jahre Künstlerkolonie

Rostock (dpa/mv) - Mit einem umfangreichen Programm begeht Ahrenshoop (Kreis Vorpommern-Rügen) im kommenden Jahr das 125-jährige Jubiläum der Künstlerkolonie. Vom 25. März bis zum 22. Oktober 2017 werde das kulturelle Erbe des Dorfes gewürdigt, das mit der Gründung der Künstlerkolonie 1892 vom verschlafenen Fischerdorf zum Künstler- und Badeort avancierte, teilte die Kurverwaltung am Donnerstag mit. Die Schirmherrschaft habe Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) inne. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres findet vom 25. März bis zum 2. April eine Festwoche statt. Zum Programm gehören unter anderem neue Interpretationen des «Ahrenshoops-Liedes» und des Theaterstücks «Die Ahrenshooper» von 1893. Außerdem laden Kunsthäuser und Galerien zu Ausstellungeröffnungen, Führungen, Konzerten und Lesungen ein. Ein Kunstpfad führe Spaziergänger zu den beliebtesten Motiven der Maler. Das Herzstück des Festjahres bildet nach Angaben der Veranstalter die Ausstellung «Licht, Luft, Freiheit - 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop» im Kunstmuseum, in der vor allem die ersten Generation von Künstlern, die den Ort «erobert» haben, gewürdigt werden sollen. Den Abschluss bildet ein Symposium mit Fachvorträgen zur Künstlerkolonie am 20. und 21. Oktober. Zwei Maler sollen das Fischerdörfchen Ahrenshoop im Jahr 1889 bei einer Wanderung zufällig entdeckt haben. 1892 gründeten sie mit Gleichgesinnten die Künstlerkolonie. Der Ort blieb auch in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus ein Rückzugsort für Künstler. In der DDR avancierte Ahrenshoop zum «Bad der Kulturschaffenden» und wurde ein Ort, an dem auch nonkonformen Aktivitäten nachgegangen werden konnte.

Weiterer Befangenheitsantrag im Prozess um Messerüberfall

Rostock (dpa/mv) - Im Prozess gegen einen 48-Jährigen wegen versuchten Totschlags verzögern sich die erwarteten Plädoyers weiter. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, in einem Streit um die Bezahlung von Bauleistungen einen Bauunternehmer ein Messer in den Bauch gestochen zu haben. Am Donnerstag stellte der Verteidiger des Angeklagten im Rostocker Landgericht erneut einen Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden Richter. Dieser habe hinter dem Rücken der Verteidigung eine DNA-Spezialistin geladen, die zu Beweismitteln aussagte. Die Verteidigung habe sich nicht ausreichend darauf vorbereiten können, so der Vorwurf. Ein psychiatrischer Gutachter hatte am Donnerstag eine Schuldunfähigkeit des Angeklagten ausgeschlossen, ebenso wie eine schwere Berauschung oder tiefgreifende Persönlichkeitsstörung zur Tatzeit. Allerdings habe er den Angeklagten nicht persönlich untersuchen können, da dieser sich einer Untersuchung verweigert habe. Der Gutachter habe auf alte Krankenakten zurückgreifen müssen. Die Verhandlung wird am 14. Dezember fortgesetzt.

Brandstiftung aufgeklärt: 41-Jähriger in Haft

Neubrandenburg (dpa/mv) - Die Polizei hat einen Brand in Neubrandenburg aufgeklärt, der im Oktober in einem Mehrfamilienhaus gelegt worden war, in dem auch syrische Flüchtlinge wohnten. In dem Zusammenhang wurde bereits Haftbefehl gegen einen 41 Jahre alten Neubrandenburger wegen schwerer Brandstiftung erlassen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Brandstiftung sei auf persönliche Motive zurückzuführen. Ein politischer Hintergrund wurde ausgeschlossen. Der 41-Jährige sei wegen ähnlicher Delikte bereits aufgefallen. Acht Menschen mussten gerettet werden, vier Menschen waren bei dem Feuer Anfang Oktober leicht verletzt worden, darunter drei Kinder. Dabei war Sperrmüll vor einer Wohnungstür im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses angezündet worden.

Glawe: Hospiz- und Palliativversorgung noch gesichert 

Schwerin (dpa/mv) - Hospizen und Palliativstationen für Schwerstkranke und Sterbende gibt es nach Ansicht von Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) in Mecklenburg-Vorpommern ausreichend. Der Bedarf wachse jedoch aufgrund der demografischen Entwicklung. Der Minister befürwortete daher am Donnerstag im Schweriner Landtag einen Antrag der Koalitionsfraktionen von SPD und CDU, die Bedarfsentwicklung durch ein wissenschaftliches Institut evaluieren zu lassen und das Ergebnis bis Ende 2017 vorzulegen, um einem Fachkräftemangel vorzubeugen.  Derzeit gibt es laut Glawe im Land elf Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung. 16 Krankenhäuser bieten stationäre Palliativversorgung an. Darüber hinaus gebe es acht stationäre Hospize und 21 ambulante Hospizdienste. Glawe sagte, die Versorgung mit Hospiz- und Palliativangeboten sollte im Zusammenhang mit den Strukturen der Gesundheitsversorgung insgesamt gesehen werden. Nur eine ineinandergreifende Behandlung und Betreuung könne bestmöglich zur Erleichterung der finalen Lebensphase beitragen. An solchen regionalen Netzwerken sollten neben den stationären Versorgungsformen wie Hospizen, Palliativstationen oder Pflegeheimen auch die ambulanten Versorgungsformen wie ambulante Hospizdienste, Pflegedienste oder Hausärzte beteiligt sein.   Glawe würdigte weiterhin die Ehrenamtlichen in der Hospiz- und Palliativarbeit, ohne die keine Bedingungen für ein würdevolles Sterben geschaffen werden könnten. Die Ehrenamtlichen unterstützten vor allem die Arbeit der 21 ambulanten Hospizdienste. Dort hätten im vorigen Jahr 581 Ehrenamtliche 731 Sterbende begleitet.  

Frau will Hund retten und springt in Wismar ins Hafenbecken

Rostock (dpa/mv) - Mit einem Sprung ins eisige Hafenbecken hat eine 26-Jährige in Wismar ihre bedingungslose Hundeliebe gezeigt, sich selbst aber in Lebensgefahr begeben. Ihr Hund war am Mittwoch beim Versuch, einen Vogel zu jagen, im Stadthafen ins Wasser gefallen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Kurzerhand sprang Frauchen in das fünf Grad kalte Wasser hinterher, kam dann aber die mehr als zwei Meter hohe Kaikante nicht mehr hoch. Auch Passanten gelang es nicht, die Hunderetterin an Land zu ziehen. Ein Boot der Wasserschutzpolizei nahm die unterkühlte und entkräftete Frau nebst Hund nach kurzer Zeit an Bord. «Wir können von derartigem Verhalten nur abraten und empfehlen, sich in solchen Situationen professionelle Hilfe von Tierrettungen der Feuerwehren oder der Polizei zu holen», warnt ein Sprecher.

Neue Förderdarlehen in MV für innovative Ernährungsprodukte

Schwerin (dpa/mv) - Veggie oder vegan: Die Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern unterstützt ab sofort die Markteinführung innovativer Ernährungs- und Landwirtschaftsprodukte aus dem Nordosten mit speziellen Darlehen. Für die sogenannten Erla-Darlehen stehen zunächst bis 2020 insgesamt 11,7 Millionen Euro aus EU-Mitteln und dem Landeshaushalt zur Verfügung, wie die Bürgschaftsbank am Donnerstag in Schwerin mitteilte. Für kleine und mittlere Unternehmen sei es oft schwer, ausreichend Geld zu erhalten, um alle Phasen der Produktentwicklung bis zur Positionierung am Markt abzudecken, hieß es. Einer Analyse der Bürgschaftsbank zufolge besteht bei der Markteinführung eines neuen Produktes ein durchschnittlicher Finanzierungsbedarf von 200 000 Euro je Unternehmen. Das ErLa-Darlehen sei ein Anreiz, das kreative Potenzial im Land zu stärken und Ideen in die Tat umzusetzen. Seit Beginn ihrer Geschäftstätigkeit 1991 hat die Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern nach eigenen Angaben für rund 7500 Vorhaben Bürgschaften und Garantien in Höhe von zusammen mehr als 1,5 Milliarden Euro übernommen.

Polizei sucht weiter nach Steinewerfer an Autobahn 20

Grischow (dpa/mv) - Die Polizei sucht in der Region Altentreptow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) weiter nach einem Steinewerfer. Die Fahndung sei bisher ohne Erfolg geblieben, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Neubrandenburg. Ein Unbekannter soll am Dienstagabend einen Mauerstein von einer Straßenbrücke bei Grischow auf die Autobahn 20 Lübeck-Stettin geworfen haben. Man ermittle wegen des Verdachts des versuchten Totschlages. Der Stein traf die Windschutzscheibe eines Kleintransporters, der auf der A20 Richtung Süden fuhr. Die Scheibe riss, ging aber nicht völlig kaputt. Der 24 Jahre alte Fahrer blieb körperlich unverletzt, erlitt aber einen Schock und musste medizinisch versorgt werden. Der Ziegelstein wurde später in Tatortnähe gefunden. Die Brücke der Kreisstraße 40 liegt rund einen Kilometer von Grischow als nächstem Dorf entfernt. 

Supermarktmitarbeitern lösen Großeinsatz aus

Schwerin (dpa/mv) - Mitarbeiter eines Supermarktes in Schwerin haben am Mittwochabend über Atemwegsreizungen geklagt und dadurch einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Eine Substanz in der Luft habe jedoch nicht festgestellt werden können, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Mitarbeiter hatten nach eigenen Angaben zunächst einen beißenden Geruch bemerkt. Daraufhin klagten sie über Hustenreiz und Beeinträchtigungen der Atemwege. Mit sieben Einsatzfahrzeugen rückte deshalb die Feuerwehr an und nahm spezielle Messungen vor. Dabei seien aber keine bekannten Substanzen festgestellt worden. Der Supermarkt wurde daraufhin durchlüftet. Die Mitarbeiter mussten nach Angaben der Polizei nicht medizinisch versorgt werden.

Rechtsmediziner untersuchen Tod von jungen Männern

Rostock (dpa/mv) - Die Staatsanwaltschaft in Rostock hat Rechtsmediziner eingeschaltet, die zwei ungeklärte Todesfälle von jungen Männern aufklären sollen. Hinweise auf Straftaten gebe es bisher aber nicht, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Am Mittwoch hatte eine Rostockerin ihren 25 Jahre alten Sohn leblos in dessen Wohnung im Stadtteil Lichtenhagen gefunden. Wie lange der Mann tot in der Wohnung lag, sei noch unklar. Zuvor hatte eine andere Mutter ihren 16 Jahre alten Sohn leblos in dessen Zimmer in der elterlichen Wohnung gefunden. Die Wohnung liegt im Stadtteil  Brinckmansdorf. Notärzte konnten in beiden Fällen nicht mehr helfen und nur noch den Tod feststellen. Wann mit einem Ergebnis der Obduktionen gerechnet wird, sei noch unklar. Die Stadtteile liegen mehrere Kilomeer voneinander entfernt: Lichtenhagen im Westen von Rostock, Brinckmannsdorf im Südosten der Hansestadt.

Nach Autobahn-Verfolgung laufen der Polizei zwei Diebe weg

Schwerin (dpa) - Ohne ihre gestohlenen Lastwagen sind zwei Männer der Polizei von einem Rastplatz der Autobahn 20 bei Rostock zu Fuß entkommen. Nach dem Diebstahl der Fahrzeuge am Mittwochabend in Schwerin verursachte einer der Männer in der Stadt einen Unfall mit einem Auto und floh, wie die Polizei berichtete. Daraufhin verfolgte ein Zeuge den Laster in seinem Wagen bis auf die Autobahn 14 Richtung Wismar und informierte die Polizei. Die Beamten entdeckten schließlich zwei gleich aussehende Lastwagen, die hintereinander fuhren. Die Fahrzeuge wurden, inzwischen auf der Autobahn 20 Richtung Rostock, auf einen Rastplatz eskortiert. In der Einfahrt bremsten die Lastwagenfahrer, stiegen aus und rannten weg. Obwohl die Polizei einen Hubschrauber einsetzte, konnten die Männer entkommen.

Supermarktmitarbeitern lösen Großeinsatz aus

Schwerin (dpa/mv) - Mitarbeiter eines Supermarktes in Schwerin haben am Mittwochabend über Atemwegsreizungen geklagt und dadurch einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Eine Substanz in der Luft habe jedoch nicht festgestellt werden können, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Mitarbeiter hatten nach eigenen Angaben zunächst einen beißenden Geruch bemerkt. Daraufhin klagten sie über Hustenreiz und Beeinträchtigungen der Atemwege. Mit sieben Einsatzfahrzeugen rückte deshalb die Feuerwehr an und nahm spezielle Messungen vor. Dabei seien aber keine bekannten Substanzen festgestellt worden. Der Supermarkt wurde daraufhin durchlüftet. Die Mitarbeiter mussten nach Angaben der Polizei nicht medizinisch versorgt werden.

Stadtvertreter beraten erneut über Millionen-Sparkonzept

Neubrandenburg (dpa/mv) - In Neubrandenburg droht heute Streit um ein Sparkonzept, dass der Stadt eine Millionenhilfe des Landes einbringen soll. Die Stadtvertreter beraten noch einmal über das Konzept, weil Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) Widerspruch gegen den Beschluss aus dem November eingelegt hat. Der Verwaltungsschef kritisiert unter anderem, dass die Abgeordneten die Sparkasse Neubrandenburg/Demmin zu einer Gewinnausschüttung von im Jahr 500 000 Euro verpflichtet und Beförderungsfristen für Beamte verlängert hätten. Dies und andere Festlegungen verstießen gegen rechtliche Vorgaben und gefährdeten so das Konzept insgesamt. Mit dem Programm will Neubrandenburg bis 2027 Altschulden in Höhe von 90,8 Millionen Euro abbauen. Es sieht auch den Verkauf von rund 1000 kommunalen Wohnungen vor. Die Stadt soll im Gegenzug bis 2020 eine «Konsolidierungshilfe» von 27 Millionen Euro vom Land bekommen. Solche Hilfe bekommt auch Schwerin. Neubrandenburg hat rund 65 000 Einwohnern und ist nach Rostock und Schwerin die drittgrößte Stadt im Nordosten.