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Nachrichten-Ticker aus Mecklenburg-Vorpommern

Brutaler Messerangriff: Amtsgericht erlässt Haftbefehl

Neubrandenburg (dpa/mv) - Nach dem brutalen Messerangriff eines 29-jährigen auf seine Ex-Freundin und deren Bekannten das Amtsgericht Neubrandenburg Haftbefehl erlassen. Das teilte ein Sprecher der Polizei am Sonntag mit. Dem Mann werden zweifacher versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Samstag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Opfer sollen inzwischen außer Lebensgefahr sein. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Verdächtige am Freitagabend vor Zeugen zunächst auf einen 31-jährigen Deutsch-Türken, einen Bekannten der Frau, eingestochen und ihn schwer am Hals verletzt. Dann habe der 29-Jährige seine Ex-Freundin attackiert und sie schwer am Rücken verletzt. Der Täter ergriff anschließend die Flucht. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen kurz danach bei einer Bekannten fest. Nach den bisherigen Ermittlungen handelt es sich um eine Beziehungstat. Die lebensgefährlich verletzte 38-jährige Deutsche aus Neubrandenburg und der tatverdächtige Türke seien bis 2017 ein Paar gewesen. Der 29-Jährige schweige bisher jedoch zu den Vorwürfen.

Radfahrer an Kreuzung von Lkw überrollt

Karow (dpa/mv) - Ein Radfahrer ist am Pfingstsonntag in Karow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) von einem Lkw überrollt und getötet worden. Beide Fahrzeuge warteten vor einer roten Ampel an der Kreuzung der B103 und B192, teilte die Polizei mit. Als der Lastwagen bei grün wieder anfuhr, erfasste er den Radfahrer und überrollte ihn. Der 57-Jährige erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen, der Fahrer des Lkw erlitt einen Schock. Die Kreuzung wurde über mehrere Stunden gesperrt; es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Bis September zusätzliche Polizisten für Urlaubsregion

Rostock (dpa/mv) - 202 zusätzliche Polizisten sollen in den Urlaubsregionen zwischen Ostseestrand und Mecklenburger Seenplatte bis Mitte September auf Streife gehen. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) eröffnete am Sonntag im Rahmen des Mecklenburg-Vorpommern-Tags in Rostock den Bäderdienst der Landespolizei offiziell. Er gehe bis zum 11. September. Die Beamten sollen Gästen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, Ruhestörungen und Diebstählen vorbeugen, Streit schlichten und bei Straftaten eingreifen. Den Angaben zufolge wird die Truppe aus 122 Beamten der Landespolizei und 80 Bereitschaftspolizisten zusammengestellt.

Abschluss des Mecklenburg-Vorpommern-Tags in Rostock

Rostock (dpa/mv) - Bei strahlendem Sonnenschein ist heute in Rostock der Mecklenburg-Vorpommern-Tag fortgesetzt worden. Noch einmal werden in den rund 100 Pagodenzelten Experten Rede und Antwort stehen. Zentraler Anlaufpunkt wird der Neue Markt mit der Hauptbühne und dem Bereich der Landesregierung sein. Dort hatten sich am Samstag die Minister versammelt und wurden von den Gästen befragt. Einer der Höhepunkte wird die Demonstration der Rettungshundestaffel auf dem Platz am Kanonsberg sein. Um 18.00 Uhr ist dann Schluss - und Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) wird den Staffelstab an den nächsten Ausrichter des Mecklenburg-Vorpommern-Tages übergeben.

Messerangriff: Staatsanwaltschaft erlässt Haftbefehl

Neubrandenburg (dpa/mv) - Nach dem brutalen Messerangriff eines 29-jährigen auf seine Ex-Freundin und deren Bekannten das Amtsgericht Neubrandenburg Haftbefehl erlassen. Das teilte ein Sprecher der Polizei mit. Dem Mann werden zweifacher versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Samstag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Opfer sollen inzwischen außer Lebensgefahr sein. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Verdächtige am Freitagabend vor Zeugen zunächst auf einen 31-jährigen Deutsch-Türken, einen Bekannten der Frau, eingestochen und ihn schwer am Hals verletzt. Dann habe der 29-Jährige seine Ex-Freundin attackiert und sie schwer am Rücken verletzt. Der Täter ergriff anschließend die Flucht. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen kurz danach bei einer Bekannten fest. Nach den bisherigen Ermittlungen handelt es sich um eine Beziehungstat. Die lebensgefährlich verletzte 38-jährige Deutsche aus Neubrandenburg und der tatverdächtige Türke seien bis 2017 ein Paar gewesen. Der 29-Jährige schweige bisher jedoch zu den Vorwürfen.

Auffahrunfall bei Fahrradtour: Zwei Männer verletzt

Sietow (dpa/mv) - Zwei Fahrradfahrer sind bei einem Unfall auf einem Radweg bei Sietow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) teils schwer verletzt worden. Die Männer seien am Samstagnachmittag zusammen mit neun weiteren Fahrern auf ihren Rennrädern die Landstraße 24 zwischen Röbel und Sietow entlanggefahren, teilte die Polizei mit. Nach einer Bachquerung übersah einer von ihnen eine leichte Biegung, woraufhin der 52-Jährige Bremer gegen ein Brückengeländer stieß. In der Folge fuhr sein 59 Jahre alter Hintermann auf ihn auf und stürzte ebenfalls zu Boden. Er wurde dabei leicht verletzt. Der 52-Jährige zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen im Rückenbereich zu. Ein Rettungshubschrauber flog ihn zur Behandlung ins Plauer Klinikum.

Nach schwerem Unfall: Vanessa Mai zurück in Rostock

Rostock (dpa/mv) - Schlagersängerin Vanessa Mai hat am Samstag in der Rostocker Stadthalle das vor rund vier Wochen kurzfristig abgesagte Konzert nachgeholt. Mai präsentierte sich vor etwa 2000 Besuchern zunächst in einem aufreizenden Outfit und begann das Konzert mit den Titeln «Nie wieder» und «Wachgeküsst». Im April hatte sich die 26-Jährige in Rostock bei Bühnenproben kurz vor dem Auftritt schwer am Rücken verletzt. Sie habe nicht mehr stehen oder sitzen können und litt unter Atemnot, berichtete die Sängerin nach der Verletzung. Sie habe dies als lehrreiche Erfahrung verbucht. Nach einer gut zweiwöchigen Pause hatte die gebürtige Baden-Württembergerin am 4. Mai im nordrhein-westfälischen Düren ihre Regenbogen-Tour wieder aufgenommen.

Mutter und Sohn streiten: Zwei Polizisten verletzt

Malchin (dpa/mv) - Zwei Polizisten sind bei einem Einsatz in Malchin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) gebissen und getreten worden. Die beiden 25 und 56 Jahre alten Beamten wollten am Samstagabend einen Streit zwischen einer Mutter und ihrem Sohn schlichten, wie die Polizei weiter mitteilte. Der 27-jährige Sohn ging auf die Polizisten los und verletzte sie so schwer, dass sie ins Krankenhaus kamen. Der Angreifer wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht.

Caffier eröffnet Bäderdienstsaison der Polizei

Rostock (dpa/mv) - In den Urlaubsregionen zwischen Ostseestrand und Mecklenburger Seenplatte gehen in den kommenden Monaten wieder zusätzliche Polizisten Streife. Dazu wird Innenminister Lorenz Caffier (CDU) heute im Rahmen des Mecklenburg-Vorpommern-Tags den Bäderdienst der Landespolizei offiziell eröffnen. Die Saison dauert bis zum 11. September. Die zusätzlichen Polizisten sollen Gästen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, Ruhestörungen und Diebstählen vorbeugen, Streit schlichten und bei Straftaten eingreifen.

Autofahrer nimmt Motorrad die Vorfahrt: Schwere Verletzungen

Nieden (dpa/mv) - Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 109 bei Nieden (Kreis Vorpommern-Greifswald) ist ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 65 Jahre alter Autofahrer am Samstagnachmittag in den Kreuzungsbereich der Bundesstraße eingefahren, ohne dabei auf den vorfahrtsberechtigten Gegenverkehr zu achten. So übersah er ein anfahrendes Motorrad und stieß seitlich mit diesem zusammen. Der 59 Jahre alte Fahrer der Maschine erlitt dabei schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein nahe gelegenes Krankenhaus.

Boot gekentert: Zwei junge Leute gerettet

Vipperow (dpa/mv) - Wassersportler haben zwei junge Leute aus dem Müritzarm bei Vipperow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) gerettet. Wie die Polizei weiter mitteilte, war das Boot des 19-Jährigen und seiner gleichaltrigen Begleiterin am Samstagabend gekentert. Bevor das kleine Boot unterging, ragte nur noch die Bugspitze aus dem Wasser. Die beiden 19-Jährigen blieben unverletzt.

Tag des Ostseeschweinswals: Ozeaneum informiert

Stralsund (dpa) - Am Internationalen Tag des Ostseeschweinswals informieren Walforscher des Stralsunder Meeresmuseums und Ozeaneums heute über ihre aktuellen Forschungsergebnisse und die Gefährdung der Tiere. Die in der zentralen Ostsee lebende Ostseeschweinswal-Population ist Ergebnissen des Forschungsprojektes Sambah zufolge nur knapp 500 Tiere stark. Sie unterscheidet sich räumlich und morphologisch von der in der westlichen Ostsee lebenden Beltsee-Population mit rund 30 000 Tieren. Fischer in Schleswig-Holstein und Dänemark haben neue akustische Warngeräte getestet, die an den Netzen befestigt werden. Die in Schleswig-Holstein entwickelten Geräte namens PAL (Porpoise Alert) senden Signale aus, die den Warnrufen von Schweinswalen ähneln, sagt der Fischereibiologe Christian von Dorrien vom Thünen-Institut für Ostseefischerei. Das Institut habe dort - wo das System zum Einsatz kam - eine Reduzierung der Beifänge um 70 Prozent festgestellt.

Bischof zum MV-Tag: Vielfalt besser als Abgrenzung

Rostock (dpa/mv) - Das in den vergangenen Wochen so wechselhafte Wetter hat es am Samstag zum Auftakt des zweitägigen Mecklenburg-Vorpommern-Tages richtig gut mit Rostock gemeint: Die Sonne schien den ganzen Tag und mehrere Zehntausend Menschen zogen durch die Innenstadt vom Neuen Markt über den Universitätsplatz zum Kröpeliner Tor und hinunter zum Stadthafen. In der Stadt waren knapp 100 Pagodenzelte aufgebaut, wo sich die Landesregierung, die Landkreise, Universität und Uniklinik, diverse Institute und viele Initiativen präsentierten. Der Universitätsplatz war zu einem großen Spielplatz umfunktioniert worden, auf der Hauptbühne war den ganzen Tag Programm. In dieser Atmosphäre hatte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) bei der Eröffnung leichtes Spiel, das «hochattraktive Land» als ein «Land zum Leben und Arbeiten» zu bezeichnen. Sie hob die sanierten Städte und Dörfer mit der traumhaften Natur ringsherum hervor. Gleichzeitig zeichne sich das Land durch sehr gute Bedingungen für Wirtschaft und Wissenschaft und durch eine große kulturelle Vielfalt aus. «Ich wünsche mir, dass diese gute Stimmung auf dem MV-Tag jeder von uns mitnimmt in den Alltag - fröhlich, sonnig, nach vorne gerichtet mit Zuversicht.» Zuvor hatte der Bischof der Nordkirche, Andreas von Maltzahn, die Menschen in MV zu einem stärkeren Miteinander aufgerufen. Mit Abgrenzung könne Verunsicherung nicht überwunden werden, sagte von Maltzahn in einer Andacht. Der Bischof in den Sprengeln Mecklenburg und Pommern bezog sich dabei auf das Motto der zweitägigen Veranstaltung «800 Jahre Rostock - Vielfalt entdecken im Land zum Leben!». Er träume von einem Land zum Leben, das seine Vielfalt nicht argwöhnisch beäugt, sondern als Reichtum versteht. «Ein Land, das seine Schätze freimütig teilt, weil es weiß: Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.» Deutlich sichtbar war das Bemühen der Veranstalter, den MV-Tag als größtes Bürgerfest für alle erlebbar zu machen. So gab es zum ersten Mal taktile Lagepläne mit einer Legende in Braille-Schrift und die Reden wurden simultan von einer Gebärden-Dolmetscherin übersetzt. Alle Minister der Landesregierung waren in Rostock und stellten sich den Fragen und Anregungen der Besucher. So berichtete Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU), dass am Stand mehr als 300 Broschüren «Das Betreuungsrecht» verteilt worden seinen. «Das Glücksrad ist der Zugang zum Gespräch.» Dauerbrenner war die geplante Personalaufstockung in der Landesjustiz, die von der Koalition beschlossen wurde und noch vom Landtag bestätigt werden muss. «Wir können hier mit Menschen sprechen, die wir sonst nicht erreichen», sagte der Chef der Landeszentrale für politische Bildung, Jochen Schmidt. Für den Landrat des Kreises Rostock, Sebastian Constien (SPD), war der MV-Tag in erster Linie eine Gelegenheit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. «Die Leute sind hier, um etwas zu erleben.» Es gehe aber wie bei den anderen Landkreisen darum, Eigenwerbung zu betreiben und damit letztlich auch den Tourismus zu fördern. Bis Sonntag gibt es in der ganzen Stadt unzählige Möglichkeiten, das Land, seine Regionen und Institutionen oder touristische Highlights kennenzulernen oder Unterhaltungsprogramme zu verfolgen. Zum alle zwei Jahre stattfindenden «MV-Tag» wurden fast 100 Ausstellungszelte und vier Bühnen aufgebaut.

Rostock: «Ship of Tolerance» im Stadthafen eingeweiht

Rostock (dpa/mv) - Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat im Rostocker Stadthafen das globale Kunstprojekt «Ship of Tolerance» eingeweiht. Mit dem Schiff sollen nach dem Willen des in den USA lebenden russischen Künstlerehepaars Ilja und Emilia Kabakov Menschen verschiedener Kontinente, Kulturen und Identitäten verbunden werden. Seit der Premiere in Venedig 2005 sind weltweit zehn gleiche Versionen gebaut worden. Es wird auf Betreiben der Kunsthalle Rostock erstmals in Deutschland gezeigt. Anlass ist der 800. Stadtgeburtstag. «158 kleine Segeltücher, individuell bemalt, zeigen uns heute die Richtung, in die wir alle segeln wollen: Weltoffenheit, Toleranz und Respekt», sagte Schwesig. «Das Leben in einer Gesellschaft wird dadurch bestimmt, wie jeder im Einzelnen, im privaten und beruflichen Bereich und im gesellschaftlichen und politischen Engagement sich bewegt und für welche Werte er steht.» Deshalb sei das «Ship of Tolerance» so wertvoll, weil es daran erinnere, dass jeder seinen Beitrag leisten kann, in einem friedlichen Land zu leben. Insgesamt sind in den vergangenen Wochen mehr als 800 Segeltücher entstanden, mehr als 3000 Rostocker, meist Kinder und Jugendliche, haben sich daran beteiligt. Emilia Kabakov lobte das «schöne Schiff, die schönen Zeichnungen und den schönen Liegeplatz» im Stadthafen. Am meisten freue sie die Botschaft der Kinder, dass sie sich um die Welt kümmern wollen. Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) sagte, dass die Stadt versuchen werde, das Projekt zehn Jahre lang zu erhalten. Jedes Jahr sollen in der ganzen Welt neue Bilder für das Schiff gemalt werden. Zuerst sollen die rund 20 Partnerstädte Rostocks gefragt werden.

Mitten hinein in Blaualgenblüte: IOW startet Segelexpedition

Warnemünde (dpa/mv) - Das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) hat am Samstag eine viermonatige Segelexpedition zur Erforschung der Blaualgenblüte begonnen. Dabei will der Meereschemiker Jens Müller auf der Acht-Meter-Yacht «Tina V» die Blütenereignisse nicht nur im Oberflächenwasser beobachten. Erstmals sollen die Bakterien auch in tieferen Wasserschichten untersucht werden, wie das IOW berichtete. Es gehe gleichzeitig darum, Kohlendioxid und andere Parameter zu messen, die bei Entstehung und weiterem Verlauf der Blaualgenblüten eine maßgebliche Rolle spielen. Durch Überdüngung und Sauerstoffnot bilden sich bei ruhigem Sommerwetter am Grund der tiefen Ostseebecken die Blaualgenblüten. Mit der Segelexpedition wolle das IOW die vielen vorhandenen Wissenslücken füllen. Dabei werde Müller von seinem Basishafen Herrvik auf der schwedischen Insel Gotland aus täglich unterwegs sein. Er könne sich kaum einen besseren Sommerarbeitsplatz vorstellen, sagte Müller. Die Auswertung der Daten erfolge ab Mitte September im IOW.

Mehr Blüten: Projekt von Bauern- und Imkerverband

Neubrandenburg (dpa/mv) - Der Imker- und der Bauernverband wollen den Bienen zuliebe in den Ortschaften Mecklenburg-Vorpommerns für mehr Blütenpracht sorgen. Zum ersten Weltbienentag am Sonntag kündigten sie an, gemeinsam mit dem Städte- und Gemeindetag mehr Blüten in die Siedlungen und auf ungenutzte Flächen zu bringen. Viele Landwirte haben dem Bauernverband zufolge ihre Bienenweideflächen in diesem Jahr auf 20 Hektar erweitert - entsprechend der Landesförderung. Der Landesimkerverband will Städte und Dörfer beim Anlegen von Bienenweiden unterstützen, vor allem bei der Auswahl von Saatgut. Der Naturschutzbund sieht das skeptisch. Der Insektenrückgang sei kein kleines Problem, das mit ein paar netten Aktionen hier und da gelöst werden könne. Um die Insekten zu retten, müsse die Agrarpolitik verändert werden.

Bischof von Maltzahn ruft zu mehr Miteinander auf

Rostock (dpa/mv) - Der Bischof der Nordkirche, Andreas von Maltzahn, hat die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zu einem stärkeren Miteinander aufgerufen. Es sei verständlich, dass sich Menschen nach einer Vergewisserung sehnen. Aber mit Abgrenzung könne Verunsicherung nicht überwunden werden, sagte von Maltzahn am Samstag in einer Andacht auf dem Neuen Markt in Rostock vor der offiziellen Eröffnung des MV-Tages. Der Bischof in den Sprengeln Mecklenburg und Pommern bezog sich dabei auf das Motto der zweitägigen Veranstaltung «800 Jahre Rostock - Vielfalt entdecken im Land zum Leben!». Er träume von einem Land zum Leben, das seine Vielfalt nicht argwöhnisch beäugt, sondern als Reichtum versteht. «Ein Land, das seine Schätze freimütig teilt, weil es weiß: "Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt".»

Probleme mit der Datensicherheit verzögern Kameraüberwachung

Schwerin (dpa/mv) - Die erste Kameraüberwachung eines öffentlichen Platzes in Mecklenburg-Vorpommern lässt wegen Problemen mit der Datensicherheit weiter auf sich warten. «Bei den Funktionstests musste festgestellt werden, dass die von der Polizei gestellten Anforderungen bezogen auf die Datensicherheit bisher nicht in vollem Umfang von der beauftragten Firma erfüllt werden», sagte Stefan Baudler vom Polizeipräsidium Rostock der Deutschen Presse-Agentur. Welcher Natur die Probleme sind, sagte er nicht. Die Firma sei aufgefordert worden, den Mangel zu beheben und die Anlage nachzubessern, damit die Bildüberwachung des Schweriner Marienplatzes endlich beginnen kann. Die acht Kameras waren bereits Ende Februar, Anfang März an Lichtmasten angebracht worden. Seither wird getestet. Anfang 2017 hatte die Schweriner Stadtvertretung beschlossen, den innerstädtischen Platz überwachen zu lassen. Anlass waren gewalttätige Auseinandersetzungen auf dem Platz und in der unmittelbaren Umgebung gewesen, an denen häufig auch Flüchtlinge beteiligt waren. Wiederholt gerieten ganze Gruppen aneinander, was Passanten und Geschäftsinhaber verunsicherte. Daraufhin hatte die Polizei zunächst ihre Präsenz massiv verstärkt. Dies gilt aber auf Dauer als zu teuer. Der Kamera-Einsatz ist zunächst als Modellprojekt auf sechs Monate beschränkt.

Brutale Messerattacke: Opfer außer Lebensgefahr

Neubrandenburg (dpa/mv) - Nach dem brutalen Messerangriff auf einen Mann und eine Frau in Neubrandenburg sind die beiden Opfer außer Lebensgefahr. Das teilte ein Sprecher der Polizei am frühen Samstagmorgen mit. Die Beiden waren am späten Freitagabend von einem 29 Jahre alten, türkischen Staatsbürger mit einem Messer attackiert worden. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Tatverdächtige zunächst auf einen 31-Jährigen Deutsch-Türken eingestochen und ihm so schwere Verletzungen im Halsbereich zugefügt. Der Verletzte habe daraufhin versucht, sich aus eigener Kraft in Sicherheit zu bringen, sei jedoch nach einigen Metern bewusstlos zusammengebrochen. Anschließend griff der 29-Jährige eine ihm bekannte, 38-jährige Deutsche an und fügte auch ihr durch einen Messerstich in den Rücken schwere Verletzungen zu. Der Tatverdächtige ergriff zu Fuß die Flucht, konnte jedoch wenig später festgenommen werden. Die genauen Hintergründe der Tat waren am Samstag zunächst noch unklar. Eine Beziehungstat könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, so ein Polizeisprecher. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen.

Rostocker Stadthafen: «Ship of Tolerance» wird eingeweiht

Rostock (dpa/mv) - Im Rostocker Stadthafen wird am Samstag (16.00 Uhr) das globale Kunstprojekt «Ship of Tolerance» eingeweiht. Dazu werden Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) erwartet. Initiatoren sind das in den USA lebende russische Künstlerehepaar Ilja und Emilia Kabakov. Mit dem Schiff wollen sie Menschen verschiedener Kontinente, Kulturen und Identitäten verbinden. Seit der Premiere in Venedig 2005 sind weltweit zehn gleiche Versionen gebaut worden. Am Bau des Rostocker Schiffes haben laut Kunsthallenchef Jörg-Uwe Neumann viele Kitas und Schulen mitgewirkt. Sie haben mehr als 800 Quadratmeter große Segelteile bemalt. Die Kunstwerke, die nicht für das riesige Segel benötigt werden, sollen den Plänen zufolge an mehreren Stellen der Stadt aufgehängt werden.