04. März 2021 – dpa

A20 bei Tribsees gesperrt: Verzögerungen möglich

Die Baustelle an der A20 bei Tribsees wird den Autofahrern noch mindestens bis Ende 2023 erhalten bleiben. Es könnte auch ein bisschen länger dauern.

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Die Arbeiten an der abgesackten Ostseeautobahn A 20 sind in vollem Gange, rechts rollt der Verkehr über die Behelfsbrücke. , Foto: Bernd Wüstneck/dpa/Archivbild

Tribsees (dpa/mv) - Die Corona-Pandemie geht auch an der A20-Baustelle bei Tribsees beim ehemaligen Autobahnloch nicht spurlos vorbei. Es komme zu gewissen Verzögerungen, die die Fertigstellung wahrscheinlich in das Jahr 2024 rutschen lassen, sagte eine Sprecherin der Autobahn GmbH am Donnerstag. Zuletzt war von einer Fertigstellung bis Ende 2023 die Rede gewesen.

Die A20 war im Herbst 2017 bei Tribsees abgesackt und eingebrochen. Es klaffte ein riesiges Loch. Seit Dezember 2018 rollt der Verkehr langsam über eine Behelfsbrücke. An dieser Brücke hatte sich vergangene Woche eine Abdeckung gelockert, die zunächst provisorisch gesichert wurde. Dazu wurde in diesem Bereich Tempo 10 ausgeschildert. Für die endgültige Sicherung wurde die Autobahn am Donnerstag voll gesperrt.

Die Sprecherin der Autobahn GmbH fügte hinzu, dass es bis Ende 2023 noch fast 34 Monate sind. «In denen kann alles Mögliche passieren, soviel im positiven, als auch im negativen Sinn.» Ob die A20 am 18.12.2023 oder vielleicht erst am 01.02.2024 ohne Einschränkung wieder nutzbar sei, hänge noch von vielen Faktoren ab.

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