31. Oktober 2026 – dpa
LSR plant Demo am 20. November
Für Samstag stehen bundesweit viele Proteste von jungen Leuten an. Sie sind unzufrieden mit dem Bildungssystem und fürchten eine unsichere Zukunft. Der Landesschülerrat macht eine klare Ansage.
Der Landesschülerrat Mecklenburg-Vorpommern hat sich mit Blick auf die Proteste von jungen Menschen für eine friedliche Protestkultur ausgesprochen. Die Proteste in Frankreich hätten ein großes Ausmaß an Gewalt angenommen, das nicht akzeptabel sei.
«Gewalt tolerieren wir nicht, laut sein schon!», teilte der Landesschülerrat mit. «Wir haben vollstes Verständnis dafür, dass junge Menschen auf die Straße gehen, um auf die Missstände im Bildungssystem aufmerksam zu machen», sagte Lina Range, Vorstandsmitglied des Landesschülerrates M-V, laut Mitteilung.
«Schülerinnen und Schüler dürfen und sollen protestieren. Jedoch haben jegliche Formen von Gewalt in unserer Gesellschaft keinen Platz.» Der Landesschülerrat selbst plane für den 20. November eine Kundgebung in Rostock. Die wichtigsten Forderungen des Landesschülerrates sind praxisorientierte Demokratiebildung in Schulen, modere Schulen und weniger Unterrichtsausfall sowie mehr Unterstützung der mentalen Gesundheit von Schülerinnen und Schülern.
Die «Gen Z regelt»-Initiative hat für Samstag in Deutschland zu Aktionen aufgerufen. Demonstriert werden soll für mehr Geld für das Schulsystem, konsequenten Klimaschutz, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten und gegen eine Wehrpflicht. In Rostock ist eine Demo mit rund 100 erwarteten Teilnehmenden geplant.