01. November 2026 – dpa

2. Fußball-Bundesliga

500. Zweitliga-Sieg für Fürth - Kiel-Frust nach Pokal-Coup

Die SpVgg Greuther Fürth braucht beim Jubiläums-Erfolg einen langen Anlauf. Erst spät trifft der Joker. Für Kiel gibt es in einem runden Spiel wenige Tage nach dem Pokal-Erfolg eine Enttäuschung.

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Es ging umkämpft zwischen Kiel und Fürth zur Sache.

Die SpVgg Greuther Fürth hat Holstein Kiel das Zweitliga-Jubiläum verdorben und selbst eine besondere Sieg-Marke erreicht. Durch einen späten Treffer von Joker Aaron Keller (87. Minute) bejubelten die Franken im Heimspiel vor 10.245 Zuschauern beim 1:0 (0:0) ihren 500. Erfolg in der 2. Fußball-Bundesliga. Im 400. Zweitliga-Spiel konnten die Kieler nach dem überraschenden Erfolg im DFB-Pokal gegen Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim dagegen nicht nachlegen. Viele große Torchancen gab es in dem umkämpften Spiel nicht, dafür war die Partie bis zum Schlusspfiff spannend.

Das Niveau der Partie entsprach weitestgehend dem der Tabellenplätze. Richtige Torchancen gab es vor der Pause keine. Die gefährlichste Fast-Möglichkeit war bezeichnend für die Offensivgefahr im ersten Durchgang. Kurz vor dem Seitenwechsel bediente Jannik Dehm bei einem Fürther Konter den durchgestarteten Omar Sillah. Doch beim ersten Ballkontakt rutschte dieser aus - es wurde doch nicht gefährlich.

Nach dem Seitenwechsel stieg die Torgefahr mit zunehmender Spieldauer an. Ein Schuss des Fürther Kapitäns Felix Klaus ging knapp über das Gäste-Tor (50.). Beim Kieler Abschluss von Adrian Kapralik parierte Florian Hellstern im Tor der Spielvereinigung glänzend (53.).

Waren die Fürther in der ersten Spielhälfte etwas besser, drängten nun vor allem die Kieler auf den ersten Treffer. Entweder fehlte die letzte Entschlossenheit im Abschluss oder Hellstern war zur Stelle. Als sich der Leihspieler des VfB Stuttgart einen groben Fehlpass erlaubte, konnte Kiel das nicht nutzen - Abseits.

Das Fürther Siegtor war dann eine Co-Produktion zweier Joker. Der zwei Minuten zuvor eingewechselte Dennis Srbeny spielte den Ball in den Lauf von Keller. Der nach gut einer Stunde gebrachte Mittelfeldspieler zog auf und davon und vollendete unhaltbar ins lange Eck.

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