16. August 2026 – dpa

Energiepreise

CDU MV verlangt Aussetzung von CO2-Preis

Die in Mecklenburg-Vorpommern wahlkämpfende Union findet die Energiepreise zu hoch. Die schwarz-rote Bundesregierung könnte sie sofort senken, meint CDU-Landeschef Peters.

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Die CDU fordert im Wahlkampf die Aussetzung des CO2-Preises, um Wirtschaft und Verbraucher in Deutschland zu entlasten. (Archivbild)

Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern hat eine sofortige Aussetzung des CO2-Preises gefordert. «Das Bundeskabinett hat beschlossen, den nationalen CO2-Preis auch 2027 in einem Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne zu halten und damit die nationale Regelung um ein Jahr zu verlängern», erklärte der CDU-Landesvorsitzende Daniel Peters. Damit bleibe die künstliche Verteuerung von Benzin, Diesel, Gas und Heizöl bestehen, obwohl Unternehmen und Verbraucher bereits unter hohen Energiekosten litten.

«Die CO2-Abgabe wurde beschlossen, als Energie noch vergleichsweise günstig war. Diese Zeit ist vorbei», erklärte der Spitzenkandidat seiner Partei zur Landtagswahl am 20. September nach Besuchen in mehreren Unternehmen. Peters betonte, ein voller Klima- und Transformationsfonds nütze niemandem, wenn Betriebe vorher an immer höheren Energiekosten zugrunde gingen.

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