30. Juli 2026 – dpa
Erst bestes Sommerwetter, dann Blitz, Donner und Sturm: So manch Freizeitsportler wurde im Nordosten kalt erwischt.
Wegen eines Gewitters samt Sturm sind am Abend in Mecklenburg-Vorpommern mehrere Wassersportler in Not geraten. Vier Paddler mit einem SUP-Board seien auf dem Schweriner See vom Wind abgetrieben worden, teilte die Polizei in Rostock mit. Alle erreichten schließlich noch selbst das Ufer - unverletzt.
Auf der Unterwarnow in Rostock war ein 22-Jähriger mit einem Boot gekentert. Auch er konnte sich selbst aus dem Wasser retten, wurde aber wegen Schürfwunden medizinisch betreut.
Auf dem Plauer See gerieten zwei Personen mit ihrem Ruderboot in Seenot, wie es weiter hieß. Sie klammerten sich an eine Boje. Beide konnten von der Feuerwehr gerettet werden. Verletzt waren sie nicht.
Auch an Land sorgte das Gewitter für mehrere Einsätze: Auf der B5 stürzte in Höhe Redefin ein Baum auf das Fahrzeug einer 52-Jährigen. Beide Insassen wurden leicht verletzt. In 30 Fällen gab es im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume oder auf die Straße gefallene Verkehrszeichen.
In Lübstorf brannte ein Feld, vermutlich wurde das Feuer durch einen Blitz ausgelöst. Die Feuerwehr konnte ihn schnell löschen.