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Liveticker Fall "Fabian"

kurz vor 15 Uhr wird der letzte Zeuge aus dem Zeugenstand entlassen die Staatsanwaltschaft fasst den Tag zusammen: Die Angeklagte habe laut Aussagen der Zeugen keinen Bezug zu Klein Upahl. Zudem habe es eine Vielzahl von Streitigkeiten zwischen Gina H. und Fabians Vater gegeben, unter anderem wegen Alkohol und Geld. Charakterlich ist die Angeklagte durch die Zeugin als aufbrausend beschrieben worden, insbesondere wenn sie ihren Willen nicht bekommen habe. Außerdem sei ausgesagt worden, dass die Angeklagte beim Auffinden der Leiche keine erkennbare Emotion gezeigt habe. Darüber hinaus sei von einer besonderen Faszination der Angeklagten für Feuer berichtet worden. Verteidiger Andreas Ohm habe dem entgegengehalten, dass es sich dabei weitgehend um Dorftratsch handele. Abschließend habe er erneut darauf hingewiesen, dass sich einige der geladenen Zeugen bereits vor ihrer Vernehmung als Zuhörer im Gerichtssaal aufgehalten hätten um 15:10 Uhr wird der 17. Verhandlungstag beendet. Weiter geht es am 07.07.2026
Kurz nach dem Auffinden der Leiche hat der Zeuge Kontakt mit Gina H. aufgenommen. Er habe falsche Infos an Gina H. weitergeleitet, um die Wahrheit herauszufinden. Immer wieder liest Holger Schütt Aussagen des Zeugen vor. Der Zeuge selbst widerspricht seinen Aussagen und ändert sie
der Zeuge habe ein freundschaftliches Verhältnis zu der Angeklagten und haben sich auf einem Reiterhof kennengelernt die Liebe zu Pferden hat Beide verbunden nach dem Selbstmordversuch der Angeklagten, im August 2025, hatten beide mehr Kontakt Richter Holger Schütt verliest Aussagen des Zeugen bei der Polizei der Zeuge könne sich an vieles nicht erinnern oder habe das so nicht gesagt
der Zeuge berichtet, dass seine Aussagen bei der Polizei zum Teil veröffentlich wurden dadurch sei er im Internet und auf Social Media als "Komplize" dargestellt worden. Der Zeuge beschreibt es als eine „Hexenjagd“ Holger Schütt appelliert den Zeugen daran die Wahrheit zu sagen denn der Zeuge will sich nach der Festnahme von Gina H. über den Fall Fabian nicht informiert haben - doch Schütt kündigt an, diverse Gespräche zwischen dem Zeugen und der Angeklagten zu haben
der Zeuge behauptet er wurde bedroht und habe Geld angeboten bekommen um belastende Aussagen gegen die Angeklagte zu machen. 5.000 Euro habe er von einer Freundin von Fabians Mutter angeboten bekommen er solle behaupten, dass Gina H. schlecht mit Tieren und Kinder umgehe und psychisch nicht normal sei deswegen wollte der Zeuge bei seiner Aussage die Öffentlichkeit ausschließen. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt Fabians Mutter lächelte bei diesen Aussagen. Sie wirkt, als würde sie Aussagen lächerlich finden
nach der Mittagspause geht der Prozess weiter jetzt ist der letzte Zeuge im Gerichtsaal
die Zeugin habe Gina H. Hilfe anbieten wollen, weil sie Mitleid mit ihr gehabt habe und davon ausgegangen sei, dass die Angeklagte unter den Ereignissen rund um Fabians Verschwinden und den Ermittlungen leide aus diesem Grund habe sie mit der Angeklagten telefoniert sie habe erwartet, dass Gina H. gebrochen und traurig wirke und Unterstützung benötige. Stattdessen habe die Angeklagte am Telefon auf sie fast schon frech gewirkt auf die Frage, wie es ihr nach dem Auffinden von Fabian gehe, habe Gina H. geantwortet, sie nerve vor allem das „Drumherum“, ihr Name sei „im Eimer“ und Fabian sei nicht so lieb gewesen, wie er in den Medien dargestellt werde. Außerdem habe sie behauptet, Fabian habe versucht, sie und Matthias auseinanderzubringen auch sei der Gottesdienst rund um Fabian, laut Gina H. nur ein "Aufriss" die Zeugin habe das Gespräch emotional nicht ausgehalten und den Kontakt zu Gina H. anschließend abgebrochen nach dem Telefonat hatte die Zeugin den Eindruck, dass das Auffinden der Leiche von Gina H kein Zufall gewesen sein
kurz nach 12 Uhr wird die dritte Zeugin entlassen jetzt kommt die vierte Zeugin in den Gerichtsaal sie kennt die Angeklagte, seitdem Gina H. 14 Jahre alt war
„Sie wirkte anders als sonst“ – das war das Gefühl der Nachbarin als Fabian verschwunden ist es hat so gewirkt, als wolle die Angeklagte kontrollieren, was in ihrer Umgebung passiert zum Zeitpunktes Verschwinden stand die Angeklagte mit einem Freund an der Feuertonne und habe gelacht – anders als sonst „Man kennt sie eher aggressiv.“ Feuer sei eine große Leidenschaft der Angeklagten: Sie habe oft Feuer gemacht und Sachen verbrannt – etwa Pferdedecken, nach dem Tod ihres Lieblingspferdes
Gina H. sei eine eine Person, die sich alles nimmt was sie will - so schildert die dritte Zeugin ihren Eindruck von Gina H. Auch bestätigt die Zeugin die Aussagen der anderen Zeugen, dass die Pferde von Gina H. sehr wichtig sind für die Angeklagte: „An erster Stelle stehe ihre Pferde...“ die Zeugin sagt, man könne mit Gina nicht sprechen - die Angeklagte flippe sofort auf und werde laut „Sie hat viel mit Fabian und ihrem Sohn geschimpft und gemeckert, so dass man es wirklich gehört, hat“, sagt sie. Auf sie habe die Angeklagte dabei oft überfordert gewirkt
„Wir haben nicht verstanden, warum er sich so von Gina behandeln ließ“ sagte die Zeugin zur Beziehung von Gina H. und Fabians Vater Jeden Sonntag hat es Streit gegeben. Es war immer sehr laut und es flogen Schimpfwörter Streitthemen: Arbeit, Geldsorgen, Familie
nach einer kurzen Pause wird die dritte Zeugin in den Zeugenstand gerufen auch die dritte Zeugin, kennt Gina H. seit der Kindheit und ist eine weitere Nachbarin
die zweite Zeugin, eine Nachbarin von Gina H., wird kurz nach 11 Uhr aus dem Gerichtssaal entlassen
Gina H. habe der Nachbarin geschildert, wie sie Fabians Leiche gefunden habe das Gespräch zwischen den beiden sei nicht mehr herzlich verlaufen. Auch habe sich das Verhältnis seitdem stark distanziert nach dem Auffinden der Leiche habe die Zeugin aufgrund ihres Bauchgefühls Gina H. verdächtigt. „Es war klar für mich“, sagte sie vor Gericht
als die Zeugin von Fabians Verschwinden erfuhr, lief ihr nach eigenen Angaben „ein kalter Schauer über den Rücken“ „Ich dachte sofort an Gina“, sagte die Zeugin. Sie habe befürchtet, dass die Angeklagte Fabian etwas angetan haben könnte, da Gina H. so verzweifelt von der Trennung war. „Nicht sowas Schlimmes wie jetzt hier“, fügt sie an die zweite Zeugin erzählt, sie sei im Winter oft in Klein Upahl unterwegs gewesen – spazieren und größere Gassi-runden mit dem Hund auf der Route lag auch der Fundort der Leiche, die von Gina H. als „Wildscheinkuhle“ bezeichnet, wurde so habe aber niemand dieses „Wasserloch“ bezeichnet auch habe die Zeugin Gina H. nicht in der Umgebung Klein Upahl gesehen
die zweite Zeugin kennt Gina H. bereits seitdem die Angeklagte ein Kind war im Sommer sei Fabian häufig bei der Angeklagten gewesen – etwa am Pferdestall oder auf dem Hof, wo die Kinder gemeinsam gespielt hätten der Zeugin sei kein auffällig schlechtes oder unangemessenes Verhalten der Angeklagten gegenüber den Kindern aufgefallen allerdings habe Gina H. ihr gesagt, dass Fabian nur noch kommen dürfe, wenn Matthias nicht anwesend sei
Fabian habe gesehen, wie Matthias Gina H. geschlagen haben soll.vom Suizidversuch der Angeklagten habe die Zeugin nur durch Hörensagen erfahren sie habe großes Mitleid mit Gina H. gehabt und sie umarmt und ihr geraten, sich Hilfe zu suchen
kurz nach 10 Uhr wird die erste Zeugin, die ehemalige Nachbarin der Angeklagten, aus dem Zeugenstand entlassen die zweite Zeugin ist jetzt vor Gericht: eine Nachbarin sie kennt Gina H. schon von klein auf
seit 2019 wohnt die Zeugin nicht mehr in Reimershagen die Zeugin beharrt darauf, zuletzt vor etwa vier Jahren Kontakt zu Gina H. gehabt zu haben.
Das steht jedoch im Widerspruch zu ihrer Aussage bei der polizeilichen Vernehmungnach ihren früheren Angaben gab es zwischenzeitlich immer wieder kurzen Kontakt – etwa über WhatsApp oder bei kurzen Gesprächen nachdem Richter Holger Schütt kritisch nachfragt, erzählt die Zeugin mehr zum Kontakt zur Angeklagten Bereits damals soll Gina H. Fabian häufig ausgeschimpft und ihn aufgefordert haben, weniger zu essen. Nach Aussage der Zeugin soll sie ihn häufiger kritisiert haben als ihren leiblichen Sohn nach Angaben der ehemaligen Nachbarin habe sich Gina H. mehr um ihre Pferde als um ihre Kinder gekümmert. Darüber sei es auch zu einem Streit zwischen den beiden gekommen ein weiteres Streitthema sei der Kontakt zu Fabians Vater gewesen laut der Zeugin habe Gina H. verlangt, dass sie den Kontakt zu Matthias abbricht, weil sie eifersüchtig gewesen sei
Verteidiger Andreas Ohm weist zu Beginn darauf hin, dass einige der geladenen Zeugen bereits im Gerichtssaal (als Gäste) anwesend waren erste Zeugin: eine ehemalige Nachbarin von Gina H.
Die Angeklagte hat Jörg M. am Abend des 14.10.25 angerufen, hat aber immer wieder geweint Sie sagte, dass sie mit Heike spazieren gewesen war und deren Hund habe Fabian gefunden. Sie sagte weiterhin: "Es war ein beschissener Zufall.“ Richter Holger Schütt fragt ob der Zeuge eine Beziehung mit Gina H. haben wollte. Dies verneinte der Zeuge Der Richter jedoch ist aufgrund der ihm vorliegenden Chat-Verläufe nicht völlig überzeugt Aus Chats geht weiter hervor, dass Gina H. massive Geldprobleme hatte Der Richter hält dem Zeugen eine Nachricht vom 13.10.2025 vor. Gina H. hatte ihm ein Spiegel-Selfie geschickt. Seine Antwort lautete: „Zum Verlieben.“ Der Zeuge bestreitet erneut, dass er eine Beziehung oder ähnliches wollte Nachdem der Richter immer wieder nachfragt und weitere Chatnachrichten anspricht, sagte der Zeuge: „Ich mochte sie, aber ich hatte keine anderen Ambitionen.“
Am 16.08.2025 hat Gina H. Tabletten genommen und aus dem Krankenhaus angerufen, ob der Zeuge sie abholen könnte, sagt Jörg M. er hat ein Notizbuch mitgebracht. Darin stehen wichtige Ereignisse und Gespräche mit Gina H. der letzten Jahre Für Gina H. waren ihre Pferde ihr Lebensinhalt, so der Zeuge
Gina H. such immer wieder Blickkontakt mit dem Vater von Fabian Zeuge kennt Gina H. von klein auf an Tochter des Zeugen nahm bei Gina H. Reitunterricht, dadurch sei der Kontakt intensiver geworden er habe versucht, Gina H. wegen ihrer psychischen Probleme zu unterstützen Jörg M. beschreibt das Gina H. unter einem „unterdurchschnittlichen Selbstwertgefühl“ leide und schnell überreagiere, weithin soll sie „sehr wenig Empathieempfinden“ haben. Warum hat der Zeuge der Angeklagten geholfen, will der Richter wissen, daraufhin antwortet Jörg M. sie habe ihm leid getan Zeuge kennt die Einnahmen der Angeklagten genau, so hatte sie laut ihm 700 Euro im Monat nach allen Abzügen zum Leben
hatte bisher keinen persönlichen Kontakt zur Angeklagten die Zeugin ist Projektleiterin in der Metallbaufirma in der auch Fabians Vater arbeitet sie beschreibt die Beziehung zwischen der Angeklagten und Fabians Vater als holprig, er stand ständig unter Kontrolle die Zeugin sagt aus, das Fabians Vater in der Firma nicht mal mehr "Guten Tag" sagt, die Situation im Unternehmen ist deshalb aktuell sehr belastend im Oktober hat die Zeugin noch bei der Suche von Fabian geholfen, am 14.10.25 um die Mittagszeit hat sie aus den Medien vom Auffinden der verbrannten Kinderleiche erfahren Fabians Vater hatte sein Handy der Zeugin ins Büro gebracht, er hatte damals die Vermutung das Gina H. auf seinem Handy eine Spy-Software installiert hat, als sie das heute vor Gericht aussagte, schüttelte Matthias R. wieder den Kopf in der letzten Reihe Gina H. hat Matthias R. ständig angerufen und wollte sogar, dass er kündigt
Gina H. hat vom 01.04.2025 bis 30.06.2025 im Reitsportgeschäft des Zeugen in Güstrow gearbeitet sie hat im Lager gearbeitet das Arbeitsverhältnis wurde beendet, weil Gina H. in flagranti von zwei Kollegen beim Diebstahl erwischt wurde im Rucksack der Angeklagten wurde jede Menge Pferdezubehör entdeckt
kennt Fabians Vater schon länger, wenn er in einer Beziehung ist meldet er sich kaum der Zeuge lernte Gina H. im August 2025 kennen, damals half Fabians Vater ihm dabei ein Tor zu reparieren später gab es noch ein Treffen an einem See richtig kennengelernt hat der Zeuge Gina H. erst am 19. August, sie hatte sich per Facebook gemeldet der Zeuge traf sich dann mit Gina H., da ging es hauptsächlich um die Beziehung zwischen ihr und Fabians Vater nachdem Gina H. sich immer wieder meldete, blockierte er sie bei WhatsApp und Facebook und brach den Kontakt ab mit Fabians Vater war der Zeuge in der Jugend sehr eng befreundet, später ließ das nach, während der Beziehung mit Gina H. meldete sich Fabians Vater gar nicht der Zeuge berichtet, dass Fabians Vater damals von Gina H. regelrecht abgekapselt wurde, sie überwachte ihren Freund regelrecht - als der Zeuge das vor Gericht erzählt, schüttelte Fabians Vater in der letzten Reihe im Zuschauerbereich den Kopf nach der Trennung von Gina H. wurde die Männerfreundschaft wieder enger Fabians Vater sprach gegenüber dem Zeugen damals von Eifersucht, Problemen in der Beziehung, von Kontrolle durch Gina H. der Zeuge berichtet, dass Gina H. auch nach der Trennung ständig bei Fabians Vater anrief auf die Frage des Richters: "Hat Fabians Vater, Herr R. ein Alkoholproblem?", sagte der Zeuge nach längerem Überlegen: "Ja" der Zeuge berichtet, dass Fabians Vater am 14.10.25 ihm gegenüber bereits der Verdacht geäußert hatte, dass Gina H. etwas mit Fabians Tod zu tun haben könnte die Männer sind dann gemeinsam am Abend des 14.10.25 zum Haus von Gina H. nach Reimershagen gefahren am Haus von Gina H. beschwerte sich Fabians Vater sehr emotional bei Polizisten, sie hätten ihren Job nicht vernünftig gemacht danach haben sich die Männer ab und zu nochmal getroffen und über die Ermittlungen gesprochen nach der Verhaftung von Gina H. war Fabians Vater weiter von ihrer Unschuld überzeugt, berichtet der Zeuge seit Februar haben die beiden Männer keinen Kontakt mehr
kennt Gina H. schon seit mindestens zehn Jahren betreut die fünf Pferde der Angeklagten bereits mehrere Jahre eine private Freundschaft gab es nicht die Zeugin berichtet, dass Gina H. im Netz und Status sehr offen ihre Probleme berichtet hat die Tierärztin berichtet über den Tod des Pferdes "Tiffy", sie hat ihre Hilfe für den Abtransport oder auch ein Tierkrematorium angeboten Gina H. hing sehr doll an "Tiffy" während die Angeklagte bei vielen anderen Zeugen fast nur auf den Boden schaute und teilnahmslos wirkte, hörte sie bei der Tierärztin aufmerksam zu Gina H. erhielt in fünf Jahren Rechnungen über gut 8.000 EUR für die Pferde, alle Rechnungen wurden pünktlich bezahlt, die Ärztin weiß aber nicht, wer die Rechnungen bezahlt hat es werden Nachrichten zwischen Gina H. und der Tierärztin von Tagen rund um den Tatzeitpunkt vorgespielt am 10.10.25 wirkte Gina H. recht verwirrt auf die Ärztin, auch dauerte es über eine Stunde bis sie eine Antwort bekam, normalerweise antwortete Gina H. innerhalb von wenigen Minuten als die Beiden damals über Fabian redeten, wirkte Gina H. sehr entspannt, es war für die Ärztin eine befremdliche Situation Gina H. wirkte emotionslos und wenig besorgt die Tierärztin fragte am 12.10.25 nochmal nach, ob es was Neues zu Fabian gibt, Gina H antwortete ´: "Leider, leider noch nicht." die Zeugin wurde am 14.10.25 von ihrem Mann über das Auffinden einer verbrannten Kinderleiche bei Klein Upahl informiert, er hatte das in den Nachrichten gehört Gina H. hatte Anfang November einen Spruch in ihrem Status: "Manchen Menschen musst du deine schlechte Seite zeigen, damit sie einfach mal realisieren, wie nett du eigentlich die ganze Zeit zu ihnen warst!", das war für die Tierärztin merkwürdig die Zeugin hinterfragte schon damals, was Gina H. dort an dem Tümpel zu suchen hatte die Tierärztin berichtet, das die Angeklagte beim Tod des Pferdes "Tiffy" total aufgelöst war, als es um den toten Fabian ging überhaupt nicht Fabians Vater kümmert sich jetzt um die fünf Pferde der Angeklagten, er fährt jeden Morgen und Abend nach Reimershagen, berichtet die Tierärztin
sie hat im Januar etwa eine halbe Stunde in der JVA Bützow gesprochen und trägt ihren Bericht vor es ging um die Entwicklung der Angeklagten, Verhältnis zur Mutter die Angeklagte sagte damals: "Meine Mutter hat die Männer häufiger gewechselt als die Schlüpfer." Gina H. hat einen Hauptschulabschluss gemacht, sie wurde wohl oft gemobbt in der Schule sie hat eine Lehre als Lackiererin begonnen, die nach einer angezeigten Vergewaltigung aber dann abgebrochen in der Beziehung mit einem polnischen Partner spielte häusliche Gewalt immer wieder eine große Rolle, der Mann soll sie mit Füßen getreten haben, selbst als sie schwanger von ihm war die Gerichtshelferin beschreibt, dass Gina H. ein sehr enges Verhältnis zu ihren Tieren hatte Tiere waren ihr einziger Halt, selbst in der Kinderheit zum Tatvorwurf sagte Gina H: "Ich soll etwas getan haben, was ich nicht getan habe!" in der Beziehung mit Fabians Vater gab es immer wieder Streit um das Thema "Alkohol" in dem Gespräch sprach Gina H. von Suzidgedanken und einer Borderlinestörung die Gerichtshelferin war davon beeindruckt, als Gina H. davon sprach, dass sie keine Mutter mehr ist, weil ihr das Sorgerecht entzogen wurde als es um Fabian ging, zeigte die Angeklagte keine Trauer oder Betroffenheit
heute sind insgesamt acht Zeugen geladen das Gericht will sich vorrangig ein Bild vom persönlichen Umfeld der Angeklagten machen der Vater von Fabian sitzt heute zum ersten Mal als Besucher im Gerichtssaal, bisher war er nur an zwei Verhandlungstagen als Zeuge dabei
Um 13:30 Uhr wird der 15. Prozesstag beendet Wichtigste Erkenntnis für Staatsanwalt Oliver Schley: Das Ergebnis der Profiler Demnach habe die verantwortliche Person gezielt die Tat begangen, den Ort bewusst ausgewählt und ein persönliches Motiv gehabt
Zum Ende des Verhandlungstages werden mehrere Sprachnachrichten abgespielt Sie geben weitere Einblicke in die Beziehung zwischen der Angeklagten und Fabians Vater, Matthias Sie spricht über ihre Schicksalsschläge und Verlustängste - sie habe Angst Matthias R. zu verlieren Gina H. schimpft und hört sich aufgewühlt an Geld ist bei den beiden ein häufiges Streitthema
der Kripo-Beamte hat nach der Leichen-Fundmeldung mit der Angeklagten telefoniert ähnlich wie sein Kollege wirkte Gina H. "aufgeregt, aber gefasst"
Gina H. sagte am Telefon „Ich glaube, ich habe ihn gefunden.“ Sie wirkte aufgeregt, nicht schockiert die Wörter "Leiche" und "Wildschweinkuhle" sind dem Beamten besonders in Erinnerung geblieben. nach dem kurzen Telefonat leitete der Beamte die Information sofort weiter an die Kriminalpolizei.
der Profiler beschreibt, dass verschiedene Varianten für die Stichverletzungen getestet wurden der Junge wurde als gezieltes Opfer gewählt der Mord musste schnell ausgeführt werden der Profiler ist sich sicher, dass ein Mann, aber auch eine Frau so eine Tat begehen können es gibt nur sehr wenige Fälle, dass eine Täterschaft einen Menschen tötet und danach verbrennt dadurch das Hände und Gesicht teils nicht verbrannt waren, spricht einiges dafür, dass Opfer und Täterschaft sich kannten
insgesamt haben sieben Personen an der Analyse gearbeitet der Profiler spricht von einer geplanten Tötung der Täter oder die Täterin hat die besonderen Umstände des Opfers in Erfahrung gebracht und es ausgenutzt es werden wieder Fotos von Fabian gezeigt, die Mutter verlässt den Gerichtssaal der Profiler beschreibt wie Gina H. mit Fabian Kontakt aufgenommen hat. 1. Möglichkeit: An der Tür klingeln. 2. Möglichkeit: Kontakt über Online-Spiele es gab übereinstimmende Aussagen, dass Fabian ein "Schisser" war und wohl nur mit einer ihm vertrauten Personen mitgegangen wäre ein zufälliger Sexualstraftäter wird ausgeschlossen das Zeitfenster für die Tat lag bei unter drei Stunden die Täterschaft dürfte den Tatort gekannt haben Fabian wurde wohl von hinten im Stehen oder liegend erstochen, das Kind war arglos und nach kräftigen Stichen in den Brustkorb schnell handlungsunfähig in der Bewertung der Tatsituation spricht der Gutachter von einem gezielten Opfer bei der Motivdiagnostik wurden folgende Aspekte ausgeschlossen: Sexualdelikt, Bereicherung, Verdeckung, Gruppendynamik, Zerstörungsmotiv, unklare Motivlage als Motiv liegt ein persönliches Motiv (Beziehungstat) vor ein Indiz für eine Beziehung war, dass der Körper nicht komplett verbrannt war es wurde kein Täterprofil erstellt, weil bereits eine Person in U-Haft saß der Profiler ist sich in folgenden Punkten sicher: Tat war durch eine Person leistbar, es gab eine direkte Beziehung, Täterschaft kommt aus der Region, kannte den Ort, hatte an diesem Tag Zeit und führte ein KFZ
Polizist befragte u.a. Fabians Vater und auch Christian D. und Olaf K. (das sind die beiden Bekannten, denen Gina H. den Fundort von Fabians Leiche VORHER gezeigt hatte) Gina H. soll sich einen Tag vor Fabians verschwinden in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben Laut dem Polizisten schrieb sie selbst in dieser Verfassung weiter liebevolle Nachrichten an Fabians Vater Auf dem möglichen Tatmesser konnten keinerlei Fingerabdrücke oder DNA-Spuren gefunden werden Letzter Zeuge wird entlassen Laut Anwalt von Gina H. haben die heutigen Zeugen "keine besondere Aussagekraft" Die Verteidigung von Gina H. kritisiert und hinterfragt die Polizeiarbeit
Laut der Polizistin hat Christian D. viele Nachrichten und Bilder vom Handy gelöscht, da er Angst hatte, dass seine Frau von seinem Kontakt mit Gina H. erfährt Noch immer gehen die Ermittler davon aus, dass die Angeklagte allein gehandelt hat Weil Fabian oft zu viel gegessen hatte, bekam er von der Angeklagten oft Ärger
sie wurde in die Mordkommission mit eingebunden, eigentlich ermittelt die 58-jährige Polizistin im Bereich Wirtschaft ermittelte im Umfeld von Fabian die Zeugin berichtet über eine Vernehmung mit dem Zeugen Christian D., einem Freund der Angeklagte die Zeugin berichtet dann über weitere Vernehmungen mit Christian D.., es ging um die Suche, die Tage vom 10.10.25 bis 13.10.25 die Polizistin beschrieb dann, was der damalige Zeuge in der Vernehmung zum Auffinden der Leiche sagte die Vernehmung dauerte damals 10 Stunden was der Zeuge Christian D. genau ausgesagt hat, könnt ihr im Liveticker vom 12.06.2026 nachlesen die Polizistin berichtet, dass es weitere Vernehmungen gab, weil es Widersprüche gab oder andere Ermittlungsergebnisse
vor allem ging es darum, das Gina H. bereits ab 16.10.2025 bei der Polizei als Verdächtige geführt wurde am 05.11.2025 in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" sprachen die Ermittler noch sehr wage über den aktuellen Stand an dem Tag wurde bereits der Haftbefehl ausgestellt, einen Tag später wurde dieser vollstreckt
Christian D. hatte zwei Handys, er hatte nach dem Fund der Leiche mit Gina H. gebrochen von Olaf K., dem Nachbarn wurde ein Handy abgehört, er wollte Sex, hat Alibi mit Gina H. abgesprochen es ging um Grillanzünder, ein verschwundenes Messer, Gina H. hat ihm damals gesagt, er soll im Karton gucken der Polizist hat ausgesagt, das Messer könnte in seinen Augen die Tatwaffe gewesen sein, es ist aber nicht beweisbar Gina H. hat irgendwann mitbekommen, dass sie abgehört wird in den Telefonaten mit Fabians Vater ging es oft um Alkohol es wird ein Telefonat vom 16.10.25 von Gina H. mit Fabians Vater vorgespielt, sie spricht von Vorverurteilung, jagt durch die Medien, Verleumdungen, Spuren im Auto und einem Zufallsfund der Leiche Matthias R. entschuldigte sich mehrfach während des Telefonats, der Ermittler beschrieb ihn als "unterwürfig" Gina H. beschrieb ihre Situation damals als Alptraum als es in dem Telefonat, das vorgespielt wurde, um Sex zwischen den Beiden ging, zeigte Gina H. heute erstmals Reaktionen im Gerichtssaal, sie lächelte, hielt die Hand vor das Gesicht und schüttelte den Kopf in dem abgehörten Telefonat beschreibt Gina H. sich als diejenige, die dafür gesorgt hat, dass der Vater Gewissheit hat sie hat ihm am Telefon aber eine andere Auffindegeschichte erzählt als der Polizei
er war Leiter der Ermittlungen in der Mordkommission hat viele Zeugen vernommen, Zeitdiagramme erstellt und die Telefonüberwachung mit ausgewertet die Telefonüberwachung wurde bei vier Personen aus dem Umfeld von Gina H. gleich nach dem Auffinden von Fabians Leiche gestartet der Polizist hat mit einem Kollegen Gina H. in der Nacht vom 14. zum 15.10.25 nach einer ersten Vernehmung (90 Seiten) nach Reimershagen gebracht es gab Gespräche mit Gina H., es ging um Pferde, Finanzen, den Ex-Freund, das sie ihr Auto nicht gereinigt hat und man deshalb Spuren finden würde während der Fahrt hat Fabians Vater bei Gina H. angerufen, der Polizist hat ihn auf Wunsch dann gebeten aufzulegen Gina H. war genervt von Anrufen des betrunkenen Vaters, er hatte ihr Vorwürfe gemacht und sie verdächtigt als sie zu Hause waren, hat Gina H. freiwillig die Sachen übergeben, die sie an dem Tag trug der Polizist berichtet, dass ein Bekannter von Gina H. immer wieder falsche Sachen erzählt hat, so z.B. das Waldwege durch Wildkameras überwacht werden, das war nicht so (das Telefonat vom 18.10.25 wird vorgespielt)
das Telefonat wurde am 20.10.2025 mitgeschnitten Gina H. beschwert sich, weil Heike M. bei der Polizei ausgesagt hat und alle mit reingezogen hat Gina H. spricht von Spießrutenlauf, Jagd durch die Medien und Vorverurteilungen sie macht ihrer besten Freundin immer wieder Vorwürfe
so konnte sich der Zeuge daran erinnern, dass Gina H. Stiefel trug der Polizist widersprach der Aussage der Zeugin vom 13. Verhandlungstag, nach seiner Darstellung sei Gina H. bei der Aufforderung, ihr Handy abzugeben, nicht ausgerastet; es habe lediglich Diskussionen gegeben der Polizist berichtet über eine Situation die für Aufheiterung sorgte, als er damals die Standheizung eingeschaltet hat, qualmte der Sprinter ordentlich, das sorgte für Gelächter
er berichtet über Suchmaßnahmen am 14.10.2025 in Güstrow und dem Umland er und seine Kollegen wurden dann am Vormittag nach Klein Upahl verlegt der Zeuge befand sich dann in der Nähe der Zeugin Heike M. und der Angeklagten der Polizist berichtet, dass die Zeugin sehr aufgelöst war die Angeklagte sagte ihm damals: "sie könne nicht weinen, sie hat in den vergangenen Tagen schon viel geweint" Gina H. berichtete, dass sie die Ziehmutter von Fabian sein, sie hatte eine Beziehung mit dem Vater die Angeklagte und die Zeugin Heike M. setzten sich dann in den Mannschaftstransporter der Polizei der Zeuge berichtet von einer befremdlichen Situation, als Gina H. sich fragte, wer einem Kind so etwas antun und die Leiche an der Schweinekuhle ablegen könne später kam dann noch ein Seelsorger hinzu, er hat aber keinen Zugang zu den beiden Frauen gefunden der Polizist wurde von Gina H. mehrfach gefragt: "Warum gucken die Polizisten alle so böse?" die Kriminalpolizei wollte dann die Handys der beiden Frauen haben, Gina H. lehnte das zuerst ab, dann übergaben sie die Telefone aber doch Gina H. wurde ein erstes Mal in dem Polizeitransporter befragt der Polizist berichtet, dass nach einiger Zeit die Stimmung im Keller war Gina H. wurde dann als Zeugin von der Kripo mitgenommen die Zeugin Heike M. war dann gegenüber dem Polizisten sehr emotional Heike M. vertraute dann dem Polizisten etwas an, sie erzählte dann von dem Anruf von Gina H. als sie berichtete, dass Gina H. die Leiche mit zwei Männern gefunden hat die Zeugin bestand dann darauf, eine Aussage bei der Kripo zu machen, sie hatte befürchtet, dass sie als Alibi benutzt wurde
das Interesse bei den Besuchern ist auch heute wieder groß, es gibt aber noch freie Plätze eine Polizistin und drei Polizisten werden heute aussagen die Einlassungserklärung der Angeklagten wurde verschoben, da bereits viele Zeugen geladen sind und sich die Termine eingeplant haben als neue Termine wurden der 07. August oder der 24. August vorgeschlagen
derjenige oder diejenige der die Tat begangen hat, hat speziell diesen Ort für die Ablage ausgesucht warum sollte die Angeklagte das Kind da finden Gina H. war doch erleichtert, dass die Zeugin mit der Polizei geredet hat
es war eine sehr ehrliche und emotionale Zeugin ein wichtiger Punkt war der Auffindetag, die Zeugin hat sehr gut aufgeführt wie nah ihr der Tag gegangenen ist es war ein Plan, es muss erledigt werden, so schilderte die Zeugin den Tag
der Staatsanwaltschaft berichtetet die Zeugin, dass Gina H. immer ihr Handy nutzte, es war nie aus bei Streit zwischen Zeugin und Gina H. gab es meist Kompromisse die Pferde standen mit dem Hund an erster Stelle, der Sohn von Gina H. kam erst danach
Heike M. wollte mit Gina H. nichts mehr zu tun haben die Angeklagte war wohl erleichtert, dass sich die Zeugin bei der Polizei geäußert hat dann gab es keinen Kontakt mehr
die Zeugin bittet den Richter darum, dass keine Bilder gezeigt werden Heike M. beschreibt den Acker als glitschig, deshalb ist sie nicht mit runter Gina H. war mit den Hunden etwa 2-3 Minuten am Tümpel, allerdings für die Zeugin durch einen Busch verdeckt die Angeklagte kam dann wieder zurück und sagte: "Er sieht noch schlimmer aus.", sie war stolz, dass der Hund am Tümpel gepullert hat vorher wollte sie die Polizei nicht anrufen, denn sie wollte erst Spuren hinterlassen, berichtet die Zeugin Gina H. und die Zeugin sind dann ein Stück zusammen gegangen, Gina H. wirkte so kalt und hat dann die Polizei gerufen die Beiden sind dann mit dem Auto zur Hauptstraße und haben auf die Polizei gewartet der Richter liest aus der ersten Vernehmung vor, was die Angeklagte kurz nach dem Auffinden zu Heike M. sagte die Zeugin bricht wieder in Tränen aus als die Beiden auf die Polizei gewartet haben, hat Gina H. am Handy gespielt und zeigte keine Reaktionen, der Zeugin kam die Situation vor wie im Film dann kam die Polizei, Gina H. ist vorweg gefahren in Richtung Tümpel, die Polizei hinterher die Zeugin hat sich dann mit den Polizisten unterhalten, sie hat ihr Schweigen komplett gebrochen Gina H. wollte der Polizei nicht ihr Telefon geben, diese Reaktion, dieses Austicken konnte die Zeugin nicht verstehen die Zeugin leidet noch heute unter den Erlebnissen, sie kann nicht verstehen, warum sie da reingezogen wurde am Fundort äußerte Gina H., die Mutter von Fabian ist doch selbst schuld, schließlich ist Fabian oft allein Gina H. wurde von der Polizei aufs Revier gebracht die Polizei wollte die Zeugin damals dann nach Hause fahren, das lehnte Heike M. ab, sie wollte rein Tisch machen, mitteilen das Gina H. gelogen hat z.B. die Geschichte mit den Hunden
Gina H. rief morgens bei der Zeugin an und sagte: "Wir haben ihn gefunden, tot." unter Tränen berichtet die Zeugin, was Gina H. erzählte es ging um die Nacht an denen die Angeklagte mit den beiden ersten "Tümpelzeugen" am Fundort der Leiche waren die Zeugin berichtet, das Gina H. einen Plan hatte, was sie der Polizei erzählen wollte Heike M. wollte unbedingt zum Fundort, um die Polizei zu informieren unter Tränen sagte sie dem Gericht: "Ich wollte das Fabian gefunden wird." Gina H. und die Zeugin sind dann am 14.10.2025 zum Fundort der Leiche Gina H. hat die Hunde genommen und ist zum Tümpel runter die Zeugin bricht im Gerichtssaal in Tränen zusammen - die Verhandlung wird unterbrochen
die Zeugin hat von Gina H. erfahren, dass Fabian vermisst wurde und die Suchanzeige geteilt unter Tränen berichtet die Dreifachmutter, sie hat gehofft, dass Fabian irgendwo gefunden wird Heike M. und Gina H. waren an diesem Wochenende zusammen, für die Zeugin war komisch, dass ihre Hunde im Auto der Angeklagten nur hinten rein durften, sonst war es anders am Abend des 13.10.2025 sagte Gina H. in einem Telefonat: "Ich geh heute Abend nochmal los. Ich habe das Gefühl, dass Fabian nicht mehr lebt."
sie kennt die Angeklagte seit mehreren Jahren, sie waren Nachbarn in Krakow am See der Kontakt wurde intensiver, die Hunde freundeten sich an die Zeugin mag auch Pferde, sie sagte: "Wer Pferdenarr ist, bleibt Pferdenarr", dabei kamen ihr fast die Tränen es war ein gutes Nachbarschaftsverhältnis zwischen Gina H. und Heike M. im September 2025 ist Gina H. plötzlich ausgezogen auch nach dem Auszug war der Kontakt zuerst intensiv, es gab Spaziergänge in Reimershagen die Zeugin beschreibt die Beziehung von Gina H. und Fabians Vater von harmonisch bis Eskalation unter Tränen erzählt die Nachbarin von Begegnungen mit Fabian, sie sagte weinend:" Er hat so gestrahlt!" der Zeugin fällt es sehr schwer über Fabian zu reden die Nachbarin hatte das Gefühl, dass Fabian für Gina H. eine Last war die Zeugin beschreibt den Sohn von Gina H. als schlauer als die Mutter die Angeklagte schaut teilnahmslos auf den Boden der Sohn von Gina H. soll bei Streit immer wieder geschrien haben: "schlag Mama nicht wieder"-berichtet die ehemalige Nachbarin Gina H. zeigt erstmalig Reaktionen, als die Zeugin über ihre Pferde erzählt, lächelt sie die Zeugin beschreibt die Angeklagte als sehr eifersüchtig
die beste Freundin von Fabians Mutter darf zum ersten Mal als Besucherin in den Gerichtssaal die Beweisanträge der Verteidigung, weitere Kleidungsstücke zu untersuchen, wurden abgelehnt
eine Freundin der Angeklagten, die Beiden hatten den Fund der Leiche am 14.10.2025 der Polizei gemeldet drei Polizisten werden zu ihren Wahrnehmungen zur Auffindesituation von Fabians Leiche befragt auch heute ist der Besucherandrang sehr groß, alle 150 Plätze sind besetzt
Für Staatsanwalt Harald Nowack gilt die Alibi-Absprache als wichtigste Erkenntnis des Prozesstages Gina H. tätigte bereits Absprachen zum Zeitpunkt, als noch nicht bekannt wart, dass Fabian tot ist Auch neue Erkenntnisse zum Campingmesser seien laut Nowack ein Gewinn (das Messer war zwischenzeitlich nicht im Karton des Zeugen, erst später lag es wieder darin) offen bleibt die Frage, warum Fabian am Tümpel war
in der weiteren Befragung packt der Zeuge weiter pikante Details über die Angeklagte aus Gina H. stellte sich gerne selbst in den Mittelpunkt sie habe schwarz verdientes Geld von Fabians Vater für ihren Lebensunterhalt bekommen (1.300 Euro im Monat) außerdem soll die Angeklagte mit einem anderen Mann vor einigen Jahren Pferdesattel geklaut haben Gina H. gab sich als Pferdefreundin, doch Olaf K. sagt vor Gericht, dass sie sehr grob mit den Tieren umgegangen ist, wenn etwas nicht so klappte, wie sie wollte auch laute Streits bekam der Nachbar mit - zwischen Gina H. und Fabians Vater & zwischen Gina H. und ihrem eigenen Sohn Gina H. wollte nicht, dass sich das Verhältnis von Fabian und seinem Vater wieder bessert Nach vielen Stunden wird Olaf K. unvereidigt als Zeuge entlassen
die Angeklagte hat dem Zeugen am 15.10.25 ein Paar Turnschuhe gebracht; dem Zeugen werden bei Gericht mehrere Schuh-Paare präsentiert, er hat die betreffenden Schuhe nicht eindeutig identifiziert er soll die gereinigten Schuhe verstecken, damit sie nicht bei ihr gefunden werden, schließlich habe sie die Schuhe in der Nacht beim Auffinden der Leiche getragen am 17.10.25 kam sie mit weiteren Turnschuhen, die der Zeuge verstecken sollte in einem weiteren Telefonat zwischen Gina H. und Olaf K., das mitgeschnitten wurde, wurde erstmals nicht wie bisher von einem Spaziergang, sondern vom geplanten Besuch eines Tierheilers gesprochen in den Gesprächen hat die Angeklagte immer wieder Angst gezeigt, dass ihr was angehängt wird der Zeuge sagt auch aus, dass er ein Messer vermisst habe; plötzlich tauchte es wieder in einer Werkzeugkiste auf; Olaf K. war sich sicher, dass es vorher nicht in der Kiste war das Messer wurde zweimal auf DNA-Spuren untersucht, es wurde nichts gefunden; der Zeuge daraufhin im Gerichtssaal: "Gott sei Dank!" in einem weiteren Telefonat, das am 04.11.2025 abgehört wurde, ging es darum, wer was mit dem Mord zu tun haben könnte, auch über Fabians Mutter wird gesprochen, es ging um mögliche Anschuldigungen gegen Gina H. und, dass die Polizei die Beiden gegeneinander ausspielen will
dem Zeugen werden Fotos der verbrannten Leiche gezeigt; Gina H. schaut nach unten der Zeuge hat den Fundort der Leiche anders in Erinnerung, als auf den Bildern zu sehen ist es wird eine Sprachnachricht vorgespielt, in der es darum geht, dass Olaf K. der Angeklagten für den Tattag (Freitag, 10.10.25) ein Alibi angeboten hat der Zeuge berichtet auch, Gina H. habe ihm erzählt, dass sie am 10.10.25 mit ihrem Hund spazieren war seit 16.10.25 wurde Gina H. als Beschuldigte geführt, seitdem wurde ihr Telefon überwacht es wird ein aufgezeichnetes Telefonat zwischen Olaf K. und Gina H. vom 18.10.2025 vorgespielt es geht um mögliche Spuren, Auswertung von Wildkameras, der Zeuge macht sich keine Sorgen
Gina H. schlug bereits am Vormittag gegenüber der Polizei vor, mal in der Nähe von Klein Upahl zu suchen sie war dort angeblich mit den Kindern Schlitten fahren; die Polizisten nahmen das zur Kenntnis und gingen dann gegen 22 Uhr rief sie an, sie wollte reden sie hatte dem Zeugen dann gesagt, dass sie mit Christian unterwegs war um auf andere Gedanken zu kommen, sie wollten Tiere an der "Schweinesuhle" gucken dabei haben sie was entdeckt, sagte Gina H. zu dem heutigen Zeugen Gina H. sagte damals, dass es sich um Fabian handelt wie bereits berichtet, ist Olaf K. dann mit Gina H. gegen 23.30 Uhr zum Tümpel gefahren die Angeklagte hat ihm gesagt, wo er lang fahren soll, nicht die Landesstraße, sondern mitten in der Nacht durch den Wald der Zeuge hatte nur eine Taschenlampe dabei, sie hatte ihr Handy ausgeschaltet Olaf K. beschreibt, was genau am Tümpel passierte; Fabians Mutter verlässt mit einem Notfallseelsorger den Gerichtssaal der Zeuge hat im Taschenlampenlicht, etwa einen halben Meter entfernt, einen Körper liegen sehen es sah ungewöhnlich aus, es waren wohl schon Tiere dran; Gina H. habe gesagt: "Das sieht verbrannt aus!" während die Angeklagte Fabian identifiziert hat, hat der Zeuge Fabian nicht erkannt die Beiden waren etwa eine Minute lang an der Leiche, es gab von ihr keine Reaktion Gina H. hatte am Tümpel gelacht, begründet hat sie das damit, dass sie während der Suche viel geweint habe sie hatte vorgeschlagen die Polizei zu rufen; der Zeuge wollte erst zurück nach Reimershagen es wird ein Telefonat vom 21.10.25 vorgespielt; der Zeuge hatte eine Vorladung zur Polizei erhalten; Gina H. sagt ihm genau, was der Zeuge den Ermittlern zum 10.10.2025 sagen soll
es geht um die Freundschaft zur Angeklagten, die finanzielle Situation von Gina H. der Zeuge unterstützte die Angeklagte immer wieder finanziell der Nachbar hat öfter Streit zwischen Gina H. und Fabians Vater mitbekommen; es ging um Alkohol, Eifersucht und Kontakt zu anderen Frauen Fabian war auch öfter Streitthema bei dem Paar, vor allem ging es um die Erziehung Gina H. hat die Eltern von Fabians Vater als asozial und unsauber gegenüber dem Zeugen bezeichnet das Handy war für die Angeklagte ein großes Thema; sie war ständig am Telefon und erreichbar seit der Festnahme von Gina H. ist das Verhältnis zwischen dem Zeugen und ihr auf "Null" der Zeuge hat schon nach dem Auffinden der Leiche seine Zweifel gehabt, konnte sich aber nicht vorstellen, dass Gina H. damit was zu tun hat der Richter möchte den genauen Tagesablauf des Zeugen vom 10.10.25 wissen, dem Tag an dem Fabian verschwand Pferde von Gina H. versorgen, Einkauf in Bützow, Friseur, Gina H. und ihrem Sohn am Abend einen Döner bringen die Angeklagte machte einen ganz normalen Eindruck und hat erzählt, dass Fabian gesucht wird, weil er nicht nach Hause gekommen ist der Zeuge berichtet, dass Gina H. ihr Auto kaum gewaschen hat auch am Wochenende nach dem 10.10.25 gab es nichts Besonderes; sie wirkte etwas besorgt
er ist 2020 nach Reimershagen gezogen und hat die Angeklagte so kennengelernt seitdem entwickelte sich eine Freundschaft zwischen Angeklagter und Nachbarn; auch Fabian kannte der Zeuge am 10.10.25 gab es nichts Auffälliges; der Zeuge hat die Angeklagte an diesem Tag mehrfach gesehen auch der 13.10.25 war ein ganz normaler Tag am Abend erzählte ihm die Angeklagte, sie habe mit Christian D. an einem Tümpel was entdeckt, war sich aber nicht sicher, was es ist Olaf K. ist mir ihr zu dem Tümpel nach Klein Upahl gefahren, dort hat er die Leiche gesehen, Gina H sagte: "Das ist Fabian." danach sind sie zurück nach Reimershagen am 14.10.25 sagte der Zeuge der Angeklagten, dass er mit der ganzen Sache nichts zu tun haben will; Gina H. sagte ihm: "Ich habe eine andere Idee!"
es gibt Beweisanträge der Verteidigung dabei geht es um Kleidungsstücke, die der Sohn der Angeklagten regelmäßig trug es geht auch um Kleidungsstücke, die Fabian bei Besuchen bei den Eltern von Fabians Vater getragen hat die Kleidung soll untersucht werden Staatsanwaltschaft und Nebenklage können zu den Anträgen später Stellung nehmen das Gericht muss jetzt über eine Zulassung der Beweisanträge entscheiden

er wurde in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober von der Angeklagten an den Tümpel geführt auch heute sind alle 150 Besucherplätze besetzt, bereits gegen 6 Uhr standen die ersten Besucher an
die Staatsanwaltschaft bohrt nach, denn der Zeuge sprach von "schwarzen Rohren" die er am Tümpel gesehen hat; es stellt sich die Frage, warum der Zeuge so schnell weg wollte er begründet das damit, dass die Angeklagte sagte: "Das ist er!" er sieht seinen Fehler ein, nicht die Polizei gerufen zu haben Am Nachmittag ging der 11. Prozesstag zu Ende
es werden Sprachnachrichten von Gina H. an den Zeugen vorgespielt, in denen ging es um finanzielle Probleme, Tierarzt- und Dieselkosten der Zeuge berichtet, dass Gina H. am 11.10.2025 ihn zum Thema "Leichenstarre" oder "Fressen Wildtiere Menschen auf" gefragt hat es werden wieder Bilder vom Tatort gezeigt, Fabians Mutter verlässt den Sitzungssaal es wird ein Foto der verbrannten Kinderleiche gezeigt, der Zeuge kann nicht hinschauen, Gina H. guckt regungslos auf den Boden
mittags haben sich Christian D. und Gina H. am Krebssee getroffen, sie wirkte "gut drauf" sie hatte vorgeschlagen am Abend mit einer Wärmebildkamera bei Klein Upahl nach Fabian zu suchen, hier war sie mit ihm öfter Schlitten fahren, so die Begründung deshalb gab es für den Zeugen keinen Grund zu hinterfragen, er hatte sich auch keine Gedanken gemacht Christian H. hat Gina H. um 21:30 Uhr in Reimershagen abgeholt, es war stockduster und es hat genieselt bei Klein Upahl hat der Zeuge mit der Wärmebildkamera einen Acker abgesucht, Schafe und ein Reh waren zu sehen Gina H. schlug nochmal vor, gezielt in Richtung eines Tümpels zu gucken, ein Hochsitz, ein Reh und ein Fuchs waren zu sehen dann schlug Gina H. vor, noch dichter an den bestimmten Tümpel zu gehen direkt am Tümpel hat der Zeuge durch seine Wärmebildkamera den Hochsitz und Wasser erkannt in der Dunkelheit sind sie dann auf die Uferseite gegangen, an der die Leiche lag Gina H. blieb auf einer Böschung, etwa 5 Meter entfernt stehen, der Zeuge ging direkt ans Ufer die Angeklagte rief dann: "Hier ist was, da ist er." der Zeuge hat etwas Schwarzes gesehen, er dachte es wäre ein Rohr, er hat sich runter gebeugt, aber nicht genau erkannt, worum es sich handelt Gina H sagte: "Das ist er!!" - der Zeuge wollte dann nur noch weg, er wollte da nicht reingezogen werden er ist dann mit der Angeklagten schnell zurück zum Auto, sie fragte wohl, ob man nicht lieber die Polizei rufen soll, er wollte das nicht - im Auto war dann Totenstille er hat sie dann bei ihrem Nachbarn Olaf K. abgesetzt (Olaf K. ist für den nächsten Verhandlungstag geladen - ihn soll sie danach zu dem Tümpel geführt haben), Christian D. konnte nicht schlafen, hat die Nacht auf dem Hochsitz in seinem Revier verbrachtnach dem 15.10.2025 brach er den Kontakt ab, um auch seine Familie zu schützen vor Gericht sagte der Zeuge, dass er sich benutzt fühlte, er wurde bewusst von der Angeklagten zu dem Tümpel geführt
am 9. Oktober hat sich der Zeuge mittags mit Gina H. für etwa 45 Minuten am Krebssee getroffen in Gesprächen ging es immer wieder um Streit mit Fabians Vater - erst war sie ruhig gegen 15 Uhr schickte Gina H. dem Zeugen eine Sprachnachricht, in der sie davon sprach, sie müsse eine Entscheidung treffen, wie es weitergehen soll, oder hat es sogar schon am 10. Oktober rief sie mittags bedrückt an und wollte ein Treffen mit Christian D. sie haben sich von 12:45 bis etwa 13:30 Uhr an einem Bolzsee bei Lohmen getroffen vorher hatte sie ein Foto von einem Waldweg geschickt, dort war sie wohl spazieren bei dem Treffen machte sie einen niedergeschlagenen Eindruck, sie begründete das mit einem Streit-Telefonat mit Fabians Vater am Abend wirkte Gina H. ganz normal, "auf keinen Fall so als wenn etwas Schlimmes passiert ist", berichtet der Zeuge am 11. Oktober kümmerte sich Christian D. um den Sohn der Angeklagten, während die Polizei Gina H. befragt hat
hatte eine freundschaftliche Beziehung zu der Angeklagten haben geschrieben und sich auch mal getroffen Mitte September wurde der Kontakt intensiver, nachdem der Zeuge von Gina H. ein Foto bei Facebook "gefällt mir" markiert hat es gab viele Gespräche zwischen den Beiden, sie sagte immer wieder, dass sie ohne Fabians Vater nicht leben könne es ging um Erkrankungen, aber auch um drei Vergewaltigungen der Zeuge berichtet, dass Gina H. auf Nachrichten immer innerhalb von 5 Minuten geantwortet hat, außer am 10. Oktober (der Tag, an dem Fabian verschwand) Gina H. hat ihm Dinge über die Beziehung mit Fabians Vater erzählt, es ging um den Alkoholkonsum, Gewalt und Rauchen sie sagte dem Zeugen auch, dass Fabian einen Keil in die Beziehung treiben wollte sie war sauer, dass Fabians Vater nach der Trennung zum "Superdaddy" wurde der Zeuge sagte, dass Gina H. ihm damals gesagt habe, dass Fabians Vater ihr Mann sei - bei dieser Aussage verzog Gina H. im Gericht das Gesicht
der Sitzungssaal ist im Besucherbereich zum ersten Mal bis auf den letzten Platz gefüllt alle 150 Besucherplätze sind besetzt, auch im Pressebereich gibt es nur noch wenige Plätze gut 50 Personen, die als Zuschauer in das Gericht wollten, kamen nicht mehr rein
Am 11. Verhandlungstag wird der Zeuge gehört, der mit der Angeklagten am Fundort war. Von ihm wird eine entscheidende Aussage erwartet.
in einer Nachricht fragt Gina H. ihren Freund, warum er nicht den ganzen Tag auf Arbeit war er antwortete: "Ich war beim Aldi etwas zu trinken holen." sie darauf: "Und warum sagst du mir das nicht." raunen im Publikum dann ging es immer wieder um finanzielle Probleme
ein Freund, der Jäger hat nach dem Auffinden der Leiche den Kontakt zu Gina H. komplett abgebrochen am 15.10.25 fragte Fabias Vater ob Gina H. etwas mit dem Tod seines Sohnes zu tun hat - sie sagte: "Spinnst du" Gina H. streitet eine Beteiligung immer wieder ab mit einem Freund schreibt sie immer wieder über Spuren und Ermittlungen in einer Nachricht schreibt Gina H. "Ich wünschte, ich hätte es nie gefunden." - sie nennt Fabian nicht beim Namen, obwohl sie ihn am Fundort identifiziert hatin anderen Nachrichten spricht sie bei dem Fund der Leiche immer wieder von einem Zufall
morgens telefonierte die Angeklagte mehrmals mit einer Freundin 10:22 Uhr hat sie die Polizei angerufen und den Fund der Kinderleiche gemeldet
es gibt immer wieder Nachrichten mit Fabians Vater mit einem Freund (einem Jäger) plante sie für den Abend des 13.10.2025 eine Suche in der Nachricht beschrieb sie den Suchort genau, den Ort bei Klein Upahl an dem Fabians Leiche später gefunden wurde sie verabredet sich mit dem Freund für 21 Uhr kurz nach 22 Uhr schreibt Gina H. einem Freund - "ich muss mit dir reden, ganz dringend" von 22:48 Uhr bis 23:09 Uhr ist das Handy der Angeklagten ausgeschaltet
am Morgen suchte Angeklagte: "fressen Wildschweine Menschen" und "fressen Wildschweine tote Menschen" angeblich wurde ja das Handy von Gina H. in dem Zeitraum gehackt, das war laut Polizei nicht der Fall es gab keine Sicherheitswarnungen bei den google-Konten erstmals wurden google Takeout-Daten durch die Rostocker Polizei angefordert und geliefert Fabians Vater schreibt Gina H. am frühen Abend, dass die Polizei wohl zu ihr kommen wird danach versucht sie sehr viel zu telefonieren sie schickte eine Nachricht an einen Freund: "Das sie ein Alibi hat, wo sie gestern war" - das Alibi wurde durch die Auswertung anderer Handydaten bereits widerlegt
am Vormittag wurde das Handy der Angeklagten gut eine halbe Stunde nicht genutzt in der Zeit wurde ihr Auto etwa 120 m entfernt von Fabians Wohnung von einer Überwachungskamera gefilmt zwischen 11:22:18 Uhr und 12:42:51 Uhr wurde das Handy von Gina H. ausgeschaltet kurz davor verschickte sie ein Bild von einem Waldweg in der Nähe des Tatortes von 13:41 Uhr bis 14:06 Uhr nutzt Gina H. ihr Handy nicht am Nachmittag macht die Angeklagte einige Bilder von sich und ihrem Sohn am frühen Abend hat Gina H. ihr Auto gereinigt und Bilder verschickt der Polizist berichtet, dass es sehr auffällig war, das sich Gina H. in Nachrichten große Sorgen um Fabians Vater gemacht hat weil die eigenständige google App nicht ausgewertet werden konnte, gab es Hilfe von der Bundespolizei und google Gina H. fragte am Abend immer wieder bei Fabians Vater nach, was los sei sie hat dann davon erfahren, dass Fabian vermisst wird - sie möchte für Fabians Vater da sein sie sagte einen Freund, dass sie immer wisse das Fabian allein zu Hause sei, wenn seine Mutter arbeiten ist zwischen Gina H. und Fabians Vater geht es um die Suche, sie macht sich mehr Sorgen um Fabians Vater als um das Kind
Fabian war morgens in der Schule, am Vormittag zu Hause die Angeklagte traf sich mit einem Freund am Krebssee am Nachmittag war Fabian bei einem Freund und im Jugendclub Gina H. verschickt eine brisante Nachricht an einen Freund: "Sie muss einen Weg finden für die komplette Zukunft". Gina H. sucht am Abend nach "Testament aufsetzen", "Testament schreiben ohne Notar", "Testament verfassen" Fabians Vater schreibt Gina H. am Abend:"Es gibt auch Dinge wie Fabian die mir bisschen Hoffnung und Kraft schenken"
er wird zur Handyauswertung aussagen und zeigt im Sitzungssaal eine Präsentation es wurden auf dem Smartphone von Gina H. in viereinhalb Tagen über 33.000 Ereignisse protokolliert darunter allein 1.100 Sprachnachrichten vor allem an Fabians Vater die Erkenntnisse des Polizisten: Eifersucht immer ein Thema es ging nur um Sorgen und Probleme von Gina H. Streitigkeiten sind ein ewiger Kreislauf: Finanzen, Fabians Mutter, andere Frauen, viel Arbeit und wenig Zweisamkeit waren immer Thema Fabians Vater spricht oft von Trennung, es gab aber auch zwei Heiratsanträge seit 13.05.2025 waren Gina H. und Fabians Vater getrennt weitere Nachrichten der Angeklagten an andere Männer wurden auch ausgewertet
er ist mit der Angeklagten Gina H. zusammen aufgewachsen und hat sie in der Ausbildungszeit öfter gesehen. seit drei Jahren ist der Kontakt regelmäßiger, vor allem über Social Media oder das Handy. auf die Frage, ob es Freundschaft oder eher eine Bekanntschaft ist, sagte er: „Bekanntschaft“. sie hat oft erzählt, dass es Streitigkeiten mit Matthias gab (Fabians Vater). Gina H. hat immer berichtet, dass das Verhältnis zu Fabian gut war; auf Nachfragen reagierte sie nicht. der Richter kommt nun auf Chatnachrichten zu sprechen, die während des Tatzeitraums verschickt wurden. Nachrichten vom 11.10.2025, die der Zeuge Erik W. an die Angeklagte schickte, werden vorgespielt. er spricht davon, dass ihr Fabian in der Beziehung Steine in den Weg gelegt hat. eine Nachricht der Angeklagten wurde vorgespielt, in der Gina H. Vorwürfe gegen Fabians Mutter erhebt. es ist die Rede von Partys und davon, dass Fabian nachts alleine war. in einer Nachricht vom 13.10.2025 sagte die Angeklagte dem Zeugen noch, dass sie hofft, dass Fabian noch lebend gefunden wird. in einer weiteren Nachricht spricht Gina H. davon, dass die ersten Spuren der Hunde falsch sind; es sei „Bullshit“, was die Polizei macht, Fabian sei in seinem Leben noch nie Bus gefahren. der Zeuge hat erst am 16.10.2025 durch Freunde erfahren, dass die Angeklagte Fabians Leiche gefunden hat. er war dann bei der Angeklagten; sie hat ihm bestätigt, dass sie Fabian gefunden hat – das kam dem Zeugen spanisch vor. sie hat ihm auch erzählt, dass Fabian schrecklich aussah; sie hat ihn aber erkannt. Brisante Nachrichten der Angeklagten an den Zeugen Erik W.: Gina H. sprach davon, dass man an Wasserleichen und Brandleichen keine DNA-Spuren finden kann.
die Verteidigung hat mehrere Kleidungsstücke vom Sohn der Angeklagten vom Hof der Großeltern organisiert diese sollen nun untersucht werden heute werden zwei Zeugen gehört
Im Mittelpunkt steht ein geladener Zeuge aus dem persönlichen Umfeld der Angeklagten. Der Zeuge soll Aussagen treffen zum Verhältnis zwischen Gina H. und Fabian. Zudem soll er von der Angeklagten zum Fundort der Leiche geführt worden sein. Im weiteren Verlauf geht es um die Auswertung von Handy- und Telekommunikationsdaten.
Der neunte Verhandlungstag wurde beendet. Der Prozess wird am 09. Juni fortgesetzt.
Die Angeklagte spricht in einem Telefonat über das Verschwinden von Fabian und äußert Zweifel an der gegen sie gerichteten Verdächtigung. Sie beschwert sich darüber, dass sie medial nicht nur als Spaziergängerin dargestellt werde, und betont, sie habe nicht wissen können, dass Fabian dort gelegen habe. Zudem äußert sie Unverständnis darüber, dass ihr Fahrzeug über einen längeren Zeitraum untersucht wurde. Sie erklärt, sie hätte im besten Fall die hinteren Fußmatten entsorgt, sofern sie dazu Gelegenheit gehabt hätte. Außerdem äußert sie die Hoffnung, dass keine Rückstände eines Brandbeschleunigers im Auto gefunden werden. Abschließend vermittelt sie den Eindruck, dass ihr eine Tat unterstellt werde.
Ein Sachverständiger bewertet die am Tatort gesicherten Bodenproben. In den Proben wurden Spuren von Turnschuhen sowie Reitstiefeln festgestellt. Es sollte geprüft werden, ob Rückstände eines Brandbeschleunigers vorhanden sind. Es konnten geringe Mengen an Petroleum am Tatort nachgewiesen werden, die typischer Bestandteil von Brandbeschleunigern sein können. Diese Rückstände lassen sich teilweise dem Brandbeschleuniger der Marke „Ja“ zuordnen. Möglicherweise handelt es sich dabei um denselben Brandbeschleuniger, der auch im Haushalt der Angeklagten vorhanden war.
in einem Carport wurde eine Flasche Grillanzünder sichergestellt laut Landeskriminalamt fehlten in der Flasche etwa 500 bis 600ml
es ging um eine Trauerfeier, Eifersucht und Streit am Valentinstag
der Sachverständige untersuchte den Brandort am Abend des 14.10.2025 hat den Brandort nach Brandbeschleuniger mit einem Spezialmessgerät untersucht es wurden keine Brandbeschleuniger festgestellt auf Grund einer Stichverletzung konnte fahrlässige Brandstiftung ausgeschlossen werden auch unter dem verbrannten Körper konnte kein Brandbeschleuniger festgestellt werden eine Erdprobe wurde der Polizei übergeben, bei deren Untersuchung wurden Reste von Brandbeschleuniger nachgewiesen auf Grund des Wetters war es nahezu unmöglich so starke Verbrennungen ohne Brandbeschleuniger möglich wären, darauf wiesen auch Spuren an der Kleidung hin nach der ersten Untersuchung am Fundort teilte der Sachverständige der Polizei mit, dass er von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgeht der Sachverständige ist sich sicher, dass ein halber Liter Grillanzünder ausgereicht hat den Körper so verbrennen zu lassen ihm wurde das Feuerfoto gezeigt, das eine Zeugin zufällig gemacht hat, er spricht von einem Vollbrand der Sachverständige konnte nicht genau sagen von welcher Seite Fabian angezündet wurde, er geht davon aus das die Körpermitte angezündet wurde, hier war der Körper am stärksten verbrannt da der Rauch nicht russig war, hat zu dem Zeitpunkt als das Foto gemacht wurde kein Kunststoff mehr gebrannt der Sachverständige hat dann noch eine Feuertonne auf dem Grundstück der Angeklagten untersucht, es wurden keine Feststellungen gemacht, dass dort Kleidung oder eine Leiche verbrannt wurden
der Sachverständige der Rostocker Rechtsmedizin sagt aus es werden Bilder von der verbrannten Kinderleiche am Fundort gezeigt, die schwer zu ertragen sind während viele Zuschauer schockiert sind, schaut die Angeklagte regungslos nach unten Fabian konnte durch den Rechtsmediziner am Fundort nicht identifiziert werden, die Verbrennungen waren so schwer, dass das Geschlecht nicht bestimmt werden konnte am Fundort der Leiche und der Umgebung wurden keine Behältnisse für Brandbeschleuniger gefunden, auch Streichhölzer oder Feuerzeuge wurden nach intensiver Suche nicht entdeckt am 15.10.2025, einen Tag nach dem Fund der Leiche, wurde der verbrannte Körper in der Rostocker Rechtsmedizin untersucht der Rechtsmediziner stellt sein Gutachten mit vielen Einzelheiten vor Fabian wurde an Hand eines DNA-Gutachtens identifiziert, als Vergleichsmittel dienten u.a. Zahnbürsten sechs Stichverletzungen wurden bei der Untersuchung am Brustkorb festgestellt, teils direkt ins Herz und andere Organe die Bilder sind so schwer zu ertragen, dass selbst ein erfahrener Gerichtsreporter den Saal benommen verlässt der Gerichtsmediziner spricht von "massiver Gewalt" die Todesursache waren die Folgen der Stichverletzungen, er ist verblutet, es gab penetrierende Verletzungen von Herz, Lunge und Leber es gab keine Abwehrspuren der Gutachter berichtet, das Fabian mit einem einschneidigen Messer getötet wurde, er lag wohl am Boden das Messer hatte eine Klingenlänge von 10 bis 15cm und eine Breite von etwa 2cm der Anwalt von Gina H. fragt: "Welche Kraft ist nötig um ein Brustbein zu durchstechen?" - die Antwort des Rechtsmediziners: "Jeder der will, kann die Kraft aufbringen" die Zeit zwischen den tödlichen Stichen und dem Brand kann durch das Gutachten nicht geklärt werden der Richter fragt: "Lässt sich feststellen ob der Täter oder die Täterin Rechts- oder Linkshänder ist?", Antwort des Rechtsmediziners: "Nein!"
der Antrag der Nebenklage, die Öffentlichkeit während der Vernehmung des Rechtsmedizinern auszuschließen, wurde durch das Gericht abgelehnt. Das Ansehen von Fabian wird durch das Gutachten nicht geschädigt.
Staatsanwaltschaft und Verteidigung erörtern ihre Argumente gegen einen Ausschluss der Öffentlichkeit Staatsanwaltschaft: "Ich folge dem Antrag die Öffentlichkeit auszuschließen nicht. Der Vortrag des Rechtsmediziners dient der Wahrheitsfindung." Anwalt der Angeklagten sagte: "Er schließt sich dem Antrag der Staatsanwaltschaft an. Viele Bilder die schon sehr schwer zu ertragen waren, wurden bereits an anderen Verhandlungstagen gezeigt. Ich würde anbieten, auch das Sichten einiger Bilder aus der Akte zu verzichten." das Gericht berät jetzt über eine Entscheidung, sie soll um 09:50 Uhr verkündet werden
O berstaatsanwalt Harald Nowak spricht in seinem Abschlussstatement von wichtigen Erkenntnissen des heutigen Prozesstages (Fußspuren der Angeklagten in der Nähe des Fundortes der Leiche; der Fakt, dass Fabians Gesicht nur wenig verbrannt war)Die Verteidigung sagt, die Fußspuren seien keine neuen wichtigen Beweisstücke Auf Antrag der Anwältin von Fabians Mutter soll die Öffentlichkeit teilweise zu Beginn des nächsten Prozesstages (Donnerstag, 4.6.), ausgeschlossen werden - hier soll ein Gutachter über den genauen Zustand von Fabians Leiche aussagen Eine Entscheidung soll es vor dem Start des nächsten Prozesstages geben Dann wird der 8. Prozesstag beendet
Verhandlungstag wird nach einer Pause mit dem vierten Zeugen, einem Sachverständigen für trassologische Spurenbilder (Schuhabdruckspuren) vom Landeskriminalamt, fortgesetzt der Zeuge erklärt eine Spurenübersichtstabelle von Fußabdruckspulen die am Tatort gesichert wurden insgesamt 28 Spuren vom Tatort wurden von dem Sachverständigen begutachtet von Fabian wurden fünf Fußabdruckspuren gesichert und mit einem gleichen Schuh vom Hersteller verglichen, es wurden mehrere Merkmale im Schuhprofil festgestellt die übereinstimmen Stiefelabdruckspuren und Sportschuhabdruckspuren wurden verglichen, sie konnten der Angeklagten
bis 15 Uhr ist Pause, heute Nachmittag sagt ein Sachverständiger aus, der die Abdruckspuren ausgewertet hat
es werden Bildnachrichten gezeigt, welche die Angeklagte am 10.10.2025 an einen Freund verschickt hat darunter ein Selfie und Bilder vom Auto der Angeklagten
der dritte Zeuge des heutigen Verhandlungstages wird in den Sitzungssaal gerufen Kriminaltechniker der Kriminalpolizeiinspektion Rostock, er hat den Fundort der Leiche mit einem 3D-Scanner dokumentiert die Technik ist einmalig in Mecklenburg-Vorpommern der 59-jährige Polizist erläutert dem Gericht seine 3D - Tatortdokumentation der Scanner zeichnet mit bis zu zwei Millionen Lasemessungen in einem 360 Grad Umkreis von maximal 70m auf der Fundort wurde von mehreren Punkten gescannt, die Aufnahmen sind vergleichbar mit Googe Streetview so konnten Entfernungen zu einzelnen Punkten genau erläutert werden kaum zu ertragen waren die 3D - Aufnahmen der verbrannten Kinderleiche, die Angeklagte sah regungslos zur Seite es wurden auch Bilder gezeigt, die mit einer Drohne aufgenommen wurden, unter anderem auch die Lage zahlreicher Fußspuren von Fabian und der Angeklagten
zweiter Zeuge wird befragt, Polizist (Kriminaltechniker) der Kriminalpolizeiinspektion Rostock er und sein Team haben über 6 Stunden Spuren am Tatort gesichert und fotografiert er hat auch Spuren am Fahrzeug der Angeklagten und bei der Durchsuchung ihres Grundstücks gesichert das Wetter war damals nicht optimal, es war feucht und Niederschlag zu erwarten am Fundort wurde ein Pavillon aufgestellt es werden die Bilder im Sitzungssaal gezeigt, die der Kriminaltechniker am Tatort gemacht hat darunter Bilder der verbrannten Leiche, die kaum zu ertragen sind, während viele Zuschauer geschockt sind, guckt die Angeklagte regungslos nach unten einige Zuschauer und Journalisten haben den Saal verlassen der Polizist sagt aus, dass Fabian sich auf Grund der Hitze durch die Flammen noch bewegt hat, das war an den Spuren am Fundort zu erkennen auf einem Foto waren Schuhabdrücke von Fabian und der Angeklagten zu sehen, die nur wenige Meter vom Fundort der Leiche entfernt waren auf weiteren Fotos wurden Spuren an dem Tümpel gezeigt, die Fabian und der Angeklagten zugeordnet werden konnten Fabian muss am Tümpel noch gelebt haben
Erster Zeuge, Polizeibeamter vom Polizeirevier Güstrow Polizist berichtet – er war mit seiner Kollegin mit der Vermisstensuche beauftragt, dann kam über die Leitstelle der Auftrag nach Klein Uphal zu verlegen, eine Frau hatte einen leblosen Kinderkörper gemeldet traf am Ortsrand von Klein Upahl auf die Angeklagte und ihre Begleitung Angeklagte führte den Polizisten zum Fundort der Kinderleiche Sie sagte gleich, dass von ihr dort Spuren zu finden sein werden, weil sie ja das Kind dort gefunden hat der Polizist sagte, "sie wirkte nicht wirklich betroffen" Gina H. hat die Leiche als Fabian identifiziert Der Fundort wurde gesichert, bis die Kollegen da übernommen haben Nachfrage der Nebenklage an den Zeugen: "Als sie die verbrannte Kinderleiche gesehen haben, hätten sie Fabian erkannt?" Antwort des Polizisten: "Nein!" es werden Bilder von der verbrannten Kinderleiche gezeigt, vielen Zuschauern läuft es eiskalt den Rücken runter, einige haben geweint, unser Chefreporter Alexander Stuth kann die Bilder kaum ertragen
der Richter warnt alle Zuschauer und Beteiligte des Verfahrens vor Bildern die heute gezeigt werden
neue Termine für zusätzliche Verhandlungstage werden abgestimmt und bekanntgegeben
Rechtsanwalt Löcker möchte eine Erklärung verlesen, diese wurde abgelehnt, da sie den Schlussvortrag vorwegnehmen würde. Die Verteidigung begründet die DNA Spuren die im Auto von Gina H. gefunden wurden damit, dass Fabian sehr oft mit dem Fahrzeug mitgefahren ist. Auch Fasern die gefunden wurden, werden angezweifelt, da sie nicht konkret zugeordnet werden konnten. Spuren von Fabian hätten auch auf der Kleidung der Angeklagten sein müssen, dazu gab es keine Ausführungen, es wurde auch keine Spuren sichergestellt Anwalt Löcker bezweifelt auch das die Angeklagte die Datenaufzeichnung ihres Fahrzeugs manipuliert hat.

Weitere Polizeibeamte und Sachverständige sagen aus. Darunter der Erstermittler vom Tatort, er soll zur Auffindesituation befragt werden. Und der Beamte, welcher für die Spurensicherung zuständig war.
Zeugenbefragung wurden beendet. Weiter geht es mit dem achten Prozesstag am 02.06.2026, hier werden der Polizeibeamte, der als erster am Tatort war, der Polizeibeamte, der mit der Tatortuntersuchung betraut war und weitere Sachverständige geladen.
Im Auto lassen sich Mischspuren finden, die sehr wahrscheinlich von Fabian stammen, aber auch unbekannte DNA enthalten. An den Kleidungsstücken der Tatverdächtigen und an den untersuchten Messer gab es kein menschliches Blut.
Sachverständige wird Aussagen zu möglichen Blutspuren machen. Im Geländewagen von Gina H. wurde eine Küchenrolle mit einem orangefarbenen Fleck gefunden. Laut der Sachverständigen handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen verdünnten Blutfleck von Fabian.
Auswertung der Autodaten des orangefarbenen Ford Rangers der Angeklagten. Vom 03.09. - 13.10. konnten keine Autodaten gefunden werden. Es konnte festgestellt werden, dass der orangefarbene Ford Rangers der Angeklagten am 14.10. (Fundtag der Leiche) in Klein Uphal war.
Ein paar Tage nach Fabians verschwinden gab es Anmeldeversuche mit Fabians Online-Konten (Gmail, verschiedene Handyspiele). Die Ermittler hatten Hoffnung, dass es Fabian selbst war. Aber es hat sich herausgestellt, dass es ein privater TV-Ermittler, den die Mutter engagiert hatte, war. Das Handy der Angeklagten konnte am 10. Oktober – dem Tag des Verschwindens von Fabian – nicht in Güstrow geortet werden. Möglicherweise war es ausgeschaltet, so der Polizeibeamte.
Befragt wird ein Polizeibeamter. Thema: Auswertung der Handydaten von Fabian und der Angeklagten. Zur Auswertung der Funkdaten, gab es verschiedene Messorte: mehrere Orte in Güstrow, Zehna, Reimershagen und 3 Strecken, die zum Fundort der Leiche führen.
Ein Textilgutachter des Landeskriminalamtes wurde befragt Er spricht über die Untersuchungsergebnisse verschiedener Fasermaterialien von verschieden Orten Es wurden beispielsweise Kleidungsreste am Leichnam untersucht, das Kinderzimmer, Kleidungsstücke der Angeklagten, das Auto der Verdächtigen uvm. Dabei gab es mehrere Übereinstimmungen: gefundes Fasermaterial an Fabians Leichnam stimmten mit Fasermerkmalen überein, die der Tatverdächtigen zugeordnet werden können Gefunden wurden diese Fasermerkmale unter Fabians rechten Daumen und am verbrannten Ärmel
Das erste Bild wird gezeigt: komplett verbranntes und verkohltes Kind. Unterarm und Hände sowie ein Teil des Kopfes erkennbar.
Sachverständiger vom LKA MV hat Textilien auf Sand untersucht. Untersucht wurden: Schuhe, Fingernägel, Klebebandreste (Methode zur Spurensicherung), Textilreste. Orte: im Fahrzeug der Tatverdächtigen, im Kinderzimmer, am Leichenfundort, Haus der Angeklagten (Messer uvm.), möglich gefundene Tatwaffen, Kleidungsstücke von Zeugen.

Zum ersten Mal ist Fabians Mutter nicht mit im Gericht, denn es sollen Bilder gezeigt werden, die schwer zu ertragen sind. Außerdem soll ein Sachverständiger für ein Textilgutachten, ein Polizeibeamter für die Auswertung der Funk- und Verbindungsdaten sowie ein Sachverständiger für die Auswertung von Blutspuren gehört werden.














