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Aktuelle Nachrichten

Funklochmelder für unser Land

Vor allem auf den Dörfern bei uns im Land ist der Handy-Empfang nur sehr schlecht bis gar nicht vorhanden. Damit die Funklöcher endlich gestopft werden, startet unsere Landesregierung heute einen Funkloch-Melder. Was es damit auf sich hat erfahrt ihr hier. mehr...

Verrückte Fahrt über A20-Behelfsbrücke

Am Mittwoch, 12.12.18, wurde die neue A20 Behelfsbrücke bei Tribsees freigegeben. Uns wurde bereits Anfang Dezember exklusiv eine erste Testfahrt zugespielt. Wir haben sie mal ein wenig vertont und nen Experten befragt. Viel Spaß! mehr...

64-jähriger aus Stralsund vermisst

Seit dem 11.12.2018 wird der 64-jährige Ralf Detlef BARTOSZYNSKI aus Stralsund vermisst. Zuletzt wurde er gegen 15 Uhr auf einem Wohnwagenstellplatz in der Werftstraße in Stralsund gesehen. Wer Ralf Detlef BARTOSZYNSKI gesehen hat oder weiß, wo er sich derzeit aufhalten könnte, melde sich bitte im Polizeihauptrevier Stralsund oder jeder anderen Polizeidienststelle. mehr...

Nachrichten-Ticker aus Mecklenburg-Vorpommern

Caffier: Null Toleranz für Rechtsextremismus bei der Polizei

Schwerin/Frankfurt/Main (dpa/mv) - Nach der Aufdeckung eines mutmaßlichen rechtsextremen Netzwerkes in der hessischen Polizei hat Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) seine Null-Toleranz-Strategie bekräftigt. «Für Extremisten, ganz gleich ob von rechts oder links oder religiös motiviert, sehe ich keinen Platz in der Landespolizei», betonte Caffier am Dienstag in Schwerin. Sämtliche Führungskräfte in der Landespolizei seien beim Thema Rechtsextremismus sensibilisiert und würden in der Aus- und Fortbildung ein Augenmerk darauf legen. Er selbst habe beim NPD-Verbotsverfahren deutlich gezeigt, dass es keine Toleranz für Rechtsextremismus gebe. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main hat wegen des Verdachtes der Volksverhetzung und anderer Delikte Ermittlungen gegen fünf inzwischen suspendierte hessische Polizeibeamte aufgenommen. Sie sollen sich über einen Messengerdienst fremdenfeindliche Bilder, Videos und Texte zugeschickt haben. Nach Überzeugung Caffiers haben Extremisten jeglicher Couleur absolut keinen Einfluss in den Sicherheitsbehörden Mecklenburg-Vorpommerns. «Einzelfälle kann man nie ganz ausschließen, denn in die Köpfe eines Menschen kann niemand schauen. Diese sind aber mit aller Konsequenz zu verfolgen und Disziplinarverfahren einzuleiten, wenn Zweifel an der Verfassungstreue einzelner Polizisten bestehen», sagte Caffier. Jeder Polizeibeamte leiste einen Eid auf die Verfassung und stehe somit in der Pflicht, für die freiheitliche-demokratische Grundordnung einzustehen. Er erwarte, dass sich jeder dessen täglich aufs Neue bewusst werde und Haltung und Handeln danach ausrichte. Bei einer Razzia im vorigen Sommer hatten Sicherheitskräfte Wohnungen und Büros von sechs sogenannten «Preppern» in Mecklenburg-Vorpommerns durchsucht. Darunter war auch ein inzwischen suspendierter Polizist. Die Bundesanwaltschaft ermittelt in einem seit August 2017 laufenden Antiterror-Verfahren gegen den Mann.

Bauernverband lehnt Wasserentnahmegebühr ab

Neubrandenburg (dpa/mv) - Bauernverbandspräsident Detlef Kurreck wehrt sich gegen die mögliche Einführung einer Wasserentnahmegebühr für Grund- und Oberflächenwasser in Mecklenburg-Vorpommern. «Man kann nicht auf der einen Seite strategische Investitionen fordern und zeitgleich innovative Landwirte für ihr Engagement bestrafen», sagte Kurreck am Dienstag. Er reagierte damit auf Aussagen von Agrarminister Till Backhaus (SPD), der am Montag in Schwerin solche Gebühren ins Gespräch gebracht hatte. Nach Angaben Kurrecks werden Beregnungsanlagen über das Agrarinvestitionsförderungsprogramm gefördert. «Wenn die Landwirte jetzt das Wasser für die Beregnung bezahlen sollen, ist das, als wenn ich jemanden zu einer Party einlade und ihm am Ende eine Rechnung präsentiere», monierte der Bauernpräsident. Gerade im Frühsommer gibt es nach seinen Worten oft längere Trockenheitsperioden, unter denen vor allem Kartoffeln, Zuckerrüben und Getreide leiden. Die gezielte Bewässerung würde die Erträge fördern. Laut Kurreck greifen die Landwirte dabei auf Oberflächenwasser zurück.

Frauen in MV häufiger beim Arzt als Männer

Schwerin (dpa/mv) - Männer in Mecklenburg-Vorpommern gehen zwar deutlich seltener zum Arzt als Frauen, nehmen im Bundesvergleich mit ihren Geschlechtsgenossen aber doch häufiger medizinische Hilfe in Anspruch. Wie aus einer Datenanalyse der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) hervorgeht, suchten im vergangenen Jahr 87,9 Prozent der dort versicherten Männer einen Allgemein- oder Fachmediziner auf. Das war der dritthöchste Wert aller Bundesländer. Die geringste Quote verzeichnete Hamburg mit knapp 79 Prozent, Spitzenreiter waren Sachsen-Anhalt mit 88,4 und das Saarland mit 89,7 Prozent. Bei den Frauen nahmen im Nordosten 95,1 Prozent eine ambulante Versorgung in Anspruch. Nur in Brandenburg, dem Saarland und in Sachsen-Anhalt lagen die Quoten leicht höher. Auch bei den weiblichen Versicherten war in Hamburg die Arzt-Nutzung mit 91,8 Prozent am geringsten. Den deutlichen Geschlechterunterschied erklärte Ronny Schomann vom KKH-Serviceteam in Schwerin mit der jeweiligen Körperwahrnehmung und dem Ansehen der Vorsorge. «Gesundheit bedeutet für Frauen in der Regel Wohlbefinden, für Männer eher Funktionsfähigkeit. Sie gehen oft erst dann zum Arzt, wenn sie eben nicht mehr funktionieren», erklärte Schomann am Dienstag. Unter anderem aus Angst vor schlimmen Diagnosen verzichteten Männer zudem oft auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen.

Weniger Arbeitslose: Jobcenter fusionieren

Güstrow (dpa/mv) - Die sinkende Zahl der Arbeitslosen macht es möglich: Die Jobcenter Güstrow und Bad Doberan fusionieren - ab dem kommenden Jahr nimmt das neue Jobcenter Landkreis Rostock die Arbeit auf. «Mit der Fusion verschlanken wir den administrativen Bereich und optimieren die Abläufe vor Ort im Kundengeschäft», sagte die Leiterin der Rostocker Arbeitsagentur, Anke Diettrich, am Dienstag in Güstrow. Hintergrund sei, dass die beiden Jobcenter 2005 zusammen 13 700 Menschen betreuen, aktuell seien es weniger als 3800 Frauen und Männer, die auf die Unterstützung der Jobcenter angewiesen sind. Sie fänden nun Unterstützung in den Niederlassungen in Güstrow, Bad Doberan, Rostock, Bützow und Teterow. Im Jobcenter Landkreis Rostock arbeiten zusammen 275 Mitarbeiter.

Wechsel an Spitze der IHK Schwerin: Beitragssenkung folgen

Schwerin (dpa/mv) - An der Spitze der IHK zu Schwerin zeichnet sich ein Wechsel ab. Präsident Hans Thon kündigte an, sein Mandat am 20. Februar 2019 niederzulegen. An seinem 76. Geburtstag wolle er das Amt in andere Hände geben, teilte die IHK am Dienstag mit. Am selben Tag soll ein neuer Präsident gewählt werden. Für die meisten der rund 25 000 Mitgliedsbetriebe der IHK zu Schwerin sinken zum neuen Jahr die Beiträge leicht, wie es weiter hieß. Für 2019 sei der Grundbeitrag für kleinere Firmen von der Vollversammlung auf 190 Euro festgelegt worden, sagte ein IHK-Sprecher. In diesem Jahr seien es 195 Euro gewesen. Ganz kleine Unternehmen, sogenannte Kleingewerbetreibende, müssten nur noch 35 statt 40 Euro zahlen. Den Grundbeitrag zahlen nach seinen Worten rund 17 000 kleine und kleinste Mitgliedsunternehmen. Von den rund 8000 größeren Firmen mit einem nennenswerten Gewinn würden 0,15 Prozent vom Betriebsergebnis nach Steuer als IHK-Beitrag in Rechnung gestellt.

Bewährungsstrafen für Messerangriff auf Syrer in Rostock

Rostock (dpa/mv) - Wegen eines Messerangriffs auf einen Syrer sind zwei Männer vom Amtsgericht Rostock zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Der 29 Jahre alte und vielfach polizeibekannte Haupttäter sei wegen gefährlicher Körperverletzung mit zwei Jahren Haft auf Bewährung belegt worden, sagte eine Gerichtssprecherin am Dienstag. Sein 40 Jahre alter Mittäter habe ein Jahr und vier Monaten Haft auf Bewährung erhalten. Zusätzlich müssen beide zusammen 5000 Euro Schmerzensgeld an den 21-Jährigen Syrer zahlen. Die Staatsanwaltschaft und Nebenklage hatten Haftstrafen ohne Bewährung gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Verurteilten hatten den Polizeiermittlungen zufolge gemeinsam mit einer Frau in einem S-Bahn-Tunnel in Rostock zunächst ausländerfeindliche Parolen gerufen. Als der Syrer sie dafür habe zur Rede stellen wollen, sei er geschlagen und von dem heute 29-Jährigen schließlich mit einem Messer angegriffen worden. Dabei wurde der Syrer schwer an Brustkorb und Lunge verletzt. Der zweite Angeklagte soll mit einem schweren Fahrradschloss auf den jungen Mann eingeschlagen haben.

Lehrergewerkschaft GEW fordert Korrekturen an Abiturreform

Schwerin (dpa/mv) - Die geplante Abiturreform in Mecklenburg-Vorpommern, mit der Grund- und Leistungskursschüler wieder getrennt unterrichtet werden sollen, stößt bei der Lehrergewerkschaft GEW auf Kritik. «Wir halten insbesondere zwei Punkte der geplanten Reform für problematisch», sagte die GEW-Landesvorsitzende Annett Lindner am Dienstag in Schwerin. Kleinere Gymnasien im ländlichen Raum würden benachteiligt, weil es für sie schwer sei, eine breite Palette an Kursen anzubieten. Außerdem würden nach den jetzigen Planungen Fächer jenseits der Naturwissenschaften wie Sozialkunde ins Hintertreffen geraten. «Das kann angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen niemand wollen», meinte Lindner. Die Verbandsanhörung zur Abiturreform ist abgeschlossen. Im Jahr 2021 soll es erstmals Prüfungen nach dem neuen Kursmodell geben. Das bisherige Modell stand unter anderem deshalb in der Kritik, weil in der Regel Schüler auf Grundkursniveau gemeinsam mit Schülern auf Leistungskursniveau unterrichtet wurden. Die Leistungen der Grundkursteilnehmer waren nach unten gerutscht, weil viele dem Unterricht, der notgedrungen auf Leistungskursniveau erfolgt, nicht umfassend folgen konnten.

Pflege: Wenn Angehörige aufgeben, droht der Pflegenotstand

Schwerin (dpa/mv) - Der größte Pflegedienst Deutschlands - die Familie - stößt an seine Grenzen. Viele pflegende Angehörige sind erschöpft, wie aus einer am Dienstag in Schwerin vorgestellten Studie der Krankenkasse Barmer hervorgeht. Ohne die Angehörigen gehe es nicht, sagte der Landesgeschäftsführer der Barmer, Henning Kutzbach. Dann drohe der Pflegenotstand. In Mecklenburg-Vorpommern müssen nach seinen Angaben prozentual mehr Menschen gepflegt werden als in jedem anderen Bundesland. Fünf Prozent der Bevölkerung im Nordosten seien pflegebedürftig, im Bundesschnitt seien es nur 3,7 Prozent. Gut drei Viertel der Menschen werden zuhause von der Familie betreut. 58 000 Männer und Frauen im Nordosten seien als Hauptpflegepersonen registriert, 4350 von ihnen würden diese Aufgabe gerne abgeben.

Mobilfunk überall: Land will Bundesratsinitiative

Schwerin (dpa/mv) - Die Bundesländer wollen im Ringen um eine flächendeckende Mobilfunkversorgung in ganz Deutschland den Druck erhöhen. Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) kündigte nach der Kabinettssitzung am Dienstag in Schwerin eine Bundesratsinitiative dazu an und zeigte sich breiter Unterstützung in der Länderkammer gewiss. «Ländliche Regionen mit Funklöchern gibt es nicht nur bei uns im Norden, sondern auch in Rheinland-Pfalz oder Bayern. Telekommunikation ist Daseinsvorsorge. Deshalb kann es nur ein Ziel geben und das ist die hundertprozentige Netzabdeckung», betonte Pegel. Zur nächsten Bundesratssitzung im Februar solle die Initiative eingebracht werden, kurz bevor vom Bund die hoch leistungsfähigen 5G-Frequenzen versteigert werden. Pegel plädiert dafür, die Vergabe an die Gewährleistung einer flächendeckenden Versorgung zu knüpfen und dafür gegebenenfalls auf Einnahmen für den Bund zu verzichten. In einem Brandbrief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatten Manager von Deutscher Telekom, Vodafone und Telefónica für den Fall solcher Versorgungsauflagen bereits mit Klagen gedroht.

Weihnachten im Gefängnis mit Entenbraten und Sportturnieren

Schwerin (dpa/mv) - Zu Weihnachten werden auch harte Jungs ganz weich. Deshalb geht es zum Fest der Liebe und der Familie hinter Gittern etwas anders zu als normalerweise, wie aus einer Mitteilung des Justizministeriums vom Dienstag hervorgeht. Die Flure der Anstalten sind demnach geschmückt. In der Jugendanstalt in Neustrelitz haben die Bediensteten bereits mit den Insassen Plätzchen gebacken. In Stralsund haben sich 15 Gefangene bei einem Adventslauf gemessen. Stralsunder Forensik-Patienten führen die Weihnachtsgeschichte in einer rockigen Version in der JVA Stralsund auf. In allen Anstalten werden traditionell Dart- und Skatturniere gestartet. Anstaltsseelsorger bieten vermehrt Gottesdienste an. Der Speiseplan sei wie jedes Jahr traditionell. An Heiligabend gebe es Kartoffelsalat mit Würstchen. Am ersten Weihnachtstag würden Entenkeule, Rotkohl und Klöße oder in Neustrelitz Rinderroulade mit Rotkohl und Kartoffeln zubereitet. Am zweiten Feiertag variiere das Essen mit Rippenbraten, Schweinefilet oder Wildgulasch. «Darüber hinaus erhalten viele Gefangene kleine Geschenke, die in Waldeck zum Beispiel von Anstaltsbeirat und Seelsorge als Spenden gesammelt wurden», erklärte Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU). Private Pakete blieben aus Sicherheitsgründen auch zu Weihnachten verboten.

Mecklenburg-Vorpommern hat nun 74 Wirtschaftsbotschafter

Marlow (dpa/mv) - Die im Jahr 2009 gestartete Initiative «Wirtschaftsbotschafter MV» ist um vier Persönlichkeiten reicher. Wie das Wirtschaftsministerium am Dienstag berichtete, werden künftig 74 Unternehmerpersönlichkeiten ihren Beitrag für die wirtschaftliche Stärke im Land leisten. Sie sollen mit ihrer Authentizität bei ansiedlungs- und erweiterungswilligen Unternehmen für Mecklenburg-Vorpommern werben, sagte Minister Harry Glawe (CDU). Bei den vier neuen Botschaftern handele es sich um die geschäftsführende Gesellschafterin des Werften-Zulieferers Deckma GmbH in Kavelstorf bei Rostock, Petra Bölkow-Anderwald und um die Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage, Dörthe Hausmann. Als Botschafter sei auch der Rostocker Professor für Biomedizinische Technik, Klaus-Peter Schmitz, unterwegs, der Chef des Instituts für Implantattechnologie und Biomaterialien ist. Ebenfalls in Rostock ist die envitecpro GmbH beheimatet, deren Geschäftsführerin Silvia Kohlmann nun die Interessen das Landes vertritt. Das Unternehmen entwickelt Projekte aus dem Bereich Umwelttechnologie in Süd- und Mittelamerika.

Kein Plädoyer im Mordprozess: Anträge gegen Gericht

Rostock (dpa/mv) - Im Prozess um den Mord in der Badewanne vor dem Landgericht Rostock hat der Angeklagte Menschenrechtsverletzungen beklagt und Anträge gegen die Kammer gestellt. Das geplante Plädoyer der Verteidigung am Dienstag fiel damit aus. Der 40-jährige Angeklagte, dem die Tötung seiner 36 Jahre alten Ex-Freundin vorgeworfen wird, begründete die Anträge auf Ablehnung der Kammer damit, dass sie gegen die Menschenrechte verstoßen habe. So habe das Gericht unter anderem auf das dauerhafte Anlegen der Fußfesseln bestanden, was bei ihm zu Verletzungen geführt habe. In diesem Zusammenhang stellte der Mann auch Strafanzeigen gegen Justizvollzugsbeamte. Das Gericht vertagte sich auf Freitag. Nach Überzeugung der Anklage hat der Mann im März in Güstrow seine ehemalige Lebensgefährtin aus Eifersucht in der Badewanne erstochen. Die Staatsanwaltschaft hatte deshalb wegen Mordes eine lebenslange Haftstrafe gefordert. Die Beziehung der beiden hatte 13 Jahre gedauert. Der Tat sei ein monatelanger Chat in einem sozialen Netzwerk vorausgegangen, bei dem der Mann ein Fake-Profil «Mike Müller» benutzt habe. So habe er seine Ex-Lebensgefährtin getäuscht und sich ihr genähert. Der Mann hatte sich nach Auffassung der Anklage vermutlich mit einem Schlüssel Zutritt zur Wohnung verschafft und seine Ex-Freundin in der Badewanne überrascht.

Dachdecker stürzt mehrere Meter tief und wird verletzt

Basepohl (dpa/mv) - Ein Dachdecker ist bei einem Unfall im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte drei Meter herabgestürzt. Der 56 Jahre alte Dachdecker habe sich bei dem Unfall am Montagnachmittag in Basepohl ein Bein gebrochen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Er hatte mit einem Kollegen Dachrinnen montieren sollen und dabei einen Schritt nach hinten ins Leere gemacht, hieß es. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge hätten vorgeschriebene Seitengitter den Unfall verhindern können. Deshalb werde nun gegen den Chef der Dachdeckerfirma wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Auch das Landesamt für Gesundheit und Soziales sei eingeschaltet worden. Ebenfalls am Montag war ein Monteur von Solaranlagen in Rosenow durch das Dach gebrochen und schwer verletzt worden.

Verbrühungstod der kleinen Emma wohl nicht vorsätzlich

Stralsund/Wolgast (dpa/mv) - Nach dem Verbrühungstod der dreijährigen Emma aus Wolgast geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Mutter ihr Kind nicht vorsätzlich in ein zu heißes Bad gesetzt hat. Das rechtsmedizinische Gutachten stütze die Aussage der Mutter, dass es sich um einen tragischen Unfall gehandelt habe, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Sascha Ott am Dienstag. Demnach gibt es keine Hinweise darauf, dass das Kind gewaltsam im Wasser gehalten wurde. Vielmehr wiesen die Verbrühungsmarken am Körper des Mädchens darauf hin, dass das Kind unmittelbar nach dem Hineinsetzen wieder herausgehoben wurde. Nur wenige Sekunden im bis zu 57 Grad heißen Wasser reichten jedoch aus, um einen Verbrühungstod zu verursachen. Das Mädchen war Anfang Oktober frühmorgens tot in ihrem Bett gefunden worden. Die Mutter hatte damals angegeben, das Kind am Vorabend in ein heißes Erkältungsbad gesetzt und es später ins Bett gelegt zu haben. Die Staatsanwaltschaft lässt nun die Schuldfähigkeit der Mutter mit einem psychiatrischen Gutachten prüfen. Dieses soll klären, ob die Mutter die Folgen ihres Handelns überhaupt absehen konnte. Ergebnisse werden Anfang 2019 erwartet. Versäumnisse des Jugendamts, das die Familie seit mehreren Jahren betreut hatte, seien nach derzeitigen Ermittlungsstand nicht erkennbar, sagte Ott.

Polizei warnt vor falschen Polizisten am Telefon

Hagenow (dpa/mv) - Die Polizei hat vor Telefonbetrügern gewarnt, die sich als Polizisten ausgeben, um Vermögensverhältnisse und Sicherheitsvorkehrungen älterer Menschen herauszubekommen. Jüngst seien vier Fälle im Raum Hagenow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) bekannt geworden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Anrufer gaben demnach vor, dass es in der Region vermehrt zu Wohnungseinbrüchen gekommen sei und die Angerufenen damit rechnen müssten, selbst Opfer zu werden. Dann erkundigten sich die Betrüger über die Vermögensverhältnisse und die Sicherheitsvorkehrungen gegen Einbrüche. Die Angerufenen hätten in den vier Fällen den Schwindel rechtzeitig bemerkt. Ein Polizeisprecher warnte: «Es ist davon auszugehen, dass derartige Telefongespräche als Vorbereitungen für Straftaten dienen und sich die Anrufer mit den Telefonaten zunächst das Vertrauen erschleichen wollten.» Er riet, dubiose Telefonate schnellstmöglich zu beenden. Zudem sollten Fremde nie in die eigene Wohnung gelassen werden.

Weihnachtsgeschäft: Hochbetrieb in Paketzentren

Rostock (dpa/mv) - In den Brief- und Paketzentren der Deutsche Post DHL Group in Mecklenburg-Vorpommern herrscht kurz vor Weihnachten Hochbetrieb. Im Paketzentrum in Neustrelitz, das für die Verteilung innerhalb von Mecklenburg-Vorpommern zuständig ist, habe sich die Zahl der Sendungen etwa verdoppelt, sagte Unternehmenssprecher Jens-Uwe Hogardt am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. An normalen Tagen würden 175 000 bis 200 000 Pakete verteilt, nun seien es rund 350 000. Aktuell seien dort 400 Menschen beschäftigt, 100 von ihnen seien extra eingestellt worden. Auch in den Zustellbasen in Rostock sowie in Groß Schwaß östlich der Hansestadt brumme der Betrieb, sagte Hogardt. Von dort aus würden Rostocks Einwohner mit Postsendungen versorgt. Normalerweise arbeiteten dort 55 Leute, in diesen Tagen bis zu 120, die täglich rund 25 000 Sendungen bearbeiteten. «Es ist eine sehr angespannte Zeit», betonte Hogardt. Er warb um Verständnis für die Zusteller, die unter schwierigen Bedingungen die Pakete zustellen müssten. Um eine möglichst große Chance auf die pünktliche Weihnachtszustellung zu haben, sollten Verbraucher die Pakete spätestens am 21. Dezember morgens aufgegeben werden.

Kräftige Preisanstiege bei Sprit, Heizöl und Gemüse

Schwerin (dpa/mv) - Die Preise für Kraftstoffe und für Gemüse sind im November im Vergleich zum Vorjahresmonat kräftig gestiegen. So waren an der Tankstelle für Superbenzin 9 Prozent und für Diesel sogar 16 Prozent mehr zu zahlen als im November 2017, wie das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag in Schwerin mitteilte. Heizöl war um 23,3 Prozent teurer als 2017. Das trockene Wetter wirkte sich spürbar auf die Gemüsepreise aus, die im Vergleich zum Vorjahr um 9,4 Prozent stiegen. So verteuerten sich Kartoffeln um rund 20 Prozent, Möhren um 35, Weißkohl um fast 40, Lauch und Sellerie um 48 und Zwiebeln sogar um fast 56 Prozent. Insgesamt mussten Verbraucher im November für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke 1,3 Prozent mehr ausgeben. Tabakwaren und alkoholische Getränke waren 2,4 Prozent teurer als vor einem Jahr. Fast unverändert blieben die Preise für Bekleidung und Schuhe mit einem Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum November 2017. Auch die Ausgaben für Freizeit, Unterhaltung und Kultur erhöhten sich mit 1,4 Prozent moderat. Gaststätten und die Hotellerie verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,4 Prozent. Preisrückgänge gab es auch: So verringerten sich die Kosten für Post und Telekommunikationsdienstleistungen im gleichen Zeitraum um 0,8 Prozent und für das Bildungswesen um 4,5 Prozent.

Siemerling-Sozialpreis 2019 geht nach Hagenow

Neubrandenburg (dpa/mv) - Der mit 10 000 Euro dotierte Siemerling-Preis der Neubrandenburger Dreikönigsstiftung geht 2019 an die Vereinsvorsitzende der Lebenshilfe Hagenow, Ursula Hase. Die 75-Jährige engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben, wie das Kuratorium der Stiftung am Dienstag mitteilte. Hase habe die Gründung der Lebenshilfe 1990 maßgeblich befördert und 1993 für das Lebenshilfewerk Hagenow eine Pflege- und Fördereinrichtung für 40 Menschen mit schwerstmehrfachen Behinderungen aufgebaut. Sie leitete die Einrichtung bis zu ihrem Ruhestand. Heute ist Hase zudem ehrenamtlich als Stadtvertreterin in Hagenow aktiv und gehört dem Stiftungsrat der Stiftung Lebenshilfewerk für Menschen mit Behinderung an. Mit dem Preis werde ihr soziales Lebenswerk geehrt, sagte der Vorsitzende des Kuratoriums der Dreikönigsstiftung, Rainer Prachtl. Die Laudation bei der Preisverleihung im März soll der Bischof der Nordkirche im Sprengel Mecklenburg und Pommern, Andreas von Maltzahn, halten. Der Preis erinnert an die Neubrandenburger Familie Siemerling, die seit dem 18. Jahrhundert über mehrere Generationen hinweg als Ärzte, Apotheker, Kaufleute und Bankiers wirkte. Der Sozialpreis wird seit 1994 an Menschen, Vereine und Initiativen vergeben. Im vergangenen Jahr war der Franziskaner-Bruder Gabriel geehrt worden, der sich in der Gefangenenseelsorge engagiert.

Wetterdienst warnt vor glatten Straßen

Offenbach (dpa/mv) - Autofahrer im Osten Mecklenburg-Vorpommerns müssen sich auch am Dienstagmorgen auf rutschige Straßen gefasst machen. Wegen Schnee und Regen in der vergangenen Nacht gebe es auf vielen Straßen überfrierende Nässe, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die Glättegefahr soll bis zum späten Vormittag abnehmen. Im Laufe des Tags soll es milder werden und die Glättegefahr in den nächsten Tagen etwas abnehmen.

Tötung der Ex-Freundin in Badewanne: Verteidigung plädiert

Rostock (dpa/mv) - Im Prozess gegen einen 40-jährigen Mann um die Tötung seiner 36 Jahre alten Ex-Freundin in der Badewanne wird heute im Rostocker Landgericht das Plädoyer der Verteidigung erwartet. Nach Überzeugung der Anklage hat der Mann Anfang März in Güstrow seine ehemalige Lebensgefährtin aus Eifersucht erstochen. Die Beziehung der beiden hatte 13 Jahre gedauert. Der Tat sei ein monatelanger Chat in einem sozialen Netzwerk vorausgegangen, bei dem der Mann ein Fake-Profil «Mike Müller» benutzt habe. So habe er seine Ex-Lebensgefährtin getäuscht und sich ihr genähert. Der Mann hatte sich nach Auffassung der Anklage vermutlich mit einem Schlüssel Zutritt zur Wohnung verschafft und seine Ex-Freundin in der Badewanne überrascht. Der Prozess hatte im August begonnen. Zunächst lautete die Anklage auf Totschlag, die dann auf Mord erweitert wurde. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits im November für den Mann wegen Mordes eine lebenslange Haftstrafe gefordert. Das Urteil soll am kommenden Freitag verkündet werden.