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KYGO FEAT. SANDRO CAVAZZA ***Happy Now
KYGO FEAT. SANDRO CAVAZZA
***Happy Now (2018)

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AKTUELLES WETTER

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Aktuelle Nachrichten

13-jähriger aus Wismar vermisst

Seit Mittwoch wird der 13-jährige Michale Senay aus Wismar vermisst. Michale ist aller Wahrscheinlichkeit nach zu Fuß unterwegs und ist der deutschen Sprache nur sehr eingeschränkt mächtig. Vermutlich hält er sich in der Hansestadt Wismar oder in ihrem Großraum auf. Hinweise zum Aufenthalt nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. mehr...

57-jähriger aus Stralendorf vermisst

Die Polizei in Hagenow bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung nach dem 57-jährigen Fred-Michael Klatt. Bereits seit dem 06.02.2019 wird der aus der Region Stralendorf stammende Mann vermisst. Hinweise zum Aufenthalt des Vermissten nehmen die Polizei in Hagenow oder die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock unter dem Notruf 110 entgegen. mehr...

Beisetzung von Leonie in Wolgast

Mecklenburg-Vorpommern ist erschüttert nach dem Tod der kleinen Leonie aus Torgelow. Das 6-jährige Mädchen war am 12. Januar nach Gewalteinwirkung gestorben. Am Samstag wurde der Leichnam der kleinen Leonie in Wolgast beigesetzt. mehr...

Nachrichten-Ticker aus Mecklenburg-Vorpommern

Flybmi-Insolvenz: Rostock-Laage bleibt betriebsbereit

Rostock (dpa/mv) - Nach der Insolvenz der britischen Regional-Fluggesellschaft Flybmi bleibt der Flughafen Rostock-Laage betriebsbereit. Darauf wies die Geschäftsführung des Airports am Sonntag in. Der Flugbetrieb sei sichergestellt. «Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass mittelfristig die erfolgreiche Strecke von Rostock nach München durch eine andere Airline ersetzt werden kann und damit der Geschäftsreisebetrieb für die Unternehmen der Region wieder sichergestellt wird», teilte Flughafen-Chefin Dörthe Hausmann mit. Von Laage aus hatte die Airline 2018 den Angaben zufolge 38 439 Passagiere von und nach München befördert. Hausmann bezeichnete die langjährige Zusammenarbeit mit Flybmi rückblickend als «äußerst gut».

Fünf Menschen bei Unfällen verletzt: Zwei in Lebensgefahr

Kobrow/Wismar (dpa/mv) - Bei zwei Unfällen am Sonntag sind im Westen Mecklenburg-Vorpommerns fünf Menschen verletzt worden, zwei von ihnen waren in Lebensgefahr. Wie ein Polizeisprecher in Rostock erklärte, ereigneten sich die Unfälle nahe Kobrow bei Sternberg (Ludwigslust-Parchim) und auf der Autobahn 20 bei Zurow (Nordwestmecklenburg). Bei Kobrow sei ein Auto auf der Landesstraße 91 frontal gegen einen Baum gefahren. Beide Insassen wurden bewusstlos aus dem Wagen geborgen und mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht. Details wie die Unfallursache oder Schadenshöhe waren noch unklar. Bei Zurow auf der A20 fuhren in Richtung Lübeck drei Fahrzeuge im sonntäglichen Rückreiseverkehr ineinander. Ein Autofahrer sei vom Unfallort geflüchtet und werde gesucht, sagte der Polizeisprecher. Dabei wurden mindestens drei Autoinsassen verletzt, die Sperrung dauerte mehrere Stunden und es bildete sich am Ende der Winterferien ein etwa fünf Kilometer langer Stau.

Polizei erwischt Jugendliche beim S-Bahnsurfen in Rostock

Rostock (dpa/mv) - Drei Jugendliche sind am Samstag in Rostock von der Polizei beim S-Bahnsurfen erwischt worden. Die 14- und 15-Jährigen seien bei einer S-Bahn außerhalb des Zuges von der Station Evershagen bis Bramow und dann bei einer anderen S-Bahn weiter in Richtung des Rostocker Hauptbahnhofs mitgefahren, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Demnach gelang es den Jugendlichen zunächst zu flüchten, bevor sie an der S-Bahnstation Holbeinplatz von der Polizei gefasst wurden. Die drei waren den Angaben zufolge alkoholisiert und hatten zuvor an der S-Bahnhaltestelle Bramow einen Mülleimereinsatz auf die Gleise geworfen.

Wetterdienst: Nach Vorfrühling zieht wieder Regen auf

Hamburg/Rostock (dpa/lno) - Das frühlingshafte, sonnige Wetter setzt sich im Norden fort. «Am Montag heiter, im Norden zeitweise wolkig», kündigte der Deutsche Wetterdienst am Sonntag für Hamburg und Schleswig-Holstein an. Die Temperaturen sollen zwischen 8 Grad auf Sylt und 13 Grad in Hamburg liegen. «Sonnig und trocken» lautete die Erwartung für Mecklenburg-Vorpommern - bei Temperaturen von 9 bis 12 Grad. In der Nacht zum Dienstag sollen von der Nordsee her Wolken und nachfolgend etwas Regen aufziehen, so dass es zeitweise regnen kann. Auch bis nach Rügen soll es bewölkt werden und tagsüber gebietsweise leichten Regen geben.

Insolvenz der britischen Airline Flybmi trifft Rostock-Laage

Rostock/London (dpa/mv) - Der Flughafen Rostock-Laage wird erneut von einer Insolvenz getroffen: Die britische Regional-Fluggesellschaft Flybmi hat wegen des Brexits Insolvenz angemeldet. Alle Flüge wurden mit sofortiger Wirkung gestrichen, teilte die Airline am Samstagabend auf ihrer Webseite mit. Zuvor hatte die Insolvenz der Berliner Fluggesellschaft Germania für den Flughafen massive Folgen, denn sie brachte etwa die Hälfte der rund 296 000 Passagiere. Für die 199 Mitarbeiter des größten Airports im Nordostens Deutschlands war Kurzarbeit angekündigt worden. Er war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Flybmi hat mit 17 Maschinen Flüge zu mehr als 20 europäischen Zielen angeboten. Neben Rostock-Laage flog die Airline in Deutschland auch Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, München, Nürnberg und Saarbrücken an. «Die Herausforderungen, insbesondere durch den Brexit, erwiesen sich als unüberwindlich», wird ein Flybmi-Unternehmenssprecher zitiert. Die Airline absolvierte im vergangenen Jahr 29 000 Flüge mit 522 000 Passagieren.

Koalitionsausschuss kommt erstmals 2019 zusammen

Schwerin (dpa/mv) - Der Koalitionsausschuss von SPD und CDU in Mecklenburg-Vorpommern kommt an diesem Montag in Schwerin zu seinem ersten Treffen in diesem Jahr zusammen. Dabei soll es um Geld gehen. Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) stellt den Spitzen der Koalition den Haushaltsabschluss 2018 vor, wie Regierungssprecher Andreas Timm sagte. Nach der positiven Steuerschätzung im vergangenen Herbst ist erneut ein Überschuss zu erwarten. Ob er so hoch ausfällt wie 2017, bleibt allerdings abzuwarten. Jenes Jahr hatte das Land mit einem Rekordplus von 327 Millionen Euro abgeschlossen. Das Plus lag damit noch einmal gut 70 Millionen Euro über dem von 2016. Beigetragen hatten zum Jahresüberschuss Steuer-Mehreinnahmen von fast 182 Millionen Euro und geringere Ausgaben als im Landesetat veranschlagt. Im Koalitionsausschuss am Montag dürfte über die Verwendung des Überschusses aus 2018 beraten werden. Vor einem Jahr hatten die Koalitionäre beschlossen, 190 Millionen Euro aus dem 2017er Überschuss zum Schuldenabbau zu nutzen. Jeweils zweistellige Millionenbeträge flossen in den Strategiefonds zur Finanzierung von Leuchtturmprojekten, in die Digitalisierung sowie in Kita und Polizei. Die Fraktionsvorsitzende der Linken, Simone Oldenburg, schlug vor, aus dem Überschuss die Gehälter der Grundschullehrer auf das Niveau ihrer Kollegen an den weiterführenden Schulen anzuheben. Dies sei lange überfällig, sagte die Oppositionspolitikerin. Die Kosten dafür bezifferte sie auf acht bis zehn Millionen Euro jährlich. Außerdem sollten ihrer Auffassung nach die Kommunen einen Zuschlag bekommen, um neben ihren gesetzlich vorgeschrieben Pflichtaufgaben auch freiwillige Leistungen finanzieren zu können. Diese machten das Leben erst aus.

Volleyball-Meister SSC Schwerin bleibt auswärts ungeschlagen

Vilsbiburg (dpa/mv) - Der deutsche Volleyball-Meister SSC Palmberg Schwerin bleibt in der Bundesliga auswärts ungeschlagen. Die Mecklenburgerinnen gewannen am Samstagabend vor 1561 Zuschauern bei den Roten Raben Vilsbiburg nach 82 Spielminuten glatt mit 3:0 (26:24, 25:21, 25:19 und feierten eine gelungene Generalprobe vor dem Champions League-Heimspiel am kommenden Mittwoch gegen den polnischen Vizemeister LKS Commercecon Lodz. Nach dem siebten Ligasieg in Serie sind die Schwerinerinnen weiter die ärgsten Verfolgerinnen von Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart, der dem SSC Ende Dezember die bislang einzige Saison-Niederlage in der Bundesliga zugefügt hat. Die ungeschlagenen Schwäbinnen haben nach 17 Spielen der Hauptrunde 49 Punkte auf dem Konto, Schwerin folgt mit drei Punkten Rückstand deutlich vor dem SC Potsdam (33). Der SSC ließ auch im bereits dritten Aufeinandertreffen mit den Roten Raben in dieser Saison keine Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen. «Wir konnten noch so gut aufschlagen, die Annahme bei Schwerin war einfach da», sagte Raben-Trainer Timo Lippuner. Im Achtelfinale des DVV-Pokals und im Hinspiel in der Bundesliga hatte es ebenfalls klare 3:0-Erfolge für das Meisterteam gegeben. Zur besten SSC-Spielerin wurde die niederländische Nationalspielerin Britt Bongaert gewählt. Die meisten Punkte für den deutschen Rekordmeister holten McKenzie Adams, Kimberly Drewniok und Beta Dumancic (je 11) sowie Lauren Barfield (10).

Brand in Mehrfamilienhaus in Schwerin: Zwei Leichtverletzte

Schwerin (dpa/mv) - In einem Mehrfamilienhaus in Schwerin ist am Sonntagmorgen ein Brand ausgebrochen. Zwei Menschen seien dabei leicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Brandursache war den Angaben zufolge zunächst unklar. Ausgebrochen sei das Feuer vermutlich im Dachstuhl des Hauses, hieß es.

Bauen im Schilf beschäftigt Kreistag in Greifswald

Greifswald/Schwerin (dpa/mv) - Der Vorwurf der SPD-Fraktion im Kreistag von Vorpommern-Greifswald hat es in sich: Im geschützten Schilfgürtel am Nepperminer See auf Usedom soll Boden aufgeschüttet worden sein, um darauf private Ferienhäuser zu bauen. Etwa 800 Quadratmeter geschütztes Schilfbiotop seien vernichtet worden. Zu den neuen Grundstückseignern gehört Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU). Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag, Günther Jikeli, spricht von rechtswidrigem Baurecht, das vom Amt Usedom-Süd und dem damaligen Landkreis Ostvorpommern geschaffen wurde. Wegen dieser Formulierung habe Caffier ihn im Januar vor dem Landgericht Stralsund verklagt. Jikeli habe jetzt beantragt, die Klage abzuweisen. Es seien Kopien von Dokumenten aufgetaucht, die den Innenminister weiter belasten. Am Montag soll sich der Kreistag in Greifswald mit dem Thema befassen.

Bildungsministerium warnt vor WhatsApp: Doch kein Verbot

Schwerin (dpa/mv) - WhatsApp-Klassengruppen sind beliebt unter Mecklenburg-Vorpommerns Schülern zum Austausch von Neuigkeiten oder Hausaufgaben. Doch das Bildungsministerium warnt die Lehrer vor der Nutzung des sozialen Netzwerks für dienstliche und schulische Zwecke. Ein Verbot hat Ministerin Birgit Hesse (SPD) bislang nicht ausgesprochen, obwohl ihr Haus die Nutzung für schulische Zwecke nach eigenen Angaben für unzulässig hält. Vielmehr wird es den Schulleitern überlassen, wie damit umgegangen wird. In der Kritik steht WhatsApp vor allem, weil standardmäßig alle Namen und Nummern aus Telefon-Adressbüchern seiner Nutzer an Server in den USA übermittelt werden - auch von den Kontakten, die den Dienst gar nicht nutzen. Die Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern über WhatsApp fällt in Deutschland offensichtlich häufig in eine Grauzone. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab, haben manche Bundesländer den Lehrkräften untersagt, dienstliche Nachrichten über den Messengerdienst auszutauschen, etwa Baden-Württemberg. Es gibt jedoch keine einheitliche Linie. Unterdessen lotet zum Beispiel Niedersachsen die Möglichkeiten aus, eine Kommunikation über einen alternativen Kurznachrichtendienst zu ermöglichen, der den Anforderungen des Datenschutzes gerecht wird.

Ostbeauftragter über Quotenregelung: «Führt ins Elend»

Berlin (dpa) - Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, sieht eine Quotenregelung für mehr Ostdeutsche in Führungspositionen kritisch. Im Ergebnis könnten dann auch einzelne Bundesländer eine eigene Quote fordern, sagte der CDU-Politiker am Sonntag im Inforadio vom rbb laut Vorabmeldung des Senders. «Das führt ins Elend.» Hirte betonte, er sehe keinen «Nachteil, aus den neuen Bundesländern zu sein». Er sagte: «Man hat die gleichen Chancen wie alle anderen.» Der entscheidende Punkt, wo es immer noch Unterschiede gebe, sei «bei Unternehmen, wo es auch für Ostdeutsche nach wie vor schwieriger ist, weil wir schlicht die großen Unternehmen mit den Unternehmenssitzen nicht bei uns in den neuen Bundesländern haben.»

Förderpolitik: Anke Rehlinger kritisiert Ost-Fokussierung

Berlin (dpa) - Die stellvertretende Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger, hat eine zu starke Fokussierung der Förderpolitik auf den Osten Deutschlands kritisiert. «Es kann nicht sein, dass es bei quasi allen Strukturhilfen nur noch um den Osten geht», sagte die SPD-Politikerin der «Bild am Sonntag». «Über allen Papieren steht immer, wir wollen nicht mehr nach Himmelsrichtung fördern, diskutiert wird aktuell allerdings nur über Ostdeutschland.» Auch westdeutsche Kommunen hätten einen Förderbedarf, sagte die saarländische Wirtschaftsministerin. «Solidarische Hilfen müssen sich an der Notwendigkeit orientieren, nicht nur an Landtagswahlen.» In Thüringen wird am 27. Oktober gewählt, in Sachsen und Brandenburg am 1. September. Die Spitzen von CDU und SPD hatten Ende Januar einen stärkeren Einsatz für bessere Lebensverhältnisse in Ostdeutschland angekündigt. CDU wie SPD können sich mehr Bundesbehörden im Osten vorstellen, sowie neue Forschungseinrichtungen, bessere Nahverkehrs- und Bahnangebote gerade für strukturschwache Gegenden, ebenso mehr Arzt- und Pflegeangebote. Auch im Zuge des Kohleausstiegs sind Investitionen auch in den betroffenen ostdeutschen Regionen geplant. Rehlinger betonte, das Saarland habe seinen Ausstieg aus dem Steinkohlebergbau ohne milliardenschwere Staatshilfen stemmen müssen. Sie schlug die Ansiedlung einer Bundesbehörde und den Aufbau eines deutsch-französischen Zentrums für künstliche Intelligenz im Saarland an.

Neubrandenburg: Organistin Apkalna als «Artist in Residence»

Neubrandenburg (dpa/mv) - Die Titularorganistin der Hamburger Elbphilharmonie, die Lettin Iveta Apkalna, hat jetzt auch ein künstlerisches Amt in Mecklenburg-Vorpommern. Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) ernannte die Orgelvirtuosin am Samstag zur «Artist in Residence» für die Orgel der Konzertkirche. Diese Ernennung sei für Neubrandenburg eine Ehre, mit der die Besonderheit dieses Konzerthauses unterstrichen wird, erklärte Witt anlässlich eines Konzertes in Neubrandenburg. Die 42 Jahre alte Musikerin hatte die Orgel, die gemeinsam von den Orgelbauern Klais (Bonn) und Schuke (Berlin) gebaut wurde, im Juli 2017 schon eingeweiht. Als «Artist in Residence» gestaltet sie entscheidende Teile des Orgelmusikprogramms. Das rund zwei Millionen Euro teure Instrument hatte ein Neubrandenburger Unternehmer der Stadt geschenkt. Die Orgel ist mit 2852 Pfeifen und 70 Registern auch etwas größer als die Orgel in der Hamburger Elbphilharmonie.

63-Jähriger wird zwei Mal betrunken am Steuer erwischt

Barth (dpa/mv) - Weil er zwei Mal am gleichen Tag betrunken am Steuer in Barth (Kreis Ribnitz-Damgarten) erwischt worden ist, ist ein 63-Jähriger Führerschein und Fahrzeugschlüssel los. Bei der ersten Kontrolle um 8.00 Uhr im Ort stellten die Beamten 0,85 Promille fest, auf dem Revier waren es schon 1,14 Promille. Daher erhielt der Autofahrer wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eine Anzeige, sein Führerschein wurde sichergestellt. Polizisten brachten den Mann nach Hause und belehrten ihn, nicht mehr im Straßenverkehr Auto zu fahren. Am Vormittag wurde sein Fahrzeug jedoch erneut gesichtet. Wieder saß der 63-Jährige am Steuer - mit 1,19 Promille. Neben einer weiteren Anzeige wurden die Autoschlüssel sichergestellt, «um eine erneute Fahrt zu verhindern», hieß es im Polizeibericht.

Frühlingswetter lockt in Cafés und an die Küste

Hamburg/Rostock/Kiel (dpa) - Das frühlingshafte Wetter lockt nicht nur die Kraniche und Seeadlern aus ihren Winterquartieren: Auch viele Norddeutsche haben den strahlend blauen Himmel und die verhältnismäßig warmen Temperaturen am Samstag für gemütliche Stadtbummel oder sogar für Strandausflüge in beliebte Kurorte genutzt. Der große Zulauf an den Küsten blieb am Werktag zunächst jedoch noch aus: Am Timmendorfer Strand (Kreis Ostholstein) etwa schlenderten zur Mittagszeit nur wenige Menschen am Wasser entlang. Die wirklich Hartgesottenen hielten trotzdem schon mal den kleinen Zeh ins Wasser, vereinzelt ließen sich «Stand-Up»-Paddler über das Wasser treiben. Auch am weitläufigen Strand von St. Peter-Ording (Kreis Nordfriesland) verloren sich die Spaziergänger auf der stellenweise bis zu zwei Kilometer breiten Sandbank. An der Nordsee erreichten die Temperaturen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Tageshöchstwerte von 9 Grad. Ähnliche Bilder boten sich auch im mecklenburgischen Seeheilbad Graal-Müritz (Kreis Rostock), wo zur Mittagszeit kaum Betrieb herrschte, wie auf Webcams zu sehen war. Deutlich reger ging es hingegen in den Einkaufsstraßen und Flaniermeilen der Städte zu. «Es ist deutlich mehr los auf den Straßen. Die Leute sind spürbar hungrig nach Sonne», berichtete eine Sprecherin der Kieler Polizei. Wer den Weg an die Küsten nicht auf sich nehmen wollte, vergnügte sich bei bis zu 15 Grad stattdessen einfach in der Innenstadt beim Shoppen - oder im Café. «Wir haben jetzt schon ein volles Haus, es gibt keine freien Terrassenplätze mehr», sagte die Restaurantleitung vom «Café Wichtig» in Scharbeutz (Kreis Ostholstein) gegen 13 Uhr. «Da sind viele Tagesausflügler dabei, auch aus Hamburg und Umgebung». Im Hamburger «AlsterCliff» wurden Sonnenplätze zur Mittagszeit zur Mangelware. «Tolles Wetter, gute Laune, gute Stimmung. Die Gäste freuen sich, das sie nach trüben Tagen endlich mal wieder rauskommen», sagte ein Mitarbeiter. Verantwortlich für die vor-frühlingshaften Temperaturen ist laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes ein Hochdruckgebiet über den Alpen. «Der Februar sollte der kälteste Monat sein, wir müssten also eigentlich Schnee schippen und Eis kratzen», sagte ein Meteorologe des DWD in Hamburg. Stattdessen blühten etwa in Husum vereinzelt schon Krokusse, obwohl das Krokusblütenfest eigentlich erst Mitte März gefeiert wird. Wetterfeste Hamburger joggten in kurzen Shorts oder fuhren mit offenem Cabriolet herum. Auch am Sonntag versprach das Wetter nach einem wolkig-trübem Auftakt wieder schön zu werden.

«Bunte Westen»-Demonstration im Norden friedlich verlaufen

Hamburg/Kiel/Schwerin (dpa) - Die Demonstrationen der bundesweiten Aktion «Bunte Westen» sind am Sonnabend im Norden friedlich verlaufen. Unter dem bundesweiten Motto «Wir sind Viele. Wir sind vielfältig. Wir haben die Schnauze voll!» versammelten sich mehrere Hundert Teilnehmer in Hamburg, Kiel und Schwerin. Veranstalter war die Sammlungsbewegung «Aufstehen» der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht. In Anlehnung an die Gelbwesten-Proteste in Frankreich trugen auch in Hamburg etliche gelbe Westen. Hier beteiligten sich nach Angaben der Polizei rund 140 Teilnehmer an dem Protestmarsch in der Innenstadt, für den 350 angemeldet waren. Sie trugen Plakate mit Aufschriften wie «aufstehen für den Frieden» und «aufstehen für soziale Gerechtigkeit». Der Demo-Zug sei friedlich verlaufen, berichtete die Polizei. In der der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt kamen nach Angaben der Polizei rund 60 Teilnehmer zum friedlichen Protest zusammen. In Schwerin zog der Demonstrationszug vom Bahnhofsvorplatz durch die Innenstadt zum Pfaffenteich. Nach Angaben der dortigen Organisatoren setzten sich rund 200 Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern für mehr Gerechtigkeit ein, «Gemeinwohl vor Rendite» hieß es auf Plakaten. Auf «Roten Karten für die Bundesregierung» hielten Demonstranten den Angaben zufolge fest, was in Deutschland nicht gut laufe oder verbessert werden könne. Die Karten sollen gesammelt nach Berlin geschickt werden.

Betrunkener darf nicht ins Bistro: Zwei Verletzte

Neubrandenburg (dpa/mv) - Ein Gastronom ist in Neubrandenburg in der Nacht zu Samstag angegriffen und leicht verletzt worden. Laut Polizeiangaben hatte einer der mutmaßlichen Täter trotz eines bestehenden Hausverbotes das Bistro des Mannes betreten. Als der Betreiber den 23-Jährigen aus seinem Geschäft zu drängen versuchte, holte der unerwünschte Gast einen Schraubendreher hervor und fügte dem 52-jährigen Wirt eine Schnittverletzung an der Hand zu. Ein 30 Jahre alter Begleiter des Tatverdächtigen stellte sich nach eigenen Angaben schlichtend zwischen die beiden, wurde dabei jedoch vom Bistrobetreiber mit einen Schlag im Gesicht getroffen und leicht verletzt, wie die Polizei weiter mitteilte. Der dritte Tatbeteiligte im Alter von 28 Jahren zog daraufhin eine Schreckschusswaffe und schoss damit einmal in die Luft. Der Betreiber flüchtete in sein Bistro und alarmierte die Polizei. Die Beamten stellten bei dem 23-Jährigen mit einem Atemtest 1,46 Promille Alkohol im Blut fest. Die Polizei ermittelt nun gegen ihn wegen gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruch. Gegen den 28-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Auch der Bistrobetreiber muss sich wegen Körperverletzung verantworten.

Usedomer Köche erwarten Heringe mit neuen Rezepten

Heringsdorf (dpa/mv) - Wie die Fischer bereiten sich derzeit die Küchenchefs auf Usedom auf die Ankunft der Heringsschwärme in den Küstengewässern vor. In mehr als 20 Restaurants setzen die Köche vom 2. März bis zum 13. April Hering in den verschiedensten Variationen auf die Speisekarten. Es ist die Zeit der Usedomer Heringswochen, wie die Usedom Tourismus GmbH mitteilte. Eröffnet werden sie traditionell mit einer Heringsgala im Strandhotel «Seerose» in Kölpinsee. Dort kreieren Spitzenköche aus Greifswald, Berlin, Heiligendamm und Göhren mit dem Team der «Seerose» ein Fünf-Gänge-Menü rund um den Hering. Während der Fisch früher als «Arme Leute-Essen» galt, werde er heute als Delikatesse zubereitet, hieß es. Das Forsthaus Damerow kombiniert das Zweierlei vom Hering «sauer und salzig» auf Rote Bete-Salat mit Wildschweinschinken. In jedem Jahr würden neue Rezepte entwickelt, sagte Marketingleiterin Ann-Kathrin Günther. Küchenchef Lutz Müller, seit 25 Jahren im Forsthaus, und sein junger Vize Nico Bussäus versuchten, Tradition und Moderne zu verbinden - und Hering mit dem für das Forsthaus typischen Wild. Viele Gäste kämen extra wegen der Heringswochen zum Essen. Neben den Restaurants widmen sich auch eine Fotoausstellung, eine Filmpräsentation, Vorträge und Führungen dem «Silber des Meeres» und der Fischerei. So ist vom 1. März an eine Foto-Ausstellung von Matthias Gründling über die Fischer von Usedom in Bansin zu sehen. Zudem werden Führungen zu Fischern angeboten, und die Autorin Elke Pupke erzählt Geschichten und Anekdoten rund um die Ostseefischerei und den Hering.

Wenig Anreiz für Ärzte-Anstellung im Staatsdienst

Schwerin (dpa/mv) - Der Lohnabstand zwischen Klinikärzten und Medizinern im öffentlichen Gesundheitsdiensts hat nicht nur Folgen für die Gesundheitskontrollen bei Schülern. Neben den dafür zuständigen Gesundheitsämtern der Kreise findet auch die Polizei kaum noch Mediziner, die für Behörden arbeiten wollen. «Das Besoldungsrecht bindet uns bei der Einkommensgestaltung die Hände. Für einen Polizeiarzt kann es nur die Gruppen A14/A15 geben. Und dafür wird es heute immer schwieriger, Bewerber zu finden», konstatierte Innenminister Lorenz Caffier (CDU). In der Folge könnte einige der Polizeiarzt-Stellen im Land nicht besetzt werden. Ähnlich problematisch sei die Fachkräftegewinnung bei IT-Spezialisten, die in der freien Wirtschaft ebenfalls deutlich bessere Verdienstmöglichkeiten hätten, sagte Caffier.

Kraniche nutzen milde Winter und bleiben: Frühlingsgefühle

Karow (dpa/mv) - Der milde Winter sorgt bei einigen Kranichen und Seeadlern im Nordosten bereits für Frühlingsgefühle. «Die ersten Kraniche sind aus Winterquartieren zurück und einige Seeadler beginnen zu balzen», sagte der Vorsitzende der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern (OAMV), Klaus-Dieter Feige, der Deutschen Presse-Agentur. Vor allem die Kraniche (Grus grus) sind bereits in größeren Trupps unterwegs, weil mehrere tausend dieser Großvögel in Mecklenburg-Vorpommern überwintern, wie Seeadler schon immer. «Wir schätzen, dass wieder bis zu 3000 Kraniche hiergeblieben sind, wie im Vorjahr», sagte Kranich-Experte Wolfgang Mewes aus Karow (Ludwigslust-Parchim). Die Vögel wollen Kräfte sparen und schnell an den Nestern sein. Das sei in milden Wintern wie den letzten Jahren ein Trend für ganz Deutschland, wo mit mehreren zehntausend Überwinterern gerechnet wird. Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sind für Kraniche die Hauptbrutgebiete in Deutschland.