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Nachrichten-Ticker aus Mecklenburg-Vorpommern

Störtebeker-Festspiele auf der Insel Rügen gestartet

Ralswiek (dpa/mv) - Die Störtebeker-Festspiele auf der Insel Rügen sind am Samstagabend in ihre 26. Spielzeit gestartet. Das Stück «Ruf der Freiheit» ist der erste Part eines fünfteiligen Zyklus um die Abenteuer des Piraten. Das Theaterspektakel mit 140 Mitwirkenden, 30 Pferden und vier auf dem Bodden kreuzenden Koggen wird bis zum 8. September 67 Mal auf der Naturbühne Ralswiek aufgeführt. Es erzählt, wie der junge Adlige Klaus von Alkun zum Piraten Klaus Störtebeker wird. Erstmals stehen Alexander Koll (Störtebeker) und Alexander Hanfland (Goedeke Michels) als neues Piratenduo auf der Bühne. Die Störtebeker-Festspiele sind das mit Abstand größte Open-Air an der Ostseeküste. Im vergangenen Jahr sahen rund 338 000 Zuschauer das Piratenabenteuer.

Motorradfahrerin bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Borkow (dpa/mv) - Eine 22 Jahre alte Motorradfahrerin ist am Samstag bei einem Unfall auf der Bundesstraße 192 bei Borkow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) schwer verletzt worden. Die junge Frau ist beim Durchfahren einer leichten Linkskurve wegen Unaufmerksamkeit nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und stürzte, wie die Polizei mitteilte. Aufgrund der durch den Notarzt festgestellten Verletzungen sei davon auszugehen, dass die 22-Jährige beim Sturz mit dem Oberkörper gegen einen Baum geprallt sei. Es sei von einem lebensbedrohlichen Gesundheitszustand auszugehen. Die B192 war nach dem Unfall für zwei Stunden voll gesperrt.

Kind und Erwachsener in Stralsund vor dem Ertrinken gerettet

Stralsund (dpa/mv) - Ein fünfjähriger Junge und ein Erwachsener sind am Samstag in Stralsund vor dem Ertrinken gerettet worden. Das Kind sei beim Spielen mit seinem Bruder gestolpert und ins Wasser gefallen, teilte die Polizei mit. Die Kinder waren in Begleitung ihrer Eltern und einem Freund der Familie. Der Freund erkannte die Gefahr, sprang ins Wasser und zog den Jungen an die Oberfläche. Als den 30 Jahre alten Nichtschimmer die Kräfte verließen, sprang ein 39-jähriger Stralsunder ins Wasser, um den beiden zu helfen. Der 30-Jährige versuchte sich am älteren Mann festzuhalten, wodurch dieser ständig unter Wasser gedrückt wurde und ebenfalls in Gefahr geriet. Der 39-Jährige verließ daraufhin das Wasser, um Hilfe zu holen. Er machte einen Student ausfindig, der ohne zu zögern ins Hafenbecken sprang. Der 26-Jährige konnte zunächst den Fünfjährigen und danach gemeinsam mit der in der Zwischenzeit eingetroffenen Polizei den 30-Jährigen ans rettende Ufer bringen. Der Junge und der Freund der Familie wurden unterkühlt zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Wolfgang-Koeppen-Preis an Christoph Peters verliehen

Greifswald (dpa/mv) ?  Der Schriftsteller Christoph Peters ist Träger des diesjährigen Wolfgang-Koeppen-Preises für Literatur der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne) würdigte Peters am Samstag bei der Preisverleihung als einen Autor, der zum Gespräch über das gegenseitige Nichtverstehen einlade und deutlich mache, «woher wir wirklich kommen, wer wir wirklich sind und wohin wir vielleicht gehen». Peters mache - ähnlich wie Koeppen in seinen Werken - für die Fremdheit in der Welt, die eigentlich unser Zuhause ist, empfänglich. Die Hansestadt Greifswald verleiht den mit 5000 Euro dotierten Preis im zweijährigen Rhythmus - jeweils am 23. Juni, dem Geburtstag des in Greifswald geborenen Schriftstellers Wolfgang Koeppen (1906-1996). Mit dem Preis würdigt die Stadt ein literarisches Wirken, das in ähnlicher Weise wie das Werk Koeppens dem Projekt der literarischen Moderne verbunden ist. Peters wurde vom letzten Preisträger Thomas Hettche vorgeschlagen. Die Wahl hatte Hettche damit begründet, dass Peters seit seinem fulminanten Debüt «Stadt Land Fluß» von 1999 an einem erzählerischen Werk arbeite, das sich einerseits ganz auf die soziale Wirklichkeit deutscher Gegenwart einlasse, andererseits Erfahrungen von Fremdheit im Zusammentreffen der Kulturen immer wieder neu gestalte. Bisherige Preisträger sind Richard Anders (1998), Thomas Lehr (2000), Susanne Riedel (2002), Ludwig Fels (2004), Bartholomäus Grill (2006), Sibylle Berg (2008), Joachim Lottmann (2010), Anna Katharina Hahn (2012), Karl-Heinz Ott (2014) und Thomas Hettche (2016).

38. Internationaler Hansetag: Feierlaune in Rostock

Rostock (dpa/mv) - In Rostock wird gefeiert: Bei gutem Wetter und zunächst noch starkem Wind haben sich am Samstag zum 38. Internationalen Hansetag Tausende Menschen in der Innenstadt versammelt. Sie lassen sich zwischen den sieben Erlebnisbereichen treiben, in die Rostock eingeteilt wurde. Die Stimmung sei bestens, sagte Sprecherin Annika Schmied der Deutschen Presse-Agentur. Von besonderem Interesse seien die Stände von 105 Hansestädten aus 16 Nationen. Gleichzeitig verzeichneten die sieben Riesenräder, die um den Stadthafen und in der Innenstadt aufgebaut sind, einen großen Andrang. Bei der Delegiertenversammlung der 119 in Rostock vertretenen Hansestädte am Vormittag wurde dem früheren Oberbürgermeister von Lübeck und Vormann des Städtebundes, Bernd Saxe, die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Mit Rijssen-Holten (Niederlande) und Vyschnij Volotschjok (Russland) wurden zwei weitere Hansestädte in den nun 192 Mitglieder starken Hansebund aufgenommen. Hannover kündigte an, die Mitgliedschaft zu beantragen.

Fünf Verletzte bei Unfall nahe Greifswald

Greifswald (dpa/mv) - Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesstraße 105 sind nahe Greifswald am Samstagmorgen fünf Menschen leicht verletzt worden. Eine 25 Jahre alte Autofahrerin aus Hessen wollte ersten Erkenntnissen zufolge in Mesekenhagen links abbiegen. Sie sei daher langsamer geworden, wie die Polizei mitteilte. Ein 21 Jahre alter Mann aus Berlin, der hinter der 25-Jährigen fuhr, konnte rechtzeitig bremsen, ein an dritter Stelle fahrender 69-Jähriger bemerkte dies jedoch zu spät und schob die Fahrzeuge zusammen. Insgesamt wurden bei dem Unfall fünf Menschen leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 3500 Euro.

Mann bei Unfall im Kreis Vorpommern-Rügen schwer verletzt

Glewitz (dpa/mv) - Ein 24 Jahre alter Transporter-Fahrer ist am Samstagmorgen bei einem Unfall zwischen Glewitz und Voigtsdorf (Landkreis Vorpommern-Rügen) schwer verletzt worden. Das Fahrzeug sei aus zunächst ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen, habe einen Baum gestreift und sei anschließend im Straßengraben zum Stehen gekommen, teilte die Polizei mit. Der 24-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand den Angaben zufolge nicht. Es entstand ein Sachschaden von rund 25 500 Euro.

Auto erfasst Radfahrer in Demmin: Mann schwer verletzt

Demmin (dpa/lmv) - Ein Radfahrer ist bei einem Unfall in Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) schwer verletzt worden. Ein abbiegender Autofahrer hatte den 39 Jahre alten Mann am Freitagabend offensichtlich übersehen, wie die Polizei mitteilte. Das Auto sei fast frontal in den Radler gefahren. Durch den Aufprall wurde der 39-Jährige durch die Luft geschleudert und prallte gegen ein weiteres Auto, wie es in der Mitteilung der Polizei heißt. Der schwer verletzte Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum gebracht. Die beiden Autofahrer blieben unverletzt.

Tag der Architektur: Werkschau des aktuellen Bauens in MV

Schwerin (dpa/mv) - Architekten stellen am Samstag und Sonntag an 31 Orten in Mecklenburg-Vorpommern ihre besonders gelungenen Projekte der Öffentlichkeit vor. 48 Bauwerke sind am mittlerweile 20. Tag der Architektur zu besichtigen, wie die Architektenkammer des Landes mitteilte. Der Tag gelte als «aktuelle Werkschau des Bauens», sagte eine Sprecherin. Neben neuen Gebäuden und Anlagen würden auch Bestandsobjekte präsentiert, die mit Neubauten ergänzt wurden, wie die Käthe-Kollwitz-Grundschule in Greifswald, oder die restauriert werden, wie das Wasserschloss Quilow (Vorpommern-Greifswald) aus dem 16. Jahrhundert. Es wird instandgesetzt und soll für kulturelle Zwecke genutzt werden. Am Sonntag sind dort zwei Führungen geplant. Ziel bei solchen historischen Bauten sei es, sie zeitgemäß, barrierefrei und brandschutzgerecht zu gestalten, damit sie noch lange Zeit erhalten bleiben, sagte die Sprecherin. Sonst gehe das bauliche Erbe verloren. Schwerpunkte des Tages der Architektur in diesem Jahr sind Rostock und Greifswald, wo jeweils acht Objekte zu besichtigen sind, sowie die Landkreise Vorpommern-Rügen, Rostock und Ludwigslust-Parchim mit jeweils sieben Bauten. Architekten, Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten und Stadtplaner erläutern die Bauwerke, Freianlagen, Raumkonzepte und Projekte der Stadtentwicklung und suchen das Gespräch mit Besuchern. 

Auf der Flucht: Autodieb fährt gegen die Wand

Ludwigslust (dpa) - Mit einem gestohlenen Auto ist ein Mann am Samstag in Ludwigslust gegen eine Hauswand gefahren. Er war auf der Flucht vor der Polizei, wie die Beamten mitteilten. Der Wagen sei in Hamburg gestohlen worden. Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern war von den Kollegen in Schleswig-Holstein informiert worden, dass auf der A24 zwei entwendete Autos aus Hamburg kommend in Richtung Berlin unterwegs seien. Einen konnten die Beamten entdecken. Nachdem der mutmaßliche Dieb mit überhöhtem Tempo beim Abbiegen gegen die Hauswand gefahren war, wollte er seine Flucht zu Fuß fortsetzen. Der 29-Jährige wurde jedoch von Passanten festgehalten, bis die Polizei wenige Sekunden später eintraf. Verletzt wurde niemand. Durch den Unfall wurden die Hauswand und das Auto beschädigt. Allein der Schaden an dem Wagen wird auf 5000 Euro geschätzt.

Kochtopf auf dem Herd vergessen: Ein Mann verletzt

Neubrandenburg (dpa/mv) - Ein auf einem Herd vergessener Kochtopf hat am frühen Samstagmorgen in Neubrandenburg Polizei und Feuerwehr auf den Plan gerufen. Ein Nachbar hatte die Einsatzkräfte informiert, weil er einen Rauchmelder in der Nebenwohnung gehört hatte, wie die Polizei mitteilte. Als die Einsatzkräfte die Tür öffneten, fanden sie dort den 33-jährigen Bewohner und seinen Hund vor. Der Mann wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Der Hund kam vorübergehend im Tierheim unter. Ein materieller Schaden ist nicht entstanden.

«Tag der Wissenschaft» in Greifswald startet

Greifswald (dpa/mv) - Mit Experimentalvorlesungen, Führungen durch historische Universitätssammlungen und Laborbesuchen wollen die wissenschaftlichen Einrichtungen in Greifswald die Neugier an der Wissenschaft wecken. Zum «Tag der Wissenschaft» laden alle Forschungseinrichtungen in der Stadt - von der Universität über das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik bis zum Bundesinstitut für Tiergesundheit - ab 10.00 Uhr zu rund 60 Veranstaltungen an neun Standorten ein. Tausende Besucher werden erwartet. Schüler können ihren «Kinderdoktor» machen, indem sie an verschiedenen Stationen an Aktionen teilnehmen und Stempel sammeln. Auch Vorträge wie etwa «Fack ju Göhte? Von wegen!» richten sich an junge Leute und wollen mit dem Vorurteil aufräumen, dass Klassiker verstaubt und langweilig sind. Das Friedrich-Loeffler-Institut baut am Beitz-Campus ein mobiles Tierseuchenlabor auf, in dem Besucher selbst Tierproben auf Erreger testen können. Knallen, rumsen und brennen wird es in der Science-Show, wo ein Chemie-Professor spektakuläre Reaktionen von chemischen Verbindungen präsentiert und erläutert. Die Universität öffnet zudem historische Sammlungen.

Premiere von Flower-Power-Musical «Hair»

Rostock (dpa/mv) - Im Rahmen des Rostocker Sommertheaters feiert das Flower-Power-Musical «Hair» am Samstag (19.30 Uhr) Premiere. Das Stück wurde erstmals Ende der 1960-er Jahre in New York aufgeführt. Es erzählt in schillernden Farben von der Aufbruchsstimmung einer ganzen Generation und dem Traum von einer besseren Welt. 50 Jahre später habe «Hair» nichts von der Anziehungskraft dieser Zeit verloren, hieß es vom Volkstheater: Die Tanzeinlagen, ansteckende Rhythmen und die Jahrzehnte überdauernden Hits wie «Let The Sunshine In», «Manchester England, England» oder «Aquarius» erzählen vom Wunsch nach Frieden, neuen Idealen, alternativen Lebensformen und Spiritualität. Die Rostocker Aufführung entstand in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Im Rahmen des Sommertheaters des Volkstheaters unter dem Motto «Gaukler, Hippies, Abenteurer» laufen derzeit schon die Oper «Der Bajazzo» von Ruggero Leoncavallo und als Kinder- und Jugendaufführung «Die Abenteuer von Tom Sawyer». Spielort ist die Halle 207 auf dem ehemaligen Gelände der Neptun-Werft.

Störtebeker-Festspiele starten mit neuem Zyklus

Ralswiek (dpa/mv) - Mit einem neuen Zyklus starten die Störtebeker-Festspiele am Samstag (20.00 Uhr) auf der Insel Rügen in die 26. Spielzeit. Das Stück «Ruf der Freiheit» erzählt wie der junge Klaus von Alkun zum Piraten Störtebeker wurde. Das Theaterspektakel mit 140 Mitwirkenden, 30 Pferden und vier auf dem Bodden kreuzenden Koggen ist das mit Abstand größte Open-Air an der Ostseeküste. Im vergangenen Jahr sahen rund 338 000 Zuschauer das Piratenabenteuer. Bis zum 8. September sind 67 Aufführungen geplant.

Harleys stoßen zusammen: Zwei Schwerverletzte

Tützpatz (dpa/mv) - Bei einem Motorradunfall im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte, stießen am frühen Freitagabend zwei Harley-Davidsons nach einem Überholversuch zusammen. Der Polizei zufolge setzte einer der beiden Harley-Fahrer, der einer Motorradgruppe vorausfuhr, zum Überholen eines Lastwagens an, brach diesen Versuch wegen einer Kurve am nahenden Ortseingang der Gemeinde Tützpatz aber wieder ab. Ein folgender Harley-Fahrer bemerkte dies zu spät - es kam zum Zusammenstoß. Das aufgefahrene Motorrad stürzte, der Fahrer (51) und seine Mitfahrerin (54) wurden schwer verletzt. An der Harley entstanden 2000 Euro Schaden. Der vorausfahrende Mann blieb unverletzt.

Start für Theater-Open-Airs in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin/Grevesmühlen (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern hat am Freitag die Saison der Theater-Open-Airs begonnen. In Schwerin wurden mit der Puccini-Oper «Tosca» die Schlossfestspiele eröffnet. Auf der Freilichtbühne vor dem Schloss erlebten am Abend nach Veranstalterangaben rund 1000 Zuschauer die Premiere des Opern-Klassikers, mit dem das Mecklenburgische Staatstheater die 1999 aus der Taufe gehobene Sommerreihe fortsetzt. Die erste «Tosca»-Aufführung war bei kühlen Temperaturen nicht ausverkauft. Gut die Hälfte der Plätze war besetzt. Bis Ende Juli steht das Stück noch 18 Mal auf dem Programm. Ebenfalls am Freitagabend feierte das Piraten-Open-Air in Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg) Premiere. Die actionreiche Episode «Spanish Cuba» entführt die Besucher wieder in die Karibik und die Zeit des ausgehenden 17. Jahrhunderts. Knapp 1600 Zuschauer verfolgten nach Angaben der Veranstalter das Mantel- und Degen-Spektakel.

NSU-Ausschuss startet mit Fall Turgut

Schwerin (dpa/mv) - Die Aufarbeitung der NSU-Aktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern und möglicher Ermittlungspannen bei der Suche nach der rechtsextremistischen Terrorgruppe kann nun auch im Schweriner Landtag beginnen. In der Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses am Freitag sei mit Vertretern von Bundesgerichtshof und Bundeskriminalamt das Verfahren zur Freigabe und Einsichtnahme von Akten geklärt worden. Das teilte die SPD-Obfrau im Ausschuss, Susann Wippermann, mit. In der Sitzung seien auch erste Beweisanträge beschlossen worden. Dem zuvor mit der Sache betrauten Unterausschuss des Innenausschusses war die Akteneinsicht verwehrt worden. Deshalb hatte sich der Landtag im April nach Jahren des Zögerns doch entschlossen, einen regulären Untersuchungsausschuss (PUA) einzurichten, der deutlich mehr Befugnisse besitzt. Dieser hatte sich Ende Mai konstituiert. Das Gremium soll die Gewalttaten des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) und die Vernetzung der Terrorgruppe in der rechten Szene auch im Nordosten untersuchen. Zudem sollen die Ermittlungen der Sicherheitsbehörden kritisch bewertet werden. Dem NSU werden zehn, meist fremdenfeindlich motivierte Morde zugerechnet. Zu den Opfern zählt Mehmet Turgut, der 2004 an einem Imbissstand in Rostock erschossen wurde. Zudem sollen zwei Banküberfälle 2006 und 2007 in Stralsund auf das Konto des NSU gehen. Dem Vernehmen nach wird sich der Untersuchungsausschuss als erstes mit dem Themenkomplex Mehmet Turgut befassen. Dazu sollen auch Ermittler der ersten Stunde vom Ausschuss befragt werden. Dafür müsste die Landesregierung die an den Ermittlungen beteiligten Beamten zunächst benennen.

Beamtenbund: Immer öfter Gewalt gegen Landesbedienstete

Schwerin (dpa/mv) - Vor dem «Tag des öffentlichen Dienstes» am Samstag hat der dbb Beamtenbund und Tarifunion auf die zunehmende Gewalt gegen Landesbedienstete aufmerksam gemacht. Der Landesvorsitzende Dietmar Knecht sagte am Freitag, es gebe immer öfter gewaltsame Übergriffe auf Beschäftigte wie Mitarbeiter von Jobcentern, Zugbegleiter, Polizisten, Lehrkräfte, Sanitäter oder Feuerwehrleute. Er werbe daher für mehr gegenseitigen Respekt. Im vorigen Jahr hätten sich in Mecklenburg-Vorpommern Angriffe auf Rettungsdienst-Mitarbeiter verdreifacht. Auch Angriffe auf Lehrer hätten sprunghaft zugenommen. Es dürfe keine Tabuisierung dieser Gewalt geben, warnte Knecht. «Angegriffen oder bedroht zu werden, gehört nicht zum Job.» Er plädierte erneut für eine Aufnahme dieser Fälle in die Polizeiliche Kriminalstatistik, was der Innenminister aber ablehne.

Cannabispflanzen im Landkreis Nordwestmecklenburg entdeckt

Zurow (dpa/mv) - 28 Cannabisgewächse sind neben einer Weide zwischen den Ortschaften Kahlenberg und Zurow (Landkreis Nordwestmecklenburg) in Pflanzcontainern entdeckt worden. Polizeibeamte beschlagnahmten die Pflanzen am Freitagmorgen, teilte ein Sprecher mit. Die Kriminalpolizei Wismar ermittelt gegen Unbekannt.

Gerstenernte beginnt wegen Dürre früher als sonst

Schwerin/Neubrandenburg (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern steht die Getreideernte unmittelbar bevor. Die Ernte beginne zehn bis 15 Tage früher als normalerweise, sagte der Präsident des Landesbauernverbandes, Detlef Kurreck, am Freitag. Als üblicher Termin für Mahd und Drusch der Wintergerste gilt der 7. bis 10. Juli. Das warme Wetter der vergangenen Wochen hat das Getreide eher reifen lassen. Wegen der Trockenheit rechnen die Bauern mit schlechten Erträgen. Auf manchen Schlägen haben die Pflanzen kaum oder gar keine Körner ausgebildet. Einige Betriebe haben Wintergerste und Roggen bereits für die Biogasanlagen gemäht und gehäckselt, wie der Geschäftsführer des Bauernverbandes Uecker-Randow in Pasewalk, Sven Saeger, berichtete. «Wir sitzen buchstäblich auf dem Trockenen», sagte er.