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Aktuelle Nachrichten

Digitalumstellung im Kabel-Empfang

Wenn ihr das UKW Programm von Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern aktuell über euren Kabelanschluss hört, könnte es bald aus euren Radioboxen rauschen. Grund ist die Abschaltung aller analogen Programme im Kabelnetz und Umstellung auf digital. Aber nicht nur im Radio wird es still, auch das analoge Kabelfernsehen ist betroffen. mehr...

Gützkow: 15-jährige vermisst

Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach der 15-jährigen Michelle Schröder aus Gützkow. Sie wohnt in der Wohngruppe "Peenegirls" und wird seit dem 14.09.18 vermisst. Sie wurde zuletzt im Raum Greifswald gesehen. Das Mädchen trägt keine Brille. mehr...

Nachrichten-Ticker aus Mecklenburg-Vorpommern

Vier Verletzte bei Unfall auf A20

Metelsdorf (dpa/mv) - Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 20 in Metelsdorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) sind vier Menschen verletzt worden. Ein 56-jähriger Autofahrer erkannte den Stop-and-Go-Verkehr an der Anschlussstelle Zurow zu spät, wie die Polizei am Donnerstagabend mitteilte. Vier Autos waren an dem Unfall beteiligt. Die vier Verletzten kamen ins Klinikum in Wismar. Die A20 in Richtung Stettin war für mehrere Stunden voll gesperrt. Der Sachschaden wurde auf rund 25 000 Euro geschätzt.

Alle Gründungspfähle für A20-Behelfsbrücke im Boden

Schwerin/Tribsees (dpa/mv) - Für die Behelfsbrücke an der A20-Abbruchstelle bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) ist der Boden bereitet. Wie das Verkehrsministerium in Schwerin mitteilte, wurde am Donnerstag der letzte von 301 Gründungspfählen in den moorigen Untergrund gesetzt. «Wenn alles reibungslos läuft, können wir die Behelfsbrücke voraussichtlich Anfang Dezember in Betrieb nehmen», sagte Minister Christian Pegel (SPD). Der Verkehr solle - zunächst auf einer Spur pro Richtung - wieder über die Autobahn rollen. Kraftfahrer und vor allem die Anwohner der seit etwa einem Jahr eingerichteten Umleitungsstrecke könnten dann aufatmen. Die Pfahlreihen würden derzeit mit einem Beton-Überbau versehen, auf den dann die Behelfsbrücke montiert werde. Die ersten Stahlsegmente für die rund 800 Meter lange Strecke sollen laut Pegel Ende September geliefert, auf der Autobahn gelagert und von Mitte Oktober an schrittweise montiert werden. Die Autobahn war im vergangenen Herbst abgesackt. Das riesige Loch hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Die Ursache für den Zusammenbruch steht noch nicht fest. Vor allem im Sommerreiseverkehr war es an der Stelle wegen der Umleitung häufig zu längeren Staus gekommen.

Stadthafen mit Mole: Waren kauft vom Bund ein Stück Müritz

Waren (dpa/mv) - Ein kleines Stück der Müritz soll künftig der Stadt Waren und nicht mehr dem Bund gehören. Wie ein Sprecher des Heilbades am Donnerstag mitteilte, wird die Stadt die Wasserfläche des Hafens und ein kleineres Ufergrundstück für etwa 635 000 Euro kaufen. Das hätten die Stadtvertreter am Mittwochabend mit großer Mehrheit beschlossen. Nach dem Kauf würde Waren dann etwa vier Hektar der knapp 12 000 Hektar großen Müritz besitzen. Der beabsichtigte Flächenerwerb hat rechtliche Hintergründe. So rechnet der Bund dem Vernehmen nach den Warener Hafen seit dem Bau einer festen Mole - im Gegensatz zur Müritz-Elde-Wasserstraße - nicht mehr zur Bundeswasserstraße. Das hatte zur Folge, dass im vergangenen Winter vom zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt das Eis für die Fahrrinne nur noch bis zum Hafen aufgebrochen worden war. Laut Amt ist für den Hafen selbst der Betreiber oder die Stadt in dessen Auftrag zuständig.    Die Stadt habe bisher rund 30 Millionen Euro in den Ausbau des Hafens investiert, hieß es. Bisher habe man Pacht an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gezahlt. Nun wolle man das Areal kaufen, damit es nicht von Dritten erworben werde. Das Heilbad ist mit rund 22 000 Einwohnern die größte Stadt an der Müritz und gilt und jährlich Tausenden Besuchern als touristisches Zentrum der Mecklenburgischen Seenplatte.

Polizei beschlagnahmt nach Drogen-Razzia Grundstück

Güstrow (dpa/mv) - Die Polizei hat in Güstrow das Grundstück eines mutmaßlichen Drogenhändlers beschlagnahmt, da dieser es maßgeblich mit Dealgeld finanziert haben soll. Der 32-jährige Mann soll über viele Jahre mit Drogen gehandelt haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Es sei nicht auszuschließen, dass dem Mann das Grundstück im Rahmen der weiteren Verhandlungen endgültig entzogen wird. Wie die Ermittlungen ergaben, hatte der 32-Jährige in der Vergangenheit kaum ein legales Einkommen. Bei der Durchsuchung am Mittwoch hatte die Polizei auf seinem Grundstück mehr als ein halbes Kilogramm Marihuana und 15 000 Euro Bargeld gefunden.

Hesse: Wahlen und Europa Themen bei Schulprojekttag im Mai

Grimmen (dpa/mv) - Zum Europatag am 9. Mai kommenden Jahres soll es landesweit an den Schulen Mecklenburg-Vorpommerns einen Projekttag zur demokratischen Teilhabe geben. Das kündigte Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) am Donnerstag beim Landeskongress zur politischen Bildung in Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) an. Anlass sei die Wahl zum Europaparlament Ende Mai 2019, zu der parallel im Nordosten auch Kommunalwahlen und voraussichtlich die Volksbefragung zur Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre stattfänden. «Grundlage einer Wahlentscheidung sollte immer politische Bildung sein, die eben auch Kenntnisse über die Europäische Union vermittelt», betonte Hesse und warb für eine «positiven Grundhaltung gegenüber Europa».

Granate bei Feldarbeiten nahe Schildetal gefunden

Schildetal (dpa/mv) - Bei Feldarbeiten ist in der Nähe von Schildetal in Nordwestmecklenburg eine Granate gefunden worden. Nach Angaben des Munitionsbergungsdienstes handelte es sich bei dem Fund im Bereich des Windparks Badow um eine amerikanische Wurfgranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie war etwa 60 Zentimeter lang und wog fast fünf Kilogramm, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Nach einer ersten Einschätzung war sie zwar mit Munition gefüllt und mit einem Zünder versehen, konnte jedoch transportfähig gemacht werden, so dass sie nicht vor Ort gesprengt werden musste.

35 000 Demenzkranke in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern leben nach Angaben des Gesundheitsministeriums rund 35 000 Menschen mit Demenz. Etwa zwei Drittel von ihnen litten an Alzheimer, teilte Ministerin Stefanie Drese (SPD) am Donnerstag in Schwerin mit. Demenzerkrankungen würden in der Zukunft weiter zunehmen - deutschlandweit gebe es jährlich rund 300 000 Neuerkrankungen. Drese verwies auf verbesserte Förder- und Unterstützungsleistungen für Betroffene und äußerte den Wunsch nach stärkerer Integration dieser Menschen in das gesellschaftliche Leben. «Das kurze Gespräch im Treppenhaus, Hilfe beim Einkaufen, ein gemeinsamer Spaziergang: schon Kleinigkeiten helfen, das Leben von Menschen mit Demenz und ihrer sie pflegenden Angehörigen etwas leichter und schöner zu machen, sagte Drese vor dem Alzheimertag (21. September). Mit der Pflegereform 2017 und dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff erhielten Menschen mit geistigen Einschränkungen wie Demenz deutlich bessere Leistungen. «Sie sind nunmehr mit körperlich eingeschränkten Menschen gleichgestellt und erhalten - je nach Grad der Pflegebedürftigkeit - dieselben Leistungen», sagte sie. Dies sei ein wichtiger Fortschritt.

Ortsumgehung Plau für Verkehr freigegeben

Plau am See (dpa/mv) - Der Luftkurort Plau am See (Landkreis Ludwigslust-Parchim) atmet auf. Seit Donnerstag rollt ein Großteil des Fernverkehrs über die neue Umgehungsstraße, die im Nordwesten des Ortes die Bundesstraßen 103 und 191 verbindet. Damit wird der Innenbereich der 6000 Einwohner zählenden Kleinstadt mit ihren zwei Kurkliniken erheblich entlastet. Bisher litt der Ort vor allem unter Auto- und Lastwagenfahrern, die zwischen den Autobahnen A19 und A24 unter Umgehung des weiter südlich gelegenen Dreiecks Wittstock den kürzesten Weg wählten. Die Fertigstellung der Ortsumgehung bedeute für die Einwohner Plaus einen großen Freudentag, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) anlässlich der Verkehrsfreigabe.

Hansa Rostock reist mit Torjäger Soukou nach Großaspach

Rostock (dpa/mv) - Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock kann mit Angreifer Cebio Soukou in die englische Woche starten. Der 25 Jahre alte Offensivmann, der in der Liga bereits dreimal und im Landespokal sogar viermal erfolgreich war hat, hat seine Kniebeschwerden auskuriert und wird am Samstag (14.00 Uhr) im Auswärtsspiel bei der SG Sonnenhof Großaspach wieder zum Kader gehören. «Ob es aber für die Startelf reicht, kann ich noch nicht sagen», sagte Pavel Dotchev am Donnerstag. Der Coach hat seinem Team, das zuletzt beim 2:2 gegen 1860 München zwei Punkte liegengelassen hat, in den drei Partien in Großaspach, gegen Preußen Münster und beim Halleschen FC eine maximale Punktausbeute als Vorgabe gegeben. «Die englische Woche ist sehr wichtig. Wir versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen und den Anschluss zu halten», sagte der 52-Jährige. Hansa wird die «Deutschland-Tour» in das über 800 Kilometer entfernte Fußball-Dorf Großaspach nicht mit dem Bus, sondern per Charterflieger bestreiten. «Ich möchte mich bei den Sponsoren bedanken, die die Flugreise mitfinanzieren. Wir wollen das mit Leistung und Punkten honorieren», betonte Dotchev.

Berliner Regierungschef: Einheit selbstbewusst feiern

Berlin (dpa) - Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat die Deutschen aufgerufen, 28 Jahre ohne Mauer mit Stolz und Selbstbewusstsein zu feiern. Für ein friedliches Zusammenleben müsse man sich jeden Tag angesichts von Rechtspopulismus und -extremismus engagieren, sagte Müller am Donnerstag bei der Vorstellung des Festprogramms zum Tag der Deutschen Einheit. Berlin richtet das Fest unter dem Motto «Nur mit Euch» aus. Vom 1. bis zum 3. Oktober werden rund um Brandenburger Tor, Reichstag und auf der Straße des 17. Juni rund eine Million Gäste erwartet. Dort präsentieren sich auch alle Bundesländer. Die Feier zum Einheitstag (3. Oktober) findet jedes Jahr in dem Land statt, das gerade den Bundesratspräsidenten stellt. Müller wird dann den Staffelstab an den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU), übergeben. Die Aufbauarbeiten für die Feier haben bereits begonnen. Am Brandenburger Tor wächst auf dem Platz des 18. März eine riesige Bühne in die Höhe. Dort ist auch das Abschlusskonzert am Abend des 3. Oktober geplant. Zudem setzt der französische Street-Art-Künstler JR das Wahrzeichen der Hauptstadt mit einer mehr als 25 Meter hohen Foto-Collage in Szene.

GEW: Geld aus Berlin für bessere Kitas verwenden

Schwerin (dpa/mv) - Die Ankündigung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), das Geld aus dem «Gute-Kita-Gesetz» des Bundes für die Beitragsfreiheit der Eltern zu verwenden, hat Kritik ausgelöst. Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Annett Lindner, sagte am Donnerstag in Schwerin: «Das ist Geld, das die Kitas in MV eigentlich dringend zur Verbesserung der Qualität benötigen. Denn das heißt schließlich Gute-Kita- und nicht kostenlose-Kita-für-alle-Gesetz.» Die GEW sei gegen die die geplante Entlastung «mit der Gießkanne» und wisse dabei die Eltern auf ihrer Seite. «Denn auch sie wünschen sich eine bessere Betreuungsqualität, wie etwa kleinere Gruppen, Bezugsbetreuung oder Unterstützung bei Förderbedarf», sagte GEW-Sozialreferent Erik von Malottki. Dies alles drohe in den kommenden Jahren auf der Strecke zu bleiben. Die Gewerkschaft forderte Gespräche mit der Landesregierung über die Frage, wie das Land in Zukunft über die Elternentlastung hinaus die Qualität in den Kitas und Horten verbessern wolle. Unlängst hatte eine Studie der Bertelsmann Stiftung erneut Defizite in der Kinderbetreuung im Nordosten festgestellt. MV landete bei der Zahl der betreuten Kinder je Erzieherin im Ländervergleich auf dem letzten Platz - trotz Verbesserungen in den letzten Jahren. Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch in Berlin den Entwurf für das neue Kita-Gesetz des Bundes verabschiedet. Es sieht 5,5 Milliarden Euro bis zum Jahr 2022 für die Länder vor, die damit die Kinderbetreuung verbessern sollen. Wie das Geld verwendet wird, soll ihnen überlassen bleiben. Schwesig kündigte an, den Anteil für MV in die Elternentlastung stecken zu wollen.

Polizei ertappt Tausende Handy-Sünder

Demmin/Schwerin (dpa/mv) - Härtere Strafen für Handysünder am Steuer schrecken Fahrer in Mecklenburg-Vorpommern anscheinend kaum ab. Im Nordosten wurden 2018 bisher knapp 7900 Fahrer mit dem Handy ertappt, wie Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) am Donnerstag anlässlich einer bundesweiten Kontrollaktion zum Schwerpunkt «Smartphone» mitteilte. Damit steuere man auf den Vorjahreswert von rund 10 000 ertappten Handy-Sündern zu. 2016 waren landesweit rund 9000 Frauen und Männer dabei erwischt worden, wie sie während der Fahrt Mobiltelefone etwa zum Nachrichtenlesen nutzten. «Es hat sich zu einer regelrechten Unsitte entwickelt, im Straßenverkehr ständig das Smartphone nutzen zu müssen», meinte Caffier, der in Demmin (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) an einer von 82 Kontrollen im Nordosten teilnahm. Das betreffe Autofahrer und Lkw-Fahrer genauso, wie Radfahrer und Fußgänger. «Sie sind teilweise so beschäftigt mit ihrem Handy, dass sie vom Verkehrsgeschehen um sich herum gar nichts mehr mitbekommen.» Auch wenn es sich bei schweren Unfällen oft nicht mehr nachweisen lasse, seien Fahrer vermutlich bei vielen Unfällen durch ein Smartphone abgelenkt, erklärte der Minister. Deshalb werde die Polizei auch in den nächsten Wochen verstärkt auf die Einhaltung des Handy-Verbots am Steuer achten. Wer mit Handy am Steuer ertappt wird, muss mit 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in der Verkehrssünderkartei rechnen.

Spendenbox in Kirche gleich zweimal aufgebrochen

Neustadt-Glewe (dpa/mv) - Zweimal innerhalb weniger Tage haben Diebe in der Stadtkirche Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) die Spendenbox ausgeräumt. Am 7. und 14. September brachen Unbekannte den Spendenkasten auf und stahlen Spendengelder in unbekannter Höhe, wie die Polizeiinspektion Ludwigslust am Donnerstag mitteilte. Gesucht würden jetzt Zeugen, die Hinweise zu den Vorfällen geben können. Die Taten hätten sich tagsüber ereignet, die Kirche sei zu diesen Zeiten für Besucher geöffnet. «Möglicherweise haben Anwohner oder Besucher der Kirche verdächtige Beobachtungen gemacht, die der Polizei bei den Ermittlungen weiterhelfen könnten», hieß es.

Drese: Alarmierendes Frauenbild in elektronischen Medien

Rostock (dpa/mv) - Sozial- und Gleichstellungsministerin Stefanie Drese (SPD) hat in den elektronischen Medien ein «alarmierendes Frauenbild» ausgemacht. «Frauen sind in den Medien nicht nur unterrepräsentiert, sie spielen zudem eher untergeordnete, zumeist traditionelle Rollen», sagte Drese am Donnerstag auf der Fachtagung «Gender on Screen» der Universität Rostock. In Videos oder Computerspielen sei die klischeehafte Darstellung des Mannes als Retter und der Frau als Gerettete noch verbreiteter. Medien hätten einen großen Einfluss auf die Sozialisation und Identitätsbildung für junge Menschen. Die Bilder, die transportiert werden, beeinflussen, was als erstrebenswert und möglich angesehen wird, erklärte Drese. Es müsse Aufklärungsarbeit betrieben und Ideen entwickelt werden, wie alte Denkmuster überwunden werden können.

Kinderkleidungs-Fall geklärt: Familie vergesslich

Eixen (dpa/mv) - Der Fall der herrenlosen Kinderkleidung am Eixener See (Kreis Vorpommern-Rügen) ist geklärt. Wie eine Polizeisprecherin in Stralsund am Donnerstag erklärte, hat sich eine Familie aus der Region gemeldet, der das Spielzeug und die Bekleidung gehören. Sie seien mit mehreren Kindern zu einem Picknick an der Badestelle am See gewesen und hätten beim Weggehen die Jungsbekleidung und die Lego-Steine schlicht vergessen. Ein Anwohner hatte die Sachen am Dienstagabend gefunden und Polizei sowie Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte suchten See und Strand mehrfach unter anderem mit Hubschrauberunterstützung ab, um ein Unglück auszuschließen. Auch Vermisstenfälle wurden geprüft.

Mehr Spenden für Sternsinger in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin (dpa/mv) - Bei der diesjährigen Sternsinger-Aktion der katholischen Kirche haben Kinder in Mecklenburg-Vorpommern knapp 152 000 Euro für den guten Zweck gesammelt. Dies seien 20 000 Euro mehr als im Vorjahr, wie das Erzbischöfliche Amt Schwerin am Donnerstag mitteilte. Das Geld soll Kindern in den armen Ländern der Erde zugute kommen. In den ersten Januartagen waren den Angaben zufolge fast 1000 Kinder, als «Heilige Drei Könige» gekleidet, durch die katholischen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern gezogen. Im Rahmen der Sternsingeraktion brachten sie den Segenswunsch «20+C+M+B+18» (Christus Mansionem Benedicat - Christus segne dieses Haus) in die Häuser und baten um eine Spende für Kinderprojekte. Die Sternsingeraktion fand bundesweit zum 60. Mal statt. Thematisch stand das Thema Kinderarbeit im Mittelpunkt. Jedes Jahr unterstützen die Sternsinger den Angaben zufolge etwa 1600 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in mehr als 100 Ländern. Insgesamt sammelten sie dafür Anfang 2018 fast 49 Millionen Euro, wie es hieß.

Rostock Seawolves startet in die 2. Basketball-Bundesliga

Rostock (dpa/mv) - Aufsteiger Rostock Seawolves startet mit Zuversicht in die Saison der 2. Basketball-Bundesliga Pro A. «Wir haben eine ambitionierte Mannschaft beisammen, die die Liga überwiegend kennt. Das soll uns helfen, unsere Ziele zu erreichen», sagte Teammanager Jens Hakanowitz der «Ostsee-Zeitung» Rostock (Donnerstag). Auftaktgegner für die Seawolves sind am Freitag (19.30 Uhr) in der heimischen Stadthalle die Römerstrom Gladiators Trier. Die Hansestädter haben nach dem Aufstieg praktisch ein komplett neues Team zusammengestellt. Fünf Spieler haben sogar Bundesliga-Erfahrung. Trainer Milan ?kobalj löste im Sommer Ralf Rehberger ab, dessen Vertrag trotz sportlichen Erfolges nicht verlängert worden war. Der 55 Jahre alte Serbe bringt eine Menge Erfahrung aus seiner Tätigkeit als Vereins-Coach in seiner Heimat, in der Ukraine, Marokko, Schweden und Dänemark mit. Und er war auch schon als Co-Trainer der Nationalteams von Serbien tätig. Für die Liga-Debütanten wird der Einstieg in die 2. Bundesliga auch medial ein ganz besonderer. Die Partie wird vom TV-Sender Sport1 live übertragen. Für die 2. Liga ist dies erst das zweite Fernsehspiel. In der Saison 2010/11 war das damalige Top-Duell zwischen dem FC Bayern München und s.Oliver Würzburg live im Bayerischen Rundfunk zu sehen.

Mord an zwei Männern: Angeklagte bestreitet Vorwürfe

Rostock (dpa/mv) - Wegen Mordes an zwei Männern muss sich eine Frau seit Donnerstag vor dem Landgericht Rostock verantworten. Sie soll laut Anklage Ende März die Wohnung ihres früheren Lebensgefährten in Güstrow in Brand gesetzt haben. Ihr Ex-Freund und ein Besucher starben an einer Rauchvergiftung und schweren Verbrennungen. In einer ersten Befragung durch den Vorsitzenden Richter bestritt die Frau den Tatvorwurf. Der 45-Jährigen wird Mord in Tateinheit mit Brandstiftung mit Todesfolge vorgeworfen, sie habe einen Benzinkanister schon in die Wohnung mitgebracht. Alle drei Beteiligten sollen stark alkoholisiert gewesen sein. Im Streit habe sie dann Benzin in der Wohnung und vor der Wohnungstür verteilt und angezündet, die Tür von außen abgeschlossen. Sie habe den Tod beider Männer als sicher vorhergesehen und in Kauf genommen, hieß es in der Anklage. Die Frau, bei der am Tatort ein Atemalkoholspiegel von 3,7 Promille gemessen wurde, sitzt seit Anfang April in Untersuchungshaft. Sie sei bereits 2001 wegen Anstiftung zum versuchten Totschlag zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden, hieß es. Laut Anklage sollen die beiden Männer derart betrunken gewesen sein, dass sie zunächst nicht hätten adäquat reagieren können. Dennoch sei es ihnen gelungen, einen telefonischen Notruf abzusenden.

Deutliche Zunahme an toten Robben und Schweinswalen

Stralsund (dpa/mv) - An der Küste Mecklenburg-Vorpommerns sind in diesem Jahr bereits 140 tote Robben und Schweinswale gefunden worden. Damit sei die Rekordzahl von 2017 bereits im Spätsommer überschritten worden, sagte der Kurator für Meeressäuger am Meeresmuseum Stralsund, Michael Dähne, am Donnerstag. Er bestätigte einen Bericht des Nordkurier. Als Ursache für die deutliche Zunahme nannte Dähne die Zunahme der Robbenpopulation in der Ostsee und die seit Monaten anhaltende Wetterlage mit Ostwinden. Dadurch sind offenbar Tiere, die vor Schweden starben an die Südküste der Ostsee getrieben worden. «Auch in Polen sind in diesem Jahr deutlich mehr tote Kegelrobben gefunden worden.» Für diese Annahme spreche zudem, dass viele der hier angespülten Tiere stark verwest seien. Zu den Todesursachen konnte Dähne noch keine Aussagen treffen, da die Tiere noch seziert werden müssten. Ein offenbar durch den Menschen verursachtes Massensterben von Robben wie im Herst 2017 sei in diesem Jahr nicht beobachtet worden. Dennoch würden auch immer wieder Robben mit aufgeschlitztem Bauch gefunden. Generell sei der Beifang neben Krankheiten eine der häufigsten Todesursachen.

Erneut Diebstahlserie bei Mazda-Autos in Vorpommern

Wolgast/Greifswald (dpa/mv) - In Vorpommern werden wieder verstärkt Autos der japanischen Marke Mazda gestohlen. Seit Sonntag wurden in Greifswald, Wolgast und Bansin (Kreis Vorpommern-Greifswald) vier Wagen im Wert von insgesamt fast 80 000 Euro entwendet, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Anklam sagte. Alle Autos standen auf Parkplätzen oder auf Straßen. Eine ähnliche Serie hatte es bereits 2015 gegeben. Der japanische Autohersteller hatte daraufhin Probleme mit einem Funk-Schließsystem eingeräumt, die sich Diebe zunutze machten.