20. August 2026 – dpa

Erneuerbare Energie

Bau von Wasserstoff-Anlagenpark in Hamburg hat begonnen

Errichtet werden eine Gasdruckregelanlage, eine Verdichterstation und eine Einspeiseanlage. Die braucht es, um ein Wasserstoffnetz zu betreiben. Im Herbst 2027 soll das Netz in Betrieb gehen.

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Die Energienetze haben mit dem Bau eines Anlagenparks begonnen. (Archivbild)

Auf dem Gelände des früheren Kohlekraftwerks Moorburg haben die Hamburger Energienetze mit dem Bau eines Wasserstoff-Anlagenparks begonnen. Das teilte der städtische Netzbetreiber mit. Die Energienetze lassen in Moorburg im Hamburger Südwesten unter anderem eine Gasdruckregelanlage, eine Verdichterstation und eine Einspeiseanlage errichten. Das Unternehmen nennt den Anlagenpark H2-Connector.

«Der H2-Connector wird eine grüne Schaltstelle für Wasserstoff, das bundesweite Netz und unsere Fabriken und Industrie im Hafen», sagte Hamburgs Energiesenatorin Katharina Fegebank (Grüne).

Auf dem Gelände des früheren Kraftwerks wird bereits seit Dezember vergangenen Jahres ein 100-Megawatt-Elektrolyseur errichtet. Ein Elektrolyseur spaltet mit Strom Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff.

Der erzeugte Wasserstoff soll künftig in ein Industrienetz (HH-Win) eingespeist werden, das sich im Bau befindet. Über HH-Win sollen von Herbst 2027 an Industrieareale rund um den Hafen mit Wasserstoff beliefert werden.

Die Gasdruckregelanlage ist für den Import des gasförmigen Wasserstoffs aus dem Fernleitungsnetz vorgesehen. Sie senkt den Druck. Die Verdichterstation dient dem Export, sie erhöht den Druck. Über die Einspeiseanlage wird der vom Elektrolyseur erzeugte Wasserstoff kontrolliert und in das Netz gebracht.

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