29. Juni 2026 – dpa

Kriminalität

Fünf Tote in Stade – Was bisher über die Tat bekannt ist

In der Stadt westlich von Hamburg sterben fünf Menschen durch Schüsse. Immer mehr Details werden bekannt.

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Nahe eines Jugendzentrums wurden fünf Menschen getötet. (Symbolbild)

Bei Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade sind fünf Erwachsene getötet worden. Die Polizei hat zwei Menschen festgenommen. Polizei und Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot im Einsatz. Was Ermittler bisher über das Verbrechen mitteilen – und was noch unklar ist.

  • Opfer: Es gibt fünf Tote. Es handelt sich dabei um Erwachsene, darunter sind laut Polizei vier Frauen und ein Mann. Die Einsatzkräfte fanden demnach vier Tote in der Einrichtung. Eine weitere Person sei vor dem Haus reanimiert worden - jedoch ohne Erfolg. Es sei nicht auszuschließen, dass die Zahl der Todesopfer noch steigt, hatte eine Polizeisprecherin früher am Nachmittag gesagt. Eine einstellige Zahl an Menschen ist laut den Beamten zudem zum Teil schwer verletzt.
  • Täter: Die Polizei hat zwei Menschen festgenommen. Darunter ist auch der mutmaßliche Schütze. Die Rolle der zweiten Person ist unklar.
  • Tatort: Die Schüsse sind in einer Jugendeinrichtung gefallen. Dort sind Mutter-Kind-Wohngruppen untergebracht.
  • Warnung: Die Polizei bittet darum, den Tatort zu meiden. Sie rief Menschen auf, den betroffenen Bereich weiträumig zu verlassen und den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen.
  • Gefahr: Nach Angaben der Polizei besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Ein Sprecher der Stadt Stade sagte, für eine Kindertagesstätte und eine Grundschule in der Nähe der Jugendhilfeeinrichtung habe keine Gefahr bestanden.
  • Opfer: Die Identität der Toten ist unklar. Es ist unklar, wie viele Menschen verletzt sind.
  • Tatverdächtige: Die Identität der Verdächtigen war zunächst nicht bekannt.
  • Beziehung: In welchem Verhältnis die Opfer und die Tatverdächtigen stehen, ist bislang nicht bekannt.
  • Tathergang: Was genau gegen 12.10 Uhr in den Räumen der Einrichtung geschah, ist noch offen. Ein Zeuge schildert «Focus Online», dass später eine Frau und ein junger Mann versucht hätten, vom Tatort wegzufahren. Mehrere Beamte sollen das Feuer eröffnet haben. Mindestens zehn, fünfzehn Schüsse seien gefallen, schätzt der Zeuge.
  • Hintergründe: Wieso es zu der Tat kam, ist nicht bekannt. «Die Hintergründe der Tat sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen», sagt ein Polizeisprecher am Nachmittag am Tatort. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler gibt es jedenfalls keinen Zusammenhang zur sogenannten Clankriminalität.

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