01. Oktober 2026 – dpa

Bundesliga

Fünfte Saisonniederlage für Hamburgs Handballer

Ein Schiedsrichter muss verletzt am Kampfgericht sitzen, Hamburg patzt mehrfach: Warum die Partie gegen Lemgo alles andere als gewöhnlich verlief.

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Robin Haug und der HC Hamburg spielten in Lemgo. (Archivbild)

Der HC Hamburg hat am siebten Spieltag der Handball-Bundesliga die fünfte Niederlage kassiert. Beim TBV Lemgo Lippe unterlagen die Hanseaten 30:34 (13:16). Mit jetzt 3:11 Punkten bleiben die Hamburger, die im siebenfachen Torschützen Martin Hovde ihren besten Werfer hatten, weiter auf Platz 14. Für Lemgo erzielte Niels Versteijnen neun Treffer.

Schon vor dem Anpfiff hatten die Unparteiischen im Mittelpunkt gestanden. Denis Regner hatte sich beim Aufwärmen am rechten Knie verletzt. Dick bandagiert stand er während der Partie am Kampfgericht und war über ein Headset mit seinem Gespannpartner Julian Köppl verbunden, der das Spiel als Solist leitete. Später fiel dann auch noch die Funkverbindung aus.

Auf dem Feld waren die Gastgeber von Mitte der ersten Halbzeit an das spielbestimmende Team. Aus einem 2:4 (5. Minute) machte der TBV erst ein 9:7 (18.) und dann ein 14:10 (23.). Immer wieder unterliefen den Hanseaten technische Fehler. Am Ende waren es deren zwölf.

Mit zwei Treffern innerhalb von knapp 20 Sekunden bauten die Lipper ihren Vorsprung beim 22:16 (40.) auf sechs Treffer aus. Erst allmählich stabilisierte das Team von Hamburgs Trainer Torsten Jansen seine Defensive. So kamen die Norddeutschen noch einmal auf 20:23 (45.) heran. Zu mehr reichte es aber nicht.

Der HCH hat nun mehr als eine Woche lang Zeit, um sich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. Am 11. Oktober geht es dann zum «kleinen Nordderby» beim Rekordmeister THW Kiel.

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