23. September 2026 – dpa

DHB-Pokal

Flensburgs Handballer kämpfen sich ins Achtelfinale

Im Zweitrunden-Duell mit dem Schleswig-Holstein-Rivalen VfL Lübeck-Schwartau liegt die SG Flensburg-Handewitt lange zurück. Erst spät gelingt gegen den Zweitligisten die Wende.

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Lasse Möller und die SG Flensburg-Handewitt spielten beim Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau. (Archivbild)

Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt hat sich in das Achtelfinale des DHB-Pokals gekämpft. Im Nordderby der zweiten Runde gab es beim Zweitligisten und Schleswig-Holstein-Rivalen VfL Lübeck-Schwartau einen 38:35 (16:19)-Sieg. Beste Werfer mit je elf Treffern waren der Flensburger Simon Pytlick und der Lübecker Ole Hagedorn.

Bei den Gastgebern fehlte der in der Flensburger Jugend ausgebildete Magnus Holpert. Der Sohn der Flensburger Torwart-Legende Jan Holpert musste aus gesundheitlichen Gründen passen. Eine weitere familiäre Verbindung zwischen den beiden Clubs: Im Tor der Gäste startete Simon Möller. Dessen Vater Peter hatte 2001 mit dem VfL den Pokal gewonnen.

Nach dem 1:3 in der vierten Minute gewann Lübeck-Schwartau die Kontrolle über die Partie. Beim 14:11 (23.) betrug der Vorsprung des Tabellen-Fünften der 2. Liga erstmals drei Tore, kurz nach der Pause war es sogar ein Vorsprung mit vier Treffern (20:16/31.). Flensburg lief diesem Rückstand lange hinterher. Erst in der 46. Minute gelang Emil Jakobsen beim 27:27 wieder der Ausgleich. Aymeric Minne warf die Gäste zur 29:28-Führung (49.). Den Lübeckern fehlten in der Schlussphase die Kräfte, um gegen den klassenhöheren Gegner zu bestehen.

Das Achtelfinale wird am Samstag nach dem Gastspiel der SG im 117. Nordderby beim THW Kiel (Anpfiff 18.00 Uhr/live bei Dyn und in der ARD) ausgelost. Gespielt wird die nächste Runde am 11. und 12. November.

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