13. Oktober 2026 – dpa

Hamburg-Altona

Greenpeace protestiert vor Ikea-Einrichtungshaus

Fassadenkletterer und überdimensionale Strichmännchen sorgen vor einem Ikea-Haus in Hamburg für Aufmerksamkeit. Warum Greenpeace dem Möbelkonzern den Umgang mit Holz aus einem Schutzgebiet vorwirft.

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Fassadenkletterer hatten das Protestbanner angebracht.

20 Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben am Vormittag vor dem Ikea-Einrichtungshaus im Hamburger Bezirk Altona protestiert. Fassadenkletterer brachten unter dem Firmenschriftzug ein großes Banner an. Zusammen ergab sich der Spruch «Ikea vermöbelt Schutzgebiete». Dazu wurden zwei überdimensionale Figuren im Stil des Strichmännchens aus den Montageanleitungen mit Sägen so platziert, als würden sie die Bäume vor der Filiale fällen.

Greenpeace wirft dem Konzern vor, dass Holz aus einem geschützten Natura 2000-Gebiet in den rumänischen Karpaten für den Möbelhändler verarbeitet wird. Auf Nachfrage erklärte Ikea, dass die Holzfällung im Einklang mit rumänischem Recht gestanden hätte und in dem betroffenen Gebiet auch eine Wiederaufforstung betrieben werde.

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