07. November 2026 – dpa

2. Fußball-Bundesliga

Kein Bekenntnis: Kiels Trainer Walter droht Aus

Holstein Kiel hofft vor der Länderspielpause auf einen Befreiungsschlag. Doch gegen Arminia Bielefeld gibt es ein 1:2. Die Kieler bleiben Letzter. Die Zukunft von Trainer Tim Walter ist ungewiss.

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Die Entscheidung: Die Bielefelder bejubeln Isaiahh Youngs Siegtreffer.

Nach der Niederlage gegen Arminia Bielefeld hat Holstein Kiels Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe ein klares Bekenntnis zu Trainer Tim Walter vermieden. «Wie immer werden wir uns morgen zusammensetzen und das genau analysieren und dann auch die richtigen Schlüsse ziehen», sagte er nach Abpfiff beim TV-Sender Sky.

Nach dem elften Spieltag gehen die Norddeutschen als Tabellenletzter in die Länderspielpause. Bislang gewannen sie nur ein Spiel. Das 1:2 gegen die Bielefelder war auch ihre erste Heimniederlage. Mit acht Punkten liegen sie allerdings nur drei Zähler hinter dem Relegationsplatz.

«Es ist egal, ob die Tabelle eng ist oder nicht, wir haben da einen anderen Anspruch», sagte Rebbe. «Wir wollen Spiele gewinnen, wir wollen anders auftreten in Teilen, und das haben wir jetzt bisher nicht geschafft.»

Walter hatte das Team in der Vorsaison am 25. Februar auf dem 14. Tabellenplatz zum zweiten Mal übernommen, zuvor hatte sich der Club von Aufstiegstrainer Marcel Rapp getrennt. Unter Walter schafften die Kieler, die in der Saison 2024/25 noch in der Bundesliga gespielt hatten, den Klassenverbleib. Am Ende belegten die Norddeutschen Platz zwölf, hatten aber nur vier Punkte Vorsprung auf Absteiger Fortuna Düsseldorf. Walter hatte die Kieler schon in der Saison 2018/19 betreut, von dort aus ging es dann zum VfB Stuttgart, weitere Stationen waren später der Hamburger SV sowie der englische Zweitligist Hull City.

Nun droht Walter in Kiel am Sonntag - seinem 51. Geburtstag - das Aus. Viele Argumente für sich konnte er gegen Arminia Bielefeld nicht liefern. Ein Eigentor des Kielers Hiroki Sekine (14.) hatte die Arminia in Front gebracht. Nach der Pause gelang dem Japaner (76.) der Ausgleich. Doch Bielefelds Isiah Young (80.) machte alle Holstein-Hoffnungen zunichte.

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