14. August 2026 – dpa
Die Anklage wirft dem Mann vor, als Führungsmitglied einer Gruppe den Import und Vertrieb von insgesamt 2,4 Tonnen Kokain organisiert zu haben. In einem einzigen Fall soll es um 615 Kilogramm gehen.
Vor dem Landgericht Hamburg beginnt heute (12.15 Uhr) der Prozess gegen einen 30-Jährigen wegen Drogenschmuggels im Tonnenbereich. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, mit weiteren Beteiligten zwischen Januar 2024 und September 2025 den Import und Vertrieb von insgesamt 2,4 Tonnen Kokain organisiert zu haben.
Laut Anklage soll er als ranghohes Mitglied der Gruppierung für die Koordination, Buchführung und Steuerung der Geschäfte verantwortlich gewesen sein. Die einzelnen Taten betreffen Kokainmengen im hohen zwei- bis dreistelligen Kilogrammbereich. In einem Fall soll die Gruppierung 615 Kilogramm Kokain umgesetzt und damit einen Umsatz von rund 17 Millionen Euro erzielt haben.