23. Juni 2026 – dpa

Zuwanderung

Regionale Unterschiede bei Einbürgerungen im Norden deutlich

Während einige Kreise in Schleswig-Holstein mehr Einbürgerungen melden, sinken die Zahlen in anderen deutlich. Wo die Unterschiede besonders auffallen.

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Etwa gleich viele Menschen wie letztes Jahr wurden in Schleswig-Holstein eingebürgert. (Symbolbild), Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Die Zahl der Einbürgerungen in Schleswig-Holstein ist im vergangenen Jahr etwa gleich geblieben. Wie das Statistikamt Nord mitteilte, erhielten 2025 etwa 8.573 Menschen einen deutschen Pass. Das waren 17 Personen oder 0,2 Prozent weniger als 2024.

Dabei gab es deutliche Unterschiede zwischen Kreisen und kreisfreien Städten. Die stärksten Zuwächse verzeichneten die Kreise Pinneberg mit 456 zusätzlichen Einbürgerungen, was einem Plus von 71,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. In Stormarn entsprachen 269 zusätzliche Einbürgerungen einem Anstieg um 26,7 Prozent. In Nordfriesland entsprachen 151 Einbürgerungen mehr einer Zunahme um 41,4 Prozent.

Demgegenüber gingen die Einbürgerungszahlen in einigen Regionen deutlich zurück. Die größten Rückgänge wurden im Kreis Rendsburg-Eckernförde registriert, wo die Zahl der Einbürgerungen um 528 und damit 39,1 Prozent gesunken ist. Auch im Kreis Steinburg ist die Zahl deutlich niedriger als im Vorjahr, sie sank um 184 Einbürgerungen, das sind 26,7 Prozent. Die Landeshauptstadt Kiel verzeichnete 154 Einbürgerungen weniger, was 23,1 Prozent ausmacht.

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