06. September 2026 – dpa
US-Segelerfolg in Spanien: Taylor Canfield und sein Team haben das zehnte Saisonevent der Segel-Formel 1 SailGP gewonnen. Team Germany segelte unter 13 Teams auf Platz acht.
Wenig Wind, wenige Rennen, aber viel Spannung: Beim SailGP-Wochenende in Valencia hat sich am Ende das US-Team durchgesetzt. Nach mehreren Führungswechseln im Vierer-Finale verwiesen Taylor Canfield und seine Crew den Rekordsieger Australien, Red Bull Italy sowie Rockwool Racing aus Dänemark auf die weiteren Plätze. Für die Amerikaner war es nach ihrem Sydney-Erfolg Anfang März bereits der zweite Sieg in der sechsten Saison der Segel-Formel 1.
Der deutsche Rennstall von Co-Eigentümer Sebastian Vettel beendete die insgesamt nur vier ausgetragenen Leichtwind-Gruppenrennen auf Platz acht. Nach dem starken zweiten Rang im einzigen Sonntagslauf sagte Steuermann Erik Kosegarten-Heil kritisch: «Wir hatten Punkte aufzuholen und wären gerne weiter gesegelt. Vier Rennen insgesamt sind zu wenig, um einen würdigen Sieger festzustellen.»
Technische Probleme auf dem von der Liga gestellten Rennkatamaran hatte Team Germany am Vortag zweimal bessere Ergebnisse gekostet. In der Gesamtwertung stehen Kosegarten-Heil und sein Team weiter auf Platz acht.
Fortgesetzt wird die SailGP-Serie am 19. und 20. September auf dem Genfersee. «Dort hatten wir im vergangenen Jahr unseren gigantischen Sieg. Das ist kein Ort, wo wir nicht gerne sind», sagte Kosegarten-Heil im ZDF.
Angeführt wird die SailGP-Tabelle von Australien (85 Punkte) vor Spaniens Los Gallos (68) und dem U.S. SailGP Team (56). Die 13 Teams aus 13 Ländern kämpfen um die Qualifikation für das Finale der top Drei am 28. und 29. November in Abu Dhabi, wo allein dem Siegerteam zwei Millionen Dollar Preisgeld winken.