16. Juni 2026 – dpa

Sanierung am Flughafen

Starts und Landungen nur über Alsterdorf und Norderstedt

Die Start- und Landebahnen des Hamburger Flughafens müssen regelmäßig instand gesetzt werden. Weil in der Zeit nur eine Bahn genutzt werden kann, konzentriert sich der Fluglärm in dieser Richtung.

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Eine der beiden Start- und Landbahnen des Hamburger Flughafens wird bis zum 1. Juli 2026 für Wartungsarbeiten gesperrt. (Archivbild)

Eine der beiden Start- und Landebahnen des Hamburger Flughafens wird in den nächsten zwei Wochen gewartet und saniert. Darum nutzen ab Mittwoch alle Flugzeuge die andere Start- und Landebahn und fliegen dabei über Norderstedt (Kreis Segeberg) und den Stadtteil Alsterdorf, wie der Flughafen mitteilte.

Diese Bahn werde erst nach den Sommerferien gewartet, voraussichtlich vom 9. bis 23. September. Dann werden die Stadtteile Niendorf und Langenhorn stärker von Fluglärm betroffen sein.

«Regelmäßige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind unverzichtbar, um den sicheren Flugbetrieb dauerhaft zu gewährleisten», erklärte der Projektleiter Tiefbau am Hamburg Airport, Martin Borstelmann. Es würden Gummiablagerungen an den Landepunkten entfernt, die Sielleitungen gereinigt und die Markierungen erneuert.

Außerdem würden die elektrischen Anlagen inklusive der Startbahnbefeuerung überprüft. Für diese Maßnahmen müsse die jeweilige Start- und Landebahn zeitweise stillgelegt werden.

Weil die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) inzwischen kürzere Prüfungsintervalle vorschreibt, müssen die Start- und Landebahnen tageweise zu weiteren Terminen gesperrt werden. Diese würden kurzfristig beschlossen und bekanntgegeben, hieß es.

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