04. Oktober 2026 – dpa

Stromkasten umgefahren

Stromausfall nach Raserunfall - Auch Feuerwehr im Dunkeln

Ein 19-Jähriger fährt in einem Wohngebiet einen Stromkasten um. In mehreren Häusern fällt daraufhin der Strom aus. Warum der fehlende Strom auch für die Feuerwehr zur Herausforderung wird.

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Nach dem Unfall ist auch das Gerätehaus der Feuerwehr von dem Stromausfall betroffen. (Symbolbild), Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Ein junger Autofahrer hat mit seinem Wagen in einer kleinen Ortschaft vor den Toren Hamburgs einen Stromkasten umgefahren. Daraufhin fiel der Strom in mehreren Straßen von Stapelfeld (Kreis Stormarn) aus - auch im Gerätehaus der Feuerwehr, wie der Einsatzleiter der Feuerwehr, Björn Rosmaity, schilderte.

Der fehlende Strom habe die Feuerwehr vor eine zusätzliche Herausforderung gestellt, erklärte Rosmaity. Demnach habe in dem Gerätehaus nur noch die Notbeleuchtung funktioniert. «Das heißt, wir mussten uns erst einmal selbst orientieren.»

Nach Angaben der Polizei soll der 19-Jährige am Samstagabend deutlich zu schnell unterwegs gewesen sein und in einer Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben. Der Wagen prallte gegen einen Carport, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Dabei sei auch der Stromkasten beschädigt worden. Zeugen schilderten den Beamten, dass der Wagen mit 70 bis 90 Kilometern pro Stunde durch eine 30er-Zone gefahren sein soll.

Außer dem Fahrer saßen noch zwei weitere junge Männer in dem Wagen. Sie alle seien selbstständig aus dem Auto ausgestiegen und hätten leichte Verletzungen, führte die Polizeisprecherin weiter aus. Sanitäter brachten die drei zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Wie es genau zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Auch ein Gutachter war in der Nacht zu der Unfallstelle gekommen.

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