23. Oktober 2026 – dpa

Orkantief über der Nordsee

Sturm im Norden - was das für Helgoland bedeutet

Am Wochenende drohen an der Nordsee Orkanböen, Helgoland ist besonders betroffen. Was der Deutsche Wetterdienst für das Wochenende vorhersagt und wie die Reedereien reagieren.

kxcfhgbwda-v6-ax-s2048.jpeg
Den Norden Deutschlands erwartet ein stürmisches Wochenende - und dadurch auch raue See. (Symbolbild), Foto: Marcus Brandt/dpa

Ein Herbststurm bringt am Wochenende stürmischen Wind nach Hamburg und Schleswig-Holstein. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt vorher, dass zwei Sturmtiefs regnerisches und windiges Wetter mit sich bringen. Der Freitagmorgen sei noch heiter, dann ziehe der Himmel immer weiter zu.

Von Südwesten sollen laut dem DWD im Laufe des Tages Wolken und Regen einziehen, außerdem nimmt an der Küste der Wind zu. Dann seien bereits erste Sturmböen zu erwarten. Es werden maximal 11 Grad erreicht. Der Wind und das nasse Wetter seien auch in der Nacht zu Samstag beständig. Tagsüber bleibe es weiter bewölkt, regnerisch und windig.

In der Nacht zu Sonntag zieht dann laut einer Meteorologin des DWD ein Orkantief über die Nordsee. Es bleibe regnerisch, aber es könne dann auch zu einzelnen Gewittern kommen. Vor allem nehme aber der Wind zu. An der Nordsee soll es Orkanböen geben. Die Nordseeinsel Helgoland soll dann besonders von dem Orkantief betroffen sein.

Das stürmische Wetter beeinflusst auch den Fährverkehr nach Helgoland. FRS Helgoline rät Mehrtagesgästen zur Rückreise am Freitagmittag mit dem HSC «Halunder Jet», sonst gebe es am Wochenende keine Fahrten. Die Fahrten des Katamarans «Nordlicht» wurden von der Reederei Cassen Eils ebenfalls abgesagt, sie bietet wenige Ersatzverbindungen an. Auch die Reederei Adler & Eils fährt die Nordseeinsel am Wochenende nicht an.

Weitere Nachrichten aus Hamburg & Schleswig-Holstein

Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

undefined
Audiothek