30. August 2026 – dpa

Mobilitätswende

Umbau der Hamburger Steinstraße zur «grünen Allee» beginnt

Anderswo veröden Innenstädte, doch die Hamburger City soll attraktiver werden. Das Konzept des Senats sieht mehr Grün und weniger Autoverkehr vor. Jetzt wird eine Verkehrsader umgebaut.

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Die Steinstraße in Hamburg wird künftig nur noch teilweise für Autos befahrbar sein. (Archivbild)

Nach der weitgehenden Sperrung der Straßen rund um die Hamburger Binnenalster für den Autoverkehr beginnt nun der Umbau der Steinstraße. Die parallel zur Mönckebergstraße verlaufende Verkehrsader wurde bereits 2021 wegen Bauarbeiten an einer U-Bahnlinie und der Verlegung von Buslinien in westlicher Richtung für den Autoverkehr gesperrt.

Künftig sollen nur noch Busse, Taxis, Einsatzfahrzeuge und Radfahrer die Straße durchgängig befahren dürfen. Dafür werde eine sogenannte Kommunaltrasse eingerichtet, teilte der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) mit. Der Umbau beginnt an diesem Montag und soll bis zum 1. Juli 2028 abgeschlossen sein.

Durch 58 Neupflanzungen von Bäumen soll eine durchgehende «grüne Allee» entstehen. Diese werde im Sommer schattige Plätze bieten und durch Verdunstungskühlung als natürliche Klimaanlage dienen, hieß es. Die Außengastronomie bekomme mehr Platz. Fußgänger sollen die Straße besser überqueren können. 30 Busse werden den Angaben zufolge je Stunde und Fahrtrichtung verkehren.

Das Konzept für den Umbau hatten Bürgermeister Peter Tschentscher, Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein (beide SPD) und Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) Anfang 2023 nach Beratungen des Runden Tisches Innenstadt verkündet. An dem Tisch sitzen Vertreter von Verbänden, Unternehmen und Verwaltung. Durch die Neugestaltung soll die Hamburger City attraktiver werden, allerdings nicht für Autofahrer.

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