26. Oktober 2026 – dpa
Und plötzlich guckte die Spitze einer Bombe aus dem Boden. Im Hamburger Stadtteil Heimfeld ist am Vormittag eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Wie ging mit dem gefährlichen Fundstück weiter?
Bei Abrissarbeiten auf einem Gelände in Hamburg-Heimfeld ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Während der Arbeiten sei im Bereich der Seehafenstraße plötzlich die Spitze einer Bombe aufgetaucht, sagte ein Feuerwehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.
Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg sei herausgeholt, in einen Erdtrichter gelegt und mit einem Wasserkissen abgedeckt worden, das mit 5.000 Litern Wasser gefüllt wurde. Damit sollte die Splitterwirkung der Bombe während der Sprengung abgefangen werden. Die Bombenteile wurden noch am späten Vormittag gesprengt. «Es ist alles gut gegangen», sagte der Sprecher am Mittag.
Für die Sprengung hatte der Kampfmittelräumdienst einen Sperrbereich von rund 500 Metern angeordnet. Es mussten keine Gebäude evakuiert werden. Eine entsprechende Warnmeldung war über die Warnapps an die Bevölkerung herausgegeben worden. Die Entwarnung kam bereits kurz vor 12.00 Uhr.