10. September 2026 – dpa
Mit 400 Veranstaltungen erreichte die Vorpommersche Landesbühne in dieser Saison ihr Publikum an der Ostseeküste. Die neue Spielzeit beginnt mit einem Rückblick auf eine prägende Figur des Theaters.
Mehr als 66.000 Menschen haben in der zu Ende gehenden Saison die Aufführungen der Vorpommerschen Landesbühne besucht. Damit habe die Bühne mit ihren Spielstätten den Publikumszuspruch der vergangenen Spielzeit halten können, teilte ein Sprecher in Anklam mit. Die besucherstärkste Produktion waren demnach die Vineta-Festspiele in Zinnowitz auf Usedom. Die Produktion «Die ewige Krone» lockte rund 13.000 Zuschauer an.
Zu den insgesamt knapp 400 Veranstaltungen an den verschiedenen Spielstätten, darunter auch in Heringsdorf, Wolgast und Barth, kamen Besucher aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus. 51 Prozent von ihnen reisten nach Angaben der Landesbühne aus Orten an, die im Durchschnitt 200 Kilometer entfernt sind. Die Zahlen verdeutlichten die touristische Bedeutung der Sommertheaterangebote für die Region, erklärte der Sprecher.
Die 76. Spielzeit endet am Samstag am Anklamer Hoftheater, das das Stück «Der Sheriff von Anklam – Überlebenskampf im Peeneland» aufführt. Die 77. Spielzeit beginnt am 10. Oktober in Anklam mit einer Veranstaltung, die den Blick auf die Geschichte des Theaters richtet: In einer erzählten Dokumentation geht es um den langjährigen Intendanten der Vorpommerschen Landesbühne, Wolfgang Bordel. Der 2022 gestorbene Theatermacher hatte die Bühne 36 Jahre lang geleitet.