07. November 2026 – dpa
In eigener Halle sind die Seawolves derzeit eine Macht. Gegen Ulm geben die Mecklenburger eine klare Führung fast aus der Hand, gewinnen am Ende aber auch ihr viertes Heimspiel.
Der Höhenflug der Rostock Seawolves geht weiter. Nach dem Triumph über den FC Bayern München in der Basketball-Bundesliga und dem ersten Auswärtssieg im Eurocup in Burgos feierte die Mannschaft von Cheftrainer Przemyslaw Frasunkiewicz mit dem 97:87 (58:45) über Ratiopharm Ulm den dritten Erfolg binnen einer Woche. Zudem gingen die Mecklenburger damit auch in ihrem vierten Liga-Heimspiel in dieser Saison als Sieger vom Parkett.
Die Seawolves hatten anfangs Probleme, in die Partie zu finden, bekamen dann aber mehr Zugriff auf den Gegner und lagen nach zehn Minuten mit 29:21 vorn. Zwar verkürzten die Ulmer den Abstand nach einem Zwischenspurt auf fünf Punkte, danach dominierte Rostock aber wieder das Geschehen. Artur Konontsuk sorgte per Dunking für das 50:36 und den deutlichsten Vorsprung in der ersten Hälfte.
Rund vier Minuten nach Wiederbeginn schienen die Rostocker dann endgültig Kurs auf den vierten Heimsieg zu nehmen, nachdem Bent Leuchten per Korbleger zum 68:47 getroffen hatte. Doch Ulm kämpfte sich noch im dritten Viertel dank einer 14:0-Serie wieder Punkte heran. Erst Dominic Lockhart konnte den Lauf der Gäste mit einem Dreier stoppen.
Armel Traore machte die Partie mit einem Distanzwurf zum 76:77 sieben Minuten vor dem Ende schließlich wieder spannend. Doch die Seawolves behielten die Nerven und zogen anschließend erneut klar davon. 2:20 Minuten vor Schluss traf Zach Copeland mit dem Dreier zum 89:78 und ebnete damit endgültig den Weg zum Erfolg seiner Mannschaft.