30. November 2021 – dpa

Hamburgs Corona-Inzidenz bei 233,7

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Eine medizinische Mitarbeiterin hält einen Tupfer in der Hand., Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbil

Die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz ist in Hamburg am Montag gesunken. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der erfassten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit 233,7 an. Am Sonntag hatte der Wert 246,5 betragen, vor einer Woche 217,4.

Die Behörde meldete am Montag 269 Neuinfektionen. Das sind 288 weniger als am Sonntag und 245 weniger als vor einer Woche. Damit haben sich seit Februar 2020 in der Hansestadt mindestens 113 873 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. 99.600 davon gelten nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen.

Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus in Hamburg gestorben sind, gab das RKI am Montag unverändert mit 1888 an.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden am Montagvormittag laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 65 Covid-19-Patienten behandelt, von denen 46 invasiv beatmet werden mussten. Die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt hatte die Gesundheitsbehörde zuletzt am Freitag mit 196 angegeben, die der Intensivpatienten mit 50.

Die Hospitalisierungsrate (in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner und Woche) gab das RKI für Hamburg am Montag mit 1,62 an, nach 2,27 am Freitag. Bundesweit wurden laut RKI binnen sieben Tagen 5,52 Corona-Patienten je 100.000 Einwohner in eine Klinik aufgenommen.

Die Hospitalisierungsinzidenz spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 können die Bundesländer jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängen.

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