12. Oktober 2026 – dpa

Neuer Rundweg

Archäologischer Park am Danewerk öffnet teilweise

Eine neue Brücke führt Besucher durch den neugestalteten Archäologischen Park am Danewerk. Doch wichtige Teile der Anlage sind noch in Arbeit. Was jetzt schon zu sehen ist.

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Ein neuer Rundweg liefert neue Perspektiven am Danewerk.

Nach mehrjähriger Planungs- und Bauphase steht der neu gestaltete Archäologische Park am Unesco-Welterbe in Haithabu bei Schleswig nun Besuchenden teilweise offen. «Mit der Teileröffnung des Archäologischen Parks machen wir ein bedeutendes Stück unserer Geschichte noch besser erlebbar», sagte Kulturministerin Dorit Stenke (CDU).

«Das Danewerk war einst eine Grenzbefestigung. Heute steht es gemeinsam mit Haithabu für Begegnung, Austausch und die Freundschaft zwischen Deutschland und Dänemark.»

Haithabu und Danewerk sind als herausragende Zeugnisse der Wikingerzeit (8.-11. Jahrhundert n. Chr.) 2018 in die Welterbeliste aufgenommen worden. Der Handelsplatz Haithabu und die Wallanlagen des Danewerks sicherten an der schmalsten Stelle zwischen Ost- und Nordsee das Grenzland zwischen Skandinavien und dem europäischen Festland.

Die Kosten für den 1,6 Kilometer langen Rundweg betragen den Angaben zufolge rund 2,6 Millionen Euro. Davon trägt der Kreis Schleswig-Flensburg knapp 750.000 Euro. Hinzu kommen 1,1 Millionen Euro EU-Mittel sowie rund 800.000 Euro von Bund, Land und der Gemeinde Dannewerk.

Der neugestaltete Park zeige, wie das Welterbe bewahrt und zugleich für kommende Generationen zugänglich gemacht werden könne, sagte Stenke. An der Teileröffnung nahm auch die Vorständin des Sydslesvigsk Forening, Gitte Hougaard-Werner, teil - der Südschleswigsche Verein, ein kultureller Dachverein der dänischen Minderheit.

Eine neue Cortenstahlbrücke verbindet den neuen Rundweg um die Schanze 14 mit dem Hauptweg zur Waldemarsmauer. Nach Angaben des Kreises Schleswig-Flensburg eröffnet sie eine neue Perspektive auf die historische Wallanlage. Weitere zentrale Elemente wie eine Aussichtsplattform über der Waldemarsmauer sollen in den Wintermonaten folgen.

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