17. August 2026 – dpa

Vorbereitung auf Wahlkampf

Bauernpräsident Lucht wettert gegen Umweltministerium

Bauernpräsident Lucht kritisiert das Umweltministerium scharf und sieht die Zusammenarbeit mit den Grünen als Fehler für die Landwirtschaft.

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Scharfe Kritik vom Bauernpräsidenten Lucht an Umweltminister Goldschmidt. (Archivbild)

Schleswig-Holsteins Bauernpräsident Klaus-Peter Lucht hat acht Monate vor der Landtagswahl das Umweltministerium von Tobias Goldschmidt (Grüne) scharf kritisiert. Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg (CDU) bemühe sich sehr, etwas für die Landwirtschaft umzusetzen, aber sehr viel Agrarpolitik werde im Umweltbereich gemacht, sagte Lucht bei der Vorstellung des «Aktionsbündnis Ländliche Räume».

«Mit dem grünen Koalitionspartner (...) sind wir auch nicht einverstanden.» Lucht, selbst CDU-Mitglied, warf den Grünen eine Verweigerungshaltung gegenüber dem ländlichen Raum und der modernen Landwirtschaft vor.

Die Bauern in Schleswig-Holstein müssten sich zum Beispiel aus dem Ministerium anhören, die Knicks seien in einem katastrophalen Zustand. «Das Einzige, was in einem katastrophalen Zustand ist, ist das Umweltministerium», wetterte Lucht. Dort werde Ordnungspolitik und Bürokratie Vorrang eingeräumt. «Da kann man nicht mit arbeiten.»

Aus Sicht der Landwirtschaft sei es nicht richtig gewesen, mit den Grünen zu koalieren, sagte der Präsident des Bauernverbands in Richtung von Ministerpräsident Daniel Günther (CDU), der seit 2022 eine Koalitionsregierung von CDU und Grünen führt.

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