30. November 2025 – dpa
Der SailGP ist eine Art Formel 1 des Segelsports. Beim Saisonfinale in Abu Dhabi gibt es einen Premierensieg und wieder viel Geld zu verdienen.
Zwölf Events, 86 Rennen und ein spannender Dreikampf beim Finale vor Abu Dhabi: Die fünfte SailGP-Saison im Segeln ist mit einem Erfolg des Teams Emirates GBR und seines Olympiasiegers Dylan Fletcher zu Ende gegangen. Die Briten verwiesen den dreimaligen America’s-Cup-Sieger Peter Burling und sein neuseeländisches Team auf Platz zwei und sicherten sich dadurch das Preisgeld von zwei Millionen US-Dollar.
«Jeder von uns hätte heute das Finale gewinnen können. Ich bin so unglaublich stolz auf unser Team», sagte Fletcher. Dritte der Gesamtwertung wurden die dreimaligen SailGP-Rekordsieger aus Australien mit Tom Slingsby.
Der deutsche Fahrer Erik Kosegarten-Heil gratulierte und sagte: «Die Briten waren einer der Favoriten für mich. Sie sind mit Abstand die beste Saison gesegelt und haben superverdient gewonnen.» Der deutsche Rennstall von Thomas Riedel und dem viermaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel beendete seine erst zweite SailGP-Saison auf Platz neun.
Für sein Team war es eine «Saison mit zwei Gesichtern», wie CEO Tim Krieglstein der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die in der ersten Saisonhälfte kassierte Rekordstrafe von zwölf Minuspunkten wog schwer. Danach gelang dem deutschen Team ein Comeback: Unter anderem gelangen Siege bei der Heimpremiere in Sassnitz und auf dem Genfersee. Zum Abschluss in Abu Dhabi belegte das Germany SailGP Team den siebten Platz.
«Wir haben Momente und gute Chancen, uns ganz vorn zu platzieren. Aber es ist noch nicht konstant genug», sagte Kosegarten-Heil in Abu Dhabi. «Da liegt unser Fokus für die nächste Saison.»