30. November 2025 – dpa
Dichter Rauch, mehrere Notrufe, ein Großeinsatz: In Hamburg müssen Bewohner aus einem brennenden Mehrfamilienhaus gerettet werden.
Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus am im Hamburger Stadtteil Rahlstedt sind am Samstagabend sieben Menschen verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, gingen zuvor mehrere Notrufe ein, die auf eine noch im Gebäude befindliche Person hinwiesen. Schnell konnten die Einsatzkräfte zwei Personen und zwei Hunde aus den verqualmten Wohnungen retten.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Treppenhaus massiv verraucht, aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss drang dichter Qualm. Mehrere Trupps unter Atemschutz suchten das Gebäude ab. Insgesamt 13 Menschen wurden durch den Rettungsdienst medizinisch betreut, sieben von ihnen erlitten leichte Verletzungen, sechs blieben unverletzt. Eine Person wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Brandbekämpfung war nach Angaben der Feuerwehr schnell abgeschlossen.
Nach umfangreichen Belüftungsmaßnahmen übergab die Feuerwehr den Einsatzort zur Brandursachenermittlung an die Polizei. Rund 60 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Rettungsdienst waren mehr als zwei Stunden im Einsatz.