26. Juli 2026 – dpa
Nach dem Angriff beim Berliner CSD will Hamburgs Innensenator Grote die Sicherheitsvorkehrungen für die Parade in Hamburg noch einmal genau prüfen. Die Tat mache ihn «fassungslos», sagt er.
Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) hat den Angriff auf feiernde Menschen am Rande des Berliner Christopher Street Day (CSD) als «grauenhafte Gewalttat» verurteilt. «Ein solches Fest der Liebe, der Solidarität und der Freiheit anzugreifen, ist ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft und damit auf uns alle», sagte der amtierende Vorsitzende der Innenministerkonferenz. «Aber wir werden nicht weichen!»
Sein Mitgefühl gelte den Angehörigen der Getöteten, seine Gedanken seien bei den Verletzten.
Zugleich kündigte Grote an, die Sicherheitsmaßnahmen für die am kommenden Wochenende in Hamburg geplante CSD-Parade zu überprüfen. Zwar sei das Sicherheitsniveau bei Veranstaltungen in Hamburg hoch - «gerade was den Schutz vor Überfahrtaten angeht», sagte er. Aber: «Vor dem Hintergrund der schrecklichen Tat in Berlin werden die Sicherheitsmaßnahmen für den CSD kommende Woche in Hamburg noch einmal sorgfältig überprüft, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.»