26. Juli 2026 – dpa
Alljährlich öffnen die Seenotretter an den Küsten ihre Türen. Besucherinnen und Besucher können an Bord von Rettungskreuzern gehen und Vorführungen bestaunen. Das nutzten wieder zahlreiche Menschen.
Der Tag der Seenotretter hat wieder Tausende Menschen in die Häfen an Nord- und Ostsee gelockt. Das durchwachsene Wetter sei dabei vielleicht sogar eher von Vorteil: «Es liegt kaum jemand an den Stränden», sagte eine Sprecherin der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Besucherinnen und Besucher konnten in zahlreiche Orten entlang der Küsten an Bord der Seenotrettungskreuzer und -boote gehen, bei Rettungsübungen dabei sein und mit den Besatzungen ins Gespräch kommen.
Die Seenotretter in den einzelnen Orten rechneten am Nachmittag vor dem Eintreffen von Unwettern noch mit ähnlich vielen Besuchern wie in den Vorjahren. Im vergangenen Jahr waren es entlang der Küsten zusammen rund 40.000 Besucher, wie die Sprecherin sagte.
In die Karten gespielt habe den Veranstaltern, dass es bisher kaum größere Einsätze gab, die die Schiffsretter forderten. «Überall, wo Hubschrauber unserer Partner Teil des Programms waren, konnten diese auch Übungen vorführen.» Auf Fotos aus Grömitz an der Ostsee etwa waren etwa zahlreiche Besucherinnen und Besucher bei Übungen im Becken des Jachthafens zu sehen. Geschützt mit Regenschirmen und Jacken beobachten sie die Vorführungen.