22. September 2026 – dpa

Beisetzung

Logistikunternehmer Kühne auf Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt

Klaus-Michael Kühne prägte Hamburg und den HSV. Ende August starb der Unternehmer und Mäzen. Seine letzte Ruhestätte befindet sich in prominenter Nachbarschaft.

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Kühne wurde auf dem Friedhof Ohlsdorf beigesetzt., Foto: Marcus Brandt/dpa

Der Unternehmer Klaus-Michael Kühne ist auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg beigesetzt worden. Sein Grab befindet sich gegenüber der Grabstätte von HSV-Legende Uwe Seeler. Der Milliardär Kühne hatte den Hamburger Fußball-Bundesligisten viele Jahre finanziell unterstützt. 2010 war er beim HSV als Investor eingestiegen.

Der gebürtige Hamburger Klaus-Michael Kühne war am 24. August im Alter von 89 Jahren in der Schweiz gestorbenen. Seit 1969 lebte der Unternehmer am Ufer des Zürichsees. Kühne hatte das Logistikunternehmen Kühne+Nagel von seinem Vater übernommen und daraus einen Weltkonzern geformt.

Bei der Trauerfeier am 10. September in der Hauptkirche St. Michaelis hatte Bürgermeister Peter Tschentscher den Unternehmer gewürdigt: «Hamburg verliert mit Klaus-Michael Kühne einen großzügigen Stifter, eine seiner erfolgreichsten Unternehmerpersönlichkeiten sowie einen engagierten Partner für Projekte, die im besonderen Interesse der Stadt liegen», sagte er. Kühne hatte Millionen für die Elbphilharmonie gespendet und sich als Stifter für den Bau eines neuen Opernhauses in der Hafencity eingesetzt.

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