14. August 2026 – dpa
Nach dem Fund zweier Waffen am Bahnsteig muss ein 43-Jähriger den Hamburger Hauptbahnhof verlassen. Die Polizei leitet mehrere Verfahren gegen ihn ein.
Ein 43-Jähriger ist im Hamburger Hauptbahnhof mit einer Machete aufgefallen. Nach Angaben der Bundespolizei hatte ein Mitarbeiter der Bahnsteigaufsicht den Mann am Donnerstagnachmittag an den Gleisen 7 und 8 bemerkt und die Polizei verständigt.
Die Streife traf den Mann kurz darauf auf dem Bahnsteig an. In seinem Rucksack sei eine Machete mit einer rund 30 Zentimeter langen Klinge gewesen. Die Beamten fanden außerdem ein Messer mit einer Klingenlänge von 7,5 Zentimetern. Beide Waffen wurden sichergestellt.
Warum er die Waffen im Hauptbahnhof bei sich trug, dazu habe der 43-Jährige keine Angaben gemacht. Als die Beamten den Mann wieder gehen ließen, soll er die Einsatzkräfte beleidigt und bedroht haben. Die Vorfälle wurden mit einer Bodycam aufgezeichnet.
Der Mann erhielt einen Platzverweis und musste den Hauptbahnhof verlassen. Gegen ihn werde wegen des Verdachts der Beleidigung und Bedrohung ermittelt. Zudem laufe ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.