04. August 2026 – dpa

Schüsse in die Luft

Mann mit Schreckschusspistole sorgt für Polizeieinsatz

In Hamburg-Eidelstedt feuert ein Mann mit einer Schreckschusspistole in die Luft, dann verschwindet er. An der Reeperbahn auf St. Pauli wird er von der Polizei entdeckt.

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Kurz nach den Schüssen in Hamburg-Eidelstedt wird der Mann an der Reeperbahn gefasst. (Symbolbild)

Ein Mann mit einer Schreckschusspistole hat am Nachmittag in Hamburg-Eidelstedt für einen Polizeieinsatz gesorgt. Wie ein Mitarbeiter des Lagedienstes sagte, war der Mann in der Elbgaustraße nach Angaben von Zeugen aus einem Gebäude gekommen und hatte mehrfach in die Luft geschossen. Als die Polizei an dem Gebäude eintraf, war der Mann den Angaben zufolge bereits fort. Beamte hätten aber leere Patronenhülsen sichergestellt.

Wenig später sei ein 42-Jähriger, auf den die Personenbeschreibung zugetroffen habe, im Bereich des S-Bahnhofs Reeperbahn von Beamten der Bundespolizei gefasst worden.

Zwar sei es verboten, eine Schreckschusswaffe in der Öffentlichkeit abzuschießen, sagte der Lagedienstmitarbeiter. Eine Bedrohungslage habe aber nicht bestanden. Zu prüfen sei auch, ob der Mann über eine waffenrechtliche Erlaubnis - den sogenannten Kleinen Waffenschein - verfüge, der es ihm gestatte, eine solche Waffe mit sich zu führen.

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