31. Oktober 2026 – dpa

Jugendprotest

Polizei setzt nach Hamburger Demo Wasserwerfer ein

Katz-und-Maus-Spiel in Hamburg nach dem Ende der Demonstration: Die Polizisten müssen hin und her laufen, um Schlimmeres zu verhindern. Sie werden mit Böllern beworfen und antworten mit Wasser.

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In Seitenstraßen mussten die Einsatzkräfte für Ordnung sorgen. , Foto: Marcus Brandt/dpa

Die Polizei in Hamburg hat gegen mehrere jugendliche Krawallmacher Wasserwerfer eingesetzt. Die Einsatzkräfte waren zuvor aus einer Personengruppe heraus mit pyrotechnischen Gegenständen beworfen worden, wie die Polizei auf ihrem WhatsApp-Channel postete. Der Einsatz des Wasserwerfers diente einem dpa-Reporter zufolge wohl vor allem dazu, die Menge auseinanderzutreiben.

Zuvor war die Lage auf dem Steindamm in der Nähe des Hauptbahnhofes teils aus dem Ruder geraten. Dort hatten nach dem offiziellen Abschluss der Demonstration unter dem Motto «Gegen Wehrpflicht - Gen Z regelt!» schwarz gekleidete und teils vermummte Menschen mehrfach Pyrotechnik gezündet sowie Baustellenabsperrungen aus ihren Verankerungen gerissen und in Brand gesteckt. Teils waren die Einsatzkräfte auch mit Pyrotechnik und Baustellenmaterial beworfen worden. Wiederholt wurden Barrikaden oder Mülltonnen angezündet. Diese Feuer wurden mithilfe eines Wasserwerfers gelöscht.

Zu der gegen 14.00 Uhr gestarteten Demonstration in Hamburg waren in der Spitze laut Polizei rund 6.700 Menschen gekommen. Die «Gen Z regelt»-Initiative hat in ganz Deutschland zu Aktionen aufgerufen. Demonstriert werden sollte für mehr Geld für das Schulsystem, konsequenten Klimaschutz, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten und gegen eine Einführung der Wehrpflicht.

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