10. September 2026 – dpa
2. Fußball-Bundesliga
Nach dem 4:4 gegen Cottbus setzt Wolfsburgs Trainer Tobias Strobl auf mehr Zusammenarbeit in der Abwehr. Wer ersetzt den gesperrten Angely im Nordduell beim FC St. Pauli?
Nach den zahlreichen Gegentreffern des vergangenen Spieltags lag der Fokus in der Trainingswoche des Fußball-Zweitligisten VfL Wolfsburg auf der Defensive. «Die Tore waren zu billig», sagte Coach Tobias Strobl in der Rückschau auf das 4:4 gegen Aufsteiger Energie Cottbus.
Vor dem Nordduell am Samstagabend (20.30 Uhr/Sky und RTL) bei Mitabsteiger FC St. Pauli fordert Strobl nun: «Das Spiel gegen den Ball muss ein Wir werden. Wir müssen als Kollektiv besser zusammenstehen und ein Mindset gegen den Ball reinbekommen. Dann werden wir die Gegentore minimieren.»
Das Ziel sei, dass der Gegner um den Defensivblock herum und nicht in diesen hineinspielen solle. «Die Jungs waren sehr selbstkritisch», sagte Strobl. «Ich bin überzeugt davon, dass wir schnell Veränderungen erzeugen.»
Defensive Veränderungen wird es im Spiel des Tabellenvierten gegen den noch sieglosen 15. aus der Hansestadt geben müssen. Ob der Brasilianer Cleiton oder der Ghanaer Jonas Adjetey den gelb-rot-gesperrten Mathys Angely in der Innenverteidigung ersetzen wird, steht bislang aber nicht fest.
Fester Bestandteil der VfL-Abwehr bleibt Hauke Wahl, der zur neuen Saison aus Hamburg nach Wolfsburg gewechselt war. «Er hat gesagt, ich kann mich auf die Stimmung freuen», so Strobl vor der Partie am Millerntor: «In dem Stadion um 20.30 Uhr. Das ist cool.»