16. Juli 2026 – dpa

Vergleich vor Gericht

«Jamel rockt den Förster»: Einigung auf Pacht

Bald soll wieder das bekannte Festival in Nordwestmecklenburg steigen. 2025 gab's reichlich Streit um Auflagen und Pachtforderungen. Veranstalter und Gemeinde verständigten sich nun in einem Punkt.

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Die Pachtregelungen für das Festival sind geklärt. (Archivbild)

Der Pachtstreit um das Festival «Jamel rockt den Förster» ist vorerst beigelegt. Veranstalter und Gemeinde einigten sich bei einer mündlichen Verhandlung am Verwaltungsgericht Schwerin über die Modalitäten für die Pacht im vergangenen und im laufenden Jahr sowie für die kommenden Jahre. Dabei wurde nach Angaben des Gerichtes eine Verständigung über die Größe der genutzten Fläche getroffen, wodurch sich die Pacht entsprechend reduzierte. Die 2025 in voller Höhe aber unter Vorbehalt gezahlte Pachtsumme von 7.870 Euro soll entsprechend verrechnet werden.

Damit sei der Rechtsstreit ebenso wie bereits anhängige Rechtsstreite über die Nutzung des Grundstücks im laufenden Jahr 2026 durch den gerichtlichen Vergleich erledigt, teilte das Gericht weiter mit. Nach jahrelanger kostenfreier Nutzung zweier gemeindeeigener Flächen fordere die Gemeinde Gägelow in vergangenen Jahr erstmals eine Pacht. Das Verwaltungsgericht hatte einen Eilantrag gegen die Pacht zurückgewiesen.

Bei dem bundesweit bekannten Festival sind in der Vergangenheit unter anderem Künstler wie Herbert Grönemeyer, Campino von den Toten Hosen, Die Ärzte, Fettes Brot und Deichkind aufgetreten. Es war 2007 vom Ehepaar Birgit und Horst Lohmeyer als Zeichen gegen Rechtsextremismus ins Leben gerufen worden. In diesem Jahr findet das Festival am 4. und 5. September statt. Veranstaltungsort ist das Dorf Jamel, einem Ortsteil der Gemeinde Gägelow im Landkreis Nordwestmecklenburg.

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