08. November 2026 – dpa
Eine Fläche mit rund 60 Jahre alten Fichten soll sich verändern: Dort wurden nun 1.500 junge Stieleichen gepflanzt. Warum die Wahl auf diese Baumart fiel.
Rund 1.500 kleine Stieleichen hat der Ökoenergieversorger Wemag gemeinsam mit Kunden, Mitarbeitern sowie der Landesforstanstalt in der Gemeinde Derchow (Landkreis Nordwestmecklenburg) gepflanzt. Es sei die insgesamt 14. Baumpflanzaktion des Unternehmens, was zeige, «dass Klimaschutz kein einmaliges Vorhaben ist, sondern eine Aufgabe, die uns dauerhaft begleitet und die wir am besten gemeinsam bewältigen», sagte Wemag-Vorstand Thomas Murche. Die Energiewende gelinge nicht allein durch große politische Entscheidungen oder technische Innovationen, sondern lebe auch von vielen kleinen und konkreten Beiträgen vor Ort.
Die 0,60 Hektar große Pflanzfläche liegt am südlichen Waldrand des Lankower Holzes im Revier Woitendorf und ist überwiegend von 60-jährigen Fichten umgeben. Die Fläche wurde den Angaben zufolge zuvor maschinell beräumt. Dabei wurden Pflanzstreifen für die geplante Pflanzung angelegt. Die jungen Eichen werden im Anschluss der Pflanzaktion noch durch einen Wildzaun geschützt.
Als typische Lichtbaumart sei die Stieleiche für die Bepflanzung dieses nährstoffreichen Standortes besonders geeignet, sagte der Forstamtsleiter Radelübbe, Christof Darsow. Der ursprünglich vorhandene Fichtenbestand sei aufgrund von Witterungsextremen der vergangenen Jahre sehr intensiv durch den Borkenkäfer geschädigt worden. Revierleiter Thomas Krüger vom Revier Woitendorf sagte, durch den standortgerechten Anbau von Laubholz biete sich jetzt die Möglichkeit, stabilere Mischbestände zu entwickeln.