07. Juli 2026 – dpa

Klimaschutz

Bund fördert Moorschutz in Greifswald mit 14 Millionen Euro

Millionen für die Moore: Mit mehreren Millionen Euro fördert der Bund die Forschung an der Universität Greifswald in den kommenden Jahren. Auch das Land beteiligt sich.

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Mit der Förderung wird der Forschungsstandort sowie der Klima- und Umweltschutz gestärkt, sagt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD)., Foto: Carsten Koall/dpa

Das Bundesumweltministerium fördert die Moorforschung an der Universität Greifswald mit rund 14 Millionen Euro. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) übergab hierzu gemeinsam mit Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) in einer auswärtigen Kabinettssitzung der Landesregierung in Berlin einen Förderbescheid. Auch Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) nahm in Berlin teil.

Das Land werde sich mit 700.000 Euro beteiligen, sagte Schwesig. «Damit stärken wir Vorpommern als Forschungsstandort und den Klima- und Umweltschutz.» In den kommenden vier Jahren soll mit den Mitteln die Forschung zu Mooren ausgebaut und die Entwicklung praxisnaher Lösungen für Klimaschutz, Biodiversität und nachhaltige Nutzung vorangetrieben werden.

Schneider betonte die Bedeutung intakter Moore für den Klimaschutz. «Nasse Moore helfen uns enorm beim Klimaschutz und dabei, in Dürrezeiten Wasser in der Landschaft zu halten.» Über Jahrhunderte hinweg seien Moore in Deutschland entwässert worden. Die Folgen seien ein sinkender Grundwasserspiegel, vertrocknete Wälder und entweichende Treibhausgase.

Die Professur für Moorforschung an der Universität Greifswald ist nach Ministeriumsangaben die bundesweit einzige und von internationaler Bedeutung. Rund 100 Personen von drei Fakultäten forschten dort in diesem Bereich.

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