06. September 2026 – dpa
Die AfD hat die Wahl in Sachsen-Anhalt deutlich gewonnen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wird bald gewählt. Der Chef der dortigen CDU Peters fordert ein Ende der Polarisierung.
Der Spitzenkandidat der CDU in Mecklenburg-Vorpommern Daniel Peters hat den Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt als Konsequenz einer Polarisierung bezeichnet. Diese Polarisierung stärke die AfD und müsse daher ein Ende haben, forderte er. «Das Ergebnis muss wachrütteln», sagte er. Die CDU sei als Partei der Mitte die einzige Kraft, die die politische Spaltung des Landes noch verhindern könne.
Die AfD hat ersten Hochrechnungen zufolge in Sachsen-Anhalt ein Ergebnis von 44,1 bis 44,5 Prozent der Stimmen erzielt und liegt damit weit vor der CDU (18,5 Prozent) als zweitstärkster Partei. Die Linke erhält 9,2 bis 9,4 Prozent. Die Grünen liegen bei 8,7 bis 8,9 Prozent. Die SPD kommt auf 8,2 bis 8,8 Prozent.
In Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September ein neuer Landtag gewählt. Auch hier liegt die AfD in Umfragen vorn - allerdings bislang unter der Marke von 40 Prozent. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig liegt auf Rang zwei. Der CDU droht im Nordosten ein historisch schlechtes Abschneiden mit Umfragewerten um und teilweise unter zehn Prozent.