21. Oktober 2026 – dpa

Basketball

Empörung über Attacke auf Gäste-Bus nach Eurocup in Rostock

Nach dem Eurocup-Spiel der Rostock Seawolves gegen Aris Thessaloniki wird ein Gäste-Bus auf der Rückreise angegriffen. Die Polizei ermittelt, der Club und der Innenminister reagieren.

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Die Polizei ermittelt nach einem Angriff auf den Bus von Fans des griechischen Basketball-Clubs Aris Thessaloniki bei Rostock.

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel und Basketball-Bundesligist Rostock Seawolves haben den Angriff auf einen Gäste-Bus nach dem Eurocup-Spiel gegen Aris Thessaloniki verurteilt. «Die Berichte über den mutmaßlichen Übergriff auf einen Bus im Nachgang eines Basketballspiels unter Beteiligung von Rostocker Fans sind besorgniserregend», teilte Pegel in einer Stellungnahme mit. «Gewalt und Bedrohungen haben im Sport und in unserer Gesellschaft keinen Platz.»

Die Seawolves hatten schon zuvor auf ihrer Homepage geschrieben: «Wir sind erschrocken und tief betroffen über den Angriff auf den Bus mit den Gästefans von Aris Thessaloniki.»

Nach dem Europacup-Spiel der Rostocker gegen den Favoriten aus Griechenland war es zu dem Zwischenfall gekommen. Auf der Rückreise wurde nach Angaben der Polizei ein fahrender Bus mit etwa 70 Gäste-Fans auf der Autobahn bei Rostock von Unbekannten attackiert.

Der Bus sei beschädigt worden, Personen blieben unverletzt. Die Polizei leitete Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein.

Dass Menschen nach einem Basketballspiel auf ihrem Heimweg mit Pyrotechnik attackiert werden, sei absolut inakzeptabel und habe mit dem Sport und den Werten, für die der Verein stehe, nichts zu tun, schrieben die Seawolves. «In der Geschichte unseres Clubs ist so etwas noch nicht vorgefallen.» Der Verein werde die Polizei bei der Ermittlungsarbeit unterstützen. «Für uns steht fest: Gewalt gegen Gästefans ist durch nichts zu rechtfertigen.»

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