04. Juli 2026 – dpa
Mehr als 1.000 Schwimmer wagten sich beim 61. Sundschwimmen in den Strelasund. Warum die Strecke in diesem Jahr geändert wurde und wer als Schnellste ins Ziel kam.
Die orangefarbenen Badekappen waren nicht zu übersehen: 1.063 Schwimmerinnen und Schwimmer haben sich beim 61. internationalen Sundschwimmen in den Strelasund gewagt. Bei einer Wassertemperatur von 19 Grand Celsius konnten 1.046 Teilnehmende die gut 2,5 Kilometer lange Strecke erfolgreich meistern, wie die Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte. Größere Zwischenfälle gab es nicht.
Eine Besonderheit gab es dieses Jahr: Wegen des vorhergesagten Windes mit Böen führt das Internationale Sundschwimmen diesmal nicht von Rügen nach Stralsund, sondern an der Festlandküste entlang. Die Schwimmer starten am Samstagvormittag in Parow nördlich von Stralsund und nicht in Altefähr an der Küste Rügens. Mit rund 1.100 Sportlern gehört das Sundschwimmen zu einem der größten Sport-Events an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns.
Gesamtsiegerin war dieses Jahr Jenny Wachsmuth. Sie schaffte die Strecke in 35 Minuten und 28 Sekunden. Der schnellste Mann war Jonas Mier, der 33 Minuten und 37 Sekunden brauchte. Siegerin Wachsmuth zeigte sich trotz der geänderten Route zufrieden: Natürlich sei es schade, dass nicht die eigentliche Strecke von Altefähr aus geschwommen werden konnte, sagte sie. «Das Besondere am Sundschwimmen ist eben die Überquerung.» Aber das Wasser sei angenehm warm gewesen und es habe Rückenwind gegeben - «perfekte Bedingungen».